hingewteseu wird, daß bei der AufrechterHaltung des Dara- graphen für die Presse ein unerträglicher Zustand der Recht," ussicherhert geschaffen würde und auch unsere Wehrmacht selbst dabei Schaden leiden müßte.
Die bayerische Abgeordnetenkammer begann am Freitag die Beratung des Voranschlags des Kö nrqlichcn Hauses und des Hofes und in Verbindung Damit dec Antrags der Regierung, die Z i v i l l i st e auf 5 400 000 Mk. 3M erhöhen. Der Gesamtbetrag der Ausgaben hiefür beträgt mit den Apanagen 6 865 734 Mark, gegen den vorfährigen Voranschlag eine Erhöhung von 1 613 259 Mark. Abc, M ü l- ler-Hof brachte, unterstützt von 24 Liberalen, Demokraten und Bauernbündlern einen Kompromißantrag ein, statt 3 400000 Mark nur 4 800000 Mk für die Zivilliste einzu setzen. Nachdem die Kammer in namentlicher Abstimmung den Znsatzantrag Müller-Hos mit 122 gegen 39 Stimmen abgelehnt hatte, wurde der Rsgierungsnn rag, der die er« höhte permanente Zivilliste auf 5 400000 Mark sestseyt, mit 110 gegen 50 Stimmen angenommen Ta der Regierungsantrag zur Annahme eine Zweidrittelmehrheit erfordert, welche damit gegeben ist, ist dadurch der Gesetzentwurf von der Zweiten Kammer angenommen. AÜr den Gesetzentwurf stimmten das Zentrum geschlossen, der Bauernbund und ein Teil der Liberalen, dagegen di? Sozialdemokraten, der andere Teil der Liberalen und der Abgeordnete Gondorfer.
Ausland.
Der österreichische Thronfolger in England. Der Sonderkorrespondent des Rcutcrschen Bureaus in Windsor ist zu der Mitteilung ermächtigt, daß der Erzherzog Thronfolger Franz Ferdinand von seinem Aufenthalt in Windsor hoch veirrevlqt ist. Obwohl der Besuch des Erzherzogs nurganzprivatist, können die dabei gegebe^ nen Gelegenheiten, mit den britischen Ministern in Berührung zu kommen, nur viel und dauernd Gutes in den glücklicherweise ausgezeichneten Beziehungen zeitigen, die zwischen den Regierungen König Georgs und Kaiser Franz Josefs bestehen. Tie Sympathie des Kaisers für England ist wohlbekannt, ebenso wie der Wunsch der Völker der österreichisch-ungarischen Monarchie, immer mit England in Freundschaft zu leben.
A u s A nlaßderJahrhundcrtfcierder Unabhängigkeit der Niederlande hat die Königin Wilhelmine eine Proklamation erlassen, in der gesagt wird, daß das Vertrauen derer, welche am 21. November 1813 die Regierung übernommen haben, nicht getäuscht worden sei: die Niederlande hätten in jeder Beziehung einen hohen Aufschwung genommen. Die Proklamation drückt dann den Wunsch aus, daß der Friede, die Freiheit und die Blüte des Landes keine Unterbrechung erfahren und daß auch zukünftig die Vereinigung atter Niederländer auf die feste und nationale Unabhängigkeit sich gründe. Tie Königin hoffe, mit dem Volke zusammen zum Wohle des Vaterlandes zu arbeiten.
Der französisch-deutsche Zollkongreß beschloß in seiner gestrigen Sitzung, das französische Handelsko- mitec und den deutsch-französischen Wirtschaftsverein zu ersuchen, die Ermittelungen über die einschlägigen Zollsragen fortzusetzen und hierbei die Erneuerung des H a n d e l s v c r - träges, der im Jahre 1917 ablaufe, im Auge zu bchal* ten. Besonders sollten die Handelsvcrcinig-ungen aufgesor- bcrt werden, ihre Wünsche bekanntzngeben. damit die deutsch- französischen Zollbezichungen eine vollkommene Gegenseitig- kett und die Anwendung der McistbegünstigungÄlausel auf jede der beiden Nationen gesichert werde. Tic Untersuchung der Zollfragen werde auf deutscher und französischer Seite einzig mit dem Zwecke fortgesetzt, den beiden Regierungen seinerzeit für die amtliche Zollkonferenz genaues Material überreichen zu können. Es sei nicht beabsichtigt, in die Rechte der beiden Regierungen einzugreifen, sondern der deutsche wie der französische Ausschuß wünschten nur die Jnterprr len der beträchtlichen Interessen zu fein, die bei dieser Angelegenheit in Frage kämen.
