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28.10.1913 Erstes Blatt
 
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für die von der Staatsregierung Vorlage und beschloß zugleich, für

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in der yiliduDutc inu normen V«ha1ttuj|^ zu rechnen lei, ixmnn bedürfe der HiU'ssÄulleprer noch einer besonderen AarsvN- düng. Namentlich feien aber für ihn Mündliche >femNnu,e m d.n Psyck)opatt)ologie und eine Ausbildung im SScrhinterritw errorix r lich. Es fei amRiftreben, bau jeher Wer vor feiner Anstellung an bet Hilfsschule eine Prüfung abyulegen habe.^Nach dem mit lebhaftem Beifall auf genommenen Vortrag teilte, Ltadt|chulm,pet tor Henze-Frankfurt mit. daß aus dem Schöbe txs prmhlfchen Ministeriums unter Mitwirkung hervortretender hittSschulprak- tiker neuerdings eine Prüfun gso rdnung für H i l f s l ch ul- lehr er ergangen fei die in Bälde m Straft treten nxrbe. An der Debatte beteiligten sich weiter noch,Stadtschulrat ^,1 nker- Franksirtt, Direktor Schwenck - Idstein, Ji e fror - elfen t g - Bonn, der ein Tätigkeitsbild von der Vorstufe der Bonner VUss- fchule gab, und Rettor Grifinger-Frankmrt. In seinem Schlusswort wies Schulrat Scherer noch,darauf Inn bah tjc Vertreter bet Hilfsschule ihre.Aufmerksamkeit auch aut den mich schulpflichttgen Fortbildungsunterncht der hiltsschuler,richten muh­ten. Als Ött ber nächsten Versammlung wurde .vr anksu rl a. M. gewählt unb zwar wird ba die Jugendsainstenfrage pur

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b. Frankfurt a. M., 26. Oft. Ein Rechtsanwalt und ein Bürgetmeister verhaftet. Der in der Großen Fried­berger Straße wohnhafte Rechtsanwalt Dr. Karl Fehl wurde gestern unter der Beschuldigung verhaftet, mit Unter« suchungSgefangenen Durchstechereien getrieben zu haben. Ein Gefangenenaufseher, der dem Rechtsanwalt von den In-

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r>es Krieger-- unb Militärvereins erlitt die Frau de» Ma­schinenhetzers Wirth während des Tanzes einen Herz­schlag, dem sie nach wenigen Augenblicken erlag.

v. Cronbcrg, 25. Oft. Prinzessin Victoria von Schaumburg-Lippe ist heilte abend zu eintägigem Auf­enthalt auf Schloß Friedrichshof eingetroffen Auch der Hofmarschall des Königs von Griechenland Gras Mergad i kam heute aus Paris hier an und begleitet am Montag die Königin nach Berlin.

vermischtes.

* Aufsässige S t u d e n t e u. Aus .Wien, 27. Oft. mel­det uns ein Priv.-Telegt.: Dreihundert Hörer der tierärzt­lichen Hochschule versammelten sich heute Abend in der Lehranstalt und demonstrierten lärmend gegen das bestehende Prufiuigssystem. Während der Sturmszenen wurden mehrere F e n st e r s ch e i b e n zertrümmert und in den Hörsälen die Emrichtuugsgegenstande beschädigt. Dem Rektor gelang es, die Studenten zu beruhigen, die sich sodann entfernten.

V. Höchst a. M., 27. Oft. Auf eigentümliche Art verübte heute der 17jährige Metzgerlebrling Willi Rinn er, gebürtig au§ Diez a. d. L. und beschäftigt bei dem Meßger- meister Adam Belzel in Hofheim, Selbstmord. Der junge

hieuie üugcsajtoiiii.

Durch Gerichtsbeschluß wurde die Putzmacherin Helene Jun­ker aus Cron berg, gegen die eine Voruntersuchung wegen Grnwrbung ihrer Xante, ber Sljäbngrn Witwe 3wtmarmann in Cronberg, eingeleitet mar, außer Venolgung gesetzt. Das Frankfurter Oberlandesgericht batte schon vor tangerer Zett bie Entlassung der Junker aus der Unieriuchungsbast angcwrdnet, die das Landgericht Wiesbaden selbst gegen Stellung einer Kaution abgihbnijbatte^ erstorbene Großindustrielle .Kommerzienrat Ed­gar Böcking hat dem greise Saarbrücken zur Errichtung eines Findelheims 600 000 Mark vermacht. . .. _

