Ausgabe 
28.2.1913 Drittes Blatt
 
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lungsfähigkeit Korells.

Weitere Bemerkungen macken bic Abgg. Sen ßfelber (Bbd ' ntth Brauer ff8bh.)_ Damit fcftfirb.t die Generaldebatte. Die Kapitel 2329 werden ohne Beanstandung genehmiat.

Zu Kavitel 30, Provinzialdirektionen und Kr-näamter, svrickt

Aba. Busold (Soz.), der anfraat, ob Bildunqsvorträae stemvelvst'cktia seien. Er bcbanvtet, baß Vorträge seiner Partei höhere Abgaben -tu entrichten hätten. Das sei eine ungesetzliche Handlung. Er bringt dann eine Reibe weiterer Beschwerden vor. Tritt für Vereinsackung der Baninspcktion ein.

9lbg. Damm (ft. Vv.) bemängelt die Stempelabgabe bei wissenschaftlichen Vorträgen.

Minister v. Hombergs: Ick kann natürlich nicht aus hie einzelnen Fälle eingehen. In einer Beziehung bin ick dem 9lbg. Busold dankbar, das ist die Frage der armen Leute. Durch die Wohnungsinspektion nrirb eine ständige Überwachung der ! Wohnräume vorgenommen. Ick werde aber sofort eine Revision der Armenhäuser vornehmen lassen. Wenn geklagt wird, dast in Bausachen der Weg zu umständlich ist, so sind wir ja mit einer Revision der Bauordnung beschäftigt.

Reg.-Rat. Weber: Die Stemvelfrage ist gesetzlich geregelt. Die Lichtbildervorträge fallen unter diele Bestimmungen.

Abg. Senßfelber (Bbb.) unterstützt das von dem Abg. Singer ausgesprochene Verlangen nach einem Gebührentarif für Bürgenneister.

Geheimrat Best: Ein Gebührentarif ist in Arbeit.

Abg Busold (Soz.) bespricht die Besteuerung der Fahr­räder. "Bemängelt dann das Zustellunqssvstem.

Abg. U r st a d t (Fortschr. Dv ): Wir haben einen Antrag über die Gchaltsfrage der Kreisbeamten gestellt. Ich möchte an die Regierung die Frage richtcu. ob sie schon etwas getan hat. Wir I wünschen Gleichstellung der Kreisstraßenwärter in allen Kreisen.

Minister von Hombergs:

I. Wir haben nur für die Kreisstraßenmeister die Gehalte ae- I setzlich sestgelegt. ?llle übrigen .Ureisbeamten sind von ben Streifen I angestellt. Wir würden also in die Selbstverwaltung eingreifen.

Im übrigen wiederhole ick. dast man doch von Anfragen der ] Regierung vorher davon Kenntnis geben müsse.

Uebcr Kreisstraßen spricht noch Abg. K o r e l l - Angenrod I 'Bauernbund"!.

Das Kapitel 30 nnrd angenommen

Zu Kapitel 31, Gendarmerie, spricht zunächst

Abg. K o r e l l - Angenrod (Bbd."!. wünscht Herbeiführung von

Es folgt dann die Beratung des Antrags be6 vberkonsta. riums, in den Boranfchlay einen Zu,chuß von -o Mark für einen Vereinsgerstlichenderinncren^ s i o n einzustellen. . . t v»

Oberkonsistorialrat Euler begründet den Antrag mit t- Hinweis aus die wenig günstige Lage des LandcSve innere Mission. Er führt aus, da« man, um bentboungm zu vermeiden, einen Geistlichen im mittleren -.tbensawa, dings auf die Dauer bon 810 Jahren mi stellen wol

Mlvi Heiland p und gar, nngen und in wt mit ihm t 'tr tut inm

*},ÜC dc 00 nehme doch

Pfarrer uttn unter 1 Wen Tiens, eöaitfi. Pre ^».arlEger «Wfut Qn glichen Arä :lu!e Tolms ( ^Atterten ' rjocnhxilb

vertragen.

