RechnungsaLlage
Beachten
I). NiederRosbach
() Franken berg, 3. April.
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dein Orte Neu-Berich, das an Stelle
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Meteorologische veobachtungen der Station Gießen.
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+ 5,1 ° C.
Senden Sie mir eine Probe Utn-Vaisam toitenlos und portofrei zu.
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'den Aerzten des Altertums und gilt auch h-eute noch im ganzen Oriient der sogenannte Arabische oder Utubalsam, der naturreine Harzsaft "eines in den Küstenländern des
April. Hier feierte heute der
Büchertisch.
— „D i e Regatta", unabhängige illustrierte Zeitschrift für den Renilrudorfoort, nennt sich ein ab 1. April wöchentlich er- scheinendes Blatt, das von dem bekannten Ludwigshafener Nennruderer, Olnrnpiasieger und Sportschriststeller Hermann Wilker unter Mithilfe der bedeutendsten Nennruderer und Fachleute des In- und Auslandes, geleitet wird.
veremrnachrichten.
** I in Ev a n g. Arbeiterverein spricht am Sonntag Oberlehrer Dr. Klein über den Kampf gegen den A l k o h o l i s m u s.
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des Rhcin-Vcainischen Bert andsthearers.
VermöschLes.
* Ei n Erholungsheim für selbständige Handwerker. Die .Handwerkskammer in Magdeburg bewilligte als K a is c r - W i l h c lrn - Jubiläums- Stiftung aus den Mitteln der Kammer 10 000 Mk. als
WM IUUI2> HUM zom Ausbau der Veste COE'J;
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des wegen der Edertalsperre dem Untergang geweihten Dorfes Berich erbaut wurde, vernichtete ein Brand das Banbureau der Firma, die das Dors erbaut hat. An ein Löschen war nicht zu denken, weil man bei der Strastenherstellung die neuen .Hydranten mit verdeckt hatte.
F. C. Battenberg, 2. April. Der EheMu Thekla Klein von der Kröge bei Barrenbcrg, die zu der berüchtigten Jitzeunerfamilie Ebenber «zählt, wurde der Wandcrgc - wer beschein für 1913 versagt. Tie Behörde begründete die Ablelmung damit, daß die Klein wegen gewohnheitsmäßiger Bettelei übel beleumundet und schon zahlreiche Strafen, besonders von oberhessischen Amtsgerichten < Schotten und Gießen) erhalten und kürzlich erst von bent Schöffengericht Battenberg wegen Bettel mit 2 Wochen Haft bestraft worden fei. Tie am Bezirks-Ausschust Wiesbaden von der Klein erhobenen Klage wurde heilte abgewiesen. Tie fortgesetzte Bettelei der Zigeunerin rechtfertige die Nicht- erteilüng des Scheines.
Roten Meeres wachsenden Balsambaumes. Es ist dies derselbe „Balsam", den schon die .^eilige Schrift als den , König der Oele" bezeichnete, dessen konservierende Eigenschaften bereits die alten Aegyptcr zum „Einbalsamieren"
von Bureanoorsteher Faust ergab 2430,30 Ml. Einnahme una 2120,40 Ml. Ausgabe. Ten Büchereibericht trug Lehrer W e h r - Heini vor. Tie städtische Bibliorl-et, die dem Verein leihweise zur Verfügung steht, ist auf 331, die Eigenbück>erei auf 2496 Bände angcwachsen: 90 Bücher wurden im abgelausenen Jahr dem Verein gestiftet. An 52 Ausleihtagen gelangten 5308 Bände zur Ausgabe. Tie Vorftandswahl ergab die Bestätigung des seitherigen Vorstandes. i
A Gainbach, 3.April. Vom Tode des Ertrinkens rettete Straßenwärter Wagner den Knaben Otto Becker. Der Knabe war in die Wetter gestürzt. Nur mit großer Mühe konnte Wagner das bereits bewußtlose Kind herauS- ziehen und das Bewußtsein zurückrufeu.
entwicklung für geboten hielt, die Veranlassung, die Verhältnisse anü deut zuständigen Kreisarzt und Kreisamt sowie dem Arbeitgeber tnäher zu pnlfen. Dem letzteren wurde nahegelegt, die Abfälle vor der Abgabe an die Hausarbeit er einer gründliclwn mechanischen Entstaubung zu unterziehen, wozu sich die Firma auch ohne weiteres bereit erklärte.
