bat, um
nun
die die
schäften anzulreffen uns, weil die alten,
war, befindet sich am AnSsterben bei mächtigen Bäume abgeholzt worden sind.
LreiS Büdingen.
11. Nov. Heute fand die Gemeinde-
Kreis Alsfeld.
* Ober-Ohmen, 12. Nov. Unsere Gemeinde erhält endlich nach langer Bemühung eine Wasserleitung. Ouellen liegen bedeutend naher, als sie vorher in 9lu8-
»* TageSkalender für Donneistaa, den 13. November: G, iellschast für (5 r b • und Völkerkunde, tr.cdjuh- Homburg: Forschungsreise noch Pamir, 1911—1913. (Mit Licht- l'ilbern) In der Neuen Aula. *
- Stadttheater. Die Aufführung von Emil RosenowS Kater 2ampc* am nächsten Sonntag nachnnuag bei
frit weiterer Kreise auf dieses verbrecherische Treiben lenken, das noch viel zu wenig bekannt ist und infolgkchessen bis jetzt noch lange nicht genug bekämpft nrirb.
** Schiffs 1 iste für billige Briefe nach den Ver einigten Staaten tron Amerika (10 Pfg. für je 20 Gramm»: T ic Pvrtoermäsiigung erstreckt sich nur aus die Briefe, nicht auch a n s B o st k a r t e n, Drucksachen usw. und gilt nur für Briefe nach den Bereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nachanderen Gebieten Amerikas, z. B. Canada. „George Washington", ab Bremen 15. Nov.: „Kronprinzessin Cecilie", ab Bremen IM. Nov.: „Kaiserin Auguste Viktoria", ab Hamburg 22. Nov.: „Prinz Friedrich Wilhelm", ab Bremen 29. Nov.: „Kaiser Wil- Helm II ", ab Bremen 2. Dezember: „Bremen", ab Bremen h. Dezember: „Amerika", ab Hamburg 11. Dezember: „George Washington", al- Bremen 13. Dezember. Pomckluß nach Ankunft der Frühzüge. '?Ulc diese Scksifse sind Schnelldampfer oder solche, die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgänge die schnellste Betör derungsgelegenheit bieten. Cs empfiehlt sich, die Briefe mit einem Leitvermerke nie „direkter Weg" oder,,über Bremen oder Ham bulg" zu versehen.
sicht genommen waren. Damals wollte man sie von RebgeS- bain her nehmen, ein Weg von ztvei Stunden, jetzt in der Nähe des OhmlanfeS zwischen Unter-Seibertenrod unb hier, eine gute halbe Stunde. Tie Quellen liefern so viel Waffer, daß es nicht nur für unsere Gemeinde, sondern auch für die Gemeinde Ruppertenrod reicht, das bcunit eine gute Gelegenheit erhält, ebenfalls zu einer Wasserleitung zu kommen.
△ 91 uB dem Ohmtal, 12. Nov. Die KreiSstrasten- verwaltung, die sich der Obstbaumpflege in so anerkennenswerter Weise widmet, läßt auch in diesem Herbste wieder größere 9lnpflanzungen von Obstbäiiinen im Ohmgeb et aus» führen. 91 n die KreiSstraße zwischen Wettsaasen und Kirschgarten kommt eine lange Reihe von Zwetschenbäumen, an den Weg zwischen Ruppertenrod und Groß-Eichen Apfel- bäume, und an den Verbindungsweg zwischen Ober-Ohmen unb Zeildach sollen 150 Nußbäume gepflanzt werden. Die Anpflanzung von Nußbäumen ist besonders zu begrüßen. Der Nußbaum, der früher in großer Zahl in unseren Ort-
lern gaben etwa 560 ihre Stimmen ab.
h. Weilburg, 12. Nov. Bei den Dahlen zur zweiten Klasse der Stadtvcrordnctcnsitzung wurden Prof. Gropius und '.'lpothekenbesitzer Klein wiedergewählt. In der ersten Klasse wählte man Brauereibesitzer Kurz wieder und an Stelle des ausgeschiedenen Professors Dr. Euler den Brauereibesitzer Hel big.
