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Nach Erledigung der Förmlichkeiten vertagte sich der Cfc* richte Hof bis Freitag früh.
Das Nevrasentantenhaus in Washington nahm das besetz bezüglich der W ä h r u n g s t o r m mit Ä*> gegen 84 Stimmen an, nachdem der ^^uiatzantrag, der die Goldwährung aufs neue seststelltc, gittgeheißen und ein anderer Zusatzantrag, welcher die UnoeNräglichkeil mehrerer Aufsichtsratsstellen bei den Banken miteinander icMetzen soll, abgclehnt wurde. _____________
nicht einverstanden erklären
2 Entwurf einer Polizeiverordn un i über den D c r ke h r m i t M i n e r a l ö l c n u n d M i n e r a l ö I m i s ch u n - gen. Born Wroüb. Ministeriuin des Innern in die S_Yiniv(?- kammer ausgefordert worden, sich zu diesem (?nlmnri-. bei zunächst für Brennen ausgestellt worden iR. tedoch einheiilich auch in den einzelnen Bundesstaaten erlassen werden soll, gute dtlich ui nnpern- Tie Handelskammer vertritt die Austastung, das' die im ß'rofcbcTwatifm Hessen zurzeit bcitcbcnbcn gesetzlichen Vor« Fristen über die Vaqt-rung von seuerqesäbrtichen Flüssigkeit, u vollüändig genügen und keinerlei Gründe vorlieqen, eine Berfaiärfonq bei leiben rintreten zu lassen, wodurch dem handel wieder au-s n n ganz erbebliche Lasten auserlegt würden. Icoenfalls ist t*<r b<tr. Entwurf in der vorliegenden Fafiung unannehmbar. Tie Handelskammer wird diesen grundsätzlichen Standpunkt m der nächsten Pertreterkvnserenz der hefsifchen Handelskammern, in «--scher der Entnniri einer gemeinsamen Beratung unterzogen nx-nen soN, vertreten und falls regierungsseitig auf einer Neuregelung der Angelegenheit bestanden werden sollte, eine Weibe Den Abänderungsvorschlägen im Interesse des handel- und der Industrie ihres Bezirks beantragen.
3 Errichtung von Kontrollkommissionen v i w Einigungsämtern zur Ueberwachung des unlau tercn Wettbewerbs.
Seit der Novelle zum Gesetze über den unlauteren Dettber» rb hat das Ausverkaut'swesen in einer Weise ftberbnnb genommen und Auswüchse gezeitigt, die ;u den ernstesten Bedenken Anliß geben. Tic Handelskammer ist der Ansicht, daß ein so unge- innber Instand auf die Tauer nicht wert erbest eben kann und daß V4 seiner Beseitigung etwas nddxh.m müiie AI -in geeigneter g hierzu wird nun von den b,le,ligiri>
von Kontrollkommissionen bzw Einigung»umlern bezeichnet .lut Antrag, der Kammer werden sich d'
I in ihrer nächsten Bertreterkonierenz mit dieser Frage befass, I Das neue Gemeindeumlaaengesetz hat hinsichtli
I der Grundsteuer und Elewerbestener Wirkungen gezeitigt, ipe'.d die Handelskammer veranlassen, diese Angelegenheit auf der nöd
I sten Vertreterkonferenz zur Sprache zu brmch-n und einen - meinfamen Gedankenaustausch darüber herbeizusübren, in we. cher Weise die vorhandenen Härten deS Gesetzes beseitigt werde» können . ~ u
5. Submissionswesen s Im Interesse der mnna Bännmger (H m. b H. in läiesten hatte die Handelskammer <ie I bic Handelskammer in C Heilbad) a ® das Ersuchen gerichtet, bei der Essenbacher Stadtverwaltung dafür einmtreten, dost M I in Erfenbach bestehende Borschrift der auSschlietzl'ä-'n Berw
Sitzung «roßher;oglicher Handelskammer «testen sür die «reise «testen, «leseld und Lanterbach.
