Ausgabe 
15.12.1913 Zweites Blatt
 
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Zweiter Blatt

Nr. 294

165. Jahrgang

Giehener Anzeiger

Ernenn tiglich mit Shi5nahme de» Sonntags.

General-Anzeiger für Gberheffen

Tie ..Gietzener fiaeilitnelärte r Toerben bem .Ünjeiaer* eiermnl wöchetttlick» beigelegt, da« Xrtlsllatt fSr tat Krtic Sierra" jroeiinal tvöchenttich. Tie ,^aa-»irt1chafUich«a Zelt- tragen" er14)emen monatlich zweimal.

Montag, 15. Dezember 1915

SUtaneiHbrurf und Vertag der Vrüdt'..m Unioerfuät« ®ud>- unbieinbrudetcu 9L Longe, ®.e»tn.

Rebakion, öjpebinöii und Tnirferer ^>ul» tnnie 7. tfiprbtiici und Trrtafl: <?"**# Seltnen: e*» 111 XeL-ftbcJ AuzeigerGietzen.

mcinberato hat sich nichts geänbert.

meniefcu

von

Prvz.

rntgeaen

rruslanv.

Zum Entpfangc ber deutschen Militär m i s - f i o n in u o n st a n t i n o p e l hatten jidi ans bent dortigen Hkibnhoi außer den Vertretern der deutschen Botschaft der Kriegsminister, der interimistische Kommandant des ersten tiorp-2- Tschemal, die StabSofsiztere und sämtliche Höheren Offiziere der Konstantinopeler Truppenkörper eingcsundcn Ter Empfang tnifl umso herzliclteren Charakter, als der Kriegsminister Izzet Pascha mit dem General Liman von Teurschland her besannt ist. Um 2 Uhr nachmittag.' erfolgte die Vorstellung des CkitcvaU bei dem Großwestr aus der Pforte. Ter Schritt der Botschafter Rußlands, Eng - lands und Frankreichs bcftaiib in einer münd­lichen Anfrage, welches die Befugnisse des Generals Liman von Sanders fein werde... Der Großtveftr erklärte, baß er gelegentlich des Empfanges des diplomatischen Korps, also am 15. Dezember, antworten werde.

DasElendin Albanien. Amtlich wird aus L o n- bo it die Nachricht bestätigt, daß sich die großbritannische Re gierung an die Großmächte gewandt hat, um wegen einer intcrnationalenAnleihcin Höhe von 60(XX) Piund Sterling zu verhandeln, bie den Zweck haben solß das Elend in Albanien zu lindern. Aus jede der Großmächte sollen 1OOOO Psund Sterling entfallen. Ta die Verhandlungen über den Vorschlag wahrscheinlich einige Zeit dauern wer­den, hat die englische Regierung, ohne den formellen Anschluß der Mächte abzuwartcn, Albanien bereits 5000 Pfund ster­ling vorgeschossen.

Der König von Spanien richtete an den Präsi­denten P o i n c a r 6 ein Telegram m, in welchem er ihm seinen Dank für die Aufmerksamkeiten und Liebenswürdig feiten ausdrückt, die er der Königin und ihm erwiesen habe, und die Versicherung aufrichtiger Freundschaft erneuert. 3n seiner Antwortdepesche versickerte Poincars den Höing der aufrichtigen Freude, mit der das ganze französiiche Volk das Hcrrsckcrpaar empfangen habe, und erneuerte auch seinerseits den Ausdruck aufrichtiger Freundschaft.

Ein Bäcker ausstand in Belgrad. Aus Bel grab wird gemeldet: Ta ber Stabtrat bie Forderungen bei Bäcker, betreffenb eine E r h u n g d e r B r o t v r e i l enur teilweise erfüllte, traten bie Bäcker in den Ausnand. Ter Stabtrat traf Vorsorge für genügenbe Versorgung ber Bevölkerung.__

SrbeitcrlHiDcnund.

Kien, 13 Dcz Zn Troppau bat der passive wider­stand der Buchdrucker aus sämtliche Betriebe ü berge- griffen Zn Brünn überreichten die Zcitungsietzcr in beit £ rüder neu der meisten ber.igcn Blätter bie 1 ttagge Äiinbi* gung Ta die pasnve Resistenz sortdauert. erlcheinen die Bl ..ter in vermindertem Umsaiige. Aus G r a z wird gc* fnclbct, baß die Buchdruckergehilfen und Lckrts Netzer ans ganz Steiermark beschlolscn haben, heute die l llägtge Kün­digung einzureich i

An» Stadt titid Caud*

Gießen. 15. Tezembec 1013.