Der neue Emdener Biunenhasen unbjue «fe- sckleufe wurden in Gegenwart von Vcttretern her staatlichen B» Hor­den und Mitgliedern der städtischen Körperschauen fncrlid) dem Verkehr übergeben.__

Briefkasten der Uedaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben nubcrücksichtigt.D

B. in St. Ails fast allen Städten und Orten unserer Nach­barschaft und der Provinz Oberhessen sind uns Berichte über Fest­lichkeiten aus Anlaß der Jahrhundertfeier zugeganaen, und' em^elne guschriiten haben wir noch in diesen letzten Tagen erhalten, öo erfreulich uns dieses Zeichen einer überall waltenden vateUandi- scheu Gesiimi.ng war und so gerne ivir von allen d'efen Feiern Notiz genonimen hätten, so war uns dies doch hei der imgebeuicn Fülle dieser Einsendungen leider unmöglich. Wir bitten dahpr d e zu kurz gekominenen Einsender um Nachsicht und fordern, sie ^eimiycncnuunnjcL, u» w... ......----- -- - - ^Ibe» dieser Gelegenheit auf, ihr freundliches Jmeresse Ui wettercr

haftierten Verteidigungsaufträge verschaffte, wurde gleichfalls Mitarbeit für unfer Blatt betätigen zu wollcu- Lcitchtubi.r lokale 1 1 - - -- '^'LSchleicher und provinzielle Vorgänge werden von uns gern entgegen

Es handelt genommen und bei Au'nahme entfprechend honoriert.____________

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festgenommen. Ebenfalls wurde B ü rg e rm e i st e r Sch l c, ch e rI in Dauernheim (Kreis Büdingen) verhaftet.

sich bei diesen Aufsehen erregenden Festnahmen um einen Prozeß, der seine Ursprünge in Schotten nahm. Eine dort wohnhafte Fran Siebenborn war des Verbrechens gegen das keimende Leben angeklagt und s neulich vor der hiesigen Strafkammer. Hier erklärte der Bruder der Angeklagten, daß Bürgermeister Schleicher aus Bauernheim auch schuld an den Verfehlungen ferner Schwester Dieburg. sei und auch verhaftet werden müsse. Die sofort cingelettctcn I Untersuchungen bestätigten die Angaben des Bruders der Angeklagten und führten gestern Schleichers Verhaftung her- ^etterausiumcn ui »tuen >-- ----------- ...

bei. Rechtsanwalt Dr. Fehl soll nun fett Wochen versucht I unb molkig, zeitweise Regenfälle, mild» sudmestltche

haben, die Frau Siebenborn und zwei weitere Inhaftierte 3x11 rveülictie Wurde. Gunsten seines Klienten Schleicher zu beeinflussen. Das - -

führte zu seiner gestrigen Verhaftung. Die Verhaftung Schleichers erregt großes Aufsehen. .

w. Frankfurt a. M., 27. Oft. Aur Signalstation Hellerh 0 f sind ber Güterzug 8603 imt) 7,07 infolge falscher Weichenstellung aufeinander gefahren. Zwet Schwer- verleßte und drei Leichtverletzte wurden m das städtische Krankenhaus übergeführt; der Materialschaden tst be-

r. Reichelsheim, 27. Oft. Am Sonntag, den,26. d M hielt Garteninspektor John von Friedberg rm Gasthofe zur Post einen Vottrag überDüngung der Obstbaume'. Der Vortragende gab an, es sei vielfach die irrige Meinung verbrei et, bie Obst- bäume beanspruchten keine besondere Düngung, da,ia schon ohnedtes die Grundstücke gedüngt würden. Autzer einer Wasser- oder ^auche- zufuhr empfahl er eine Düngung mit Thomasmehl, Kalk, Chtttsal'- peter und 40 prozentigem Kalisalz. 6^TLi5a 1)1

folgendes Ergebnis: 1062 Apfel-, 461 ^riv=, 1171 Äw^tschen--, 115 Mirabellen-, 82 Aprikosen- und 13 Psrrsichbaume. Nicht- l vagende Bäume wurden nicht gezählt.

