Ausgabe 
25.1.1913 Fünftes Blatt
 
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Ans StaM ntiO Land.

©iefre n , 25. Januar 1-13.

ArrS dem ftädlifchen Berwaltungsbericht.

V.

Dre Gemei n de um la gen und Gemeindesteuern.

Mir das Rechnungsjahr 1912 wurden 120 Proz. Zuschlag ^ur Einkommensteuer und 240 Proz. Zuschlag von den Grund zahlen der Realstcuern erhoben Einkommensteuerpflichtigc mit weniger als 500 Mark Einkommensteuer werden zur Gemeinde­steuer nicht herangezogen. Veranlagt waren zur Grundsteuer 0019, zur Gewerbesteuer 1694, zur Kapitalrentensteuer 1265 und zur Einkommensteuer 8905 Personen. Einkommensteuer- pflichttge der 2 Abteilung intit unter 2600 Mark Einkommen) gab es 7073 und solche mit über 2600 Mark Einkommen 1832. lieber 40000 Mark Einkommen hatten 24 Personen und über 300 000 Mark vier Leute. Die der Zahl der Steuerpflichtigen nach größte Masse ist die mit 900 bis 1100 Mark, sie umfaßt nämlich 1262 Personen, die von 750 bis 900 Mark hat 954, die von 1100 bis 1300 Mark 893, die von 600 bis 750 Mark 801 und die von 500 bis 600 Mark 742. Der Gesamtausschlag an Gemeindesteuern bezifferte sich auf 1 048 902 Mark. Durch Zugänge mt neuen Steuerpflichtigen und nachträgliche Heran­ziehung von Steuerpflichtigen ergab sich eine Nachtragserhebung von 41 758,59 Mark. Erlassen mürben infolge von Einsprüchen gegen die Staatssteuern 40 737,95 Mark, infolge von Zahlungs­unfähigkeit wurden uneinbringlich 4831,50 Mark und durch Weg­zug von Gießen nach nichthessischcn Orten fielen aus 8803,55 Mark. Kirchen st en e ru wurden von beiden christlichen Konfessionen 10 Pvoz. erhoben, die evangelische Kirchensteuer ergab 63 509,16 Mark und die katholische 5369,84 Mark.

Oktroi wird mir noch von Getränken und Brennstoffen erhoben. Es wurden erhoben für 1479,65 Hektoliter und 82 62V/2 Flaschen Wem 9396,24 Mark, für 704,16 Hektoliter und 3074 Flaschen Obstwein 765,64 Mark, für 1445,37 Hektoliter Brannt­wein 4626,96 Mark, für 49 159,87 Hektoliter Bier < eingeführt oder in der Gemarkung hergestellt) 31811,57 Mark, für 1086 090 Zentner Steinkohlen 43 443,60 Mk. und für 127 215 Ztr. Braun­kohlen und Briketts 2544,30 Mark. Rückvergütet wurden 3653 Mark, so daß 88935,06 Mark oder 2196,58 Mark mehr als int Vorjahre eingenommen wurden. Die Erhebungskosten betrugen ,3536,32 Mark.

3>ie Be s i hwe ch s ela b g a be, die die Halste des vom Staat bei Grundstllcksverkäufcn erhobenen Stempels beträgt, erbrachte der Stadt 31618,75 Mark gegen 30 023,35 Mark im Jahre vorher. Die Erhebungskosten beliefen sich auf 948,56 Mark. Tie Einnahme ans der W e r t z u w a chs st eu er belief sich auf 17 556,74, nämlich auf 16 707,09 Mark auf Grund der be­stehenden Ortssatzung und 849,65 Mark Antc'.l auf Grund des Reichsgesetzes von 1911. Der Eimrahme auf Grund der Orts­satzung stehen 5262,45 Mark Ausgaben gegenüber, die die Stadt für die Tätigkeit oer staatlichen Behörden bei der Festsetzung der Steuern für 19081911 zu leisten hatte. Aus Billigkcits- gründen wurden 2786,26 Mark erlassen und uneinbringlich waren .320,97 Mark. Da der Anteil der Stadt an der Zuwachsstener nicht den nach der Satzung erzielten Durchschnittsertrag erreicht, so ist das Reich bis 1. April 1915 verpflichtet, den Unterschied aus dem auf das Reich entfallenden Anteil der Stadt zu über­weisen. Die Verhandlungen sind hieriiber noch nicht zum ?lb- schluß gelangt.