----- Hanau, 12. Nov. In Nie der-R öden bach, Kreis Hanau, ist, wie wir meldeten, der 72jährige Nacht- Wächter Schaaf bei der Nachkirchweihe von jungen Burschen aus Hanau mit einer Ziehharmonika niedergeschlagen worden. Schaaf ist an den erlittenen Verletzungen gestorben. Die fünf Täter sind ermittelt; zwei davon wurden verhaftet. Tie Namen der Täter sind: die Taglöhner Jean Beyer, Johann Reimann, Franz BertuS, der Silberarbeiter Georg Gerlach, sämtlich auS Rieder-Rodenbach, und ein Taglöhner aus Langenselbold.
S?. Tübingen _____ ____ .. _
ratSsitzung unter dem Vorsitz deS Bürgermeisters statt. Ilm
Empfang von Fürstlichkeiten, die sicher mehr Gewicht aus die herz liche Begrüßung durch die Bewohner als aus Schmuck legten Sodann müsse bei Ausführung von öffentlichen Dau ■ t c n mehr aus praktische Einrichtung als auf kostspielige Ausführung gesehen werden. Es sei durchaus notwendig, daß ein Gemeimveseu eine gesunde Grundstücksvolitik treibe, Geländespe- kulation müsse ausgeschlossen sein, denn hohe Bodenpreise bedingten hohe Mietpnnie Den Hausbesitzern, die sich zurzeit aus verschiedenen Gründen in keiner rosigen Lage befänden, mässe geholfen werden, ohne die Mieter zu belasten. Das könne gescheiten birrch Beseitigung des Umsatz- unb Verkaursstempels, teilweise Beseitigung der Wertzuwachssteuer unb durch Erleichterung der GeldbeschaN'ung. Zum Schluß kam er auf die Hauptsacl>e. näm lich die Stadlverorbnetenwahl, ju sprechen Von bürgerlicher Seite seien 91Tb ei ter ausgestellt worden, waS gewiß im Sinne eines sozialen Ausgleichs sehr begrübt werden müffe. Leider habe der B ü r g e r n e r c i n den Arbeitervertreter Zorn gestrichen, ohne tut Prinzip sowohl als auch persönlich etwas gegen ihn vorbringen zu können Uipsomchr müßten alle liberalen Männer, nicht bloß seine Arbeitskollegen, selbst auch die souildnnoklatischen Arbeiter, die leider durch ihre eigene Schuld außerhalb ständen, für Herrn Zorn em treten, den er als einen intelligenten unb strebsamen Mann nur empfehlen könne.
Der Kandidat der liberalen Arbeiter unb Angestellten, Herr Zorn, entwickelte fobamt sein Programm, bas im ivescntlickren sich mit den Aiisführnngen seiner Vorredner dickte. Heroorzubebcn ist babei, daß er im Interesse der Arbeiter den Bau der elektrischen Bahn nach W i e s e ck unb Klein-Linden, die sich in auch fidxr rentierten, sür umtmgänglich n roenbi die Erbauung eines städtischen Krankenhauses, Schaffung eine> ftäbti)(bcn Bemnten unb Arbeitsrechts, Absäwsfung der Er bebung bee Cltno-J auf Kohlen, Erhölning der ort'üblidien Tagelöhne, Durchführung der Einheitsschule, damit es auch dem minderbemittelten, aber gut veranlagten Schüler möglich sei, in höhere Stellen auf zu rücken, finb Uxeitere Forderungen, für die er hn Falle seiner Wahl einzutreten gedenkt
Die Aikssprache, an her sich die Herren Wohlmutb, Beckmann. Tiftbcnhöricr, Prof Urstadt. Zorit. Riegel und Sckimidt beteiligten, l-rachkte niclüs wesentlich Neues. Nach einem Schluswort Tisckvndörfers. Worin et sich besonders gegen die Ausführungen der sozialdemokratisclien Redner tvanbte, schloß der Vorsitzcnbe die recht anregend verlaufene Versammlung.
