Ausgabe 
21.8.1913 Zweites Blatt
 
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Aus Stadt und £anfc<

9400

Kreis Friedberg.

Landwirtschaft.

Höchste Temperatur am

Niedrigste .

August *

+ 18,0 ' C.

baß die Gemeinde das Gehalt des Lehrers um 500 Mark

t .... - . ' ~ : . , ''W' yivv 3U|ummin>l . . lW vmu^vum VU.LUJI UUS UliyULLClLUt: vyenicm , -----------------------

sinden, gewahren rn der Verschiedenartigkeit ihrer Unifor- Hunde m der Nachtruhe gestört fühlten, hatte aber gleich- Meteorologische Beobachtungen der Station (Rieften men häufig em sehr buntes und abwechselungsreiches Bild ¥?,ne. Vorkehrungen dagegen getroffen. Er wurde daher mit - , , , UHOn Viegen.

A5m Verein mit der Wirkung unserer Bäder bat das Mi- Bedacht, die auf seinen Einspruch von dem Schöffen- L ~ * -L«

lttärkurhaus durch die gute Verpflegung und 1'0^0^06 ^toUr?e-n^c gegen das Schönen- Aug. ZL.L «*H .2*5- 2> = £ e*f

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20.

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9

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81-83

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78-79

74-75

Mk. 53-58 52-57

4751

51-54 4750

Bew. Himmel

Bed. Himmel Dunst

89-98

8283

8389 7388 6272

117122 110-119

100108 88-93

von

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50 -55

4448

4549 3843

31-36

7073 6670

5964 5258

4

2

2

N NNW

W

Mk.

95-104 93-102

8592

9097

8288

Lebend- Schlacht­gewicht

FC. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 20. Aug. Auftrieb: Rinder 87 (Ochsen 26, Bullen 8, Kühe 53), Kälber 271' Schale 17, Schweine 468. Preise für 100 Pfd'

Geschäft mittel.

Ochsen.

Vollsteischige, ausgemästete, höchsten Schlacht­wertes im Alter von 47 Jahren . . . . Die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Bullen.

Pollfleischige, jüngere. . .......

Vollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtm. . . Färsen, Kühe.

Vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes .

Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

Aeltere ausgemäslete Kühe und wenig gut ent­wickelte jüngere Kühe

Mäßig genährte Kühe und Färsen ....

Gering genährte Kühe und Färsen Kälber.

Feinste Mastkälber

Mittlere Mäst- und beste Saugkälber ....

Geringere Blast- und gute Saugkälber . . .

Geringere Saugkälber . .......

Schafe.

Rrrehliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde.

Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).

Samstag, den 23 August 1913:

Vorab end: 7.15 Uhr.

Morgens: 8.30 Uhr. Predigt.

Nachmittags: 4.00 Uhr.

Sabbatausgang: 8.20 Uhr.

Israelitische Rcligionsgesellschast.

Gottesdienst.

Sabbatleier am 23. Aug u st 1913:

Freitag abend 7.05 Uhr. 01

Samstag vormittag 8.00 Uhr.

Samstag nachmittag 4.00 Uhr,

Sabbat-Ausgang 8.20 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens 6.30, abends 7.00 Uhr.

togung ab, zu der Vertreter aus allen Teilen des Heffenlandes er- schienen waren. Nach der Begrüßungsansprache des Vorsitzenden erstattete Oberförster Nikolaus-Darmstadt den Jahresbericht, aus dem zu entnehmen ist, daß dem Verein insgesamt 1348 Mitglieder angeboren, bi« sich aus 1222 Einzelmitgliedern, 46 Behörden und 91 Gemeinden zusammensetzen. Der Vogelschutzkursus wurde m den ^agen vom 16.19. Dezember v. Js. in Darmstadt abge­halten, an dem sich 90 Personen beteiligten. Der Jahresbericht verzelchnet weiter, daß infolge der allseitig unterstützten Voqel- schutzbestrebungen die Insektenplage etwas abgenommen hat. Es wurde weiter die Forderung gestellt, daß unter den Singvögeln die -.roßelarten Stare und Lerchen nicht mehr als jagdbare Vögel gelten, ebenso mußten die schwarzen Störche in den Jagdschutz bmemge^ogen werden. Es soll daher eine Eingabe an das hessische Ministerium gerichtet werden, in der eine genauere Klassifizierung der Vogelarten, die unter den Jagdschutz gestellt werden müssen, gefordert wird. Der Entwurf des neuen hessischen Vogelschutz­gesetzes sehe zwar derartige Bestimmungen vor, da aber bis zu denl Inkrafttreten dieses Gesetzes noch einige Zeit verstreichen durste, geht der Wunsch der Haupttagung dahin, vorerst ein Not- s = m11 .'Muffen, das den Forderuiigen eiitspricht. Ebeiiso müßte