An Hundesteuern erhebt die Stadt neben der staatlichen Steuer für jeden Hund 10 Mark. Die Einnahme belief sich 1911 auf 9670 Mark gegen 9070 Mark im Vorjahr. , An unein- lwinglichen Hundesteuern und Hebegebührcn sind 1328,01 Mark Ausgaben entstanden gegen 1240 Mark im Jahrh vorher.

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** Konzert-Bere in. Das morgen stattfindende Kon­zert kennzeickmet ein vielgestaltiges, auch musikgeschickstlich in­teressantes Programm: Lieder von Schubert und Weis- mann imb Kammermusikwerke von Mozart, Smetana und Karg-Elert. Klassiscl>e, abgeklärte Musik neben heißum­strittener, bewunderter oder geschmähter Moderne. Das klare, durchsichtig und lichtvoll instrumentierte E-dur-Trio Mozarts und die Schubertlieder sind alte Freunde: wir kennen und lieben sie. Auch Smetanas G-mvll-Trio darf des Beifalls sicher sein. Seine klangvolle Kompositivnsweisc, die der stark vernactstässigten Melodie wieder zu ihrem Rechte verhalf, haben den Schöpfer der uwhlbekannten Oper, die verkaufte Braut, überall begeisterte Anhänger erworben. Dem jüngeren Kompositivns- nachwuchs, wie Weisntann und Karg-Elert, stehen wir dagegen einigermaßen fremd gegenüber. Eine Skizze des Werde­gangs, zunächst 'des Letzteren, dürste deshalb nicht überflüssig sein. Sigfried Karg Elert wurde 1878 zu Oberndorf a. N. ge­boren. Nach llebersiedlung der Eltern nach Leipzig trat ergn den .Kirchenchor ein uird lernte hier die Meisterwerke der Kirchenmusik f erat en. Seine kompositorische Begabung kam schon hier zum Durchbruch. Ohne alle Vorbildung komponierte er als Elfjähriger a cmpsIlA. Motetten und int Alter von 15 Jahren eine veristische Oper. Zum Lehrer bestimmt, ging er vom Seminar durch, er­lernte in einer Stadtpfeiferei Oboe und Bratsche und musste das ganze Elend einer Dorstmisikantenkapelle auskosten. Auf einem Musiksest in Leipzig von E. N. von Neeznizek entdeckt, erhielt er durch dessen Verwendung eine Freistelle am Konservatorium und wurde Schüler von Jadasohn, Homcher und Wendling, indem er seinen Lebensunterhalt jahrelang als Orchesteroboist erwarb. Von Reisenauer zur Pianistenlanfbahn überredet, siegte schließ­lich der Einfluß Griegs, der dringend zur Komposition riet. .Nach manchen künstlerischen Enttäuschungen in seiner Stellung als 1. Lehrer für die Meisterklasse des Magdeburger Konservatoriums kehrte er nach Leipzig zurück und setzte als Llutodidakt die gol­denen Ratsckflägr Griegs in die Praxis nm. Karg-Elert lebt jetzt einzig seiner Komposition und hat eine stattliche Anzahl, zum Teil sehr umfangreicher Werke geschaffen. Besonders als Orgel- komponist setzte er sich in kurzer Zeit durch. Er-,ist der Begrmtder einer durchaus neuen, auf streng künstlerischer Basis beruhenden .Harmoniumkuust. Seine Eigenart besteht in harmonischer und besonders rhythmischer Ne lartigkeit. Radikal modern, liebt er dennoch melodische Geschlossenheit und findet für Mystik, Ekstase tntb Humor dnrclmus eigene Töne. Die auf dem Programm verzeichnete Esllo Sonate gibt ein Bild seiner subjektiven Kunst. Programmatische Ideen Hegen ihr nicht zugrunde. Die Musik ist durchaus nur absolut zu bewerten. Der erste,Satz prägt Leiden­schaft aus, die nach der einen Seite hin in Trotz, nach der andern j in Ekstase divergiert Die Form ist die der klassischen Sonate.

