Ausgabe 
19.9.1913 Zweites Blatt
 
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tverben

Der

n

vcritvben, baß man nicht längst

3 m

Arbeit geleistet werde.

Vorschläge des Ministeriums, die

vermieden würden und schnelle Stadtv. Krumm erNärt:

Liede ruft er ihnen zu:

So lebe denn wohl, ihr Kameraden.

Tb- ihr noch länger Dienen müßt, Bi. da st man auch von euch kann sage»: Seht dorr den stolze» Refervist!

am Aulwcg durch Karl Uhl und an der Marburger Straste durch Heinrich «Gothmann werden genehmigt unter der Bedingung, daß die Gesuchsteller sich durch Nevers verpflichten, die leichten Gebäude aus Aufforderung später wieder yi entfernen.

Tic Beschlustjassung wird schliestlich zurückgestcllt.

Gesuche um Errichtung von

Fcldfckcucrn

eine Berbesserung bedeuten, die lätzt man sich gefallen. Ter Bor­schlag des Ministeriums aber bedeute nicht nur eine Verschlechte­rung der Bausatzung, sondern er ntache den Weg, deit man <v bat wolle, vollständig ungangbar, deshalb werde er tür den Vonchiag der Baukommission stimmen.

Stadtv. Tr. Ebel ist der Ansicht, däst die Aussicht, gegenüber dem ArresthauS zu wohnen, ivohl nicht sehr verlockend zum An- bauen jener liegend sein werde.

Stadtv. Loeb er erNärt demgegenüber sehr gereut: Ter Ausbau tenes Bauauarkiers iei für das notleidende Walltor »ehr nötig. Er könne nicht begreifen bist man immer was einwende und daiezcn sprelc wenn im Norden was geschais-.m werden soU, statt daiür cinzutreten, dast die Sache vorwärts lumme.

Auf Befragen Sommers erNärt der Oberbürgermeister, dast der Bebauungsplan für das Quartier festliege und von den Stadtverordneteti genehmigt sei. Toau hab,' die Versammlung aus wohlerwogenen Gründen auch eine Bausatzung genehmigt, die gewisse Beichränkungen vorsieht: diese Satzung sei vom Mini­sterium beanstandet worden und soll nach dessen Vorschlägen ab»

Stadtv. Tr E vel vern'adrl sich dagegen, dast er gegen die r. häth : er wollte uu

dast das häßlidie Arrestdaus der Entwickelung der Gegend hinder­lich fei und deshalb entfernt werden müsse.

Oberbürgermeister Mecum weist darauf hin, dast in jener ! Gegend auch die Gärten von Schaisstaedt und Leutert liegen Tie I Beseitigung des Arresthauses würde die Stadt aber sehr viel Geld losten.

Stadtv. Krumm bemerkt: Es bobe ihm kürzlich ein freund dast an der Zentrale zuviel beicha'tlgungsloie Leute seien. Die doch was tu sagen haben wollen, so kämen nicht nur in Tbürin-im« sondern auch bei und solche Mistverständnisse vor wie Da» vor­liegende, von dem die Bürger einer Stobt direkt geschädigt würden (Schluß folgt.)

Missionen soivohl wie im Plenum stets im Interesse der Allgemein« I beit gewirkt und fein Austritt auS der städtischen Verwaltung I hinterläßt eine schwer auszusüllcndc Lücke.

Ebenso hat Trost seine MandatSniedcrlegung angezeigt: auch ihm dankt der Oberbürgermeister für die der Stadt erwiesenen Dienste. - Durch zwei Becrnfte der Oberrecknungskammer ist im Juni die Stadlkane einer gründlichen Kontrolle unterzogen, wobei alles in Ordnung gesunden nnirbe. Diese Beamten haben in einigen Punkten Vorschläge gemacht, wodurch sich ber Dienst bet Der ttasscnverwaltung vereinfachen würde. Stadtverordneter Tr. I Ebel Hal einen Antrag eingebracht, wonach durch Erlast einer Polizeiverordnung den Auspuffgasen der Aukockwbtle in gewissen I engen Straste,, der Stadt gesteuert werden soll. Veranlastt durch Mitteilungen in der Presse hatte Stadtverordneter Eichenauer angeregt, bei der Eiscnbahndirektion vorstellig zu werden, dast ein angeblich geplanter Blitzzug Frankfurt a. M.KasselNord- Hausen- Berlin auch in Giesten als wichtigem Eisenbahnknoten­punkt balle. Auf eine Eingabe des Oberbürgermeisters hat'die Eifenbahubehörde wissen lassen, dast ihr von der Absicht der Ein­legung uiite» LuxuSzuges Frankfurt a. M. über Kassel Norddau'en nach Berlin nichts bekannt sei, und dast für eine solche Verbindung auch nicht das mindeste Bedürfnis vor banden ist.