Die Erbschaftssteuer in Frankreich. Der Dndgetausschuß der französischen Kammer bat sich über den Entwurf zur Erbschaftssteuer, welche die Deckung für die Anleihe bilden soll, in zustimmendem Sinne geäußert, jedoch hat sie die von der Regierung vorgeschlagenen Sätze herauf- gesetzt. Danach hat sie beschlossen, 900 Millionen als Ziffer für die Höhe der Anleihe ausrechtzuerhalten und den Artikel des Anleiheentwurfes, der die Unantastbarkeit des Ncntcn- coupons bestimmt, abzulehnen.
D i e F r a n z o s e n i u M a r o k k o. Aus Tanger wird berichtet: Die Städte Elkser und Tanger sollen durch einen für Reit^ und Lasttiere geeigneten Pfad miteinander verbunden werden. Für das Unternehmen sind 600000Frcs. ausgeworfen.
Der König von Spanien ist Freitag abend von Paris nach Wien abgereift. Tie Königin begleitet ihn infolge Unpäßlichkeit nicht nach Oesterreich: sic wird erst in London den König treffen.
2Iu$ Mexiko.
Mexiko, 21. Nov. In einer Antwort auf die Worte Huertas versickerte der Präsident des K o n - flresses bei dessen Eröffnung Huerta, daß der Kongreß ihn einmütig bei seinen edlen Bemühungen um die Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit der Nation untersttitzen werde. 27 Mitglieder des Kongresses, darunter 24 Katholiken, waren abwesend. Nbit Ausnahme des amerikanischen Okschästöträgers waren sämtlickw Mitglieder des diplomati- scheu Korps bei der Eröffnung des Kongresses zugegen.
An» Stadt und Caitd*
Gießen. 22. November 1913.
Das amtliche Ergebnis der Stadtverordnetenwahl.
GesK-rn abend »wischen (3 und R Uhr wurde nach langem Hangen und Hangen da Ergebnis unserer Stadt» verordneten-Wahl im kleinen Beratungssaal des Stadt- Hauses amtlich ftftgefteUt Ter Wahlausschuß bestund mid folgenden Herren: Oberbürgermeister M e c u in als Vorstand, den Kaufleuten Zadock Kanu und tfcirl Röhr al* Beisitzern und Sekretnr 1. Klasse M eckel als Protok>l7- führer. Nach den amtlichem Feststellungen ergibt sich das Folgende: Von den 5169 eingetragenen Wählern haben 3588 abgesttmiut. Es sind 64 254 gültig- Kandi baten stimmen abgegeben worden, die sich aus im ganzen 174 Kandidaten verteilen 512 ungültige «stimmen wurden gezählt. Da nicht alle Wähler non ihrem Recht Gebrauch gemacht Haden, 17 Stadtverordnete zu wählen, so ist daourch ein Ausfall von 624'1 Kandidaten- stimmcn eingetreten Zn den Urnen hat sich ein Zettel mehr gefunden, als Wähler abgestimmt hoben, ferner fand sich ein leeres Wahlkuvert vor
Das amtliche Ergebnis der Dahl stellt sich jetzt wie sotzt:
Restaurateur FaskowSky
1329
1327
1326
1326
1467
1381
Stimmen 2258 2213 2085 1929 1919 1911 1894 1879 1859 1726 1661 1646
Lehrer Fischer I- G. Pfaff Postsekretär Lukas Postsekretär Compter Gärtner Pfeiffer Ernst Ludw. Sack Apotheker Schwiedcr Dur mester Rechtsanwalt Spohr Bierverleger Hebstrcit
Rich. Andrea Gg. Beckmann Karl Frensdorf Adam Hohmeycr PH. Kröck Alb. Lentz Hch. Lindenftruth Josef Meyer Hch. Männche Paul Müller Wilh. Nitschkowsky Hch. Noll Emil £tto Albert Rahnefeld Adam Volz
Es folgen bann:
Auf 9 Fahre:
Tr. Julius Haberkorn Kommerzienrat A. Klingspor
Louis Petri IL >
E. H. Muller
Konnnerzwnrat S. Heichelheim LandgerichtSdirektor Schmeckenbecher
Aug. Noll II.