Der zweite Satz, einen verkappten dritten in sich schließend, H--dur, 11/s Takt , ist als Moration, in mystischem Dunkel beginnend, inbrünftig steigernd zum stammenden Hymnus zu verstehen. Der dritte Satz stellt sprudelnde, übermütige Lebhastigkeit in Gegensatz zu einer glühenden, erotischen Jubriinstigkeit (2. Thema' dar. Die Durchführung, deren 2. Teil eine Pseudofnge ist, durchläuft die Phase von vorsichtigem Win bis zur ausgesprochenen Groteske.

Kreis Lauterbach.

~ Lauterbach, 24. Jan Int Saalbau zunt Jo­hannesberg hielt heute nachmittag der Vorsitzende des Ober- vcrsichcruugsamtes zu Darmstadt, Geh. Regierungsrat K r u g v o n N idda , vor beit Vorständen der Krankenkassen des Kreises Lauterbach und einigen Krankenkasserechnern einen Vortrag über die Neuorganisation d er­st' r a n t e n v c r s i ch e r u n g. Von dem Kreisamt Lauter­bach waren Kreisrat v. Bechtold, Kreis amt manu Tr Hetz und Bureanvorsteher Bechtold anwesend. Der Vortrag bot viel Interessantes über die zukünftige Gestaltung des Ver­sicherungswesens. Besonders wurde es klar, daß der Ver wattnng.-apparat bedeutend kostspieliger wird als der seit- heriae, ungefähr ! Pro.;, des ortsüblichen Tagelohns. Auch die Beslimmun'geu über die Einziehung der ersparten Mit­gliederbeiträge,' die sich bei manchen Gemeinden auf mehr als 1000 Mark belaufen, gab zu deuten Dem Vortrage folgte eine lebhafte Aussprache.

Starkenburg und Rheinhessen.

Darmstadt, 24. Jan. Die Darmstädter Polizei er­hielt aus Budapest die Nachricht, daß eine inter­nationale Diebesbande sich von dort nach Darm- tadt gewandt hätte. Auf das Konto der Gäste wird auch der Einbruch in den Goldwarenladen zu schreiben sein. Tie Vermutung der Darmstädter Polizei, daß es sich um eine internationale Bande handelt, scheint also zuzutreffen.

6. Mainz, 23. Jan. Der 16jährige Fabrikarbeiter Ost he im er geriet heute nachmittag in dec Cellulose- unb Papierfabrik Kostheim an die elektrische Stromleitung und ivurde getötet. Er hatte tut Hofe der Fabrik eine Leiter an einen Nebenbau gestellt, kletterte hinauf und kam mit den Händen an die elektrische Leitung. Ec stürzte sofort herab und war tot.

Hessen-Nassau.

b Biedenkopf, 24.Jan. Die Gewährung eines Zu­schusses von 300 Mk. zii den Unterhaltungskosten eines Automobils des klinischen Institutes in Marburg ür die kostenlose Abholung Kranker wurde vom Kreistag genehmigt.

Landwirtschaft.

Die Obsternte in Böhmen im Jahre 1912 war außerordentlich günstig. Sie betrug rund 8Vr Atillionen Meter- Zentner. Ts ist dies die beste Ernte rnt letzten Jahrzehnt und über- trifst den Zehnjahresdurchschmi" um 5 Millionen Meter-Zentner.

Universitäts-Nachrichten.

