165. Zahrgang
Zweiter Blatt
M. 165
Erscheint tagklch rnn Ausnahme des Sonntags.
GsneM-Mzeißer für Oberheffen
Deutschland als Lmwanderrlngsgebiet.
begünstigt.
bis England.
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an der Volksschule Nachsuchen, unter
Großherzogin ober anstaltcn.
Kosten, teils auf Kosten des Fonds der sonstiger Stiftungen in verschiedenen Heil-
Nu he stand versetzt wurde der Lehrer zu Worms Jakob Schumacher auf sein Anerkennung seiner niehr als 50jährigen
treuen Dienste.
'* Die Prüfung im Hufbeschlag bestanden und sind damit berechtigt, den Hufbeschlag selbständig auszuführen: Hch. Kahl aus Niederkleen, Ludwig Pohl aus Garben-
Die „Gießener Familicnblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Krcisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tid „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal.
21135 Stcidt nnd
Gienen, 17. Juli 1013.
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Dom Zug der Vogel.
Berlin
trieben. So kam es, daß, als die neue Bewegung zur Forderung der Jugendpflege einsetzte, auch in Turnerkreisen das Äinbermmen in den Vordergrund gestellt wurde. In der Belege des Wilder- turnens marschieren Berlin, Hamburg und Leipzig an der Spitze der deutschen Großstädte. Diesmal tvar dem <5 dniltur 11 cit^cm voller Nachmittag gewidmet worden und wert über 10000 ^chulluidcr traten dazu an. Die Freiübungen erregten lebhafte Freiide unb Auerlenuung und, obwohl das Kirabenturnen ui etiler Lime ge- pflegt wird, haben doch in Leipzig die Mädchen den Vogel ab- geschosscn. Dies ist ein umso interessanterer Vorgang, als tue Freiübungen auch beim Mädchenturneu den Vorzug bentzen, alle Musielgruppen zu beanspruchen und als Massenübungen durch ! den reichen Stellungswechsel vollwertig zu wirten.
IV/ Stettin, 16. Juli. Heute morgen um 9 Uhr legten sämtliche Nieter der Stettiner Schiffswerften Vulkan, der Stettins? Oder werte und der Schiffswerft Nüscke Co. A.-G. die Arbeit nieder. Es kommen ctnxi 900 Mann in Betracht. ■
Donnerstag, 17. Juli 1913
Rotationsdruck und Verlag der Arühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerer.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Triickerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^d5L <Rebaftion:e^ll2. Tel.-Adr.: Anzeiger Dießen.
wurde bereits ein solcher Star in Fischhaus
getroffen. Das Ringexperiment weist überhaupt immer den Iicher lind nachdrücklicher daraus hin, das' die Jungen vieler Vogelarten sofort, oder wenigstens sehr bald nach dem Au-sliegen aus dem Neste die Heimat verlassen und teilweise schon^ehr weit in bic Welt hinaus ziehen. Wo bleiben da die alten -rheoricn von der Führung" und „Unterweisung" von inten der Alten. Was wir also jetzt im Juni und Juli an Jungparen hier m_Llt=- und Westvreus.en sehen, das sind zum gröftten Teile runW Vögel, und unsere einheimischen werden bereits nach Wetten und Südwesten, nach Mittel- und Westdeutschland abgewandert lein. Der Zug der livländischen Stare führt also durch Ott- und Wett- preußen, dann an der Küste oder in der Nähe der Külte weiter
Übertragung auf Grabstichelarbeiten ganz. von selbst entwickeln, und so weisen denn auch unter den frühen mederlandifchen Knv erstächen einige manche Stilähnlichkeiten mit der Bawler täfel auf. Wahrscheinlich sind die Anregungen,, die ,0 von Bur- aund aus nach Basel kamen, dort aut einen truchtbaren -ooben gefallen und haben auch hier die Entttehung des Kupfer,tich-