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und

Achte evangelische Lanöessqnode.

rm. Darmstadt, 25. Febr. Die 8. ordentliche evar- gelischeLandessyn v de begann ihre Beratung unter Leitung ihres Präsidenten, Professor 2t. D. Stamm- Gießen. Des (J5cbrt sprach Pfarrer Strack- Birkenau. Zu Ehren der v»> torbenen Mitglieder, Pfarrer,Lü hl und Justizrat 2t. Luciul, denen der Vorsitzende einen warmen Nachruf widmet, erhebt ü die Versammlung von den Sitzen. Als Ersatz für die Verstorbene' wurden Dr. Ttttmann und Landgerichtsdirektor Obenaiiei

An it I Heute möchte Mden, reden. -J k deiligkeit cur Kon läge geht I tretet in das heticncn ein, uni ritfr daran, es t M es zu tun, iMigem berzen -meutrt. 'Xbcr ;n euch gerichtete, | >ll willig und f ;etrcu bei dem, eilen Pflichten, d Üe Belt von cu i npien eurer lid ! cuf gutem Weg« imgarne. Tenl liäen Liebe zur ! heitszeiteu, da t gewacht bat, da verkürzte oder <j< und eudi aufoube ling&nf, nie fify (rnnnert euch öni ftone Aindheit < r mt am '^amiliev ! und solltet es au1 i sorgenvoll furcht' bleichte. Ihr m llhin aber sind ' nnzig guten seir r; 'ucr Tasein wir I vielleicht forber I ihr. dürst noch 's | ws bleiben. I roch nicht bedrr I «fett Tie I ner Lager her: I «s euer Wohl inner so bleibt Verhältnisse tret iJbr müßt es lei t-un ihr ben Kc ne« schwere Bt lebten auszufük l^rt ins Lebe

hessische Zweite Kammer.

Ps. T a rmstadt, 27. Febr.

Um 9,20 Uhr eröffnet Vizepräsident K o rcll- Angenrod diel Sitzung. ES wird in der Generaldebatte über die VIII. Haupt-! abtdlunn, Ministerium deS Innern, fortgefahren.

Nack einer persönliclvn Bemerkung des Llbg. Dr. Winkler nimmt das Wort zur Tagesordnung

Abg. Finger (sJhl.1 Er besprickt die Lage der Obstmärkte| in Worms und Mzeg. 2et Redner glaubt nicht an eine Kon­kurrenz beider Märkte. Lllzeh verfügt nicht über das Spatobst wie Worms. Alzen wird sich nickt zu einem Großmarkt entwickeln können. WaS die angeregten Lickibildervorträge angeht, so hat das Kreisamt Worms 5 Licktbildapparate gekauft. In jedem Orte findet im Monat ein Vortrag statt. Nicht die Armut ist schmld an dem Geburtenrückgangs sondern der Wohlstand und der Luxus. Die Wohnungsfrage spielt eine große Rolle. Tas Kreis-! amt Worms hat deshalb einen Kreiswohnung herein gegründet, indem auch der Arbeiter sein .Häusclien und Gärtchen bekommt. ,Das ist eine soziale Tat. Bis jetzt sind 20 Häuser vorhanden.

Abg. Lutz iBbd.l: Wenn der Abg. KoreU hier von Eier- tanzen, gcivrocl'cu bat, so gehört cc wvbl auch zu den Eiertänzern.

Vizepräsident Morell: Ich hatte nicht das Gefühl, daß !Aba. Korell ein Mitglied dieses Hauses mmtciiit bat.

Abg Lutz (Bbd ': Ick hatte das Gefühl Tos ist aber nebensächlich. Ter Zoll spielt leine Rolle, sondern der Zwischen­handel. Wir nnirdeii der Landwir^u'aft Schaden zumhren, wenn

Vereinfachungen der Patrouillenbezirke.

Abg. B u s o l d (Soz.) bringt einen Fall vor, in brat sich ein Gendarm erschossen hat, weil er in ein Disziplinarversahrcu verwickelt werden sollte.

