Ausgabe 
17.7.1913 Zweites Blatt
 
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SSeranttvortlid; für den politischen Teil I. 23.: 9t- Sange.

mofrflroloattoe Beobachtungen der Station Sieben.

Wetter

48-51

85-91

16.

15.

5155

94-98

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78-84

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4550

3742

3136

107110 98-105 8895 81-88

Juli

1913

aub. Lausmädckcn Marktplatz 2.

4853

45-47

8391

7882

6466

5963

5357

4852

8292

7077

6068

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Anlagen, dagegen fehle eS an ösicutlichen Einrichtungen, die es der Industrie, dem Handel und den größeren Kapitalisten ermöglichten, kK verfügbaren Gelder zettwetje sicher und ohne Verlust an- xiHcgett. Tie absolute Sicherheit der bei der Meichsdevositenbank -,enröd)ten Anlagen würde und müßte aber auch die Privatbanken veranlassen, für eine größere Sicherheit ihrer Einlagen und Kreditoren durch Vermehrung ihrer Barreserven zu sorgen.

Düsseldorf, 16. Juli. Das Kartell der Rheinisch-- 28estMischen Stabeisen Händler- Vereinigung bcschlotz in der heutigen Sitzung in Anbetracht der großen Ermäßi­gungen, die im Laufe der letzten Monate vorgenommen nmrt>eu, an den Preisen vorerst nichts zu ändern

und die weitere EntwicKung der Marktlage abzuwarten.

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th. Gießen, 17. Juli. Der Heu- und Strohmarkt aus Oswalds Garten hat in den letzten Tagen wieder weniger starke Zufuhren zu verzeichnen. Trotzdem ist der Preis Hit Heu gegen Anfang gesunken und wird im Zentner mit Mk. 1,501,80 an- geboten

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e Hebeschiffe unb bas Wrack in bc4 rack gelöst unb bic beiden ÄtM Fege bas Doch indem sie rüchin-i'^ tgtnbe Wrack meder in den Hafen iSinqaag des Dock'- Y mebmexv W'i cmstzrvEt, L btx DntzMy htt SLexäyin Md itt gönnen werden können.

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von seinnr Kolonien natürlich abgesehen) im Auslände nur etwa 33 Milliarden angelegt. Gerade vom deutschen Standpunkt aus ist cs ein großer Fehler, gegen deutsche Fabriken, in denen aus. ländisches Kapital mitarbeitet, zurdmpjcn". <yür Wandler und Raucher ist es das allein Richtige, ihr Verhalten gegenüber dem Konkurrenzkamm m der Zigarettenindustrie nur davon abhängig ui machen, wer etwas Gutes und Preiswürdiges anbtetet. Datz dies von den erwähnten Firmen geschieht, ist von ihren Gegn.ni öffentlich ausdrücklich anerkannt ivorden: ja, diese haben logai zngeben müssen, daß ihnen der Konkurrenzkampf durch die zu g- kräftigen Marken" der vo,i ihnen angegriffenen Fabriken erfchiveN wird.

H S-rchhaiu, 15. Juli. Der heute hier abgehaltene Rin d- Diebmartt war mit etwa 40 Kühen, Rmderu und Kälbern beschickt. Ter Handel ging gut Tem Schweinemarkt waren 560 Ferkel, Läufer und Einle ischweinc zugesahrcn. stur 46 Wochen alte Ferkel wlirden 4050 Mk., für kleine - au er 60-75 Mk für größere Ware 90110 Mk. und für Estilegschwcini 130-160 Tir. das Paar je nach Größe und Qualität bezahlt.

Limburg a. d. Lahn, 16. Juli. F r n ch t m a r k t. Durch­schnittspreis vro Malter. Roter Weizen lnasiauischer) 17,60 utr.. weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 17,10 H

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kirchliche Nachrichten.

3srodttifd}e Heligionsgemeinöe. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage), Sams tag» den 19. Juli 1913;

Vorab end: 7.45 Uhr.

M org ens 8.30 Uhr. Predigt.

Nachmittags: 4.00 Uhr.

Sabbatausgang: 9.40 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschaft.

Gottesdienst.

Sabbatfeier am 19. Juli 1913:

Freitag abend 8.00 Uhr.