•r Briefmarken verkauf! "QJ iite-;, nie roicbedebxenb. ÄuSnahnikaW.' "leberoertäuf. Melßelb fpfclenb leid.it laden vonZau zuTan feiten, u. roertuo. I oon230kg ßleitb ca. 2', Mill. prim
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Nachdem heute vom frühen Morgen ab wieder allerlei turnerische Vorführungen im Fechten, Schwimmen, Zehn lamp, neben einem Ringen der Zwölskämpser und einem Mllitärturuen llott» gefunden hotten, fand um G Uhr abends die >2iegervei kündig 11 n g vor der Musikhalle des Stations statt. Die Kampfrichter, der Berechnungsausschuß, die Mitglieder des Lrtsturnaus,chuttes und die Leipziger Turner und Turnerinnen sammelten ,ich uiril vorher vor der 16. Bürgerschule hinter den vier Wetturuzeltcn. Mit Musik marschierte, in Viererreihen geordnet, der feierliche Zug nach dem Turnplatz vor den Musikpavillon, wo ,ich der Gesamtausschutz mit dem Festausschuß und den Ehrengästen ver- amn'-elt hatte. Den Hintergrund bildete der unübersehbare,rahnen- wald der Deutschen Tumerschasi. Nachdem Geh. nutätarnt Dr. Goetz allen Teilnehmern für ihr Erscheinen gedankt und die Deutsche Turnerschast angefeuert hatte, auch weiterhin fett zur deutschen Turnsache zu liehen, traten die Mädchen in fett- licher SUcibnnn vor und während Fansarenmusik den Beginn der Sieaerverlüudigung anzeigte, erfolgte die De mntgabe der Qnizct- ergeonisse der ersten 25 Sieger im Zwölttamp:, worauf die Sieger ans den Händen der Turnerinnen den aus Eichenlaub gewundenen Siegerkranz in Empfang nahmen. wlgte Darauf die Be'anntgabe der ersten 25 Sieger des ^echsrampics, me ebenfalls ans den Händen der jungen Mädchen die ^icgerkranzl! erhielten. Die übrigen Sieger erhielten von den Kreisleitungen an vorher bestimniten Plätzen des Stadions ihre Krän.zc ausge- händigt, während die Kreisleitungen die Kränze m ten Raumen des Turnausschusses empfingen.
Der gemeinsame Gesang des Liedes ,,O Deutschland hoch in Ehren" schlos darauf das Fest stimmungsvoll ab.
^'’^cben den Fortschritten, die die Deutsche Turnerschaft sowohl in bezug auf ihre Mitgliederzahl als ^"^^uchtlich^ihr^r nationalen und wirtschaftlichen Bedeutung gemacht hat, steht die Festigung im Innern, die Zunahme der rein turnmi,chenLMtzungen in den einzelnen Kresten. Mit großer Freude haben alle Jackchut feststellen können, das. trotz oder gcraoe wegen der Zunahme der Betätigung auf allen Gebieten des Sportes die Turn,a^ kräftig vorwärts geschritten ist. Man hat in bteieit *-agcn körperlich. Leistungen erlebt, die zum Teil ganz unerhört waren und «tminm selbst bei den Grauköpfen in der ^.eutlchen L.urner,chatt erregt haben. Nur eins wird dieser Ausschuß wohl uiemals begreifen, das ist die richtige Behandlung der Preße und ihrer Vertreter. Man wird sich noch errnnern, datz es auf dem vortttzten ^.ut cl m Turnfest vor zehn Jahren in Nürnberg zu geradezu ikandalottn Auftritten zunschen dem sogenannten Pre,se-AuS,ck)uß nnd den Journalisten kam, weil diesem Preneaus,chutz kein einziger Pre>^ mann angehörte und dadurch Mibverstandnifse atter Art und unrichtige Behandlung der Journalisten an der Aagc^orbnung waren. Auf dem letzten Deutschen Turnfest in Frankfurt griffen die Frankfurter Journalisten cm, um ähnliche unliebsame Szenen nach Möglichkeit zu verhindern, doch kam es auch hur zu Kon-
Arbeiterbewegung.