Eine weitere Eingabe deS Oberbürgermeisters an die Eisen« balmdirettion Frankfurt a. M., wegen der beabsichtigten Ver­legung des RangierbetriebeS nach Wetzlar, ist noch nicht beant­wortet worden. Durch die Verlegung würde eine Verminderung des EisenbalmpersonalS in Giesten um 100 Familien eintreten. Ein Bericht deS Oberbürgermeisters über Die von ihm besuchte Vieblwndlerversammlnng ruft eine lebhafte Aussprache hervor Stadtverordneter Lor der dantt dem Oberbürgermeister, dast er m jener Versammlung anwesend war. Stadtverordneter Krumm hofft, dast Die berechtigten Beschwerden der .Handelsleute einen gründlichen Wandel herbei führen werden. Es sei überaus be­dauerlich, dast die Marktbesucher mit Maßnahmen drangsaliert werden, die man an anderen hessischen Märkten nicht kenne: auch die vreustischen Märkte litten nicht unter einer Bevormundung der Behörden Wenn man sehe, wie man in Gießen förmlich Maßnahmen ausklügelt, um die Entwickelung unserer Viehmärkte dintaii.zukalten,- dann müsse man zu der Ueberzengung kom­men, daß unserem Markt von Der Staatsregierung Schwierigkeiten gemacht würden, lediglich, weil man ihm nicht freundlich ge­sonnen ist. Stadtv. .Haberkorn meinte, die Verhältnisse seien Dom in ganz Hessen so wie in Giesten Dies bestreitet ü r u m m ganz entschieden: er komme auf seinen Eftschä NS reisen überall hin, wo Märkte stattfänden: solche Neglementierung nnc in Giesten kommt nirgends vor. In Schotten z. B. mit seinen großen'Zucht­viehmärkten und in Friedberg nrific man ab- und zuznrnn. Es mache den Eindruck, als ob der Gießener Markt nicht gelitten sei auch bei, Den maßgebenden Negierungsbeamten in Darmstadt, denn sonst wurden diese sich veranlaßt sehen, dazwischen zu fahren. Hierin müsse endlich gründlich Wandel geschaffen iverden im Inter- esse der Gießener Bürgerschaft, deren ErwerbSverbältnisse z T.

Önnte. _

Nach dem Vortrag wurde ein Antrag Magdeburg zur Ans- sprache gestellt, durch Massenbewegungen die Frage d e r A r b e i t s l o s e n v e r s i ch e r u n g i n F l n st z u b r i n g e n. 3u bei l * Berlin: Wir werdet in der nächsten Session deS Reichs- tagS wicdci einen Gesciientwurf in dieser Sache einbrinqen. Ä l ö st- Magdeburg schlägt vor, durch Flugschriften über die Arbeitslojiik.nt das Volk aufzuklären. Böttger Mannln'im bespudst die Ver bältnisse in Baden. Treu- Nürnberg: Die Liberalen in Bauern sind mit Der Kreuzzeitttng einig in der Meinung, dast es Sache der Wewer Ff chatten sei, die Arluntslosigkeit zu bekämpfen.

Tr. O u a r ck - F r a n k s u r t a. M teilt mit, dast die preust Eisenbahudireklion in Frankfurt mir der Dortigen Polizei eine Ver­einbarung getroffen habe, wonach leber Arbeitslose, Der zum zweitenmal ohne Fahrkarte in Der .Halle des Frankfurter Bahn­hofes angetroffen werde, ohne weiteres wegen Hausfriedensbruch angezeigl und vor Gericht gestellt werden soll Der Redner hat sich an Die preußische Eifenbahnverwaltung gewandt, um nach den Gründen dieser Maßnahme zu fragen. Er erhielt Die Antwort, man bebauen, daß man zu diesem Mittel habe greifen müssen, aber die Unorbnunq sei zu groß geivesen. Ein großer Teil dieser ArbeitS- losen sei durchaus nicht arbeitssclieu In der Antwort wurde weiter darauf hingewiesen, oast von der Stadtverwaltung leider keinerlei Borkehningeu für Arbeitslose getroffen wordeu seien. Hier übe also die Eistmlmhnverwaltung Die schärfste Kritik an Der Kom nrunalverwaltuug einer demokratischen Stadt. Die Arbeftslosen- verficheruug labe eine große grnndsätzli'che 'BeDeutung. Es stehe se Versicherung nicht machen lasse, ohne Mit Wirkung bei Parteien unD Berufsorganisationen Der Arbeiter, das zeige bas Fictvlo aller fieinen Versnc1>e, Die ohne bic Arbeiter ge­macht werden.