Samstag vormittag 8.00 Uhr.

Samstag nachmittag 4.00 Uhr.

Sabbat-AuLgang 9.25 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens 6.00, abends #.30 Uhr.

Geschäftliches.

* Der Siegeszug der Zigarette. Im Jahre 1897 lieferte die gesamte deutsche Zigarettenfabrikation nur etiva 1,1 Mil­liarde Stück: jetzt stellt sie jährlich über 12 Milliarden stück her: die alljährliche Zunahme ist so groß wie vor anderthalb Jahrzehnt die ganze Jahresproduktion Seit den Sicbcrmetcr< tagen wurde erst die Tabakpfeife durch die Zigarre, dann die Zigarre durch die Zigarette zurückgedrangt, weil man immer weniger Zeit übrig hatte. Auch sind die grotzen Zigarettensabriken, besonders die Firmen Georg A. Jasmatzi Akt -Ges. und xsofettt G m. b. So. sowie nach deren Muster ihre Konkurrenten unablässig bemüht, durch Zeitungsanzeigen und Plakate zu lmrstn. Allmählich hat man erkannt, daß es eine Torheit ist,echte Acgyptcr" zu verlangen: denn in Aegypten wachst überhaupt kein Zigarettentabak, vielmehr verarbeiten die dortigen Zigaretten­fabriken genau ebenso den bekannten türkischen (oder nunmehr bulgarischen' Tabak wie unsere deutschen Fabriken. Aenso wenig Silin hat es, für die von den österreichisch-ungarischen Staats­fabriken hergestellten Zigaretten deutsche-, Geld in- Ausland zu schicken. Dagegen bleiben die von den deut,chen Fabriken gezahlten Gehälter, Löhne, Steuern, Aufwendungen für Papier, Wachteln, Maschinen, Reklame usw. im Lande und kommen somit der deutschen Volkswirtschaft zugute Wenn an einigen großen deutschen Z,- gareltenfirmen englisches Kapital beteiligt ist, io ist das doch nur derselbe Vorgang wie die industtielle Betätigung deutschen Kapitals im Auslande, deren Umfang nach den neuesten Erhebun­gen mindestens 35 Milliarden Mark beträgt; selbst England hat

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M i t beginnender Ernte bat der Landwirt sein Augen­merk wieder aus die nachfolgende Neubestellung seines Ackers zu richten, .steine Maßnahme darf außer acht gelaßen werden, die da In dienen kann, die nächstjährige Ernte zu 11 dicrn. Zu btcicn Dlas - nahmen gehört in erster Linie der wwrtige Stoppelsturz, daö An­malzen und Uebcreggen des gestürzten Feldes. Die Gare wird dadurch dem Boden erhalten, eine Wasscrverichmeudung dadurch lnntangchalten und außerdem ein erfolgreicher Kampf gegen die nVeritä 1 iViqLandwirt weiß aber auch, daß nur kräftig ge­düngte Felder, die neben Kali und Phosphormure auch stickst ost in hinreichender Menge erhalten haben, eiircit guten.gestand l>er- vorbringen können Nur solche Roggenfelder können sich .m Herbst noch gut bestocken, nur solche Weizenfelder widerstandsfähig in den Winter kommen, die im Herbst pro Morgen 101" kg fÄroefclfaure» Ammoniak neben Kainil und Thomasmehl.bezw- ^uverphoSvl,at erhalten haben. Der Landwirt wartet aber mit der Bestellung dieses Düngemittels nicht bis zum Herbste und vermeidet damit, Gefahr au laufen, die Düngemittel verspätet zu bekommen. Mit beendeter Grme niuß alles vorbereitet sein. SchweselsaureS Ammoniak wie die Kali- und Phosphorsäuredüngung und vorhanden, tun rechtzeitig auf den Acker gebracht zu werden. Feder günstige Tag kann aus genutzt werden. Die Saat kann früh genug erfolgen und der Land» lüirt kann getrost dem kommenden Ernie 1 ahre entgeaensehen, nament­lich dann, wenn er int zeitigen Fruhtahr seinen Winters a a t e ne nie Awcitc Gabe von 2040 ktr schwewl,aures Ammoniak als Kopf­dünger vro Morgen angedeihen läßt.

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