, ,otrr Jagd mit Fangeisen gesetzlich festgelegt werden. Zuni Schlüsse dankte der Berichterstatter für die bisherige Unter­stützung der Behörden auf dem Gebiete der Vogelschutzbestrebungen. Den Ausführungen schloß sich eine kurze Aussprache an. Der Voranschlag für das Rechnungsjahr 1913/14 schließt ab in Ein- ^?bme und Ausgabe mit 2689,60 Mk. Anstelle des bisherigen ^chrntfuhrers Oberförster Nikolaus tu Darmstadt, der nach .honirob bei Alsfeld verzieht und dem für seine erfolgreiche Tätiq- tett m Wort und Schrift der Dank zum Ausdruck gebracht wurde, wurde Oberförster Or stad t-Darmstadt gewählt Als Ort der nächsten Hatipttagung wurde Oppenheim bestimmt. Geh. Forstrat Kullmann - Darmstadt berichtete weiter über den dritten deutschen V o g e l s ch u tz t a g, der in Hamburg abgehalten wurde. Mit den dort gefaßten Beschlüssen erklärte sich die Haupttagung einverstanden. Im weiteren Verlauf der Tagung dankte der Vorsitzende des Offenbacher Klubs der Geflügel- und Vogelfreunde Oberpostassistent M u n t e r m a >i >t ulen Behördeii für die außerordentliche Unterstützung ihrer Be° trevungen und betonte namentlich, daß die Bestrebungen in Offen- bach so außerordentlich guten und vorbildlichen Boden gefunden haben. Von besonderem Interesse war der Vortrag des Pfarrers Kleinschmidt Dederstedr bei Halle a. S. überSeltene und wertvolle Arten im Bestände der hessischen Vogelwelt und ihr Schutz". Die beifällig aitfge- nomnieneii Ausführungen des Referenten schloffen mit einem Appels der Förderung der Liebe zur Heimat und dessen, was sie gibt. , Nach einer kurzen Aussprache, bei der namentlich Oberbürgermeister Dr. Dull o-Offenbach betonte, daß imn hler außerordentlich bestrebt ist, ben Vogelschutz städtischer- eus zu fordern, wurde die Tagung mit Dankesworteii und der Aufforderung zur weiteren Mitarbeit an der guten Sache vom Vorsitzenden geschlossen.

§ Bad-Nauheim, 20. Aug. Zu den Kuranstalten, -die weiten Kreisen der Allgemeinheit zugute kommen, zählt auch unser Militärkurhaus, eine Anstalt, wie ähn­lich noch 4 oder 5 im Gebiet des Deutschen Reiches er- ivurden. Das hiesige Militärkurhaus, das nun aus zwei Villen rn der Frankfurter Straße besteht, hat im letzten Winter baulich manche Veränderung und Erwei­terung erfahren. U. a. wurde elektrisches Licht angelegt

Märkte.

-1- Dber-Seemen, 19. Aug. Heute mürbe der erste Ober- Se e m e r Markt abgehalten. An Rindvieh wurden zirka 200 Stück anfgetrteben. Bei Jungvieh, sowie 'rischmelkenden Kühen ging der Handel annehmbar, bei übrigem mäßig. Der Handel mit den Schweinen, wovon über 200 Stück ausgefahren waren, ging flott. Es wurden für Ferkel von 6-7 Wochen 38-40 Mark und beste Sorte 50-60 Mk. bezahlt. Läufer erreichten einen Preis von 7080 Mk. Der Kramermarkt war schwach besucht.

Limburg a. d. Lahu, 20. Aug. Frucht markt. Durch­schnittspreis vro Malter. Roter Weizen (naffauischer) 00,00 WM weißer Weizen (angebaute Frenidforten) alt 12,75 Mk., neu 12,50 Ast., Korn 00,00 Mk., Gerste: Futtergerste 00,00 Mk., Braugerste 0,000.00 Mk., Hafer 7,009,00 Mk., Erbsen 0,00 Mk» Kartoffeln 6,00-7,00 Mk.

