26. A
fftieg ztveier Registrierballone
bleibt Ueberftanb.
Mk.
Mk.
43-45
79—83
49—51
88—91
47-00
98-09
63.00—65.50
80,00—82.00
63.00—64.00
79.00—81.00
62.00—65.00
80.00—82.00
61.00—65.00
80.00—82.0)
I '
Hl
•1
ugoZietz
95-98
83-93
33-86
80—83
105—114
95-110
50-52
46—48
baß : Beste! heim Berar
81-91
81-90
76—86
66-80
59—67
62—67
56—60
53-57
47-51
FABRIK ANSICHT
Preis für 100 Md, Lebend- Schlacht gewicht
48-51
42-47
41—46
33-40
26—30
Ochsen.
Vollfleifchige, au§gemäftete, höchsten Schlachtwertes, 4—7 Jahre alt ....... die noch nicht gezogen haben (nngejochte) . . Jnnge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.
Vollfleischige, jüngere Färsen, Kühe.
Vollfleischige ansgem. Färsen höchst. Schlachtw Vollfleischige ausgemästeteKühehöchstenSchlach- wertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemästete Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen Kälber.
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .
Geringere Saugkälber
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S ch a f e.
Ctallniastschale: Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine.
Voflfleischige Schweine von80-100 kg Lebendgewicht........
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Vollfleischtge Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Dollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht
Märkte.
fc. Frankfurt a. M. V ieh hol-Marktbericht vom 25. Ang. Auftrieb: Rinder 1398, darunter Ochsen 145, Bullen 98, Kühe und Färsen "'94, Kälber 330, Schafe 133, Schweine 2441.
Tendenz: Rinder, Kälber und Schafe geräumt, bei Schweinen
„Mignon.* Freitag, den 29. August, abends 7,8 Uhr: „Wiener Blut.* Samstag, den 30. August, abends 7 Uhr: „Tannhäuser.* Sonntag, den 31. August, abends 728 Uhr (neu einstudiert): „Cosi fan tutte.“ (So machens alle.) Komische Oper in 2 Akten. Musik von W. A. Mozart. Montag, den 1. September, abends ' ,8 Uhr: „Tie Fledermaus.* Dienstag, den 2. September, abends 728 Uljt: ,Cosi fan tutte.“ Mittwoch, den 3. September, abends */28 Uhr' Ter Ring des Nibelungen. Vorabend. „Das Rheingold/'
; : i 1 §chauspielhau5.
Dienstag, den 26. August, abends 8 Uhr: „TorothyS Rettung " Mittwoch, den 27. Aug., abends 8 Uhr: „Tie Frau von 40 Jahren.* Donnerstag, den 28. August, abends 7 Uhr: Zu Goethes Geburtstag: „Egmoick.* Freitaa, den 29. August, abends 8 Uhr: Abschiedsvorstellung für Herrn Mar Bayrhammer: „Ter Pfarrer von Kirchfeld." Samstag, den 30. August, abends 8 Uhr: Zum ersten öle : „Ter Kampf um die Festung." (La prise de Berg op Zoom.) Komödie in 4Akten von SachaGuitry. Sonntag, 31.Aug., abds.HUHr: „Tie Frau von 40 Jahren." Montag, den 1. September, abends 8 Uhr: „Der Kampf um die Festung." Dienstag, den 2. Sept, abends 8 Uhr: „Fuhrmann Henschel." Mittwoch, den 3. September, abends 8 Uhr: „Ter Kampf um die Festung." Donnerstag, ber 4. September, abends 8 Uhr: Abschiedsvorstellung für Herrn Arthur Meyer: „Johannisfeuer."
UM Der 6 erschein Sonnt- iiiet!" Me»' nveiinj blatt iü (Tiens zwei!"' willst flernip für bie Verlag Adleise W WüP fiir die bis »oi
Heer und Flotte.