Protokoll-AuSzug
Manöver herangezogen werden.
"Stadtthcater. Um den Abonnenten eine weitere ■ Vergünstigung zu gewähren, hat die Direktion, wie sie uns . untteill, die Zahl der ErrnäßigungSkupons für Gastspiele, die von Jahr ztt Jahr größeren Anklang gesunden Haden, er- hobt. Für den Winter werden dieses Jahr 8 statt der bis-1 (irrigen 6 und für die 6ommeropcrettcn 5 statt 4 Kupons I au^gegeben. — Die Spiel,^cit des Stadttbeatersl beginnt am Dienstag, den 3<). ds. Mts, mit Pr inz von Homburg Am Mittwoch wird Ma i o l i k a, am Frei I lag Buch einer Frau, Sonntag Sundenböcke gegeben ; für den Dienstag ist Water Lampe vorgesehen.
•• Radiam-Experimental-Vortrag. Ans den morgen SamStag, 20. Sept, abends 8*/z Uhr, in ^teinS I ©arten stattsindendcn Dortrag über Radium sei nochmals auf- merksam gemacht. Das Programm enthält unter anderem: I Die Gewinnung des NadiumS. — Die chemischen, physikalischen und physiologischen Wirkungen. — Die verschiedenen Strahlen-1 arten. — DaS RadiumgaS. — Die Umwandlung der Elemente. — Atomzerfall. — Die Elektronen-Theorie. — Tie elektrischen Erscheinungen der Lust unter dem Einflüsse dcS Radiums. — DaS Photographieren mit Radium. — Da? Durchleuchten von Holz- und Metallplatten, auch Händen. I — DaS Ausleuchten echter Diamanten im Dunkeln.
♦♦ Wassermangel im Vogelsberg. Während der grüneren Einquartierungen in der vergangenen Woche in Birstein versagte plötzlich in dem sonst so roafferreiebim Gebiet des Vogelsbergs die Wasserleitung. Als nach dem Grunde des Ausbleibens des edlen Rasses gefragt wurde, erhielten die Iragensteller von verschiedenen Ortseinwoh- nern die Antwort: „Die Jranlsorter trink' cs."
Kreis Friedberg.
W. Bad ^Nauheim, 15. Sept. Das Theaterleben war in dieser Saison ein außerordentlich reges. Unter allen Saisontheatern hat das Bad Nauheimer Theater die längste Spielzeit, vom 2. Mai bis 22. September. Bei einem intcr nationalen, der deutschen Sprache nicht mächtigen Publikum übt die Eperctte mit ihrer jedem Ohr verständlichen Musik die größte Anziehung aus. „Der liebe Augustin", „Hoheit tanzt Walzer" „Püppchen" und Lssenbachs „Schöne Helena" in neuer Inszenierung sanden ganz besonderen Anklang. Unter den Neuheiten des Schauspiels interessierten besonders „Mein Freund Teddy", „Das Prinzip", „Der Netter in der No t", „H inte r M aner n", „M a j o l i r a", „D a s Buch einer Fra u." Das seit 10 Jahren unter Direktor beim. Steingoettcr, welcher in diesem Jahre aus eine 25jährige Schanspielertätigkeit zurückblickt, stehende Großherzogl. W u r t b c a t e r findet wegen sei ner sorgfältigen Inszenierung und gediegenen Ausstattung die allgemeinste Anerkennung der Wurgälte. Sehr gut ge fiel in der vergangenen Woche die Anssührung des Lustspiels ,^Im weißen Röß'l" auf der vom Großherzogl. Mur direklor eingerichteten Freilichtbühne. Diese Aussuh rungen im Freien sollen in der nächsten Saison eine ständige ‘ Nummer des Pergnügungsprogrammes bilden.