Aus Würzburg wird uns geschrieben: Dem ordent­lichen Professor für .Kirchen- und Völkerrecht, sowie Rechtsphilo- ophic und Rechtsenzyklopädie an der Würzburger Universität Dr. jur. et Phil. Christian Meurer ist der Titel und Rang eines Geheimen Hostats verliehen worden. Prof. Meurer in am 20. Januar 1856 zu Camberg, Rcg.-Bcz. Wiesbaden geboren.

Gerichissaal.

'4 Dortmund, 22. Imt. Ende vorigen Jahres hatte ich der Butterhändler B o n n e k o h ans Dortmund vor dem Schöffengericht wegen Vergehens gegen das Nahrnngsmittelgesetz zu verantworten. Als das Urteil misgeferttgt werden sollte, luaren plötzlich die Akten spurlos verschwunden. Es wurde also das gesamte Aktenmaterial noch einmal augcfertigt und ein neuer Termin angesetzt. Aber auch diesmal verschwanden die Akten. Es blieb nichts weiteres übrig, als daß das Aktenmaterial zum dritten Wale angefertigt werden mußte. Und aus den neu­angefertigten Akten verschwand znm dritten mal die Ladung an den Angeklagten, so daß die Sache also'wieder vertagt werden mußte. In diese mysteriöse Aktengeschichte müssen ver­miedene Beamte des Untersuchungsgefängnisses hinein verwickelt ein. Die Staatsanwaltschaft hat dieserhalb eine Untersuchung eingcfeitet, die noch nicht znm Abschluß gekommen ist. In der vierten Verhandlung, die nunmehr wegen der Vorgehen gegen das Nahrnngsmittelgesetz, vor dem hiesigen Schöffengericht statt, and, war der Angeklagte Bonnekoh geständig, Butter durch Zu- atz von Margarine und .Wasser' verfälscht und dieses Produkt als reine Naturbuttcr auf den Markt gebracht zu haben. Er erhielt einen Monat Gefängnis und 1000 Mk. Geldstrafe. In der Verhandlung kam es zu einem interessanten juristischen Zwischenfall. Es sollte dem Verteidiger des Angeklagten ver­boten werden, sich ohne 3engen mit dem Angeklagten zu unter­halten, damit dieser keine Informationen bezüglich des Akten­diebstahls erhalte. Der Verteidiger beschwerte sich darüber unb verlangte einen Gerichtsbeschluß. Der Gerichtshof beschloß, dem Verteidiger zu gestatten, sich ohne Zeugen mit dem Angeklagten au unterhalten, sofern der Verteidiger die Versicherung abgebe, » sich die Unterhaltung nicht auf den Aktendiebstahl beziehen ollte. Da der Verteidiger diese Erklärung abgab, konnte nunmehr eine Unterhaltung mit dem Angeklagten erfolgen.

Kleine Tageschronik.

Während einer unterirdischen Bergarbeit setzten sich auf Zeche Fürst Narderlberg-Lindenhorst" bei Bochu m plötzlich große Steinmassen in Bewegung und erschlugen die Bergarbeiter Ge­brüder Heinrich ünd Eduard Gube aus Eving.

In Berlin setzte gestern am späten Abend starker Schnee­fall ein. Er dauerte bis lange nach Mitternacht fort. Auf den Höhen des Schwarzwaldes und der Vogesen tobte gestern den Tag über ein heftiger Schneesturm.

Der an der Einbildung eines unheilbaren Herzübels leidende 60jährige Ingenieur Wolff erschoß sich in einem1 Sanatorium in Grünewald. Vor 40 Jahren war er nach Amerika gegangen und hatte sich dort ein großes Vermögen erworben.

In Hamburg wurde eine F a l s ch m ü n z e r w e r k st ä 11 e aufgefundcn. Mehrere Arbeiter wurden verhaftet. Weitere Ver­haftungen stehen bevor.

In Innsbruck fanden Touristen dieser Tage das ehe­malige Sommerhaus des Professors Defregger erbrochen. Die gefilmte Einrichtung ist zerstört.