Tagung des Vogelschutzvereins für das Grobherzogtum Hessen.

, t m. Offenbach, 21. August.

Unter dem Vorsitz des Geheimrats Willbrand-Darmstadt hielt gestern im Hotel Kaiser Friedrich der Vogelschutzverein ! für das Großherzogtum Hessen seine diesjährige Haupt.

, Es betrug

wird im'S«6« 1918"«» rötit iibetllOTWL,',',^ s"? aefttenen fein QiinnM»» s« ktitlltonen -ionnen

126 400 Sonnen'ob« 14,1 33ro8ent liebte 8"!"

°n 197 000 Tonnen Üiobtnpler ober 19^Ä ÄJ ÄS > ® ent ch ( ond erzeukNe 1912 nur etmn 39MO taftÄ und Iteerte bannt rund 4 Prozent der Weltm-nd>.kei^" J n, upfci länbifdien Erzen bürden davon nur et nm 24 Mo Tonnen ftnmml" Ter taupthe crant des Kupfers sind die Bereinigten etaote uon 9'n'et«« vier machte die Hüttenproduktion an Kupier alle"' 61 Prozent der Welterzeugung aus.

Weidemastschafe:

Mastlämmer und Masthammel .... 45,50-00.00 _ ner .. Schweine.

Lollflelschrge Schweine von 80-100 kg Sebenb-

A- . . . 63-647,

S°!!leHd)l9e Schweine unter 80^Lebendgewicht 62^-64 Vollstei,chige Schweine von 100-120 k§ Lebend- , gereicht 647,-66 Vollfleischige Schweine uon!20150 kg Lebend­gereicht 62-63 pettschweme über 150 kg Lebendgewicht . 59-60

19. bf-3

19.

Die Wirkungsweise des Odols ist eine ganz eigenartige. I Während andere Mund- und Zahnreinigungsmittel, soweit sie für die tägliche Zahnpflege überhaupt in Betracht kommen, lediglich während der wenigen Sekunden der Mundreinigung ihre Wirkung ausüben, wirkt das Odol noch stundenlang, nachdem man sich die Zähne geputzt hat, nach Diese einziq- artige Dauerwirkung ist aller Wahrscheinlichkeit nach M.rauf zurückzuführen, daß sich das Odol beim Mundspülen förm­lich in die Zähne und die Mundschleimhäute einsaugt, diese gewissermaßen imprägniert und so gleichsam einen antisep­tischen Vorrat hinterläßt, der noch stundenlang den zahnzer­störenden Fäulnis- und Gärungsprozessen entgegenwirkt.

Preis: 7i Flasche (Monate ausreichend) M. 1.50,

7i Flasche M. -.85. ' [<«/,

Se^rerMtbunßs-a-itfiolt zu Hannover, trat 1856 in Lich in ^Huete

den Schuldienst UNO wirkt feit August 1863 hier. r* .. ... ... . .

setzungs-Ausschusses für Schweinefleisch u n b ^eL*?tn9abe soffen6ar bie ^011^61^9 be5 CS), tum ^^^itbärbimft J0 x Unte.rj,u§un9en haben das in

Wurstw aren soll nach den neuen Vorschlägen der Schweine bestrlistb 1D9en Urkundenfälschung mit 14 Tagen Ge- überraschender Weise bewiesen häufig den Ausgangspunkt

metzger-Jnnung nur aus Stadtverordnetenund \ma^ adfterf Krankheiten bilden können, deren Ursache oft

Mitgliedern bestehen. Weiler soll es als unter Vertrag' , - ^er Maurerlehrling Heinrich K^ in^ Hvlcheirn hatte in Holz- b«!2n!t mlrtu fT nur ban"

strafe gestellte Nichteinhaltung des Vertrags auch gelten von Diebstählen ausgesührt für werden, wenn die zahnzerstorenden Garungs- und

wenn ein Verkauf von Fleisch- oder ^1*0^ Vnieb ^erTa^ ^"fn!?ftrafc 2 Wock-.m die sich im Munde täglich neu bilden, auch

tigeren Preisen erfolgt, als der Ausschuß festgesetzt bat daß esdmi Ana"k?aate^n dahin ans, t^gUch^unschädlich gemacht werden. Das ist nur zll er-

Die Stadtverordnetcnmehrheit steht aus^dem eines aHsisttischen

daß der Vertrag nur die höchsten Preise festsetzen soll wahrend der Bewährungsfrist gut führt. ' ' j ZahnpfleMiittels.

