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die trotz c
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sich bereit erklärt, die Kosten zu tragen, und so wird dem fünf
sehr cr-
roicbcr an? dem Großherzogtum Hessen beschickt werden.
Die °
Landwirtschastskammer veranstaltet eine gemeinsame
schickung hessischer Gersten. Cie
in Ungewißlieit, selbst
man hier um dann aber da-
Großherzogtum auf Grund einer von ihr veranlaßten Prüfung zur Beschickung der Berliner Ausstellung
gewühlten Gersten die Anmeldegebühr und die Versandkosten. Die hessischen Gerstebau treibenden Landwirte seien daher auf
Voraus-
leichtern und verkürzen.
Wir brachen von neuem auf. Gewöhnlich verläßt den Grat, steigt hinunter auf das Hochalmke es, aus diesem der Spitze zuzustreben, ftür uns war das
rr Herz trud) er Ärgers: «ß e« sich lrdi
cm amtlicher Stelle von der ang^lichen Massen- sahnensl'ncht nichts bekannt ist.
Karlsruhe, 22. Juli. Das Großherzo^spaar hat sich heute morgen 5 Uhr zn längerem Aufenthalt nach Gossen saß in Tirol begeben.
hingewiesen. Eine möglichst zahlreiche Beteiligung liegt im Interesse bc6 hessischen Gerstenbaues. Nähere Mitteilungen nebst Annteldebogen sind von der Landwirtschastskammer für das Großherzogtum Hessen-Darmstadt zu erhalten.
•• Eine Vermehrung der Eheschließungen iil im Jahre 1912 in Hessen eingetreten. Seit Jahren nahmen
tigen Besteiger ein Rudolstadter Weg, der aber wohl eine mehr «westliche Richtung einschlagen wird, die Arbeit
R. Wohnfeld ti'is'.cvvahl wurde (uitmann mit 46 hnbibat Heinrich Sc
r. Bobenhau licr em kirchliche« falt. Zu der Feier sk mischte Chöre erfch« tirr von Untct’&ibti S-5 H wird im
. Dassel, 28. W J1 nnbau Heiligen
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eure ycmtin|ame Beträgt für die aus dem
mäls völlig unmöglich. Wo der siUetscker anfängt, gähnte eine unüberschreitbare, nirgends überbrückte ftlujt. Wir mussten also aus dem Grat bleiben. Zunächst gingen wir aus der «Seite des Hochalmkeeses, bi* wir an einen sehr steilen «Schneehang kamen. Er führte unmittelbar in jene Kluft, die mit gähnendem Rachen alles zu zermalmen und zu verschlingen drohte, was von oben herunterfiel. Unser Führer wollte schon Stufen zu schlagen beginnen, aber mit Recht schritt mein Wandergetwsse ein, und wir stiegen aus die Höhe des Grates und umgingen das Schnee- seld. So ging die Wanderung iucitcr, bald oben, bald mehr nach der linken, oder nach der rechten Seite, recht mühsam, felsaus, MSab, einmal auch wieder in steiler Kletterei, bis wir aus den •viril kamen und nun verhältnismäßig bequem an der schneeigen Spitze vorbei zum höchsten und Hauvtgipsel, der aperen -- d. b schneefreien — Hochalmspitze tarnen. Gv war xJ)itttdflt allo waren wir ichtui über 8 Stunden unterwegs Wenn die Gießener Hütte erbiinet und der Rudolstadter Weg gebaut sein wird, wird man in weniger als der Hülste der Zeit den Gipset erreichen können.