Abg. Adelung (Soz.) bespricht die Polizeistunde.

Abg. Molthan (Ztr.) wendet sich gegen den Antrag Lo­re l l - Angenrod und wünscht Doppelpatrouillcu.

Geheimrat Best: Tie Doppelbesetzung hat sich bewährt. C: führt Gründe dafür an. Tie Regierung will an der Dovvn bezetzung festhalten, aber auch ben Antrag Korell-Angenrod prüfen Der Abg. Busolb hat den traurigen Fall des Otenbarm-j jun- Gegenstand einer tendenziösen Entstellung gemacht. Da er da» Material nickt vorgelegt hat, kann ich dazu nichts lagen. Ter Leiter des Gendarmerie-Korps ist ein tüchtiger Mann, der iic stets bewährt hat. In der Polizeistunde sollen Nachforschung^ angestellt werden.

Abg. Schott (natl.f wünscht Neubewaffnung.

Abg. Breidenback (Bbd.) wünscht telephonische Vechm. düng der Gendarmeriestationen.

Geheimrat Best: Die Kosten sind sehr hohe. Bon bti Poststationen kann der Gendarmeriewachtmeister angerufen werden

Abg. Ulrich ivünscht Beseitigung des militärischen Cba rakters der Gendarmerie, der für die Sicherheit bedeutungslos ist. Er ist sogar eine Gefahr für den Sicherheitsdienst.

Abg. K o r el l - Angenrod (Bbd.): Ick bedauere, daß de: Abg. Molthan Anstoß an meinem Antrag nimmt.

Abg. Best: Es muß bei 105 Stationen eine einheitlich- Leitung vorhanden sein. Das Fann nur auf will.torischem Ski? geschehen. Wer soll denn die Leitung haben? Der Kreiörat obt der Staatsanwalt? Tas würde praktisch nicht denkbar sein. Ti- Offiziere im Korps haben reichlich zu tun und ein Abstrich i- hier nicht möglich. Im Interesse des Dienstes ist btc Militarist Organisation am besten.

Abg. Finger (ntl.) unverständlich.

Abg. Busold (Soz.) ist für Beseitigung des militärischer Charakters.

Abg. Bähr (Bbd.) ist gleichfalls dafür, der Gendarmer­den militärischen Charakter zu nehmen. Ein Vorgesetzter genüg.

Abg. Wolf (Bbd.): Wir brauchen keinen Zahlmeister bi der Gendarmerie. .

Geheimrat Best gibt Auskunft über die Tätigkeit des Zah.- Meisters.

Abstimmung ergibt Annahme.

Der Antrag Korell-Angenrod wird angenommen.

Schluß der Sitzung 4 Uhr. Fortsetzung morgen 9 Uhr.

rm. Darmstadt, 26. FÄrvar

Die Landes synvde begann ihre heutige Beratung «m» I dem Vorsitz des Geh. Schulrat D. S t a m m - Gießen. Für zum stellv. Vorsitzenden gewählten Synodalen Dingel d e y wum Synodale Walter- Worms zum Sckriftführer gewählt. N Mitglied des kirchlichen Tifziplinargericktshofes mirb tfritM Ruppertsburg, als dessen Stellvertreter Landgenchtsdirc^-- Kolb - Darmstadt gewählt. Die Beratung über den 2"tW Marx, wegen der Neuausgabe des Geiangbuckes, ir^ fortgesetzt. Synodale Fritsch-Ruppertsburg bringt einige wun vor, die Berücksichtigung finden möchten. ,

Syn. L o o s - Groß-Umstadt Mögt für btc SckulauSg-v einen etwas bauerbafteren Einband vor. Syn. W aL" Darmstadt hält es nicht für ratsam, Lieder omS- bem QWJ. buche tvegzulassen. Syn. Jaudt-Plantg wünscht für al Leute ein Buch mit größerer Schrift.

