Die heutige Nummer umfatzl 16 Seiten.
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sche Kenntnisse die alten Aegh'pter M-abt halben müssen. Es handelt I Apparat ist nach Den vorliegenden Berichts billig, ist handlich» iicb um einen Hebel, diirch dcii cinc Maske von vielen Tausend Tonnen s und hat nach dcni Erfinder eine ganze Reihe wertvoller Eigen-
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seligkeitcn Vorbeugen würden.
Tie Note wurde um 21/2 Uhr nachmittags von dem Minister des Aeußern dem Doyen des diplomatischen Korps Pallavicini überreicht. Sic war nur zurückgezogen worden, um noch einige Worte hinzuzusügcn. ________________________________
Zinkwalzlvcrkc haben k um 1 Nk. cmaßigt.
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schäften: er .ist von der .Austenwett vollständig abgeschlossen» kann ohne Oeffnung hes Grabes entfernt lvcrden, spricht auf den geringsten Atemzug des Scheirrtoten an, löst dann sogleich die Zufuhr frischer Luft in den Sarg aus, setzt die Alarmglocke in Betrieb, und verbindet den im Sarg Eingcschlosscnen durch ein Sprachrohr mit denen, die ihm zur Hilfe kommen. Zn Turin, wo der .Apparat zuerst gezeigt worden ist, ist er auch praktisch geprüft lvorden, und die Prüfung durch Sachverständige ist, wie bereits oben angcdcutet, durchaus befriedigend.ausgejallcu.
ULt. striftcrtläruug.
5*10 Ubr.
A^rgrsrllscha^
— Professor N. D. Salisburys geologische Fo r schung en in Süd a in cr.i ka. In, umgekehrter Richtung wie Prof. Chambcrlin führt Prof. R. D. Salis- b u r D aus Ehicago in Begleitung des Staatsgeologen B. Willis eine Rundreise um,dcu südamerikanischen Kontinent aus. Nach „Peterm. Mit." besuchen die beiden Forscher zunächst die Land-- engc von Panama, gehen an der Westküste nach S. bis Valparaiso, von >vo sie mit der Transandineu Bahn sich, nach Argentinien begeben werden. Einige Zeit soll der Erforschung der südlichen Anden gewidmet werden, weshalb ein längerer Aufenthalt am See Nahuelhuapi genommen tvird. Ten Ab- schlust findet die Reise in Brasilien, dessen Eisenerzlager einer eingehenden Untersuchung unterzogen werden sollen.
— SPitzenausstell ung en i n Belgien. Im Frühjahr werden in Belgien drei Spitzcuausstellungen ftattsindeu, in dein klassischen Lande der Spitzen, dessen Besitz an köstlichen Geweben dieser Art so reich ist. Wie im „Cicerone" mitgeteilt wird, bereitet der Konservator des Cinquantenaire-Museums, Van Ovcrloov, in Brüssel in den Räumen seines Museums eine Ausstellung vor, die ausschliestlich Brüsseler Spitzen enthalten soll. In Gent werden die Besucher der Weltausstellung Gelegenheit haben, eine von dem Genter Zweigverein der „Annes de la Dcntelle" organisierte Ausstellung von flandrischen, allen und modernen Spitzen zu bewundern. In B r ü g g c wird eine Spitzcnausstcllung Dom Baron Kcrvyn de Lcttenhove veranstaltet.
— Kurze Nachrichten auS Kunst und Wissenschaft. Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung des Kurpfuschertums hat laut Beschlust der Gcnc- ralversammluug ihren Sitz nach Dresden verlegt und der dortigen Ortsgruppe das Präsidium übertragen. Tit molic K u » st a u s st e l l u n g Stuttgart 1 U 13 wird am 8. Mar eröffnet werden.
Felsengcstcins, eine austerordentlich schwere Tür nämlich, mit einem einzigen Handgriffe geöffnet oder geschlossen werden konnten. Ter Mechanismus ist nicht mehr vollständig:- cs fehlen Verb-ndungs teile, und ist es Reisner nicht gelungen, die Tür mit Maschinen in Bctoe.iuug zu setzen. Um weiter Vordringen zu können, will er die Steintür durchbohren. Tas Innere des grosten Tempels in der „Brusthöhle" der Sphinx enthält zahlreiche Säulen, figürlichen Schmuck, Götterbilder und überall reiche Vergoldung, so dast Reisner nicht austeht, den Tempel an Pracht mit dem berühmten Tempel Salomos an die Seite zu ltellen. Reisner vermutet im Innern der Sphinx auch auf dcu Königsschatz des Mencs zu stosteu. Einige der Entdeckungen haben bereits zu sicheren Schlüssen geführt. Das Innere der Sphinx ist sicherlich älter als die grosten Pyramiden, woraus zu schließen ist, dast die Pyramide als Bauform in Aegypten noch älter ift, als man bisher angenoinmen hatte. .