Aussicht batten wir keine Wir waren vollständig in Wolken einge schloss en, und es schneite leicht. Man stehl aui einem sehr schmalen Felsgivsel, der nach allen «Seiten, mit 9(ud- nahme von der, aus der wir gekommen, schross abiällt. Wie tief, war nicht zu seben. Ter Blick drang nicht weit in das wollende Wolkcnmeer. Die AnSficht soll bei hellem Wetter ganz groß artig sein, durchaus der vom Ankogel ebenbürtig. Wir aber dursten nicht einmal den Blick hinunterwersen in das Felsen- rund deS GößgrabenS, aus dem wir gekommen, nicht hinunter aut die Gletscher des Grost-Elendtals. in das wir absteig-n luolttcn, nickt hinüber auf die Nacbbargipscl, unter denen ich so gerne besonders den Ankogel begrüßt hätte. „Die Herrn Berge ixiben eben ihre Launen'^, wie mir einmal ein 5dmxTjler Bergführer gesagt hat.
Wir trugen uns also in das oben unter Felsen liegende Gipfelbuch ait und traten den Abstieg an, zuerst :n Wolken und leichtem Schnee. Wieder ging es an der schneeigen
lüste zu verzeichnen gewesen wären. Hierdurch wird der rumänischen ÄävaNerie die U^berwachung der Ausgänge jenseits des BaKans erleichtert. Das Defile von Orkanie rst 50 Kilometer von -Sofia entfernt. Zwei Tage vorder erbeutete die rumänische Kavallerie bei Ozikowitza in der Nähe des Jslerdefiles einen Trcrnsportprg von etwa hundert Wagen mit Waffen und Munition, die der Feind von Rahova nach Orkanie und Sofia transportierte. Durch das Gewehrfeuer der Eskorte des Transports wurde ein Kavalleriesergeant leicht verwundet. Die letzten Meldungen besagen, wie das Kommunique hervorhebt, daß eine Verbindung zwischen der rumänischen Armee und dem linsen serbischen Flügel hergestellt ist, sowie, daß die feindlichen Truppen aus dem Gebiet nördlich vom Balkan verschwunden sind. Der amtliche Bericht schließt mit der Bemerkung, daß die in Friedenszciten ausgearbeiteten Operationspläne in allen Punkten und Vermutungen ausgeführt werden konnten.
Der türkische Vormarsch.
Sofia, 22. Juli. Nachdem seit gestern abend die Verbindungen mit Adrianopel wiederhergestellt sind, erhielt man Meldungen, die fest stellen, daß Adrianopel nicht von den Türken besetzt ist. Tic Meldung wurde durch das Erscheinen dreier Kavallerie- Eskadrons unter Enver Bey nebst irregulären Truppen in der Nähe der Stadt hcrvorgerufcn. Tie Truppen hätten sich bald zurückgezogen. Die bulgarische Regierung befahl den geflohenen Behörden, ihre Posten wieder einzunehmen. Tie gleiche Weisung wurde den Beamten in anderen Orten Thraziens erteilt, die aus Furcht vor dem Vormarsch der Türken geflohen sind.
Konstantinopel, 22.Juli. Wie die Blätter melden, haben die Bulgaren das Dynamit de Pot von Luele B ur g a s in die Lu f t g e s p r e n g t. Unter den Vorgefundenen Papieren befindet sich ein Telegramm, in dem die Zerstörung des Depots angekündet wird. — Tie türkische Armee setzt ihren Vormarsch auf Adrianopel fort. Der gestern gemeldete Kampf sand bei Kumsaid zwischen Mouradly und Luele Burgas statt. Einem Blatte zufolge wurden 9 bulgarische Offiziere und 800 Mann bei Käbakfc gefangen. Zwei Kompagnien, welche Ticherkeskoej verteidigten, wurden ebenfalls gefangen. Die Bulgaren sollen im Vilajet Adrianopel über 25 000 Mann verfügen, welche von zahlreichen Banden unterstützt werden.
Konstantinopel, 22. Juli. Amtlich. Adrianopel und K'irkilisse sind von den Türken unter Enver Bey besetzt. Die Besetzung beider Plätze erfolgte sehr schnell. Die Bulgaren leisteten so gut wie keinen Widerstand. — Der frühere Minister des Innern, 5) ad- sch i a d i l, Gourde zum W a l i v o n Ad r i a n o p e l ernannt. Er wird morgen auf seinem Posten eintreffen. Ter Minister des Innern, Talaat Bey, begibt sich an Bord eines Torpedobootes nach Rodosto, um seinen Einfluß zur Herstellung der Eintracht zwischen der muselmanischen und armenischen Bevölkerung geltend zu sprachen.
