Ausgabe 
28.3.1913 Zweites Blatt
 
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d) in meinem Hotel batte

Bors.

Preise

L Viertel

1L

ni.

dann sind Sic zu jener

wegen Falschspiels ver>

in Berlin einen Anwalt

anlage, ein Brand aus, der das Anwesen in kurzer Zeit ein

Durch den starken Wind waren auch die Nachbar

äscherte.

r. Bad-Nauheim,

Aus Stadt

K

Ta wollte id) nicht mehr

rasch aus je 40 000 Mk. Verlust

Mär;.

brach in der Scheuer des Heinrich Gans; III., ver- durch Funken aus einer benachbarten FeuerungS-

1 Uhr mutlich

Gi l»a

«ud Land.

Gießen, 28. März 1913.

und Begräbnis.

Feuerbestattung zur Erdbestcw

behandelt werden.

Nach der Pause wird in die (rrörtcrung des

Feuerbestattung

lieber das Verhältnis der

Reise frnna? c-dernt, ich sollt: mich seiner onnebmeit.

keine 3cit hatte, beauftragte ich den (Hrakn Wolff Metternich, der damals men 3htqcfrcllicr wir. sich mit Bakoaus bekannt zu maum Er rat dies und sagte, Baibaus wäre ein sehr netter Mensch 3di trnr>c bamr mir Bakhavs and' besannt. Er wobnie in einem der billigsten Viertel von London in einem ganz be< scheidenen Boardmg-Hame, also nicht in rirm Hotel. Er sagte

Falles Tippe eingetreten und zunächst der Angeklagte N i e m e l a darüber Der»

mir auch einmal. <r Hube kein Geld. Bors : Wann wurde denn

schamm )vurbc -|n 1904 elektrisch eingerichtet und

zum Rösten der Erze eine Agglomerier Anlage gebaut.

Mit 8 elektrischer Lokomotiven wird das Erz nad) dem Der- ladewerk translTvrtiert. woselbst es durch Transportbänder in die Waggons verladerr wird.

Fnr Betrieb ünd 6 Gleickstrombhnamos von zmammen 643 PS., 3 Bremsberge und 4 Auszüge: die Kraft wird in eige­ner Zentrale erzeugt

Tie Leitung der Gruben stand bis 1890 unter Direktor Wilson, nad* dessen Tob übernahm sie Direktor Pascoe bis 1901, ihm folgte bis 1908 Direktor Tr. Esch und seit dieser Zeit ist Direlror Wenner Leiter des Werks.

3m Grubenvorstand ist seit Gründung der Gewerkschaft 1898 Fustizrat Grünewald tätig und seit 1901 Vorsitzender des Gruben Vorstandes. Sein Stellvertreter ist der .Kommerzienrat Eschbaum in Bonn, während Kauf mann Ad. Kempken in Wickrath, Ritter- gutsbefiyer Delius in Morrn, Oleneraldircktor MiUler in .staffel Mitglieder des Grubenvorstandes sind._________________________

Per Staümannprcjeft.

Berlin

urteilt wurde. 3d'J)altc deshalb hier beauftragt auf die Sache zu achten.

Große Bewegung Dors.: Aha.

gebäude sehr gefährdet, doch konnte da? Feuer mit Hilfe der Grebenhainer Feuerivehr auf seinen Herd beschränkt werden.

Kreis Friedberg.

weiter spiclen, aber Tippe fette nodmtals und Bujes dreht: rasch um und gewann. Ta sagte Stallmann, jetzt wolle er nicht mehr iDielen und zerriß die Hälfte der .starten. Die Karten habe er aus zwei Gründen zerrissen. Einmal fürchtete er, dar. T.ppe nod? weiter setzte, »um andcnr fürchtete er. das Bujes die starten gev.itfcnrt habe, was aber nicht der Fall gewesen sei. So hab also feder 80000 Mi verloren und natürlich nickt

>l tonn n. Bujes meinte, fra* täte ja nichts, man solle ihm aber i<;ic Sicherheit neben; er habe daraus Wechselformulare au" der Tasche gezogen und icdcr hab: anstandslos ein Akzept über

Der ist ..wir"? Angell: Mettemid), Newton. Backhaus

ibcrale Bere in beschloß, am 31. März auf dem Johannis­berg eine schlichte Gedenkfeier für Bismarck zu ver­anstalten. Bet der Feier wird OberamtSrichter Fuhr eine kurze Ansprache halten. Gegen 10 Uhr soll auf dem IohanniStttrm ein Freudenfeuer angezi'indet werden. Am Dienstag veranstaltete Herr Ludwig Marguth unter Mit­wirkung von Fräulein Pfeffer hier, Frau Johanna Bogt- Butzbach und Herrn Bcrgmanu-Franlfurt ein sehr gut besuchte» K o n z e r t.

