Ausgabe 
27.9.1913 Sechstes Blatt
 
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Frau n-Nunv-chau.

Herbstfrüchte.

Der derbst, der so qabenrrich ui, rote keine andere JahrcS-ert, ist auch für bic feausir^i cm ^reun) ^reihet ist er in gerotfi r Weiic auch ansprul. >oll und stellt m'innrn an die Ätdüe d ; Frau, bic seine Drüber, Sommer, imtcr und Lenz, nie erheben würden.

Berghoch liegt auf dem Lande das Weiplraut geschichtet unv wartet der Verarbeckung ab Sauerkraut. In bet bladr kau': man eS ja fertig udn billig 21 b . on tft Doch auch dorr das Bcrlangcn rege, selber Mraul u hobeln und einzumackien, un> wir wollen gleich miitcilcn, wie nan sich in der Häuslichkeit selber ein prachtvolles Sauertraut herrcd :en kann.

Man wähle recht ichön jeste, aber -arte Köpfe Weißkraut. (Sin kleines neue- Fast liege bereit, um das out der Hobel Gurken- Das Fast must man mit Stuerteia auflretben; ein liflifi' tuch ist nicht so nut für den Geschmack o 3 Krautes. Um das Ahraul richtig -u schneiden, iirbme man ' .'topfe, halbiere sie, cutTernc mit einem Schnitt den Strunk etwaige harte Blätter und Rwven und hobele cd recht sein Nun belegt man den Boden des Fäßchens mit grasten schönen, sauber abgewaschenen und wieder abgetrockneten Äohlblattcrn, streut ein klein wenigs Sah daraus, mischt bic geschnittenen Bta, er ebenfalls mit Salz, schicktet sie nun gan» test in bas Fuschen ein und streut über jede Lage etwa 12 bt5 15 Wackhvlberk 7,, -m, eiu.ie TiU und Weinrebe von ernt em Wein. Oben nut bas itarf entgeprestte Kraut gibt man wieder sah, bann ganze Stohlblättcr uno ulctz: reines, nur diesem Zwecke dienendes Leinentuch, legt beit Deckel Darauf und beschwert ihn mit Steinen. Nack l" bis 12 Tugen ist bas 'traut burckgegoren genug, nm angebraucht werden zu können Man kann es.auch in Lteinlövtc einsegen und verfährt dann gern nach dem folgenden einfachen Düsseldorfer Ne, vt, da man das amicbraudite^Soucnraut nie mehr lange aufbewahren kann: Der Boden des TopfeS wird mit Salz bestreut, dann oas sehr sein geschnittene Kraut ohne weiteres Salz darauf gelegt, urtb .zwar in dünner Lage. Tnrauf legt man kleine ungeschälte, aber tadellos saubere und wurmlose Bors- dorfei 'Jlcyfcl, ganze Weintrauben und frische, abgezogene Walnuß- kerne Obenauf streut mau Salz, bedeckt mit ganzen, raupenfreien sauberen Blättern, legi ein Beulelck-eu mit Sauerteig obenauf, deckt das leinene reine Tudi vierfach darüber, einen Deckel daraus und beschwert ihn mit Steinen.

Ist das .'traut beiseite und im Keller trocken und fieber untergebracht, so treten schon wieder neue Anforderungen an bic rührige Hausfrau heran Im Garten harren bic mächtigen Kür­bisse, die wie riesige Ballons auf den Beeten liegen.

Der .Kürbis ist ein neuerdings sehr begehrtes Gemüse. Man rieht in den grasten Mirtnereicn uns auch wohl vrivatim jetzt sei r viele Sorten davon. Tie französischen Flaschenkürbisse, (Sour* gelt-s genannt, nehmen sogar eben einen bedeutenden Raum in bet Gastronomie ein Sic werden geschält, in Streifen oder Scheiben geschnitten und auf dem Rost oder in der Pfanne gebraten. Ferner füllt man bic ausgehöhlten unb geschalten Kürbisse mit Fleisckj- farrc oder auch mit einem Gemenge von Steinpilzen, (Shesterkäfc, Salme und Aeistdrot nebst Gewürzen; dann schließt man die Ocfsnung mit dein angeschnittenen Deckel unb liebet die Eourgcttcs in Sal.uuaffcr weich Mil brauner Butter ober einer Mufseline- Soucc fdtmeden sie delikat.