Sofia, 21. Jult. Tic Regierung hat ihre Vertreter bei den Grossmächten beauftragt, gegen die Grausamkeiten der Türken in Adrianopel und Kirkilisse Pro- t e st einzulegen.
Deutsches Keid>.
Bal- estrand, 22. Juli. Ter Kaiser unternahm gestern vormittag einen längeren Spaziergang. Am Nach- rnittag fand Wettrudern statt. Um 6 Uhr traf der Feldjäger ein. Heute ist Tee und Tanz an Bord der Hohenzol-lern, au dem 132 Personen teilnehmen. An Bord ist alles wohl.
Berlin, 22. Juli. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht folgende Bekanntmachung des Kriegs Ministers vom 15. Juli: Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß es Unteroffizieren und Mannschaften der Armee dienstlich verboten ist, innerhalb der eigenen, einer fremden Truppe oder einer Behörde Zivilpersonen oder Handwerksmeistern der Truppen, militärischen Anstalten usw. zur Ausübung ihres Gewerbebetriebes Beihilfe zu leisten, insbesondere durch Vermittlung ljdcr Erleichterung des Abschlusses von Kaufgeschäften, Versicherungsverträgen und dergleichen. Den Unteroffizieren und Mannschaften ist befohlen, von jeder an sie ergehenden derartigen Aufforderung den Vorgesetzten Meldung zu machen.
Köln, 22. Juli. Zu der Meldung des „Petit Parisien", daß am letzten Sonntag in Nancy 12 Fahnenflüchtige^ verschiedener Regimenter ciugetroffen seien, die in die Fremdenlegion eingereiht zu werden wünschten, erfährt der Berliner Korrespondent der „Köln. Zig.", daß
• f riede1 iit ikosktf^ä Göbel
Wanderung nicht mehr gemacht hatte, war eine Zeitlang unsicher. So arbeiteten wir uns gletscherabwärts, bis wir uns über einem weithinlanfenden, breiten Eisspalt sahen. Hier wäre uns beinahe ein Unglück passiert. Meine nicht passenden Steigeisen hatten sich gelockert, waren seitwärts unter den Schuhen durchgerutscht und hatten mich zu Fall gebracht. Ich fuhr abwärts dem Spalt zu und riß meinen Wandergenossen, der ebenfalls ins Gleiten geriet, mit. Rasch aber warf ich mich herum, chlug den Eispickel mit ganzer Kraft ins Eis und fand so wieder Halt. Meinen Freund hielt der Führer am Seil fest.
Nach diesem Abenteuer gingen wir vorsichtig am Rand der Kluft entlang und suchten und fanden eine Schnee brücke, aut der wir hinüberkamen. Dann ging es eine Zeitlang gut weiter, nur daß wir nun in ein Gewitter gerieten, das zwar feinen Regen brachte, aber uns durch seine in unmittelbarer Nähe nieder- fahrenden Blitze schreckte.