Mülhausen, 16. Juli. Dem crugenbliMch in Berlin weilenden Mülhauser Bürgermeister Eostmann ist es nunmehr gelungen, den Streik am Rordbahnhof beiz ule gen. Die Firma Julius Berger m Berlin hat folgende Erklärung abgegeben: Zur Bewahrung bcö ozmlen Friedens erkläre id) mich nach Benehmen mit der Landesverwaltung von Elsaß-Lothringeu bereit, die Normen des für Mülhausen bestehenden Tarifvertrages für hieipniacn Arbeiten als bindend anzuerkennen, welche die Firma Julius Berger, Tiefbau-Aklien-Gesellfchaft in Berlin, zurzeit am R-rdi'-bnb-s in Mülhau.en -usflihrt. ,1» tue dies unter Festhaltung an meinem prmzrpiellen Standpunkt deshalb, damit Ruhe und Frieden in der Bevölkerung von Mülhausen einkehrt, gez. Julius Berger ~ r f f
Hamburg, 16. Juli. In einer von etwa 6000 Werft, arbeitern besuchten Versammlung des 4, e ut s d)e>tJDl etall- arbeiter. Verbandes erklärte em Bevoklmachtigter für die Organisationsleiti.ngen, daß diele die Arbeitsniederlegungen nicht .anerkennen und eine Streikunterstützung
vorgenommenen geheimen Abstimmung sprachen o662 sich Mr und 1120 gegen die Fortsetzung dee II''
Em Vorfahr öcs Mpserstlchs.
lieber die Entstehung des Kupferstichs ist viel gefabelt wor- 1 den, L man schließlich die Unhaltbarkeit aller dmcr BehauP- tungeu nachwies, ohne aber deshalb neue, i'Kre Tatsachen an ihre Stelle setzen zu. können. Die Anfangsge chlchte dieser wich L T-chml m°?d°h°r in ein btfM ffiunM , ™ das nun ein interessanter Fund otwas Licht bring.
Prof. Bicrmann herausgegebenen Eiceron^- macht_ ^r, 6. Bau meister auf eine Bronzetafel des historischen . <
aufmerksam, die für die Geburtsstunde unb Heimatskunbe oe- Kupserstickis von Bedclttung ist. «..-„.p gravierte
Es ist eine niederländstd! burgunblsche aus Bronze örarnnt
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. KS8B&bä£ a ss ®&ä ‘"AbTÄJln b=r ornamentalen FlSchenv-rzmung lieber, noch in Den tfeiituii u ». guipivraabe ber Schatten, btc bald
, rafebenb rat rst »-doch die Wreberga« oct $at'aIfcIi(ßrai, in fräftigen Kr°ur °gen bald m feinen wn^^i^in ber Grob-
1 N"ung-M gegekn m . de so 1 in Jolaejcit, bis gegen stichelsuhrung, die licp oier «ii ' - worden. Durch diese Ende des SMunteit taum uWrtrajT Grabstichels
SronsearbAt rnrb a«o «mtj . Vollkommen-
rm Jahre 14os m ven^. Schritt, von einer solchen
beit gediehen war. Eo wa («(.danke, Bilder durch ein
' Blatte Abdrucke herzus ellew Der G d^t^ -m .^lzschnttl Druckverfahren auf verwirklicht. Nachdem man
* » lerne
Dasselbe Deutschland, das bekanntlich noch bis v >r wenigen Jahrzehnten in großen Mengen Volkskraft an das Ausland abgab, ist bekanntlich ein Einwanderungsgebiek ersten Ranges geworden. 4coch 1895 zählte man nur 4>tiOOO, im Jahre 1900 schoii 780 000 und bei der letzten Beruss- ui^d Gewerbezählung vom 12. Juni 1907 gar 1 342 000 Reichs-ausländer. Die Zunahme ist also gewaltig, auch wenn man berüctfichtigt, das-, bei dem Sommer-Zähliermine eine größere Anzahl Fremder zu erwarten war, als bei den winterlichen der allgemeinen Volkszählungen.
Mir der letzteren Zahl betrug der Anteil der Fremben an der Gesamtbevvlkerung 2,2 Proz. Stärker ist er anteilig nur noch in der Schweiz mit 565 000 = 15 Proz., Frankreich 1009 000 = 2,6 Proz. und in Belgien mit 206 000 oder ebenfalls 2,6 Proz. In der Schweiz herrschen ganz ausnahmsweise Verhältnisse. Was aber Frankreich und Belgien anbetrifft, so hatten diese schon immer einen großen Fremdenteil, der in letzter Zeit nicht mehr wesentlich zu- genommen hat. In Deutschland ist umgekehrt der Zufluß erst in den letzten 20 Jahren eingetreten. Man svird die Zalst der Fremden daher zurzeit mit auuähernd 2 Millionen nicht zu hoch greifen, womit Frankreich und Belgien auch dem Anteilsatze wach übertroffen sind.
