Ausgabe 
24.2.1913 Zweites Blatt
 
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Selbsterleben hinzuleiten Man muß in dem Menschen die Einsicht erwecken, was gut und böse ist innerlich muß er das erleben, muß es fühlen als Notwendigkeit, denn die Freiheit ist für uns das Bestreben, die Notwendigkeit^ ^u erzeugen, und notwendig ist das was vernünftig ist. Für den T-eterministeu hat der Begriff , gut" oder ,,boie" keinen Sinn, er kann ihm nicht Maßstab für eine fcan^ lung fein, für ihn kann es keine sittliche Derantwortlichkecl geben, da sa alles bedingt ist und der Einzelne Objekt bleibt in des Schicksals Hand. Wäre die Wirklichkeit in sich voll­endet, dann wäre auch die Kultur vollendet dmin gäbe es keine Probleme mehr, alles wäre zur Notwendigkeit ge­worden. Ein in sich unlösbares Problem gibt es nicht. Wer einen Keim ausstreut der Vernunft, der hat in diesem Ursprung seine Seele gerettet gegenüber der Vergängliche keit der Beit. Ter Einzelne wird aber ewig ein Suchender ein Werdender bleiben. In dieser dauernden Relativität seines Daseins leuchtet dem Menschen das Absolute auv der .Kunst entgegen, sie ist es, die ihn über das End.iche erhobt, sie ist die Sprache des Unendlichen. Vor ihr ver­stummt die Problematik des Daseins, sie erhebt und be­geistert uns, löst uns los von der W"lt des Scheins und neigt unsere Seele dem Gefühle des Unendlichen, ^tc ist die Dersinnlichung der ringenden und suchenden D.msiler- seele nach innerer Freiheit und Sittlichkeit.

* * Ein gewerbsmäßiger An tigu i t ä t e n f ä l- scher hat auch unser Mu''eum geschädigt. Tas Museum er­warb Abbildungen aus Gießens Franzoscnzeit, Kopien von Personen, die Ende des 1*. Jahch nderts in ßen l'b err Tie Kopien trugen als Verfertiger d n Namen Lkio. ^nra) eine Verhandlung vor dem Schö f neericht Berlin Mi te wurde festgestellt, daß der Schausvielcr Jos. K u der n a , von dem auch die Gießener Bilder hwrühren, e n Kiin'Uer im Fälschen von Antiquitäten ist. Nach den Ermittelungen war der Fälscher früher Bibliothekar an der Hofb blioth k in Wien. Als er diese Stellung verlor, machte er sich die erlangten Kenntnisse alter .Handschriften und Zeichnungen zu nutze, indem er Kopien wer'.voller Schriftstücke anfertigte und in Verkehr brachte. Er verw'ndc'e drzu künstlich alt gemachtes Papier und eine besondere Tinte, die vergilbte Schriftzüge hervorries Nüber na hat in Berlin 6 Monate Gefängnis b . kommen, er ist in Oesterreich wegen F.ä schlingen mit 8 Monaten Kerker und in Ba reuth wegen der gleichen Taten mit 5 Monaten (Gefängnis vorbestraft. Auch in W t mar war es dem Schwindler geglückt, Silhouetten und Schriften aus der Goethezeit unterzubringen.

* * K r a u k e n k a s s e n f ü r P o st u n t e r b e a m t e. Im Reichspostgebiet treten vom 1. März ab im Bezirk jeder Ober-Postdirektion besondere Krankenkas'en für Un erbeamte in Wirksamkeit. Tie Einrichtung entspricht e.nem lang­jährigen Wunsche der Poslunterb mm'en. Tie neuen Kran­kenkassen aelväh.en in Erkrankung "äl en den Unt rbe m n, soweit sie nicht keankenversicherungspslichtige Mitglieder der Postkrantenkasse sind, gegen müßige Bei rüge und mit Hilfe eines Neichszuschusies ärztliche Hilfe, Arznei und Hirl- mittel für ihre eigene Person und die Angehörigen ihres .Hausstandes. Ten Unterbeamten ist rechtzeitig Gelegen­heit gegeben worden, zu dem Entwurf der Satzungen ihre Wünsche zu äußern. Eine große Zahl dieser Wunsche hat bei der endgültigen Feststellung der Sa ungen Berücksichtigung gefunden, namentlich auch die freie Arztwahl. Von der Entwickelung der neuen Krankenkassen wird es abhängen, ob sich späterhin auch solche Wünsche verwirklichen lassen, die aus eine Erhöhung der Kassenleistungcn und eine Er­weiterung des Kreises der anspruchsderechtigten Personen hinzielen. Beigetreten sind der neuen Einrichtung schon jetzt 54 000 Unterbeamte und mit Einschluß ihrer Familien­mitglieder nahezu 200 000 Personen.