( ) Gladenbach, 18. Sept Seit dem 29. August wird im nahen SnilerShausen die Arbeitersfrau I. vermißt Tie Iran hat sechs Winber, das Tleinftc ist sechs Wochen alt
h. Frankfurt a. M., 18. Sept. 36—sechsunddreißtg — Paare reichten heute vor der dritten Zwilkammer deS Landgerichts die Klage auf Scheidung der Ehe ein.
h. Eronberg, 18. Sept. Im nahen Nieder- höchstadt fand man gestern abend in der Bahnhofstraße ein starkes Drahtseil in einer Höhe von 60 Zentimeter über den Weg gespannt vor. Wenn das Seil nicht recht-1 zeitig entdeckt worden wäre, dann hätte sich in der viel- befahrenen Straße vielleicht ein schwerer Unfall zugetragen.
w Höchst a. M., 18. Sept. Die Stadtverordneten be» willigten heute einstimmig 5 00 000 Tiart als erste Rate der KanaliiationSarbeiten für die Stadt Lachst zum Zinsfuß von 4* , Proz. und zum Tilgungssatz bis höchstens 2*/, Pro». Ta« Kapital wird vom Bankhaus Anfang Oktober bereit- a-'tellt. DaS Projekt der Kanalisation wird auf ungefähr 2 Millionen Mark geschätzt.
pflegt. An der Festtafel, die kurz oar 9 Uhr beendet war, nahmen 78 Personen teil. Tie Kapelle deS 115. Infanterie- Regiments führte die Tafelmusik auS.
"DaS Kaiserin an öo er 1914 wird, wie vorläufig teilweise schon mitgeteilt, über dasselbe Gelände hingehen, in dem soeben die Manöver deS 18. Armeekorps stattfanden und zwar in dem Gebiet, das begrenzt wird von der Linie Fulda—Schlüchtern, Schlüchtern—Eaub, Fulda—Grunbrrg Gießen—Rieder-Lahnstein. DaS 18., 11., 8- 13., 14. und das 2. König!. Bayerische Armeekorps werden zu diesem
verlöre, durchaus nidn entkräftet
Es folgte bann nod) eine febi lebhafte Aussprache über den Stabtenvcitmina?fonth», l»et der iid) berauSstellte, daß die An nähme des Oberbürgermeisters, die S'.adtverordneten ständen dieser Einrichtung animos gegenüber, nidu zu Reckn bestand, .»war ' n Gründen mit bet
Einrichtung nicht befreunden, uno ist Gegner dieses Fonds, aber die Mehrheit erkennl ihre Nüplicbke.i an
Tic Wiedereröffnung SeefffchmarkteS, die beschlossen ist, zeitigte die sdron oft gehörten Ansichten, daß bantit die Mtid- Kindler in der Stadt geschädigt würden. Ansichten, di schon längst widerlegt sind, und zwar durch Tatsachen, die ebenfalls von den Befürwortern der Einricheung erneut vontetragen winden Audi bic tfiagai. daß Leute, tne i'klb genug laben, den rcciifchmarft bemuvni. ändern an der Tatfache nidn das erst durch den Fisch markt der Stadt der Fnchgenuß in Gießen populär geworden ist Tic Anrciung. auch der Versorgung ccr Stadt mit billiiem Beisch naher in treten, lehnte der C ber büroer meuter ab Tie Eriadrunaen, bic man anberiwtt auf diesem < >ebie: gemacht habe, feint wenig ermutigend Auch der Gedanke eine frädnime € et rönne Mästerei etnzundsten. fei bei unseren Verviltnii'cn ntdx gangbar fehle bau' etc Vorbedingung, nämlich Abfälle, mit denen man die Tiere füttern könne.
schärfer geäußert Hat.
