B. Norm-) entlassen. Ta die Crganisation des Verbandes nicht Tür den lokalen Verkehr vvn Arbeitern bestimmt ist, so in für die Provinz Rheinhessen vorgeschrieben, daß nur solche Dan>?rarbeiter Aufnahme finden können, die nicht in dem betreffenden Kreise '.dem Bezirk einer Arbeits und Derbergstätte) wohnen und nicht innerhalb einer Zone von weniger als 20 Kilometern von der Kreisgrenze zu Hause sind.
Wüt den Wanoerverkehr ist ein einheitliches Wanderoavrer Wa n d c r p a h vorgesehen, dessen Einführung für das Verbands- gebiet und oie angrenzenden Bezirke zu erwarten steht. Dieses Wanderpavier soll als Ausw is für die ordnungsmäßige Benutzung der Einrichtungen der Verbandsorganisation, auch den Polizeibehörden gegenüber, dienen.
Um den Wan^erverkehr nach grasten Gesichtspunkten leiten zu tönnen, sind bestimmte Wandereinrichtungen für den Fernverkehr t nein bart worden, so besonders zur Regelung des Verkehrs von Süddeutschland nach Norddeutt'cblanb und umgekehrt, sowie für den rechts- und linksrheinischen Verkehr. Durch die Festlegung dieser Wanderstrecken, die in Haupt- und Nebenstrecken zerfallen, soll eine ;u starke Inanspruchnahme einzelner Landcsteile, durch welche die Hauptverkehrsstraßen führen, vermieden werden. Diese Wanderstrecken, kvelche die einzelnen Wander- arbeit51 ölten, Eingangsstationen um) Arbeiterkolonien verbinden, sind kartographisch dorgestellt in einer WanderarbeitSstottenkaNc Deutschlands, die von Pfarrer Francke in Kassel entworfen worden in.
Es steht zu erwarten, daß eine einheitlickte Regelung des Wanderarbeitswesens für Den größten Teil Deutschlands und später auch für ganz Deutschland zustande kommen wird. Diese einheitliche Regelung wird durch das preußische Wanderarbeitsslättengesest vom 29. Juni 1907 erleichtert, das die Einrichtung von Wander- arbeitsstätten in Preußen allgemein vorsieht und den Zwang zur Einrichtung solcher Ställen den Provinziallandtagen der einzelnen Provinzen zugewiesen hat
Je größer das Arbeitsfeld des Verbandes ist, desto segensreicher wird i>if Tätigkeit der Organisation sich entfalten können. Tie bis jetzt gesammelten Ersahrungen haben gezeigt, daß sich der Verband der Waiwerarbellsstätten auf dem richtigen Wege befindet. 'l,?ch, mft Mcksicht auf die im kommenden Minder bevorstehende große Arbeitslosigkeit in Deutschland ist die Einführung der Wanderordnung in der Provinz Rheinhessen besonders ,zu begrüßen.
Gießener Strafkammer.
Gießen, 21. Nov. Unter Ausschluß der Öffentlichkeit wurde gegen den Friseur K. L. K. in Friedberg verhandelt, der von dein dortigen Schöffengericht wegen groben Unfugs mit 6 Wochen Haft bestraft worden ist. Gegen dieses Urteil hatte nicht nur der Angeklagte, der sreigesprochen sein will, sondern auch die Staatsanwaltschaft zum Zwecke der Bestrafung wegen Sittlichkeitsvergehens ^Berufung verfolgt. Die Kammer erachtete eine Erregung öffentlichen Aergernisses für gegeben und erkannte unter Zurückweisung f er Berufung, des Angeklagten auf eine Gefängnisstrafe von 4 Wochen.
Urkundenfälschung und Betrug.