Bad-Nauheim, 27. Mär,;. In diesem Frühjahr werden die Konzerte des Winde r st ein - Rochester s aus Leipzig früher ihren Anfang ne innen als sonst. Pro­fessor Wind er stein hat jidt entschlossen, trotzdem die Saison offiziell erst am IG. April anfängt, bereits am Sonntags G. April, mit den musikalischen Vorfrihrungen zu begin- nett, die im neuen .stonzvrthnus stattfinden werden. Vor­gesehen sind Nachmittags- und Abend-.stonzerte.

gespielt? Angekl.. An ivelc. em Wir gimnn in meinen Salon, den

Zeit also dod) hier gemefen? Angekl : Ich hatte ein großes Interesse daran, daß Buje nidt wegen Falschspiels Der*

Lu tz Lreufitn tn 'bunbcii'tfli

,m -Itzl'Ng! natwnalc j w^nblun. ua.wiiate '> Jtoüifaiiitfa «e auf all dam gcm l^eh sjj ^flintfl und ooboötn cui JJJl ne tin hätte wtawr oct SS- -n UMand i 1M Polk-c

T^r Vorsitzende, Gmeralstkrelvr Henningsen, tonte die Pflichttreue des Abg. Tr. Werner, der einer der fleißigsten Abgeordneten des Reichstag« tei.

In der Aussprache sprach iidi Stadtv. Winn 'ur dett^Bc säbigungsnachweis und dessen Ausbau au- X?itiidjtlidj des rin- missionswesen.- habe man noch nicht das richtige getrorirn und auch der Reichstag werde cs nicht Irenen. Eme ejtbntiuhi Regelung des Submissionswesens sei bei de- Berich der

Verhältnisse nickt durchführbar. Die Submittenten wlltM noch weisen müssen, daß sie die Arbeiten zu den angeievten Pr-i'.-n auch machen könnten. Ter Reichstag solle danir 'argen, ban die klarer und übersichtlicher abgefaßt waren, Damit man nicht für ihre Auslegung einen Juristen brauche. Leiter 'vrach sich der Redner für die Wehrvorlage aus und emp.ahl eine Neu­schätzung des Vermögens in Dessen, da die unter dem .JunOtcr cynauth geschätzten Werte für die jetzigen Verhaltmne zu hock ^'^Äbg. Tr. Werner spricht in seinem Schlußwort iwckmals über den Befähigungsnachweis und die Steuervorlagen, ^urcg die Reichswertzuwachssteuer 1>abe man nidst daS erreicht, was man erreichen wollte Man habe nicke das Grotzkavital ge­troffen, sondern den kleineren und mittleren Bcn' xie 43oq nimgen seien entgegen der Ansicht der Bodenreiormer durch die Wertzuwachssteuer nicht billiger, sondern teurer geworden.

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Zn Beginn ber heutigen zweiten Sitzung nnirbe bekannt, der Tperal nr einer .stinemato.rraph. n Firma mum rnnoapvarcu e r ch, mcn war, um den Stallni'.nn Pror .ß f i n c * m a t o g ra vhisck aufzunehmen. Ter Vorsitzende, LandgeridNs- dtrenpr Lampe kitte den unternehinungslustigen Filrnov ri- teuer nut '- nein Gesuch stfbfötnrnnplick abgewieien. Tic Ber : .inbUm i -lost^be^nn mit de.n Falt Backums. Bot'': Wie sutd <ie trat A.bcrleutnfflu Backhaus bekannt geworden? An- ^tallmann: Pauly schrieb mir, er hätte ihn auf der

Tic Vei für alkol Protektorat stail'indm i zu alkobolst rccmittag v! allen Teilt» 'üHiiiifferim ft M'mtcrc Sa rnw ijtoVtt Al riivWlr. mit bm tzi 'tmqtch, ui miHbxaudi? und oittiii irüm> vo Srciic trag uni) Begc 3um i ä >' nus; bi grdclmteit morgen vc ivjüür

ag . w:.s id) nutzt mehr.