Unterseeboote von 11000 Tonnen. Der Plan 'eines russischen Riesenunterseebootes von 5000 Tonnen, über den jüngst berichtet wurde, wird weit in den Schotten gestellt durch noch viel größere Projekte dieser Art, die von einem italienischen Techniker zur Annahme empfohlen werden. General Cuniberti, ein bekannter Fachmann in nmrinetechnischen Fragen, erörtert in der Rivista Marittima den Bon von Unterseebooten mit 11000 Tonnen Gehalt. ' Seine Gründe für die Notwendigkeit eines solchen Schiffs- typns leitet er aus ^der Tatsache her, daß die Wirkungen der gewaltigen Kanonen, die auf den Panzerschiffen jetzt in Gebrauch sind, aufgehoben werden durch die Fortschritte in der Panzerung, so daß der Teil der Panzerschiffe über Wasser gesichert ist. Der im Wasser befindliche Teil des Rumpfes der modernen Kriegsschiffe dagegen ist tatsächlich ohne Verteidigung; deshalb wird dem Torpedo, das gerade diese verwundbarste Stelle angreift, in den Seekriegen der Zukunft mehr und mehr Bedeutung zugesprochen werden müssen. Daher sind Unterseefahrzeuge von bedeutender Größe notwendig, die die Torpedos schleudern. Der Verfasser entwirft dann den Plan eines Unterseebootes von 11000 Tonnen, das mit zwei Panzertürmen zu seiner Verteidigung über Wasser ausgerüstet ist und eine große Geschwindigkeit entwickelt. Ein Fahrzeug dieser Art müßte mit einer großen Anzahl von Torpedo-Ausstoßrohren und einer bedeutenden Munition an Torpedos versehen sein; es könnte dann, ganz wie die großen Kriegsschiffe, richtige Salven von Torpedos abgeben. Die gefährlichste und wirk- slanrste Waffe gegen die Riesenpanzerschiffe der Gegenwart, wäre damit gegeben.
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Den großen deutschen Observatorien Berlin (Lindenberg) und Hamburg hat sich am Sonntag als erstes westdeutsches und drittes deutsches das Feldberg- Observatorium angegliedert. Zu der schlichten Einweihungsfeier hatten sich u. a. eingefunden: Geheimrat A ß m a n n , als Vertreter der Staatsregierung, Geheimrat Hergesell (Straßburg), für die internationale Kommission zur Erforschung oer Luft, Geheimrat Dr. Hecker (Straßburg), Geheimrat Wiechert für die Universität Göttingen, Oberbürgermeister Voigt, Stadtrat Bleich e r t und etwa 25 Stadtverordnete für die Stadt Frankfurt, Forstrat Freiherr von Hammerstein-Loxten (Wiesbaden )für die nassauische Forstverwaltung, ferner die Bürgermeister zahlreicher Städte Nassaus und viele andere geladene Gäste, insgesamt etwa 300 Personen. Die Feier wurde durch den Aufstieg zweier Registrierballone eingeleitet. Hierauf entbot Justrzrat Dr. Haeuser der glänzenden Fest- und Gelehrtengesellschaft den Gruß und Tank des Physikalischen Vereins. Sein Dank gatt insbesondere der hochherzigen Stifterin der Institute, Frau Baronin von Reinach. Ein Hoch auf den Kaiser schloß die Rede. In seiner Festrede verbreitete sich Professor Hartmann (Frankfurt )über die Geschichte des Observatoriums. Er gab dabei bekannt, daß das Reichsamt des Innern einen einmaligen Beitrag von 5000 Mark und einen jährlichen von 5000 Mark gestiftet habe, daß ferner durch neuerliche private Unterstützungen die jährlichen Verwaltungskosten von 15—20 000 Mark auf Jahre hinaus gesichert seien. Das Observatorium wird seinen schon bestehenden Stationen in nächster Zeit ein