Prälat D. Flöring macht darauf ausmerklam, -

es sich nicht um ein neues Gesangbuch, sondern nur um « Neuausgabe handle. Die Kirchenbehörde ioerbe bestrebt k alle berechtigten Wünsche zur Ausführung zu bnngen, sownt finanzielle Bebenken in Frage kommen. Dra AuSschußantrag [

Mainz berufen. Für die freiwillig zurückgetretenen Geh. Schul­rat Sckiaub-Offenbach und Fabrilänt.Römheld-Ltiisenhüttc iverbti Oberförster Dieffenback- Tarmstadt und Sanitatsrat Tr. Bachfelb-Onenbach gewählt. Eine Anzahl Mitglieder hat fii aus Gesundheitsrücksichten für die diesmalige Tagung entschil big en lassen und beten Stellvertreter wurden einberufen und ver­pflichtet. An Stelle des Geh. Schulrats Schaub-Offenbach wurde Pfarrer Dingeldey - Darmstadt mit 50 von 56 abge gebenen Stimmen zum 2. Präsidenten der Synode gewagt. Ober konsistorialpräsident Nebel stellt den neu ernannten ^Staats lommissar, Oberregierungsrat Dr. Stammler vor. Für Ti Lueius wirb Dekan Keil-Spuckbrücken als Mitgli^> des Finanzaus chusses gewählt, dessen Stellvertreter roiri) Prof. Dr. Weimrr Gießen. Hierauf iverden die Anträge D. Hermann und Waltn. i wegen der Ephiphaniakollekte beraten. 2er 9faitrag Hcrmairr I bezweckt, die Zuwendung der Kollekte an eine Missionsaesellsch-s: / in Zukunft in jedem zweiten Jahre den Kirckenvorstäi^cu iri gebenden Gemeinden M überlassen. 2er, Antrag SBaftet jm:1. eine zweite, jährliche Landestirchenkollekle für bic Heiommistst^ | 2er 2. Ausschuß stimmt unter gewissen Einschränkungen füi 1 den Antrag Walter. Es entsteht eine längere 'Aussprache, an dcn | sich das Oberkonsistorium mit einem Antrag Etzer eiiwerslandek erklärt, durch den die Kirchengemeindcn allgemein, zur 'Erhebrnic 1 und Verwendung der Kollekte nach ihrem Ermessen ermichtir werden. In der Besprechung werden von verschiedenen SyM i baten die Verdienste der Baseler Missionsgesell schäft hert>or<T I hoben. Dann wird der Antrag Marx, wegen des neuen Kirchei. I yefangbuchs beraten. Ter Antrag geht dahin, bic X>tr I ausgabc eines Gesangbuches vorzubereiten, das, durch bessere Papier, schöneren Druck und Bildschmuck den gefteigerten äflbc tischen Ansprüchen genügt und die Freude am Gesangbuch: r, 8 unserem Volke zu erhöhen geeignet ist. Für bat Soiwerausichu j berichtet Pfarrer Widmann- Darmstadt. Von bat 12 M U gelegten Grundsätzen lautet der erste, das Hauptgewicht ^fei c-' gutes Papier und guten Truck zu legen, und künstlerischer ^chmt. ist in beschränktem Maße anzubringen. Es anpfiehlt sich, iwei ucr Inhalt und Druckausstattung völltg miteinander übe r einftinnncö Ausgaben herzustellen, eine sog. Schulausgabe mit buligerra Papier und eine Geschenkausgabe mit gutem, dünnem Pav« Mit der künstlerischen Ausstattung soll Kunstmaler Gengnac4 Darmstadt beauftragt tverden. Ter Ausschuß beantragt btc ^drr fung des neuen Gesangbuchs nach diesen Grundsätzen zu beroa? stelligen. Prälat Dr. Fl ö r i ng erkennt die Leisdingen »» : Sonderausschusses an, kann aber den Vorschlag, die Gesam«»» gäbe, einschließlich bat Luxusausgaben des Buches in eigne zu übernehmen, nicht empfehlat. Sylt. D. Schlosse r b^n^ ebenfalls die 9lrbdtcu und Anregungen des Sonderausschuß» doch würde er es gerne sehen, wenn durch Weglan'eu 0%.ir:e gebrauchter Lieder der Umfang und damit der Preis des Gaar-Y buches beschränkt werden könnte. Syn. Marx- Tarmstadt |W-' fest, baß das neue Buch, trotz des Notenzusatzes handlicher ml Eine Streichung von Liedern solle inan bei einer späteren Gestus burchsicht vornehmen. Aehnlich spricht fick Pfarrer Dr. Dit.