Auf die Prüfung der Verhältnisse der Hausarbeiten der Schneider der Provinz ist näher eingegangen worden. Im Schneidergewerbe der Provinz waren im Herbst 1912 36 Hausarbeiter als Konfeltionsschneider und 44 Hausfchneider als Maßschneider beschäftigt. Von den letzteren wohnen allein 38 in Gießen. Die meisten sind organisiert. Sie werden nach den Sätzen des »Lchneidertarifs bezahlt. Sechs von ihnen sind 20 Fahre, 12 über 10 und 20 lüs zu 10 Jahren bei der gleichen Firma ununterbrochen beschäftigt. Alle haben ihre bestimmten Gründe', daß sie nicht auf der Werkstatt beim Meister, sondern in ihrer Wohnung arbeiten. Dem einen war die Frau kränk, der andere war selbst kränklich, und die Frau eines Tritten war Hebamme: einige hatten einen Nebenberuf als Diener, Pförtner u. bergt., einer sogar als Stationsvorsteher: wieder ein anderer war taubstumm, diesen hinderte seine Konfession (er war streng katholisch), jenen der Umstand, daß er nicht dem Verband angehörte, sieh unter die organisierten Werkstattsgehilfen zu setzen. Nur ganz wenige waren es, die erklärten, daß sie aus Mangel an Platz auf ber Werkstatt des Arbeitgebers daheim arbeiten müßten. Ter Mehrzahl war auch die Arbeit in der Familie lieber und bequemer. Bei einigen Schneidern helfen die Frauen mit, einige lernen ihre Söhne an, manche arbeiten noch nebenher für Privatkundschaft. Die Löhne sind die gleichen wie die der Werkstattarbeiter, die Verdienste aus dem SÄneiderberuf infolge^der Nebenbeschäftigung der einzelnen natürlich geringer. Jni Jahre 1911 verdienten 9 Schneider, die auf der Werkstatt eines Maßgeschäftes arbeiteten, 1200, 1300, 1370, 1200, 1400, 1250, 1270 1322 und 1300 Ml. Die Arbeitsräume waren im altgcm inen befriedigend. Wo fich Anstände ergaben, lagen sie in den Verhältnissen der Betressenoen selbst, z. B. der großen Kinderzahl oder der Lebsucht In uoölf Fällen wurde die Werkstatt zur Einnahme der Mahlzeiten benutzt. Zu Kücheuzwecken dienten drei Werkstätten, ein Bett stand in sieben Werkstätten. Daß die hausarbeilenden Schneider gesundheitlich hinter ihren Werkstattkollegen beim Meister zurückständen, konnte nicht wahrgenommen werden.
Tie 36 Konfektionsschneider verteilen sich auf 22 Orte der Provinz. Sie arbeiten für Geschäfte in Frankfurt, Oberrad und Mainz und find nicht organisiert. Ihre Verdienste stehen fast allgemein, wenn man die Arbeitszeit in Anschlag bringt, hinter denen ber Maßsckmeiber zurück. Nach den au verschiedenen Plätzen gemachten Feststellungen wird bei einer zehnstündigen Arbeitszeit ein Mann kaum mehr als 2 Mk. bis 2,50 Mk. verdienen. Die Bezahlung findec zwar nach Tarifen statt. Nikbt wenige klagen aber, daß die Konfektionsinhaber es in der Hand hätten, die Tarifsätze zu nmgehen. So käine cs oft vor, daß z. B. eine Hose, die ihrem Stoff nach mit 90 Pfennig bezahlt werden müßte, kurzerhand als minderwertiger Stoff angerechnet und nach dem geringen Satz mit 80 Pfennig bezahlt mürbe. Fast allgemein hält man eine Aufbesserung der Akkordsätze sür notwendig uns beklagt sich ferner darüber, daß bei den Postfendungen seitens der meisten Firmen das halbe Porto und das Geld für die Postanweisung am Lohn gekürzt würde. Als Vorteile ihres Berufs geben viele an, daß sie im Vergleich zu anderen Gewerben stets im Warmen und Trocknen arbeiten, keine Ausgaben für Kleider und Schuhe hatten und lid) freier bewegen könnten.