Und bann die Acpsel! Tic Zahl ihrer Spielarten ist so mannigiad) wie ihre Verwertung, von der nur an bic>fel* marmelade oocr daS rheinische Kraut erinnert werben soll, welchem die Hausfrau ihre Aufmcrkfamkeit mehr wie es im allgemeinen gcichichl, zuwenden müßte. Die Aepfel, die dazu verwenbet werden, können ruhig etwas unreif ober angestoßen fein. Man reibt sic in einer sogenannten Obstmühlc und in Ermangelung einer solchen werden bic Aepfel mit sehr ivenig Wasser im offenen Steffel ganz zcrkockt, dann burd) ein Haarsieb gcftridicn, unb ber Saft wirb ohne Zucker so bid wie möglich eingekocht, woraus man ihn in Steintöpfe füllt, mit Pergament jubinbet unb aufbewahrt. Beim

Apfelkraut nimmt man ben vierten Teil der Menge fastige Birnen bazu, was den .Zucker ersetzt unb den Geschmack bebt. M.

DaS machst Du nun?

Senn fick zwei rungc Mabckcu auf der Straste ober in ber Gesellschaft treffen, die sich vielleicht seil dem Verlassen der schule nickt mehr gesehen hatten, fo hört man sic luern fragen:

Sag mal, was machst du nun?" Es erscheint io idbitvcr- stSnd'ück, dost das mnge Mudchen, nackoem cs die Schule hinter iidi Hai, fick in iroe^ocinem Beru' auSbilbct, fei es, dm st c» Buch* mhrung, daß cs Krank, nvflegen lernt, dast es sich als Inocronicnn ald Lehrerin uiro ausbildct. Es gibt in her Gros stabt auch unter den oberen Zehntauieud junger Tarnen viele, bic mit Ernst einen Demi ergreifen, nickt um anderen Bedürftigeren das Brot weg* zunchmen, sondern, um cinc^iusfüllende Bescka'iigung zu haben, und bann ipater nach abgelegten Examina einen Grund zu bc* siyen, auf berr sie in ihren vielen Mußestunden fröhlick roeiier» bauen können, sich unb anderen ihres Kreises zu Nutz unb Frommen.

Wenn auf bic Frage einer jungen, den ernsten Studien einer Univeriitaislaufbahn zustrebenden Tarne, die Antwort ber anderen heule lautet: ,^Jch bin zu Haufe!" fo erregt das etwas wie Be­fremden. Ein junges Mädchen, das feine töchterlichen Pflichten als Vertreterin ber Mutter erfüllt, findet volles Verständnis, aber eine, die nur an ihre Toilette denk:. Besuche macht, spazieren gebt, ein bistchen stickt, ein Kistchen Klavier klimpert, ein Kistchen Tennis spielt, bas kann einem modernen, jungen Mädchen, das fick) dem Studium, dem Lchrerinbcruf, der Musik. Maleret, Schnei* berei, Krankenpflege, Kochkunst alS solcher widmet, durchaus nicht Achtung einflöfen. .

Wo im Hause normale Verhältnisse obwalten, sollte doch jede Tochter, deren Fähigkeiten zu irgendeiner bestimmten Bernfsart ljinncigen, sich in dieser in irgendeiner Weise vervollkommnen. Die Haushaltung ist auch einer ber vielen Zweige am Baume des Lebens, der gepflegt uns ernst behandelt sein null. Eine gute Tochter, bic sich ihm widmet, bat allerdings ber Arbeit genug und selbst Prinzessinnen schrecken nicht davor zurück, sich in bet Hausführung gründlich unterweisen au lassen.

Aber das Spielcrige, oas Oberflächliche, basein bistchen", kurz bas geschäftige Nichtstun, das sollte doch als nicht mehr zeit* gcmäst aus dem Tagesplan unserer jungen Mädchen ausgefchaltet werden und dem Ernst einer bestimmten unb förbernben Tätigkeit weichen.

Wer ein Pfund erhalten hat, der wuchere damit, indem er cS zu einem Segen für sich unb andere macht, wer ein Talent von der gütigen Vorsehung mitbekommen hak, ber tue besgleickjcn. Wer viel gelernt bat, ber wird auch mehr unb mehr nach innerer Vollkommenheit streben, unb iver selbst Segen auf feinem Pfade gefunden hat, wirb auch für andere ein Segen fein. M. R.

