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Düsseldorf, 16. Juli. Das Kartell der Rheinisch-- 28estMischen Stabeisen Händler- Vereinigung bcschlotz in der heutigen Sitzung in Anbetracht der großen Ermäßigungen, die im Laufe der letzten Monate vorgenommen nmrt>eu, an den Preisen vorerst nichts zu ändern
und die weitere EntwicKung der Marktlage abzuwarten.
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von seinnr Kolonien natürlich abgesehen) im Auslände nur etwa 33 Milliarden angelegt. Gerade vom deutschen Standpunkt aus ist cs ein großer Fehler, gegen deutsche Fabriken, in denen aus. ländisches Kapital mitarbeitet, zu „rdmpjcn". <yür Wandler und Raucher ist es das allein Richtige, ihr Verhalten gegenüber dem Konkurrenzkamm m der Zigarettenindustrie nur davon abhängig ui machen, wer etwas Gutes und Preiswürdiges anbtetet. Datz dies von den erwähnten Firmen geschieht, ist von ihren Gegn.ni öffentlich ausdrücklich anerkannt ivorden: ja, diese haben logai zngeben müssen, daß ihnen der Konkurrenzkampf durch die zu g- kräftigen Marken" der vo,i ihnen angegriffenen Fabriken erfchiveN wird.
H S-rchhaiu, 15. Juli. Der heute hier abgehaltene Rin d- Diebmartt war mit etwa 40 Kühen, Rmderu und Kälbern beschickt. Ter Handel ging gut — Tem Schweinemarkt waren 560 Ferkel, Läufer und Einle ischweinc zugesahrcn. stur 4—6 Wochen alte Ferkel wlirden 40—50 Mk., für kleine - au er 60-75 Mk„ für größere Ware 90—110 Mk. und für Estilegschwcini 130-160 Tir. das Paar je nach Größe und Qualität bezahlt.
Limburg a. d. Lahn, 16. Juli. F r n ch t m a r k t. Durchschnittspreis vro Malter. Roter Weizen lnasiauischer) 17,60 utr.. weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 17,10 H ”
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3srodttifd}e Heligionsgemeinöe. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage), Sams tag» den 19. Juli 1913;
Vorab end: 7.45 Uhr.
M org ens 8.30 Uhr. Predigt.
Nachmittags: 4.00 Uhr.
Sabbatausgang: 9.40 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft.
Gottesdienst.
Sabbatfeier am 19. Juli 1913:
Freitag abend 8.00 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Samstag nachmittag 4.00 Uhr.
Sabbat-AuLgang 9.25 Uhr.
Wochengottesdienst: Morgens 6.00, abends #.30 Uhr.
Geschäftliches.
* Der Siegeszug der Zigarette. Im Jahre 1897 lieferte die gesamte deutsche Zigarettenfabrikation nur etiva 1,1 Milliarde Stück: jetzt stellt sie jährlich über 12 Milliarden stück her: die alljährliche Zunahme ist so groß wie vor anderthalb Jahrzehnt die ganze Jahresproduktion Seit den Sicbcrmetcr< tagen wurde erst die Tabakpfeife durch die Zigarre, dann die Zigarre durch die Zigarette zurückgedrangt, weil man immer weniger Zeit übrig hatte. Auch sind die grotzen Zigarettensabriken, besonders die Firmen Georg A. Jasmatzi Akt -Ges. und xsofettt G m. b. So. sowie — nach deren Muster — ihre Konkurrenten unablässig bemüht, durch Zeitungsanzeigen und Plakate zu lmrstn. Allmählich hat man erkannt, daß es eine Torheit ist, „echte Acgyptcr" zu verlangen: denn in Aegypten wachst überhaupt kein Zigarettentabak, vielmehr verarbeiten die dortigen Zigarettenfabriken genau ebenso den bekannten türkischen (oder nunmehr bulgarischen' Tabak wie unsere deutschen Fabriken. Aenso wenig Silin hat es, für die von den österreichisch-ungarischen Staatsfabriken hergestellten Zigaretten deutsche-, Geld in- Ausland zu schicken. Dagegen bleiben die von den deut,chen Fabriken gezahlten Gehälter, Löhne, Steuern, Aufwendungen für Papier, Wachteln, Maschinen, Reklame usw. im Lande und kommen somit der deutschen Volkswirtschaft zugute Wenn an einigen großen deutschen Z,- gareltenfirmen englisches Kapital beteiligt ist, io ist das doch nur derselbe Vorgang wie die industtielle Betätigung deutschen Kapitals im Auslande, deren Umfang nach den neuesten Erhebungen mindestens 35 Milliarden Mark beträgt; selbst England hat
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M i t beginnender Ernte bat der Landwirt sein Augenmerk wieder aus die nachfolgende Neubestellung seines Ackers zu richten, .steine Maßnahme darf außer acht gelaßen werden, die da In dienen kann, die nächstjährige Ernte zu 11 dicrn. Zu btcicn Dlas - nahmen gehört in erster Linie der wwrtige Stoppelsturz, daö Anmalzen und Uebcreggen des gestürzten Feldes. Die Gare wird dadurch dem Boden erhalten, eine Wasscrverichmeudung dadurch lnntangchalten und außerdem ein erfolgreicher Kampf gegen die “n’Veritä 1 iViqLandwirt weiß aber auch, daß nur kräftig gedüngte Felder, die neben Kali und Phosphormure auch stickst ost in hinreichender Menge erhalten haben, eiircit guten.gestand l>er- vorbringen können Nur solche Roggenfelder können sich .m Herbst noch gut bestocken, nur solche Weizenfelder widerstandsfähig in den Winter kommen, die im Herbst pro Morgen 10—1" kg fÄroefclfaure» Ammoniak neben Kainil und Thomasmehl.bezw- ^uverphoSvl,at erhalten haben. Der Landwirt wartet aber mit der Bestellung dieses Düngemittels nicht bis zum Herbste und vermeidet damit, Gefahr au laufen, die Düngemittel verspätet zu bekommen. Mit beendeter Grme niuß alles vorbereitet sein. SchweselsaureS Ammoniak wie die Kali- und Phosphorsäuredüngung und vorhanden, tun rechtzeitig auf den Acker gebracht zu werden. Feder günstige Tag kann aus genutzt werden. Die Saat kann früh genug erfolgen und der Land» lüirt kann getrost dem kommenden Ernie 1 ahre entgeaensehen, namentlich dann, wenn er int zeitigen Fruhtahr seinen Winters a a t e ne nie Awcitc Gabe von 20—40 ktr schwewl,aures Ammoniak als Kopfdünger vro Morgen angedeihen läßt.
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Tie noch nicht gezogen haben lnngejochle) . . Junge, fleischige, nicht ansgemästete und ältere au5gemäftete............
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Vollsteischige ansgemästete Färsen höchsten
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