März. Der National

Zum 70=jäi?meit Bestehen der Eichener Sraunstein'oergwerke.

Gießen, 29. Marz.

Tas der Gewerkschist Gießener Braunsteinbergwerke norm. Fernst gehörige Braunsteinbergwerk, in der Industrie allgemein bekannt und in allen geologischen Werken wegen Wine-, reichen Vorkommens an Manganerz erwähnt, blutt auf sein cOiahrtges Bestelren zurück. , . , . f, .

Ludwig II., Großherzog von Heven und bei Rhein, belehnte laut Verleilmngsurkunde vom 9. März 1843 den Hoigerickt-- gdvokatcu Bricl mit dem Brounsteinbergwerk^ in der rlwdner Mark bei Gießeiz, nad)bem dieser mit seinem Schwager Gottlieb Metzler von .Löhnberg und dem Großherzoglickeu Bergimpcktor Stord) am 12. November 1841 einen Gesell,chatt.'vertrag .zum Zwecke des Betriebs des Gießener Braunsteinbergwerks abge­schlossen batte. f

Im August 1853 erwarb der Engländer E. D. <yernic die An­teile von Storck und Metzler und wurde somit Hauptgewerke des Gießener Braunsteinbergwerks. .

Ter Betrieb wurde einige Jahre nod) gemein,chattlid) ge führt, bis Ferme and) den Anteil von Brstl erwarb und nun­mehr alleiniger Besitzer des Braunsteinbergwerks btteb. Nach dem Tode Fernies wurde dessen Sohn CH. W. B. ^rerrne Be­sitzer des Braunsteinbergwerks, von dem es dann tnt ,sabre 1897 auf die heutige Ostwerkschaft überging, die die Ausbeutung der Gruben seit dem 1. Januar 1898 betreibt.

Wahrend die Gruben in den ersten 25 Jahren nur auf Braun­stein ausgebeutet wurden, sand,man später nudi Absatz für das Roherz an die Hüttenwerke zuerst von Gcbr. Stumm u.,Buderus, so daß in den letzten Dezennien der betrieb der Waichanlagen für Braunstein ganz ruhte und das qenwnneue Material als Manganeisenstein" den Hocköfeti zugesührt werden konnte, die ihn wegen seines geringen Ptwsphorgehalto gern verhütteten.

Ter Absatz in Braunstein, Erzen und Schlämme steigerte sich von 3875 Tonnen im Werte von 221 000 Mk. in 186 > am 69 636 Tonnen im Werte von 832 000 Mk. in 1883, nur 140 <85 Tonnen im Werte von 1 413 000 Mk. in 1903, aus -03 61» Tonnen im Werte von 2 112 000 Mk. in 1912. CTA1

An Löhnen und Osthälterit wurden gezahlt 1863 75 000 Mk. .für* 210 Mann, 1883 200 000 Mk. für 332 Mann, 1903 450000 Mk. für 530 Mann, 1912 726 277 Mk. für 620 Mann.

Tic dem Werk angegliederte Änappsdwstskasse verniehrte ihr Vermögen infolge der großen Zuwendungen des früheren Be­sitzers Fernst und der GewerksdAfr von 4000 Mk in 1863 aut 31227 Mk. in 1883, auf 90 845 Mk. in 1903, auf 149 000 Mk. in 1912, trotz der beträchtlichen Ausgaben für Familieubehaud lang und des niedrigen Beittags der Arbeiter von 2 Prozent vom Lohn und ohne besondere Beiträge für die Aufbringung der Mittel für Invaliden, Witwen und Waisenrenten zu erbeben.

Tas Grubenfeld beträgt zirka 11726 000 Quadratmeter, von denen erst -.irta 300 000 Quadratmeter ausgebeutet sind, so da« ein nock abzubaueude.- Feld von 11426.000 Quadratmeter ver^ bleibt, in dem reiche Lager von Manganerz ruhen, ,o bar die Gewerkschaft imstande ist, auf lange Jahre hinaus die Hutten Industrie mit Manganerz zu versorgen. Der Augetl,d)0sn zeigt und die Bohrlöcher und Ben'udisschädste beweisen, daß über> all in dem Felde, bis zur Landesgrenze hin, Erz an,letzt, xannt stimmen auch sämtliche vorhandenen Gutachten überein.

