nopel handle, unter dem Vorbehalt allerdings, daß die Ausländer innerhalb der bulgarischen Linien bleiben.
Die Cholera.
In Kartal am Marmarameer unweit Konstantinopel ist die Cholera ausgebrochen. Gestern waren 2 0 Erkrau- knngen zu verzeichnen.
Die Kämpfe bei Tkutari
Cetinje, 14. Jebr. (Amtlich. Gestern und vorgestern beschoß die montenegrinische Artillerie die Festung Slutari und die in der Ebene von Skutari ausgestellten türkischen Batterien. Die türkische Artillerie erwiderte das Feuer schwach. Aus der ganzen Linie fanden unbedeutende Scharmützel statt. Die Montenegriner bereiten den Kanon entransport nach Bardaniolt vor. (Tüte serbisch-montenegrinische Llbteilung, die gegen Brdica operieren soll, errichtet Verschanzungen und erwartet großkalibrige Geschütze, um gegen Brdica vorzu- rüden. Die türkischen Verluste in der Schlacht von Bardaniolt sind so groß, weil die Türken, als sie die ersten Stellungen bei Bardanjolt verloren hatten, dreimal Gegen- angriffe machten, um sie wiederzugewinnen.
Die Kämpfe in Mexiko.
In Mexiko ist die Revolution nichts neues mehr, und Madero, der dem alten Diaz vor zwei Jahren aus den Präsidentensitz folgte, hatte beständig Kämpfe zu bestehen. Jetzt steht Oberst Tiaz, ein Neffe des früheren Präsidenten, Madero im Felde gegenüber, und die Kämpse, die noch unentschieden sind, haben einen furchtbaren Charakter angenommen :
Mexiko, 14. Febr. i'SS. B.) Die Rebellen haben den Kampf heute morgen 5 UVr 4 Min. wieder ausgenommen.
. Der 5. Tag ging unter wütenden Kämvfen in der Haupt- ftN-t zu Ende, olme bar bei einbrcchender Nackt eine, oder die andere Seite einen Vorteil errungen hätte. Tic Granaten fegten d u r ck die Hauptstraßen und schluaen sowohl in die Privat- als auck in die Geschäftshäuser und öffentlichen Gebäude ein. Die Gebäude der kubanischen und belgischen Gesandtschaften sind so zerstört, bin die Bewolyier nach anderen Orten flüchteten. Das französische Konsulat mußte seine Geschäftsräume nach der ^Gesandtschaft verlegen. Die Regierung und die Aufstänbischen bestehen darauf, den Kampf bis zum Aeustersten wrtzusetzeu.
Die OvKr d"r mexikanischen Straßenkämpfe tocrbcit auf 900 Tote und 1300 Verwundete geschätzt.
Deutsche- Reich.
Beim Kaiser.
Aus B'".-lin imb pem^bet: Kaiservnar fuhr am
Freitag na^mittai mit der Prin-es'in Viktoria und Prinzen E^nst August aus. Abends sand int Est>'abethsaal Tafel bei den Maie- stäten statt. Außer vielen Fürstlichkeiten waren u. a. geladen der Reichskanzler, mehrere Staatssekretäre, die Präsidenten des Reichstages, des Herrenhauses und des Abgeordnetenhauses und der Kommandeur der Z i c -- thenhusaren. Nach der Tafel war musikalische Unterhaltung.
Nack einer englischen Meldung werden das englische Königs paar mit dem Prinzen von Wales, der Vrinzestin Mary und dem Prinzen Albert der Hochzeit int deutschen Kaiserhause beiwohnen.
Liberale Einigung.
Zwischen der Leitung der Fortschrittlichen Volkspartei und der nationalliberalen Parteileitung in der Provinz Brandenburg ist nunmehr für die Landtagswahlen ein endgültiges Abkommen geschlossen worben. Demzufolge führen beide Parteien den Wahlkampf in allen Wahlkreisen der Provinz gemeinschaftlich bis auf den Kreis Brandenburg-Westhavelland-Zauck-Bclzig, indem jede Partei sich die freie und selbständige Entschließung Vorbehalt. Beide Parteien sind verpflichtet, mit keiner anderen Partei ohne Zustimmung der beiderseitigen Parteileitungen irgendwelche Wahlabmachungen zu treffen.