Um nach dem Groß-Elendtal und derOsnabrücker Hütte zu kommen, muß man einen zweiten, von der Hoch- alnupttze nach Norden zu ziehenden Kamm überschreiten und Über diesen hinaus nach dem Groß-Elendfees abflcigen Die Preimel sch arte, eine Felsenferbe zwischen den Elends köpfen und der Preimelspitze, die auf diesem Kamm stehen, vermittelt diesen, Uebergang. Ter Eintritt in die Scharte vom Hochalmkees ist nicht schwer, auf der anderen Seite aber muß man steil hinunter. Dort sperrten wieder zwei große Gleticher- fehrunbe das Betreten des Gmß-Elendkeeses. Der erste wurde aut schwindelig schmaler Brücke überschritten, der zweite iu weitem bogen umgangen. Dann noch einige hundert Meter abwärts über das Eis, und wir batten wieder testen Boden und einen an- g rügten Mpcnsteig unter unseren Füßen. Es ging hinab über bte madjiige rechte Seitcnmoränc des Gletschers der Osnabrücker XMitte zu. wo wir, nachbem wir fast 12 Stunden unterwegs ge- weseii, ankamen. . u a
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nn» sich nidrt jan sebel, kö7n!n'an M den LenIichT^^ n"' bid> umgeben. Bi. llenbi fdmnltt bann deine 'vruft b^'b^ fiepen Venen, nad Sieocrgelübl. durch eigene ü"a!e dich luiugen ,n den Sen» dieser bmlidfrit gefegt iu bXrL », le-ckt auch - und iche.nt mir da» edlere Gefühl - S bieteü im hC'et ^Stiffenbeü. Demut and Tank'
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Aus Stadt und Land.
Gießen, 23. Juli 1913.
•• Landesuniversität. Die Ernennung deS außerordentlichen Professors Dr. med. Johann Georg Mönckc- b erg zum ordentlichen Mitglieds und Professor für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie an der Düsseldorfer Akademie für praktische Medizin wurde Allerhöchst bestätigt. Professor P^önckeberg ist dort Nachfolger von Geh. Rat Prof. Lubarsch.
** Aus dem Militär-Wochenblatt. Büsgen, Major beim Stabe des Jnf.-Regts Freiherr von Sparr (3. West sälisches) Nr. 16, wurde als Bats. Kommandeur in das Leibgarde- Jns.-Regt. (1. Hess.) Nr. 115 versetzt. Zu Majoren wurden be- fördert: Frhr. v. Massenbach, Rittm. und Flngcladiutant des Großherzogs von Hessen und bei Rhein und Rittmeister Ritter v. Pvschinger, Adjutant des Generalkommandos des 18. Armeekorps, Oberleutnant Frhr. Gans Edler Herr zu Pntlitz im Leibgarde-Jns.-Regt. Nr. 115 zum überzähl. Hauptmann befördert. Grat v. Wedel, Lt. a. D., zuletzt im damal. 1. Hess. Trag. Regt. (Garde-Trag. Regt.) Nr. 23, wurde mit Patent vom 3. November 1906 als 2t. der Res. des Huf. Negts. König Humbert von Italien (1. Kurhess.) Nr. 13 ai,gestellt und vom 1. August 1913 ab auf ein Jahr zur Dienstleistuug bei letztgenanntem Regt, kommandiert. Zur Dienstleistung als Jnsvektionsossizier anläßlich der Verstärkung der Kriegsschule in Neiße wurde Oberleutnant Summa im 1 5. Hess. Jnfanterie-Reaiment Nr. 68 vom 25. Juli ab kommandiert. Seutn. Pieper im Jns.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116 1 wurde mit dem 1. Oktober zum Kadettenhaus in Bens berg als Erzieher versetzt. Schülke, Feuerwerks-Obcrlt. beim Art.Depot in Darmstadt, wurde zum Feuerwerks-Hauptm. befördert. Feuer- werksleutnant Jung beim Art.-Depot in Mainz wurde zunr Art Depot in Metz versetzt. Greis, Württemberg. Feuerwerks- leutnant, kommandiert nach Preußen, bisher Oberseuenverker beim Art.-Depot in Ludwigsburg, wurde dem Art.-Devot in Mainz, überwiesen. Die Leutnants v. Stülvnaacl im Leibgarde- Jns.-Regt. (1. Hess.) Nr. 115, v. B o e tti eher im Leib-Trag - Regt i2. Hess.) Nr. 24 und Brunner im Hess. Train-Bat. u Nr. 18, Unteroffizier Graf von Rechterem-Limpurg im Jt Leibgarde-Jns.-Regt. (1. Hess.) Nr. 115 wurde zum Fähnrich I befördert. Damm, Leutnant im Int -Regt. Kaiser Wilhelm | (2. Hess.) Nr. 116, wurde auf sein Gesuch um Verabschiedung zu I den Res.-Offizieren des genannten Regts. übergesuhrt. Unter Beförderung zum Veterinär wurde der Unteroffizier Blume $itm 2. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 61 versetzt. Mit Wahrnehmung einer offenen Assistenz-Arztstelle wurde Unterarzt Richter nach am 1 Juli 1913 erfolgter Versetzung vorn 5. Hess. Inf.-Regt. Nr. 168 i zum Jnß-Leib-Regt. Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117 beauftragt.;
' Landwirtschaftskammer. Tie im Oktober statt-1 findende Deutsche Braugerstenausstellung soll auch dieses Jahr
i L cinME r nr.cn, die ihreN i hr liübfd) sEg-
■ r. varbeit,D kotte, reizmd ? zchmtdi tzm^ottfi ipeitinK’ groß
r>? ^'rngäfl'cr ausj engt, der von dem 'Ucdii^niwilt .'kauft jclcüd'ict murde, so tigimg des Utteils zr IrScn von ungeheure'
* Lerhch'tun i).:rbc in Untechichun, cn seinem 15 Jahr haben soll.