Avg Molkenbuhr: Wenn man bic Kosten, bie bie Ar- beilelmen an GerichtSkosten, ihr Die Verpslegnng usw verursachen, beizeiten in richtiger Weise für bic Arbeitslosenversicherung aus- gegeben hätte, bann könnte man noch viel Geld sparen.

Ein Antrag auf Schluß Der Aussprache wird angenommen. Der vorliegende Antrag ivirD baburdi erledigt, dast der Borstanb fki) bereit erklärt, im Sinne des Antrages zu wirken. Die Ent schließnng Timm wird angenommen Weiterhin bcschkiestt der Parteitag, Den Vortrag TimmS drucken zu lassen und al8 Agi­tationsmittel zu verbreiten Am Nachmittag stand

die Steuerfrage

auf der Tagesordnung Gleich zu Beginn ergriff Abg. Wurm- Steglitz da.< Wort zu seinem Vortrag Er legte folgende Ent­schließung vor

Alle öffentlichen Steuern iin Heutigen Klassenstaat, ob for­mell auf den Besitz oder auf Den Arbeitsverdienst gelegt, ob als sogenannte direkte oder indirekte Steuer erhoben, werden in letzter Lime von den arbeiten Den Klassen aufgebracht. Da Diese und, d > in der Heutigen Gesellschaft allein gesellschaftlichen Li ent tum schaffen, wie immer Das Steuerwcsen Heute gestaltet

Die Stellung des Ministeriums zu der Polizcivrrordnunst über Baubeschränkungen, welche die Siae-tverorDuitenoerfommhing für zu errichtende Gebäude im Bauguartier zwischen Marburger iStraste, Wollton"lraste, Ost-Anlage und Kaiser Allee beschlossen hat, rief eine sehr lebhafte Aussprache hervor Mit Der Polizei- Verordnung wollte man verhindern, dort dimmelannrebcn^ Tücher auf Den Gebäuden Izerzustcllen und weiter tollten die V-Kbäude an den Grundstücken, die an zwei Straßen Hegen, nach der Neben­straße zu keinen Ausgang erhalten, wenigstens so lange nicht, bis diese Nebenstraßen Gutgebaut sind. Das Ministerium hat nun die Polizciverordnung dahin abgeändert, daß Der Zweck der ganzen Anordnung illusorisch gemacht wird, ja ne will das Recht der Stadtverordneten-Versammlung, über den Ausbau der Weben- straßen Bestimmungen zu treffen, beiseite schieben, indem sie au ordnet, Dast Die Polizeibehörde darüber entidxibtn soll, wann Die Nebenstraßen zur Bebauung eröffnet n»rrDen.

Die Baukommission beantragt, eine AbauDerung her 9k)u- satzung abznlehnen und oui den früheren Beschlüssen zu b. har nm. Dieser Antrag iinbet bic Genehmigung ber Stadtverordneten

Stadtv. Tr. Sommer wundert sich über bic Art ber Be­handlung solcher Sachen Man sollte doch, uni ui diesen «Fragen endlich vorwärts -u kommen, mit dein Ministerium mündlich verhandeln und zn dem Zwecke einen Vertreter der Regierung bi er her fom men lassen Bei dem Schreibwerk komme nie wat

An- Statt und Land.

Gießen, 19. September 1913.

Parole heißt Heimat. Reserve bat Ruh?