Institut für magnetische Forschungen anreihen. Außerdem ist der Bau eines astrophysikalischen Observatoriums in Aussicht genommen. Dieses bedeutsame Institut, das auch von den Regierungen Belgiens, Frankreichs und Rußlands Unterstützung erfahren wird, soll seinen Platz in dem Sattel zwischen dem großen und kleinen Feldberg erhalten. Es wird demnach in wenigen Jahren aus dem Zusammenschluß aller bisherigen Institute und dem Bau neuer ein Observatorium für kosmische Physik allerersten Ranges im Taunus erstehen. — Geheimrat Aßmann (Lindenberg) brachte die Glückwünsche der Staatsregierung, wobei er auch eine Unterstützung des preußischen Kultusministeriums in Aus- icht stellte. Ihm. schloß sich mit herzlichen Grüßen für die Stadt Frankfurt Oberbürgermeister Voigt an. Im Auftrage der internationalen Kommission für die Erfor- chung der Luft sprach, lebhaft begrüßt, Geheimrat Hergesell (Straßburg). Den Gruß der Frankfurter Akademie überbrachte deren Rektor Professor Dr. Wachsmuth, den Dank des jung aus der Taufe gehobenen Instituts brachte Direktor Dr. Linke dar. Ferner sprachen noch Geheimrat Andreae (Frankfurt) für die Delag, Forstrat Freiherr von H ammerstein-Loxten (Wiesbaden) für die Forstbehörde Nassaus und Herr Kittel (Frankfurt) ür den Gesamt-Taunusklub. — Aus Anlaß der Einweihungsfeierlichkeiten ernannte der Physikalische Verein zu Frankfurt zu Ehrenmitgliedern: Geheimrat Herges ell (Straßburg), Geheimrat Hecker (Straßburg), Ge- yennrat S ch m i d t (Potsdam), Prof. Dr. Syring (Pots- )am), Gehennrat Wiechert (Göttingen) und Fürst Ga- litzin (Petersburg). Eine Besichtigung der gesamten Aü- .agen schloß zu vorgerückter Stunde die Feier, die in der Geschichte des Taunus einen hervorragenden Markstein bilden wird.
Tagung der hessischen Llottenvereinr.
l. Lehrerheim Vogelsberg, 24.Aug.
Hier fand die Hauptversammlung des Deutschen Flotten Vereins für das Großherzogtum Hessen statt. Der Vorsitzende Dr. M e r ck - Darmstadt gedachte in seiner Eröffnungsansprache des 25jährigen Jubiläums des Kaisers, des Schöpfers der deutschen Seemacht, sowie des Großhcr- zvgs, der die Schutzherrschaft über den Landesverband in Hessen übernommen habe. Begeistert stimmte die Versammlung in das Hoch auf Kaiser und Landesfürst ein. An den Großherzog wurde leine 5)uldigungsdrahtung, an den Präsidenten des deutschen Gesamtvereins eine Begrüßung abgesandt. Weiter begrüßte der Redner den Vertreter der Regierung, Kreisrat Dr. Kranzbühler (Schotten), den Bürgermeister Kromm (Schotten) und den eif- xigen Förderer des Flottenvereins im Vogelsberg, Geheimrat 'S ch ö u f e l d. Letzterem übergab er die Ehrentafel mrd das goldene Ehrenwartabzeichen. Admiral Westphahl, der aus Gesundheitsrücksichten sein Amt als 2. Vorsitzender niedergelegt hat, erhielt eine Ehrenurkunde. Den Willkommen der Regierung und des Kreises Sck)vtten sprach Kreisrat Dr. Kranzbühler aus, namens der Stadt sprach Bürgermeister Kromm. Weitere Ehrenurkunden erhielten: Oberförster Groos (Viernheim), Kaufmann .Krämer (Darmstadt), Förster Frank (Alsfeld), und Kaufmann Jährling (Nieder-Ramstadt). Ehrenzeichen wurden verliehen an Geheimrat Lahm (Mainz), Professor Bauer (Darmstadt), Kreisrat Wolf (Oppenheim), Wilkens (Krumstadt), Oberstleutnant Mootz (Auerbach), Klump (Dieburg), und Heiderich.