f.rüiic heißt seit
> atze
iTte bereits in London beschlvssenen Bedrngrtngen, um den Kutz owalklach en Sprache und nationalen Unterricht zu gewährleisten Der brüte Punkt erftärt, bafe Rumänien damit einverstanden wäre, über einen Waffenstillstand zu verl-andeln. Ter vierte Punkt 6e)aflt, daß die Friedcnsver Handlung en auf rumänischem! G-ebiete stattfinden müssen.
Buka re ft, 22. Jul-i. Tie rum ä nische Dresse, die sich heute ausnahmlos mit den Aussichten auf den nahe be- vors^herrden Frieden beschäftigt, ist über die Wendung der Dinge sehr befriedigt. Besonders wird die entscheidende Rolle hervorgehoben, die Rumänien in der letzten Kriegspbase spielte und noch weiter spielen wird. Dem „Unwersev" znfolge antwortete König .Karol auf das gestrige Telegramm des König Ferdinand, daß es auch sein Wunsch sei, den Frieden bald wiederyergeftellt zu sdhcn, und daß der bülgarrfchen Regierung seitens der ru- mänisck)en Regierung weitere Mitteilungen Mgehen würden.
London, 22. Juli. (Ausführliche Meldung.) Auf dem großen Bankett der Handelskammer zu Birmingham sagte Premierminister Asquith:
Soweit Großbritannien in Betracht kommt, haben wir, die wir feine eigenen, speziellen Interessen im Orient haben, unermüdlich Und nicht ohne Erfolg daran gearbeitet, eine gemeinsame Aktion der Mächte zu fördern und aufrechtzuerhalten. Ihr Konzert ist loyal aufrecht erhalten worden und ich sage in voller Gcivißheit, daß es niemals weniger in Gefahr war als jetzt. Asssuith erwähnte sodann die Ergebnisse dieser gemeinsamen Politik der Mächte: die Bcstimmimg der Grenzen Albaniens^ und die Besttmmungen über die Aegäischen Inseln sowie den Friedens^ schliiß von London. Asquith schloß: Was die Türkei betrifit, so waren wir selbst, und ich glaube alle Mächte, geneigt, aus der Grundlage des kürzlich gesck-lossenen Friedensvertrages es als «anznerkennende Tatsache zu betrachten, daß die Türkei ihre europäischen Gebiete innerhalb der seftgelegten Grenzen behicltx, und daß bei billigen Bürgsckxiften für eine gute Regierung die Integrität ihres asiatischen Reich's erhalten bleiben würde, und wir waren bereit und eifrig bestrebt, ihr bei Verfolgung bei schwierigen Aufgaben, bic vor ihr liegen, allen möglichen Beistand zu gewähren. Wenn die Türkei — und ich glaube, mich ganz rückhaltslos auszusprechen — so schlecht beraten ist, daß sie sich über die Bestimmungen des Viatrages hinwegseyt, so muß sie darauf gefaßt sein, daß die Fragen aufgcrollt werden, von denen es keineswegs in ihrem Interesse liegt, daß sie zur Debatte gestellt werben. 'Mehr will ich jetzt nicht sagen, aber ich konnte in einem solchen Augenblick nicht umhin, es nicht nur hier, sondern vor ganz Europa völlig deutlich zu machen, wie die Stellung der Regierung und, ich glaube, des ganzen König reiches ist.
