Ausgabe 
27.3.1913 Drittes Blatt
 
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Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe«.

Wetter

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2

März

38

60

88

Sonnenschein

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27.

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März

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zv fördern. Zu bitftin Zwecke wurde ein aus drei babndfnt lab zwei schweizerischen Berrraern zusammengesetztesKomitee gewählt, das die iwr deren en den Maßnalmicn in dieser Angelegenheit mög lichst rasch in die Hand nehmen soll.

4- 12,9*0.

+ <W'c.

= Der süddcutscheMühlenverband bat die Mehl- preise um 25 Psg. pro Doppelzenmer erhöbt.

= Zahlungseinstellungen Leit Normer Woche haben drei Berliner Pianoiorteiirmen ihren Montins angemcldet. Zn Kiel sind vier Getreide firmen in Zahlungsschwierigkeiten gekom­men: die Massiven betragen 2 Millionen Mark

-- Der Schubausschutz des Allgemeinen Deut­schen M ielvcr si cherungsVereins scblägt für die bc vorstrhende Hauptversammlung die Liauidation des Unternehmens vor. Der Fehlbetrag beläuft sich auf 935000 Mark

Ruppertenrod, 25. März, deute 'and hier die vmipt- versaiuniluiig der Spar- und Darlehnskaise statt. Die Aktiva betragen Mk. 168 108,11, die Passiva Mk. 167 196,86, sonnt verbleibt ein Reingeiviiin ooit Mk. 911,55. 4 Prozent Dividende gelangen zur Verteilung. Der Gesamtumsatz der Kosse betrug Mk 200 114,*6, die Zahl der Mitglieder 92, 9 mehr als im Vor­jahre Tie Spareinlagen des IahieL betrugen Mk. 70 402,51. Dem Vorstand und ^luisrchtsrat wurde entlast,n,g erteilt.

Berlin, 26. März. Zn der Hauptversammlung der Na­tion al bank für Deutschland wurden die Regularien er- ledigt. Aus eine Anfrage teilt? die Tirelnon mit. datz die Engage­ments aus dem Terrain- und Baumarkt den jetzigen Verhältnissen entsprechend bemnrtct seien, und datz auch die Stonfortiiilbtttänbe eine sehr vorsichtige Pctverlung erfahren hätten, 10 datz Verluste hieraus nicht zu erwarten wären. Das Geschäft des erstenuar- tals 1913 habe vollständig unter dem Einslutz der politi,chcn Ver­hältnisse uiid der internationalen Geldanweisung gestanden. Lier- unter habe vor allen, das Effektengeschäft zu leiden gehabt,. Die Emissionstätigkeit habe nahezu stillgestanden. Das lause^e Geschäft hätte gute Einnahmen gebracht. Eine Prognose für die Zukunft abzugcbm, sei unter den derzeitigen Verhöltniffen nützlich, doch dürfte erwartet werden, datz bei tfläning bei poli­tischen Lage und der Entspannung des Geldmarktes eine allge­meine Besserung eintrete.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber f einerlei

Verantwortung.)

Gießen, 27. März-

Da öerr ReichStagSabgeordueter D r. Werner beute abend (ner in öffentlicher Versammlung spricht, möchte ,ch ihm Gelegen­heit geben, stch über folgendes zu äußern: Es ist mir von einem Mitglied des Reichstags auf Ankrage bestimmt nntgetestt worden, daß unser ReichStagSabgeord.ieter D r. Werner bei der Abstimmung über den .Icfuitenantrag* gefehlt habe. Sein Fehlen bei der Abstimmung über einen Antrag, der die weitesten Schichten unseres evangelischen Volkes, insbesondere auch unsere» Wahlkreises, tief bewegt, kann nur durch schwerwiegende Grunde veranlaßt sein. Ich bitte daher unseren Abgeordneten, morgen in oet Versammlung eine klare Antwort darüber zu geben, 1. ob cs wahr ist, daß er bei diesen Abstimmungen gekehlt hat und 2. wie er gestimmt haben würde, wenn er an­wes e n d g e w e s e n w ä r e.

Ein deutsch-evangelischer Mann.

vüchertifch.

