Ausgabe 
28.10.1913 Erstes Blatt
 
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Deutscher Reich

en und Namens des Kirchenvorstandes ein Bild von

Vorrichtungen ist, wird vielfach als deutschen Dachdeckecmeisler bezeichnet.

Beioldungsvorlage noch streng ucnciiundjeu Viaiuc juid, mim and) über die Beratung in der Fraktion zunächst nichts weiter mitgeteilt werden. Zu einer längeren Erörterung bot dann noch die durch den bekannten Antrag Dr. Schmitt angeregte Ordensfrage Veranlassung. Es wurden jedoch hierüber noch keine näheren Beschlüffe gefaßt, da man vorerst die Verhandlungen des Gesetzgebungsausschusses abwarten will, der stch am nächsten Freitag mit der Beratung des er­wähnten Antrages beschäftigen wird. Man erwartet auch, daß die Regierung bei dieser Beratung weitere aufklärcnde 'Mitteilungen über ihre Stellung zu der Sache machen wird.

Wer cs als einen Vorteil anjieht, wenn der Schüler in einer Schute feiner Konfession unterrichtet wird, sim- bet das platte Land günstiger gestellt als die Städte; denn auf dem Lande besuchten 1886 95ö von 1000 Schülern Schu­len ihrer Konfession, 1911 931, in den Städten 884 und 911. Tie Bekenner der verschiedenen Religionen wohnen auf dem Lande meist nicht so durcheinander wie in den Städten. Neuerdings scheint, wohl infolge der inneren Wanderungen, auch aus dem Lande eine stärkere Vermischung statt gesund en zu haben, wodurch sich der Rückgang von 955 auf 931 er­klären würde. Demgegenüber ist die Tatsache beachtenswert, daß sich bei den Städten eine Entwicklung in umgekehrter

al» Anerkennung für die langjährige und vorzügliche Aus Übung des Lrgamstendicnstes mit einem ehrenvollen xxinb schreib«

Aus Hessen.

Eine Fraktionssihung der Nationalliberalen.

rb. Darmstadt, 27. Okt. Die nationalliberale Fraktion der zweiten Kammer war heute im Ständehause zu einer längeren Beratung zusammcngetreten. Zu Beginn der Sitzung gedachte der Fraktionsvorsitzende, Abg.Dr. Osann, des jungst dahingeschiedeneu Mitgliedes, Abg. Dr. Heiden- reich, und widmete ihm ehrende Daukeswortc. Zur Bcra- tuug stand in erster Linie die Beamtenbesoldun gs- vorlage. Da die ganzen Ausschußberatungen über die

Kirche und Schule.

Die Entwicklung des preußischen Volksschnlwefens.

In dem jetzt vorliegenden Bande 231 des amtlichen Quellenwerkes derpreußischen Statistik" ist der Entwick­lung der öffentlichen Volksschulen in Preußen während einer Beobachtungszeit von 25 Jahren ein Abschnitt gewidmet, )cm wir folgende Angaben entnehmen:

Bei dem schnellen Anwachsen der Städte, das weniger )cm Geburtenüberschuß als Wanderungen und Eingemein­dungen zuzuschreiben ist, hat der Besuch der städtischen öffentlichen Volksschulen weit mehr zugenommen clls der ländlichen, von 1886 bis 1911 um 693 gegen 207 pro Mille. Trotz der hierdurch entstandenen größeren Anforde­rungen haben die Städte ihre Volksschulen nicht nur auf gleicher Höhe erhalten, sondern noch gehoben. Tie Zahl der Schulen hat zwar nur um 378 pro Mule zugenommen, aber sie sind größer geworden (die durchschnittliche Besucherzahl ist von 404 auf 497 gestiegen); vollends die Klassen- und Lehrer stellen zahl ist bedeutend über die An­forderungen der gewachsenen Schülerzahl hinaus ver­mehrt worden, die Lehrerstellenzahl um 130(3 pro Mille, die Klassenzahl um 1136 pro Mille, so daß 1911 auf einen Lehrer 49 statt 67, auf eine Klasse 51 statt 63 Schüler ent­fielen. Aber au.ch aus dem Lande sind die Schulver- hältnisse gebessert worden, und zwar ist die durchschnittliche Klassenbesetzung von 64 auf 51 heruntergegangen, die Schü­lerzahl auf einen Lehrer von 79 auf 61, d. i. um 23 Prozent gegen 27 Prozent in den Städten.