Zum Transport der Erze wurde 1879 eine Seilbahn nack dem Datznhof Gienui errichtet, die 1904 einem Anschlußgleise au de'- Strecke Giesen- Gelnhausen Platz madten mußte. Gleich­zeitig wurden dort große Misd)- und Derladeeinrichtungen ge-

nommcit. Er gibt an, baß er den Freiherrn v. Tippe etwa ein halbes Ialw vor dem Spiel Fennen gelernt habe, ben Butes etwa ein Vierteljahr vorher unter deut Namen de Buts in Davo. Er sei nach Berlin gebommen, um ,'id) für bas Rennen zu trainieren und habe imHotel Fürstenhof" logiert. Tie Be hauptung ber Anklage, daß er Herrn Tippe nad) Berlin bc stellt hätte, sei unwahr. Er habe aud) nicht gewußt, daß Buie.' mit demselben Zuge, mit dem Herr v. Sippe ankam, ebenfalls und) Berlin reiste unb sich an Hertit v. Tippe hcrang« n,«»u»L habe. Rad) dem gemeinsamen Essen habe er Dippe, Stalst mann und Bujes auf sein Zimmer geladen. Stallmaun idtlug ein Spiel vor und besorgte aud) die Mart eit. Bujes regt dar auf an, Rouge et noir zu spielen. Er habe iid> nun allerdings gewundert, daß Bujes alsHerr v. Hcnridp" angeredet wurde und habe deshalb ben Bujes beiseite genommen, ohne aber eine vernünftige Antwort zu erhalten Später sei er auf kurze Zeit LcrauytiegangCTi, unb als er wieder hineingekommen sei, sei das

i Spiel schon beendet gewesen. Tippe habe ebenso wie Stallmann 80000 Mk. an Bujes verloren. Er selbst habe die Ueberzeugung gehabt, baß es bei dem Spiel nicht ehrlid) zugegangen sei und er bade dem Bujes deshalb erklärt, er wolle den Tippe warnen. Bujes habe jedod, gesagt: wenn er bas täte, so wolle er ihm das Genick brechen. In Hamburg Labe er bann beim Tcrbh ben Forstassessor Bergell kennen gelernt unb biesem von der ganzen Sache erzählt. Bergell war and) ber Meinung, baß man den Tippe warnen müsse, unb dieser fei schließlich in seinem 2luf trage zu Tippe gefahren und- habe ihm. die Warnung zukommen lassen. Ec habe aud) einen Iustizrat Markuse in Berlin in dieser Angelegenheit um Rat gefragt.

Stallmann bekundet, baß er zu jener Zeit bei seiner Mutter gewohnt habe. Bors.: Waren Sie hier polizeilich an- <v:mclbct? Angekl : Ianwhl, unter dem Namen v. stönig. Bors.: \?aben Sie nicht einmal imHabsburger Hof" unter dem Namen

ISeibler gewohnt? Angekl.: Jawohl, bas war

zurzeitdesMetter n ick)- Prozesses.

iuny äußert iid) illbel angesichts ber allgemein hervorgehobenen bhgieniithen Vorzüge der Leicheneinäsd)eruug, baß in hygienischer Beziehung auch von gut angelegten unb betriebenen Friedhöfen tveder Belästigungen uodi Gesundheitssckräbigungen zu erwarten sind. Hat danach die Hygiene keinen Einlaß, in die Durch' fübrbarleit unb Zuverlässigkeit ber Erbbestattung Zweifel zu setzen, 4o hat sie auf der anderen Seite ebensowenig Veranlassung, fick) gegen eine in richtiger Weise vorgenommene Veid>*u?inä|d)crung auszusprechen. Beide Verfahren >iitd hngicniid) e.!S gleichwertig zu erackten. Bei beiben ist mit dem Augenblick der Bestattung lebe von dieser möglidje Belästigung ober Gesundheitsgefahr ab- ncidinittcn. Gin Vorzug kann ber Feuerbestattung and) nicht für bst Beseitigung von Insektionsleichen zuerkannt werben, denn audi von den in die Erde bestatteten Leichen ist praktisch eine Verbreitung ber Infektionserreger nicht zu befürchten. Eine Er leitbtcnmg bebautet ber Transport von Äsche anstatt bc icnigcn von Lei dien selbst über weitere Entfernungen Nicht unbeträrtn Iid) können aber die Vorteile ber F^erbestattung gegenüber der Beerdigung in imnid:a:tlidier Beziehung werden. Die Erwer bung des für die Friedhöfe nötigen Geländes verunackt in den gröberen Stäbtnt nickt selten bedeutend'' Kosten, die bann durch hohe Gebühren für die einzelnen Estavsteklen Wied r cingebrach: nxrtbcit müssen. Tie wert weniger Platz beanspruchende Bc-. setzung der Asckenreste gestattet eine start in* <"c.-. e sallend Ersparnis an Flächetttaum unb ei hei wd> < rbun i n. r on der Stadt bclcgtitiT, b auern - er; * ? Er