*

Ein Kleid, bas nie unmodern wird. Aus Chicago kommt das grobe Heil, der dortige Sdjneibcrflub ist ber Verkünder: das Ei des Columbus in der Mode, das bisher noch nie cutberfle Kleid ist endlich gefunden, das Kleid für alles und für immer, ein Kostüm, das niemals unmodern werden kann, denn die kunstvolle Hand des Schneiders hat eS gleich so eingerichtet, dast es mühelos allen Schwankungen her Mödclaunen angepasst werden kann. DieRobe von Chicago" begnügt sich nicht damit, auf die von den Ehegatten so gefürchteten Bataillone von Haken und Tmdfnöpfcn zu verzichten und sie burd) zwei an der Vorder­seite angebrachte Sllammcrn zu ersetzen, nein, der größte Vorzug ist ber Umstand, dast dieses, wie Augenzeugen versichern, sehr fesch unb elegant anssehende Damengewand fo gearbeitet ist, daß es ohne weiteres jeder Fiyur und jeder Mode angepaßt werden kann. Gefckickt verborgene reiche Falten ermöglichen es, den Rock weit und die Taille breit zu machen. Wer einen Humpclrock haben will, schließt einfad) diese Falten: für bie Straße ist mit einem einfachen Handgriff das Kleid hock) geschloffen- für den Nackmittag und das Heim halsfrei unb für den Llbend becolletirrt und ärmellos. Und fo ist dieses (Kewand, von dem ber New Bork Heralb berichtet, in ber Tat das Kleid ber Kleider, denn es kann

nickt nur in wenigen Sekunden jeder Mode unb Gelegenen gtxxin werden, jeder Stoff eignet fick auch zur tkratbexiuna in bieser Form, unb wenn man nur ein emr'.qes «olckestleir» hk,'itzr. perhigt man aus lange Zeit über ein ganze- ab mal tvn rtostümen unb Roben.

- TicNonncnhaube" al» neueste Mode. Denn die Putzmacherinnen ihren fehönen Kundinnen einen mit Federn ausstai'iert.n lopfschmuck liefern, ber bte Lieges'ier eines Jn- blaneriäurtlinas au' dem Kriegsofad übertrifft, warum sollen sie bc nickt zur Abweckflung auch eine sanfte zarte Form bringen?

n diesen Erwägungen ausgehend, bieten bic ameruamiilKn -*toöe* schöpfer eine eigenartige Neuheit bar, die 'ick bereu-5 groRcr 2k * ttkbthcit erfreut: bic Nonnenhaube Freilich ist diese vaube in reckt kostbarer unbweltlicher" Art umgcrtaltet. Statt eines emiadier unb schlickten Tuches bat sie eine Umrahmung von silbern schimmerüden Spitzen, bie in einer breiten Kante sich um das Gesicht schmiegen: sie ist mit bunten Steinen boetzt. So erinnert diese anmutig um den Kopf gelegte Haube kaum noch an ihr Vorbild, nachdem sic unnötigerweise gcnainü ist.

n mit einem schmalen ov: die neue

Track t tragen können: zu cirftm Mabonnen'cheite'. und großen etwas schwermütigen Augen aber, bie un:cr dem feinen leuchten­den Tod) ber Spitzen hervorlugen, steht sie entzückenb unb ver­leiht dem Gesicht eine geschloffene Harmonie.

Das Telephon als Scheidungsgrund Tay ber Telcphonbradt nickt nur willig die zärtlichsten öotidjaftrn weitergibt, sondern auch bei übermäßiger Ausnutzung rackedurstig die Grundlagen der Liebe unb des Eheglückes er* schüttern kann, beweist die Scheidungsklage, die Mr. Eimer Mittler ietzt in St Louis gegen feine junge Frau angestrengt hat Tenn ihre telephonische Zärtlichkeit hat ih»i feine Existenz gekdstet. 2030 Mal am Tage rief die erst feit wenigen Wochen ihm angetraute junge Frau den GemaU in seinem Bureau an, bis schließlich. der (5bei eines Tage» die Geduld verlor unb ohne viel Umstände Mr Mittler auS feiner Stellung entliefe, die er feil Fahren innebatie und die ihm ein gutes sicheres Einkommen geiodlrtc Nun hat der Mann auf Grund dieses Vorfalles bic Scheidungsklage cingcleitct und die trostlose Gattin schwört, nie wieder zu telephonieren.

Wie man gnt offen ttnfc trinken kann, ohne Wagcnbcfcbtvcr&cn befürchten

3M muffen.