Den Herkunftsländern nach ist weitaus am stärkstcm vertreten Oesterreich-Ungarn mit 557 000, es folgen Rußland mit 281000, Jkalieu mit 147000 und die Niederlande mit 101000; namhaft beteiligt ist noch die Schweiz mit 65 000 und Frankreich mit 35 000. Die Zahl der Dänen, Großbritannier, Belgier', Luxemburger und Schweden beträgt von 20 000 bis herunter zu 10 000. Innerhalb Deutschland weist den stärksten Fremdenanteil Elsaß-Lothringen mit 4,7 Proz. auf (meist Italiener, Schweizer und Luxemburger), Sachsen mit 3,4 Proz. (ganz überwiegend Oesterreicher) und sodann die Hansastädte mit 3 vis 4 Proz. Ueber dem Durchschnitt haben noch Südbahern und Mecklenburg mit je 2,6 Proz.; ersteres etwa zu gleichen Teilen Italiener und Oesterreicher, letzteres ganz überwiegend Russen Dann erst folgt Rheinland mit 2,6 Proz., währetid Westfalen mit 2,1 Proz. noch nicht einmal den Landesdurchschnitt erreicht.
Im Gegensatz zu Fvaukreich und namentlich zur Schweiz sind in Deutschland fast alle Fremden des Erwerbes willen dorthin gekommen. Es entfallen auf die Erwerbstätigen innerhalb der Industrie 501000, Landwirtschaft 29a 000, Handel 87 000, aus die freien Berufe, den dienenden Stand und wechselnde .Lohnarbeit zusammen 67000^ phir 7,dOOO waren berufslos, also Rentner, Studenten, eefjuter, Verarm guugsreisen.de, vorübergehend Anwesende usw. Der Rest mit 317 000 entfällt auf die Kategorie „Angehörige", alp Frauen und Kinder. Alles in allem stellt der Fremdenanteil für Deutschland einen erheblichen Kräste^uschuß dar, ohne beit manche wirtschaftliche Aufgabe ungelöst bleiben mußte.
e.tefürdje Hautpflege ist;
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Zu biben m den Apotheken ond q V Drogerien.
U. T ...... (harlottejihnrt.
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In Leipzig aber war es wieder ganz erbärmlich und der Berichterstatter eines großen rheinischen V attes, den perionlich allerlei Unbill widerfahren war, legte bereits am ersten xafl bu Arbeit einfach nieder, leibet, ohne lief) mit ben anberen Kollegen verständigt zu haben, so daß diese vor allem auch mangels einer eigenen in dieser Sache festzufassenden Organnatwn chm mckt zur Seite treten konnten. Auch in Leipzig war wieder nn ber $refK unb ihren Bebütfnissen ganz fernftehenber Aus)chutt smammen- getreten, dessen "Ausgabe nach ben eigenem Festbuch ber Deugchen Turnerschaft lediglich in der Herausgabe der ublichen Festfchrrstem Programme und sonstigen 2ruck,achen bestehm wllt-., brr aber für den Verkehr mit der Preße selbst keine. Richtschnur hatte. Mr diesen Ausschuß criftierte nur die Leipziger Presse und ihre Vertretung, unb so kam es, baß nwhl die Le'pziger^J^Zalittir hier ^ und da Einblick tn ben inneren Betrieb bes^istev hielt, die zah losen Vertreter der auswärtigen Presfe fick mühsam )ibi luict)- tigere Einzelheit durch Auskünfte uou dritter ^ette beivrgeii mußten. Naturgemäß verloren fie bei dieser AroertSweist jeden genauen Uebcrblict und die Berichterstattung hat ^runter gelitten Da die Angelegenheit ben zuständigen Organisationen vcr dcutschcn Presse .unädift Bon den BctcMgten zur unterbreitet werden wird,, so mag es pch an di ier OteUe er übrigen, wieder einmal festzustellen, bati bie dlcitzigste -Lorarbett der einzelnen Turnvereinsvorttande und ihrer Mitglieder in der Presse ganz unberücksichtigt bleiben muß, wenn e- n)nen nicht genügt, durch Lisch- Vorstellung hei ihrem G-somtaEuL dadm -u wirken, daß für die rünfttgen Turnfeste em r[d)ti-.1 organi.urtcr Presseausschuß eingesetzt wird, zu dem man auch ^omnalifün zu- zieht, damit eine geordnete Berichter,tattung erfolgen kann. Mtt einem Hausen Voriiotizen für das Fest, mit dem ^ ^rcheaus- schuß auch bei diesem Turnfest die Zeitungen ube.ichuttet hat ist gar nichts getan, und die Pre„e, die fie im Jnterevi. der Deutschen Turnerschaft übernahm, ist dura) d«e Behandlung, btc man ihren Vertretern in Leipzig zuteil wwden lietz, brüskiert
