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Dr. Lud. Finckh, dcrVerfasspr des Rosendoktors, schreibt in den Horen: Es freut mich, auf einen neuen Dichter aufmerksam zu machen, der ruhig, stark und schlicht auftritt und seinen Weg machen wird. Er heisst Kari Neurath. (Folgt Inhaltsangabe.) Das ist mit einka< her, doch bedeutender Gestaltungskraft geschaffen: vor allem sind die Personen mit hellem Gesicht gesehen und gezeichnet; es sind Leute darunter, wie der alte Sautier und Moses Löb, die ihr Fundament haben und stehen bleiben; sie gehören zu den
1272 Becker zu öoulen (Post Butzbach) Nleder-Weisel, den 14. Februar 1913.
: besten Lehrer- und Judengcstaltcn, die
• ich kenne, nicht schlechter ist das Landschafts- : bild. . . . Neuraths Sprache ist saftig und bild-
: haft, aus hessischem Bauernwort geboren und
I gewürzt: unaufdringliche Reife und Lebenser- t fahriing gibt ihr Gehalt.
! Dr. Hel. Mielke, der bekannte Literarhistoriker, schreibt, in der Barmer Zeitung: (Inhaltsangabe) Das alles wird mit anschaulichster, epischer Darstellung gegeben, die am reizvollsten in den Szenen aus dem Kinderleben sich zeigt und in schönen Naturschilderungen nicht minder poetische Kraft gewinnt wie in der Charakterzeichnung. In Neurath ist ein reiches Talent unverkennbar, das noch vieles für die Zukunft
verlegten Trägern.
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Zuschlagsfrist 4 Wochen.
Gießen, den 15. Februar 1913.
Großherzogliches Hochbauamt.
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Gemäst 3,fier I Abs. 4 der Bekanntmachung vorn 4. Dezember 1912 lKreisblatt Nr. 95) und unter Bezug nähme auf die Bekanntmachung vom 10. I. Alts. (Kreis blatt Nr. 12) wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, das; als neu verseucht zu gelten haben: die Regierungsbezirke Merfemrg, HtldeSbeim, Aurich, Nlinden, Nieder- banern und Bautzen. Mecklenburg-Schwerin, Lübeck und Lothringen. Die Seuche ist erloschen im Regierungsbezirk Bromberg, Düsseldorf, Aachen, Leipzig, Schwarz- waldkleis, Freiburg und Oldenburg.
Gießen, 24. Februar 1913.
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Hamburger Korrespondent: Wie eine köstliche. Perle in anspruchsloser Schale mutet dieser Roman an.— Es ist ein Buch, das durch inhaltliche, wie auch stilistische Schönheit fesselt. Ein reifes Buch, das von vielen gelesen zu werden verdient Hamburger Nachrichten: Das Buch ist stilistisch ausgezeichnet geschrieben. Prachtvolle Landschaftsbilder machen Rheinhessen anschaulich und klar. Reizvolle Stimmungen lassen in uns das Gefühl laut werden, daß hier ein Dichter spricht. Ihn sollen wir hören, denn er hat uns ein echt deutsches Buch gegeben.
H. Stegemann im Berner Bund: Wir haben es hier mit einem starken Buch zu tun. Neurath besitzt die ganze schwelgerische Fülle, die der Natur seiner rheinischen Heimat eigen ist. Die Geschichte wird an manchen Stellen geradezu zum kulturhistorischen Dokument, ohne die Unmittelbarkeit einer Dichtung zu entbehren. Kurz ein Buch, das mir s< hr viel Freude bereitet hat. Ein Buch, das den Reichtum dichterischer Empfindung mit einer Sorglosigkeit zur Schau trägt, daß man sich ihm willig hingibt
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