Kranfcnfafi?n uno Aerzte.

Berlin, 13. Dez In ber gestrigen Versammlung bei Vertreter der Vereinigten Krankenkasseuver- bänbc wurde über den bevorstehenden Aerztestreik fest gestellt, daß b-e Ein.gung.Verhandlungen zwiicknm den zcn irctlrn Berbänden der Aer zte und »lassen nach Lage der GadK völlig aussichtslos fei, zumal b<r Leipziger Verband wiederholt betont.1, von feinen .Hauptforderungen nicht ab gehen zu tonnen. Ikbrigcno feien an vielen Crtcn die iraffen uno die Aerzte völlig einig Ter Friede wäre auf ber ganzen Linie gesichert, wenn der Leipziger Verband den Vertrags­abschluß sreigäbe. Tatsächlich würden vielfach Verträge von Arrzten trotz des Verbotes geschlossen. gen über der an gedrohten völligen Einstellung der Behandlung der Ver jlcherten bei den »assen, die von den ihnen nach dem ikesetz und den Beschlüssen des Bundesrats unb ber preußischen Minister zu stehenden Tchnymaßregeln oJebraucf) madicn, würden die strankenkasfen die entfprcdnmbtn Gegenmaßnah men treffen.

Ter üampi für das Deutschtum i '» orb - ichleswig. Zn Flensburg sanden am Tamsl.'z drei von vielen Tausenden aus allen ftTci en ber den l»en Be völkerung Nordjchleswigs besuchte e r f a m m l u ii g e n statt, ir. denen einstimmig Entschließungen angenommen wurden, welche verlangen, baß ber preußische -Staat Däne­mark veranlaßt, seine durch den Cplantenfinbvr Vertrac. übernommenen Pflichten zu erfüllen und auch den Aiifckiein zu oermeibeu, als wenn er bie dän.! ebie Propaganda in rordschleswig fördere unb zulais.': ferner, baß die preußische Ziaatsrcgicrung der dänischen Propaganda in Aordscklesivig fest ent gegen trete, baß die Re­gierung in ber Frage ber Staatenlosen test bleibe und idilici; lich, das; die Regierung ba« schwer um seine Eristenz ringende Deutschtum in Nordsckleswig mit allen Mitteln einer ziel- bcwußten Politik wirtsckiafllich unb kulturell förberc.

unflfeignet, offen ein Verbrechen zu begeben, beicirfmet. CdarlcS Blan. erblühe m ihr eine süße Heiterkeit mit einem Ttich in» Ironische Dotter Potcr aber fab in ihr einen verkörperten Meniä I,enstraum, aller al» die Berge, die sie umgeben, an ver'^orgene.. und anmutiges Geheimnis, und wieder andere iahen wieder anderes in ihr, und bat rechte 32ort hat Gruycr getrosten: Run dal die Aiona Lisa vier Jahrhunderte allen den Jfopf ver­dreht. die von ihr sprechen"

»Cie aber die Alt n hinter die Tragödien das sotoninef zu i. tu n, io reibt fick an all diese af-.'riirv

tcün uit? BTmdl mgrii die Gro eskc vorn :JhuE> brr Mona Lisi und thrcr Liederaustindung Nun wird sie tn'dcn Louvre zurück- febrcit, uiw gleich rätielvoK, nr.c zuvor, wird ihr Lächeln, ihr Bl.ct durch den Raum gleiten, den sie so lange schon bewohm hat, und in dem sie doch noch immer so fremd ist, wie am ersten Tage.

Ta Perugie, der Tieb derMona Lisa" in Paris wegen Ticbnah(3 zu einem Tage Gefängnis unb ein anderer- Mal wegen verbotenen WastcntragcnS zu acht Tagen Gefängnis verurteilt worden toar, wurde sein Fingerabdruck oufberoabrt. ES wurde zwei felsfrei festgesteilt, baß dieser Abdruck einem der Abdrücke gleicht, die sich auf dem Rahmen unb dem QMad des tGemäldes btianben.