Die beiden liberale n Parteien kündigen für nächsten Sam'tag abenb eine öffentliche Versammlung an, die im Gaiö Leid ftattiinbeii soll und bet der von beiden Parteien Redner »um Worte kommen werben In einer Besprechung der Äkrtrcter der beiden liberalen Pardeien. hte üdi mit den nächsten Arbeittit für die Stadtverordn. tenwahl beschäftigte, tarn auch der in der Zeitung veröffentlichte Bericht über die national liberale Versammlung zur Sprache Es nnrrbc babei von den Ver- treten, der nationallilvraleu Parin er Härt. baß b,e Ausfübrun M'n der Referenten keinerlei ucrlf^nuv Aens..-nmqen enthalten hatten. tute dieS ans dem Veritte von mantN-r seile heraus gelcfen worden ist. Der Vorsitzende Habe sich lediglich aus fach- lulvn Gründen gegen die Annahme der Resolution der Fortschrittlichen VolAparter ausgesprochen.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 13, November 1913.
Tie bevorstehenden StadtverordnetenwaHlcn
Die Ortsgruppe Gießen des Reichsvereins liberaler Angestellter und Arbeiter uhd die Fortschritt lictie Bolksparter hatten die Eisenbahn unb Postbeamten unb Arbeiter zu einer öttent ltchen Versammlung im „Felsenkelle^ emgdaben, um zu den bevorstehenden Ltadtverorbnetenwahlen (Stellung »u nehmcn Als erster Redner »oar der Vorsitzende des Reichsvereins liberaler An gestellter unb Arbeiter Herr Dischendörfer- Berlin gewonnen worben, brr, auf einer Durchreise begriffen, gerne bie Gelegenhett ergriff, das allgeimine Programm der fortschrittlichen Volkspartei nach seiner koiirmunalpolitilchen Seite hin zu beleuchten und bic alten liberalen Forderungen auf die Gemeinbeangelebenbeiien au zuwenben. Ohne auf bie besonderen Verhältnisse Gierens eingehcn zu können ober zu wollen, zeichnete er in formgewandter Dar fteüuug die allgemeinen Richtlinien, bie bei der Verwaltung einer nach liberalen Grunbsätzen geleiteten Kommune maßgebend inn ,nüssen, so daß ber Boden rür bie AnsNihrungen bes folgenden Redners gründlich vorbereitet war Landtagsabg. unb Stadtv Professor Urftabt wandte sich voll unb ganz den zur Zeit bic Bewohner ber Stadt Gießen intercificrenbcn Angelegenheiten zu Er führte aus: Eins ber Schlagwörter, womit man einen großen Teil der Wählerschaft auf seine Seite bringen könne, sei bas Wort Sparsamkeit. Unb boch könne die Sparfauu häufig vom Ucbel fein, wenn man nämlich großzügige, für bie Bewohner eines Gemeinwesens lohnenbe Unternehmungen um beswillen ablehne, weil sie Gelb kosteten, bas man vielleicht burch eine Anleihe bc schaffen mußte. Talmi gehöre, daß mau die großen Betriebe wie Gasbeleuchtung, Wasser- und Elektrizitätswerk, Straßenbahn und Ueberlandientrale nicht in bie Hänbe von Privaten gelangen laste, bie bann nach Belieben schalten unb walten könnten, sondern sie in städtische Verwaltung nehme Man müsse babei auch mitunter etwas wagen. So werbe es schließlich, um den Ausbau der elektrischen Bahn in ber Richtung nach ft t o f b o r f und bic für bas Erwerbsleben Gießens so wichtige Erbauung ber Hinterlandbahn zu ermöglichen, nicht zu umgehen sein, die Biebertalbal.n, bic nun einmal im Wege fei, auszukanfen. Nicht sparen bürfc man ferner bei sozialen Einrichtungen Gießen habe von jeher viel für Volksgesunbheit mtb VolkSlraft getan Er wünsche, baß zu ben vorhanbenen sanitären Anstalten unb Einrichtungen eine Waldschule hinzutrete, bie für bic minder bemittelten ftinber von großem Segen werben konn - Durch die Ausarbeitung einer neuen Arbeitsordnung sei für bie stäbtischen 9Irbriter ein recht angenehmer Fortschritt mielt worben (Hegen bic Arbeitslosigkeit müsse rechtzeitig Vorkehrung getrotfen werben, aber nicht von Fall zu Fall, bas genüge nicht, sondern durch eine auf kommunaler Grundlage beruhende Arbeitslosenversicherung. Sparsamkeit muß bei allen Luxusausgaben vor walten. Der Redner erwähnt das Schmücken der Straßen bei
in Frankreich
Dem „Figaro" zufolge hat bie Kriegsverwaltung Ab ficht, bic Herstellung der Armeeflugzeuge selbst in Hand zu nehmen und auch eigene Fabrrken zur Erzeugung von Motoren unb Schraubenflügeln zu errichten. Dieser Plan habe unter den Flugzeugerbauern, von denen viele ohnehin mit großen finanziellen Schwierigteiten zu kämpfen haben, lebhafte Erregung hervorgcrufen.