Schneidermeister Ioh. Tiehl
Wilh. Plank
Fritz Wenzel
Architekt Meyer
Amtsgerichts rat Wachtel
Auf 6 Jahre:
Kommerzienrat Ad. Noll Ehr. Inderthal
Auf 3 Jahre:
Hoflieferant Franz Brück
Heinrich Fourier
Rcallehrer Aug. vaggenmüller
Lehrer Valentin Müller
Stimmen 1129 1308 1106 9R6 1047 1086 1213 1008 1044 1126
979 1158
970 1056 1023
1114 1050 958 957 745 552 435 368 116 129
52 36 35 29 Emil Horst und Hofkvhnkutscher Huhn je 9 Stimmen. Weniger als 5Stimmen erhielte 107 Kandidaten, darunter rund 80, die „e i n stimmig" gewählt sind.
Zwischen .Haggenmülter und Valentin Müller entschied das Los zu Gunsten Haggenmüllers, der für gewählt erklärt wurde.
Tie Minoritäten auf dem sozialistischen Zettel betragen:
Wilhelm Homberger Architekt Seuling K. 3orn
1910. Za CberÜIeuinÄnlÄ beförbert: die M*."e Collmann b. Stabe d. Groyb. Art.-Karos, 1 0>n>r Heil. Feldart -Regt' Nr 25; v Tetern b. 3t* e d 2. Srofeb He>>. Fei bart -Reyts Nr. 6L Zu Leutnants beerben: bi* Fädarrcke 3 dm aber int 5. Grvßh. Hes' 3n: "Weg: Nr 168, Fr bi ? darbt tm Garde Trog - :Heft. 1. Großh. Hess. Nr 23. Zum Fähnrich befördert: der cdaräk- ternirrte Fähnrich Kalweit im Leibgarde Zn' ^.gt 1 Großh. Hkis Nr llö, Buchow im 3nf -Regt Kaiser Di beim * Grvßb. Hess.» Nr. 116, T?r. - r im Zns -Lrib Regt >4rvßbe. rsgin 3 Grofch. Hsss.^ Nr. 117, Müller, Steter, Wiedemann im Inf.-Negt. Tnrt|
1 ^roßb. He ' ^clbart Rr.'t. Nr. 25 Ter Absck.ed mit Pension b-rrorlhnt • dem Cbcrfileutnant ;. D freute r, Komm b Land- webt ^rtirf-5 Ecicl, mit der Erlaubnis zum ':aaen der Uni’crnt br: Fn-.-RcgtS. .Qciirr Wilhelm 2 i^rvßb Hcif Nr. 116; Zar Reserve beurlaubt: Schulz, Fähnrich im In' Reg. Prm» barl 4. Grostd. Hess. Nr 118.— Tr 2tinbmgrr, Oberarzt brüll Lcibiardr-Ins -Reg 1 Großh. He Nr. 115, ein Patent srncs Dienstgrades mi: Einreibung unnurtrlbar hinter dein Cberarjt .vikmann verlieben. Tr Gros, Cbrrar-.t d Res Ohefern), a'» Cberani mit einem Tat ent vorn 1 Eftober 1913, unter Etn- nihung unmtttrlbar hinter dem Cbctar.t Tr Ziltmer, betnt Fußart -Reg. General -Feldrrugmciüer Brandcnb » Nr 3 an zeit. — Frhr. o. Nordeck zur Rabenau, Hauvtm in j. Sckutztr für Tcutsch Ostafttka, b. Ablck m. b. gefcp; Pens, und b. Erlaubnis zum Tragen der bisher. Uniform bewilligt.