Als nc(f) der für die Hessen siegreichenSchlackt" bei Salz am MittwockTas Ganze halt" und dann das ganz besonders beliebte SignalAbrücken" geblasen wurde, da erhob sich auf demSchlachtfelds" der bekannte Iubclruf der Reservisten, welche wir diesen Zeilen voran gestellt baden Auf dem Verladeplatz begruben diealten Leute" ihre Löffel und sonstige Andenken an das Soldatenlebcn, und bei der Ankunft in der Kaserne fand noch als letzter Dienst da- Abliescrn derBrocken" statt. Uederall auf dem Kasernendof, aus den Mannschaftsstuben, in den Gängen und erst reckt . in der jetzt belebten Kantine erfckalkt csParole heißt Hei- i mat, Reserve hat Ruh?" Dock nun heißt es scheiden von > den Kameraden, mit denen man Freud und Leid geteilt hat.

heraus, er könne einsach nicht .....

diesen Weg eingcüblagen habe, aui Dem alle solche DlNerenzen

wird £ie Alioälzuu» Dc-> größten Teils ber öffentlichen Lasten aus Die Schultern Der arbeitenden Klauen Durch Das System der inDtrchcu ober Verbrauchssteuern ist aber eines Der wirk samsten Mittel der herrst! nden Silanen, um Die Lebenshaltung her arbcitenDai Massen herab zudrücken unD ihren iojialcn unb geistigen Anistieg zu bciuui<n Der Paneitag forDert Mbali) gemäß Punkt 10 he* Paricipn>rrammS: stufenweise steigende Einkomi.i'ii unD Vermögenssteuer zur Bcsrichigung aller otient- (icbeti Ausgaben, soweit Diese Durch Steuern zu decke,i hnD, Sell'sie,nicl atznngsvilicht. Erbschaftssteuer, stuiemveise steigend nach Dem llmiann des Erbschaftsgules unb nach Dem 6VniDe ber Venoand-tid oft. Abul..fiung aller inbi retten Steuern,

\m Tkic in ben (Hr- lstaateu uno in den Gemeinden ist Dr5 halb aui iofortigr Au^ ing noch unerledigter Arbrusaunräge unb auf planmäßige i iiafiung von Arbeitsgelegenheit zu tarn mäßigen Sätzen zu brHiflfti Von oen Organ iso r i cmm wird er wartet, daß, sie durch Beranstoltung von Masfenverfammlungen das Wirken ihr* r Vertreter tu den Gemeinden unb ben Par­

don Den Viehmärkien abbingen. Ter Oberbürgermeister bemerkt, baß im gleichen Sinne wie Der Stadtv jliiimni, aber nod) viel schärfer. Stimmen in der Versammlung der Viehhänblcr laut gevochen feien Die in jener Versammlung gewählte Kom- nnuion bat N-n Auftrag, bei Der Regierung, beim Kreisamt unD beiin kolizeiami vorfbllig zu werfr-n Pro, Tr Fesnomek dantt m nnem für hie UntrrfHlKum der Stabt bei

brr LuvuVni- «r in Wiefern - Die Bunchenschaft 'ur Anmeldung ihre« neuen einadahrn Tarauf wird in bic Beratting her ci8entlidx-n Punkte der Tmwsorbnung eingetreten.

Wegen Anbringunq von Sckauköftrn

lieg« t>m tMeehr >or Piwtagmvlxn !W wich unter aew.^en Bch,naun.trn Mt vnUubr - m-.li, nnm Sdxtufcü« am Vouk «aiier Iller 1. anbeuuen .j U-irn Ter knuftirwerb- Uchen Werkßane von L. Wtart n dc wird Da# Eruichen an Dem uittfv Tenkmalich^ ürbenöcn städnichen vauie. r*r etemaliwn Petchni-Apotheke aur Dem Marktplätze. Drei SchMikouen anbnngrn

auf Dem engen Bürgersteige vor Schulzes Haus vorüberzngchen. Tie Schaukästen bebinDcrten Den Fußztängerverkehr noch mehr. Deshalb sollte man itd) gegen bas Gesuch aussprechen.

Reichstagsabg. Hoch legt folgenbe Entschließung vor: |Ä- - - . --- ... r. -

ir Be msteuern. die -ur Teckunz von MilitärauSaaben bienen, Verkehr hinberlid) seien. Ein roett r : Antrag fönn« unÄe SeSrSer nur bann em treten, wenn die Annahme | .*.....«mubnna«. D.

Sitzung der Stttdtverordneien.

th. Gießen, 18. September.