In dem benachbarten Hausen brach gestern nachmittag| "------1---

ein Großfeuer aus, das die mit Erntevorräten reich ge- r,. ©attOeL

füllten Scheuern der Landwirte Nikolaus Keller und Verbrauch s der Jakob Graf völlig einäscherte. Das dem Frl. Papp er t sink

gehörige Wohnhaus wurde von dem Brande ebenfalls in |bie Weltproduktion im Jahre 1903 ' ^ei-öopPc(t

Mitleidenschaft gezogen, konnte aber gerettet werden.

= Stornbori, 20. Aug. Das anhaltend schlechte Wetter wahrend der letzten Wochen hat die Heuernte sehr ungünstig beeinflußt, so daß noch auf manchen Wiesen das Heugras zu ernten ist. ^ie Roggenernte geht langsam ihrem Ende ent- gegen, muß aber wegen dem ungünstigen Wetter lange Zeit auf oem ?velbe Itehen bleiben. Im allgemeinen kann der Landwirt mit

. unuuvui, ,,C"1 rtrQf?e on Körnern und Stroh zufrieden sein. Der Sch.iitt

und eine Zentralheizung geschaffen. Das Militärkurbaus XI,.? f }cen^1' doch sind die Aussichten auf

bw Slnftalt, die auch im Wmter geüssnet ist, in diesem -iche Ernte. Di-O b st-°r u t ° bi-t- Ich-cht-Ausstcht-U 8 8 paW immer gut besetzt ivar, beträgt der 2.'.-s_mtl. such " W

K^.^bin 1. -^nuar jetzt bereits 337, welche Zahl sich aus Gießener Strafkammer

Leuten des aktiven tzeeres, der Marine und der Kolonial. B ' 19

N-pEU, forme aus Militär- und Kriegsinvaliden und Ruhestörung durch Hundegebelb

^Mrlrtaranwartern zusammensetzt. Die Soldaten, die sich Der Reitlehrer M. C. in Gieß,en war vorn Pvlizeiamt v-er- entlegensten Teilen des Reiches hier zusammen-1warnt worden, weil sich Nachbarn durch das anhaltende Geheul'

Gießen, 21. August 1913.

** Schenkung an bie Landesuniversität. Non unterrichteter Seite erfahren wir, daß Freiherr Heyl zu Herrnsheim, der bekanntlich jüngst zum Ehren­doktor der juristischen Fakultät ernannt worden war, die 'wertvolle Bibliothek des verstorbenen Geh. Hof­rats Prof. Dr. Biermer erworben und der Landes­universität zum Geschenk gemacht hat.

, ** Aus dem Frankfurter Palmengarten. Man i schreibt uns aus Frankfurt: Für den Blumenfreund ist der An- jZuchtgarteu jetzt anziehend, wo den Sommerbllimen eine Stätte bereitet ist, an der sie sich in günstiger Weise entwickeln können, i^a Nnd dw Kornblumen in verschiedenartiger Form und Farbe, Abkömmlinge unserer blauen Feldkornblume, die schönen Eluneser- !- Heddewigs-Nelken, anmutig, wenn auch duftlos, die Jungfer -im Grünen, auch Braut in Haaren genannt, mit den hübschen «lauen, m einem fein zerteilten Blätterkrauz steckenden Blumen, Scabwsen mit hoch gebautem Blütenstand, die zierlichen kleinen ^temesia in leuchtenden Farben, das gelbe, braun getigerte Schön­gesichtchen, Phlox, Linum u. a. m. Ein Teil der Rabatten ist nur -nut gelb blühenden Sommerblumen besetzt; da sieht man die uer- Spielarten der gemeinen Sonnenblume mit dem gelben ^Strahlenkranz, dann die kleinblumigen Helianthus cucumerifolius, weiter Abarten der Sammetblume (Tagetes), unter denen besonders bie satten Farben der ausrecht wachsenden auffallen, die Ringel- otume, die Wucherblume und Zinnie. Auf anderen Feldern be° fich der Flor der Dahlien zu entfalten, der bald auf seiner Hohe stehen wird und ben Liebhabern dieser so außerordentlich -»erbeneilen Pflanze vieles Schöne zeigen wird. In den Schau- 5,n,u i e5 n n,!unti bas tropische Wasserpflanzenhaus die besondere ^ll Anpruch. Die Victoria regia blüht jetzt regel» ^maßig, die Blume ist deshalb interessant, weil sie in zweierlei Farben erscheint, am ersten Tage weiß, am zweiten Tage rosa. Eln feiner Duft kündet das Aufgehen dieser herrlichen Seerose an. Geradezu wunderbar entwickelt sind die Schlingpflanzen dieses Dauses, die den Luftraum mit ihren verschiedenartigen Ranken be- ro-.Il , ihre Triebe in anmutigen Konturen herabsenden. Reichen Behang zeigen die verschiedenen Kürbisse und Gurken. Tie lwalzeiuormigen weißlichen Körper des Wachskürbis rufen vielfache Bewunderung hervor: eigenartig sind die gewundenen teils weiß- grtm gestreuten, teils kardinalroten Früchte der Schlangenhaar- i'Surke, Wemarten senden meterlange rote Luftwurzeln hinab auf ben Watzerspiegel. Schönen Fruchtansatz weisen die Reispflanzen auf, mtereffant sind die leuchtend roten, langschwänzigen Blüten­stande der aus Neu-Guinea stammenden Acalypha hispida und die vWdjicöenen Hangepflanzen, unter denen die indische Erdbeere, die weißbunte Gundelrebe, die Tradescantien genannt seien. Auch in ben anderen Häusern sind wertvolle Pflanzenschätze untergebracht, Begonien, Gesnerien, Orchideen, Bromelien, Fuchsien.