,'varnis Wirb zum i

Krematoriumsanlage unb ber Verb en >t

nicht zu vergessen, daß ut Stadien, ut denen ni ir

lieber die

n allen W

atmeten e" rtnMsck>U j deutsMnd

Üches M st -üddeutfchla schnitt^eck

I r i di t»o r t1

zu finden?

Wo bleibt in Lich eine höhere Sck)ule?

Aus allen geht deutlich hervor, das- der Ausschuß!, der demnächst nach Berlin zu fahren gedenkt, um dort seine Bitte um Militär vorzubringen, viel besser täte, wenn er der Sladtkasse da-.' Reisegeld ersparte -und seine Aufmerk- amkeit auf erreichbare, praktische Gchneindefragcn richtete. Tenn das; eine Reise nad) Berlin erfolglos bleibt, dafür pricht auch die Absicht bc-? Miegsministeriums, die darin bestellt, .;mar kleinere Städte in der Garnisonsfrage zu berücksichtigen, worunter aber immerhin größere Städte als Lid) zu verstehen sind, mit denen sich Lich uodi lange nid)t vergleichen kann. Tic Erfolglosigkeit ber Bewerbung | der Licher um Militär sd;cint aud) deshalb scstzustehen', weil die leitende Stelle der Licher Gemeindeverwaltung nicht inchr den traditionellen Brauch eines guten Ein­vernehmens zwischen Fürst unb Gemeinde befolgt.

Von anderer Seite wirb uns zu der Angelegenheit ge­schrieben : In dem Licher Stadttvald sah man vor 20 Jahren nock) an manchen Stellen größere und kleinere Steinhaufen formgerecht aufgesetzt. Tic Steine waren für den Kasernen­bau zusammengelesen worden, fanden aber keine Verwen­dung. Im Volksmund leben die Soldaten von Lich nock) bis heute uwiter. Oft kann man die Frage I)örcn:Wißt ihr auch, voec-halb Lich Teilte Soldaten bekommen hat?" und die Antwort lautet:Man hat selbigmal die Ticiiswtädchen in Lich gezählt. Es waren aber ihrer zu wenig", die Garni­son frage sei an der Schatzfrage gescheitert. Ferner ist noch da-s Wort in der Umgebung von Lich gang und gäbe: Tu kriegst, was der Licher Tambour getrommelt hat", das soll heißen:Nichts". /-

Kreis Lauterbad,.

Crainfeld, 27. März. Gestern nachmittag gegen

IV.

3m Jab« burdifi

Tie

sechs preuß infolge der lebten Teile trarnr fast

,llot,chve wegen der näberungsir .topf der 2 52,1 Sg- m entfaltende niedriger ä

l. Deutsche

Bodenpolitik getrieben wird, die alten Frtedhöie manchmal die einzigen Erhoiungsvläye mitten im Häuscrrneer abgeben, in ihrer Größe also einen Vorzug besitzen. Angesichts der bet brr Ver-- ireiung ber Leichen sich abspiclcnbcu Vorgänge wirb die Per- brnmung ohne Frage als die ästhetischere Form ber Vertilgung be-5 Äörvenngncbrn, roäbrcnb die Gegner ber -rruerbeitaitung grrabe das Gewaltsame ber Verbrennung als abnvtzeitb emp­finden. In der Zusammenfassung feiner Ausführungen kommt Abel zu bem Ergebnis, baß die Vorzüge der ,-seuerbeitattung ebenso sehr von ilnen Freunden wie die Bedenken gegen bteielbc von ihren Gegnern übertrieben worden find. Hvgienuck ist gegen ___ _____