In ber gestrigen Stabtverorbnetenversammlnng waren an­wesend: Oberbürgermeister Mecum, Die Beigeorbneten Keller unD Emmelius, die StaDtDcrorbncten Dr. Ebel, Eichenauer, Faber, Friedberger, Habenicht, Hcicl>clheim, Helsrich, Helm, Huhn, Tr. Haberkorn, Iann, Krumm, Locher, Leib, Crbig, Petri, Plank, Schassstaedt, Simon, Sommer, Urstabt und Wimmenaucr.

Es erfolgte zuerst bie Auslosung von Schuldverschreibungen, worauf ber Oberbürgermeister folgende

Mitteilungen

machte: Stabtocrorbnetcr Wallenfels hat angczeigt, baß er wegen vorgerückten Alters unb in Rücksicht auf seine ^Gesunbheit sein Mandat niederlege unb eine Wieberwahl als Stahtvcrorbnetcr ablehncn müsse. Der Oberbürgermeister ivibmet dem geschiedenen Kollegen herzliche Worte ber Anerkennung für feilte 27jährige Mitarbeit im Dienste ber Stabt. Wallenfels bat in Den Kom-

Sülle unb sonstigen wirncbas^pistu>>'chcn Moßnadinen, die Interessen Der All , ncinheit den Interessen einer be­vorzugten Minderheit opfern

Fern.r erklöN her Parteitag, der Milit L ri» m us ist av Dav 18 irkste Machtmittel der herrschenden Klassen auf» äußerste zu bekämpfen Allen WeietVvtwrlagen. die zur StärTuua des Militarismus einacbratbt werden, also auch Stcuenwilagen, bic »irr Deckung frr Kvstcn des Militarismus .ingrbeocht wer- ben. sind, ob sie direkte ober indirekte Steuern fordern, ab- zukdnen

Für Die sonstigen teuervorlag'' nnri? Die oltllung Der foiialDnirefnitifdKU Fraktion durch Punkt 10 D ,- SanciKv- gnunmo iwrgndmdxti: Beüehcnde inbiiehc ettuern iinb durch direkte zu ersetzen.

der Militärvorlage ist und zweitens Die Annahme einer für bie

Arbeiterklassen ungünstige Besteuerung verhindert. . - - - .. w -in

IBurm gibt zunächst einen rem akademischen Ueberbbrf 11f i b tritt lur Okmbmigung ber Malten ein.

über bie Stellungnahme ber Sozialdemokraten und bet übrigenI Stadtv Eichenauer bemerkt, datz man m Dinen Lingen Parteien zur Ste.ietirage überhaupt und bezieht ßch darauf, baB| ,n Gießen viel zu ängfUid) iei man hatte »einer Zeu da.- alndh Die WriiuDlaqcn für Die Steuertbeonen noch nitbt genau unter- (»fjurti bei Dem Umbau Wodlmuth, Denen Adncht nne Khont iurfjt feien. Tie Gegensätze zwischen mobilem unb immobilem nnh*ithd) Durchgebildete Ladenftont gerneicn «n. durch nnc voll; Kapital sind da mitimter so zngefvitzl, baß wirB. bei denHandels- l ständig verklausulierte Bauerlaubni> \u ,vall gebracht, ohne Dah vcriragen ausschlaggebend fein fonnten. Ader diese Äeaenfätze Jemand in Der Versammlung eigentlich recht begruicn habe, hat ivaren bivber im Neich-tag mi t vorhanden in bezug auf bie Steuer damit die Schaukasten abg.lehni leien In anderen ihtat iragen. Ter Redner untersucht Dann bie beftfbeuben einzelnen wmme man der G. chänswelt, hie Dieic Art Auslagen braucht Steuerartei- und kommt auch auf bie Wenzuwachssteuer jul bic auch schöner ausichen wie die glatten Pinler^unD Die auch ivrechen. Sie imb uiüeinanber eng liiert. Im letzten Jahre vcr-l nutt verkehrebind.-rlick feien, viel mehr entgegen, iie i staskntrn fügten Hfl deutsche Banken über ein Kapital von 13 Milliarden. I seien nnc Verichöncrung des Hames Lchulzc und Die Mommuuon davon acht Banken allein über die Hälste. Wenn nun die Groß-1 solle iid nur an Ort und stelle begehen. Dann wurde lic zu banken mit Den Terraingescllichaften in Tcvbmbiuig stehen, nitin l einem bcfahendcn Antrag kommen.