'• Sine in ganz Hessen bekannte Persönlich- 7cit, Wilhelm H a r t m a n n, der Bürgermeister der Stabt H a d a- in a r, starb plötzlich während einet längeren Aufenthaltes in Gießen. Er stand rm 66. Lebensjahre Seit 1899 mm ;‘hirqcr- meiwr seiner Vaterstadt berufen, deren Verwaltung er mit Unuicht leitete, wurde der Verstorben.- kur- darauf in den Kreistag des Kreises Limburg und zum Abgeordneten M 18 WahllreiseS Limburg in den Kommnnallandtcig des R«ne.unq?be-irks Wiesbaden und in den Provinzrallandtag der Provin z Hessen-Nassau gewählt. Tem Beamten- und Eingaben-Ausschutz d.s üvnmtunol- landtageö gehötte der Verstorbene an.
. *• 3 um Schutz des Publikums gegen Betrügereien wirb vorn P.lizciamt daraus hingcwiefen, daß icber, der in Chcfecn Gaben für wohltätige Zwecke famnn'In — koltestieren — will, die schriftliche, mit dem AmtSiiegel versehene Genehmigung Gresch, streisamts ober Gros!i Loli eiamt- liefern ntit sich führen muß. Am) dieser läßt iub erfeben, für welchen Zeittaum die Erlaubnis cncill wird Auch der Verkauf von Bilbenl und Bäckern durch Rei'mde im Auftrag einer Buchhandlung unter Vorlage eines En"> ehlensschreibens irgenbeiurd Vereins usw, dem die Buchhandlung für wohltätige ober gemeinnützige Zwecke einen bestimmten Betrag des Erlöses uiwendet, schließt ein „Kollektieren für ande e in sich unb bedarf der er- roebnten Genehmigung Das Publilum soll sich diele stets vor- zcigen lassen unb, falls das verweigert luirb, oder sonstige '.'ln- stänbe sich ergeben, dem Großb. Paliteiamt sofort ''.'attcihing wachen. Tiefe Borsichtsmaßregeln sind l'-rmb r-- gegen die sog, Missionsschweftem des schwarten >i r e u z e S , rvelche hier auch schon ausgetreten sein sollen uns bei denen c. nch nach Mitteilung von Behörden um Betrügereien luntdelu soll, anzu- wenden.
* * Hessische Hau ö sck, lachtu n g cn 1912. Aus Gninb von Erhebungen gelegentlich der Bieb-Listnng am 1 T.'tember 1912 bat die Zahl der für den Hausbedarf geschlachteten Tiere seit der Zählmig von 1907 im allgemeinen eine A bnahme erfatirnt: ifnr die Zahl der inngcn M’Sfber, Säv'e unb her Zieaeu stieg. Rindvieh würbe insgesamt 896 gegen 1085 in 190t! geschlachtet. Die Zahl dw geschlawteten Schweine sank von 143 670 aus 137 785. Ziegen wurden geschlachtet 21 771 Stück gegen 19 975 im 3abrc 1906. Tie meisten Schweine imirtxm in C bet hei int geschlachtet, nämlich 60575; das sind etwa 43 Proumt aller in Hessen geschlachteten Schweine. Unter ben Kreisnt mit den mciftni Tchwcine- dilatbtunacu sieben obenan Gießen mit 14630, Friedberg mit 13 057, CpDcnbcim mit 10 424, Groß-Gerau mit 8316 und Ät,ey mit 8223 Stück.
** Tageskalender tue Samvtag, den 22., unb Sonntag, den 23. November: S1 a d t t h e a t e r: Sonntag abends 7' . Uhr : -I u a e n d".
Verein ehe in. 116er: Feier des Geburtstage- des Groß- herzogS, SamStap abends 9 Uhr im Gnf6 Antend.
Lichtspielhaus: Täglich Vorfteslnng.
Union-Theater: Täglich LorsleÜung. lTienstagS unb SamßtagS neues Programm.)
0 b e r Ire f f i f di e 8 Museum und Gail' sche Samm- lunaen. üteössnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich.
OberheffifcherKunstverein. Die Gemälde-AnSstellung ist täglich von 11—1 Uhr, Mittwochs von 3 dis 5 Uhr, und an Sonntagen von 11—3 Uhr geöffnet.