iim dienst fürs Vaterland' o^rbL"^7esWI T°r «eranstal.

lr. . Heldenbergen, 20. Ang. Fünfzig Jahre vergangene Ostern ein Tanzvergnügen, zu dem sich auch Bur- sind heute verflossen, seit Lehrer Wertheimer ^^^ischen Schweinsberg eingefunden

der hiesigen israeliti chen Volksschule tätig ist Da «crerr $atten- diesen und den Nieder-Ofleidenern kam es in

Wertheimer von 1856 bis 1863 in Lich als Leb'rer wirkte ^rgerückter Stunde zu einer Schlägerei, bei der sich namentlich iso blickt er jetzt auf 57 Dienstiahre Zurück ist alln einer Steinbruck)sarbeiter Äeinr. K. II. und Heinr. K. III. hervor- der ältesten vielleicht oar her h i p n^rt 0 r <-'» n o q° ^Tner der mit einem Bierglas einem Maurer von

' d e s G r 0 st et nn n9wa J1 r m^ere Kopfwunden beigebracht hatte, war von dem

ö 0 6 tUMs Hesjen. Daß der alte, noch Schöffengericht Homberg mit 3 Monaten, letzterer mit 1 Monat r ^^4. ^ßbmein^er Beliebtheit und Hoch- Gefängnis bestraft worden. Auf ihre Berufung gelangte die Straf-.

aajtung erfreut, zeigte Pie heutige goldene Jubel- Hammer zu dem Erkenntnis, daß die verübten Körperverletzungen Verantwortlich für den gesamten redaktionellen Teil: Aug. Goek. feier, welche die israelitische Gemeinde und die politische I Sage der Umstände wesentlich milder zu beurteilen seien, Gemeinde ihm zu Ehren veranstalteten. Die Vertreter der lin£ ,0C?en ^dnr Kl. II. eine Geldstrafe von 60 Mk.

Behörden, des Kreisamtes, der Kreisschulkommission der unb 9esen ®einr- T:ine solche von 20 Mk. aus.

a*Äs rf-swyg&K 8, :r te

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Gesangvereine einen Fackelzugund brachten Nauheim in der Wohnung der Eheleute Knieriem, beren Hund Ständchen. Heute um 11 Uhr fand die Üblich den ihrigen gebissen hatte, gelärmt und geschrien und kirchliche Feier in der Synagoge statt. Um 12 Uhr N.L^^derholter Aufforderung nicht daraus entfernt. sTie I Ma« tut gut, sich

war eme Feier int Rathaus. Der Vorsitzende der israe- aTnen Sfl«Wcben36nt(5, nidyt aber aut^ Qeit zu Zeit daran ?u

den Schuldienst uno wirkt seit August 1863 hier. den Dragonern einrücken «olle und ba6, er au* bafem fX die richtige Pflege der

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Aug.

1913

Barometer auf 0° reduziert

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Relative Feuchtigkeit

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748,2

17,5

11,2

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20. 9:\

749,4

14,5

10,6

86

21, 721

750,4

13.6

10,8

93