Es entfielen durchschnittlich (in der folgenden Tabelle bedeutet St.: in den Städten, L..: auf dem Lande):

Die Wahlen in Italien.

Rom, 27. Okt. Bis 4 Uhr waren 359 Wahlergebnisse in 508 Wahlkreisen bekannt. Bis dahin waren gewählt: ,175 ministerielle Konstitutionelle, 14 Mitglieder der kon- kstitlitionetten Opposition, 38 ministerielle Radikale, ^Katho­liken, 22 radikale Sozialisten, 16 reformistische Sozialisten und 11 Republikaner. 64 Stichwahlen sind nötig. Alle Minister und Untersiaatssekretäre wurden wiedergewählt. Die Wahl des Unierstaatssekretärs der Marine BergamaSco ist noch zweifelhaft. Die mciften Politiker von Bedeutung kehren in die Kammer zurück.

der »Schutzengel- de» Wenn er nun auch.

über .Ernste und heitere Kulturbilder auS der Südsee- sprechen. Herr Wangemann gilt als ein außerordentlich welt- erfahrener Mann; hat er doch auf seinen zahlreichen Fahrten Gelegenheit gehabt, Island, Westindien, Südamerika, Australien, die Südsee, China, Japan und Ostasrika näher kennen zu lernen. Wir werden Herr Wangemann aber nicht nur als sehr interessante Persönlichkeit, sondern auch als aus­gezeichneten Redner schätzen lernen, der es meisterhaft versteht, teils mit packender Gewalt, teils mit dem feinsten Humor Ernstes und Heiteres aus seinen mannigfachen Erfahrungen zu verweben.

Stadttheater. Wegen Erkrankungen im Personal muß die heutige Aufführung von Kleists »HerinannS- sch lacht- auSfallen, da dieses Werk das gesamte Personal erfordert. ES wird dafür, ebenfalls im Sibonne- ment, das liebenswürdige Lustspiel .Unsere Käthe- von Davis gegeben, daS von Nauheim her noch auf dem Spiel- plan steht.Für den Sonntag abend ist statt »Majolika- eine Wiederholung von »Püppchen* bei kleinen Preisen angesetzt worden, worauf ausdrücklich hingewiesen sei, da dies ebenfalls eine Aenderung gegen den ausgegebenen Wochen» spielplan bedeutet.

** Wohnhausneubauten wurden im dritten Viertel­jahr in unserer Stadt 5 gegen 7 im gleichen Zeitraum des Vorjahrs genehmigt. Im ganzen wurden 15 gegen 13 Bau gesiiche genehmigt.

Gießener Firmen auswärts. Wir lesen in der .Deutschen Dachdeckerzeitung": Besonders ist hervorzuheben die sehr reich und übersichtlich gestaltete Ausstellung der Firma Louis Beil in Gießen. Der Aussteller, der auch gleich­zeitig der Erfinder der praktischen Gerüste und Schutz-

was Gestalt und Wesen anbetrifft, wenig Aehnlichkeit mit einem Engel hat, so besitzen aber seine Gerüste und sonstigen Schutzvorrichtungen alle die guten Eigenschaften, die Schutz­vorrichtungen besitzen sollen. Sie bieten vmlständige Sicher­heit und genügen Den gestellten Ansprüchen. Nach weiteren lobenden Ausführungen drückt dann die angegebene Zeitung den Wunsch aus, daß die Preisrichter den Beilschen Schutz­vorrichtungen die verdiente Anerkennung zuerkennen werden. Das ist geschehen. Herr Beil hat die silberne Medaille er­halten, sowie Anteil an der den Gewerkschaften für die Aus­stellung der Hängeböcke zuerkannten goldenen Medaille.