Aus Valencia wird gemeldet: Die Stadt Dum, die .5000 Einwohner zählt, steht in Flammen. Tie öffent­lichen Gebäude sind bereits vernichtet.

märtte.

eli. Bingen, 23. Jan. Der Zntrieb zu dein heutigen Vieh m a r ft war sehr gut. Insgesamt war der Plackt mit 450 Tieren befahreü. Das große Angebot ließ trotz reger Nachfrage einen flotten Geschäftsgang nicht aufkommen nnd der Handel war schleppend. Die Preise, befonberS für Schweine, waren hoch. Be­zahle würben für das Paar bester Fahrochsen 11001150 Mk., geringerer 9501050 Mk., für das Stuck Fahrkuhe 880400 Mk., trächtige Kühe 450 Mk., frischmelkende Kühe mit Kolb 450-48J Mk., ohne Kalb entsprechend weniger, halbjährige Rinder 80 bis 130 PU. jährige 15019 ) Mk., trächtige Rinder 420 440 Mk. Für Schlachtvieh wurden im Zentner Schlachtgewicht angelegt: Fette gemästete Ochsen 9294 Mk., fleischige weniger gemästete 9091.Mk., feite, gemästete Kühe 8284 Mk., fleischige weniger gemästete 80 bis 81 Mk., geringere 76-78 Mk., fette gemästete Rinder 8587 Mk., fleifclnge weniger gemästete 8384 Mk., fette gemähete Schweine 8890 Mk., fleischige weniger geniäftete 8586 Pik., geringere 8083 Pik., Mastkälber 9598 Pik., Mastkälber ge­ringeren Schlachtwertes 9395 Mk. unb fette Kälber 9091 Pik.

Spielplan öes Eichener Stabtfljeaters.

Direktion: Hermann Steingoetter.

Sonntag, den 26. Januar, nachmiuagS 3V, Uhr, bei kleinen Preisen (unter Mitwirkung bet Kapelle des Jnf.-Regls. Kaiser Wil- beim Nr. 116): .Ter fidele Bauer." Ende nach ü Uhr. Abends 77, Uhr, bei kleinen Preisen: .Der KönigSlentnant." Ende nach 10 Uhr. Montaa. den 27. Januar, abends 71/, Uhr (außer Abonne­ment), bei gewöhnlichen Preisen, (Hntscheme haben Gültigkeit: F e st - V o r st e l l n n g zur Feier deS Geburtstages Eriner Majestät des Kaisers. Zu Begiiin: Fest-Ouvertuce. AuS- aefübrk von der Kapelle des hiesigen Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116, unter Leitung des Herrn Obermnflkmeiflers Wilhelm Vober ~ frievatif (Uraufführung):Aus eiserner Zeil." Vaterländisches Scbanfmel in 5 Aufzügen von Theodor Birt. Ende nach 10' . Uhr. Dienstag, den 28. Januar, abends ü Uhr, bei VolkSvreisen: Volks-Vorstellnna:Die füiii Frankfurter.' Ende nach 1» Uhr. Mittwoch, den 29. Januar, abends 7 Uhr (14. Mitt- woch-Abonuement-Vorstellung) :Ter Retter in der Not." Ende gegen 9', Uhr. Freitag, beit 31. Januar, abends d Uhr, bei gewöhnlichen Preisen <14. Frcitag-Aboimemeut-Vorstestung): Gast- spiel von Frl Riza V a j o r vo n Teutleben Theater m Berlin : .Hedda Gabler." Ende 10% Uhr. Sonntag, den 1. Februar,

nachmittags 3 V, Uhr, bei kleinen Preisen:Die versunkene Glocke." Ende 6'/« Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Preisen: .Aus etfemer Zett." Ende 10'/« Uhr.

Die nach- A am7Ia sindl am Sonntag, 26. Jan. 1913, stehenden Ävl ZjIv von 1? Uhr mittag-« bis 12 uur nacut» nur tär dringende Falle gich-r anzutreffen: D iS/x

Dr. Geyer, Selterswcg 64.