Den Jahresbericht erstattete Admiral W e st p h a h l (Darmstadt). Da 1914 die allgemeine deutsche Lehrerversamm- lu n g in Kiel tagt, so soll auf Kosten des Flottenvereins für 1000 Lehrer eine Studienfahrt nach Sonderburg und Mürwigk veranstaltet werden. Die überaus erfolgreiche Mitwirkung des deutschen Lehrerstandes für die Sache des Flottenvereins wird rühmend hervorgehoben. Die Kreisgruppe Mainz veranstaltete eine Fahrt an die Wasserkante, der Landesausschuß eine Reise nach Oesterreich und Italien. Während im Reich der Deutsche Flottenverein um 52 Ortsgruppen und 12 000 Mitglieder zunahm, zeigte Hessen eine kleine Abnahme, eine Werbetätigkeit durch Vorträge ist daher weiterhin geboten.
' Der Flottenvereiu zählt in Hessen 10100 Mitglieder (in Oberhessen 3234, in Starkenburg 5015, in Rheinhessen 1827), dazu kommen noch 144 Körperschaften mit 19 439 Mitgliedern. In Oberhessen entfallen auf den Kreis Gießen 912 (Stadt 384, Lang-Göns 66, Grünberg 65), Alsfeld 358, Büdingen 388, Friedberg 882, Schotten 306 und Lauterbach 380. Die Rechnungs- ablage für 1912 zeigt eine Einnahme von 16 236.78 Mk, eine Ausgabe von 14 179.17 Mk., also einen Ueberfchuß von 2057.61 Mark. Für Werbetätigkeit und Bor träge wurden nahezu 1000 Mk. aüsgegeben. Die Mitgliederbeiträge ergaben 14 913 Mk. 'Der Voranschlag für 1913 sieht eine Einnahme von 16 800 Mk., eine Ausgabe von 14 000 Mk. vor.
lieber die Hauptversammlung des Deutschen Flottenvereins in Bremen vom 23. bis 26. Mai berichtete Oberbürgermeister i. R Schäfer (Darmstadt).
Auf die Gründung des deutschen Marineheims weist der Vorsitzende hin, er bittet die Gruppen um Beiträge durch tsantnrfimgen. Eine Lotterie ist geplant, ein Grundstück ber Eckernförde ist bereits erworben. Für die Jahresversammlung 1914 melden sich die Ortsgruppen Offenbach rmd Hepven heim. Auf Antrag des Kreisrats Kranzbühler wird die Entscheidung dem Ausschuß überlassen. Das gleiche geschieht mit der Wahl des zweiten Vorsitzenden. An die Verhandlungen schloß -sich das Festessen im Lehrerheim. Eine fesselnde und anregende Feier bildete um 2V2 Uhr das Volksfest int Waldesgrün des Mttenburgkopfes. Um i/22 Uhr wurde auf der Platte bei Schotten -der Festung ausgestellt, der dann durch die Stadt nach dem Mlen- burgskopf führte. Die Schottener Vereine, die Schulklassen und die Kriegervereine des Hassiab^irkes Vogelsberg unter Leitung «beg Bürgermeisters Biehl-Rainrod nahmen teil. Auf dem
latotmlung gekommen war. Jchsgefamt dürften es wohl über 1500 Personen gewesen sein Die Feier wurde durch ein Musikstück eingeleitet. Nach dem Liede „Hör uns? Gott, Herr der Welt", vorgetragen durch die vereinigten Kirchen-Gesangvereine von Bin- tzen, Bingerbrück und Frei-Weinheim, wurden die Erschienenen durch den Vorsitzenden des Festausschusses, Pfarrer Reinhardt '(Singen), begrüßt. Weitere Begrüßungsansprachen hielten im INcrmen des Zentralvereins des