Herr Austin Chamberlain sprach seine Zustimmung zu den Ausführungen des Premierministers aus.
London, 22. Juli. U nterhau s. Noel B u r t o n (liberal' regte an, baß vor der endgültigen Regelung der serbischen, bulgarischen und griechischen Grenzen die Wünsche der Bevölkeruna durch ein Plebiszit unter europäischer Leitung fest gestellt würden Grey antwortete, er fürchte, die politischen Ver hältnisse jener Gegend sind nicht so, daß ein Plebiszit tunlich sei. Burton fragte, ob angesichts der Erklärung Asquiths gestern abend, daß die Möchte jetzt bezüglich der Regelung der Angelegenheit ihre Entscheidung zurückhalten würden, die An gelegen beit vor die Botschaitervereinigung gebracht würde. Grev antwortete: Ich kann nicht sagen, ob die Angelegenheit im einzelnen vor bic Botschastervereinigung gebracht wird. Tie Erklärung Asquiths ging dahin, daß, die Mächte bic Entscheidung zurückhalten würden, bis die Regelung im ganzen vorgenommen werde. Wie die Botschafter sie in ihre Beratungen cinbcücben, ist eine Angelegenheit, die sie entscheiden müssen, wenn bic Zeit kommt.
Bckgrab, 22. Juli. „Pravba" znfolge sind für bic Unterhandlungen in Nisch bic Obersten Misitsch und Pawlowitsch als serbische Delegierte ausersehen.
Athen, 22. Juli. Der frühere Ocfmibtc in Sofia, Pa- nas, Direktor im Auswärtigen Amt, bet griechische Gesandte in Belgrad, Alexandroponlo und der Militär- attachee im serbischen Hauptcptarticr Rh au gäbe vertreten Griechenland bei den Verhandlungen in Nisch.
Der rumänische Vormarsch.
Bukarest, 22. Juli. Tas Pressebureau des Kriegs- ministerinmS veröffentlicht einon amtlichen Bericht über die Operationen der Kavallerietruppen, die in südlicher und südöstlicher Richtung vorrücken. Am 20. Juli besetzte eine Kavalleriedivision Orkanie, einen wichtigen strategischen Punkt ant Fuße des Balkau, der bic von Sofia über bas Bal- kan-Jsler Tefils zur Douau sübreube Straße, namentlich die Lanbstraßc Sofia-Rahcva Nikopolis beherrscht. Tic Division machte 1600 Mann bes 16. bulgarischen Infanterieregiments zu Gefangenen. Nach kurzem Widerstaub ergab sich der Fcinb, ohne baß auf rumänischer Seite irgenbwclche Ber-
2lu$lan0.
London, 22. Juli. Unterhaus. RonalS H a y (Unionist) fragte, ob Grey Mitteilungen machen wolle über die Natur der Zusicherungen, die er . von der deutschen Regierung über die Schiffahrt auf dem Euphrat und Tigris erhielt, und ob er dem Hause Gelegenheit geben wolle, die Be dingungen der beabsichtigten Konvention mit der Türkei, zusammen mit ähnlichen Abmachungen mit der deutschen Regierung Aii erörtern, bevor die Konvention roivthd) abgeschlossen sei. — Grey antwortete: Ich kann gegenwärtig keine Erklärung bezüglich der Verhandlungen über Gegenstände abgeben, die sich noch in Gange befinden. Wenn die Abmachungen abgeschlossen sein werden, werden sie dem Parlament vorgelegt werden, aber es würde weder dem Brauche enlsvrechen, noch tunlich sein, den Abschluß von einer vorherigen Besprechung im Hause abhängig au machen. _ _, , _ , , ,
London, 22. Juli. Das Oberhaus lehnte »um zweucn Male die U n t e r p a r l a m e n t S a k t e über da? Gesetz über die Trennung von Kirche und Staat in Wales mit 248 gegen 48 Stimmen ab. ,, , , , ,, . v .