Tie Behandlung des Bebauungsplanes des Bauguarticrs zwi scheu Marburger Straße und Maifer Allee und der dazu be- idloifencn Bousatzuna ist eigentlich ein MabütcttNtikf her Irrungen, denn bic vorgesetzte Behörde Darmstadt habe Abänderungen verlangt, durch die geraot- das Gegenteil von dem err icht werde, was die Stadt wolle Ter Grund hierfür, den der Stadtverordnete tfnimm erst von seinem Thüringtr Freund cnafcrcii hat, mirtr förmlich erheiternd Als -\?crr T c. Ebel das Proviuzialarrest- hauS, das übrigens schon manchen Menschen aus anderen Gründen unangenehm war, beanstandete, da ritt <9tabtn Laber wieder den notleidenden Norden vor, dem mau auch par nichts gönne und dem nur durch eine endliche Bebauung der Viesen toilie zu bringen ici
Tic Umwandlung des jetzigen SchmuckvlatzeS vor der Uni uerfität zu einer Erholungsstätte für bic studierende Jugend, wozu bic Bürger 2500 Mk bergeben fallen, ging Verrn -ch.nMacdt gegen den Strich. Energisch bekämpft er und Stadtverordnete Tr föaberforit den Plan, den Platz durch eine llmirirbigimg in Mannshöhe ringsum abzusperren und gar noch durch Tore ober Gitter abschließbar einzurichten. xtaUncb ertldrtc xx. habcrloni, daß durch bic geplante Bepflanzung des Platzes und tmreh dessen Absälicstung ein Eldorado für atzen unb gc frfwiicH würde Tie Ruhebänke aber würden einen genmien Rnz auf Licbesvärchrn audüben Stadtv. Sommer erklärte ganz offen, der Plan bezwecke, den Platz für die Stndentemchalt abgeiclstonen Her zustell en Man habe ia nichts dagegen, wenn sich auch etwa pensionierte Beamte auf den Bänken ausruhen würden, und wenn feine Mol legten seien, könnten sich auch strnder dort auiIalten^Man fände auch gar nichts dabei, wenn sich abends etwa ein Soldat mit seinem Schatz auf dem umfriedigten Platz auf einer Bank nieder laste Gegen Igel und Tatzen würde man sich schon icbubcn, aber ein Schutz der Anlagen gegen die Hunde sei nötig, deshalb sollen 2400 Mk. für eine Einfriedigung ausgeweudet werden, wozu die Stadt außer der Hülste der sonstigen Holten ber An Inge bic Hälfte bcusteuern falle. liegen die von Tr. daberkorn belürchteten sonstigen näd theben Entweihungen des Platzes gäbe es ia Schutz durch die Wach und Schließgesellschaft Man bstz schließt uh in den sauren Avsel und bewilligte sur bic Anlage des Platzes statt einer Bcihilse von UMX) Mk., was die Hom Mission beantragt batte, rund 2200 Mk, stellte dabei aber Bc biliflungcn, deren Erfüllung aber Zchasistädts Befürchtung, daß der Platz vor der Aula den Eharakter als öffentlicher Platz
- ManSvertafel. Rack, dem Abschluß der Manöv- fand gestern abend von 6 Ubr ab im Kaifersaale br Residenz schlösse« zu Darmstadt dre übliche Manöver täfel statt, -n welcher der Großherzog alljährlich die denn Manöver beteiligte Seneralilät und sämtliche StabSofsiziere emzuladen
R. Vilbel, 18. Sept. DaS Frankfurter Kohlensäure-1 werk ^Gewerkschast Wahle P in Frankfurt a. M.-Rödelhei"i erwarb in ber Nähe deS hiesigen Bahnhofs Nord Gelänbe zum Preise von 14 000 Mk. zur Verwertung deS über- flüssigen WasierS dcS Brodschcn SprnbelS. — Am 2.7. Sept, findet hier GemeinderatSmahl statt, zn der von den Bürger- lichen wie von den Eozialdcmokraten je 5 Kandidaten ouf- gci'tcdt werden. — Arn 17. l. M1S. wurde von mehreren HanSbesitzern eine öffentliche Versammliing eigberufen, in der ,^crr Lcvigard aus Frankfurt a. M. über Gründung eines vaiisbesitzervercinS sprach. Die Versammlung war gleich- zeitig eine Protestversammlung gegen den GenicinberatS- beschluß, durch welchen den Hausbesitzern die durch fccr- Icfiimg des Trottoirs entstandenen Kosten anferlegt roerben. ।
Starkenburg und Rheinhessen.