inan sich reiflich überlegen, ob Die Steuer auf Grund unb Boden ctahto. Petri erflärt. daß burdj bie Genehmigung des ohne weiteres zu akzepticreii ist. Denn Der Preis der WoHnuilgen I vorlieg«den Gesuchs eine Erschwerung her endlich nottuenhen richtet sich nach 'Angebot unb Nachftage, unb ba, wo WoHnungs-1 Verircitcriing des Selterswcges dlnausgeschoben werde. Tic Weg mangel besteht, können Die Besitzer Dec Häuser sie ruhig auf Die I räumung Des für Den Verkehr hinDerlicben Engvasics sei bringend Plieter abwälzen. $3ir hrtben *u imtcrfdieiben irviMien einem mobilen I geboten stelle er Den Antrag, Daß. der Oberbürgermcisirr

und immobilen Kapital, zwischen Handel«- unb 3nbuflriefapiinl, I mt, Schulze perlwnheln soll, bannt endlich der Anfang gemacht unb Deren Interessen laufen auSeinaiiDer, Uiilcriduche, Die unö in I lverbt- mu uncr Verkehrsverdessernng

statten kommen. Die Webanhm, die in »neiner Resolution schein-1 ~tnfctü Heichelheim ist Der Ansicht, Daß febr dringliche

bar neu ft uh, sind alle Satze, die durch die Evahrimaeu emeS I porlkgen. um mit Schulze wegen Der Verbreiterung der Iahihimderts gezeitigt wurden. Wir wollen dem Mil.tarin Verhandlung^, treten.

Pfennig bewilligen, wir wollen uns aber auch nicht auSscheiden l hnü er mit Dem nmnrimhcn

8MM8MZSSMUM schädigen sollen, indem wir daS schlechtere Budget onncDmeu Inffrn. ^diuUaden vauie kaum 50 3«thmeter

Darüber sind wir einig geworden oui Dem Parteitag m Nürnberg. I stadtv. d) o i ll a c h t ist ber Änncr,t, bat> man scknil,e Als wir nun im Reichstag zu einer Entscheidung über Die neuen überhaupt nicht verbieten könne, die Einrichtung an keinem z.^gei,- Steuern kamen. Da gelangte auch der VerwenDimgsziveck^ nämlich tum anzubringen. Tie höhere Instanz werbe bie Erlaubnis er­bte Militärvorloge, in Frage. Wir bekämpften bie Militarvorloge, teilen. . . ..

ober bic «ourqeoric wud immer militoristncher. Die Arbeiter stadtv Dr Haberkor.n ist der .Inncht, hast es letzt id*n and) nod) bic Kosten für hie Militärvorlage trogen zu laffen, halte für den Trufegänger nicht ungefabrhd) 'et, bet hem starten Verkehr ich für eine Rielcndmnmheit. Sollten wir uns auSlachen lofien, *"**

weil wir nicht fähig sind, Die Iiiterrsfen der Arbeiter zu vertreten?

Wir sagten uns, der Etat ist festgestellt, der Militarismus ist be­willigt, ändern können wir nur cnvos am Kostenpunkt.

Inwlge Der vorgerückten Zeil wurde beschlossen, dem lueitcren Vortrag von Sübefum nicht mehr entgegenziuiehmen, Da dem Redner eine Redezeit von 21/, Stmiben jiigebilligt worben ist.

zu bürien, abgelehnt mit der Begründung, daß diese für den ___ ** u Scba-il atm am

U^Ste^^eL*nicht 7me ^binnungl^* die ÄnnäLne I I»l"' Sck7l'r!'Veste"Ät^ruft cin^^ina?^^/^^ owier dienern enrens niaii e L - » s;.l 2tc Baukommv-lon .(blau Ablehnung des i'ftiucd» qr, weil tCT

Bürgersteig-an icner Stelle Der Straße viel ;u ithmal fei. L tadtD

lammten nachdrücklich untcritxflen. .