Reisner glaubt, da er auch eine Anzahl Meuterer Pyra mitten in der Nähe dcr Sphinx gefunden hat, dast diese Msnumente einem praktischen Zwecke geoient haben. Er nimmt als sicher an, cs seien Sonnenuhren, mit denen die Acgyptcr austerordentlich genaue Zeitmessungen machen konnten.
Neue Schritte der kriegführenden.
Zwei bedeutsame Ereignisse sind seit gestern eingetreten: Die Kündigung des Waffenstillstandes durch Bulgarien und der in der türkischen Antwortnote awsgedrückte Entschluß des jungtürkischen Kabinetts, dem Gegner einen neuen, versöhnlichen Vennittlungsvorschlag anzubieten. Hier sind die entsprechenden Meldungen:
Wien, 30. Jan. Die hiesige bulgarische Gesandtschaft erhielt eine Depesche aus Sofia folgenden Inhalts: Der Waffenstillstand ist heute abend 7 Uhr gekündigt worden, so daß am 3. Februar, 7 Uhr abends, die kriegerischen Aktionen wieder ausgenommen werden. Das Hauptuqartier erließ den Befehl, daß die fremden Militärattaches und die Kriegskorrespondenten auf dem Kriegsschauplatz nicht zugelassen werden. Eine Er lcmsnis zur freien Reise in Bulgarien wird nicht gegeben.
Konstantinop el, 30. Jan. (Agenee Havas.) Heute vormittag um 11 Uhr hat der G r o ß.w e s i r dem ö st c r - reichisch -ungarischen Botschafter die Antwortnote der Türkei überreicht. Die Note ist in einem gemäßigten Tone gehalten und füllt vier Bogenseiten. Heber den Inhalt verlautet folgendes: Die Pforte besteht darauf, diejenigen Teile von Adria no p e l zu behalten, in welchen die heiligen -Orte der Muselmanen liegen. Sic ist bereit, das rechte Maritza-User ab zu tret en. Was die Inseln im AegäischenMleerc anbetrifft, so «wünscht die Türkei aus strategischen Gesichtspunkten ihre Souveränität über diejenigen Inseln aufrechtzuerhaltcn, welche in der N ä h e ihrer Kü st e n liegen, doch überläßt sie den Mächten die Bestimmung des Regimes, unter welches diese Inseln gestellt werden sollen. Sie nimmt Kenntnis von der Zusage t*r Mächte, sie in der Entwickelung des Landes zu unterstützen. Zum Schluß kommt sie noch einmal auf die reli giös en und h i st o r i s ch en G r ü n d e zurück, welche die Türkei zwingen, den Teil von Adrianopel zu behalten, welcher die den Muselmanen heiligen Orte enthält, jedoch erklärt sie sich bereit, die Befestigungen von Adrianopel zu schleif en.