* * «Briefformat. Tic ordnungsmäßige Bearbeitung und pünktliclic Besorgung der Briese wird der Post durch die über­große Verschiedenheit der Briefform, durch die Ungleichmäßigkeit im Aus!-eben der Freimarken und durch die ost geringe Ueber- sichtlichlcit der Aufschrift in lästiger Weise erschwert. Im eigenen Interesse benutze man daher nur rechteckige Briefumschläge mitt­lerer Größe die geeignetste Form ist 15 Zentimeter lang und 12 Zentimeter breit klebe die Marke in die rechte obere Ecke, schreibe unten recht deutlich den Bestimmungsort nieder und untmdtmbc ihn. Wer seine Briefumschläge mit einem Vordruck für die Adresse versehen läßt, der Iah'? auch gleich ein Feld für die Marke und einen starken Strich für die Angabe der Bcstimmungsvostanstalt unten rechts mit Vordrucken.

von mehr als 1000 Meter Höhe. Ter große Chirigui- Vulkan im Norden Panamas liegt fast 350 .Kilometer von dem Kanalgcbicr entfernt, die Bauzonc liegt also außerhalb jenes Erd­bebenherdes, in dem des öfteren größere Erschütterungen bet- zeichnet werden müssen. Es ist daher unwahrscheinlich, daß die Nanalbautcn ernsteren Erdbcbengcsnhren ausgesetztinb. Ueber- dies sind die 2(Heinen nach der Art ihrer Anlage stärkeren Er­schütterungen gewachsen: die Amerikaner haben sich bei der Anlage der Schleusen Hie Erfahrungen von San Franzisko, die die große Widerstandsfähigkeit von Zeinentbauten erwiesen, zunutze gemacht. Tie großen Zementmanern der Kanalschlensen sind durch mächtige Felsfundamente gestützt und außerdem noch durch ein Gerüst ge­wundener Eifenstäbe verstärkt. Mac Tonald hat auch festgestellt, daß dic Erdrinde an der Landenge sich viel langsamer fetzt als in den Erdbebengcbieten. Außerdem fehlen jüngere geologische Bildungen von stärkerer Nmwälzungstätigkcit. Tie beiden ein­zigen vullanifel en Kerne, die unter Umständen als Gcsahrguellen in Betracht kommen können, der Gold Hill und der Con­tra e t o r b i l l, beide im Enlebradurckstick. weisen darauf bin, daß, ihre Fundamente den Gleichgewichtszustand gesunden haben. Zudem ist der geologische Charakter der Felsmengcn und der zwischen ihnen ruhenden Sckncser und Sand von her Natur so angeordnet, daß etwaige Spannungen sich ohne Einstürze lösen würden: die Massen sind sozusagenprovhvlaktisch" gegen Erd- bcjcii ooit der Natur gebaut. Alle diese Beobachtungen und Feststrllnilgcn deuten übereinstimmend darauf lsin, daß nach mensch­licher Voraussicht dem Panama-Kanal ernstere Erdbebengefahren nicht drohen. ,

K o st b a r e A u t o a r a p h e n. Bei Sothebn in London wurden dieser Tage eine AnzaU wertvoller Briefe und Manuskriptc versteigert, die sehr groi Preise erzielten. Tas bemerkens­werteste unter den Äutograplxm war ein langer Brief von George Washington, vom 5. Februar 1789, der 5000 Mark brachte; ein anderer Brics Waibii.atons wurde für 2020 Mart zugefchlagcn. Zwei Briefe von William Penn brachten 1300 und 510 Mark Eine Sammlung non Papieren, die sich mit der Familie nnd den Vermögensverhältnisfcn des großen englischen Roman schriststellers Henry Fielding beschäftigen, kam für 0000 Mark an einen neuen Besitzer, und mit 5000 Mark wurde ein Autoaravb Eduards VII. ausgewogen, ein oifizicller Brief mit königlichem Siegel. Für 19 Briefe desgroßen Herzogs" M a r I borougb, die fick mit dem fpanifchen Erbfolgesriege befd<iftiqcn. wurden 4000 Mark erzielt, und für 3600 Mark wurde ein Bries Walter Raleighs vom Tezember 1591 zugeschlagen

Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen­schaft. Aus der Jahresversammlung der Deutschen S h a k e s v e a r e - G c s cl l s ch a s t am 23. "?kvril in Weimar wirb ber Tbcaterkritikcr und Mitredakteur der Bossischen Zeitung, Pros. Tr. Alfred Klaar, die Festrede halten. Bon dem Grvßbcrzog ichcn Hosthcatcr wird eine Au'führung des ,.S o m m er n a ck t s trau ms" in neuer Einstudierung vorbereite:.

Landkreis Gieyen.

b. W i e s e ck, 23. Febr. Am Dienstagabend 8^ Uhr fin­det Gemeinderats fitzung mit folgender Tagesord­nung statt: 1. Die Anstellung und Besoldungs- Verhältnisse der Geineindcbeamten, hier Be­ratung der Satzungen für dieselben. 2. Tie Anlage von Vogelschutzgehöl^en. 3. Tie Benu ung der G.'metndcwiien für V e r e i n s f e st e, hier A b g a b e v o n P l a tz g e l d e r n. 4. Gesuch des Karl Schäfer um Benu ung eines^Geme n)e- Gruudstückes zu einem Lagerplatz. 5. Ge uch der F l?s. wu um Gehaltserhöhung. 6. Die Anschasf ng verschiedener Mo bilien für die Gemeinde-Einnehmerstclle 7. Geiuch des Ludwig Haas um Aufstel ung eines Schuppens zur Auf­bewahrung landwirtschaftlicher Geräte.

a. Steinbeiin, 23. Febr. Dem Bedürfnis nach frischer Wäsche hat man bi er, sowie in Villingen dadurch avgeholscn, daß man sie von der Wäscheleine stahl.

r. Hungen, 23. Febr. Hier machte sich gestern ein Mann unliebsam bemerkbar, der zuerst einem Mädchen Geld bot, wenn es auswärts eine Stelle annchme, dann aber zeigte er anderen Frauenspersonen gegenüber cm nn anständiges Benehmen. Tie Vermutung, daß man es mit einem Mädchenhändler zu tun habe, erwies sich als irrig, als man den Herrn als den K. F. von 9hbba er­kannte, der schon wegen derartiger Vergehen länaere Zeit im Gefängnis saß. Nach einer gehörigen Tracht Prügel teilte der Mann wieder zu feiner Familie.

Kreis Büdingen.

X Michelnau, 22. Febr. Der 19jährige Sohn deS Landwirts Ockel wurde von einem Pferde so heftig gegen den Unterleib geschlagen, daß er heute verstarb. Er war ein braver Sohn seiner Eltern und diese werden allgemetn bedauert.

X Unter-Schmitten, 22. Febr. Bei einer Schlägerei wurde der Sohn des Fabrikarbeiters Dechert von einem anderen Burschen mit einem Prügel so auf den Kopf geschlagen, daß er m die Klinik nach Gießen verbracht werden mußte. Ter mutmaßliche Täter wurde verhaftet.

X 3g elbauf en, 22. Febr. In Jgelhausen bei Hirzenhain wurde ein- vierzehnjähriges Mädchen in der Mühle von einem Niemen erfaßt und sofort getötet.

Kreis Alsfeld.

ok. Alsfeld, 22. Febr. Gestern abend fand im großen Saale des .Deutschen Hauses^ ein Märchenabend statt, den Frl. Strack aus Gießen für die Schüler der Oberrealschule und für die Schülerinnen der Mädchenschule veranstaltete. Die Veranstaltung war von alt und jung sehr gut besucht. Frl. Strack las, nach einer einleitenden Be­merkung über das Märchen, ein Märchen vor. Zu jedem der Märchen wurden einige Lichtbilder nach dem bekannten Marburger Künstler Otto Ubbelohde gezeigt. Die frei­willige Sanitätskolonne deS hiesigen Turnvereins, die kürzlich inS Leben gerufen wurde, beginnt nächsten TJontag ihre UebungSstunden. Die Kolonne besteht aus 42 Mit­gliedern. Die Hebungen und Unterweisungen leitet Kreisarzt Medizinalrat Dr. fiangermann.