Ein Teil der ländlichen Konfektionsfckneider betreibt noch Landwirtschaft, andere haben noch diese und jene Nebenbeschäftigung. Sie fühlen fich fast alle auf dem Laude glücklicher als in der Stadt, in der sie mitunter früher schon längere Zeit gearbeitet haben. Verhältnismäßig viele von ihnen lassen ihre Kinder »icdenmi das cvchneiderhandwerk erlernen. Einige beabsichtigen, ihre Nähmaschinen mit Elektromotoren zu versehen, um das bei langer Arbeit anstrengende Treten mit den Füßen zu sparen. Manche Arbeitsräume waren in gesundheitlicher Hinsicht zu beanstanden, zu klein, niedrig und dumpf, iic dienten auch als Schlafstuben. Tic Benutzung der Werkstatträume aber zu Schlafzwecken sollte im Interesse der Hausarbcitcrfamilien sowie auch ber Kundschaft nach Möglichkeit vermieden werden.
#|rt nifmflis öic M^ngd- ä Etetkenpfers,
Arbeiterbewegung.
rn. Offenbach, 3. April. Der am 20. Februar in der Schuhfabrik „Hassia" von E. Liebmann ausgebrocheue Schn Hamacher streik ist insofern zu (Simficn ber im Ausstand stehenden Arbeiter ausgegaugen, als Die Arbeitgeberorgcnnsation die schwarze Liste, die im Interesse der Firma aufgestellt war und die Einstellung der streikenden 9(rbcitev in anderen Betrieben verbot, aufgehoben hat. Eine Anzahl Streikender bot bereits tu anderen hiesigen Cchuhiabriken Arbeit erhalten. Ter Streik bei der Firma Liebmann wird fortgesetzt. — Tie Offenbacher Maler-, Weißbinder- und Lackierenneistervereinigimg hatte in einer Eingabe darum nachgesucht, die Aussperrung im Weißbindergewerbe als höhere Gewalt anzuerkennen. Ter städtische Bauausschuß konnte sich nicht dazu entschließen, dem Gesuch stattzugeben, da eS sich nur um eine teilweise Aussperrung handelt und auch in ber Rechtsprechung bis jetzt die Aussperrling als höhere Gewalt nicht anerkannt ivorden ist.
Grundstock zum Bau eines Erholungsheims für selbständige Handwerker.
- - T i c T c in p e r a t u re n in den Höch st en Höhen. Der Direktor des Observatoriums von Pavia Prof. Gamba ver öftcnilicht jetzt dic Ergebnisse seiner Temperaturmessungen in großen Luflhöheii. Einer der von ihm ausgesetzten Registrier ballons erreichte dic gewaltige Höhe von 37 700 Metern. Dieser mit Wasserstoff gefüllte Kautschukba'lon registrierte in den vc schiedenen Höhenlagen folgende Temperaturen: bei 12 385 Meter Höhe — 55,5 Grad C. Bei 19 730 Meter - 56,9 'Minimume und bei 37 700 Meter Höhe —51,6 Grad (£. Damit bestätigt sich die schon früher gemachte Beobachtung, daß die tiefste Temperatur keineswegs mit der höchsten Höhe zusammcnfallt: in einer Höhe von 10—12 Kilometern über der Erdoberfläche befind n sich eine mehrere filomcterbreitc Luftschicht, die Temperatur - gleichheit aufweist. Jenseits von ihr sind die Temperaturfchwaii' kungen nur noch gering. Der barometrische Druck in ber Höhe von 37 700 Metern betrug nur noch 3 Millimeter. Der Registrier ballen erreichte diese gewaltige Höhe innerhalb von nur 1 Stunde und 18 Minuten. Dann Platzte ber Ballon, und die Gonbel mit den Registricrapparaten senkte sich an ihrem Fallschirm langsam herab. Sie erreichte 40 Kilometer von ber Äiisstcigstcllc unbe schädigt wieder den Erdboden.