Im Höchster Krankenhaus ist er heute vormittag seinen schweren Verletzungen erlegen. . , . . I München, 210. xjyc

b Sossenheim, 27. Oft. Bei ber Hundertiahrseter Nachrichten" melden zu der Lösung der baperis ch en ---- - Köniasfrage in der Dienstag-Morgcn-Nummer u. a.: Die liberale Landtagssr aktion behandelte am Montag in mehrstündiger Beratung zunächst die Komgs- srage und dann die Frage der Erhöhung der Zrvllltste In der Königssrage stellte sich die Fraktion entsprechend ihrer bisherigen Haltung im wesentlichen auf den Standpunkt der zu envartenben Regierungsvorlage, bie sich in den Grundlinien des bereits bekannten Staatsgutachtens aufbauen wird. Die Fraktion wird also einer auf verfassungsmäßigem Wege vor sich gehenden LösiUig der Frage ihre Zustimmung nicht versageii. Bezüglich der Frage der Zwi liste ivurde aufgrund der von der Staatsregierung gegebenen Auf­schlüsse die Notwendigkeit der Erhöhung anerkannt, ohne daß jedoch eine Bindung der Fraktion auf die geforderte Summe stattgefunden hätte. Soweit man hort, ent- chied die Zentrumsfraktion des Landtages sich -...... " zu

Lusttchlffahrt.

Berlin, 28. Okt. Der Flieger P e a 0 u d wird morgen noch­mals in Johannisthal fliegen. Am nächsten Tage wird er feine Schleifenflüge in Hannover vorfuhren.

Dresden, 27. Okt. Gestern nachmcktag wurde der städ­tische Land- und W a s s e r f l u g p la tz ,K a d 1 tz nebst der neuerbauten Lu f t s chiss h a l l e feierlichein g ew e 1 h t Um 3 Uhr traf König Friedrich August vor der Luftschxffhalle nut bem Prinzen Ernst Hemttch, den drei Prinzesnnneittochtern unb ber Prinzessin Mathilde ein. Oberbürgermeister Beutler dankte dem König für sein Erscheinen und übernahm die Lustschifihalle namens der Aadt Dresden. Prinzessin Mathilde und Prmz Ernst Heinrich sowie etwa 12 weitere Passagiere, drunter der Staatsmmister v Beck betraten die Kabine des LuftschiffesSachfen , das gegm 31 Uhr sich zu einer etwa einstün di gen F a h r t über Dres­den" und Umgebung erhob. Neben der Luftichiffhalle waren sieben T- f n n 4 e u a c aufgestellt, bie nunmehr vom König und den an- wesenden Ehrengästeii besichtigt wurden Während das Luftschiff die Fahrt über Dresden ausführte, vollfuhrten die Flieger meh­rere wohlgelungene Schauflüge. Gegen 4% Uhr landete das Luft- schisfSachsen" wieder und würde rn die Halle gebracht.

--Lich, 27. Okt. Zum -^ooe des PruiHLii ^5-ud w ig zu Solms-Hohensolms-Lich wird uns noch nntgetetft: Prinz Ludwig wurde am 8. April 1851 zu Piruitz geboren, stnud 'atfo im 63. Lebenssahre. Seit 1885 war er vermahlt mit Prinzessin Luise, einer geborenen Gräfin zu Lvuar. Der Verstorbene hinterläßt zwei Söhne, die Prinzen Ferdinand und Ludwig, die als Offiziere im Heere stehen, und eine Tochter, chie Prinzessin Helene. Der jüngste Sohn, Prrnz Maximitian, war Leutnant zur See und ist im letzten Funi auf Pagan in der Südsee gestorben. Prinz Ludwig war der jüngste Bruder des 1899 verstorbenen Fürsten Hermann zu Solms-Hohenfolms-Lich, also ein Oheim des jetzt regieren­den Fürsten Karl und der Großherzogin Eleonore von Hessen. Nachdem Prinz Ludwig viele Jahre in Weilburg ge­wohnt hatte, wo seine Sohne das Gymnasium besuchten, hielt er sich in den letzten Jahren mit seiner Familie wre-> der ständig in seinem hiesigen Palais an der Gießener Strass aus. Der Verstorbene, der einfach lebte und mit sei­ner Gemahlin im Stillen viel Gutes an den Arm<m tat, begegnete durch sein einfaches und l-eutseliges Wesen tn allen Bcvölkerungskreisen den größten Sympathien. Durch den am Freitag eingetreteneu Tod wurde Prinz Ludwig, der in den letzten Jahren schwere Operationen durchgemacht hat, von einem langen und schweren Leiden erlöst.

I. Obbornhofen, 25. Okt. Bei der heutE Ge­rn ein deratswahl wurden folgende Herren mir 9^6,er Mehrheit gewählt: Karl Hensel, Wirt, mit 95, Wilh. Mul­ler, Landwirt, 94, Hch. Ruppel IX., Schneidermeister, 93, Friedrich Ruppel, Wirt, mit 94 Stimmen. Die Gegenkandi­daten erhielten 2431 Stimmen. Die Wahlbewegung war

Der Wechsel in Braunschweig.