Tarmstadt aus, der gegen die Beseitigitng von Liedertextm i |*

Wiffenbaft aufgestellt. DK Rentabilität des Mernpflasters stehe I wir keine Zölle auf Futtermittel hätten. Teure Futtermittd sind

«ryer Zweifel. immer noch besser als schlechte für die Landwirtschaft. Gegen

KreistagsMitglied Bürgermeister Schneider-Utphe gab Schicksale kann man nicht aus der Haut fahren. Schlechte Jahre seiner Meinung dahin Ausdruck, daß für Kleinpflasteranlagen in müssen ertragen werden. Man muß sich nach den Verhältnissen ländlichen Gegenden mit starkem landwirtschaftlichen Fährverkehr rickten, wie wir das auf bem Lande auch tun. Kollege Korell die Derhältniste nicht fo günftig seien wie in Städten. Vielleicht würbe im Reichstag ein Unikum gewesen sein, wenn er hinein- «mpfelste es fick, zunächst nur eine Lktlage zur Probe zu machen gekommen wäre. Wir begrüßen es ja, wenn uns Hilfe versprockcn Er schlage hierfür bte viel befahrene StrÄke Trais-HorloffUtphe wirb, hoffen aber, wenn ben Worten auch die Tat folgt. An vor. Die Straße HungenInheiden habe wenig Verkehr. dem Geburtenrückgang ist das Luderleben schuld, bas besonbers in

Nachdem der Vorsitzende hierauf erwidert hatte, daß! der Stabt herrscht. Hauptnahrungsmittel auf bem Lande ist das

genügenbe Erfahrungen über die Vorteile des Kleinpflasters vor- Brot, nickt das Fleisch.

lagen und deshalb unbedenklich an seine Ausführung herangetreten Er beklagt sich über Umständlichkeiten in der Geschäftsführung werden könne, wurde der Antrag des Zkreisausschusses bezüglich der Kreisämter und Bauverwaltung. 'Er fuhrt einige Beispiele bet Anlage von Kleinpflaster von dem Kreistag einstimmig an- hierfür an.

genommen. Ministerialrat Kratz geht auf einige Beschwerden des Vor-

Rubrik X Landwirtschaft, Handel und Ge- redncrs ein. Tie bestehenden Bestimmungen müssen befolgt wer- werbe"- Zu Ziffer 1, Sammelwasenmeisterei, führte den. Er verliest Mitteilungen über Feldwegabfahrten der Krets- Kreistags'mitglied Bürgermeister Benner-Treis a. d. Lda. Be- banbehorben von Frtebberg unb Gtetzen. Danach erscheint es schwerbe, baß es mitunter 3 Tage bauere, bis gefallenes Vieh notn^nbig. Mit allem Nachdruck leitend ber Behorben vorzugehen, von ber Abdeckerei abgeholt würbe. L, Mmisterialrat H o l z i n g e r lehnt es ab, bie Zuckst ber

Regierungsrat Welcker bat, berartige Falle alsbalb bem ichwarz-blanen Kühe zu forbetn.

Kreisamte mitzuteilen, bamit dieses Abhilfe veranlaßen könne. Abg Bach (Ntl.): Ein Lehrer kann unter Umstanden nicht Zu Ziffer 3, Förderung der Anlage von Vogel- nur das Recht, sondern auch die Pflicht haben, in einer 105ml- Icku tza ebölz en ' demokratischen Versammlung zwecks Aufklärung Vorträge zu halten.