Kreis Schotten.

= Schotten, 22. Februar. Der Kreistag des KreiseS Schotten hat in seiner diesjährigen ordentlichen Sitzung ein Kapital von 50000 Mark bereltgestellt, aus dessen Zinsenertrag und, soweit erforderlich, auch Kapitalbe­stand an die im Kreis wohnenden FeldzugSteilnehmer, ohne Rücksicht auf die Frage der Bedürftigkeit, ein jährlicher Ehrensold gewährt werden soll. Diese Zuwendung wird als Kaiser-Wilbelm-Iilbiläumsfvende" bei dem bevorstehenden Negierungsjubiläum deS Kaisers zum erstenmal jur Aus­zahlung gelangen.

Hessen-Nassau.

Marburg, 23. Febr. In der nichtöffentlichen Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung verhandelte man wegen Weiterführung der Straßenbahn bis zum Marktplatz. Dabei wurde mitgeteilt, daß das städtische Werk an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angelangt sei und eine Erweiterung der maschinellen Anlage des Werkes erfolgen müsse. Ein Angebot von Buderus - Wetzlar, der Stadt Marburg elektrische Energie zu liefern, wurde abgelehnt, weil sich der Strompreis höher stellt, wie der des Edertal- fperre-Werkes. Marburg wird sich voraussichtlich der lieber» landzentrale der Edcrtalsperre anschließen und es soll hier ein Zentralpunkt des Werkes geschaffen werden, um die Kreise Marburg und Kirchhain mit Licht und Kraft zu ver­sorgen.

Börscn-Wochenbcricht.

= Frankfurt, 21. Febr.

Tie Bör'e verkehrte in st art schwankender Haltung, ein Zeichen für die Unsicherheit, dic zurzeit besteht.. Wenn auch der Grundgedanke sich erhalten hat, daß ernstere Verwickelungen aus dem Balkan krieg nicht zu bcsürcktcn feien, so treten doch zeitweise allerlei Besorgnisse wieder stärker hervor, die an die rumänisch-bulgarische Spannung anknüvfen, sowie an dic ung- vcrmindcrt sortbestehendcn Ungstimmigkciteu zwischen Testerreich- Ungarn. Tie Börse wurde wieder nervöser, und im Gegensatz zu bisher übertrug fick diese Verstimmung auch auf das Privat - Publikum, das mit Zähigkeit an feinem Besitz festgchalten hatte, nun aber teilweise aufgeschenckt wurde und zu Abgaben schritt. Erst als dic Großmächte die Erklärung abgaben, daß sie den Aus­gleich zwischeii Rumänien und Bulgarien übernehmen würden, beruhigte man sich, und ein Teil der Kursrückgänge wurde schnell wieder cinacholi. Wirkliche Beruhigung dürfte indes erst mit dein Fricdensfchluß cuityten, denn bei dem jetzigen Hangen und Bangen kann von einer regeren Geschäftstätigkeit keine Rede sein, und wenn auch die Börse noch so viel Widerstandskraft an den Tag legt, schließlich muß sie dock unterliegen, und zwar um so eher, je stärker die Rückwirkung der politischen Wirren aus die W i r t s ck a s t s l a g e zur Geltung kommt. 3mar hat der preußi­sche Handelsminister erklärt, die jetzige Wirtschaftslage fei durch­aus gesund und iverbc es wohl noch einige Zeit bleiben; auch lassen die Ziffern der Eisenbahneinnahmen für den Januar noch keinen wirtschaftlichen Abstieg erkennen, zeigen vielmehr eine kräftige Steigerung, aber die Börse beschäftigt sich auch mit der Zukunft, und da tauchen doch schon manche Anzeichen eines Niederganges auf. Tie Eifenliändler unb zum Teil auch Konsumenten halten in allen Ländern jetzt mir n tuen Be Heilungen zurück. Und das, obwohl in Deutschland, Belgien und England eine ausgesprochene Roheisenknappheit herrscht. In Amerika hat dagegen die schwächere Tendemz auf den Roheifen- marki übergegriuen, einzelne Roheisen Notierungen find herab gefctzl worden. In her Fertigeifen Industrie scheinen sich Preis­erhöhungen nicht mehr durchsetzen zu lassen: die deutschen Arma- turenikabriken haben dic Preise infolge der ivcichendcn Kuvfer- preisc um 5 Proz ermäßigt Gerade von der Preisbewegung des Kupfers schließt man aber gern aus die Entwicklung der

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41-44

75-81

46-50

8390

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63.0066.00

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63.0065.00

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64.00-67.00

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Hat ihr neues Blut und Appetit

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Über 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungm!