Der frühere Student der Tierheckkunde L. P. von Kuhbach, Streik Offenburg, der rrn Sommer vorigm Jahres hier studierte, war in Geldverlegenheit geraten, da seine Angehörigen ihm weitere Mittel verweigerten. In seiner Not ging er den Bauunternehmer M A. und dl'n Glasermeister S., die er bei einer Kegelgesellschaft kennen gelernt hatte, um ein Darlehen von 300 Mark an mit dem Versprechen, das Geld in einem Atonal zurückzuerstatten. Diese waren zwar bereit, ihm zu Helsen, verlangten aber die Ausstellung eines Wechsels und die Mitumerschrift eines zahlungsfähigen Drit- h-n. Als solchen bezeichnete ihnen der Angeklagte einen hier stu- Dierent-CTi Japaner, dem er Unterricht im Deutschen erteilte. Der Angeckagle überbrachte ihnen auch alsbald einen Wechsel, der nie Unterschrift ces Japaner trug, und empfing danach die 300 Mck Als bei Fälligkeit der Wechsel nicht eingelöst wurde, stellte sich heraus, daß die Unterschrift des Japaners gefälscht war. Das Gericht billigte dem Angeklagten mildernde Umstände zu und erkannte wegen schwerer Urkundenfälschung und Betrugs auf eine Gefängnisstrafe von 6 Wvcknm, die durch die Untersuchungshaft für verbüßt erachtet wurden.
<Berid?tsfaat,
)’ Gewerbliche Mon flirren ifbionage. Wie berechtigt die in 17 -20 t*v neuen We tt be wer b s g c- s e tz c gegen den A n g e st e l l t e n v e r r a t und die Verleitung hi e i z u getroffenen Ttrasbestimmungen sind, das beweist wohl am besten die Häufigfeit der Bestrafungen, die auf Grund dieses Gesetzes ständig erfolgen müssen. Das Reichsgericht hat sich fast jede Wock>e mit Revisionen dieser Art zu beflissen. Erst jetzt wieder hatte sich dieses Gericht mit der ^Vision eines 'Wonieur. Fritz sjcrrniann zu beidwftigen, dem die Verleitung von zwei Angestellten derTeiitschenGaSglühlich t-(A u c r) (3 esellschaft zum Verrate von Betriebsgeheimnissen zur Last gelegt war. Und zwar bandelte eS sich in der Hauptsache um das von dieser Wefcllfdxift Leim Ziehen sogenannter Wolfram- drahte angewmdete Verfahren. Der Angeklagte war in der elek- • ro'echnisckwn Abteilung einer Treptower Firma beschäftigt und mit zwei Angestellten der Anergescllschaft bekannt geworden. Diese hatte er planmäßig auszuhorchen versucht. Von dem einen batte er Wissen wollen, welckx' Fortschritte der Dircb- tor R. mit einer neuen Lampe bisher erzielt habe: von dem
anderen, einem Monteur, hatte er erfahren wollen, wie das von der Auergesellschaft bei der Reduzierung der Wolframsänlen angewendete Verfahren sei, woher r>te Auergei'ellschast ihr Porzellan bezöge, welche Platinösen sie benutze. welche Hitzstärke sie anwende und wie lange und wie oft geglüht werden müsse. Bei diesen Aushorchversuchen war oer Angeklagte so hartnäckig vor- gegangen, daß er von Der Frau des einen Angestellten zweimal aus der.Wohnung gewiesen worden war. Tas Gericht nahm an, daß der Angeklagte sehr genau gewußt habe, daß die von ihm bearbeiteten Angestellten, wenn sie ihm zu Wcklen gewesen seien, sich eines Geheimnisbruches sctzildig gemacht haben würden, und bestrafte H. wegen versuchter Verleitung zum Angestelltenverrate mit zwei Monaten Gefängnis. Seine Revision beim Reichsgericht ist al# unbegründet verworfen worden.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dreier Rubrik stehenden Ärttfe übernimmt die Redaktion dem Publikum gevnüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, 21 Nov.