Was wird die Folge sein? Nach vier Tagen, also Montag abend könnten die Feindseligkeiten wieder aufgenommen werden. Es ist schwer zu glauben, daß es so weit kommen wird. Der überraschende Beschluß der Jnngtürken zeigt, wie wenig hoffnungsvoll die Lage des türkischen Tschatald- schL-Heeres ist. Das stolze Beharren, Adrianopel unter keinen Umständen preiszugeben, ist aufgegeben worden; man will sich damit begnügen, den alten Stadtteil in türkischem Besitz zu erhalten, wobei die Sultansgräber und Moscheen nicht verloren gehen würden, dagegen will man den neuen Stadtteil mit dem Bahnhof den Bulgaren überlassen. Es ist derselbe Vorschlag, von dem bei früheren Verhandlungen schon die Rede war, der aber sicherlich nur einen provisorischen Zustand schaffen würde. Denn daß
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die beiden Völker in dieser Stellung auf die Dauer friedlich nebeneinander hocken könnten, glaubt doch wohl kein Mensch. Ist es die Hoffnung der Jungtürken, später, in günstigerer Sage, den Feind wieder von der Schwelle der vielgeliebten Stadl zu verjagen? Das hat große Wahrscheinlichkeit für 'ich; die Bulgaren, wenn sie ans Betreiben der Mächte den Vorschlag annehmen sollten, tragen sich sicher mit ähnlichen Absichten. Was bleibt den Großmächten zu tun? Tast das entgegenkommende Verhalten der Pforte eine Wirkung getan hat, zeigen die Meldungen aus den vermiedenen Harlhtstädten. War man schon vorher sich darüber einig geworden, daß mit Drohungen auf die Türkei nicht ferner eingewirkt lverden solle, so kommen solche Maßregeln beute noch weniger in Betracht. Wir können uns aber auch nicht denken, daß man die Balkanstaaten nun bedrängen werde, das Anerbieten anzunehmen. Man wird ihnen vielleicht zum Nachgeben raten, ja. Aber der gute Rat wird den Herren in Sofia nicht die Entscheidung nehmen. Kommt die Einigung auf der Grundlage der türkischen Vorschläge zustande,' so ist es auch nicht viel mehr als ein verlängerter Waffenstillstand. Die Londoner Acrzte werdcn's also vermutlich am Ende gehen lassen, wie's Gott gefällt. Wenn heute aus Paris und anderen Hauptstädten zuversichtlick>e Stimmen erschallen, die den Frieden in Aussicht stellen, so ist davon doch nicht viel zn halten. Ter Friede wäre in dem Augenblicke gekommen, wo die Pforte ihren letzten Hoffnungen' entsagt und alle Wünsche der Gegner erfüllt. Daß die Jungtürken, die „lieber untergehen wollten", als einen „schmählichen" Frieden unterzeichnen, die Blamage einstecken, die sie dem Großmesir Kiamil ersparten, ist schwer- denkbar. „Unheil, du bist im Zuge, nimm welchen Lauf du willst."
Wir erhalten folgende Meldungen:
London, 30. Jan. Tie Balliandelegierten haben das Reutersche Burean in Kenntnis gesetzt, daß die Türkei auf dem Schlachtfelde die Friedenspräliminavien unterzeichnen müsse, ehe weitere Verhandlungen möglich seien.
Nach einer Konstantinopeler Meldung des „Matin" seien bei den im Lager von Tschatald-scha zwischen den Anhängern des ermordeten Kriegsministers Nazim Pascha und' den j u n g t ü r ki s ch e n Offiziere n stattgehabten Kämpfen 42-Osfizieregetötet o d e r v e r w u n d e t lvorden. An den Kämpfen hätten sich namentlich die tscherkessischen Bataillone beteiligt, welche die Ermordung ihres Landsmannes Nazim Pascha hätten rächen wollen.
Die Auffassung in diplomatischen Kreisen.
Eine Proklamation der Jnngtürken.
Konstantinopel, 29. Jan. Das jnngtürkische Komitee hat eine P r o k l a m a t i o n veröffentlicht:, in der die Bildung eines Komtiees für die nationale Verteidigung angezeigt wird. In der Protlamalion heißt cs: Seit 600 Jahren war die Türkei nicht in einer solchen Lage. Das Vaterland ist in Gefahr, unsere Pflicht ist es, das heilige Erbe unserer Vorfahren, unseren Glauben, unser Vaterland, unsere Nationalität und Ehre bis zum Acnßcrsten zu verteidigen. Wenn wir versäumen, diese Pflicht zu erfüllen, werden wir von der Nachwelt und der Geschichte verdammt werden. Wir trafen endgültige Beschlüsse, die türkische Souveränität über Adrianopel und die Inseln sicher zu stellen und in allen anderen von den Feinden besetzten Orten unsere nationalen Rechte und Interessen soweit als möglich zu verteidigen. Wir ru f e n alle Tü r t e n zu Hilfc und werden jede Hand ergreifen, die sich zur Rettung des Vaterlandes darbietet.
Schükri Pascha
der Kommandant von ?ldrianopel, wurde zum Divi si ons- g euer al, Oberst Hassan Riza, Kommandant von S k u t a r i, zum B r i g a d e g e n c r a l befördert.