Zur zweiten Beratung des Postvoranschlags sind von der fortschrittlichen Volkspartei int Reichstage folgende Lntschliestunaen gestellt worden:
1. den Herrn Reickskanrler zu ersuchen, darauf hinz"tmrken. daß durch eine entsprechenbe Ergänzung der Ziffer 40 der Gckalts- vors^risten vom 24. Juli 1909 die den Beamten der Postassisten- teuklaisc und der Postschaffncrftnsse durch den Reickshaushaltsetat für 1913 gewährten veusionsfähigen Zulagen bei Verfettungen aus einer Stelle ohne Zulage, dem anrechnungsfähigen Gehalte hiuzugercchnet werden:
2. Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, zu veranlassen, daß die kündbare Anstellung der Post- und Telegraphengehilfinnen nach Ablauf einer angemessenen Frist in eine unkündbare umgewandelt werde;
3. den Herrn Reichskanzler erneut zu ersuchen, bei den gehobenen llnferbeamten der Reicks-Post- und Telegraphen-Verwal- tung eine Einheitlichkeit in der Besoldung herbeizusübreu, um zu verhinderu, daß den vom l. April 1908 ab in gehobene Stellen beförderten unteren Beamten geringere Gehaltsbezüge gewährt werden als den vor diesem Zeitraum beförderten Angehörigen dieser Klasse:
4. den Herrn Reickskattzler zu ersuchen, dem Reichstag einen Gescttcutwurs voruilcrnnt, durch den das Besolbungsgesetz vom 15. Juli 1909 insoweit abgenttbert wird, als es der Anrechnung eines angemessenen Teils der im Arbeiter oder Handwerker- verhältnissc zurückgelegten Dienstzeit auf das Bcsoldungsdicnst- alter entgegensteht.
Seitens der bürgerlichen Parteien mit Ausnahme des Zentrums sind Anträge auf Annahme der O st m a r k enz u l a g e gestellt worden.
Ferner beantragten die Abgg Windeck und Hubrtch den Reickskanzler erneut zu ersuchen, die Gleichstellung der in Elsaß- Lothringen beschäftigten Post- und Tciegrotihenbeamten mit den Beamten der Betriebsverwaltung der Reichscisenbahncn in Bezug ans die Gmährung nicht pensionsfähiger Zuschüsse herbeiznfuhreu
2!u»lan&.
Freizügigkeit zwischen den österreichischen und den deutschen Hochschulen?
Der Budgetcuissrbu' österreichischen Abgeordnetenhauses nahm eine Entschließung des Teutscknationalen Erler an, tu bei bic Regierung nufgeforbert wird, eine Vorlage betr die Freizügigkeit zwischen den Hochschulen Ocsterreiclts und Deutschlands einzubringen
Da§ dänische KönigSvaar in Christiania.
DaS Königspaar von Dänemark ist in Christiania eingetroffen nm feinen Antrittsbesuch abzu statt en Am Bahnhof wurde es vom Königspaar, den Zivil und Militärbehörden und einem zahlreichen Publikum herzlichst begrüßt.
tkutfebe Kolonien.
Berkin, 14. Febr. Ein To t onia (er B o rtr ags- abend, zu ban der Staatssekretär des Reichskolonialamts Dr. Sols eingetadcn hatte, fand heute im Hotel ?ldlon statt. Geh. Oberbaurat Baltzer sprach an Hand zahlreicher Lichtbilder über die Erschließung Afrikas durch Eisen bahnen Der Staatssekretär des Reichskolonialamts Dr Sols besprach dann seine afrikanische Verkehrspolitik Er führte aus, daß er sich nicht mit dem bv| i 'ndeu Bahnn begnügen, sondern es nach .straften weiter ausbauen werde Die Bahnen dürften nicht gleich auf hohe Renten rechnen,
denn das sei nur durch hohe Frachtsätze möglich. Wenn die Bahnen in die Verkehrsreife kommen, sollen und müssen sie sich selbst tragen, müssen sie Zinslast, Amortisation und Betrieb decken. Danach haben wir die Tarife zu stellen. Da wir nicht den ersten dünnen, sondern den späteren gesättigten Verkehr zum Maßstabe nehmen füi die Wahl der Spurweite und der Schwere des Geleises und der Maschinen, so müssen wir cs auch von vornherein mit den Tarifen halten. Wir müssen die Tarife zuschnei- den nicht für ben Betriebsetat ber Gegenwart, sondern füi den der Zukunft.
