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Am Donnerstag abend gegen 12 Uhr entschlief nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden mein lieber Gatte, unser guter Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel
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Drama in 3 Akten.
Ein Advokat welcher sich in den Besitz eines Vermächtnisses brachte, versteht in intriganter Weise die Vorteile, die ihm dadurch entstehen, für sich auszunützen.
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Der Staatsanwalt verzichtet auf die Vernehmung der Zeugin Dorsch, die noch nicht ermittelt ist, so daß nunmehr nach allgemeinem Einverständnis die Beweiserhebung a I s geschlossen anzusehen ist.
Den Geschworenen sollen 17 Schuldfra gen vorgelegt werden: Gemeinschaftlicher Mizitd in Tateinheit mit gemeinschaftlichem schwerem Raub unter Benützung einer Waffe mit Todeserfolg, bei Sternickel außerdem noch eine Frage, ans Brandstiftung lautend.
Dazu stellen die Verteidiger noch mehrere Ergänzungssragen.
Der Staatsanwalt ist mit den Abänderungen einverstanden und der Vorsitzende erklärt, daß er die Schuldfragen in dem angeregten Sinne formulieren werde.
Daraus wurde die Verhandlung auf morgen vormittag 10 Uhr vertagt.
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London, 13. März. Bei dem heutigen Wettrudern der Universitäts-Maniischaiten von Oxford und Cambridge siegte Oxford, nachdem Cambridge über einen großen Teil der Strecke geführt hatte.
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Amtlicher Wetterbericht.
Oeffen-tlicher Wetterdienst, Gießen.
Wetteraussichten in Hessen für Sonntag, den 16. März 1913: Wechselnd bewölkt, höchstens noch vereinzelte Siegenschauer, etwas kälter.
Letzte Nachrichten.
Die Nordpotar Expedition Wild.
London, 15. März. Der Rordpolfahrer Wild tras am Februar mit seinen sieben Gefährten an der Küste ein und
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Reims, 13. März. Zwei Unteroffiziere, die während der Manöver in der Umgegend von Samte Menchould mit einem Eindecker Flüge unternahmen, wurden durch einen Windstoß mit dem Apparat heftig gegen den Erdboden geschlendert und dabei schwerverletzt.
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem schweren Verluste unserer teueren Entschlafenen
Fra Marie Ssmim Witwe
sagen innigsten Dank
Eine ttaiserrede.
Die vom Kaiser am Montag, den 10. März im Land- wehr-Offizier-Kafino zu Berlin gehaltene Rede wird heute vom Wolffschen Bureau veröffentlicht. Mr entnehmen daraus die bemerkenswerteste Stelle:
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schiffte sich sofort ein. Tas von ihm entdeckte Land nannte er König-Georg-V. -Land.
Eine Explosion.
Dünkirchen, 15. März. Auf dem Torpedoboot 342 explodierten, einige Heizrohren. Drei Heizer wurden schwer verletzt.
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Ihtbe führen zu ’r I Hielt vor sich ung Ivirb August w litt werden, wo ^lung wegen des Mg nehmen soll, ligen Vernehmung
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i ic Ausnalime der Anzüge keine Blutspur feststcllcn können. Bei ben Anzügen fand er in der rechten Tasche Blut. Ter Sach- t sinudig , rklärt, dast er nach Mn Erfahrungen während seiner
Praxis bei den 4!achforschungen nach Blut immer zuerst in der rechten Tasche nachsuche, da es eine bekannte Tatsache sei, daß die Verbrecher ihre blutigen Hände in der Tasche abwischten. Es tritt hierauf di e Mittagspause ein.