lieber die An unb Stile, wie er Öen Tiebitahl derGioconda" au?qehihrt bat, er-.äfHt Perugie: Ich stellte zunächst fest, in welcher Stift doS Bild an btr Wand befeftigt war, unb erkannte sann, baß eS nur emes einfadm Griffes bedürfe, um eS von seinem Plast zu entfernen Nachdem ich den Plan längere Zeit wir mir herum«Ktraacn, betrat ick eines Tages in einem gün-

t i'.:e rrn: t*rn Tool, rsfch emi'rnre im ötc Rahmtrneile^und i -rftcdie sie unter einer Trevve. Sc^ann kehrte ick in den Taal -.-rück, verbarg das Bild unter meinem Arbeiterkittel unb ent- ;ernte mick dann auS dem Louvre. Niemand hotte mich gesehen. 2 Zabre, nachdem das Gespräch über den Diebstahl verstummt mar, konnte ich Daran denken, das Meisterwerk dem Balerlande nr.<-'T*uacben, nicht bloß des Geldes wegen, sondern um dec Zivilisation unb ber tzunstwelt bie Freude zu bereiten, das be- rühmte Gemälde wieder bewundern zu können. Ter Täter ul .32 Tiahre alt und lebte seit ;nxi Znhren als sturfarLetier in Paris. Vor 5 Tagen batte er Paris verlassen. Tas Bild brachte r ;u bem AnHouitäten-Sndlcr in einem kleinen ftoncr Das Bild tränt üfrrtaenö 3 Stempel, aus baten bie Echtheit zu erkennen Sie der Tirektor ber schönen Lünste, Ricci, nack cingehen- r Uttterfochuim der QHoconba erflärt, ist bas Gemälde in aus- geztichnetcm Zu'lande. DaS Bild wird 6 Tage lang in Florenz auSgestelll werden.

Verleihung. Sic man uns schreibt, ist dem tech­nischen Auflicktsi. amten der Hessen-Nassauischen Vauge« Werks Zerussgcnofsenjchtist, O^corg Heuser in Frankfurt j . aitlas Ucki des l'ihährigen ZubilaumS des vusarcit- Regiments König fcnunbcrt von Ztalicit (1 niirhesf » Nr. 13 m Anbetracht seiner langjährigen Verdienste, bie er sich all 1 Ma(fentuhrcr des Vereins ehern 13er X'ufarcn in Frank- l'urt a M erworben hat, vorn Ä'öirig oon Preußen f>as Allgemeine E b rcnzcichen_t n Silber verliehen worden. Herr Heufer stammt au» Salzböden.

* Tic Zentralkasse der hessischen land- w i r t s ch a f 11 i ch e n e n v s s e n s ch a s t c n, e G. m. h X? » ,ui Ta mist ad t Hessen fasse - rcdintl von heute ab ihren Genossenschaften Wechsel icber Art zu dem Satze ;> Proz. ab. Ta die »lasse sckwu seit längerer Zeit Tchuldzins in lausender Rechnung berechnet, stellt sie ihren Genossenschaften die gesamten Shrcbite zum 3aße von .» Prvz. zur Verfügung. Ter Zinsfutz für Guthaben beträgt i Proz. Tic Guthaben der angcschlosscucn Gcnossenichastcii haben bereits den "Zetrag von 1 200000 Mark erreicht. Tee £mulbcn her E^eiiosseiisckiaftcit an die vcsscnkassc betragen ninb <; 7(XHXX) Mark. Tchon seit Zum dieses ZaHrcs hat die Äassc den ihr angcschloffcnen (R^nosscnschaften ständig mehr alS G000000 Mark zur Verfügung gestellt. Ter llm- faß in den ersten 8 Monalen des Bestehens der Zentralrasse betragt 131 (XX)000 Mark. Heute sind 290 ivcnoisenschasten angescklvsscn. Ter 'M ritt zahlreicher weiterer (^envssen- ichasten steht in Aussicht.

Tic Dernrittluiig von Zabre» st eilen in ötr Landwirtschaft. Zn Verbindung mit den Lanbwirnchafts- [ammcin sind die öffentlichen «rbkitsna ch w e 11 e tm Gloßberzogtum Hessen, brr Provinz Helsen Nanau unb bem .vur- ftentum Waldeck nach Mtäftrn bemüht, ixr Laubwiriichau pnurrn- br5, nut auSgebildetrs Personal zuzurühren. Zur ;hnbmtnfl der Bernnttlung dauernden Personals wurden Arveitsoertrafl:-muster und Fragebogen zur 3?td)crircllimi ber wichtigsten ArbeitSbebiN- pungcn bei brn Aibcilrnachweiscn cingesührt Zin vcrganflenen lahie wurden rund 1 l 000 l a n b >u i r t i d) a 1111 ch e stel­len besesti, darunter I-OIG tagelöhner, 2098 Mnedne, 41h I8i b- lütterer, 332 Schweizer, 49 Tagelöhnerinnen und 38 ..'lagde. Bekanntlich sind die Monate Dezember und Zauuar bie geeig­netsten Monate für bie Vermittlung von Ja hrit»ftelle n uno es empfiehlt sich daher dringend, möglich,t bald bcn_ xw- barr bei den öffentlichen ,ArbeitSnachwki,en anjumclbm. IdK Stellen bestehen üt Gießen, Hungen unb Grünberg. Es ne­nnet 'unddiii eine einfache Mitteilung über hic Art icr qc- fudüen Arvruckrafl; die weiteren Formulare unb Bedingungen werden den Znterefienten mitgctcilt.