Das diesmalige Deutsche -i_urn,eit _ nat einige Neuerungen gebracht, die voraussichtlich auf den Unrtigen Turnfe ten stneoer- kehren werden, weil sie im Jntere,,e des guten Gelingens der gesamten Veiaiistaltung gelegen scheinen
Achtung ber besonderen ttrcis^'ttabenoe als em vorzügliches Mittck zUr Stärkung der alten Traditionen bewahrt. Eine anders,chi nachahmenswerte Idee ist die Herausstellung turn enden ^chu- iugend der Feststabt. Denn Kinder- unb ^chuttuiicn lat die Deutsche Turnerschast seit ihrem Bestehen g o.deii wib
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in* Direktion Herr He 1913 °err Hermann WcIIp, ^"kfnrier Straw 19
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" Landesversichern ngSan st alt Hessen. Bei der Lanbesversichernngsanstalt Hessen sind im Juni 1913 = 329 Anträge eingegangen und zivar: 242 Anträge aus Invaliden» nnd Krankenrente (I. u. K.), 9 Anträge auf Altersrente (A.), 36 Anträge auf Witwen- nnd Witwerrente (W.), 33 Anträge auf Waisenrente (C.) 9 Anträge auf Witwengeld (Wg.). Unerledigt würben übernommen 431 Einträge, so daß 760 ttrentengesilche in Bearbeitung standen. Es sanden Erledigimg: 297 Anträge durch Bewilligung (238 I., 12 St, 8 A., 7 W, 7 Wg., 24 O., 1 Co.), 13 Anträge durch Anwartschasts- bescheid (§§ 1258 und 1743 NBC.), 53 Anträge durch Ablehnung, iveil iinbegründet (36 I., 4 A., 8 W., -- Wg, 5 C.), 18 Anträge durch andere Weise — Zurücknahme * n|)U( (13 I., 1 A., 2 W., 2 Wg.), zusammen 381 (darunter E 29 ' durch Umwandlung von Krankenrenten in Jnvaliden- ventenl, zusammen 382 Anträge, so daß 408 als unerledigt auf Juli übernommen werden mußten. — In welchem Umfange die Landesversicherungsansialt Heil versa hrens- kosten für ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich daraus, daß Ende Jimi in Anstalten 1376 versicherte Personen untergebracht waren. 9(u6erbem befanden sich noch 100 Personen teils auf eigene
— Preisausschreiben. Die Verlagsbuchhandlung von Moritz Schauenburg, Lahr 'Baden), veröffentlichte im, vorigen Jahre aus Anlaß ber Vorbereitungen für bie 100. Auflage des Allgemeinen Deutschen Kommersbuchs zw.i Prcisausichreiben. Nachdem schon vor einigen Wochen bas Ergebnes , des Wettbewerbs für die neuen Lieber bekanntgegeben war, i,t nun auch bie Entscheidung bes Preisgerichts für neue Einbanddecken gefallen. Im ganzen lagen 519 Entwürfe zur Beurteilung vor. Davon kamen 31 in die engere Wahl, unb aus oiefen wurden wiederum 11 Entwürfe zur engsten Wahl gestellt. xa§ Preisgericht konnte sich jedoch zu einer Zuerkennung des von ber Verligshanblung ausgesetzten 1. Preises nicht entschlletzen und verteilte bett Betrag beshalb aur zwei weitere vreiswurdlge Em- ienbunqen. Den 2. Preis erhielt Paul Meinte-Köln, ben ersten 3. Preis Joseph F u ch s - Stuttgart, den ^wetten 3^ Prets Gustav Jourban - Stuttgart; den 4. Preis ^ottvh Gaug 1 München. Sechs weiteren Arbeiten konnten lobende
gezollt werben. Sämtliche Einsendungen ttnb zurzeit tm Erotzh. Kunstgewerbemuseum in Karlsruhe ausgestellt .