** Diebstahl. Aus einem Laden in der Kaiser-Alle« wurden in verflossener Nacht eine Anzahl Bierkrüge, Gläser u. a. gestohlen, die teilweise mit Namen versehen waren.

** Unterschlagen. Am 5. ds. Mts. entlieh ein Un­bekannter, der sich Heinrich Weller nannte, in einer hie­sigen Fahrradhandlung ein Dürkopp-Fahrrad Marke 100 und verschwand damit.

** Zusammenstoß. Gestern nachmittag stießen am Selterstor ein Fuhrwerk und ein Automobil zusammen. Per­sonen wurden nicht verletzt, beide Fahrzeuge aber beschädigt.

Landkreis Gießen.

Hausen, 27. Okt. Am 1. November tritt der erste L c h r e r unserer Gemeinde, Herr N i e o l a u s, in den wohl­verdienten Ruhestand, nach nahezu 50jährigcr, treugelristeter Dienstzeit, von der die letzten 30 Jahre aus unsere Gemeinde entfallen. Welche Liebe, Verehrung und Dankbarkeit ihm hier entgegengebracht wurde, zeigten vor allem die verschie­dene»» Abschiedsfeiern, die in den letzten Tagen für ihn ver­anstaltet wurden. Am Samstag abend brachten ihm seine Schüler, die beiden Gesangvereine, der Krieger- und bec Turnverein und fast alle übrigen Einwohner mit Nriisik einen prachtvollen Lampionzua, und freundliche Worte der Anerkennung und des Abschieds sagten ihm da der Orts« geistliche, der Bürgermeister, der einen Ruhesessel von der Gemeinde überreichte, die Vertreter der Vereine, und den Scheidegruß und ein Hoch aus ihn brachte fein Anttskvllege Zöller aus, worauf der Scheidende dankte und die Ver­sammelten zu einer kleinen Nachfeier einlud. Sonntag, den 26. ds., war nach dem Gottesdienst eine stimmungsvolle Ab­schiedsfeier in der geschmückten, überfüllten Kirche, wo der Geistliche dem scheidenden Lehrer und Organisten im Auf­trag des Großh. Lberkonsistoriums ein Neues Testament

Banzer:Das h Abendmahl in der Torfkirche" als Er­innerung überreichen durfte. A»n Abend gab dann ein Famklienabend des hiesigen evangelischen Bundes der Ge­meinde Gelegenheit, mit ihrem seitherigen, treuen Lehrer necii einige gemütliche Abschiedsstunden zu verbringen. Hier wurden denn auch von den Schükern der beiden ülassen verschiedene kleinere Geschenke und Andenken überreicht, »vas den Lehrer ganz besonders rührte und erfreute. Allgemeine Gesänge und schöne Abschiedslieder des Gesangvereins(Ger­mania" wechselten mit verschiedenen Ansprachen und Vor­trägen der jhnber ab.

In der Klassenbesetzung scheint hiernach zwischen städti­schen »ind ländlichen Schulen kein Unterschied zu bestehen: in Wirtlichkeit ist aber ein solcher zugunsten ber Stabte vor­handen. In diesen gab es nämlich 1911 1613 überlastete Klassen mit 121 298 Schülern (73 auf die Klasses ans dem Laiche 7599 Klassen mit 578681 Schülern (76). In den Städten wurden demnach 48 von 1000 Schülern in über­lasteten Klassen unterrichtet, auf dem Lande 144. Die Klassen rönnen i.n Meinen Gemeinden oft nicht voll ausgenutzt wer­den: in anderen Schulverbänden steigert sich die Zahl der schulpflichtigen zuweilen sehr rasch und schneller als die Einrichtung neuer .Klassen: die Klassenbesetzung ist daher aus dem^.ande nicht so gleichinäßig wie in den Städten.