Gberhessischer Llinftverein.
Zur Wanderausstellung des Museums für Kaust in Handel und Gewerbe in Hagen.
Moderne Baukunst.
Der wirtfckaftlicke Aufschwung im neuen Deutschen Reiche rief eine so plötzliche Komplizierung der Bauausgaben hervor, >vie sie auf europäisck>em Boden kaum dagewesen sein dürfte. Nicht nur, daß das Anwachsen der Verwaltungen und industriellen Werke den Umfang der Bauten im allgemeinen steigerte: es traten auch ganz neuartige Probleme an den Architekten heran. Bahnhöfe, Postgebiude, Warenhäuser hatten in keiner vergangenen Epoche ihr Vorbrtd. Dazu kam, daß auch int kleinsten Hause Bcdiirsnisse beiriebigt sein wollten, die noch dem Palast- bewohuer der Empirezeit als rn^rckcnhaßcr Lurns erschienen wären Elektrische Beleuchtung, Zentralheizung, Installationen feder Art wirkten aut die Gestaltung der Grundrisse ein. Und schließlich gliederte der wachsende Reichtum ein St) st em von Räumen aus sich heraus, bas, mit Abern und Nervensträngen begabt, in seiner organischen Zusammensetzung durchaus neuartig war.
Lange aber dauerte es, ehe b^r neue Inhalt seine neue Form fand. Die länberdurchgnerenbc Eisenbahn ivetkift*c mit bet Kamera des Kuttstforschers, bic Phantasie des Architekten wie des reisenben Publikums mit den Stilformen entlegener Epochen zu füllen. Den Einen.reizte es, nie gesehenen Konstruktionen uub Proportionen nachzusptiren, ben andern zu wohnen wie bic Slrozzi, Colonna oder Doria. So trafen sick Bauherr und Baumeister in. dem gleichen Wunsche, bic Nüchternheit moderner Zweck- gestaltung mit der Maske alter Stilvrackt unubeden. Das Mißverhältnis zwischen Form und Inhalt führte aber mit Notwendigkeit zu tiefgreifenden Veränderungen. Wohusitteu, Baupolizei und klimatische Verhältnisse zerrten an Profilen und schoben an Proportionen: ein protzender Parvenügcschmack lieft Zemcittputz als Rustikaguabem, Tapete als Seibcnbrokat und Linoleum als Teppich ober Parkettboden erscheinen. So wurde, was einst, organisch gewachsen, die Welt entzückt hatte, zur Hätz verzerrten Larve.
E st um die Ialrhnndertwenbc gelangte bic ganze Hossnungs- losigleit btefer Entwickelung den führenden Geistern zum Bewußtsein. Man fand bic Heimat, bic man einst geliebt unb besungen hatte, bitrd) unerhörte Geschmacklosigkeiten geschäubet, die Stäbte, bic einst ber Stolz deutscher Fürsten unb Bürger gewesen waren, von Grund aus verwüstet vor. Wo einst Kultur und Sinn für Ebenmaß das Richtscheit geführt hatten, da drängten sich jetzt für Jahrhunderte gegrünbet, bic jämmerlichen Resultate verbildeten Ungeschmacks dreister Gewinnsucht unb einer vom Genius leider nimmer gefügten Baupolizei.
