Ausgabe 
17.7.1913 Zweites Blatt
 
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1 Tagegen ist ein Mischen von Thomasmehl und 40 Proz. Kali salz nicht nur erlaubt, sondern direkt anzuraten, weil dadurch das Stäuben des Thomasmehls etwas verringert wird. Alle Tüngemittel sollen möglichst 814 Tage vor der Saat aus den Acker gebracht werden, dann werden dieselben das Auslaufen der jungen Saaten günstig beeinflussen und den jungen Pflanzen Nahrung in sofort aufnehmbarer Form darbieten. Nun hängt die endgültige Wirkung _ber künstlichen Düngemittel zum größten -reil von dem Nährstoffbedürfnis der Kulturpflanzen ab, welche ihre Nahrung in den ihnen von der Natur festgesetzten Grenzen entnehmen. Läßt man daher bei reichlicher Kali- und Phosphor- säuredüngung den Stickstoff, wie es so häufig geschieht, im Herbst weg, so düngt man damit nur einseitig. Eine angemessene Stick' ttoffdüngung, beispielsweise mit schwcsclsaurem Ammoniak, wird, frühzeitig genug gegeben, bei der ersten Entwicklung und Be­lt ockung der Saaten die besten Erfolge zeitigen. Das schwefelsaure Ammoniak ist für die Herbstdüngung seiner sicheren Wirkungsweise wegen dem CHUisalpcter vorzuziehen. Ein großer Teil der prat Mchen Landwirte hat dieses Bedürsnis der Wintersaaten für <stiditon früh erkannt. Immerhin gibt cs noch viele, die den Roggen oder Weizen nach Kartoffeln oder Rüben hungern lassen, wenrgitens im Herbste, obwohl durch eine angemessene Stickstoffgabe ote Gefahr des Auswinterns wesentlich herabgcmindert werden konnte.

Luftschiffahrt.

Friedrichshafen, 16. Juli. Das Lu ft schissL. Z. 20" ist heute vormrttag 11.20 Uhr zur Fahrt nach Frankfurt am Main aiifgcsticgen. An Bord befindet sich ein Teil der militärischen Ab- nahmekommllston. Um 12 Uhr 40 hat das Luftschiff in der Rich­tung aus den Hohenzallern in rascher Fahrt Ostmettingcn bei L<r- hngen passiett.

verarge icdcr Landwirt auch im Herbste seine Roggen- iulu ALerzenplane imt den nötigen Nährstoffen, also Stickstoff, \ul\ und Phosphor,aure und richte die Düngung der Wintersaaten nach .Kartoffeln und Ruben etwa folgendermaßen ein: pro Morgen gebe «ran 34 Ztr. Aainit (aus leickstcrcn Boden) oder 1lu ttr iKickidiurgesalz ,aus mittleren und schweren Böden) oder 22u :Ur ^Thomasmehl oder 1-U2 3tr. Superplwsphat und 30-40 M. cschweselsau«s Ammoniak. Durch einen geringen Aufwaird an Ge- tz,Furkraft kann man sich beim Ausstreuen Helsen, indem man bo-1 Dungergcmenge leicht mit dem Kultivator mitcr bringt oder mit der Egge gut emeggt. Ain besten natürlich bei trockenem, froftfreiem Wetter. Zu beachten ist da,; Thomas,nehl nicht in unmittelbare Berührung mit schwesel,aurem Ammoniak gebracht lverden dar.

Vermischtes.

; Liebesroman im Hause Thurn und TaxiS.

München, 15. Juli. Im Hause Thurn und Taxis : hat ,td) Mieder ein Liebesroman abgespielt. Wie die'Staats-« zeirung" heute meldet, hat Prinzregent Ludwig von Bayern von dem Verzicht des Oberleutnants zur See dec Re-« 1 scrve der deutschen Kriegsmarine Mkolaus, Prinzen von Thurn urrd Tax^is, auf Namen und Titel eines Prinzen von Thurn und Taxis Kenntnis genommen und ihm, ent­sprechend der an ihn gestellten Bitte, den Namen eines Freiherrn v. Hochstadt erblich verliehen. Ter 28 Jahre alte Prinz Nikolaus, der ein 9£cffe des in Regensburg residierenden Fürsten von Thurn und Taxis ist,'beabsich- ti.qt eine Bürgerliche zu heiraten und ist anscheinend von seiner Familie zu dem Verzicht gezwungen wor­den. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, daß bereits früher ein Prinz zu Thurn und Taxis, der Prinz Alfred, im Jahre 1902 auf den Rang und den Titel eines Prinzen Thurn und Taxis verzichtet und den Titel eines Freilscrrn v. Hochschdt angenommen hat. Ter Grund für den Verzicht lag darin, daß der Prinz die 'Schauspielerin Kreutzer, eine Schirester der ersten Gattin Ludwig Barnays, heiratete. Ter Prinz ist zeitweilig selbst als Schauspieler ausgetreten. Im übrigen hat noch ein dritter Prinz Thurn und Taxis, als er Farmer tu Afrika wurde, .gemäß, den Hausgesetzen der Familie Thurn und Taxis auf seinen Titel verrichten müssen.