Eine üvviac Lebensweise, viel Fleisch viel Bier oder Wein, bleibt nicht ohne (Einfluh auf unteren BcrdauungsorganlsmuS. Sic führt mit ber Seit zu einer llcbcrprobuftton von Manenfaurc und diele übcrfdriifiigc Säure im Tinnen bildet die llrindic der meisten Magcnbeschwerden. Sie greift nämlich die Aorten Schleim­häute der inneren Magemvnnd am bebmbert den normalen Ber- bnuung6öornann unb bewirkt iencS Gefühl der Bedrückung und Völle, welches Btclcn bie Lust an einer guten Mahlzeit schon int voraus verdirbt.

DaS beite ist. es überhaupt nickt soweit kommen zu taffen, indem man die überfdiüiHgc Saure neutralisiert, b. h. mllbc unb harmlos macht, unb bic Bildung weiterer Säure unterbinbet. Das erreicht man mit einer kleinen Doli» btfurirter Magnesia, wie man sie in den Avothcken unb Drogerien bekommt. Em halber Teelufiel vell davon in etwas tuarmem ober kaltem Walser aufgelöst, nach be­endeter Mahlzeit genossen, tut es. Die blfurirte MagneNa bat gar feinen (Einfluh nut den Tinnen selbst, sie neutralisiert bloh über- fdriifftge Säure unb laßt fo bie natürliche rtunttion ber Verdauung wieder zur Geltung kommen. Aus eine DofiS hin tritt daher auch in Kürze Erleichterung em. *s" .

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Gießen.

Aufgebote: Sept 19. Karl Otto Kiefer, Backer, mit Elise Best, beide in Mannheim. Heinrich Port, Bergwerks- bcamlcr in Niederbiel, mit Anna Weidmantt in Gießen Wilhelm 'Jubroin Flick, Maler, mit Elisabeth Hölscher, beide in Hannover - 22. 'Jluguft Konrad Will ick), Dienst knecht, mit Katharina Bohner, beibt' in Wahlen 23 Karl Pempfer, Eiieubahn-Hilfssdjassner, mit Marie Ernestine Wagner, beide in , Hermann Willi Letsch, Monteur, mit Katharina Matz, beide m Stettin Hermann Engel, Hauer m Freisen­bruch, mit Henriette Hirt in Rüchcnback). Gustav Auyust Staubesand. Schlosser, mit Karol ine Stroh, beide in Neu-Ffen* Vilhelm Friedrick) Kachle, Bäcker, mit Emma Martha »en Anhalt 24 Friedrich Ferdinand Otto Thieme, Eisenbahngehilfe, mit Margareta Dietz, beide in Gießen. Jakob Kar! Nan, Heizer in Gießen, mit Lisa Emmel in 3Mietu 25. Gustav Bindingshaus, Postbote in Gießen, mit Elife Stelz in Staben, .streis Friedberg - August Krämer, Weislnndcr, mit Maria Katharina Görnert, beide in Kirch- Göns.

Eheschließungen Sept 20. Wilhelm Bachmann. Metzger, mit Johanna Emilie Immel, beide in Freicnseen -Kreis start sz-erdinand Schick, Postidmün mit Katharina Baner in Oppershofen. Wilhelm Konrad Hahn, Schrcinermeister. mit 'tatbarina Elise Sophie Schlörb, beide in Gießen. - Julius Alker, Sdnrcibgcbilte, mit Rofinc Lina Su­sanne Friederike Sdmtibt, beide in Gießen s2(uguft Gissel, KeNner, mit Elisabetha Ohlenschläger, beide in Gießen.