Einsehen aber hieß handeln. Auf Sempers grunblegenbes Buch vom Stil gcftülit, nahm Blois Riegl ben Kampf für eine gereinigte Kunstauffassung auf. Bilbcnbe Künstler, die als Maler begonnen hatten, griffen zu Lineal und Winkelmaß, entwarfen Möbel und bauten .Häuser. Andere, allen voran Eckmaun, ent wickelten, von Japan unb Englanb angeregt, in Stoffen, Tapeten unb Buchschmuck eine neue, auf Fläckcnwirkuttg gegründete Ornamentik.
Den großen Anstoß für bic Raumkunst gab 1898 ber flämische Künstler Henry van bc Bclbc mit seinem Ruhesaal für bic Dresdener Ausstellung. Hier fag bas Programm aufgcrolft: Abkehr von ben Stilmoben, Gestaltung moderner Zwecke, Veredlung des Materials, Vereinheitlichung unb rhythmische Gliederung des Raumes, organisches Wachstum in Form unb Linie. Was van be Velde spater geschossen, liegt in icncnt Dresdener Saale schon beschlossen wie die Blüte in der Knospe: man kann fast sagen, daß die ganze neue Kunstbewegung feint bart in. ihm lag. Seinen Anregungen gab man zunächst in München Folge. Riemcrschmib unb Bruno Paul traten neben Endcll unb Pankok in den Vordergrund. Die Ersteren zeichnete Disziplin aus, bic letzteren verblüfften durch Phantaste. In bett Vereinigten Werkstätten für Handwerkskunst fand die Bewegung ein wirtschaftliches Organ. Bruno Paul, Krüger unb R. A. Schröder übten hier ihre Wirksamkeit, während Riemerschmid, Niemeyer, Bertsch unb Bernhard nach unb nach bem Künstler stabe ben von Karl Schmidt begründeten Dresdener Werkstätten für Kunst int Handwerk.jetzt Deutsche Werkstätten) bei traten.
Andere Einflüsse brachten in Wien die Bewegung ins Rollen. Hier hatte Otto Wagner durch selbständige Wcitcrbildutig Scm- perschcr Formen das Interesse für neue Bauprobleme geweckt Der geistige Vater der neuen Wiener Shmft ist aber der Schotte Mackintosh. Von seinen raffinierten und phantastevollen Raum schöpfungen angeregt, entwickelte Josef Hofsmaim feine unvergleichliche Fläckwn- und Proportionskunst, die in ben Billen ber Hohen Warte bei Wien unb neuerbings in bent Marmorbau Stbelet in Brüssel ihren reifsten Ausdruck fand. Koloman Moser, C. O. Czeselika ijetzt in Hamburg, Prutscher unb Wimmer wirkten neben ihm in ber von Frih Wacinborscr begrünbeten Wiener Werkstätte, bereit Möbel, Textilien, Silber- unb Leber - arbeiten einen Hauptruhm des Deutschen Kunstgewerbes ausmachen.
Eine wichtige. Förbcrung erhielt die junge Delvcgung durch jenes Projekt einer künstlerischen Wohm'iedelung, bas, vom Groß Herzog Ernst Lubwig von Hessen mit großer Tatkraft durch geführt, zur Darmstädter Ausstellung von 1901 führte. Olbrich uub Behrens, ans Wien und Mündien berufen, versuchten hier zum ersten Male die neuen Formgcbankcn in stäbtebaulickten Zusammenhang zu bringen. Die Mathildcnhöhe in Darmstabt ist au» bieten Bemühungen bertrorgegangen
Die wichtigste Folge dieses fürstlichen Unternehmens, mit dem bic Ausstattung be« Museums Folkwattg zu Hagen burch vait bc Velde parallel lief, war eine gewisse Autorisierung der mobcrneit Kunst für das tocftlidtc Deutschland. Olbrich konnte fein HauMwerk, das Warenhaus Tietz in Düsseldorf erbauen, während Beh-rens als berufener Dircttor ber Düssclborfer Kuttstgcwerbc- sckule ben gewerblichen Unterricht reformieren half. Sein lieber gang zum größten deutschen Inbustrie-Unterttchmen, ber Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft, maditc ihn dann bald zu einem der meist beschäftigten Ardiilekten ber Gegenwart Er baute bic Berliner Fabriken der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft, bas St timtacoriitnt unb eine Villciigruvpc in Hagen, bic Deutsche Botschaft in Petersburg unb bic Landtzäufer Wieganb und Kröllcr m Dahlem und im Haag. Auch dem Anreger der Bewegung, van be Velbc, ber 1900 von Belgien nackt Deutschlanb übergesicbclt ivar, war cs vergönnt, roidttige Schöpfungen auszuführen. Er erbaute in Weimar bic Kunst unb bic Kunstgewerbeschule, in Riga ein Cwmeinbehaus, in Jena bcu Tempelbau bxs Abbe Denkmals, ein Theater in Paris unb in Hagen unb Chemnitz mehrere Villen. 'Bruno Paul, feit 1907 als Direktor ber König! ü u n st gewer beschule in Berlin, schul Häuser unb Einrichtungen in Berlin, Frankfurt unb Köln, Cas6s in Berlin unb Hamburg unb 'ür den Nordbeutscken Llovd bic Scknffscinricktung des George Wathington. Riemcrschmib entwarf mit Tcficnow bi.