Knies, G., NegierungsbeaMter, Gemeinverständlicher Führer durch das A n g e st e l l t/nv e r s i che r u n g S g e» setz. >Verlag von Emil Roth, Gießen Preis 1 M. Gerade durch dieses Gesetz ist ein solcherFührer" lvertvoll und wichtig, um es mit seinen vielen Zweifelsfragen allgemein verständlich zu machen. Dem Verfasser ist das in vortrefflicher Weise gelungen: in leichwerständlicher und übersichtlicher Darstellung crläutnt er die neuen Bestimmungen daraus in der zweckmäßigsten Form. Nicht nur jeder Angestellte, jeder geschäftliche und iitbuüneUe Betrieb und dessen Leiter wird wie die vielen Vereine Mw. diese praktische brauchbare Zusammenstellung mit Freude begrüben und kaufen. Auch die Beisitzer der Renten-Ausschüssc uiw Schieds- gerichte werden für ihre Praxis die Darstellung mit Vorteil be­nutzen.

Mattle.

Limburg a. d. Lahn, 26. Mörz. Frucht markt. Durch­schnittspreis pro Platter. Roter Weizen luaffauischer) 16,80 Mk. weißer Weizen (anqebaute Fremdsorten) 16,30** L, float 12,70 Mk. Gerste: öuttergerste 10,50 Alk., Braugerste 0,00 0.00 Mk., üafet 7,009/0 Alk., Saat 10,50 Mk., Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln 4,00 bis 5,00 Mk.

26.

26.

Höchste Temperatur am 26.

Niedrigste , 25.

Niederschlag: 1,1 mm.

ständen 15 bis 21 Tage. i

Die Schutzimpfung nach Pasteur ergab so gute Resultate, datz heute in den meisten Staaten Anstalten eingerichtet Utto, in denen die Impfung nach Pasteurs Angaben ausgesuhrt wird.

Das Verfahren von Pasteur hat fick als durchaus wirksam erwiesen: aber ihm hasten zwei Mängel an: die umständliche Herstellung der Impsstofse und die lange Dauer der Behandlung.

Die im Kaiser-Wilhelm-Institut zu Bromberg angestellten Versuche gingen darauf aus, ein Verfahren zu finden, bei dem eine möglichst nur einmalige Anwendung zum <2cbn(i genügt. Jahre hindurch zeitigten die groß angelegten Versuche keinen positiven Erfolg. Jetzt ist es Tr. Pfeiler gelungen, eine Methode auszuarbeiten, die mit Wut infizierte Tiere bei nur einmaliger Anwendung sicher gegen den Ausbruch der Tollwut schützt. Aus dem Blut' von allmählich an das Wutgift gewöhnten Tieren stellt er Serum her und spritzt dieses direkt in den Rückenmarks- kanal ein. Wie schon erwähnt, ist nach Pasteurs Untersuchungen der Hauptsitz des Wutgiftes Gehirn und Rückenmark, anjneiei Stelle mutz auch nach Dr. Pfeilers Forschungen das <serum eingespritzt werden, wenn es seine Wirksamkeit entfalten soll, bei Einverleibung unter die Haut oder in die Blutbahn übt es keine Wirkung aus. _, . t ,

Der so durch das Serum verliehene Schutz dauert aber nur ungefähr drei Wochen an; deswegen impft Dr. Pfeiler gleiche zeitig mit dem Serum noch Wutgift ein. Das Serum enthält schon fertig gebildete Wutschutzstoffe: das gleichzeitig cinöcrkibtc Wutgist regt den Körper des geimpften Tieres selbst zur Bildung von neuen Schutzstoffen an, die das GM ft abzuschwächen und um schädlich zu machen suchen dadurch wird der Impfschutz ein dauernder. c. . __ .,.

Aus Einzelheiten des Verfahrens kann an dreier stelle nicht näher eingegangen werden: zu seiner Würdigung mag die Tat­sache genügen, daß bisher über hundert schwer mit Tollwut infi­zierte Tiere (Kaninchen, Schafe, Hunde, Rinder, Pferde) durch einmalige Vornahme der Doppelinrpfung sicher vor dem Ausbruch der Krankheit geschützt worden find!

Es ist mit Sicherheit anzunehmen, datz gleich günstige Resul­tate auch beim Menschen mit dieser Impfmethode zu erzielen/ein loctbcn: dadurch würde die Schutziinvfung bedeutend vereinfacht und damit auch verbilligt werden.