Ate Mehrzahl der ländlichen Volksschulei» war 1886 noch lüPlV r? '1'' 30 298, dann folgten als Uebcrgamg

n!r r-albtagSschulen: 1911 wurden hier»

'1 »Vir&i*brGa96K 033559 ^ulen gezahlt. Tie ftäbti* kCn' ^" durchschnittlich eine viermal so große r Tk "«brttaffitt. SoHfommene Ctn.

«Jrfftctflcnbe Stofen. halten L 6 3o von te 100 städtischen Volks,chnlc-n, 1911 69 Auf dessen schulen 18ah allerdings erst 6 von 1000 mehr alü juh| autftcigenbe Klassen eingerichtet hatten betrug 1911 diese Ziffer das Sicbenjache. W '

Ausland.

Eine kaiserliche Aufmerksamkeit für Oberst­leutnant v. Winterfeldt.

Der deutsche Botschafter in Paris, Freiherr v. Schön, hat im Auftrage des Kaisers dem Cberftleutnaiit von Winterfelot einen herrlichen Blumenkorb mit Maiglöckchen und Atpenveilcl)en sowie prächtige Früchte überreicht. Später besuchte der Botschafter mit Frau von Winterfeldt den Bürgermeister von Grisolles und stellte ihm 1000 Franks für die Armen seiner Gemeinde zur Verfügung. Nu manische Gäste beim Kaiser Franz Josef.

Aus Wien wird berichtet: Kaiser Franz Josef stattete au» Montag mittag dem Kronprinzenpaar von Rumänien einen Besuch ab. Mittags fand zu Ehren der rumänischen Gäste beim Kaiser in der Hofburg ein Frühstück statt, an dem der Erzherzog-Thronfolger Franz Ferdinand, die Herzogin von Hohenberg und die übrigen hier weilenden Mitglieder des Kaiserhauses tcilnahmen.

Die Agitation der Winzer in Frankreich.

InBeziöres fand eine von 4000 Winzern aller Wein­gebiete Frankreichs besuchte Versammlung statt, die gegen jede Vermehrung der Getränke sie uerEinspruch erhob und die Aufrechterhaltung des gegenwärtige,i Zolles auf ausländische Weine verlangte.

Renten vorzunehmen und e*r am 28. Mai jenes Jahres irourbc Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg zum Re­genten gewählt, übrigens auch eine eigenartige Aus - nafyne von unserem sonsvigen deutschen Staats- und Für stenrecht. Vorangegmiyen hxirm der Wahl die unerquitf« lich en AuseinanderfeHungvn zwischen Preußen und Delie.^ ckum und der bekannte Beschluß des Bundesrats in der Bülow-Aera. Die damalige Liffung der Matz'halterschaft auf ,dem Welfenth'rone war geschickt und für die Mehrzahl der Beteiligten befriedigend Tfti Ansprüchen des LegitimitSts- prinzips, auf das sich der grollende SumbetTänber in Gnrun- >den berief, setzte man nicht Gewalt entgegen, ja nicht einmal 'starres Recht, sondern eine gewisse Billigt eit, die versöhnend 'wirken sollte, indem sie den provisorischen Zustand der ^Regentschaft wiederbis auf weiteres" bestehen ließ, wäh- wend es doch gerade damals mit einem mehr ober minder sanften Truck möglich, wenn auch nicht schön genxfen wäre, die Thronfrage im Braunschweiger Herzogtum endgültig und in einer den Welfen ungünstigen Weise zu regeln: und wer weiß, ttrie es jetzt damit äuSsehen würde, wen»» man vor 6 Jahren anders verfahren wäre. Auch gewisse preußische Anfichte», und Wünsche, die den braunschweigi- fche». Thron gerne zu einer Versorgungsstelle für preußische Prinzen gemacht hätten, sind damals nicht durchgedrungen. Der Mecklenburger stand in der Mitte zwischen Wels und Zoller. Sein Nesse ist Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin, der die hübsche Tochter des Cumber- länders zur Frau hat. Johann Albrecht ist ein erfahrener unb vielgereister Mann. Nachdem er aus dem aktiven Mili­tärdienst ausgeschieden »oar, hatte man ihn 1895 zum Präsi­denten der Deutschen KolonialgeseNschaft gemacht: auch be- ;rief ihn der Kaiser in den allerdings sehr bedeutungslosen 'Kotonialrat. Johann Albrecht war in Deutsch-Ost-Äfrikä und besuchte alle Länder Europas, kam auch nach Nord- Amerika unb Asien. Bon 1897 bis 1901 hatte er während der Minderjährigleit seines bereits genannten Neffen die «Regentschaft in Mecklenburg-Schwerin geführt und dort Erfahrungen im Lerrscherberufe gesammelt. Als Regent in Braunschweig errang er sich bei der Beamtenschaft die Achtung und bei der Bevölkerung die Sympathie, ohne die eine' monarchische 9tegienn»g heute nur leerer Schall und Rauch wäre.