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63-67

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44-48

40-44

37-43

31-36

25-80

Voll fleischige Schweine von 80-100 kx Lebendgewicht........

Dollfleischige Schweine unter 80 kg

Lebendgewicht........

DoUfleischige Schweine von 100120 kg

Lebendgewicht

Vollfleischige Schweine von 120150 kg Lebendgewicht........

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Sol sttnrvlav9 laberet bei tolanvfloncj

Wocl od.50-60 dercLVerkz und Waren nimmt Pra Brancheker derlich; Au- w.beschafft betuhäfiijr.] 10M. itinehi »erd. Ausk. Hachenbu

verseh. r^immc jikali) vreisu 2ll5<?intevl essA. zt Avril 19131

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ie. Frankfurt a. M., 24. Febr. Mrtg.-Teleqr. des Anz.^1 Amtliche Notierungen der heutigen Frucht marktvreili Weizen thiestger» 2".9O21.00, Kurhesüscher Alk. 20.90310.

Wetterauer Alk. 00.0000.00. Roggen (bieuger) Mk. 18.0 > b:5

OO.uO, Gerste 1 Wetterauer) Pst. 19.0019.50, Gerste, sanken, Mätze:, Ried Alk. 19.0020.0", Hafer Mk. 18.0019.00, Mais Mk. b.4« bis 15.50, P cizenmebl 0 Mk. 32.5032.75, Weizenmehl I Dck. 30.5030.75, Weizenniehl III Mk. 27.2527.5 Jiogger mehl 0 Alk. 27.752^.00, 'Jioageiunebl 0/1 Dlk. 2^^26.7>

Roggenmebl I Alk. 00.0000.00, Weizenkleie Mk. 10.4011.6) Weizens balen Mk. 1'7512.00, lüoggenkleie Mk. 11.00 112) Alalzkeime Alk. 14.0014.25, Biertreber 12.7514.00, RapS 91! Ou.U*-»00.00. Alles per 100 Kg. ab hier.

fc. Frankfurt a. M., 24. Febr. Mrig.-Telegr. des .Gier. Anzeigers^.) Kartofielmarkt. Plan notierte: Sladoffelt in Waggons Alk. 4.504.75, im Kleinhandel Alk. 6.006.50, für jt 100 Kg.

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I Flucht. Anq I M- Lebens I K. u. ilfet I den liitijtr

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Koniunktur, unb in dem nachlassenden Bedarf an diesem MetM glaubt man vielfach ein Anzeichen für die Ab'chwäckmng de- industriellen Laac zu sehen. Ter Weib mar ft beibt meitr schwierig. Ein über 5 Proz. hinausgehender Privatbiskon- trx bisher 'luv In Zeiten einer Geldkrisis zu verzeichnen Ta :i Kapitalisten ihr bares Geld festhallen, bleibt der Markt 'ckwech versorat und die Börse rechnet nicht nur damit, daß Tiskort ermattüumgen noch lau ie auf sich märten lassen werden, sonder? ionar mit der Möglichkeit daß die Bant von England ihr r Diskont erhöhen könnte. Alle diese Sor-ien untcrbrü-»tru I Unternehmnnaslust unb verringerten bie Aufnahmefähigkeit i-j- bas hcrauskonimendc Efiektenma^crial immer ntebr..Pi n n t a n «aViere verloren unter mehrfachen Sck'wanknnacn 2 bis 5T-r?; Von anberen Jndustrievavieren bähen Edison 5 Pr^trrt ^ammparniDinncrei Kaiserslautern, Gbemifdie Albert und betniev tc 6 Pro;., Schcibeanstalt 9 Bro; . Höchster Farbn^erkr TVrnnf.-nthalPr Zucker ie 10 Pro;, Mrtallwcrke 11 Pro; , 20Pro», und Dürkop 23Pro;, einqebüßt. Banken, Balm,,, und ,S ck i s s a h r t s w e r t c lagen ebensalls meist etwas schwach^ ebenso heimische und fremde Fonds.