Die Heimfahrt des8 178".

Wilhelmshaven, 15. Juli. Das Vorderteil des Tor­pedobootes8 178" ist heute nachmittag in das Dock 4 der kaiserlichen Werft Wilhelmshaven eingeschlepvt ivorben. Damit be­gannt der letzte Akt der Seemannstragödie, die in der Nacht Jom 4nf den 5. März vor Helgoland begann und 76 Menschen das Leben gekostet hat. Heute ging die letzte Fahrt der Letzten von '£ 178" vorbei an dem anderen Teile des Torpedobootes, das fchon vor einiger Zeit mit sieben Toten geborgen worden ist. Am llser steht das Hinterteil des Schiffes zwischen Spanten ausgestellt unb harrt der Wiedervereinigung mit dem Vorderteil, das heute in ganz langsamer trauriger Fahrt an ihm vorübergesckleppt wird. Um j .2 Uhr hatten ,ich der stellvertretende Oberwerüdirektor, Mapttan S. v. Reurer, seine beiden Adjutanten sowie die anderen Offiziere der kaiserlichen Werft an der Hafeneinfahrt 3 o"Kunden Zu beiden Seiten der Einfahrt standen zahlreich Zu,chauer, die das Ufer bis zur Iachmanus^rücke am Eingänge jur Werft umsäumten. Um 1,3 Uhr setzte sich Leichenzng in Bewegung, xie beiden HebeschiffeOberelb-" undOstsee", zwi­schen denen,das Wrack unter dem Wasserspi ,,et quer zur Fahrt- rLr '?9 aufgehängt war, wurden von dem Schnei-oamvierSee- °?ler gezogen, der eine schwarze Trauerflagge nm Groß,topp niljrte. Um zu verhindern, daß der mehrere Hunden Bieter lange an den Biegungen der Wasserstraße aus der Fahrtrichtung gelange und mit dem Ufer kollidierte, folgte dem Reinschiff ,.Ost-- see" der SchleppdampferReiher" unter Dampf. Tiefes Schiff war mit derOstsee" durch eine starke Stahltrosse verbunden und diente als Steuerschiff des Zuges. Auch d rReiber" trug em* schwarze -prauerflagge, wahrend die beiden Hebeschiffe die roten Flaggen beibehalten hatten. In langsamer Fahrt passierte der Zug das Schleusentor und legte den etwa 500 Meter langen ,. jum -Lod 4 in einer halben Stunde zurück. Zwei Pinassen der kaiserlichen Werften begleiteten den Kondukt. Sie fuhren re,.ns und links der beiden Hebeschiffe, in der Höhe des Wracks. An Bord der Prna,,en befanden sich der stellvertretende Oberweriteirektor nebsi semem Adfutanten und die Offiziere der Werft. Tie Fachmanns-

Ivar beigedreht und in langsamer Fahrt fuhr der Zug in das Gebiet der Werst ein und wurde nach Tock 4 gesteuert £crSeeadler" schleppte die Hebeschisse und das Wrack in das Aoef, bann mürbe das Wrack gelöst und die beiden Schiffe verließen auf, dem gleichen Wege das Dock, indem sie rückwärts über das auf dem Grund liegende Wrack wieder in den Hasen fuhren. Schließlich wurde der Eingang des Docks u''schloss u mu oas Wasser mit elektrisch betriebenen Pumpen ausgepumpt, bis das Wrack trocken lag. Mit der Bergung der Leichen wird erst morgen oder übermorgen begonnen werden können.