dir Gestattung der Sei(fcenein51d-erung nichts kinzuwenden, ba Unb ick Als Metternich das Spiel »ondlug, gib ick Newton gegen ist sie mebiziiiaipolizeilick-. mit gewissen Porsichtsmatzregeln und Metternich Zeichen, sie sollt.n nicht spielen. Backhaus war zu umgeben, imi bic Gefahr ber Vernichtung von Verbrecher (.her g^w> habet Um das Spiel in vernünftigen Grrutzcn zu spuren auszusck)alten. I halten, üfcernaLnt ick) zutrichst bic B mk unb lief nur Sätze bis

vit 10 Mk. zu. Es wurde Rouge et noir gespielt. Aus einen

♦♦ Gießener Pädagogiuin. Am 1. April be- Einwand des Staatsanwaltes entgegegnet fc?r Angekl.: Rouge ginnt der Untcrridit in den neuen Schulräumen Bleich- et boir ist ein blödsinniges Spiel Heiterkeit' Wer bas Spiel f rafcc 6 Tic privalcit V o r b c r c 11 u n g s ku r s c des lvielt, gctzört nickt ins Gn.mgni.- .enoern ins Irrendaus, fetter- Direktors Brackcmann, aus donen die Anstalt hervor keu -pater ging ich eine Zeitlang zu mein er .xtöil Als ick inrinüc. , uu cyntorriirnfMi um wiedcrkam, waren ,etzr bob: Eilt- - gern ad unb Backdaus bnt(

91U9' ^^ken laut ^abicvbtr.dit, l - v mel rere tanseitd Mark verloren. Vor' . Backtzaus verlor schlief-

sonst erhalten, tut vergangenen -ckuliagre d» fcmuiei. 7000 Mk ? AngeN. Imoolü, aber es wurde weiterg-espielt.

erzielten Unterrichtserfolge luarcii flut. Von Baal,aus holte feinen Verlust wieder ein, ivielt.- wiederum nxitrr

bezw. Versetzungskandidaten crreid)ten 1 < glatt ihr 3icl unö verlor iddicrlitb im ganzett an Menernich und Newton r (Reife- und Einjährigenprüfung und die Versetzung in biel 7000 "SH. Ter Ängeklagte Stallmann erklärt weiter, dast Newton höhere ZAassr hiesiger höherer Schuleii». Tic Anstalt wird sehr ärgerlich war, als Batlaus nicht zahlen Fminrc. Er figte deshalb aus Elterulreiscu warm empfohlen. Neben dem n. a., bei dem Ehrenworispiel sei er schon ort hin eingelegt iror- Unterricht wir» -and) großer Wert auf körperliche Betü- den Mettennck war auck) angetrunlea und ver.ewigie Backpaus: ««Ung durch 3<M Sport und Wandern gelegt. ÄTÄtfÄ»"

Landkreis Gießen. I Hierauf wirb

Lich als Garnison. eine amtliche Auskunft

fito Anbetracht der geplanten Heeresverstärkung erstwgt verles» n, wonack) ber Vater Nienwlas ein Gruirbstück im Serie mai?hier ernstlich den Gedanken, daß es am Platze wär»', von zirka 60000 Mk. besessen hat, bas mit 311X10 Mk. Hnvo- wenn Lich sich um Militär bewerbe. Aber man vergißt thel.-n belastet war. Weiteres Vermögen babe btc Familie mckst dabei, daß es noch viel mehr am Platze ist, vorher folgen- ^e.wm kalter Bahn beantragt hierauf über die

bc» M bedeuten.Illustrationsfälle" nicht weiter zu verhandelii unb bie bi5

Lich tst ein<ncinct> ^andstodtchen von etwa - »00 Liu [ :rjflC Pe^hanbluiig barüber für unzulässig zu erklären. Es be- wohnern. und kann als solches mit Ruchicht aus ferne ver^ständen dagegen erlwblickx' jilristtscke Bedeuten, da die Auge- r ingencn und zulünftigen kommenden Bedürfnisse die hohen swgieil nur wegen des einen Falles Tippe «uisgeliefert feien, üvsten eines .'üaserncnbaus, die sich vielleicht mit allem, Tie übrigen Verteidiger scküießen stch dem Anträge an.