"Der G r o ß h e r z v g hat am 19. November den Diplomingenieur Karl Eberhardt aus Bavreuth zum außerordentlichen Professor an der Technischen Hochschule zu Darmstadt ernannt.
** 3n den Ruhe st and versetzt ist am 19. November der Kreisarzt des KreisgefundheitSamts Büdingen, Mebizinalrat Dr. Otto Wießner aus sein Nachsuchen, unter ?lnorkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. Dezember 1913. Aus diesem Anlaß hat ihm her Großberzog die Krone zum Ritterkreuz 1. Kla-'sc des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
** Schulangelcgenheiten. Erledigt ift eine mit einem evangelischen Lehrer zu befeyende Lekwerftelle zu Rimbach, Sträd Lauterbach. Mit ihr ift Organisten- und Lektordienst verbunden. Tem Grafen zu Schlitz, genannt von Görtz, steht das Präfentationsrcäü zu. — Dem SchulamtSafviranten Hugo Dicht aus Mippeubach, Kreis Büdingen, wurde die Lehrerstelle an der Volksschule zu Heidelbach, Kreis Alsfeld, übertragen.
•• Stadttheater. Aus die beiden Vorstellungen an Großherzogs Geburtstag — nachmittags «Sneewittchen*, abends e8 Meeres und der Liebe Wellen^ als Fest-Vorstellung — sei auch an dieser Stelle nochmals ausmerksain gemacht. — Aus SaruStag, den 29. November, nachmittags 3’/, Uhr, ist eine Schüler-Vorstellung von .Wilhelm TelP angesetzt, aus die besonders hingcwiesen wird, da sie im Wochenspielplan nicht verzeichnet steht.
**ObcrhcssischerKunftverein. Morgen Sonntag sind die Sammlungen von Jung-Stuttgart, Thielmann- Willingshausen und dic sämtlichen andern Bilder zum letz- tenmale zu sehen. Von Montag an bleibt die Ausstellung wegen vollständigem Wechsels der Ofemälde 5 Tage geschlos^ feit Verkauft wurde eine Orüstnalratnerung von W. Ttzi cl- m a n n „Die Dorfältesten". — Die Ausstellung ist an Sonntagen von 11 bto 3 Uhr ununterbrochen geöffnet. — Neuein- tretenbe Mitglieder für das Fahr 1914 haben schon von jetzt ab mit ihren Familienangehörigen freien Eintritt zu den Ausstellungen. Tie Lifte zum Einzeichnen liegt in der Ausstellung offen.
* Aus dem Militär-Dock enb la tt. Als Bataillons- fVrnmanbcur verletzt: der Ma.or v Fhlcnkeld b Stabe d. Ins- ^cats Tnru^arl I Großb Hess Nr 118. in b. 6. Bad.
Sriebri» III. Nr 114. Unter Beförderung zum ^Lj?au1?m«nn unl> Kvmv. hes v 7reS ckow im .nt Rrg. von Goebeu 2. Rhein Nr 28. »um Stabe b. Inf.- Tlfgu- jBhhj ttart ' JBtofeh Hess. )!r. 118. Zum Stabstzaupt TUtTlm ^aumwann. vorläufig ohne tatrnt her ^bfrlrutnant <^bnmrr im Ink Leib Reg Grofeder- zogm (3 Grovb. . H) Nr. NF unter Vers in b 7 WeA >t 'Rcg. Nr 1^5 Ange<!.l!t: R'uov. Lt. b Res. b. 10 ^tbr Inf -Reatt. Nr. 1<4. k-mt« z. Dienst! b Inf Reg Prinz Call (4. Hcjs.) Ar 118, flL3 Lt. ntit 'Äurm rwm 1 De»embcr
•• Dic silberne Hochzeit können am Montag Werkmeister Wilhelm Bedarf und Fra»,, BlSmarckstraße 6, festlich begehen.
•* 3 n der Stadtverordnetenversammlung nur Tonnerttag bcglurtmünldite Stadtverordneter Petri den Beigeordneten Kommerzienrat Louis Em tneliitS zur Verlobung ieiner Tochter, nicku den Stadtverordneten Eichenauer, ivte wir irrtümlich berichteten
Landkreis 65ief$en.