3 ui Seibnachtsaufsührung des D»erbell. Tamenbctm» ivilb uns geschrieben: Zm recht gut belebten Zaale hei Turn balle fa nb am Samstag die mic SeihnadH»- aufiübruna des Hereins Cbtrbciiiidiefl vamenbcim statt Wa» war das eine Freude für die 80 Mitwirkenden und mit welchem 3übel unb Beifall würben ihre Darbietungen belohnt? Da be­lehrte zunächst cm trefflich gesprochener Prolog über den Zweck der ganzen VeranstoUiMfl: Es tollen Mittel gewonnen werden, hier in Gießen ein 6) c i nt für alleinstehende Tarnen zu schaffen, denen mir Ixidiränhr Mittel zur Verfügung liehen Tie friich flcfpiclte »linbrrfumvl-onie iunniblithrr «tfmlilcc steigerte dw Ermart.rng des Avends und mit Znieresse wurden d,e euti leitenden Erläuterungen br» Fräulein Zda strack in dem nun beginnenden SinflivrelDie Eiskönigin" entgeaen- gciiommen. Nun hob sich b.r V.'rbang unb ,nchr nur da^ rn

X)cutfcbc» Ucicb

Tie militärische Stellung des Kronprin­zen. Wie nach der><reu;zeitung" verlautet, wurde der Kronprinz von seiner 3tcflung als Xjommanbrur bes ersten Lcibhufarenrcgimcnts in Tanzig-Langsuhr enthoben unb in ben General st ad ber Armee versetzt.

Der Reichskanzler empfing bcu deutschen Botschaf­ter in London Fürsten LichnowSkh unb später den deut- fck)en Botschafter in Paris Frei Herrn v. Schö n.

EineDeutsche S t r a f r e ch t S - Z e i t u » g" wirb ansangs 1914 im Perlage ber Teutschen Zuristen-Zeitung: tto Liebmann, Berlin, zu erscheinen beginnen. An bei Spitze biescs neuen Zculralorganes für bao (.Mamtgebiet des Strafrechts, des Strafprozesses und der verwandten Ge­biete in Wissenschaft unb Praris des Zn- unb Auslandes stehen als Herausgeber: Oki). Fustizrat, Prof. D. Tr. Dahl, Geh. Hosrat Pros. Tr. von Lilienthal, Regierungsrat Tr Linbenau, Geh. Zustizrat Prof. Tr. von Liszt, Wirkt. Geh Rat Tr Lucas, Zustizrat Tr. Mamroth, Ministerialrat im bayerischen Justizministerium Tr. Mcncr, Tbcrlanbcs qerichtspräfibent Tr v Staff, Senatspräsibent beim R.icks- Gerichte Tr. von Tisckenbors unb Wirkl. Geb Rat Prof. D Tr. Wach Zn, Uulcrfchicbc von den bereits bestehenden Spezialsachzeitfchriften soll nach bem erprobten Bvrbilde bei Deutschen Zünften Zeitung ba> neue großangelegte Crgan ben Zweck erfüllen, allen wichtigen Tagesereignissen auf bem Gebiete des Strafrechts unb Strafprozesses sowie aller bannt verwanbten (Gebiete auf bem Fuße solgend, eine Ucberiidit über alles, was bie Strafrechtspf lege bewegt, zu geben, bie Reformen bes Str GB. unb ber StrPT. zu forbcrri unb diesen neue Wege zu weisen. Dieses Organ wirb zunächst monatlich einmal erscheinen.