Die Aussichten auf Heilung bereits ausgebrochener Tollwut sind dagegen nur sehr gering

= Friedberg, 26. März. Die Lehrer, die vor 45 Jahren das Seminar in Friedberg verließen, gaben sich gestern ein Stelldichein. Von den damaligen 5<; Mitnrient-en find schon 29 gestorben, 11 noch im Amte und die übrigen IG im Ruhestand oder in anderen Berufen tätig. Nach Besichtigung des Seminars fand im Hotel ^rapp ein Festessen der 13 anwesenden Lehrer statt. Lehrer Will von Rendel hielt eine längere Begrüßungsrede und Inest den einzigen noch lebenden Seminarlehrer auÄ da- maliaer -Zeil, Musikdirektor Schnridt-Friedberq, Millkom- men." Herr Schmidt öniifte für die Einladung und brachte ein Hockt auf die Lehrerfrauen aus.

Kreis Friedberg.

O ^riebtherfl, 25. März. Heute hielten die Lehrer, die vor l f) I a h r e n das hiesige Lehrerseminar verließen, <m sietd Trapp eine ;*> u f a ntm c n f u n f t ab. Am 3. Psingst- feiertng werden Oie Lehrer, die 1859 vom Seminm abgingen, eine Zusammenkunft haben. Sie iverbat dann die Lehrer, pte 1858 und 1860 abgingen, einlaben.

Starkenburg und Rheinhessen.

= Offenbach, 25. März Unter Bezugnahme auf die am 13. Dezember v. 3 an den Oberbürgermeister der Stadt Offenbach ergangene Eingabe der Handelskammer zu Offenbach hat nunmehr die Handelskammer zu Hamm an den Regierungspräsidenten zu Dassel da: Erjuä>en gerichtet, daraus hinzuwirken, datz die Preutz. Staatsregierung wegen der Aufhebung des Brückcngcl- b e? a ii i d e r M n i n b r ü d c b c i C f f e n b a d) nut der Hessischen Regierung in Verbindung trete. Die Handelskammer Hanau hat der Handelskammer Offenbach mitgeteilt, datz der Landrat zu yiaitaii und da .- Bürgermeisteramt zu Fechenheim die Unterstützung der Angelegeul>eit zugesagt laben. Abschriften ihrer Eingabe bat dir Handel.lammer zu Hanau auch dem preußischen Minister für Handel und Gewerbe, sowie dem Hanauer Landtagsabgeordneten übersandt.

kirchliche Nachrichten.

Israelitische Rcltgionsgcmcin&e.

Gottesdienst in der Spnagogc (Süd-Anlage),

SamS tag, den 29. März 1913:

Vorab end: 6.30 Uhr.

Morg ens: 9.00 Uhr. Predigt.

Nachmittags: 3.30 Uhr.

Sabbatausgang: 7.40 Uhr.

Israelitische Reliaionrgesellfchaft.

Sotterdienst.

Sabbatkeier am 29. März 1913;

Freitag abend 6.25 Uhr.

Samstag vormittag 8.30 Uhr.

Samstag nachmittag 3.30 Uhr.

Sabbal-AuSgang 7.40 Uhr.

Wochengottesdienst: Plorgens 6.30, abends 7.45.

Bietzet die Schindeluna doch bei richtiger und solid ausgeführker. Arbeit den Außenwänden nicht nur sicheren schütz gegen die mifetifn Niederschläge und Witteningsernflüsse, sondern auch nee unschätzbare Abwehr der hier im Vogelsberg herrschenden starken 'sturmrombc, die durch röte Holzfachwcrfwanb allein nicht ab» gehalten werden können. Die Herstellung der Schindeln cmotiehtt iim in unserer Geqenb aus dem hier zu Lande gewachsenen Buchen holz: die ans Eichenholz gefertigten Schindeln werten mb m der Sonnenhitze zu leicht, auch ist die Anfertigung «ms Eicken Holz sclpvieriger uno kostspieliger. Daher sind Oberheffeil die