— Entdeckungen in ber alten Sakristei von S. Lorenzo in Florenz. Aus Florenz wird uns geschrieben: Seit drei Jahren sind auf Kosten der Bauhütte von S. Lorenzo Wiebcrherstellungsarbeiten im Gange, die auf dic Bange schickte der alicn Sakristei, dieses MeisterwerkesB run ell eschis, neues Licht werfen. Das Dach der Kuppel hath'eine ursprüngliche Fornt wieder erhalten, und an ber Laterne hat man die bisher vermauerten schlanken korinchisclwn Söul en freigclegt.^ Hier Hit man auch das wohl von Bnunelleschi selbst in eine Steinplatte ein - gemeißelte Datum 1428 entdeckt. Tic übertünchten plastischen Dekorationen ^T o n a t cl l o s weisen noch interessante Spuren der allen Farben' ans, bereu Freilegung soeben begonnen wurde. Bon den vier Medaillons mit Tarstellungen ber Evangc listen ist zunächst dic Figur des Markus won ber Tünche befreit worden. Jetzt hebt sich die reich vergoldete Figur von einem schönen, tief ultramarinblauen Grunde ab. 2luck) an den vier größeren MÄmillous hat der Letter der Wiedcrherstcllungsarbeitcn, Prof. Giuseppe C a ft c l l u c c i, unter ber Tünche bic alte Farbe wieder entdeck!, und schon eines, dic Airferwcck'iug der Drnsiana, in den früheren Zustand z-urückv ersetzt. In dem kleinen Raum neben der Sakristei ist ber schön, marmorne sWandbrunncu wiederher gestellt worben: in einem) anderen benachbarten Zimmer hat Castellucei unter der Tünche Zahlreiche alte Zeichnungen, vorzüglich modellierte 'ittfte, mehrere Köpfe, eine Eule, Tekorationsent- würfc und rechts von ber Tür in Rötel die Majuskel-Inschrift Michael . . . entdeckt. Die Bewegungen und Verkürzungen der Gestallen fuhren zu der Annahme, daß es sich hier um Arbeiten von Sckftilern Michelangelos l)vnsclt. Sobald die Wiederherstellung der alten Sakristei beendet sein wird, soll die neue Sakristei Michelangelos an dic Reihe kommen. Hier hofft Castellucci Reste der alten Dekorationen Giovannis da Udinc wiederzusinden.
I Colter Eelj-Ise ä 3![ 1 Pwo<i. Liste 30 pft nvr MM »Berlin Vä; H. G. Kröge i,BerlinH,.,S in allen Lotterin^hif; boseverkautsEteU™ Preuss. La^ >,
Berlin, G»i.i7r-., '
noch verhaftet und das Geld beschlagnahmt. Tic erlittene Unter- sucharugshafr wurde auf die erfannte Strafe angercchnet. — Ter Taglöhncr I. K. vvn Norden, z. Zt. hier in Untersuchungshaft, wurde wegen Bettelns $u drei Wochen Haft verurteilt. — Der Schlosser E. G. iwn Barmen, z. Zt. hiev in Untersuchungshaft, erhielt wegen Bettelns eine vierzehntägiye. Haftstrafe. — Der Taglöhner F. K. von Idstein, z. Zt. hier in Untersuchungshaft, wurde wegen Bettelns zu z-etzn Tagen Haft verurteilt.
Kreis Friedberg.
(L) Friedberg, 3. April. Die Dchille r schule (höhere Mädchenschule, hak dieses Jahr mehr Schülerinnen als sonst, 48 Kinder sind neu ein getreten und die Gesamtzahl beträgt 211. *
r. Bad-Nauheim, 3. April. Seit einiger Zeit befindet sich unsere Polizei im Besitz zweier auf städtische Kosten beschaffter Poliz e i h u u bc, die recht gute Arbeit leisten. — Seit heute vormittag ist der Lesesaal im Kurhaus geöffnet, der WirtschaftSbetricb im Kurhaus wird mit Beginn der Winderstein-Konzertc am nächsten Sonntag auf- gcnominen.
? Bad- N a übet in , 2. April. Der Bi l dun g s v cr e i n hielt heute abend seine Hauptversammlung ab. Ten Ge- sck.äftsbericht erstattete Lehrcr Porti,. Darnack hat der Verein 403 Mitglieder. Im abgelaufenen Jahr wurden cin 'Bortrag und eine Uhlandfeier vcranstaliet, ferner fünf Theatervorstellungen
bewutzten und der heute noch von den Pilgern, die nach Arekka wallfahrüeii, als eine Art köstlicher Reliquie, in kleinen, um den Hals getragenen Fläschchen in die Heimat gebracht wird.