△ Heuchelheim, 21. Nov. Gelegentlich der fetzt im Gang befindlichen Fclbberetnigung fall auch die Vcr- leannq des Bieberbaches vom Torf direkt in die Lahn entlang der neuen Kreisstraße erfolgen. Tie neue Straße wird bei der Ortsdurchfahrt mit Kugelakazien bepflanzt.
△ Klein-Linden, 21. Nov. Die Bürgermeisterwahl ist nunmehr aut den 4 Dezember festgelegt worden. Drei Kandidaten wurden aufgestellt.
a Beuern, 21. Nov. Dic im vorigen Winter, fo sucht man auch in diesem Wmter der Fleischtcucrung tntrch den Verkauf von frischen Seefischen cntgcgcuzuwirkcn. Sic toerbat möcbnttlid» einmal direkt von Geestemünde bezogen unb cinscklicßlick der Unkosten zum Selbstkostenpreis abgegeben. Es nxirr wünsclvnstvert, daß dic Einrichtung von mehr .Eimvohnern bauifrt würde als bisher.
Kreis Frikddcrg.
L Friedberg, 21. Nov. Gegenwärtig finden in den Fclb- unb Wolbgernarkungen größere Treibjagden statt. MeistcuF werden über 100 Hasen erlegt. Der Hase ohne Fell kostet 3 Mark. Minder ergiebig ist dic Jagd auf Rehe unb anderes Hochwild in unseren Waldern des vorderen Taunus.
Butzbach, 22. Nov. Die Dutzbach-Licher Eisenbahn-Aktiengesellschaft hielt am Freüag ihre ordentliche Haupwersannnluna ab.
L. Groß Karbcn, 21. Nov Zwischen Groß Karben und Vilbel ist die Nidda stark über ihre Ufer getreten: Felder und Diesen sind überschwemmt, die Gegend gleicht einem See. Slreckcnwetse steht das Wasser bis zum Lahndamme.
h. V i l b e 1, 21. Nov. Auf dem Scknlbofe stürzte der Schüler Fink beim Spielen von einer hohen Mauer ab und erlitt tüten chwcren Beinbruch. — Am 30. November findet hier die Gründung einer Vilbeler Damen-Feuerwedr statt Da an dem ÄtftanbeTommcn dieses neuen Frauenberufes nickt zu uvrifrfn ist, dürfte Vilbel in Bezug auf weibliche Feuerwehren in Hessen, vielleicht auch in Deutschland, an der Spitze marschieren.
Starkenburg und Rhein Hessen.
m. Langen, 22. Nov Bei den Ersatzwahlen zum Gemeiubtrat in Langen, dic am 9 August stattfandcn, erhielten die Kandidaten Fr. Behrens III. unb Fr Bamback II i- 574 Stimmen. Ein Stunmzettel wurde für ungültig erklärt, iveit auf diesem zwei Kandidaten gestricken und dahinter das Wärtcken „nickt" qcsckrieben^war Falls dieser Zettel für gültig erklärt wird, würde die Stimme Gantback) mfallen, der dann auf die Tauer von 6 Iabrcn gewählt wäre Tie Dibl imirbe vorn Cftm- betber Kreisamt beanstandet imb gestern besckästiqte sich der Ätr ?- auSsckmß mit dieser Angelegenheit, der aber dic Entscheidung über die Gültigkeit der Wahl bi# zur nockmaligen Peüfimg der in Bctrackt kommenden Dabtzettcl anssetzte
in. Offenbock, 22. Nov. Der Ofienbecker KreiSaus- ckiife beschäftigte sich gestern mit ben Gesuchen bet Ebetraricn K Bögersbausen unb N. Marr in Langen um Erlaubnis zur Errichtung von Privatentbinoungson st alten. Beide Gcfucke wurden abaelehnt unter dem Hinweis, daß beide Gesuch* stcklerinnen nitffc den Nachweis über ihre ZuverlL(sigkeit ali Dockenbettoltegerrnnen erbeinqtn fetmten.
HefstN'Nossau.
* Marburq, 21 Noo. Zn den Raumen des Elisabethen» bauses beging barte der Elisabeth verein in üblicher Wecke fein IohreSscst. i