Als ich am Mittwoch abend am Schlachthaus vorbeiging, hing ein Schild aus anderFreibank. Darauf stand geschrieben: Morgen früh von 11 Uhr ab Schweinefleisch Als ich in Begleitung von mehreren anderen Personen am Donnerstag morgen um 11 Uhr hinkam, mußte ich mit Erstaunen lesen: „A u s v e r k a u s tTas ist mir nicht ein mal, sondern mehrmals begegnet. Ich möchte um Abhilfe bitten. K Sch.
*
- Heuchelheim, 21. Roo. Bei der Bergcbung der Arbeiten zur Fel d b e r e i n i g u n g scheint sich in unterem Ort der Ausschuß nicht nach der Höhe der geforderten Beträge, sondern nach der Person der einzelnen Unternehmer zu ricktten. Ich muß zur Veranschaulichung dieser Tatsache auf das Vorjahr zurückgreifen. Es handelte sich 1912 um eine Arbeit von etwa 12 000 Mart, die in drei Losen ausgeschrieben war. Als damals die Angebote geöffnet wurden, war der eine von den beiden einheimischen Unternehmern um 70 Mark billiger als der andere, und e-J war somit sofort klar, daß der Wenfgstnehmende den Zu-! schlag erhielt, was auch unter allen Umständen .gerechtfertigt er-! scheint. Als vor etwa drei Wochen wieder eine Arbeit von unge- ■ führ 1100 Mark vergeben wurde, war der Unterschied der beiden genannten Unternehmer nur 6 Mark, also im Verhältnis gegen das Vorjahr ungefähr derselbe. Diesmal lag aber die Sache insofern anders, als der richtige Unternehmer, der die Arbeit von vornherein haben sollte, der Ziimeistuehmende war, und der Zuschlag mußte deshalb um 14 Tage verschoben werden. In der Zwischenzeit Wurden sich die Herren des Ausschusses nach Vielen Beratungen aber doch einig, daß man die Arbeiten ungeachtet der Mehrforderung von 6 Mark doch dem einen Unternehmer geben müsse, weil er ja der Richtige 1 ?) fei. Ich frage nun: Wo bleibt denn hier die Gerechtigkeit des Ausschusses? Oder liegt diese Handlungsweise wohl im Interesse der beteiligten Landwirte, damit sie nachher mehr Kvsten bezahlen dürfen? Hat überhaupt eine Kommission das Reckst, dem Zumeistnehmenden den Zuschlag zu erteilen, wo doch beide Unternehmer aus demselben Orte sind, somit an den Kosten mitbezahlcn müssen und auch wohl inbezng auf Leistungsfähigkeit für diese kleine Arbeit gleich- mäpig zu bewerten sind. Wenn vielleicht das berücksichtigt wird, daß sich der eine Unternehmer mehr erkenntlich zeigte als der andere, so mögen ihm die einzelnen Mitglieder des Ausschusses ihre Privat arbeiten zuweisen oder vielleicht noch Venvandte dazu, anhalten, aber öffentliche Arbeiten an den Zumeistnehmenden zu vergeben, gehört nicht zu ihren Befugnissen. W i 1 h. Rinn 8.