Tic ständige und periodisch Ürrker auftretmde Arbeirslofig seit ist eine untrennbare Begleiterscheinung unb Folge ber kapitalistischen P rodu ktionSweise. Sie wird ern mit her Einiul,mng Der sazialhemokrattsch orqaniuerien Bro- duktion verschwinden. Durch nnc entsprechende Erweiterung ter Sozialgesetzgebung muß. aber schon setzt vernicht r schlimmen Folgen ber Arbeitslosigkeit tatkräftig zu bessern Tie Sffmtlick r.-chtticke A r bei t s l o i'cn v e r i i ch e- rung für all Ärbntn- unb AngefteNtm kann mir hurrt) bie Rei^ rgeseriebun>- I frheiflfiührt mrrcat aus der Grundlage, rei ­fte ot. B.n'd.lüsie h tongti oer Eftwerkschaften ^.euttch- land^ zu Drc?>.':i im ' abr-1 1911 unb bes Interncinonolen Sozwlistmsimgreiscs in Kopenhagen im Jahre 1910 forbern

Ur Venviekiidning der allgemeinen öfsmtlich-remtl'men abligowniä u Arbeiksloi.-uVersicherung ist Dos Suftem der Zah- luna gern, iüblicher Zuschüsse z.» den gewerkichaftlidvu Arbsns- losenun: rstützungen eoii ocn Gemeinem zu forbern 8u Dietern Zweck muß überall bie Heranziehung ber Einzelstaaten »u_ Den ersordcrlill - u Zuschußleistungen verlangt werfen. Die Forde- runo ccr Sfsentlic! redstlichm Arbeitsloscnfürwrge ist nur mög­lich durch die takfräftige Stärkung unserer politischen unb 4te- wrr:. Ittlichm £ rganu'aiion. Der Parteiiaci fordert daher alle Arbeit, r auf, sich diesm Organisationen onzuschliepm.

Der hebner führt Dann u. a aus: Tie Gewerkschaften haben zrear bei oer lebten wirtschaftlichen Krise über X«, yxiluonen Mark an Unterstützungen gezahlt, aber sie iönnm wibitvcrttanDlin) nicht allein Ixlfcn. Äir können verlangm, bof: das Neuli unD Die Einzelslaalen ben Arbeitern gegenüber auch il.rc Pstichl tun. Wir verlangen daher eine offmUich-yechtliche Arbe.isloicnvernch.- rung im Zujammenhang ber Crqanitationen ter Arbeuertdian. Tic kapitalistische Presse schreibt, die Arbeirsloienvernchernng tn überslüssig nnb ein leerer Wahn. DaS Unteriicbmertum rodl. Daß ihm Die unnehcuren Gewinne nicht genommen wcrCcn. xeva schart- machertum bat sich mit dem Agrariertum zuiamuiengctan, um hm Arbeitern aufs neue Die Lebensmittel unerhört zu verteuern. Tast Sd arrmnrh^rtum weiß ganz genau. Daß Die Arbeiler^Dogegen sich rühren muffen unb Daher ertönt aus der anderen seile Der Nus nach bem Znchtbousgesey. ES ist ein Ueberangebot von Arbeitskräften oorhanben. T-azu kommt, mb im Winter auch in Der Landwirtschaft eine große Arbeitslosigkeit kwr- Ilan Den ist Die Großbauern und Großgrundbesitzer brauchen immer mehr Saisonarbeiter, welche sic im Winter entlasten. In Eng lau o u»;- in dem keinen Dänemark ist die .trage Der Arbeitslosenversicherung bereits in gewisser Weite gelost. In Bauern unb int Reich bat hie zwiespältige Haltung Des Zentrums all.- unsere Anträge zu Fall gebradn. Am 17. Juli Dieses wahres hat sich Der Primregent von Bayern gegenüber Dem Minister von Sohrn in einem Brief über Die Arbeitslosigkeit geäußert. De' Regent brüllt seine Befriedigung Darüber auS, haß Maßnahme gegen Die Arbeitslosigkeit getroffen werben unb erwartet, batz weitere Veraustallungen in Die Wege geleitet werben. Es tvirD interessant sein, zu verfolgen, wie bie Vollstrecker bes .Herrscher- Willens in Bayern iieb mit bem Willen des Prinzregenlen,ab- finhen werden An Der Spitze Des baverisckvn Ministeriums steht Freiherr von Herlling, Der BorfitzenDe ber Ientrumssraktion bes Reichstags, und eS wird einige Sdtreieri gl eiten haben, wie das Zentrum den Boden findet, nur dem es sich neuerdings von der Verpflichtung, eine Arbeitslosenversicherung cinjuftHyrcn, brücken.