Wie enge Beziehungen der Regent zwischen dem Lande Braunschweig unb dem Gmundener Hofe zu unterhalten be- Iftrebt war, beweist auch die Tatsache, daß aus Anlaß der Hundertjahrseier des braunschweigischen Militärs zum Besten der Witwen und Waisen der Unteroffiziere unb Mann­schaften sowohl eine Herzogin Elisabeth- als auch eine .Her­zogin Thyra-Stiftung crrid)tct wurde; die letztere dotierte 'ber Herzog von Cumberland allein. Ter Regent vergaß auch nicht die Sorge um die Beamtenschaft. Unter seiner Re­gierung trat eine Gehaltserhöhung für Beamte unb Leh­rer ein, die sich den preußischen Sätzen nähert und sie teil­weise erreicht. Auch die Gehälter der Pfarrer wurden er­höht unter Einbeziehung von 62 Patronatspsarrstelleu. Durch Gesetz wurde auch die fakultative Feuerbestattung im Herzogtum zugekassen. Nach dem Ministerwechsel im Jahre 1911 (an die Stelle Albert v. Ottos trat Adolf Hartwieg) ging man an die braunschweiger Wahlrechtsreform, deren perschiedene Etappe», ja bekannt sein dürften. Herzog Jo­hann Albrecht hat das ihm anvertraute Pfund treu ver­galtet und vermehrt. Wenn der junge Wetfenherzog nun »auch innerpolitisch in Braunschweig in ein gemachtes Bett kommt, so ist es nicht zum mindester, das Verdienst des «jetzt abtretenden Regenten.