D i e L a n f b a h n ber m i l l l c i e:n P o st b c a m 1 e n. Der Abg Werner (HerSfeld) bentsche Reformpt. hat tm Reichstage folgcnbc Anfrage gestellt: Bei einem Teil der mittleren Poslbcamlenfchaft machen fick lebhafte Bellrebun gen bemerkbar, b. bie Vorfchriften über bie Bcsörbcrung von Beamten nt höhere Dienststellen verickiedenartig gestaltet werben, je nachdem es fick um Beamte aus her Zivilaw lüärtcrriafk ober um Beamte aus ber Militäranwärterklasse hanbelt Zn ber Herr Reichskanzler bereit, Auskunft darüber zu geben, ob es a> bei einer etroaigen Aendcrung ber Pcrfo nalorbnung mit ber VerwaltungspraxiS vereinbart fein würbe, die bereits vorhandenen aus der Zivilauwärtcrlaut- bafm hetvorgegaugcncri Assistenten m eine höhere Tienftstel hing iz. B ui Sekretären zu brförberit, die aus der Mtli täramoärtcr(aufbnbn hervorgegangenen Assistenten von die­ser Vergünstigung dagegen attszuschließen, unb ob b) eine solche Regelung ber BesörberungsverHältmsse zu ungunsten der Inhaber bcs Zivilversorguitgsschcins mit den Beitnn ntungen ber § 22 Ab, l bei vom Bnnbesrat crlmicncit Grundsätze über bie Besetzung ber mittleren Manski und

Bier Zähre lang bat Meister Lionardo, wie bekannt, au bem Bilbniisc ber Frau Givconda gemalt, und alsdann war es auü, nock nickt fertig. Er lieferte es nickt ab, er nahm es, als er uack Mailand ging, mit ,'ick: er nahm es nnt nck nack «vrankr.tck, und es ist wahrick-einlick. daß ber st ordinal von Aragon un Zabre 1.^1« ba-3 Hiisnis der Moua Lisa nack immer in icinem Bcntzc tu Elour gefeben btt im Zabre 1517, alp zwei Zadce vor setncm Tode. Ein m-aeS Rätsel: iminim hercrie Lwnaroo das «ckdmck. ab» Wirklick nur. weil er es nock nickt alS vollendet traättetr^ Oder Ktng fein Her; an bem ^bciünlde derer, dtc er lebendig n^tfn besitzen durfte Genug, das Bild der Mona ^tia f^emt bat Meiner, so lange er am Leben war, »ubt oerk'im zu d^"i, uno erst hinterher ist e5 üt ben Beuv feme» ^tutrrs. des Svnps Fran; I von Frankreick, uderfleaangen, der darur^ubngcnr. 401« iÄde. E. IdOOOO Wart ^'7,«iL laben soll Und so idk-mt es denn, dan der Roman der Mena >->a nun ;um Ende gekommen sein murr ~tt ..zarter to., das B.ld in jäherer Fürstenhand commebta nntta: und nichts bicibt davon übrig, als nur eben cm Maiterioerk der «nn

Aber mit nickten? Tic große Jinelbarte bleibt auch nadj ibtan -r0K» die ewige :lsvmanbcldin. ^<is Bild Lwnardo. begann zu sterben ?Ils^ im Zobr 1625, ein Jahrhundert nach ^umardo» Tobc (SaiiioitJ bei Pvzzo iah, da sand er es berns uücI |a- 7. - ichrct Ci 'onnie 'ckon die Farben ruckt mehr tm »nicrfÄciixm konnte schon bic von Va.ari nmi io genttimten trauen nick' md r erkennen: aber nalub, ah baten trncrackt«, bezauberte ihn das Bildnis doch so, bar er davon g-nz htrpeaiien nrv trnerb wann wir mitten Nicht genau, in w tckrer.Jät, r »i'Ä "ur SubS« XIV - .ft 2n-> bann