Rodheim a. d. Bieber, 18. Rov. Herrlich erscheint uns lutpcre neue Straßenbeleuchtung, und man kann wirklich mit voller Verantwortung einem früheren Schreiber recht geben, der schrieb, man könne doch jetzt manchen Winkel, den man trüber hör Dunkelheit und Morast nicht betreten konnte, aussuchen. Dieses ist wohl ganz schön und guä, aber eins steht doch wirklich mit dieser Herrlichkeit im Widerspruch. Betrachten wir uns einmal unsere Lrtsstraßcn und Straßengossen im Vergleich zu der Straßen beleuchtung. Ich will hier ganz absehen von der Linsengasse, Mühlbach und andern mehr, denen auch Wiederherstellungen sehr dienlich wären, sondern mich nut der neuen Straße am Vetzberger Weg Itcfaffen; denn in welchen Verhältnissen diese bebaute Straße steht, läßt sich hier kaum schildern. War eS doch am Sonntag, 16. November, bei den furchtbaren Regengüssen ein vollständiger Sch lammt eich. Und mit großer Mühe konnten sich die An wohner dieser Straße, ich will sagen Feldweg, ans ihrem Anwesen herauswagen. Ebenso hatten sie eine regelrechte liebendjwcmmung in ihren Kellern. Hier wäre es an der Zeit, daß unser Herr Bürger- mcifter mit den Herren des Gemeinderats vor diesen Mißständen energisch Front machten. Mag auch der Schwerpunkt liegen, >vo er will, meiner Ansicht nach kann das Excmpel glatt gelöst iverden Ist cs dock, nach technischer Ansicht fein so großer Kostenpunkt, dort eine genügende Entwässerung soivie eine regelrecht befestigte Straße zu schäften. Auch ich bin der Ansicht, man solle die Gc^ meinbe nicht unnötig belasten. Aber 'frier ist es ein Bedürfnis. Mein Vorschlag geht dahin, diese Angelegenheiten energisch zu behandeln. Die Gemeinde wird auch nicht auf einmal zu schwer belastet wer den, denn in jeden IahreSvoranschlag kann ein kleines Sümmchen eingeschoben werden Wir werden bann mit Freuden begrüßen dürfen, daß nach einigen Jahren die hier angeführten Mängel alle beseitigt sind. Wurde doch in der Vergangenheit der Gedanke einer Villcnkolonie für Rodheim geboren, unb in welch hohem Maße bie
schöne Soge derselben an unseren Waldungen geschildert. einer Ansicht narb liegt doch eine weite Kluft zwischen Villenkolonie und den Mängeln der Ortsstraßen Auch lege rch dem Verkehrs- und Ben'chönerungsverein mann ans Herz, mit allen Kräften babüc zu wirken, van wir endlich genügend ausgeschlossenes Baugelände und damit ein geregeltes Ortsstraße nnev er ballen. Manches wäre in dieser Htnslchr zu errntben, wenn es genügen!» burebgearbeüft wird Tenn man kann es nicht oer bei ml üben, daß ber letfige Zustand in der Erlangung von Baugelände für den Minderbemittelten. lagt Arbeiter, trostlos ist Mancher möchte sich ein eigen Heim gründen, nxim er nicht vor die Frage: Wie er-älltt du einen Baupla^ ? gestellt würbe. Darum bitte ich nochmals Alle Herren Ortsvorstände, sowie Verkehrs- unb Verschönerungs- unb Gewerbeverein! Sorget für eure jungen Mitbürger, daß auch ihnen Gelegenheit gegeben wirb, ein eiget Heim in gesunden unb wohl ausgedachten Straßen zu gründen. D.
Spfclplan dir Siehrn» Stadtthralerr.
Direktion: Hermann Steingoetter.
Sonntag, den 23. November, nbciiN 7‘, Uhr, bei kleinen Preisen: »Jugend/ Ende 10 Uhr. Dienstag, den 25. November^ nachmittags 3‘ Uhr, bei VolkSvreisen (unter Mitwirkung der Novelle deS hiesigen Inkan terie-Reqiment-s: Kinder-Vorstellung: .Sneewittchen und bie sieben Zwerges Ende 6' , Uhr. Abends 71 , Uhr ianner Abonnement». bet gewöhnlichen Prellen, Gutscheme baden Gültigkeit: Fest-Vorstellung zur Feier des Geburtstags Sr. flönigL Hoheit des Großherzog- von Hessen und bei Rhein: Ouvertüre ,Ruy Bla-E vou Felix MendelSsohn-Bartholby, au4- gekübrt von der stapelte de- hiesigen Infanterie-Regiment- unter Leitung deS Herrn Obermusikmeister» W. Löber. Hierauf: ,Te6 Vleere- und der Liebe Wellen/ Trnum in 5 Au'zügen von Franz Grilloarzer. Ende gegen 10V, Uhr Mittwoch, den 26. Tltrocmber, abend-7 Uhr l7.Mitlivoch-Abonnement--Borstelluna>: .Unserestöte.^ Ende 9 llbr. Freitag, den 28. November, abend- H llbr >8. Freitag- Aboni,e,nent--Vorstelluna): ,Rmnmernuifi(/ (Nendeit!) Lustspiel in 3 Allen von Heinrich Ilgenstein. Ende 10' , Uhr. Sonntag, den 30. Noveniber, nachmittag! 3'/. Uhr, bei Volt-preisen (unter Mitwirkung der stapelte bei hiesigen Insanterie-Reginient-s: Kinder- Vorstellung. Zn in letzten Male: .Sneewittchen und die neben Zwerge.' Ende 5' . Uhr. Abend- 7's, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie- Regiment-): »Jilmzauder.' Ende gegen 10', Uhr.