M. C ff en b ach, 19. September. In den Raumen der Buchhandlung des Cffcnbacher Abendblattes wurde gestern von ber hiesigen Nrnninalvolizei eine HauSsuchnng vorgenommen. Es banbelt siel' um bic Broschüre ,Wcr will unter die oolbaien", ein Ratgeber für angehende Rekruten von Peter ©innen. Tte Broschüre, die von ber Bezirksleitung der sozialbemokratischen Partei Niederrhein im Verlag von Molkenbuhr & Eo. in Elberfeld beraiisgeacben worden ist, wurde von der Elbertclber Etaats- amprtlifchaft wegen ihres aufreizenden Inhaltes beanstandet. Die Haussuchung verlief ergebnislos.
Hessen-Nassau.
Gießen, den 2 Sem 1913.
Anwesend sind die Herren: Ged Hvmmerncntat ver^rldeun ali Vorsitzender, Kommerzienrat Grünewald al» dorirtzendc-r,
^^•0beiger. Hommerzicnrat t>oo-5. Ibrrng, Roll, Rowock, xam» »ihtf. Röhr, Wenner und der Syndikus
1 Tas Patentgesetz, das Gebrauchsmuster- gesetz und das ©aren i eidjengefe» sind feit einer Lin- I geren Reihe von Jahren Gegenstand von RevuronsvonLlLgen. welche die zuständigen Stellen veranlaßt haben, eine Abänderung dieser Gesetze einzuleiten. Tic Vorarbeiten hier zu. wejdr un j Rncbsamt des Innern unter wiederholter Zuziehung von L«vver ] ständigen, von Vertretern der Industrie nnd des Handels, der Wisscnscbasr und der Praxis und im Benehmen mit den nawn beteiligten Zentralbehörden während der letzten Jahre uarnanden, haben" nunmehr zu entivrccdenden Gesetzenlwürstn geführt. Die Handelskammer nimmt hierzu wie folge Stellung: bic van delskammer erkennt den in A 3 des Patentgrnctzentwnries zum Ausdruck gebrachten Grundgedanken, loonacb aus Eiieitung des Patents der Er sinder Ansprucki hat, als einen bebeutiamni Fortschritt gegenüber dem herrildenden Patentrecht an. Audi die 2rt und Weise, wie tne in ber CenentiMhfen bemg umniittriu- Frage des Recht- an d<n Ersindungen der Angestellten in gewerblichen Untern.dmuuaen geregelt nwrden ist, erscheint der Handels Limxnrx als eine glückliche Lösung der etiiaiWer wiberurertenden Intereisen von Unternehmer und Angestellten.
hingegen ist der in oen weitesten Hrcifcn vertretenen .rar- berung nach einer Verbilligung des Patentschutz^^ nur zu einem Teile Rechnung getragen wordcu. Während einerseits bu* Jahres gebühren für cm während der ganzen gesetzlichen rauer be stehendes Patent von 5280 Mark ans 3500 Mark derabgectzt n-erden, sollen andererseits die Anmelde unb Befcbwerbeg bübr omi 20 Mark auf 50 Mark erhöht, der Eimprum. welcher httlrr, n bührenfrei war, mit 20 Mark Gebühren belegt, die Rtcdngkeus rt.bi.hr nnn .141 Warf auf 100 Mark und die 2krunina*iebübr
gebühr von dO Mark auf 100 Mark und bic BerumngS'. an das Rciclwgcricht aus 300 Mark erhöbt werden -ur Haikamm er ist der Meinung, daß es zur Teckustg des Ausfalls an Einnahmen, welche das Patentamt durch bic Ermäßigung der Gesamtgebühren für die Antrechterhattung eines ^Patents m»r ausficbtlich erleiden wird, einer so erheblichen Erhöhung der
düng von Fittm.is der Schweizer Marke G F aupubeben 1 die erwie'en> rmaßen gfcidnpertigen Fabrikate der qencnmtni Fir zum Wettbewerb zuzulassen Ttciem Wunsche ist seitens^ Handelskammer Essenbach entipnxben worden: eine (httfcfrwl der Essenbacher rtaorvrrroahung ist nod) nicht eriolgt.