1 Der Vor sitzende bemerkte, daß für diesen Zweck 300 Mk. Aber das darf nur in Ausnahmefällen geschehen. Etwas anderes neu in den Voranschlag eingestellt worden seien, um durch Ge° ist es, wenn es sich um einen Bildungsverein lwndelt. Ich bin Währung von ZusckMen aus diesem Betrag in Höhe von 50 Mk. dariim mit den Hnren Dr. Winkler und Dr. Schmitt nicht ganz in einzelnen Fällen die Gemeinden zu ermuntern, an die Frage ber emderstauben. Ich halte es nicht für richtig, baß Eltern unb Herstellung von Vogelsämtzgehölzen werktätig heranzutreten. Auch Lehrer 1 ich mit Mißtrauen an,ehen. Umgekehrt barf auch ber £ mit ber Anlage von Vogelschutzgehölzen be- Lehrer nicht gegen bie Eltern ein Mißtrauen haben, weil sie

chst an der Straße nach Lang-Göns ein solches Sozialdemokraten sind. Es muß dem Takt des Lehrers überlassen werden, das Richtige zu treffen. Es gibt einen Bildungshunger nnfnfichpr Oberbürgermeister Mecum-Gießen !m Volke. In Orten, wo Industrie ist, soll der Lehrer versuchen, ' üSeron^ Er- m Arbeiterversammli.ngen zu sprechen, um die Eltern zum Rach­

lin Gießen mit ber &rSme von Vogelschutz- ^"ken anzuregen. Verallgemeinern bürfe man tiefe Sache nicht.

, , worben stnen urck e^pfahlen^ bie ber Lehrer soll möglichst lange an einem Ort bleiben, er soll

? ur Nackwlmrung in den Gemeinden, insbesondere auch spater seinen Einfluß behalten. Er soll an Freud und Leid . . u ? Insekten- dos Volkes teilnehmen. Tas darf mcktaflein für. agrarische , j.-,r die Landwirt ckaft Prtc gelten, auch für bie, wo Sozialdemokraten ntzen. Wir

Lung der folgenden Rubriken imitbe hierauf k nnen nur konkurrenzfäkng bleiben wenn wir Qualitätsarbeiter ür 1913 cmtacbciüen unb bie Einnahmen und erziehen. Deshalb muß lebe Veranstaltung mit Freuden begruyt

A-, - , d^n ÄeTiihen "und Ge- werde» die den Zn^k hat, dieses Ziel zu erreichen. Bilt.lNgskurse

inucrungen zu eryebmdm .Kreiskassebeiträge auf 401102 Mk. auf ollen auchan den Orten abgehalten werden, wo Sozialdemokraten VLHrnrt nnn^724 919 59 Mk feftacftellt slud. (Sehr richtig!) Auch sonst werden m von Amts wegen Vor-

Antrag auf Errichtun einer allgemeinen Aste der Gewerkschaften gehalten unb Herr von Hombergs hat als Orts kr a n ken kas^/e u nb e 1^0^ ^Landkrankenkasse ^ovlnzialbirektor m Mainz es ^ugelass^, babbei-artige.Vor- sür ben Kreis Gießen: hiermit in Serbinbunn: trage gehalten werben. Auch btc Iuaenbpflege fofi bazu bestimmt Best e l l u n g ein er Ä r e i skommission zur weiteren st'n ble ganze Juaend beranzuziehen aiich die, bereu Väter A Hroa ber aesetzlichen Aufgaben. Er- Sozialbemokraten seien. Gegenüber bem Ausspruch, ber von hoher n 1t 1, n a o n »i er 9?o wrn i f f iTn S mi 10 ?i e bern. Die Stelle fallen ist. die Lehrer hätten in dieser Beziehung versagt, »NN hrnt Kreismissckuß öestellten Einträge 1 der Kreistag wolle 'o muß ick konstatieren, daß bei einer VersammlungJung- X KrSSS? Ä 9 und deutschland" 3/ Lehrer gewesen sind. Daß man zu der.Tnrn-

einer Laiidkrankenkasse für den Landkreis Gieße,l beschließen, halle^ersammluna Mick Soz.ial^^^^ Hot, ist nicht