_ Forschungsreisen. Die Kais. Akabemre ber Winen- schasten in Wien hat bewilligt: bem Privatbozenten für Geo- graphie an ber Wimer Universität, Prof. Dr. Frttz Machat schek, für eine geographische Forschungsreiw im mittleren schang 6000 .Kronen, unb Dr. Georg Kurte m Sten tut eine aiilhropologisch-ethnographische Forschungsreise nach Lappland 4000 Kronen.
Kindern gehört
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* «-rdauungskanal stets in Ordnung ug: körper einer ständigen Reinigung, irdauung esse man das kräftige nach e
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UeberStarwandernngen gibt der um vie^rforfchung ber Reisen unserer Zugvögel hochverbiente Proseuor Zr. ^hiene- mann von ber Vogelwarte Rossitten in Lttoreußen ber „^piga- Korrespoubenz" folgenbe interessante Schilderung:
Dem Naturbeobachter werben setzt oft bie mächtigen ^tar- tomärmc auffallen, bie sich auf Wiesen und Felbern umhertreiben, um gegen Abenb mit Geb rau se tn Rohrdickichte rum lieber- nachttn einzuschwenken. An ihrer grauen ^arbung |tnb bie Vogel als bies ährige Junge zu erkennen, und es iriro bie Meinung verbreitet sein, baß es bie in der näheren Umgebung erbrüteten unb aus ben überall ausgehängten Nittlä,ten ausgeflogenen jungen Nögel sind Das ist aber nicht ber Fall. Es unb vielmehr von Seit her zugereiste Wanberscharen, die die etilen aiigcnralligcn Herbst-Zugerscheinungen im Jahre barftcllen. -ter Bcrtngungs- versuch gibt uns über diese Verhältnisse untrüglichen willkommenen ^u^Aiü^seinen Besitzungen in Lisden bei Wolmar, Livland, hat Herr Baron Loudon das Markieren von jungen Nes!s!aren mit Fuß ringen ber Vogelwarte Rossitten schon seit mehreren Zähren in großem Maßstabe burchgesührl unb damit nicht nur bie tn England liegenden Winterherbergen der livländijchen sotare einwandfrei nachgewiesen, sondern auch die Rückkehr der ^tare tn ihre Heimat, wo sie erbrütet sind, uns naturnrfunbhd) vor Augen gesührt. Vor kurzem lief nun von Herrn Pfarrer Behnke in Schönberg bei Mühlljausen, Kreis Pr. Holland in CjtpreuRcn, bie Nachricht auf der Vogelwarte ein, daß em solcher lunger Rmg- star bei Schönberg — also etwa 17 Kilometer östlich von l^tng Q am 26. Juni 1913 angetroffen worben fei. Es ist bie Nr. 7619, Am 2. Juni saß bieser Star noch m halbttuggem Zuftande in Livlanb im Neste unb erhielt ba seinen ehernen Geburtsjch-in an's Bein geheftet, unb nach 24 Tagen 6ejanb erpch schon etwa 520 Kilometer entfernt an ber weftpreutztfchen VbLL. 6'ruyer
Das 12. Deutsche Curuftst.
~ Leipzig, 16. Juli.
De'- heutige letzte Festtag des 12. Deutschen Turnfestes staub unter dem Eindruck des bevorstehenden Abschiedes von Leipzig, das allen Festteilnehmern gewiß in ber beiten Erinnerung bleiben wird Hat sich doch die Turnerschaft weder übet ihre Aufnahme, noch über die Durchführung der einzelnen $eran|taltungen zu ihren Ehren irgendwie beklagen können Das letzte ^eutfckeurn fest in Frankfurt a. M. vom Jahre 1908 mit icincn nnOOO Tei - nehmern ist durch das Leipziger Turnfeit mu über <6000 nehmern übertroffen, unb man bart wohl behaupten, daß cm Turnfest wie das in Leipzig sich kaum wieder wird oorbcreitcn
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