vortcn,labt Hellerau bei Dresden, in ber bic Deutschen WerMatten unb ihre Arbeiterhäuser mit ber Bilbnngsanstalt ^aau^) Dalcvoze ocretnigt Vxnb Pankok entfallet eine ftuchtbare Tätigkeit tn Stuttgart, Enbell bat in Berlin bie Festsälc von Nrumann unb eine Rcnnb.Am .icfdtaffeu.
Unter dem flärenbeiT Einiluß Dieter bauvtsäcklick von ciniUgen I Diaient erngdeiteten Bewegung gesundet ailinäblid) audi bic 1 akademische Architektur Hermann Muthesius iammcltt ck-
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fdtönc Helena", von I. Offenbach
mve zur Cvcrcttc
Krankenhäuser, Bäder, zuletzt das neue Berliner Stadthaus, ge- 'cktafjen bat. Erl wein in Dresden, Berg in Breslau, Bertsch in Münckten unb Schumacher in Hamburg wetteifern mit ihm in ber Reformierung des kommunalen Bauwesens. In Süddeutsch, fanb überragt der Einfluß Theodor Fischers, dem wir eindrucksvolle Kirchcir, Vern altiingsgcbäude unb Wohnhäuser, vor allem bie neue Universität m Jena verdanken. Von Kausfmann stammen die besten modernen Theaterbauten in 'Berlin (Hebbelthcater un Bremer honen, wälwend im neuen Seimiger Bahnhof ba& erf fiskalische Gebäude von künstlerischer Bedcunmg seiner Vollend cntgegengeht. Karl Ernst O st h a u i.
K o u z e r l v e re i n: Samstag abend 7 Uhr in der Stadt- kircke: Hauvtvrobe zu Missa solemni«: Sonntag nachmittag 4% Uhr im Stadnhearer Chor- unb Orckester-Konzert, "l eininaer £■> o f f a p e 11 c; Montag abenb in ber Stadtkirche: Missa s o 1 e m n i s.
K i n e in a t o a r a v h: Täglich Vorstellung.
B i o a r a v b»L i rt) t f v i c I c: Ta'alick Vorftellimg.
Bakok-Kam mer-Licktiviele: Täglich Vorstellung.
L i ck t i v i e l h a u S: Täglieb Vorstellung.
Mufeum des oberbeffifeben Gefckicktßverein Geöffi-et Conntaa voriniltags 11—1 Uhr nnentaeltlick.
Cberbelfiidier Knnstverein. ®emälbeau9ftennna im Turmbaus am 'Brmib. Reue Ausslelluna. Geöffnet täalfd mit ?ln5nahme von SamStag) von 11 — 1 Uhr, Sonntag- von 11—3 Uhr, Miitwock nadnnittaa von 3-5 Uhr.
?l n l a o c m u I i t am Sonntag vormittaa 11 Uhr in der Süd-Anlaae (nur bei gutem Wetter). Svielplan: 1. Chor bet ^ucCenäboten am” der Over .Rienzi", von R. Wagner. 2. Onver-
Aus Stadt nnv Land.