DolkSpreisen ist die unbedingt letzte der amüsanten Komödie. Tie Vorbereitungen zu der neuen GesaogSpoffe ,Film- 3aüber', deren Erstaufführung am Sonntag abend unter der Regie von Rudolf Goll flatlfmbrt, lassen eine abgerundete flotte Aufführung erwarten. In Hatiptpartien stnd in dieser Neuheit beschäftigt bie Herren Goll, Grosser, Rotteck. Dolck unb Schubert, sowie die Damen Martini, minder., NathusiuS, Frenz el unb 6tettner.
** (Eine Mitgliederversammlung des Haus', besitzeroererns Gießen fanb gestern abend unter dem rror- sitz des Kaufmanns Inderihal bet DerbdlhttSmaBig gutem 'uche im Hotel Schütz statt. Nach der Begrüfmng 'orach Verban^- frfrctdr Franz Dessert aus Spandau als Vertreter der Veruwe- rungSanwft deutscher Haus- und Grnndbetttzer über den Abschluß der $m'tdierung uhd ihre Vonetle D-.c Crwlac anderer iatiunen Ixtbtn gezeigt, daß raun auch roimcbanlin) eine Jtaan werden müsse, deshalb habe der Verband ictzl auch eine r.cmme- rungsanstalt erridnet, b<c ihren Bemeb Jeu Augrnt autgetwrnmen bat. Er weist dann auf bie Haus-Haftpflickl^ bin unb perltest bic wesentlichen gesetzlichen Bestimmungen, die ben ümiSbeuhtr zur Haftung jningcn. Der Grictzqrinr hat bie £'artunqjd)on roeU aus- gcoelmt, der Rechtsprecher hat sie noch erweitert. Der Hauchetttzer ist zur Versicherung ge-vungen, sonst kann er Hm ruinieren, all jährlich stießen Mtllikmrn in bic Zaitben der Ventcherungsgewll- t«harten. Machen wir es selber, io können wir uns tnc lieber’mime mihbringend machen Teutidilanb zählt 800 Hausbe,:tzervc^t runb 600 000 Mttistieverx. Nach den Bcsttmmutmen der Vcriichc' rung5anftalt dürfen nur Mitglieder be5 Verbandes verliehert wer ben. Tic Privat gesellschafteii erheben rocientlieh höhere als die Amtalt, 01c einen GründunaSfonds von 300 000 Mk. habe Außerdem Lat sie noch einen RüMcrstcheruiigsvertrag mit enter Aktiengesellschaft, so daß selbst bei zahlreichen Lchaden dtc^Vcr- sicherten geschützt sind. Die Berwaltungskosten und gering -labet sind bie Mitglieder für alle Schäden, bie sie als Haus- und Gnin^- benter treffen, versichert. Bei ben Privatgeiclllchatten ist bic Haltung erlrblidt eingeschränkt. Die Vereine erhalten aus ben Geschäftsüberschüssen ihren Anteil in Form von Rückvergütungen. Nach lebl,attem Beifall bankte der Vorfitzrnbe Znderthal jur den Vortrag. Rechtsanwalt Raab eröffnete bie Aussprache. Er wies auf die Stärke des Ortsvereins hin, der 550 Mitglieder zahlt, unb Hoist, daß jeder Hausbesitzer bei Gelegenheit sich ber chenen Gesellschaft anschließen werbe. Der hiesige Verein hat 9(ntcil|cf>einc in Höhe von 1000 Mark gezeichnet. Sekretär Bepert crflärt