Der echte arabische Balsam war früher so teuer, daß er mitunter mit dem doppelten Gewichte des baren Goldes ausgewogen wurde und kam daher nur als Kuriosität gelegentlich in den Handel. Die Schwierigkeiten seiner Beschaffung sind indessen seit einigen Jahren durch die Aufdeckung bisher unbekannter neuer Produktionsgebiete beseitigt, und wir können heute das so eminent wichtige Heilmittel schon zu einem Preise in den Handel bringen, der es auch Minderbemittelten ermöglicht, seine vortrefflichen Eigcnfchaftcn im Bedarfsfälle auszunußen.
Tie Wirkungen des echten arabischen oder iltubalsams, von dem wenige Tropfen pro Tag genügen, sind in Kürze folgende: Ter Balsam niacht den Auswurf flüssig und per- miudert ihn. Infolgedessen hört schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit der lästige Hustenreiz und damit auch der Husten aus. Infolge der Entfernung der in dem Auswurfe enthaltenen Zerfallprodulke tritt da, wv Fieber vorhanden war, eine Abnahme desselben ein. Aus dem gleichen Grunde vermindern sich auch dic Nachtschweiße, die mit der Zeit ganz aufhören. Ein gesunder Nachtschlaf und damit eine Besserung des Allgemeinbesindeus pflegt einzu- treten. Außerdem wirkt der Balsam magenstärkend und appetitanregend und bedingt hierdurch eine größere Nal)- rungszufuhr und damit auch eine Gewirlitszunahme. Der Patient betommt durch das Verschwinden der katarrhalischen Erscheinungen und durch die Besserung semes Allgeniein- befindens wieder neuen Lebensmut und größere Luft und Ausdauer zur Arbeit.
Wir besitzen heute bereits Tausende glänzender An
erkennungsschreiben, die alle unaufgefordert bei uns ein- gelaufen sind, und in denen von dankbaren Patienten und erfolgrcickwn Aerzten dic mitunter geradezu verblüffenden Erfolge bestätigt werden. Alle diese Briefe liegen in unseren Bureaus zu jedermanns Einsicht offen aus.
Wer auch noch so viele andere Mittel bisher ohne Erfolg benutzt hat, der möge trotzdem einmal in seinem eigenen Interesse einen Bersucki mit Utu-Balsam machen. Er wird von der Wirkung des Mittels überrascht sein und den kleinen Versuch, der nicht einmal etwas kostet, so leicht nicht bereuen.
Zur Erleichterung des Versuches versenden wir kostenlos und franko eine Probe des Balsams an jeden, der uns den hier angehängten Bestellzettel ausgefütlt einsendet und ihm 20 Pf. für Porto ufw. beifügt. Ten Herren Aerzten stellen wir zu Versuchszwecken ein größeres Quantum des Balsams kostenlos zur Berfügung. ss6/];
Morgeilliindischc Drogcn-Jinport-Gesellschaft
Berlin W. 15.
Veraltete Katarrhe auszuratten
ist keine leichte Sache. Jeder, der schon einmal mit einem alten, hartnäckigen Kaatrrh zu kämpfen hatte, weiß dies aus eigener Erfahrung. Mit oen gewöhnlichen Hausmittelchen, löte Hustenbonbons, Pastillen ?c. ist da nicht viel a.nzu- fangen. Ein harmloser kleiner Erkältungshusten, der sowieso schon nach einigen Tagen wieder zu verschwinden pflegt, 'mag mit derlei harmlosen Mittelchen „bekämpft" werden können — 'soweit man Tier überhaupt vvn einem „Kampfe" reden kann. Ein chronisch gewordener, alter Husten, der gar nicht weichen will, ober wenn er einmal einige Zeit verschwunden war, immer wiedertehrt, und der bei dazu Disponierten gar oft den Keim eines- schweren Lungenleidens in sich trägt, sollte aiiemckls il-eichtt genommen und mit Hausmittelchen behandelt werden. Dazu ist die Sache doch zu ernst. Einem solch alten .Husten muß mit ganz anderen Mitteln zu Leibe gegangen werden. Der Feind muß sozusagen in seinem Lager angegriffen und von innen heraus vertrieben werden.