Geborene: Sept. 13. Dem itaufmann Jakob Balthasar Häuser ein Sohn, Ludwig. 14. Dem staufmann Carl Sdniitn ein Sohn. 16. Dem Kaufmann Siegmund Hammerfchlag eine Tochter, Gertrud. Dem Weinbinbermeister Wilhelm Feuer^ bad) ein Sohn. Friedrich Willi. 17 Dem Sdv.il>nmdxr Wil­helm Masnr eine Tockter, Paula. 18 Dem Kassebotcn ?ldols Sdnnibl ein Sohn, Adolf Wilhelm 19. Dem Buckljaltcr Karl MauS ein Sohn Dem Faln-ikarbeiter Bernhard Beck ein Sohu,'Emil Ernst. Dem'Schlotier Karl Konrad Hertnann Heilen eine Tockücr, Hedwig. - 20 Deut Hilfsntonteur Artw Walter Fijckei nnc Tochter, Erika Helene eluabetb. - Dem Arbeiter Heinncl, Balßer eine Tochter. Lut'e Auguste - 21. Dem Dienst, mann Heinrich Wilhelm Frank ein Sohn Dem Eisenix:bn* llnteraiiirtentcn Ernst Landsieoel ein Sohn, Otto 22 Dem Mafcktnen'.t>st>sser Hrinnck Wilhelm .\?ermann Kleinst eine Tochter, Antonie Marie Atma statharme Lina. 23 Tcm Schlosser Phtltvv Fofeph Wacker eine Tochter, Maria Magdalena. Dem Kaufmann Foieph Wulm ein Sobn, Foseph Dem Telegraphen leitiiu,)s'Aufseher Lmtis Größer ein Sobn, Otto 24. D<m Taglöhner Wilhelm Franz Hammel ein Si»bn. Heinrich Wil- heim

Gestorbene: Scvt 19. Matthäus Baumann, TaglSdner, 51 Fabre alt. Neuentveg 48. - 21 Gustav Brück Ober Babn- affiftert. 48 Fabre all, Dammstraße 24 Klara ffatbimne Marie Auguste 'Hinrf, ä Jahre alt. Sonnnntrafee 12. Karotlne Natt- ytann qrb. Wridig. 68 Fabre alt. ttzartenstraße 18. 25 Edar- lotte Buff, 3abrv alt. Kaiser Allee 14 a

Alrfeld.

Aufgebote: September 8. Johannes Weife V., Fabrik­arbeiter, mit Margarethe Robert, beide in Liederbach. 9. Fried­rich Hermann Hennig, Bezirksfeldwebel in Wsfeld, mit Ehristltebe Erdmuthe Klara Hutschenreuter in Schleiz. 11. Heinrich Wil­helm Ferdinand Bücking, Weißbindergehilsc, mit Anna Marga­rethe Flohr, beide tn Alsfeld. 19. Hermann Freihöfer, Kgl. Wagenhalter in Berlin, mit Anna Emilie Marie Etling zu Als­feld. 23. August Lanalotz, Handlungs^jehilse, mit Juliane Auguste Hoffmann, Verkäuferin, beide in Alsfeld.

Eheschließungen: September 6. Heinrich Wörle, Tag» löhner, mit Anna Emilie Abend, beioe in AlSfeld. 16. Heinrich Wilker, Sckreibgehilfe in Seligenstadt (Kreis Offenbach), mit Anna Kacharinc Post in Alsfeld.

Geborene: August 31. Dem Schlossergehilfen Hermann Paul Riediger eine Tockter. Pauline. September 3. Dem Kellerarbeiter Johannes Böckjer eine Tochter, Katharine. Dem Taglöhner Heinrich Wagner eine Tockter, Margarethe. 7. Dem Kaufmann Otto Leidner ein Sohn, Heinrich Otto. 12. Dem Betonarbeiter Heinrich Otterbein eine Tock ter, Anna. 16. Dem Gärtner Werner Allendorf ein Sohn, Heinrich. 24. Dem Taglöhncr Georg Glitsch ein Sohn, Wilhelm.

Sterbcfälle: September 6 Kaspar Eckstein, Taglöhner, 67 Jahre alt. 7. Heinrich Pfeffer, Taglöhner, 40 Jahre alt. 10. Werner Koch, 6 Monate alt. 17. Wilhelm Marker, Taglöhner, 78 Jahre alt. Elisabethe Decher, geb. Waldeck, 57 Jahre alt. 19. Karl Wefely, 7 Jahre alt. 20. Karl Sckopbach, Rentner, 70 Jahre alt. 24. Heinrich Zulauf VII., Landwirt, von Nieder-Breidenback, 54 Jahre alt

Alten-Vufeck.

Eheschließungen: Wilhelm Johannes Becstr, Weißbinder in Alten-Buscck, mit Marie Katharine Belten in Atzbach.

Geborene: September 16. Dem Weißbinder Wilhelm Justus Weimer eine Tochter, Margarete. 24. Dem Taglöhner Jakob Wilhelm Dechert ein Sohn.

Sterbcfälle: September 20. Ernst Wilhelm Karl August Rau, ein Monat alt.

Bübingen.