Gießen, 16. Febntar 1^13.
** Tageskalender Stobttlreater. Sonntagabend Uhr: *T i e Herren Söhne*.
Kreitz N^au
Attache der Deutschen Botschaft in London Eindrücke von eng« isd>er Wohnkultur unb legte sie in einem für bie Entwickelung >cs deutschen Wohnhauses wichtigen Bucke nicber. Als Mitglied X'5 Handelsministeriums reformiert er ben vrcußifckcn Kunst icwerbeunterrickt Scii e La"^'' "'er. besonders um Berlin gehören zu den ir'ieuliduften Erscheinungen des Deutschen Wohn- ausbaues. Alfred Messel io;.;, un Wertheimhau zu Berlin den Typ des mobenten Warenhauses, dorn auch Clbtid:
icrfiTtetenb<n deS Tozenlei Stellung tag 5—6. und Lcbei von 6—7. von Toet Religionß menschlich jenbau in Dr. Speng der Haust von 4—5.
^rsicherut Skschäste, 8<meine G, ^l"lfsichtjgur Donnerstag i ^itag von fi ^tttmod P.Öecf uni Rinnen am !
L°°Un0 der i ^aunschwerq- S« fein, bat F’fej eine i ;1rc.eminent Delf ( fcet hat Ltz-i. , vell. '. wirb Bell ?t?te *0oC > Mrfachkt ,-1*en Sasliklj ifl der sind
in seinem Empfinden ''inlerlasen.
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- Oberh ^ukunsl-Au- j, findet alliieir p Hagen die 5 r. Ausstellung con jetzt für C EMinin regelmä! jXRinS immer \ Krfer usw. sik ierefse. Die
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•* Deut kreuz für t Herr Geh. Rat
Februar, i ii i Uhr, einer lropeninfel C wf der der ‘ inb lieferte ai Jnftitut etwa tetilon gemach ausgenommen Photographen werden in de Üichtdildern t dem tarnen aeradc die Pf jedermann bet und
3. Mondnacht oiü ber Alfter, Walzer von O. FetraS. 4. Wir uräfciitieren! 1. PreiS-Marfch a. d. .Woche", von H. Aiibout.
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** Preisaufgaben der Universität Gießen. Für das Jahr 1913/14 werden folgende Preisaufgaben g"stellt: Von her theologischen Fakultät: Für den akademischen Preis: Das Martyrium des Polykarp von Smyrna literar kritisch und reliaionsgeschichtlick untersuckü. Von der juristischen Fakultät: Der Verzicht ans Einreden. Von der medizinischen Fakultät: 1. für den akademischen Preis: Un^ersachilnaen über das Vorkommen besonderer Stosse im Menstrualblute und deren choaigc Beziehungen zu den Ovarialhormoneu. Cs soll gesammeltes Menstrualblut chemisch und pH sikalisch geprüft werden, ob sich regelmäßige Unterschiede gegen normales Blut ergeben. Preß'aft von Ovarien soll durch gleiche ober entsprechende Untersuchungsmethoden damit verglichen werden. 2. für den BalserpreiS: Es soll auf Grund der in der Gießener chirurgischen K'inik erzielten Erfolge untersucht werden, ob bei Ulcus ventriculi die Olastreenterostomik oder die Resectiou den Vorzug verdient. Von der philosophischen Fakultät: l. auS der Archäologie: Die Metallgefäfte der jüngeren Bronzezeit ans Mittel- un» Nord-Eilropa sollen gesammelt, nach ihrer Herkunft uftF" Verbreitung geordnet und mit den gleichzeitigen siideurv' päischen Funden verglichen werden 2 aw ■ der Chemie: Reduktionen mit elektrolytisch erzeugten Amalgamen. 3. aus der griechischen Philologie: Novae comoediae fragmenti adespota in papyris membranisque Aegyptiacis servati colligantur, recenseantur, explanentur. 4. aus der romanischen Philologie: Die Sprache der Metzer Bamirollen.