b Ter An febuti des Teuliehen Handelstag» bat den >?anbL-. kämm cm empfohlen. LubmissionSstetten »u errichten und uw SD- zugliedern, welche die Ausgabe haben sollen, die ausfchrcibcMr Behörden zu beraten und zwisdicn ihnen und den in Frage koE menoen AuSschreibungs Mwerbern zu vermitteln — 4.1c V** delskammer halt bic Errichtung von solchen Suhmif'irm-M^' für cmpichlenswert, glaubt aber, daß hierfür bei lebet Hammer kein Bedurin besteht. es bärite vielmehr genügen, tm (Wroibcrioqtiim Hessen fine »olw Stelle ringentlit i
eine Verfügung erlassen, in welcher die Regierung zur ^na^e Beteiligung von Beamten an üviriumvereincii ^tdlunq niT 11 a. nnro in dieser Verfügung folg ende» gesagt: Ts ist giitartct. Diensttt linden zu Arbeiten in H onf umv - rem sanem' । bitt-n ui verwenven Tienfträumc dürfen zu Warrnverkau's Lagernngszwecken nur in Ausnadmesillen unb nur mit b orrrt (^mebmnunq des vorgfsetzten Ministt-riumSderqeleben >m Tu- lletxrnabmc beiolbeter Aemter in Äonfnunrernncn h ebenfalls der Genehmigung des vorgernten Ministfrivms. 0 .n-meiiiiclwitlicben Warenbetzig ber Beamten -legenüber m die Regierung die gleiche Stellung ein wie gegenüber der 1 tat ber Beamten in Honiumvereinsangclegcnheiten.
r> (rifenbabnangelegcnbctten: n Der W 'General di re kn oit der n'rnbabnen in Elfaß-Lothruigen m ausführliches Gutachten über die Berfetznng von 4.ertur m den rtürfguripeiialtarii erstattet worden .
b Ei- Antr.ig aus .Herabsetzung der Frachttari'c nrr v Süßwasserfische ist im Interesie des Fischhondels betür 'vrden . ' .
< . .um Lintcrsahrvlan EntiiTun 1913 14 itnb M
> v -..'obnoirfIiton Frankfurt a eine Reihe von ~-
vereinrnachrichlm.
— lÄrofien-Vinben. 1K 2#vt. Ter hir'igc Turnverein bt- fchtrftf Nw bteeiahnne Bergfest auf dem Voherodskopf mit 8 Turnern, die lolgende l'rnk- erhielten: Werner ecbnlie Oen 4, Karl Wein Oen 13, Kart »rt'dm den 1 ?. Am Sonntag den 21. feiert der Berei.' fein . .e-riähriges Abtiirnen, das ucrbunbcii ist mit einer Jahrhundertfeier.
übrigen Gebühren nicht bedarf. _
liegen die Neuerungen im tfstbrauchsnrusterschutzqeictz, dellen Grundlagen unverändert bestehen bleiben, bat die Handelskammer Bedenken nicht geltend zu machen.
Taqegcn gibt der neue W areii-eichengesctzentwurf mit seinen rill cinidincißcnbcn und besonders die Berbaltniiie der labafinbuitric stark berührenden Acnderrmgen der Handelskammer Anlaß ui einigen Bemerkungen und Wünfcheik Mit der Einsührung des Massenwstems fann sich die Handelskammer mir einverstanden crüiircn, ivcil sie geeignet ist, ein> m allgemein empfundenen Mißstand, welcher sich bei der Beantragung von Zeichen heran. gestellt unb oft zur fchwrren Benachteiligung berechtigter Interessen geführt hotte, zu steuern Tagegen muß die Handels fammer bezweifeln, ob mit der Einsübrung des Alngebotsverfaheens cinc Perbefserung des bisherigen PrufungS'u'iein en icht ivirb, sie glaubt deshalb für die Beibehaltung der amtlichen llvllisiionS Prüfung cintrcfcn zu sollen Mit der Erhöbun-i r 'Z Giwcrde- qebübr von 20 Mark auf 50 Mark vermag sich die Haud.lskammer
Kirche und Schule.