Die Kriegsentschädigung für Bulgarien.
Paris, 30. Ian. Der hier aus London cüngctroffene bulgarische Fiuanzminister Th eodorow erklärte einem Redakteur des „Temps" unter anderem, Bnl- garien werde die Forderung und) einer K r iegsent- schädigung aufrcchterl:alten. Es habe 2d 000 Tote auf den Schlachtfeldern verloren, und es werde dadurch allein 2 0 b i s 3 0 I a h r e 10 Ai UI ton en f ü r Pensionen auszugeben haben. Bulgarien habe jetzt 550000 Mann. Die Türkei, welche Bulgarien dazu zwinge, diese Streitkraft auf dem Kriegsfuß aufrecht zu halten, möge auch die Kosten bezahlen. Im Prinzip seien die Ballanverbündeten bereit, einen Teil der türkischen Schuld zu übernehmen; aber sie könnten keine will- kürliche Einscl-ätzung zulassen.
K c> n st a n t i n o p c l, 30. Jan. (5 llhr abends.) Meldung *VVJ Wiener Korr.-Bnreaus. In diplomatischen Kreisen findet man die Note der Pforte versöhnlich und den M ächten gegenüber c ii t g c g c n fontm c n b. Aber man i|t der Ansicht, dast nach der Kündigung des Waffenstillstände s, die die Lage vollständig änderte, die Note sozusagen wirkungslos bleibt, da die Feindseligkeiten am Montag abend wieder beginnen sollen. Amtliche Kreise der Pforte er klären, dast selbst nach Ablauf der Kündigungsfrist die Türkei keinen Ang rif f machen, sondern sich lediglich verteidigen würde, wenn die Balkanverbündeten zuerst angreifen sollten. Allerdings könnten sich in der Zwischenzeit sehr viel Tinge ereignen, die einer Wiederaufnahme der Fciud-
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t)a$ Rätsel der Sphinx gelöst!
Eine archäologische Entdeckung, deren Bedeutung kaum ab- zusehen ist, ist dem Archäologen der Havard-Universität, Professor- Reisner, geglückt: er ist in das Innere bet Sphinx binabgeftiegen intb lntt in ihrem Innern unb in beit liefen i h r er Umgebung eine Reihe von Tempeln, Grab- kammern mit zahllosen Inschriften, ,a sthliestlich Andeutungen dafür gesunden, daß eine ganze uralte Stadt dort int Sande vergraben liegt. „ v , ,,
Am unchtigstcn unter allem, was Reisner enldcckt hat, ist wohl der Inhalt Der Sphinx selbst und hiervon wieder eine Pyramiden förmige Grabtammer, die nach Reisners Angaben Die Mnm.c des M cnes des ersten der Pharaonen, von dem man sichere Kenntnis hat, enthält. Die rätselhafte Sphinx scheint ein großes Heiligtum der Soniiengvtlheit gewesen zu sein. Sic ist von zahlreichen Gangen durchzogen, die die einzelnen Grabläiunicrn, Tempclraumc und Nebcngclasse ncbcneiimnbcr verbinden, ^ic ist aus dem natur lichcn Gestein hcrausgearbeitet und hat ihren Inhalt vollkommen sicher beirahrt, da sie niemand vor Reisner betreten hat, wildem der Zugang durch den Sand verschüttet ist 9iach 1 entern vor läufigen Berichte, den der „New Bork American behandelt ist Reisner durch den Kopf eingefhegen und luer alsbald m das „Allerhciligstc" des Tempels gelangt, einen Raum von 60 mal I I Fuß Abmessung. Augenscheinlich war dies daS Allerhciligste des Sonnengottes. Durch den Hals des Sphinx fuhrt em Gang in einen sehr ausgedehnten Tempel, der etwa m der „Brust höhle" liegt; von ihm ans führen weitere Gange in die Tiefe, und einer von diesen bildet dcu Zugang zniper pyramidemormigen Grabkammer, die nach Reisners Ansicht die irdnchcn Uebcrrcste des Königs Mencs, der vor etwa 6000 Jahren gelebt hat, birgt Die Inschriften, die Reisner bislwr oorgcinnbeii hat, beredjtigcii in der Tat zn der Annahme, daß McncS hier bestattet sei. In den Ncbenkammcrn bcS pyramidenförmigen Grabranmes unb die llcbcrrcftc geopferter Sklaven, ferner vcri regelte Wemkruge, solche mit Datteln, mit Gebäck, mit Schmuckstücken, ferner zahlreich Elfenbeiutaseln, deren Schnitzereien Szenen ans dem Lebcn^dcs Königs — die Eindämmung des Nils z. B. — barstellen. -Vies sind alles Urkunden über die älteste Zeit Aegyptens, die nach OOOOjährigeni Schlafe wieder ans Tageslicht gelangen sollen.