Märkte.

fc Frautturt a. M. B i e h o s - M a r k t h e r i ch t vom 24. Austrteb: Rinder 127«, darunter Qcksten 309, Bullen 27, Kühe unt Färsen 920, Kälber 208, Sdmc 186, Schweine 2178

Tendenz: Ohne Dänen lebhn't, sonst rege, geringer Ucbetftanb. Kälber, Schafe unb Schweine rege, ivivb geräumt.

Preis für 100 Pst

Lebend- Swlacht gewicht I

F r a n f fu r t a. M., 22 Febr. In der bärtigen Silvi;, des Anfficktsrates bet Bl i tt e l b c u t s ck e n Creditbank Irt- , der Borstanb ben Abschluß für bas abgelaufene Gcschäftsja«;. I vor. Tie Anträge an bie Hanp'versantmlung gehen bcihin, aus dm I Reingetvinn von 4 8ßti 686,91 Mark der außerordentlichen Reser.^r l 250 000 Mark, der Mobiliar-Reserve für den Neubau der Berlin.': I Niedcrlasfung 100 000 Mark suuimcifen und wic im Vorjahri t 6i 2 Prozent Tividende zu verteilen.

800 ff er waren sicher da, in alle Stimmungen schallten ein vaar vustenerolononen binnr und dein gntiAcn Haufe wurde derGenun verdorben. Wenn» die Damen dock daran gerodbnen wollten, außer Zlonbonv aei em vaar achte Fans ^od. Mineral-Pastillen in d^eBonbonnrart zu tun! Sie würden nch dann selbst von dem läftinen Hustenv'^ befreien u. anderen Leuten nicht den Genuß verderben. richte Sodener sollte jeder, der fick and) nur ein roenifl erra®n iüblt. rcgelmähig mit inö Theater, in Konzerte u. in (Heiell'cnjn nehmen die Wobliat, die er fick felbi: damit ermeut, wirft ur A- ständig. Freund u FayS Loden, macken. Beim Einkauf aar irnn nbev i.ur den Nawcn.,?>au" n. bute 'ick vor Aichal)m. 1

Gardinen 'A'u^wlhihbei A. Salomon & Cie. ? j

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aüMt s nöbl. Zimm nid). 2dir. An u.01342 an bei Dr. med. s jirka 2 Mom möblierte mSalichft mit Lchriilliche i 1314 an den 11mA

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gebracht.

Dieses die Worte in einem Briefe von Fräulein Margarett rr-

Fink in Mankmoos bei Warin, das? der Gebrauch von 6 Flasche»

Lccifcrrin ibt neues Blut und Bvvekit aebracht habe und dielet jiJ.yH1

KrrittiaunaSintttcl jedermann empfiehlt. i,, 1 yco-

Man achte beim Einkani genau »ins bad Wort Vccircrrii

Preid M. 3. iu stipotbeken, sicher von:

llnivcrüiätd Bvotbckc unb Hirfw Apotbeke zu Gießen.

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UI Für Erholungsbedürftige und leichtert Ä| nifllftN Kranke..w^n^besücht. S Ta HU fei» Kuranstalt Holhelm I. T.. « B U I B S i,«Stunde v. Frankfun vM. Prospek«« B 1U1 V durch Dr. Schulze-Kahleyw. Nervenar»

Ochsen.

Vollsleifchige, ansgemästete, Höchsten Schlacht- wcries, 47 Jahre alt die noch nicht gezogen Haben inngejochte) . . Junge fleifchme, nicht ansgemästete und ältere ausgemästete Bulle n.

Vollfleifchiae, ausgewachsene, Höchsten Schlachtw.

Vollfleischige, jüngere Färsen, Kühe.

Vollflcischige ansgem. Färsen höchst. Schlachtw Vottfleüchige ausgemästeteKüHe Höchsten Schlach- wertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemästete Kühe Mäßig genährte Kühe und Färfen Ufering genährte Kühe nnd Färsen .... Kälber.

Mittlere Mast- und beste Saugkälber....

Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Sch a s c.

Stallmaslschase:

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Schweine.

ÄrbtbUnu L7zZiinui &i ^artc LE M'W ^ibeb. zu