evang. Bundes der Vorsitzende des hessischen Landesvereins, Pfarrer Dr. Weiß (Darmstadt) im Namen der Kreisregierung, Negierungsrat Bohn- Bingen, im Namen der Stadtverwaltung, Beigeordneter Fischer (Bingen). An den Großherzog von Hessen -wurde ein Huldigungstelegramm >cck>gesandt, auf das aus Wolfsgarten folgende Antwort einlief: >^Jch habe mich über erneutes Treugelöbnis sehr gefreut und Lanke Ihnen vielmals. Ernst Ludwig." Nach dem Vortrag.des Pfarrers Marx (Darmstadt) über „Luthergeist in den Befreiungskriegen", in dem sich der Redner eingehend mit dem Geiste des deutschen Volkes vor dem Kriege beschäftigte und die einzelnen Freiheitshelden erörterte, wurde folgende Kundgebung einstimmig angenommen: Im Ausblick zum Niederwalddenkmal, dem Wahrzeichen der im neuen Kaiserreiche geeinten deutschen Stämme lutb Staaten, erkennen wir in dankbarer Freude die großen Taten, die „der Gott, der Eisen wachsen ließ", durch die Freiheitsheldenl von 1813 an unserem gesamten Volke getan hat. Wir bekennen uns zu der opferfreudigen Vaterlandsliebe, zu dem tatensrohen Freiheitskrieg, zu dem evangelischen Frömmigkeitsernst unserer Väter. Unb wir geben die Mahnung weiter: Ehre und Treue dem Vaterland, Treue und Glauben dem Evangelium! — Pfarrer Becker (Neunkirchen) hielt hierauf einen Vortrag über Luthergeist im neuen Deutschen Reich, in dem der Redner einen Vergleich zwischen Luther und Bismarck zog. Das Schlußwort wurde vom Professor Wenzel (Bingen) gesprochen. Gemeinsame Lieder und loeitere Chorgesänge der bereinigten Kirchenchöre bildeten die weiteren Bestandteile des Programms. — Abends fand ein geselliges Beisammensein statt, bei dem die Kirchenchöre sangen und verschiedene Ansprachen gehalten wurden.
ic. Frankfurt a. M., 25. Aug. (Orig.-Telegr. des „Gien. Anz.*) Amtliche Notterungen der heutigen Frucht markt v rei > >. Weizen (hiesiger) Mk. 20.4'i—20,60, Kurhessischer Mk. 20.40.—20.60, Wetterauer 'Mk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 16.75 bis 16.85, Gerste (Wetterauer) neue 16.50—17.50, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried neu Alk. 17-17.50, Hafer alter Mk. 16.75—17.75, Mais Mk. 14.00 bis 14.60, Weizenmehl 0 Mk. 32.50—32.75» Weizenmehl I Mk. 80.50—30.75, Weizenmehl III Mt. 27.25—27.50, Roaqen- mehl 0 Mk. 27.75—28.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 26.50—26.75, Roggenmehl I Mk. 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 9.15—9.25, Weizenschalen Mk. 9,35.-9.50, Roggenkleie Mk. 11.10—11.25, Malzkeime Mk. 12.00—12.25, Biertreber 12.25—12.50^ Raps Mk. 29.00—30.00, Futtergerste Mk. 11,50—11,75. Alles per 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M., 25. Aug. (Orig.-Telegr. des „Gieä. Anzeigers*.) Statt o ffel markt. Man notierte: Kartoffeln (neue) in Waggons Mk. 3.75—4.5H im Kleinhandel Mk. 5.50—6.00 für je 100 Kg.
Verantwortlich für den gesamten redaktionellen Teil: Aug. Goetz.