Das Forschungsgebiet, das Reisner entdeckt hat, ist io reich haltig, daß es ihn Monate hindnrch beschäftigen wird. Besonders h'rvorznhcbcn ist in deut vorläufigen Berichte Reisners eine mechanische Einrichtung, aus der zu cutnehmen ist, was für mechant-
Ans ßcHcit*
Eine gemeinsame Sitzung der Finanzausschüsse beider Kamm-rn bs. Darmstadt, 30. «Januar.
Die Finanzausschüsse beider Kammern hielten heute eine gemeinschaftliche Sitzung ab. Vom Finanzausschuß der Ersten Kammer wurde eine längere Erklärung bei- gemeiiischastlichen Sitzung vorgelegt, in bei- auf "die >)öhc der Uebcrschüsse der .Jahre 1910—1912 hmgewiesen unb dann der Schluß gezogen wurde, daß nach und nach ein Abbau ber 1910 eingcführten Steuererhöhung einzutreten habe. In der Ei'klärnng heißt es wörtlich:
Der Etat 1913 schließt erfreulicherweise mit dem sehr erheblichen lleberschuß von riinb 2 Millionen Mark ab. Auch die Budgets der Jahre 1911 und 1912 wiesen eine ähnliche günstige Gestaltung, Die von den Rechnnngsergebnissen noch übertroffen wurde, auf. ES darf aber nicht außer Acht gelassen werden, daß der Ueberschnß in dem Staatsvoranschlag 1913 im wesentlichen auf den Steuererhöhungen der Jahre 1910 unb 1912 beruht, die nur mit Rücksicht auf die tommenbd Neuordnung der Beamtenbesoldung bis jetzt aufrecht erhalten werden konnten. Wenn auch bei- Staatüvoranschlag 1913 leine finanziellen Anforderungen für die Neuordnung dieser Beamtcn- uud Lehrergehalte enthält, so ist doch zu beachten, daß die Regierungsvorlage vom 7. Dezember 1912 einen Beda ist von rund 3 Millionen Mark aufweist: das bedeutet gegenüber der Regierniigsvorlage vom März 1912 ein Mehr von rund 400 000
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ff. (Sin Apparat zur Rettung Lebendigbc- g r n b c n e r. Der polnische Graf K a r n i ck i, ber vor langer Zeit einen Fall von Lebcnbigbegraben miterlebt hat, arbeitet seit Ilihrcn an einer Erfindung, durch die Lebendigbegrabenc gc rette! ivcrden können. Er hat nun, wie die „Rasscgna Nazionale" berichtet, seine Erfindung volßmdet und sie durch einige Fachleute prüfen lassen. Unter diesen ist namentlich ber französische Arzt Icard zn nennen, ber als Verfasser eines Buches über den Scheintod und seine Feststellung bekannt ist. Icard, wie die anderen Fachleute sind übcrcinftimiiienb zu dem Ergebnis gelangt, daß durch Die Karuickische Ersindimg Sckieiutote, die IcbeiiDig begraben worden sind, gerettet ivcrden können. Die Marnicti)d)e Erfindung besteht zunächst aus einem Läutewerke, bas nur von dem Sarge aus in Betrieb gesetzt werben kann, ferner aus einer Rühre, durch bic ber Sai.g mit der Außenwelt einige Tage nach dein Begräbnis in Verbindung gehalten wird. Sobald ein Schein- totbegrabcner wieder zum Leben erwacht, und auch nur den gc- I ringften Atemzug tut, ertönt das Läuteivcrt, daß das Kirchhoss- pcrsonal auf dcg Vorfall aufmerksam macht. Der Karnickilche
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Nr. 26 Erster Blatt j63. Jahrgang Freitag, 31. Januar 19(3
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erscheint täglich, außer /MW ▼ rw AU ▼ monatlich75Pf.,oiertel-
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