ans ber englischen Philologie: Der Formenbail des Nomens und Pronomens im Neuenglischen nach Gramma- tiierzengnissen. Die staatlichen Preise betragen je 180% der Preis der Balserstiftung besteht in den ungefähr äOO Mk. betragenden Jahreszinsen des StiftnngSkaPitalS. Es kann auch die Halste der Preise zuerkannt werden. Wer sich um einen Preis bewirbt, muß mindestens in einem bet beiden auf die Stellung der Aufgabe folgenden Semester au der Universität Gießen immatrikuliert gewesen ieül Jede Bewerbnugsschrift darf nur einen Berfas er haben. Die Bewerbungeschrift ist in der Sprache abzufassen, ui der die Aufgabe gestellt ist. Auf dem Titel ist ein Kennwort anznbrnigen. Die Bewerbnugsschrift ist vor berf 1. April 1914 einzusenden unter Beifügung eines vev schlosscnen, mit dem Kennwort ber Arbeit versehenen Bries«* Umschlags, der die Angabe des B?rfas'ers und seiner Adresse enthält. Die Sendung ist an bic Fakultät zu adressieren Beim Iähresfest der Universität am 1. Juli 1914 verlief der Rektor die Urteile und verkündigt die Namen der preisgekrönten Bewerber.
*♦ Wohnungsfrage unb Wohn u n g -reform. Am Dienstag abenb wird Landeswvlmungsinspek ocGrct* s ch e l auf Veranlassung des Technischen Vereins und ber Zweigvcrmaltung des Deutschen Techniker-Verbandes einer öffentlichen Vortrag über Wohnungsfrage und Wohnnn^sreform im Cinhornfaalc l-alten. Zmr Schluß ist freie Aussprache.
* * Ordensverleihung. Verliehen wurden den Geh. Staatsrat und Wirk!, (geheimen Rat Krug ooi‘ Nidda in Darmstadt der Kronenorden erster Klafft
* * Aus dem Militär-Wochenblatt. Illing Elitärgerichtsassist, von der Hess. (25.) Div.. nnrrix MM Kriegsgerichtssekretär befördert Proviantmeister Becke:: in Darmstadt wurde zum Proviantamtsdirekkor ernannt
♦ * Ernannt wurde der Militäranwärter Sanität^ feldwebcl Iohs Ludw. Schwinn aus Wildental in Bayer:. 3um Steneraufsehcr und ihm der Steueraussichtsbezir^ Lauterbach II zugewiescu. Erledigt ist die Stelle des: P f a n d m e i st c r s fitr den Bcitreibungsbezirk Lampertheim.
**BeiderLandesversicherungsanstaltHes s er- sind im Januar 376 Anträge etngegangen und zwar, 2b • Anträge auf Invaliden- und MtariFcnrcnti' (I. u. K. , 18 An träge auf Altersrente (A.), 26 Anträge auf 'Witwen- und^DitN'cr- rrntc W. . 36 Anträge auf Waisenrente £? , 16 Anträge af" Witwengeld Wg ). Unerledigt würben übernommen 371 Antraac- so daß $47 Rentengesuche in Bearbeitung ftanben.. Es wnden M' Icbtguug: 224 Anträge burd) Bewilligung < 183 I., 11 K., W «L- 4 W. — Wg., 16 O. . 10 Anträge burdi 2lnioartsckajtsbeickeo- « 1258 und 1743 R.B.O.), 3t Anträge durch Adlclmung, tvc- unbcgrünbct (22 I., 5 A , 1 SB., - Wg.. 3 O. , 21 Antr^- burdi andere Weise — Zurücknahme usw. 14 I., 1 2 Wg,30, zusammen 289 Anträge, hiervon wurden 13 Dur» ■jllmnxinbluna erledigt, so daß 458 als unerledigt auf m'* t niar übernommen werden mußten. - - In welchem UlT' ’angv oic Landcsversicherungsanstalt HeilveriahrrnSkosten tu: 1 ihre Verführten übernimmt, ergibt sich daran-, daß w»-
Düsseldorfer Tictzbau folgte. Sein aeschultcs für Proportion hat er Ludwig .*oohnann der als Stabtbaurat von Ber'in Schulen