Kreisarzt Dr. Karl Schulz aus Scelow als Sachverständiger hat die Obduktion der Leichen vorgenommcu. Er bekundet, dast er "Bei der Obduktion der Leiche der Frau Ealies am Schädel vier Zentinreter oberhalb der Nase einen Eindruck ge fuuden l)abe, der nach seiner Meinung durch einen Schlag mit einem stumpfen Gegenstand hervorgtzrufen sein tonnte. Es sei auch möglich, das; die Verletzung lediglich durch den Fall auf die Steinfliesten entstanden sei. Sicher ist jedoch, das; die Frau nicht durch Würgen gestorben ist, sondern durch Schlag oder Fall. Bei dem Manne habe die Obduktion ergeben, dast der Tod ziemlich plötzlich und zwar durch Erstickung eintrat. Auch das Tieuit- mädchen ist durch Erstickung gestorben. — Staatsauw.: Siud Sie der Meinung, das; die Behauptung der Angeklagten, dast sie nur eine Fesselung und nicht eine Tötung beabsichtigt hätten, glaubwürdig ist? — Rechtsanwalt Bahn: Ich protestiere gegen die ; Zulässigkeit dieser Frage. Der Sachverständige ist Mediziner inib hat nur Gutachten über den tatsächlichen Befund zu erstatten. Tie Beantwortung dieser Frage wäre ein Gutachten über die Ein drücke dieser Verhandlung. Ich bitte um einen Gerichtsbeschlust über die Zulässigkeit dieser Frage. — Bors.: Diese Frage gehört nicht in den Rahmen des Gutachtens der Sachverständigen. — Staatsanw.: Dann ziehe ich diese Frage zurück.
Dr. Jahn aus Wriezen schließt sich im wesentlichen diesen Ausführungen an. —. Der dritte medizinische Sachverständige San.-Rat Weinbaum (Wriezew war bei der Obduktion des Ehemannes Ealies zugegen. Er bekundet auf Befragen des R.-A. - Bahn, daß es allerdings schon Fälle gegeben hat, in welchem gewürgte Leute wieder zum Leben erwacht seien: allerdings müßten dann sehr schnell Wiederbelebungsversuche gemacht werden. Damit ist die Vernehmung der Sachverständigen beendet.
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Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Einladung und die freundliche Begrüßung durch den Mund Ihres Inspekteurs. Die feierliche Erneuerung Ihres Treirschwurs und das Gelöbnis, Ihrer .Landwehrdevise „Mit Gott für König und Vaterland!" allezeit eingedenk zu bleiben und ihr nachzuleben, habe ich gehobenen Herzens entgegengenommen. Es ist Mir eine Bürgschaft dafür, das; der Geist treuer Pflichterfüll«N der unserem Volke vor hundert Sollten mit Gottes Hilfe den Sieg verlieh, auch heute noch in den Offizierkorps des Beurlaubtenstandes wie der aktiven Armee lebendig ist. In unserer ernsten Zeit aber gilt es, diesen. Geist der Hingabe an das Vaterland auch in unserem Volke und in seiner Jugend wach zu erhalten, die sittlichen Kräfte zu hebe n und zu stärken und nicht durch Selbstsucht, Genu st s u ch t u nd Abfall von dem Glauben unserer Väter verkümmern z u lassen. lind dazu mitzu wirken, sind Sie, Kameraden von der Reserve und Landwehr, ganz besonders berufen und ausersehen. Sie stehen in Ihren Berufs leben i n dauernder Fühlung mit allen Schichten der Bevölterun g. Jlw Beispiel, Ihre Lebensanschauung und Ihre Pslicktterfüllung gegen Gott, König und Vaterland sind von austerordenllicher Bedeutung int Kampfe gegen die finsteren M ä ch t e des Unglaubens und der Vater- l a nd s l o s i g k e i t, die in unseren Tagen an deM gesunden Mark unseres Volkes zehren und seine Ruhe und seine Zukunst zu zerstören drohen. Das Vaterland erwartet von Ihnen in erster Linie nlchttriegerischeLorb^eren,sonderneinver- dien st volles Wirken als Staatsbürger. Es rechnet darauf, daß Sie dem Deutschen Volke und besonders der Deutschen Jugend mit Rat und Tat und einem charaktervollen Vorbilde treu zur Seite stehen.
Der Kaiser schloß mit einem Hurra auf die Landwehr.
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