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Für Sammelfreunde. Tic Lingcr Werke, A -G, in Dresden l-adeii soeben für ihr bekannteck Mundwasser „Odol" eine neue Serie Rcklame-Markcn frcrau#gcgrben In diesen Marken sind 25 der schönsten Ovol-Bilder in künstlerisch hervorragender, kolorierter Ausführung dargeftcllt. Jedem, der sich für die Marken interessiert, wirb ein Bogen gegen Einsendung be* kleinen Srälm- ck»ens mit bem Text „Ccffncn ber Flasche", baS ieber Odolflasche beiliegt (am besten auf einer Postkarte aufgcflebt), von obengenannter Firma kostenlos zugesanbt
IHärtte.
FC. Wiesbaden. Viehhoi-Marktbericht vom 21. Nov. Austrieb: Riufer 132 <Ochsen 12, Bullen 1'^, Hübe 10), Rälbft 161, Schale 13, Schweine 263. Prelle iür 10<)Pid.
Geschäft mittel. Lebend- Schlacht»
Ochsen. gewicht
Dollsieiichlge, auSgemastete. höchsten Schlacht» Atk. Mk. iverte? im Alter von 4—7 Jahren .... 51—65 92 - 98
Die noch nicht gezogen haben (nngejochle) . . 52—66 93—100
Junge, fleischige, nicht aii-gemästete und ältere
auSgemästete............46—19 83—88
SB u 11 e il
Voll fleischige, au-gew^ Höchsten Schlachtiv. . . 49—52 M4—8«
Vollfleischige, jüngere 46— 48 76— 83
Färsen, K n H e.
Vollfleischige ausgeniästete Färsen höchsten
SctlacbtroedeS 60-65 89—100
Vollfleischige auSgemästete Kühe höchsten
Sctilacbtirerte« bi« zu 7 Jahren ..... 42—46 76—85
Wenig gut entwickelte Färsen. 87—41 68—74
2'eitere au«gemäneie Kütze und wenig gut ent-
widelte jüngere Kühe 31—36 62—70 Kälber.
Feinste Mastkälber. . ........ 70—72 117—120
Mittlere Plast- und beste Saugkälber .... 61—68 107 — 113
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 57—62 96—106
Geringe Saugkälber.......... 61—66 86—93
Schake.
Weidemastschecke:
Maflläniiner und Piasthammel . . . 44,50—00.00 99—00
Geringere Mai l Hammel und Schale . . . 37 —38 50 88 — 88 Schweine.
r ollfleischlgc Schweine von 80-100 kg Stbenb- gewicht ‘ . . . . 60",-61 76-78
Vollfleischige Schweine unterkx Lebeiidgeivicht 59' ,-61'/, 76—77
Voltfleischige Schweine von 100 — 120 kg Lebendgewicht 60'/, -83 76—78
I ollsteischige Schiveine vonl20—150 kg Lebendgewicht 607,-62 75 —77
oettschlveine über 150 kg Lebendgewicht . 56-58 70—78
Standc5aittf siia ebriebten.