. .. Amtlich wird die Ernennung des ordentlichen Pro. fesfors der klassischen Philobogie Dr. Ernst Lomitz sch Hx o^nthtfjen Professor <nt ber Unüxrfitti greipmalb bestätigt; er tritt hier an Stelle von Prof St. HostUS.

Hattdet und Verkehr, Dolhwirtfcbaft

Saaten st and in Rußland.

der ^nnhifab £a,t telegraphischen Berichten

"Handels- und Jndustriezcitung" vom 1. Juli alten Stils . 1 CKn ft d im allgemeinen gut. Winternvizen ftanb 5ut m^cn Gouvernements Podolien, Cherson, Taurim, Charkow Poltawa, m einem Teil von Wolhynien, Bessarabien, im 'M nördlichen Kaukasus, in einzelnen B-ezirkeil von Sbursk, Tschernigow, Woronesch, Tambow: in den übrigen Gou­vernements t,t der Stand des Winterweizens befriedigend. Sommer- ^izen steht gut in Podolien, Wolhynien, Cherson, Poltawa, Kursk .Woronesch, Saratow, Samara, Simbirsk, Usa, Penn, Wjatka- unbefriedigend loar der Stand von Sommerweizen in einzelnen Bezirken von Taurren, Tambow, Kostroma; im übrigen war der Stand ^.Sommerweizens befriedigend. Der Stand des Roggens Podolien, Wolhynien, Bessarl>b'en, Cherson, " Pol- Charkow, im südlichen Teil von Tschernigow, Kursk, im ^^bbiet, wi nördlichen Kaukasus, Saratow, Simbirsk, Samara Kasan, Nischm Nowgorod, Wladimir, in Teilen von Ufa, Oren­burg und Kowno. Unbefriedigend war der Stand des Rogoens nur ausnahmsweise in einigen Bezirken. Ter Stand des Hafers dodolien, Wolhynien, .Kiew, Poltawa, Jekaterinoslaw im südlichen Teil von ^schemigow, im Dongebiet, im nördlichen Kaukasus, im südlichen Teil von Kursk, in Woronesch, Tambow, ^?Jn'mSar^tOrn>'a?Jnb^L§amara' K°'on, Uta, Wjatka, Perm, .tostronio, Orel, Wologda, Pskow und Kowno. Unbefriedigend war der Stand d^> Hafers in einigen Bezirken von Moskau und Jtjaffan. Gerste war gut in Podolien, Kiew, Poltawa, Charkow in einem Teil von Jekaterinoslaw, in Taurien, im Dongebiet, im nördlichen Kaukasus, iin nörblidten Teil von Saratow, Samara, in TOf ° tos *faro5l?JD'in ainem Teil von .Hoftroma, dskow, Kowno, sonst allgemein befrie­digend. Regenfalle im Süden und im Südwesten des Zentralrayons rufen einige Befürchtungen hervor.

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k®"e Reichsdepositenbank? Tie Errichtung einer Relchsbcvoiitenbank regt der reichsparteiliche Abgeordneie

V9i ?o.'np m der Post an. Er weist au' den Mißerfolg der letzten Unleihen des Reiches und Preußens bin, schreibt sie zum Anstande zu, daß die Banken Unsummen deutschen Kapitals zmn Nachteil der inländischen Gewerbetätigkeit und des Hnhnf?;,f2ChAaanb,Drtrr§ <ren 2b.,-J,1nbe hätten zuwenden können erster Linie wiederum auf die Organisation des ^.eoositenverkehrs zuruck, den die Großbanken eingerichtet haben held,v,,,inf|eiclj ybi"c idiorfcn. B°,r«mden. ^^^ise habe aber die Regierung ein solches abgelehnt. Man müsse also aus cme andere Weise Abhilie zu schassen suchen ""h a?atr daß das Reich oder Preußen ebenlalls

einen Deposttenverkehr organisiert und mit der Annahme von Scdo es r^onkuirenz tritt. Tie Reichsbank habe

knÄ 2ri* 0?be zu übernehmen, es müsse also eine be-

^ndere Reichsdeposüenbank gegründet werden. Den kleinen Sparern boten die Sparkassen eine absolute Sicherheit für ihre

Henn, Au^z. Stein aus Ober-RoSbach, Jak. Wall bot! aus Garbenlcich und Gg. Ludw. Weinmann aus Holzhausen