noch, daß auch eine Betriebsversicherung durch bic eigene Gesellschaft möglich ist. Dann entspann sich eine Aussprache über WassergclderHebung. Reiß erklärt, es solle angeregt roerben, daß bas Wassergelb beim Verbraucher erhoben 10erbe. Rechtsanwalt Raab itdlt fest, daß diese Art ber Erhebung in Frankfurt sich nicht cmpschlc, dadurch sei der Wasserverbrauch ganz gewaltig gestiegen. Launsbach glaubt die Wasscrgcldfrage am br.cn gelöst zu haben dadurch, daß er in jedem Stock eine Wasseruhr angebracht hat. Raab empfiehlt die diesbezüglichen Drucksachen des Vereins. Bauunternehmer Becker wünscht, daß bie Hausbesitzer von ber Stadt wieder Bescheinigungen über den Wasserverbrauch erhalten. Horst bringt zum Schlüsse bic Stabt- verorbu etc 11 wählen zur Sprache und bedauert unter leb haftem Brifall, daß bie politischen Verciuc ben oerbienten Vor- itzenden Jndcrthal nicht in die ftanbibatenliftc gesetzt haben. Er littet, ibn trotzdem zu wählen. Inberthal erklärt, scmc Entichlicßung falle in ben ersten Tagen. Nachdem noch mehrere Redner für die ftanbibatur Indertl-al gesprochen unb allgemeine Zustimmung gefunden 'batten, sand die schön verlaufene Versammlung ihr Ende.
** Mädchenhandel. Man schreibt uns: Anknüpfenb an bie Mitteilung in ber letzten Montagsnummcr Ihres geschärten Blattes, baß in ber Nacht zum Sonntag 89 MädchenIjaubler in Warschau festaenommen wurden, weisen wir auf den Vortrag fjin, ben J-rau Iultizrat Aldefelb -Wetzlar am nächsten Moniag über ben Mädchenhandel halten wirb. Er will bic Aufmerksam-
goldenen Hochzeit feierten heute die Eheleute Philipp Eifer in aller Rüstigkeit. Der Jubilar bekleidet schon lange Jahre das 9lmt eines Gemeinde Einnehmers.
Kreis Lauterbach.
R. Lauterbach, 12. Nov. Die ZkriegersanitätS- kolonne vom Roten Kreuz zu Fulda hat in dankenswerter Weise das ihr vom dortigen LanOkrankenhaus zum Betrieb übergebene Kranken-Automobil auch dem Kreise Lauterbach zum Transport von Verletzten oder Erkrankten nach einem beliebigen Krankenhaus bereitwilligst zur Verfügung gestellt. Ta im Kreise Lnuterbach ein geeigneter ftrankcütransportwagen nicht vorhanden ist und sehr oft Schwerkranke in ganz ungeeigneten Bauernivagrn zuni nächsten Krankenhaus gebracht werden nriifjen, ist das Automobil mit Freuden zu begrüßen.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 12. Nov. Heute vormittag 11 Uhr fand in der Burg-Allee die Pferdemusteru-ny des hiesigen Bezirks statt. Trirchyehcnds wurden nur schöne. Pferde der ftornmisfion üorgcfuljrt. — Die Zentrumspartei wird gutem Vernehmen nach bei der Stadtverordnetenwahl für die nationalliberalen Kandidaten eintreten.