Paris, 22. Juli. Der Generalstabschef I o f f r e wird seine bereits vor längerer Zeit angefundigte Reise nach Peters- bürg demnächst antreten. Es handelt sich nm eine Erwiderung des im vorigen Jahre von dem russischen Generalstabschef ctbqc- slatteten Besuches. Der „Malin" bemerkt, baß biefer Reise des. Generals Joffre im Hinblick auf die Frage der Heeresvermehrung und der letzten Maßnahmen, die die beiden Verbünbeten Lände'- gegemvärtig beschäftigen, cm besonderes Interesse beigemessen werde.
Paris, 22. Juli. Kriegsminister Eti enne brachte im Sena t das Militärgesetz ein. Tas von der Kammer bereits angenommene Gesetz wurde an die Budget- und Heereskommission überwiesen. „ ...
Paris, 22. Juli. Tie Kammer bewilligte den Kredit für die Teilnahme Frankreichs an der Buchgewerbe-Ausstellung Leipzig 1914. . ,
Paris, 22. Juli Dem „Echo de Paris" zufolge verlangt Frankreich, daß die Teilstrecke Derak-Haisfa im syrischen Eisenbahnnetz mit einer etwaigen Zweiglmie nach Jernsalem unter bic Kontrolle einer französischen Gesellschaft gestellt werde. Tas geplante sianzösisch-türkifche Abkommen und der finanzielle Beistand Frankreichs hingen wesentlich von der ErsüNnng dieser Forderung ab.
K o n st a n t i n o p c l, 22. Juli. Tat Blättern zu folge wurde gestern der Vertrag wegen der Balängenutg bar Konzession b c r Tabak regic aus weitere Ij? I a h r e unterzeichnet. Tie Tabakrcgic gewährt bem Staatsschatz einen Vorschuß von li,2 Millionär Pfund. — Ter armcirifd)c Patriarch hat demissioniert.
Philadelphia, 22. Juli. Ter deutsch-amerikanische Nationalbund hat gegen den geplanten simsprozen- tigen Zoll auf deutsche Bücher eine Protestbewegung cingcteitct. . ,,
Washington, 22. Juli. Tas Kanonenboot. .W beding ist nach Frontcro in Mexiko beordert worben, wo Lehen unb Eigentum ber Amerikaner beoroht ist.
Mexiko, 22. Juli. Tie A u i r ü hr er besetzten am Samstag abend Trixpan nach heftigem Kampfe. Aus Ersuchen bos cnglitoen Konsulats verließ bas amerikanische Linicnschis: „L ou i- s i a n a" Veracruz unter Vollbarnps, um sich nach Tuxpan zu begeben.
Schanghai, 22. Juli. Tic Regierung hat sich der Loyalität der Flotte versichert, indem sie mit den Banken, die die -Fünfmächtcgmpvc repräsentieren, eine Vereinbarung zur regelmäßigen Besoldung der M a n n s ch a s- ten abgeschlossen hak Ein südck-nresischer General ist bet Kiulranq non seinen Truppen, die zu den Iwrochinesischcn Truppen üba- gingen, ermordet worben. j
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I lt diese Veranstaltung ber LanbwirlschaftSkammer besonders I 11 nt,' i
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Slntze PorlKt da 6 HochalmkccS Hinunter Ter Schnee ließ nach, aber diwtcS Nedclatciu dielt un« umschlossen. In solcher Lage ist es schiver, die Mtjcbhinn ciniuhaheit Auch wir gerieten in Ungewißheit, selbst uHfcr Führer, ber fett langer Zeit die
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