in den Louvr- hinnbrrgaraniXTr. Ind rwn ventnkt "C auf ^ahr. htiibenc in -ckm.ng..-. int nmes Rrr-cl. ein naies Geheimnis, und fast bi-, (anglai ' würdtaste rov allen: etwa ein und an halbes Zahrhundett tana f: die Mona Lua den Mentck.en, entschwunden? ^re Fran.ofcn des nut tr.-br oder irenigcr Reckt sich so nennenden näcke btc .nd-tfebiaat M e.-.scken des Rokkolo^: ttc h-tten aBcVti-n sinn mr bi in feinen liefen durchaus dämonische, .;aV- und dock unr.dbcbare Menschengebtlde: unb so ist Die Mmta ' a inieb. r erst tm 19. Zahrbunder: entdeckt worden. Asbald ii-.rftf bet mar.-rt-: Zauber, Mit der Master, einem Amulette oleick in Dir? Bild a«ckannt bet: noch bat keiner über bie Mona SH« getrieben. d:r ful> nicht in sie ver'iedk hätte c:rr aber mit gleicher Eniickredercheit von ihr ängstigt, geve.r at, selb» cbqcstos r erbat wäre Solonskt bar ibr Mangel an nt ralt'cker .'ein vn> Getundhert mm Bortvur e g xc±t, unb die Me ta Sifa al» eine Frau ohne Ifciptramem, ohne Leben, un'ruckubar in tfjrer. Gefühlen, unfähig einer h-voijchcn Handlung ja )db|i

Vie Romane der Mona £ fa.

O wie reck't batte ber Königsberger Philosoph, als er in seiner Anlbrovvloflic die Bcbaupnmq auntdltt, die Romane des Lebens seien abenteuerlicher und unglaubwLrbtger als alle bie je btc verwegenste Cwbtldungvkraft der Roman.itretder crbicktct babv. Wenn ein Poet bie Gcckickre der Mona Ltia erfunden, wenn eu>2= gewaflt hätte, den Roman dieser Frau zu imreiben, ber in den Glanitageit der storettttnischen Renaissance beginnt und nock heute nickt 'an feinem Tckltti kapitcl angelangt ilt: :oer murbi ihm Glauben geickenkt haben Ter einzige xirtUa, der eS unter, nommen ljat, bie Gestalt der DKna ^id> u ^banbeln der geistvolle Russe Tmirrv -ergewtttck Mere ckkowS i hat ,ich auck nickt weiter gewagt, als dm; er, was die ®cßf^c i^liercrt, mit sreisckattend. r Phantasie zu einem neuen Gewebe umgeNaltttc Was ist cs, was die Geschickte von bicjcm Romane aller Romane ,u berichten hat?

Tas wirb wahrsckcinlick int Zähre dcS Herrn 1503, als der Frühling fein reiches Füllhorn über die stabt am Arno an. schüttere, gewesen fein, al Lionardo da ^met begann dtc lunge Frau des Francesco bi Banolommro bi Zmtodr del ^ocmiixi 5U malen ftanttie er |ie sckon Var htcicr Zett? Lir Wtncn es ntckt^ Etc war Francescos dritte Frau: der Watte war damals 43, nc etn-a 25 Zab: alt: ein? R. avoiitanertn war von GebuN, und ein "öcknerck n, - - da - ut wentanens ipabrctwinlu.. hatte sic im Zal.r-- 1499 üt der altehrwürdiacn Brüderkircke von Gant« Warm 'X.u.lta K-,traben. .-.ne .Vt.wn au. km

Tuntet fteigt bitte SK rrtjenaeftalt nnt e.ntnnl nt4 8«dn: b t «t schick'e Ta sitzen sie cinnitder gegenüber, im votc be» tiero Di Rano MarttNi den nck Lionardo uir Seihtatt emgcrickuci hat, unb bie limstrolle Hand des Meisters zaudert die '^nen Ziia< der Mabonua Lisa an-' die L .nwano -ad er in i?r^mcab. ta» Modell-» War es c"-.- aeb ime Lic. bi- Ktnen Ln J tub.i

alcuna mitacobia cosa reich nnt ju unb ^eg«. I« gleich cnrflcnbe e'rdcmun.t mag. i:,m di ^mmickonc rau aeroeicn fein die er da malte, ein reizen -- OKbc.umj^ hinter d-m er immer und immer wiederalcuna muccoloja coia !-

vermutete, suchte . , e

littcrbcamtenstellcn bei den Reich und St.tarsbchördcn mit M.litaranwärtern unb Z«hadern bc Anftellungsschcms" in Einklang stehen würde? Tnß zur Zeit eine Acndciung der Vorschr.f.'cn über die Annahme unb Anncllung von An iuärlent für bie miulcre Vanfbabn im Reicks Pott unb Ic- cgraphci.bienst^ vorn 1 Zanuar 1*MX) nicht bcabiidithU itt, Ut mir bekannt. Zch begnüge mich mit einer scknstlrchcn Antwort

Bet der Gernc i:tber at . wahl in Stuttgart würben gercu U brei Rationalltberalc, zwei Bolkspaneiler, ein Konservativer und 4 Sozialdemokraten. In ocr Zusam