Gießen.
Aufgebote: November 14. Ernst Waller Schmidt, -i- ttnnn in Gießen, mit Priska Valeria Hergct in Frankfurt a. M.
Wil Heini Herbei, Bergmann, mit ssatlmrine Elisabctbe Jung, beide in Steinbort Marl Gerlach, Metzger in Lieh, mit Emma Marie Mat har ine F-ißler in Grünberg. 17. Konrab Heinrich Elick) All, Taglohner. mit Margarete Hofinann, beide in Gießen
IS. Marl Joseph Plattner. Glaser unb Schreiner, mit Margar. Elisabetha Dinkel, beide in Gießen — 19. Wilhelm Arnold, Steinmetz in Darmstadt, mit Elisabetha Müller in Kesselbach.
E I) e f rf) l i e ß ungen: November 16. -Heinrich Törner, Bahn- orbeiter, mit CSlifabrtlH- Schlenniiig, beide in Gießen. — Friedrich Zeiher, Wirtnrr in Gießen, mit Berta Marie Seip in Frankfiin a M Eckenheim — 20. Feist, genannt Ferdinand Landau, Kaui mann in Mamberg, mit Toni Strauß in Gießen.
Geborene: Mdorembei 12. Dem Wagenführer Heinrich Wil heim Tippet eine Tochter. Helene Elisabeth — Dem Postillion Friedrich :Robcn:rr eine ?achter, Anna Margarete. — 14. Dem prall '.'Irit Tr .'Carl MlictUer eine Tochter. Herta Helene Meta Lucke Johanna. Dem Taglötmer Ludwig Müller ein Sohn, ;'lrl 1 ' Dem lapener Marl Waffenschmidt ein Sohn, m Taglöbner Karl Georg Schmal; em cobn, Erwin Erich Dem Arbeiter Angelo Micknel em Sohn, (Hiacint Peter
, Sterbe fälle Rvrember 13 Heinrich Fuchs, Bleicherei- besitze, l.'» Jahre all ctbüwnftrafce 10 - 14 Wilhelm Karl .Krumb,eget. .3 Fahre alt, Mathannengasie 12. — 15. Ilse 'Ipfcuh
all Vidier ctravr 74. Auguste Elisabeth Dorothea Klös Dienst- ttiödchen. 21 Fahre all, Vnbgeitcrner Weg 7 - 18 Matbarmc
Schitdivächter, SO Jahre all, Licker Straße 74. — Oiustav Uhl 7 Jahre all, Sckloßgasse 9. — 19. Heinrick Wahl. 6 Monate alt! Frankfurter Straße 125. — 20. Margarete Botl, geb Schäfer, 76 Jahre all, Löwengasse 20.
Beuern.
Eheschließungen: November 16. Ludwig Ranft III., Glasermeister, mit Elisabetha Susanns Sommerlab, beide ft, Beuern.
Sriebberg.
Aufgebote: Nov 13 Joies Buob, Bürstenfabrikant in Friedberg, mit Marie Marter Emilie Ida Strebel, geb. KTempler, in Malbsrietd — Ehristopb Emil August Hüfrnecmcurn, Sckckosser, mit Anna Blum, beide in Friedberg-Fauerbach. — 15. Da. Georg
Karl Adam Damm, Spezialarzt, mit Elisabeth Auguste Zörd, hibc in Friedberg. — Philipp Schäfer, Hilfslchaffner in Dorheim, mit Auguste Sauer in Eckizell — Kaspar Schweigcrt, F-ahr l iirsck>c, mit Justine Sauer, beide in Frankfurt a. M. — 19. Georg Hartmann, Metzger in Friedberg, mit Maria Margaretha Meiftnger in Ober-Wöllstadt.
Ehe sch ließ un gen: Nov. 14. Karl Albin Gundermann, Bäcker, mit, Anna Dalwitz, beide in Friedberg. — 18. Robert Paul Bornschein, Kaufmann, mit Maria Josefa Junior, beide in Friedberg.