Eichenholzscknndelu nur selten anzutreffen. Die ednnbclbretttben werden in verschiedenen Breiten angefertigt, am häutigsten werben solche non 610 Zentimeter Breite und 202.) Zentimeter Länge verwendet Als Unterlage für die Schindclverklcibungcn dienen Schalbretter ober etwa einen Zentimeter dicke, rauhe, tannene Riemen von AlZsfchutzholz, die am zweckmatnaften nicht in die Gefache zwischen d,e dolzpfosten, sondern aus letztere gc- nagelt weroen Tas Austragen der zwischen den Reihen der möÄÜim Schalbretter verbleibenoen Zwischenräumc mit Lehm­ober Kalkmörtel ist zu verwerfen, ba dieses Vertahren leicht Anlaß zu Schwamm bildungen gibt Die durch die mchtschlletzenben Fugen bei Schindelung durchschlagende Feuchtigkeit wird fönst non dem Mörtel aufgesogen und kann alsdann durch die darüber liegende Schindeldeckc nicht so leicht ausdunsten und austrocknen, wodurch die Schwammlnldung auf dem Fachwerk bcgünlhgt wirb. Es empfiehlt sich daher sehr, die Zwischenräume zwischen den Schalbrettern oifen zu lassen, so datz die Luft hinter der schin­del ung durchstreichen kann. Vor dem Autnageln werden die Schindelbrettchen am besten mit heitzern Leinöl getränkt, weil damit auch die überdeckten Schindelflächen gegen bie (rinroirtung der Witterung geschützt werden. Wird alsdann aut die fertige Scknvdelverkleidung noch ein kräftiger Lelfarbenanstrich m dünnen Lagen ausgetragen, so wird das Eindringen von Feuchtigkeit in die Außenwand verhindert. Eine Erneuerung des Anstrichs ist oann nur alle 12 Fahre erforderlich. Fn ästhetischer Beziehung ist die, Wirkung von beschindelten Gebäudeflächen eutc sehr gute .ii nennen. Selbst wenn Gebäude nur auf einer Seite -gewöhn- iirh auf der Wetterseite mit Schindeln verkleidet werden, wird rin gefälliges Aussehen erzielt, da diese Ausführung stets die Bauart des Hauses ertennen lätzt. Bei mehreren, ,m hiesigen Kreis vorgesehenen Schulhausneubauten wird die <scmnbelbauroet|c roteber Verwendung finden Bei einer kürzlichen Ausschreibung non Sauarbeiten für einen Schulhausbau haben wm wieder ver­schiedene Sckindler eingefunben, um sich um bic Schiubelarbcit zu bewerben. Es bürste sich baber empfehlen, bei der Proicktw- rimg von (Gemeinden- und Kirchenbauten wieder mehr Gewicht auf bitte Bauweise zu legen und bei größeren Ausnihrnngen bie Ausschreibung über Vergekmng von Schiiidlerarbeit Uboit im Herbst norwnehmen, damit die Bewerber, die meist auch Land- wirtscliast betreiben, sich im Winter mit der P£r

Schindelbrettchen beschäftigen können. Wie groß die Geschicklia^ leit dieser Leute an bei Schnitz.bank früher war, latzt sich noch an zahlreichen älteren Bauausführungen feststellen. Es ist auch als sicher anzunehmen, baß die srühere Fertigkeit m der Ver­stellung verzierter Schindeln in kürzester Zeit wieder zu Tage tritt, sobald diese Bauweise wieder Boden gefaßt haben wird.

Kreis Frievberq.

Sandel «nd Verkehr, volkewirtschatt.

Die Bahnverbindung von Freiburg nach Zürich.

Stühlingen, 26. März. Zu einer ZBefvrechung eines EiseiibahnprofekresF r e i b n r g i. Br. R e u st a d t c-^ckwarzw Egsisa u -Z ü r i ck , durch dessen Zustandekommen der Schienen­weg FreibiirgZürick uni 23 Kilometer verkürzt wird, io baß her Fremdenverkehr ben kürzeren Weg über ben sckwarzwald ber alten längeren Verbinbung über Basel vorziehen burNe, ranb am 24. d. M. hier eine Versammlung statt, aut der.von -» interessierten (Gemeinden 20 vertreten waren Es wurde beschlossen, bas Projekt einer bi retten normalspungen Bahnvmbinbung »yrn- burg i. Br Neustadl Sckwarzw - EglisauZurich nach Kranes

®e wtws DtrWtn zur verhStuuq der Tollwut.