** «Kv n z e r t z u m B e st e n eines Postbeamtin- n en--Erh oln n gs h e i in e s. Auf das am nächsten Sonn- tag um ]/26 Uhr im Konzerthaus des Großch. Knrhauses än Bad-Nauheim zum Besten eines Postbeamtinnen-Er- chvlnngsheimes ftoftftnbenbc Künstler-Konzert sei auch an biefer Stelle besonders hingewiesen. Tas durchaus vor nehme Pvograinm enthält nur Werke von anerkanntem musikalischen Wert: das glänzende Klavierkonzert von Grieg, Lieder von Grieg, Richard Strauß,, Klavierwerke von Franz Liszt. Es wirken mit die "Darmstädter Hof- Opernsängerin Frl. Gertrud Geyersbach, der Pianist Friedrich Roth aus Darntstadt und das Nauheimer 'Knrorchester unter der Direktion des Prof. .Hans iWinderstein. Ueber die beiden Solisten schreibt die Dstdt. sZtg.:Dar-ans sang Gertrud Geyersbach drei Lieder .... 'so edel in der Auffassung und bezaubernd im Ton, daß sie erst nach einer Zugabe von den begeisterten Zuhörern ent­lassen briirbf. Ihr ausgezeichneter Begleiter Herr Roth: trat dann auch solistisch hervor und hinterließ, den besten Eindruck, den er am Schluß des Abends durch die gerade- j

"lli <siuui j' i>vy uwnoö ourm oic qeraoe- Tritt r k. r, m

.zuwirtirose Aussülbruna ,des ^atricrimTf^ -im A-^nnkl "Lnft tnesen Maßnahmen als wichtigster Vegetatrons-

'i^^urnib hnn raftorpunihe« Setter l>in,u und hat man für s-chgem-tze Baden

*^7 ^ytureno vernefie ufw -Uc Inhaber von Konzert- bearbettung, vor allem guten Bodenschluß aeiorat dann hiirftzm

aI Veranstaltungen auf selbst späte Wintersaaten sich gut entwickeln, die früh gesäten

der Kurterraffe freien Zutritt. bald oinholen und somit die beste Aussicht haben, gut in unb

Landkreis Gießen. durch den Winter zu kommen.

? Lam gg öns, 15. Jnli. Bei der am Freitag abgehal- - ------ 1 "

tenen-Submission auf H o hl v e r f chl-ei fu ng sa r b ei ten Giekener Strafkammer

-für die Feldbereinigung hier wurden 31 Proz. abgebo- Vieler ^rrafkammer.

ren, bet einer Boranschlagssumme von 8700 Mk. rund m , )( Gießen, Io. Juli.

2700 -Mk. und das bei einer Arbeit, bei der nur Arbeit^ r- ° e n= V e^ei? d)®,n vergehens löhne in Betracht kommen ohne jegliche Matcrüimeferung. I brei^änen tumbe0,auf ;^anb?,no9V

aegen^L'sckwß^ein Unba/r' ®efän9ni§ erkannt. In zwei Fällen mußte schließlich Verwgung

d Uhr, schoß ein Unbekannter mit einem scharf emtreten, da der Cachverbalt erst noch genauer auszuklären ist. geladenen «Revolver in den fahrenden Personcnzug , Minderjähriger Trauzeuge.

der DichButzbacher Eisenbahn. In dem Wagen, Ein Standesbeamter hat bei einer Eheschließung entgeaen der auf den er schoß, befanden sich viele Personen, wie leicht ^?rschriit des § 1318 Abi. 2 BGB einen erst 19jährigen, also noch hätten -mehrere verletzt werden können. Die Kugel durch- muPeriahrigen Tranzengen zuaezogen, die Ehe somit unter 9lu6ci- bohrle eine Fensterscheibe. Der sofort benachrichtigten gegebenen Vorschrift vollzogen. Urteil:

darmerie, Wachtmeister Weber und Gendarm Meschner in P O bf rn<e' [)t(,mUe,iret1 Tan. Gesangnis.