Braunschweig, 28. Okt. Apf Befehl des Herzog- Regenten begab sich Oberstallmeister Freiherr v. Girsewakd am Montag morgen unmittelbar nach Beendigung der Bun- desratssitzung von Berlin nach Nathenow, um dem Pnnzen- pcmr Ernst Ängnst die Glückwünsche des Herzog-Regenten und der Fran Herzogin zu dem für das Herzogtum Braun­schweig so hochbedeutendem Beschlüsse zu überbringen. Um ^Dienstag nachmittag fahren Staatsminister Hartwleg und Minister Wolf auf Anordnung des Herzog-Regenten eben- Mann" s"tz-e'"sich "dm" Schietzapparat, wie er ,»», Schlachten I falls nach Rathenow zwecks osfizieller Mitteilung des Bundes, des "Grohoiehs benutzt wird, ans d.e Brust und erschab sichRa'sbeschlusses an den künftigen Herzog.

' ' :11" r------ Die bayerische Königsfrage.

München, 28. Okt. DieMünchener Neuesten

sehr rege.

R. Odenhausen (Rabenau), 27. Olt. Nachdem un­ter Gesang, Ansprachen und Gewehrsalven am 18., abends 7 Uhr, die hiesige Gemeinde auch ihrs Gedächtniseiche am Eingänge des Dorfes in der Nähe der neuen Schule und des Bahnhofs gesetzt l-atte, sand gestern abend im BAuigschen Saale eine Familienfeier statt. Die Kapelle eröffnete bie Feier mit einem Marsch, woraus Pfarrer Bausch den Will- rommengruß bot. Die Schüler sangen verschiedene Freiheits- lieder, auch der Gesangverein stellte sich in denDienst der Sache und trug einige Lieder vor unter der bewahrten Lei­tung des Lehrers Schmidt in Kesselbach. Lehrer Höchst hwlt einen ^stündigen Vortrag über die Befreiunbskriege und ine Schlacht bei Leipzig. Der Vorsitzende des Kriegervereins, H. Weber, scknlderte das Leben Theodor Körners und ermahnte die Jugend von heute, dem Dichter nachzueifern als tüch­tige Manner und Vaterlandsfreunde.

Kreis Büdingen.

h. Büding em, 27. Okt. Der Kreis hat eine Anzahl neuer Straßenbauten durch den Kreis i* Aussicht genom­men, und zwar von Büdingen nach Michelau, von Glas­hütten nach Hirzenhain und den Umbau der Strecke Hirzen­hain- GelnhaarUsenborn; ferner von Nidda nach 0<ruer- bach, Selters nach Mppenbach und das Umbauprojekt, Fni- dörfer Hof. Für die Unterhaltung der Kreisstraßeu stellte der Kreis 184 493 Mark in den neuen Haushaltsplan cm.

Hirzenhain, 27. Okt. Unsere, in der 9h. 251 vom 25 Oktober d. Js., Notiz über bie Elektrikitätsver,orgung des Voaelsteiges enthält einen störenden Druckfehler Auf der viert­letzten Zeile darf es nicht heißen ,Mromverhaltnuicn der Wölfersheimer Zentrale, sondernStr omlci tung -^vc r- h al kniffen". Es könnte daraus geschloyen werdrn^ daß die Sckiwicrigkeiten bei ber Sttumierzeugungsawage in Wolfnsheim selbst liegen, was aber unseres Wissens Nicht der Fall ist. 11 Kreis Alsfeld.

* Bernsfeld, 25. Okt. Unter zahlreichem -^rauer- gefolge wurde heute hier Frau Kornmann zu Grabe ge­tragen, die einem entsetzlichen Unfall zum Opfer gefallen war. Sie war an der Dreschmaschine beschäftigt und dem Radgetriebe der Strohpresse zu nahe gekommen. Sie wurde von dem großen Zahnrad erfaßt, dasihr den. emen Urm in Stücke zerriß. Am Kopfe erhielt sie gleichfalls schwere Verletzungen; der Schädel wurde gespalten. Man brachte die Verunglückte in die Klinik stach Gießen, allein Hilfe war nicht mehr möglich. Die im 62. Lebensjahre verstör bene Frau hatte sich in ihrer Jugend durch seltene lang­jährige, treue Dienste bei ihrer Herrschaft ausgezeichnet.