Sport-
Internat io n al es Lawn-Ten nis-Turnier zu Bad-Nauheim Bad-Nauheim, 23. Aug. Nachmittags von V25 bis 6 Uhr besuchte Prinz Heinrich der Niederlande das Turnier. Zur eiben Zeit weckte die in den Berliner Hofkreisen bekannte Gräfin Melitta Dönhoff am Platze, deren Gatte wieder die Bad- Nauheimer Kur gebraucht. Von den Wettkämpfen wurde das Herren-Dopvelspiel ohne Vorgabe mit einigen spannenden Kämpfen Alt Ende geführt. Zunächst siegten Albrecht-Carl Kreuzer am Vormittag über Schüler - Paul* ®/4 6/r % und über Daub- E. Schadow e/36/,,bann Lindpaintner-Ernst* über Groos- Logie 7/k 6/< %• Am Nachmittag folgte dann die Schlußrunde zwischen Lindpaintner-Ernst" und Albrecht-Carl Kreuzer. Hier siegten Lindp ain tner- Ernst mit % 6/i ’/r Im Herren- Einzelsptel mit Vorgabe siegt Logie über Lindpaintner ®/4 ®/6 und ist damit in die Schlußrunde eingerückt. Im Damen-Einzel- spiel setzte $rL Bamberger ihren Siegeszug fort und schlug verhältnismäßig rasch Frau Lent 6/t %. Frl. Bamberger steht damit ebenfalls in der Schlußrunde, wo sie morgen auf Frl. Weihermann treffen wird. Im Damen-Einzelspiel mit Vorgabe ind ebenfalls die vier besten Damen in die Vorschlußrunde gekommen. Hier hat Frl. Satin noch gegen Frau Lent und Frl. I. Weihermann gegen Frl. Bamberger zu spielen. Das Herren-Einzelspiel für Offiziere der Hessischen Division um den Preis des Grobherzogs von Hessen wurde heute begonnen. Leutnant Taub (Inf.-Regt. 118) und Oberleutnant van Jlsemann (Jns.-Regt. 115) sind die aussichtsreichsten Bewerber. Dieser hat ich bereits bis zum 2. Preis durchgespielt. Auch das Einzelspiel für Senioren mit Vorgabe ist heute begonnen worden. Die Schlußrunden der offenen Spiele werden morgen im Lauf des Nachmittags erledigt, ebenso die meisten Vorgabespiele, so daß die Preisverteilung morgen abend stattfinden kann und höchstens einige wenige Wettspiele am Montag nachträglich zu erledigen sein werden.
Der kaiserlich deutsche Ausschuß zum Studium des amerikanischen Sports, der zur Vorbereitung für die in Berlin stattfindenden Olympischen Spiele von 1916 die Formen des Trainings in den Vereinigten Staaten beobachten will, ist am vorigen Donnerstag in New Port seierlich empfangen worden. In Amerika hält man die Entsendung dieses Ausschusses allgemein für ein Zeichen, daß Deutschland besondere Anstrengungen machen will, um 1916 den Amerikanern die Palme der Athletik zu entreißen. In den Begrüßungsreden kam denn auch diese Anschauung deutlich zum Ausdruck und zugleich der stolze Glaube, daß Amerika einen Vorrang bewahren werde. Der Präsident der Amateur» Sport-Union der Vereinigten Staaten Richter Weeks erklärte, daß Amerika in seinem Training feine Geheimnisse kenne, daß die Deutschen den vollsten Einblick in den „Innendienst des amerikanischen Sports" gewinnen würden, und sagte voraus, daß die Olympischen Spiele von 1916 das wichtigste Ereignis in der Geschichte des Sports der Welt bedeuten würden. Der Präsident des New Porker Sportklubs Page betonte das besondere Interesse des Kaisers am amerikanischen Sport und teilte mit, daß Amerika wie England einen Fonds von 2 Millionen für die Olympischen Spiele sammeln werde. Eine Subskription solle unter allen Mitgliedern der amerikanischen ©portpereinigungen veranstaltet werden, wobei jeher men Dollar zahle: so werde die Summe leicht aufgebracht werden.
Spielplan der vereinigten frankfurter Stadttheater.
Gpernhavr.
Dienstag, den 26. August, abends 6 Uhr: „Tie Meistersinger von Nürnberg." Asittwoch, den 27. August, abends 7 Uhr: „Figaros Hochzeit.* Donnerstag, den 28. August, abends 1/t8 Uhr-
Naturtheater am Mtbärrgskopf zeigten die Schottener Jungfrauen und Turner schöne Darbietungen in dem Marnnefestsptel. Daran schlossen sich Schülerturnen, Chvrgesang des Turn- und Gesangvereins, Spiele, Konzert und Tanz. Abends wurden die Fels- partten beleuchtet.
Die Einweihung öes zeldbergobservatoriums.
Salem Aleikum SaletnGold
Cigaretten.
PreisN9 34 4 5 6 8 10
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