2. der Kreistag wolle eine Kommission von fünf Mitgliedern zur . ken insonmert werden. Wenn

meiteren Durckführuna der ihm gefetzlick obliegenden Aufgaben, aefarbte Benckte in der Preße standen, so will man nur den SS? inSnbac der Errichtung der Satzungen und der. Vor- Erdrück verwischen. (Zuruf: Nattoualliberale Blätter?) Tonn standswahlcii der Landkrankenkaffe^ gemöiß Artikel 31 Ziffer 9 QC^tnierc 0 nt$^r will nicht, daß sich ber

ber Kreis- und Provinzialordnung bilben, würbe von dem Kreis- Lehrer polittsch betahge. 2a§ ist heute nicht Mehr zeitgemäß, unter 51? bild?>w'^KDmMflswn'^d^ bS^K?e?srat^ode? Geheimrat Süf sert: Die Sckulverfügung ist von sämt-

sdn Stellvertreter ohne weiteres anzugehören hat, gewählt Kreis- liehen Herren der Schulabteilung unterschrieben. Wenn ich scharf -tagsmitglftb^ Bürgnmeister Törmer, Lick, Kreistagsmitglieb Alt- aewewn war gegenüber bem Abg Korell-Jngelheim, so ist bas bürqern?eister Gilbert, Grüningeii, Kreistagsmitglieb Bürgermeister a»s^ben N^bm zu erklären. Ick bitte c§ nur zu überlassen, Kreiling, Heuck-elheim, Kreistagsmitglieb Bürgermeister Schwalb, wenn 'ck das Wort ergreife. In der Lehrerfrage hat,die Regierung Grottcn-Buseä I deveits ihre Erklärung abgegeben. Abg. Korell hat zwei schwere

, n ©rPiaftifÄfcbu» icd auf ^enebmi« gegen uns erhoben: wir hätten Heimlichkeiten ge-

tierärztliche Unter- Kleben und bic Regierung hätte nicht die notwendige Achtung Ä^ba chtSnalVcVietm716T?s ^^dÄsmitgßedmn im wirb,^wir seie^"ä^stlich. ^Daß^ich ^Furcht^ha^-,T ffintimitfc iuMangenc CtcUfÜnt wurde °°n bem Kreistag «in- "«S. bäfeX

sttmMig genehmigt , _ .. . a ober der andere dieser Bewegung im Innern nahe steht. Man

5. Ersa tz wa hl zu m Krei Sa uS\ chu ß fu r das ver mu^ ben Schein vermeiden, wenn man Beamter ist. Die Ver- storbene Krer saus s c^u ß^tglied Gern ustizt in ber Turnhalle wäre besser unterblieben. Sic haben

Dv. S ch äf er - G leßen. WaWe enMiiMMg dadurch bensenigen erschwert, bie sonst gerne für sic einae-

den Großh. Landgerichtsrat Wimm^icßen^m o^tliämi trcten roären Die Gewerkschaften sind nicht harmlos (Nicht gliebe bes Krcisausichuises für ben Rest richtig, bei den SozI Genau dasselbe ist es mit ber Jugcnb-

ftorbCTum Mitgliedes Geh Iustizrat ^r. Schafer-GiCMN. pflege. Was Herr Bach sagte, daß ben Lehrern bic Beteiligung

6. Wahl zweier ^^tglieber unb zw f tz sein müßte, ist nicht nchtig. Die Regierung ist ver-

Manner zur .^Euosscnschaftsversammlugpflichtet, dafür zu sorgen, baß keine Begriffsverwirrung besteht, land- unb forstwirtschaftlichen ^r»fS gen0 f sen- ^ravo rechts unb Zisckm links.)