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Märkte.
eb. Bingen, 3 April. Zu bem heutigen Vieh markte waren insgesamt 500 Tiere auigeiahren. Die Prefte für Schlachtvieh sind in die Höhe gegangen. Ter Handel ivar bei reger 9lad;- fiage sehr flott, so daß der ganze Zutrieb hi kurzer Zeit verkamt war. Bezahlt wurden für bas Paar beste Fabrochsen 1160 ibiä 1200 Mk., geringerer 950—1100 Mk., für das Stück Fahrkühe 41-; bis 450 Mk., trächtige Kühe 430—450 Mk., frischmelkende Lühe mit Kalb 460—490 Mk., desgleiclien ohne Kalb 430—440 Alk., trächtige Rinder 450 — 460 Mk., halbjährige Rinder 120—130 Mk., jährige 170—200 Mk. Für Schlachtvieh im Zentner Schlacht gewicht wurden erfpfi: fette gemästete Ochsen 93—95 Mk., fleischige weniger gemästete 90—91 Mk., geringere 84—86 Mk., fette gemästete Rinder 93—85 Aik., fleischige weniger gemästete 88—90 Mk., geringere 83—85 Mk., fette gemästete Kühe 86 bis 88 Mk., fleischige weniger gemästete 81-83 Mk., geringere 75 bis 77 Mk., Mastkälber 90—92 Mk., Mastkälber geringeren Schlachtwertes 86—87 Mk., fette Kälber 83— 84 Alk., fette Schweine 88 bis 90 Mk. fleischige 85—86 Mk. Ter nächste Viehmarkt finbet nm Dienstag, 15. April statt.
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An- Stadt und EanH.
Gießen, 4. April 1913.
** Ordensverleihungen. Ter Großhcrzog hat dcm Hauptmann Freil-errn von Fritsch im Großen Generalstabc, seil her Obcrlcurnant im Großh. Anillcriekorps, 1. Hess. Felo attilleerie-Regiment Nr. 25, kommandiert zur Tienstleistting beim Großen Generalslab, und dcm Oberleutnant o. Hesse, Adjutanten^ der 34. Infanterie-Brigade (Großh. Mecklenburgischen), seither im Lcibgarde-Jnsanterie-Regimcni (1. Hess.) Nr. 115 das Ritter- krei'.- 2. Kkbssc des Verdienstordens Philipps des (!iüvßmütigen, und dem Wachtmeister a. T. Joh. Oestreich, seither im Gcn- daimericlorps, die .Krone zum Silbernen Kreuz des Berdienstoroens Philipps des Großmutigen verliehen.
** Ans dem Militär-Wochenblatt, v. Oven, Major und Bat.-Kommandeur im Leibgarde-Inf.-Regt. (1. Hffs.) Nr. 115 und kommandiert zur Dienstleistung beim Kriegsministe- rium wurde mit Wahrnehmung der Geschäfte eines Abteilungschefs beauftragt.
** Lehrer Personalien. Dem Lehrcr Ludwig Frank zu Ober-Schönmattenwag wurde eine Lehrcrftellc an dcr Gemcinde- schule zu Büttelborn übertragen.
Kreis Büdingen.
Büdingen, 31. März. (Schöffengericht.) Ter Dienstknecht R. O. E. Sch. von Breslau, zuletzt in Tüdclsheim, z. Zt. hier in Umcrsuchungsl-aft, wurde wegen qualiftzierter Unterschlagung rn eine Gefängnisstrafe von 3 Monate n verurteilt. Er hatte an seinen Dienstherrn P.. L. !in Düdelsheim am 6. März lausend. Jahres beit Betrag von 91,70 Ml. zur Zahlung von Frachtkosten am Bahnhöfe Büches erhalten. ^Er ging aber flüchtig mit dem Geldc und wurde an demselben Tage in Heldenbergen
Als das beste Mittel zur Beseitigung alter Katarrhe cn Folgezustänben, wie. alter Husten, Verschleimung, , Bronchitis, Lungenspitzenlatarrh usw. galt schon
Landwiri Christoph Za ko bi mit seiner Ehefrau das diamantene HochzcitSfeft. TaS greise Paar ist noch außerordentlich rüstig.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm Darmstadt, 3. April Wegen Verdachts der Brandstiftung befand sich der Landwirt Martin Winkler in Bürstadt in Untersuchnng. Anscheinend aus Furcht vor Strafe hat er sich nunmehr erhängt.
Hessen-Nassau.
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