Tr. Pfeiler, Leiter ber Abteilung Tür Tierhhgiene am Kaiser- Wilhelm-Fnstitut zu Bromberg, sprach in ber veterinar-medi- zinffchen Sektion ber Raturforsckenden ,^efk kl schatt ju Görlitz überReue Fmmunis'rerungsversuche gegen Tollwut'3m Auf­trage des Ministeriums werden in dem genannten^^nstttut h'u Fahren Versuche über vereinfachte Methoden zur schutzunptung gegen Tollwut angestellt. Dic ieyt erreichten Erfolge werden von großer Beoeutung für die Allgenneinheit fein. , .

Ter Vortragende gab zunächst einen geschichtlichen .Kuciblia über das Auftreten und die Behandlung der schon im Altertum gefürchteten Krankheit, um dann die Forschungen Pasteurs ein­gehend zu beleuchten Durch die Untersuchungen des berühmten Franzosen und seiner Mitarbeiter wurde nachgewiesen, datz das .Krankheitsgift rnn und am stärksten wirksam im Gehirn und Rückenmark an Wut erkrankter Tiere enthalten ist Tas wich­tigste Ergebnis der Arbeiten Pasteurs war, sein Veriahren der Schutzimpfung gegen Tollwut, das heute fast ausschließlich.beim Menschen angewendet wird. Tas Rückenmark wutkranker -Here roirb ausgetrocknet und dadurch das in ihm enthaltene Wutgnt in seiner Wirksamkeit abgeschwächt: je länger das jRüdcnman der Austrocknung unterlieg!, desto geringer wirb icine Onittglctt.

Zu in Schutz gegen bfli Ausbruch ber Wutkrankhcit wirb eine ganz geringe Menge bes Rückenmarkes nach entsprechenber Zubereitung bem durch Hundebiß Infizierten unter die Saut gespritzt. Bei tiefen und zahlreichen Bißwunden, namentlich im Gesicht, oder wenn die Gebissenen erst spät zur Behandlung kommen werden die Impfungen beschleunigt und des alteren wiederholt. Tie Dauer der Behandlung beträgt je nach den Um»

Hessen-Nassau.

0 Goßfelden, 25. Mär.;. 3in Anschluß an eine flcntcinfüinc Hebung der Feuerwehren von hier, Sterz- hausen, Sarnau und Göttingen tagte der 15. Vertreter- 1 a g der Feuerwehren des Kreises Marburg. Ver- treten waren 43 Fettern einen mit etwa 300 Mitgliedern Nenausgeiwntmen wurbe Fronhausen, so daß von den nenn- ;ig Genieinden des Kreises jetzt 88 dem Versande angehören. Die Britglieder des Zentralvorstandes, .Kreisbrandmeister Henscr Marburg und Bürgermeister Zissel Wetter, wurden spiedergewählt. Der nächste Bertretertag soll in Dreihausen ftattfinb en.________________

wandern nnd rreiken.

= Bad R anbei m, 22. März. Die Ia hr osv e r- so mm 1II11des TgiiniisklubsW ette r a u" und Zwcigverkins 3riedberg Bad-Nau beim des V 3 E. fand öiefer Tage auf dem 3 o ba ii n i s b e r g ftatt. Nack dem RechenfchaftsSerich! des Vor- itC-rnbcn, Finanzrai Hovs Friedberg, hat sich der Verein gut weiter entwickelt Die Mitgliederzahl ist weiter gewachsen, -tic Beteiligung an ben W.niderungen ist aus eine noch nie erreichte Zahl gestiegen. 3 nnNicke Marlierungen sind in tadellosen Zu stand gcse>. worden: uv ei neue Linien wurden gesckasfen. Vier zehn Damen uno Herren, bic sich an miiidestenS neun Wanderungen octcilint Ixibai, werden WanderauSzeick nungeit eilxüten. Ten Kassenberul- erstattete ber Rechner, Zeichenlehrer Roth»Friedberg. Der Kafsendesiaiib 1-eträgi 1321,01 Bi I Außerdem ist der Turm baufonds für einen Aussiä istttrm auf dem Steinkopf auf 1400,70 Mark angeivacksen Der Wanderplan für 1913 1914 itnirbc wie folgt festgeinu 2ii JUnril: Nidda Büdingen: 18 Mai: Assen- beim Wickstadier Wald Engeltal Ost beim: 14. und 15. Juni:

Vermischte».