_______Sanitütsrat Dr. Schliephake, Goetbestr. 44.________

Für dringende Falle ist am Sonntag, den 26. Jan., sicher anzutreffen: D A

Reinewald, Frankfurter Strasse 10, ttdUIldl ZI Fernsprecher 763.

AirchNche Nachrichten

Lvangelische Gemeinde.

Sonntag, den 2 6. Januar, Sexagesimä: Gottcrdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Sch,vabe.

Vormittags 11 Uhr: Kinberkirche für die MarkuSgemeinde.

Pfarrer Schwabe.

Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Beichte unb heil. Abendmahl für Matthäus- unb Markus« gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jede» Gemeinde erbeten.

Montag, den 27. Januar, vormittags 107, Uhr: Vereinigter Zivil- nnd Militärgottesbienst znr Feier bes Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers. Pfarrer Schwabe.

Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Malthänsgememde.

Mittwoch, den 29. Januar, abends 6 Uhr: Versammlung »es Frauenvereins der MarkuSgemeinde.

Tonnerstag, den 30. Januar, abends 8 Uhr, im Markus- aale: Bibelsluude. (Brief an die Philivver.)

Pfarrer Schwabe

In der Iohanneskirche.

Vorinittags 97, Uhr: Pfarrer Bechtolshei m e r.

Vormittags 11 Uhr: Kinberkirche für die Lukasgemeiude.

Pfarrer Bechtolsheimer.

Abends 5 Uhr : Pfarrer AuSfeld.

Beichte unb heiliges Abeubmahl für bie LnkaS- unb Johannes- gemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Abenbs 77, Uhr: Vereinigung der konfirmierten iveiblicheu Jugend der Lukasgemeiude im LukaSfaale.

sJlbenb5 8 Uhr: Bibelbefprechuug im Jobannessnal.

Mittwoch, den 29. Januar, abends 8 Uhr: Bibel stunde im Luknssaale. (Tie Gleichnisreden Jesu.)

Pfarrer Bechtolsheimer.

Freitag, den 31. Jaunar, nachmittags 4 Uhr: Versammlung des FranciniffssionsvereinS der LnknSgemembe

Abends 1 .6-7,8 Uhr: ^Bereinigung der konfirmierten weib­lichen Jngeud 'der IohanneSgcineinde im IohaniieSsaalc.

Ter W a r t b n r g - V e r e i n lWetzsteinstraße 38) verairstaltel jeden Sonntag abend einen Vortrag, jeden Tieustag abend eine Bibelstnnde, jeden Mittwoch abend eine Turnstunde unb jeden Donnerstag abend einen Lese- unb Spielabend.

Tas Vibelkr cinzchen für Schüler höherer Leb- an ft alten findet statt im Johannessaal, unb zwar jeden Milt woch um 6 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden SamStaq unt 6 Uhr für die ältere Abteilung. Das Bibelkräuzchen für S ch ü lerinnen höherer Lehranstalten aus der JohanueZgemeiude jeden Tieustag um 6 Uhr im Johannessaal.

Evangelischer Gottesdienst.

Mainzlar: Sonntag, 26. Januar, nachmittags 7,2 Uhr: Dekan G u ß in an n.

Staufenberg : Sonntaa, 26. Januar, nachmittags IX U^r. Pfarrasfistent Klngel.

katholische Gemeinde.

Gottesdienst.

Samstag, beit 2b. Januar:

Nachmittags um 5 Uhr unb abenbs um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.

Sonntag, den 26. 3an., Sonntag Sexagesimä:

Vormittags von 6'/, Uhr au: Gelegenheit zur hl. Beicht.

um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe.

, um 8 Uhr : Austeilung der yl. Koinmunton.

um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

, um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt.

Nachmittags um 57, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen:

Montag, am Geburtstage Sr. Majestät deS Kaisers, vormittag« um 97, Uhr ist Militärgottesdieust.

In Grünberg um 97, Uhr: Hl Messe mit Predigt.

In Hnngen um 97, Uhr: Hl. Messe mit Predigt.

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Salem Aleikum

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