schäft. Dl^erPunkt jicl -ba bw Wahl ^nmehr durch Singer (Ztt.) macht kurze Ausführungen, die auf

die BczirkSausfchüife der Landwirt,c^std.ckammer vorzunehmen ich I ber Tribüne wegeii Unruhe unverständlich sind.

a»er "Tn«10Vpt njäbltc^burd) i^ud Abg. Reh (ft. Vv.) verteidigt seinen Kollegen Korell, der

1V 1I1Q fol^be der- niÄt ini Dause ist. Wir billigen ben Stanbvunkt bet Regieruna

ruf für dle tis Ende 1919 dauernde Mchlzett, w mnde^ Per nichtz Das Verbot ist ein Eingriff in das Recht der Beamten wneu: Rmttier Helfrich, Gicßcm . .Jimtncr Älan^oncRen, Adelung (Soz) wendet sich in längeren Aussührun-

3. Stadtverordneter ^ENl, ^^f» ' ßiinn7ihnffer Hok-Graß gegen die Rebe des Abg. Schmitt von gestern. Er geht BöroSmiÄm'Holler Ober- dann nochmals auf bie Bestattungs- unb Schulsrage ein. Die 6 Pachter Kammer, Bellersheim, . Bi gern O , Regierung unterstütze dnrck ihre engherzigen Maßnahmen nur Hörgern. P*0 Bestrebungen ber Sozialbcmokrattc.

8. Anträge und M i t t c 11 ult g c n. Aus Antrag des ^roßh. I wird bann eine Pause von 25 Minuten gemacht. Kreisbauinspettors genehmigte ber,5trcistag,,a)'ben Vettäufbcs ^lbg. Winkler .'Ntl.X Der .Abg. KoreN-Jngekbeim bem Kreise Gießen nehörenben ^teinbruchgelanbes m ^warkung nCq'fairßt/ mich mit einer Hanbbewcgung abzutun. Es scheint Geilshausen Flur lll Nr. 449, ^5/W an ,Konrad Hllberg zu I bcm Boykott ein System zu Grunbc zu liegen. Zu welchen Kon- Geilshauseu zum Prcc von 1692^50 .Ucf, b) bic ro)te, l le fP(nieniCn fann dieser Modus führen? Sic müßten ja auch den Übertragung des Eigentmns des durch Verlegung der Kchcisstrach I SqqI verlaßen, wenn ich überhaupt erscheine..

von Queckborn nach Ettmgshauien bei ^.ueckborn 1 - Der Redner beschäftigt sich einaebenb mit ben Ausführungen

geworbenen Stram.iigelandes an die ^^ude ^ueck- Mg. KoreU-Ingelheirn. Insbesondere krittsiert er die Wand­born, c) bie Uebernähme ber VerdindungsltratzcijaurcT----- -- -

Hohe Straße" in Unterhaltung des Kreises und der .Pvomnzl unter der Bedingung, baß 1. bic FaMmhn profil recht migedeckt intb gewalzt wirb, 2. Bankette unb Gräben orbnungsmaßig her- gestellt werben, 3. bic Strecke kilometriert unb mit Wegweisern versehen wirb, 1. bas Aussteinen unb Uebcrschreiben bes Ge­ländes veranlaßt wirb, 5. bic Ausführung bicfcr Arbeiten auf Kosten ber Gemeinbc Lauter burck den Kreis errolgt.

Kreistagsmitglieb, Bürgermeister ^chneider-Utphe UeUtc bic Anfrage, ob cs' nickt möglich sei, bic Straße Utpk^Unter- Wibdersheirn, die bic beiden beteiligten Gemernbcn auf ihre SMtcn hergestellt und ckiaiissiert hätten, als Krcissttaße in Unteryaltung des Kreises und ber Provinz zu übnnchmen.

Der V 0 r s i tz e n b e erwiderte, bas; er int Laufe des Jahres die Verhältnisse durch die Banbehörde untersuchen laßen wolle, um festzuställeu, was in der Sache zu machen sei.

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