* Eine neue deut s ch c Schnellzugs strecke. Die Fahrplane unserer Eisenbahnverwaltung sind so durchgebildet, daß wohl fast alle Strecken mit Schnellzügen bedackst sind, die dafür in Frage lomrncn. Es kommt verlstiltnismäßig selten vor, baß eine Hauptsttecle jetzt zum erstenmal Schnellzüge erbatL Nach längerer Pause wnd dies zum erstenmal wieder am 1. Mai mit der Einführung des Soinmcrfahrplans der Fall sein. Es ist dafür dic Strecke von Ottbergcn über Bodenfelde nach Northeim in Aussicht genommen. Tie Eiscnbahnver- maltung beabsichtigt neue Eilzüge zwischen Allcnbccken und Valle einzurichten. Es wirb daburch eine durchgehende Schnellzugs- Verbindung auch nach und von Dortmund, Essen, Münster, Elber­feld und Köln hcrgeftellt. Auch Kassel hat Anschlüsfc an die neuen Züge erhalten. _ _

* E i n Vulkanausbruch in Alaska. Die großen Berge von Alaska, die in mehreren Gipfeln die Höhe von 6000 Pietern nahezu erreichen und im Mac Kinley-Berg sogar über treffen, weisen nur noch geringe Spuren vulkanischer Tätipkctt auf und lassen einen wirklichen Ausbruch kaum nock) besiirchten Erst seit neuester Zeit weiß man, datz cs an solchen Natur crcignissen in Alaska nicht ganz fehlt. Der letzte Bericht der amerikanischen (^escllschast für Erdbcbenforschung hat fetzt die Mitteilungen von zwei Reuenden veröffentlicht, die die folgen eines im Juni vorigen Jahres erfolgten Vulkanausbruchs ut Alaska beobachtet haben. Der Berg, von dem er ausging, heilst Matmai und ist ein verhältnismäßig unbedeutender Gipfel von etwa 1500 Meter Höhe. Auch er galt bisl>er als erloschen Am 6. 3um sahen mehrere Leute auf der kleinen Insel Kvdiak aus einer Entfernung von etwa 40 Kilometern einen gewaltigen Aschenregen aus binem Gipfel iKroorgchcn, der drei ganze Tage mit großer Hcftigleit anhielt Tie benachbarte Ortschaft Katmai, dic einige Wochen später besucht wurde, >var über cm Meter in A sck c begraben, und auch aut der K o b i a ft ni e l häufte sich bie Asche über einen Fuß hock) an Ter Vulkan ilt leit- bem ui Tätigkeit geblieben und hat am 19. August unb am 25 Oktober »mitere Ausbrüche gezeigt, dic gleichfalls ziemlich heftig ausfielen. Scitdeni sind keine weiteren Nachrichten mehr cin- gegangen.

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Wiesbaden Scktaugen. nv Ihbcrnadtteiii RhcnU»öhemvtg Hall- aar teuer Zange Rüdes beim; 6. Juli Spinnerei Hobe Mark ,vuct>?tam - Eppstein 17 frugun Ostheiirn Hock Weisel Haus- berg Bobenrod Ez'ckbach llfiugm ii September Groß Um stobt Breuberg Otzberg Zipfen Wiebelsbach Haibach; ,19. Oktober: 5ahbanini 'Biopcrtsburg- - Lauback»Grünberg: *9 November: SteinfurthMünzenberg Bellcr-.heimDohnbach

Eckzcll Reichelsheim: 7 Dezember: L'aubackr- Hokerodskovf Scholten: I. Januar. Feldberg: 15. Februar: Rodheini a. Bieber - Dunsbcrg OKeibergMetzen: 15. Mörz: Ober Ros» bachWmtei stein -Friedberg.

Arbeiterdeweguny.

OK Alsfeld, 26 März Dir orgarn icrten Schneider der Finna N. Svier Sohne, di am ' 4. März wegen Lohn- differenzen in Ausstand getreten waren, dav- i sich mst der genannten Finna verständigt und dabei eine E-rhohuna bei ioVne erreicht. Morgen werden sie die Arbest wieder «mtnehmen.

Wert!

Marine

Georg A. Jasmatzi A.-G., Dresden Größte deuteche Cigarettenfabrik.