Aufgebote: September 18. Georg Otto Müller, Pfarrer in Kirchbrombach. mit Antonie Johanna Thüring in Büdtngen.

Eheschließungen: September 21. Johannes Borgner, Handarbeiter, mit Elisabeth Müller, geb. Reichert, beide in Bü­dingen.

Sterbefälle: September 18. Simon Schiff, Metzgermeistrr, öl Jahre alt. 23. Friedrich Ernst Valentin, 67 Jahre alt.

Butzbach.

Aufgebote: September 15 ^karl Wilhelm Wer, Bahn- arbeitet in Butzbach, mit Elisabeth Stern, Schneiderin in Ober- Mörlen

E he s chl i e ßu n g e n : September 13 David Löscher, Fahr- burscke, mit Elise Förifch, geb. Jung, in Buyback.

o'tbortne: September 9. Dem Schreiner Johannes Rup­pe! eine Tockter. Frieda Anna. 17 Dem Lokomotivführer Hertnann Otto Julius^ t^ennerick eine Tockter, Margarete

E? o? *1 f öW.embCT 15. Hrinnck Drmtn II., Maurer- meiner, el Jahre alt. - 2 > 'ctob Schön, Schuhmacher, 76 I. alt.

Friedberg.

V1 Uvl® e 0 : ««Xembcr 1K. Johann Heinrich Rupp, Friseur tn .rrteoverg, mit Kcu'.-artna m riter in Hockst a M 2J Jo­

hannes Blößer, Fuhr kn echt, mit Barbara Lang, beide in Fried­berg.

Geborene: September 17. Dem Lokomotivheizer Johann Adam Gröninger eine Tochter, Hedwig Konstantina. 20. Dem Dachdecker Gerard Hubert van Sanieren ein Sohn, Gerard Hubert.

Grotzen-Linden.

Geborene: September 19. Dem Landwirt Heinrich Bel­ten VH. ein Sohn, Ewald. Dem Zugabfertiger Johannes Wil­helm Schmidt eine Tochter, Emmy Maria.

(Brünberg.

Eheschließungen. September 20. Justus Karl Hellwig, Kaufmann in Gründer^, mit Johanne Adele Wally Rißling in Grünberg. 21. Wilhelm Frank, Schneider in Mainz, mit Lina Grün in Grünberg.

Geborene: September 22. Dem Landwirt Karl Dörr eine Tochter, Paula.

Heuchelheim.

Aufgebote: September 10. Friedrich Richard Borgis, Monteur, mit Elisabethe Adolph, beide in Heuchelheim.

Eheschließungen: September 14. Wilhelm Carle, Metz­ger in Heuchelheim, mit Christine Faber in Leihgestern.

Geborene: September 7. Dem Zimmermann Jakob Theo­dor Herr eine Tockter, Marie Luise. 8. Dem Steinformer Adam Julius Siegel ein Sobn, Hans Karl. 18. Dem Bergmann Georg Zehner eine Tochter, Marie.

Klein=£inben.

Eheschließungen: September 20. Philipp Rinn, Schlosser, mit Minna Klein, beide in Klein-Linden.

Geborene: September 12. Dem HilfSschafsner Wilhelm Volk II. eine Tochter, Elli. 14. Dem Bahnarbeiter Ludwig Pfaff ein Sohn, Erwin Karl.

Londorf.

Aufgebote: September 24. Otto Auautz Hoeth, Feldwebel in Mainz, mit Margarete WinkelhauS in Londorf.

Sterbefälle: September 22. Joachim Rabenau in., Landwirt, 61 Jahre alt.

Collar.

Ausgeb ote: September 24. Heinrich Bittorf, Feldwebel in Gießen, mit Lina^Läufer in Lollar

Geborene: September 21. Dem Buchdrucker Friedrich Rohrbach ein Sohn, Friedrich Erich.

Schotten.

Aufgebote: September 19 Adam Kunkel, Taglöhncr in 3eine Sommerlab zu Forftgartcn bei Gießen.

Eheschließungen: September 21. Hermann Krämer, Dackdeckergehilfc, mit Lina Rarolinc Heßler, beide tn Schotten.

Geborene. September 18. Dem Lagerverwaltrr August Mofer eine Tockter, Gerda.

Saxlehner's Bitterquelle

HU NYAD1JÄNOS

Gegen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibig, keit, Blutandrang, etc. Uewöhni. d^. j