? Bad-Nauheim, 13. Nov. Die gestrige Haupwersamm- hing des Bürger- und S tadtv e r kc h r s v e r e i n s gab einen Einblick in bic Tätigkeit im abgclaufencu Geschäftsjahre. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden, Rechtsanwalt Dr. Brücher, trug der Schriftführer, Prof. Dr. Stockhausen, den Geschäftsbericht vor, dem zu entnehmen war, bap ber Verein bie brennenbeu fommunaTpolitifdien Fragen stets im Auge behalten hat. U. a. beschäftigte sich eine öffentliche Versammlung mit der zurzeit wohl am lebhaftesten erörterten Frage, mif der Auf bringung der Kosten zur Kanalisation, die von der Gemeinde ganz erhebliche finanzielle Opfer ^verlangt. Die verschiedensten Eingaben wurden jerner an die Stadtverwaltung, das Finanz- miniftertum unb die EisenbahnbeHörde gerichtet, bic sich mit Steuer fragen iftanalsteucr, Gemeindeumlagcngesctz, Filial- und Billettsteuei) und mit ftUrangelcgenbeiten befaßte. Em erfreuliches BUd bot ber Kassenbericht des Rechners Klingcmcicr, wonach dem Verein nach reichlicher Unterstützung anderer gemeinnütziger Unternehmen ein Barvermögen von 5fd Mark verbleibt. Auch im neuen Geschäftsjahre sollen wieder Unterstützungen genährt werden, so dem Vvlksbildungsverein 10 Mark, der Bcr- kehrSkommifsivn 50 Mark. Eine ausserordentlich lebhafte und anregende AnSsprackie, an der sich vor allem Notar Stahl, Bmimeister Kraft, Beigeordneter Lenz und einige Stadtverordnete beteiligten, schloß sich an ben Geschäftsbericht und an zwei von Baumeister Kraft gestellte Anträae an, von beiten sich der eine mit ber Deckung der Kosten her ftanallaften zum Gegenstand Hatte und sich Hauptsächlich auch nut der Heran- ziehung des Fiskus befaßte. Nach Angaben de- Stabt! wrbneten Rosenthal soll ein Teil ber S&often auf bic Hausbefitzer, rin Teil auf bic allgemeinen Steuern gcfd^lagcn werden. Die Kraft- sck)en Anträge wurden einstimmig angenommen.
Kreis Wetzlar.
w. Wetzlar, 12 Nov. Unsere Landwirtschaftliche Wintersckmlc wird in ihrem neuen (22.) Semester von 23 Schülern, 12 im ersten und 11 im zweiten Kursus, bo sucht. Zwei Schüler find aus den Nachbarkreisen Ufingrn und Biedenkopf. Dr. koch ist für den verstorbenen Direktor Eourtin als Leiter der Schule eingetreten.
— Dutenhofen, 12. Nov. Unser Dorf hat seit einigen Tagen elektrisches Licht aufzuweisen, womit es von der Leitung Wetzlar—Lollar versorgt wird — 'Auch die Zusammenlegung der Feldmark in einer Größe von 500 Hektar macht gute Fortschritte. Dutenhofen hat zu beiden Seiten der Lahn große Wiesen, aber nur 23 Hektar Wald. Baugelände ist hier sehr teuer, die Bautätigkeit war in den letzten Jahren sehr rege.
Starkenburg und Nheinheffen.
§ Offenbach, 12. Nov. Um auch ben minderbemrtteRen Schülern der BolksschulNassen das Wandern zu ermöglichen, veranstaltete heute abenb der „W anbcrfalfc" — eine Dandcr- vereinigung von Schülern hi cf iger Lehranstalten — inttvr Leitung des Oberlehrers F i s ch e r in der GoctheturnHalle ein Konzert, das einen Reinertrag trott einigen hundert Mark ergab. Außer ber WcfangS unb Instrumentalabteilung des „Wanderfalken" wirkte noch ber Bariwnist, Lehrer Franz Hoß mit. Die erste ft naben nahe der VR ksfckmlc erfreute durch ben Vortrag einiger Volkslieder unter Leitung des Lehrers Eduard Sander.
Heffen-Naffau.