was briini und dran hänat, auf eine Million Mark bc Rack) längerer Beratung lehnt bas vwndst bit Anträge ab i nuten können schlechterdings nicht ertragen. Man bc mit der Begründung, bas- die Illuittattonsf.ille b.rz-.t bumen lolltcn, beul-' daß unsere Gemeindesteuer eine beträchtliche Höhe das Vorleben der Angellagten sowie ihre Beziehungen -uetnanber Äf'nS Tbentnttr bet. «n»cH. ffr«met bic Bahn DutzbckchLtch Cvrunbvtg, clcFtnjcOc» -tcht npi erörtert, bie aber wenig allgemeines Interesse Ixiben, nur >o viel ÖVclb gekostet haben und auch ni Iukunit zum -- Cll I t>iel sei erwähnt, bas; es ben Anschein hat, als ob in einer An noch losten werden. Auch wird man demnächst wohl oder Iüon füllen besonders präparierte Genustmittel ime Wein, übel mit der Frage eines Schulhausneubaus rechnen müssen, -'Instern, Zigarren benutzt worden ieiQi, um bie Opfer su he dessen kosten sich auf 200 000 Mark belaufen können. Wenn tauben. Streuner hat sich and) häufig an lungc Mädchen heran« inan den hohen Kosten eines Stasernennenbaus die dadurch gemacht unb diese als seine Frau ausgegeben, um sie bann in blühende, gewerbliche Tätigkeit und eine günstige BocinZ Badeorten an ben Mann zu bringen unb dann Erpressungen aus- slussung der Licher Geschäftswelt gegenüberstellt, so sei ruüoen. _ . ' ,. ...

ÄS I ÄMÄ. ÄÄ sionswesen gerade nicht so verlockend unb viel versprechend auf die Licher Gewerbetreibenden wirken sollte.

Wo sind in Lich Offiziers- und Einjährigen-Wohnnngen

lieber das zur Anklage stehende Spiel im Fürstenhof sagt ber Angeklagte (Stallmaun u. a. folgendes aus: Er habe ben Bujes erst hier in Berlin kennen gelernt: als er mit Tippe ankam, sah er ihn erst das zweitemal. Er stellte ben Leutnant v. Tippe mit ben Worten vor:Ich stelle Ihnen hiermit meinen lieben alten Freund, Baron v. Dippe vor?" Er habe darauf geglaubt, zumal bie game Unterhaltung in sehr vertraulichem Tone geführt wurde es ging immer: mein lieber Henrichs! und mein lieber Dippe! daß bic beiden gute Bekannte feien. Während des Tiners sei bann Niemela bazugekommen, Tivve sei auigeftanben unb habe ihn vorstelle» wollen. Er, Stallmann, habe aber gesagt, sie kommen ettvas spät, denn wir fermen uns fdron. Wenn Herr Tippe etwas anderes ausgesagt habe, so sei baS eben ein Irrtum, unb bei der Vernehmung des Herrn Tippe io$rbc er »berHaupt noch verschiedene Unwahrheiten in seiner Auslage nadweifeii. Niemele habe aud) verschiedenes anders bargestellt. Aber auf den gebe ! er garnichts, denn ber sei so zerrüttet und nervös, baß er ! schon nock) fünf Minuten überhaupt nicht mehr weiß, daß er Lier überhaupt eine Aussage eben gemackt hat. HeiterkeitM Viel gc:nintcn worden ist bei bem Tiner nicht. Wir vrer Man» haben zusammen zwei Flaschen Sekl getrunken und außerdeNt i.ber zwei Benediktiner davon wird kein deutscher Smziec L.trunlen, zumal ein Herr v. Dippe nickt, der stets mit seinen Liebesmählern geprahlt habe. Während des Spiels fei nur «affte und einige Leköre getrunken worben. Ttvpe und id) spielten gt- uifjudaitlid) auf einen Satz. 3u Beginn ber letzten halben

Taille" habe er unb Tippe je 5000 Mk. Verlust gehabt unb da habe Tippe plötzlich vorgescklagen, Baneo zu spielen, b. h.. daß alles, was in ber Bank liegt, als Einsatz liegt So Famen ivir