Die Große Liebesgabe des Gustav Adolf- Vereins in Höhe von 24 065 Mk. ist her Gemeinde Guy. rinnen in Destpreußen -ugefallen Außerdem eroicu Die Genreinde Leoben 9946 Ml. Als Crt ber nächsten Venamm lung wurde Freiburg t. Brelsgm gewablt.
Zum Unfall öes Militärattache; v. winterselll.
Ter deutsche GefchäststrLger BotschastsrcU u. Rado Witz (xit im Auftrage und namen-5 seiner Regierung Dem französischen Minister des As-ußern den -^ank sitr' die teil- mbm-nolfc Fürsorge an gedruckt, welche der Praudent der Republik sowie die sranzöfischen Militär und Ztvil-Behor° den dem deutschen Militärattache- v. Wtnterfetdt zuterl wer- den ^j^olleS, 18. Sept. Heute vormittag überbrachte General EuriereS bc Eastelnau, der SouSchef des großen Oseneralstabes, namens des Präsidenten der Republik dem deutschen Äilitärattachc- <2bcT)t(entnant v. '^mtcrielbt bic Insignien eines Lffiziers ber ötjr ett lefliio n und erteilte die Accolade. Lberftieutnant v. Winterfeldt bat de, General, dem Präsidenten seinen herzlichen Lank aus» zudrucken.Besserung im Zustande deS deutschen Milttaratkachäs lsiilt an. Der Kranke erträgt die Leiden auf das tapferste.
An» Stadt und Catifce
Gieße n, 19. September 1913.
Aus der Sitzung der Stadtverorvucten.
Tas Rumpfparlament unserer Stadtverordnetenversammlung war gestern in ber ersten Sitzung nach den Ferien in einer Starke vmi 22 Mitgliebern last vollzählig in der Buigermeisterei versammelt- Es schltcn nur Loos, Vetters und Winn. x\r Tagesordnung sah rcdit l armlos aus und versprach eigentlich keinen großen Tag, keine Tagung mit einer großen Auseinander,ctzung Aber wie man bod) irren kann! Man stritt gestern heilig und böuifg in ichr gernzter Stimmung um anscheinend unwichtige Tinge Tic Väter der Stadt waren, nachdem sie in den Ferien 3iim Schweigen verurteilt gewesen waren, von einer Redesreudig- feit bei der auch der Humor zur Geltung kam. Drei Gciudie um Anbringung von Sdiaukästen an Geschästshäuserii leucten die Rcbeidilachten ein. Man will sich hier cnblicb großzügig zeigen. Stadtverordneter Hermann Gid.cnaiiex traf in der Same den Nagel auf den Kopf mit seinem Hinweis auf bic engen st raßen in München mit ihrem Riefenverkehr, wv man Schaukalten ,n einer Tiefe von mehr wie 6 Zentiuieter Borsprung gestatte. Ucber den Standpunkt unserer Baudcputatwn in dieser Frage könnte man eine Satire schreiben, bei der der Oberbürgermeister wirklich nicht mikzutim braucht Tic Gießener Viehmarktbeschwerden gaben • fcerrn Krumm Veranlassung, einmal recht benthd) zu sagen, wo ber Hase im Pscsier liege. Er war zwar schars in seinen Ausnihriingcn, mußte sich aber vom Vorsitzenden sagen lasten, daß man „ch in der Viehhändlervenammlung am Montag noch deutlicher unb