[1 Marburg, 12. Nov. Bei den heutigen Wahlen un Stadtverordnetenversammlung wurden von der dritten Wählerabteilung die aus-geschiedenen Sttrdtverord- nehm Töpfermeister Karl Eckh ar d t, Zeichenlehrer Heinrich Becker, Burcauvorsteher Ferdinand Erd en berget und Landcsrentmcistcr Karl Strvinsky wiedergewahlt. Sic brachten es auf 3.50 bis 480 Stimmen. Weitere sechs Kandidateii, darunter vier einer sozialdcmokratifchei, Silbe, erhielten durchschnittlich nur 50 Summen. Bon 2276 Wäh-
jur Verbreiterung der unteren Bahnhosstraße das nötige Gelände zu erhalten, mußte gegen den Besitzer Dr Rosenthal- Berlin bas Enteignung-verfa hren cingelntct werben Der Pro- vinzialausschuß batte als Vergleich vorgeschlagen, daß bie Stadt l Mark pro Quadratmeter bezahle unb bie beftebenbe Einiriebi- gung aus ihre Kosten zurücksctzcn lasse. Lepierrs ist bereits geschehen. Um einen längeren Prozeß zu vermeiden, stimmt her Gerne, nderai auch dem übrigen Vergleichsvoranschlag zu. — In der vorigen ^emcinderaiskitzung hatten schon die Verhandlungen über ' lLu ' d' V n UTverträge von Gelände mit dem neuen \ ntt«r des trüber Breioenbachschen Anwesens ben Wemrinbcrat bc- mrartmt .veutf heaen bie Pläne bestimmter vor. Der (Hemcinbc- rab Nimm! zu und beauftragt ben Bürgermeister, die Verträge namens der ^tabt abzuichhe^n. Durch Mcien rausch erhält bic ^emeinbe von oben ber u: den auf dem Wttdenstrin brimblitbcn Auriichtepnnklen einen Zu.mnq. mich kann der Fußweg nach der oberen D-hldtrododt Dtthmtcrt werden. - Sodann cherden suche nach der Eröttnung einer Gaüwinfchatt und nach Auszab- lung von Krankengeld bamlltgt — Dte Einführung erner Fj(ia
fteuet für Büdingen wird bei* Ion en unter dem Vorbehalt, datz die xuiyvX. in Budinacn bestehenden jwrnluüen davon nicht be- tionrn rotibcn — Das e». Pfarram: ermcht denGemeinderat, ms-WTemien. daß die Konfirmation ber K'nber am yp<Uen Cfierietertage statt finden könne. Mu ^.ü^'^^aut daß amrwet- ten Cöerierertagc. abends, von venchiedenenVcrmnen Schlug sriern der Winrrrr>cr.inngungen abgebttlicn wurden, ichlägl der Ge- mcmberal vor, die betretenden Kirdieninmi am 1. ^erincriage stattfinden ;u lai-en — Bri Beratung deS 1913er. Voranschlags war der Beitrag, den die <staN zur .1 re^enka 11 ezu leisten 590 Mark gekürzt word.m. Dem Vorsitzenden der Armenkasse war dies unbekannt gebheben und injolgcöcnen nwr in dem Budget der Armenkasse cm Fehlbetrag cntnanDm. xer Borntzende derKasie hatte sich hierüber an die Äumchtsbehorde gewandt und diese bat zum Bericht auigeforbert. Um weiteren Berhanblun^m zu entgehen, bewilligt der Gcmeindcrat den abgo.richenen Bo, trag nach und beauftragt den Bürgermeister, biete 590 Mark tn ben städtischen Voranschlag sür 1914 einzustcllen. — Gleichzeitig wird beschlossen, baß Gemeinderat Klein rür ben trornorbenen °ubroia Treier ber Armenkommisiwn Torten als Mitglied an« gehören soll. — Mit dem 1 Januar k I. ist die Stelle eines Nachtwächters in der Gemeinde ohen. Da vorgeiehen ist, daß der Dienst der 'ttacbtroäcbtcr von den Polizridienern versehen werden soll wird v-vrerit von der Neubesetzung abgriefrm. Gegebenenfalls soll'der Dienst von dem Hilssnachtwächter versehen werden, dessen Vergütung von 85 Pfg. pro Nacht aus 1 Mk. erhöbt wird
e. Unter-W» ddersheim, 12. Nov. Das Fest der
rektorium spricht dem Landrat a. D. Rötger sein unbedingtes Vertrauen aus und hofft, unter gleichzeitiger dankbarer Anerkennung der großen Verdienste Nötgers um die in demHentralverbcuid verernigteJndustrie ihn noch lange an der Spitze zu sehen."_________________________________
2lu»lan0.
Der internationale Kongreß für die Sicherheit des Lebens auf dem Meere wurde am Mittwoch in London eröffnet. Ter Präsident des Haudelsamts, Burton, begrüßte die T€lc$ierten namens der britischen Regierung und sprach die Hosfnung aus, daß die Arbeiten mit Ersolg gekrönt sein möchten. Fast alle Nationen waren auf der Konferenz vertreten.
Erbauung von Armeeflugzeugen