Geborene: Nov. 10. Dem Biehwärter Gottfried Frutig eine Tochter, Emilie Louise. — Ten, Weißbinder Johann Albert Albrecht ein Sohn, Heinrich. — 12. Dem Metzgermeister Karl Johannes Gröninger ein Sohn, Karl. — 15. Dem Handlungs- gehilsei, Boruch WerSman ein Sohn, Siegbert. — 16. Dem Bezirksfeldwebel Max Anhur Richard Waller ein Sohn, Albert Adam — 17. Dem Taglvhncr Wilhelm -Schtvarz ein Sohn, Johannes. - 18. Dem Tapezier Philipp Kogler eine Tochter, Martha Johanna
Sterbefälle: Nov. 15. Luise Steinei, geb Mittel, Dwe. Kaufftau, 65 Jahre alt. — 17. Selma Rosenthal, 15 Jahre alt.
Grimberg.
Eheschließungen: Nov. 16. Heinrich Wilhelm Al dreckt Grvßhaus, 5tfmfrntadKr und Landwirt in Grünberg, mit Marie Weitzel in Brauerschwcird.
Sterbefällc: Nov. 17. Wilhelm Gustav Lefrmann, 5 .Monate alt.
Heuchelheim.
Geborene: Nov 15. Dem Schreibgefrckfen Hermann venkelmann II. ein Sohn, Hermann Ludwig
Sterbefälle. 9ft>v. 15. Ludwig EarlS, Taglöhner, SO Jahre all
„ , t Leihgestern.
10 Friedrich Bernhard Georg Hainer, ^Enteur ,n ^etfrqrflem, mit Johanna Heinemann in Hoben Böller Cc?n° aoixT" Ä Bahnarbeiter Friedrich Wilhelm
äS Jo*« "" 17 Sart Di-nW,«». Martin Boncit
74 ^rdtCi4IU' <R“B 11 3ebmncl 2-m II . «ui»ügkr.
Lich.
Aufgebote: November 18. Heinrich
Maurer, mit ÄxHfrannc Wagucr, bcü>c in x.ut>. — fcarl G^Uach^
Metzgergeselle in Lich, mit EnnuU^Marie Katharine Fißler, Näherin in Grunberg. - Ludwig Johann Philipp Erb, Lehrer in Lich, mit Ottilie Weber in Friedrichsdorf «Taunus
Eheschließungen: November 16 Heinrich Herzberger, Bahnarbcfter in Lich, mit Anna Katharine SHec in Alsfeld.
Geborene: November 11. Dem Schneidermeister Heinrich Peter Jung eine Tochter, Marie
Stcrbefälle: November 4 Elise Arnold von Alboch, 48 Jahre all — 14. Heinrich Nicolaus, 18 Jahre alt — 17. Johannes Haas, Bierfabrer, 64 Jahre all
Schotten.
Eheschließungen: Karl Möbus, Landwirt, mit Wilhelmine Elisadethe Appel, beide in Schotten. — Theodor Hofmann, Deißinndergehilfe, mit Emma $>erjberger, beide in Schotten.
Geborene: Nov. 14. Dem ^Arbeiter Otto Weitz II em Sohn, Heinrich.
Sterbefälle: Nvv 15. Richard Ni-pel, Oberamt-richte^ 60 Jahre alt.
Für jedes Atter
ist Scotti (hmilfhm flitrdglüfi, sie ist teintitoeo# nur ein JtinbeTfraitigunginnttd. Auck Erwachlme nehmett sie mit hemidben Nutzen zur oüfltmeinra GtäiUng
Scotts Emulsion
imb lEßitberaufTrifdnn^. Scotti Emulsion ist ohne Sä-wirngk<it zu nehmen unb io leicht verdaulich, daß fit auch von Perionni mit Idjtoadxm Magcu gut Verl ragen wirb.