$ätCC 5U Crmitte(n' Ln ®- «ul W°r,..s such,- in

o 8 KrL'L°uLb°ch. ÄÄ, J? df-

~ Saut erb ad), 16. Juli. Die Heide l-beerernte waren. Im Hoi iand er den Schlüssel: er öffnete damit die aft jetzt in vollem Gange, und scharenweise strömt alt und *Uv un$ entwendete sodann im Haus eine Uhr mit Kelte, ein ^jung schon am frühen Morgen in den Wald, um die Beeren Fahrrad und em Einmarkstück. Er sieht schon zum vierten Mal

-um Wt WiUeJÄ |

ufagen mitten ui beu HeidLlbeerfeldern sitzt und man befunden hat und den Bestohlenen, denen Uhr mi? Kette und Rad glauben konnie, in Lauterbach wären die Beeren haufenweise zurnckgegeben werden konnten, ein nennenswerter Schaden nickst AU haben, ist dies nicht der Fall, und es wird auch hierüber cutstanden iit. Erkannt wurde auf sieben Monate Gefängnis lebhaft Klage geMrt. Selbst für -gute Bezahlung ist es den woram cm Monat Unterfudnma§baft angerechnet wurde.

Bewohnern, die aus gewerblichen Gründen feine Seit zum Zerstör u ng eines Öffentlichen Denkmals Selbftpflücken haben, oder solchen Bessergestellten, die sich | ^n[;r 'a ? ,UmL r^,r ßtaft ncIcfltl 5*u Ostern dieses

die Beeren für ihr Geld kaufen können nicht möglich ihren "-r CVp'q f.n,löcx<? soazieren. Dabei kam er an

«ebarf zu Die Ursache liegt^rin^ß^e LL

im Walde umherfahren und die Beeren direkt von den stand, vorbei. 3,n oberen Süe bc5 niebrl^

Sammlern ein laufen, so datz diese nicht mit dem Transport cr dürres Stroh, Gras und dergleichen. Er zündete dies an - chic auf ldem Heimwege belästigt sind und daher ihre sauer er- Erklärung, warum er das tat, vermag er nicht zu geben ' Tas worbenen Beeren lieber 'um einige Pfennige bMger Metzen, ei'tuandene Feuer suchte er mit Hilfe eines der Burschen zu löschen absetzen. c Durch Ausschlagen mit der Hand war es scheinbar gelungen, das

Kreis Schotten. £cr,e" ?! crlrfe- . Darauf gingen beide weiter. Nach einiger

Ulrichstein. 1« Juli Unser Städtchen erhält ein ÄÄÄÄÄS

'Krankenhaus. Dazu ist die Genehmigung erteilt morben. umdite weitere Löschversuche, die aber erfolglos waren da die Die Krankenkasse gibt dazu einen Betrag von 20 000 TU.; potI1I"9f!uie ein Kamin wirkte. Tie Eicke mußte gefällt'werden, bie noch weiter erforderliche Summe bringt die Gemeinde auf. -""retten Da°s' «cköb?.w7rick! umgebenden Wald

Kreiä T-rt^h-wn 7 T v00* Schöffengericht Alsfeld sprach den Anaeklagten frei;

, ro, , r Frteoverg. es verneinte die Strafbarkeit aus § 304 des Str.-G-B da der

Y. Weck es heim, 16. Juli. Das Dienstmädchen Angeklagte nicht gewußt habe, daß die Eiche ein öffentliches Denk- des Landwirts Schönwolf wurde gestern auf dem Felde von "wl sei, ja nicht einmal Den Begriff des sog Denkmalschutzes zu einem Burschen üb er fallen. Es setzte sich aber kräftig vermocht habe, und ebenso Die Strafbarkeit aus § 303 des

zur Wehr und schlug den Angreifer in die Flucht ' « . «e*d(?.eW)mg), da nicht erwiesen sei, daß der An- tcutifVrUTfW ÄaTl B?ÄÄrS'Ä

euen Sür ge jeÄÄ

111 Shmmen fiegte der Landwirt Bechtold gegen Guts-wollen, eine etwaige f a b r t ä f f i g e SacfiMWigunn abernich!

GU^t- ^ur ersteren traten die Sozialdemokraten strafbar sei. Die Staatsanwaltschaft focht das Urteil an weil der Zeschlofsen ein. Angeklagte mindestens mit dem Eventualdolus gehandelt und sich

Hessen-Nassau. Emer vorsätzlichen, also strafbaren Sachbeschädigung schuldig gemacht

F.C. Kassel, 16. Juli. Infolge der Fleischteurrung St'-G^.B roe*eu Uebertretung des § 368, Ziffer 6

wurde auf dem hiesigen Wochenmarkt eine größere Quan- l i ch c n Ste^'c/ ?i?W ä 'd verboten ist, an gef ähr-

Ittät australisches Hammelfleisch auf Eis in den Han- k^^n ©Xia, ® V fVn e"r f°a n g^e nb"

a^i- Zum Preise von 80-85 Pfennig das zuzünden,. Das Berufungsgericht hicstOnur^^cine Ue^^ d^uud das Fleisch im Handumdrehen ab. L§ 368 Ziff. 6 St.-G.-B. für erwiesen und erkannte mit Rücksicht

'E- ch" die Jugend und unüberlegte Handlungsiveise des Täters und

m .lnbetracht der nicht unerheblichen Kosten aus nur 10 Mk. Geld­strafe, hilfsweise zivei Tage Haft.