Kreis Fricdderg.

b. F r i e d b e r g , 26. Oft. Der hiesige Musikverein hat in den letzten vier Jahren sieben Sonderte (Jahreszeiten, Bach-Kantaten, Glocke, Oratorien usw.) veraustaltet, die eine Einnahme von 2113 Mk. brachten, aber etne Aus­gabe von 5556 Mk. verursachten. m

0 K Bad-Nauheim, W. LL Für das am 2. Novern- vember in den Räumen ber Ern st-Ludwig-Lchule statt find en­den Gauwettsch reiben des Gabelsberaerschen Steno- grapheuverbandes haben Stadt und Badedirektion für Ehrenpreise die Summe von 60 Mk'. beigesteuert. Auch zahl­reiche Private haben Ehrenpreise gesttftet.

h Butzbach, 27. Okt. Zwischen Ebersgons ^undEsPa wurde ein Manu aufgefunden, der infolge eines Fehltrittes eto scin qcbrod cn hatte und deshalb hilflos am Wege da lag. Ter Verunglückte wurde dem Johanniter-Krankenhau,c m ^'^crwcflel Sugefiihr^ @emtink Verhandlungen mit a m Fnheid'encr Provinzialwaflerwcrk zwecks Lreserung -rrintoaffcr au Vilbel emgelertct. Das Wasserwerk ,or- bett für das Kubikmeter 6 Pfg.

Starkenburg und Rheinhessen.

X O f f c n b a d) , 25. Ott. Hier tagte heute im votel ^egen- , C,.' k j f f i d)u10 er b an b Rhein-M arnga u unter

belud/Un ^Lr'a1 < ® t Q und der Direktor Schwenk und L i n k f r wis O Schulrat Scherer- Offenbach sprach ston der r>nlanst°" Ausbildung ber..tii^f5^^^u^>

Ser führte u ^ aus, die Hilfsschule Efe m. erster lehrci "L S sein- nicht ein hochgestecktes Lehrziel, sei Linie Erziehungsfchul 1 > rvrj,..iclning des Schülers zur ntt-

erstes ^rsordernis, > . Qnterrid)t5tätigfeit müsse dem Lehrer

lichen PerionlMeitz fein, der Hilfsschullehrer

die grotzte ^m«gungsfr^ihmt ^e^ PertraucnSmanu gelten, müsse auf seinem Kosten vrcr5 anbelangt, so betonte

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vorb eizusahren.

Tie Haut lebt. Nichsein totes Gewebe, wie etwa ein Kleiderstoff, ist die menschliche Ham, sondern ein wunderbar^ompliziorter Organis­mus für sich, die Haut lebt. Wäscht sich der Mensch nicht häufig und gründlich, dann verstopfen sich die Poren, bilden nch ^algpröpfchen und die Ham wird fahl, schilfichund erscheint ststbuber^t ckck Pusteln, Pickelchen und wie diese widerwärtigen Erscheinungen ,onft noch beißen. Ta Hilst aber nur das Emfachite, Ine Benutzung der milden, neutralen, diskret parfümierten, nut Mprrholin zubereiteten Mnrrholinseife. Sie allein enthält als Zusatz bleien Edetztoft, dessen wunderbare kosmetische Wirkung auf die -vaut wissenschaftlich anerkannt und seit Jahrzehnten millionenfach erprobt iit. n»-:,,

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qeförberte Erhöhung ber Zivilliste emzutreten. Den nämlidfen Stanbpunkt nehmen die Frakttonen des bayerischen Bauernbundes und der Freien skon- servatioen) Vereinigung ein. Die Kammer der, Reichsräte stellte sich in einer vertraulichen Be- sprechmig mit wenigen Ausnahmen auf ben Boden des ?u erwartenden Entwurfs in der Königsfrage und ist bereit, an seiner Gesetzwerdung im Sinne der Regierung mitzuwirken. Am Montag abend fatid im Ministerium des Aeußern ein Ministerrat statt, der von 6,^0 Uhr bis 9 Uhr währte. Um 8,30 Uhr wurden die Vorstande der Fraktionen des Landtages in das Ministerium gebeten.

Begegnung mit einem Eisberg.

London, 28. Oktober. Die Dampfer Teutonic der Red Star Linie begegnete auf ber Fahrt von Monreal nach Liverpool einem riesigen Eisberg. Nur durch die allergrößte Anstrengung gelang es bem Kapitän, die Gefahr abzuwenden und mit einem einzigen Meter Abstand an dem weißen Kowß