bisher der Grundsatz, eine schnelle unb genaue Orientierung zu iermöglichen Eine Fülle von Verbesserungen satztechnischen wie redaktwncllen Charakteis ist zu dein Zwecke norgenommcn wer­den. Al« einschneidendster Fortschritt gegen die letzten Bände ist -u cimäbneii, doch im Hanptteil, der die Perfonalvel»zeichnisse der dentichen Bühnen zusainmenstellt, die Namen der Solomit- gliedcr durch Kursivdruck deutlich hervoraehoben sind. Es iverden insgesamt 33g stehende Theater, 210 AommerbüHnen und 119 weisende «Gesellschaften mit einem Personalbestände von nahe;»» 3-r> 000 Namen auffindbar gemacht Durch sehr sorgfältig aus- georbcitetc Hinn»eise, mehrere Tausend an der Zahl, ist die Theater- veiiorgung auch de-> Neinsten Städtck>en.> in Tcuticfylflitb und Oesteireich feststellbar Mit besonderer Sorgfalt sind ivieder die M"b,rten. ycremSnteien, Bibliographie, IlraunütTrungen, Bübnen- IdniitUcltev und Komi^nisien, döftierenbe Bülmenküwller usw fcehmibelt worden. Weit über 1000 Dramatiker de? Worte- unb Tones unb mit ihren letzten und eben irnllendeten Werken zn finden rie Rubrik..Uraufführungen" führt mehr als 500 Stücke «an. die von ^ei'lcmbci 1912 bis September 1913 in Szene MN gen Tie Mxulm? dürfte demnach an Vollständigkeit nichts zn »riinschen übrig laifcn Interessant ist auch die bis mm 'iahte J920 geführte Liste der freoverdenden Bülmenschriftüeller nnd Sncnniviiiltfi,. deren Imuvtsächlich für ba< Revertoire in Bettacht Dmnnenix Werke angeführt sind Berücksichtigt man noch, daß rin 16 Seilen starker Führer durch den TdeatergeschästSoerkehr »Mammen mit einem äußerst reichhaltigen Inseratenteil cm voll­ständig^ Bild der deutschen Tbeatcrinduürie gibt, das- »erncr eine mbmiclMlul) auSiiefübrke Stxvxlt der deutschen Tlx-aterstädte und iihrer Cisenl»abni>erbindungcn die Angaben beS HaupkteilS glück­lich ergänzt, so wird man anerkennen müssen, daß das denkbar Möglichste an Energie nnd Arbeit geleiüek wurde, um dieses «denso handliche wie maktisckc nnd umfassende Tbeatenabrbuch 'so hrr; nach Bcmnn der Wintersaison und last not least zu einem tso außergewöhnlich billigen Preise non 2 Mk. Alken zugänglich Au mnd,cn.

Kurze Nachrichten a n 4 Kn n st it n o Wimen- .fdxift. ("\-ntbioi Nansen in am Montag früh mit dem sibirischen Auge in Petersburg eingelrosfen und auf dem Bahnhof von Übertre­tern der Geographischen Gesellschaft empfangen tooiben.

Der Entwurf zum Schutze der Bienenzucht gesell schäft, Abt. Gießen. Man schreibt nnS: 9Iu6 gegen Faulbrut, der Fülle reicher, eigener Erlebniffe wird Herr llllarinc-

der schon geraume Zeit fertiggestellt ist, wird dem Reichs- pfarrer a. D. Wange mann in diesen Tagen auf Beran- tage im näch>ten Winter zugehen. lafsung des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschast

Richtung bemerkbar gemacht hat. Tie Zahl der in evan­gelischen Schulen unterrichteten evangelischen Schüler ist in . . Den Städten von 906 auf 946 pro Tausend heraufgegangen;

Be,uche be»m Kaiser. 6ei den Katholiken berechnet sich ein Fortschritt von 868

Am gestrigen Montag-Nachmittag sind auf der Station I auf 876, bei den Juden ein Rückgang von 437 auf 300. Wildpark eingetroffen und haben im Neuen Palais Wohnung Für daS Land sind nur Rückschritte zu verzeichnen, und zwar genommen: die Königin der Hellenen, Prinzessin Friedrich von 976 auf 961 bei den Evangelischen, von 932 aus 900 Karl von Hessen, Prinzessin Helene von Griechenland, Prinz bei den Katholiken und von 232 auf 211 bei den Juden. Paul von Griechenland, die Prinzessinnen Irene und Katha- . - - 1

rina von Griechenland. Abends um 8 Uhr war in ber 2111$ Stadt 1111& Catld»

ZaspiSgalerie im Neuen Palais bei Ihren Majestäten Tafel, r. - ., . ____

nnd dem .. ge8 ,aIcnbtt - 6,^.-

Reichskanzler auch der Vorstand upb die Mitglieder theater: .Unsere Käthe.- ^lbendS 8 Uhr.

der deutschen unb ber britischen Abteilung berKönig *

Ebuarb VII."-Stiftung eingelaben waren. Frauenbunb ber Teiltschen Kolonial-

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