Wegen Betruges und Unterschlagung sollte gegen den Kaufmann Sch. in B. verhandelt werden. Da ein 6as:0u?irifd>afL §5.u^e; verzichten konnte, z. Zt.

q , i-A n t. n r a* r r r r bosindet, die Verlesung seines Protokolls

ex < - Z. l H. H c r b sl b e st e l l u n g. sich aber nach den Bestimmungen der Strafprozeßordnnng als iiickt

"stücke am spätesten mit äulassig erivies, mußte Vertagung auf unbestimmte Zeit eintreten loggen oder Weizen bestellt, die Kartoffel,i ober Rüben nctranm I _ ______________

baden unb nach dem Wirtschastsplan mit SBintergctreibe « - ,

beiat werben sollen. Erschwert unb verzögert werben diese Ar- MniVerftratSsnacbricbtCil»

UcrfMt2(?tFn«eernbÄiti,(5en W«ie °N der Um.

Hackfrüchte noch weiter hinaus, so baß für bic ciqenUixfjcn X,1 J- Regierungsrat Prof. Dr. theol.

stellungsarbeiten bic Zeit aufs äußerste ausgeuutzt werden muß. u {9 eben Ft Von seinem Lehr-

Es ist aus diesem Grunde mancher Landwirt nur zu leicht S S ouruckzutreten Geheimrat Wellihausen ist am 17. Mai neigt, bic Serjorgung ber Wintersaaten mit Pflan-cnnährstonen öu Hameln geboren und war von 18851892 vrdent-- ^Serbst SU vernachlasstgen Jedes Gespann, jede verfügbare !^er Professor in Marburg. Im Jahre 1906 ernannte » Äi e* L-8N. SLViSSttASsr?.Ä£ SSL e TS feiSÄ' - «* - wtiEtoSte

^^E^b.uen der zur Ernahilmg der Saaten notwendigen ^iinge I q, - r r . , nnt^jm Herbst zu unterlassen. Man glaubt einmal ohne PhoS- -,- Hamburg wird uns gemeldet: Am Institut

p^"-'saure und Kali auszukommen unb den Wintersaaten im Früh- Schtffs- und Tropenkrankbeiten in Hamburg findet iahr durch eine reichlich bemenenc unb geschickt m^rabfalgte Stickstoff ?om 6. Oktober bis 13. Tezambev 1913 ein Kursus zur Ein- dungung aus bic Seme heneu zu können. Diese Ansicht ist rrig Mbrung in das Studium der Schiffs- und TrovÄkrank und fuhrt zu Rucklchlagcn l>ei der Ernte, da das Getreide solcher betten statt. " ^ropenkraut-

Schlage -nur zu leicht lagert und als Körncrcrtrog höchstens Hühnw- ifutter gezeitigt wird. Durch eine verhältnismäßig günstige Hack ifruchternte werden dem Boden bis in die tiefen Schickten hinein gwst^Mengcn Pstanzennährstofse entzogen, so daß die nachfolgen

x ~'\?cc ord. Professor unb Direktor des physiologischen ^njhtut» an der Universität Erlangen, 0>eh. Hofrat ... .... |u uuö uit iiaanoigcn ^fibor Rosenthal, iruTbc auf sein

ben «aalen em an «afjrung armrö gaattwll rorjinben. Deshalb />Muchen von der Vimpflichtunz zur Ubhaltunq von Vor- netforge icber Lanbwnt auch tm derbste seine' Roaaen- unb i lr,u"9m befteti: glerch^eitis, erhielt er den Titel und -Lina 6'" Lt wurbed^PL

oo^ent mit Titel und Rang eines a. o Professors! lind p^'wlogischen Snftitlt ber Uni, versitat Munchen, xt. ($Tnft Friedrich 'iuf;nrrtns. effw icäfc^1"18 etot§&i9 ordentlichen Pro-