Ausgabe 
9.8.1913 Erstes Blatt
 
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&en nrt »r<, zurück,ehrte uub Ipater dem Stift i» V Slug. In. Lause der poti^iX WZro %

Untersuchung gegen den G i f t in ö r d e r H o p f hat st» |L|te «t ube] herausgestellt, daß Hopf sich auch wiederholt der Beihil

hum Verbrechen gegen das keimende Leben schuldig tafelt, Incnmdit hat, indem er gewerbsmäßig Abtreibungsmittel ver-^09

liegt.

Kein neuer Zolltarif.

berg 8008®mTL Scldscmarkung Bergheim erhebt dagegen^u^^ .^bem n gewerbsmäßig Abtreibungsmittel veu tzgg

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Leiden \ Großval

steuern für das Rechnungsjahr 1913. 4. Berichtigung. :

** Hegezeit für Feldhühner. Das Großherzogl. Ministerium macht bekannt: Auf Grund des § 3 der Verord­nung vonl 2. September 1893 haben wir mit Rücksicht auf den'Stand der Ernte und der Weinberge das Ende der Hegezeit der Feldhühner für die Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen mit Ausnahme der Kreise Als- eld, Lauterbach und Schotten auf den 24. Aug. d.J. estgesetzt. Für die 3 letztgenannten Kreise behält es bei der allgemeinen Vorschrift sein Bewenden, wonach die Hegezeit der Feldhühner am 31. August endigt. Von einer Ab­kürzung der Hegezeit für Wachteln wird Abstand genommen.

** U eher eine Million a n Ge in eindeum lagen bringen die 80 Gemeinden des Kreises Gießen ohne die Kreis­stadt Gießen auf. Nur eine glückliche Gemeinde ohne Umlagen ist darunter, Ettingshausen, das ferne Einnahmen gänzlich aus seinen ausgedehnten Waldungen deckt, ja sogar alljährlich Holz im Werte von etwa 15 Mk. an die Ortsbürger abgibt. Im übrigen haben sich dre Steuerznfern bei vielen Gemeinden erhöht. Bersrod, das vor einigen Jahren noch steuerfrei war, erhebt bereits 198 Prozent. Am günstigsten stehen noch: Albach mit 30,8, Staufenberg mit 32, Villingen mit 35,5, Beuern mit 38,2, Allendorf-Lumda mit 38,6, Großen-Buseck mit 47,7 und Harbach mit 48,8 vom Hundert. Den höchsten Prozentsatz erheben: Dorf-Gill 265, Göbelnrod 232,6, Saasen 230, "indcnstruth 215,3, Beltershain 210 Prozent. Ueber 20 000 Mk. erheben: Lich und Lollar 60 000 Mk., Wieseck 48 000 Mk., Grünberg 58 000 Mk., Grosten-Linden 50 000 Mk., Heuchelheim 44 000 Mk., Hungen 38 000 Mk., Leihgestern 34 000 Mk. Lang- ööhö 28 000 Mk., Klein-Linden 25 000 Mk., Watzenborn-Stcin-

im 83.

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Aus Stadt und

Gießen, 9. August 1913.

** Ta geskalendcr kür Sonnt a g, den l0. August: B a k s s K a m m e r - L' ck t s v i e l e: täglich Vorstellung. Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung.

O b er b e s s i s cb cs M u s e u m u n d G a il' s ch e S a m m- lunqeii. Geöffnet Sonntag vormittags 111 Uhr unentgeltich.

I nr K u n st v e r e i n ausgestellt von 10 bis 1 Uhr: 28 Plakat- entroiirfe zur Gewerbcausstelluug Gießen 1914. _

Museum für Völkerkunde. Geöfmet an Sonntagen vormttags von 111 Uhr unentgeltlich.

---* Vom Hofe. Die Großherzogin begab sich vorgestern vormittag 9V2 Uhr mit Gefolge im Auto nach

AMü siischer . !>erg a. Leck [ Kempten roi looricn hall' werbe ouigei <ir bat sich i schlitt in Btt ttehaupleie ei ; ungeeignet h Tcr 'Berireiei Hiigcilagten i | Sitiidficfit auf : 10 Jahre Chi ; unb'entfpredjt

** Die Handwerkskammer zuDarmstadt teilt uns mit- In der letzten Zeit wird von den verschiedensten Hand­werkszweigen, insbesondere vom Baugewerbe Klage über mangelnd: Arbeit geführt. Diesen Zustand empfindet das Handwerk umw drückender, da die Kosten der Rohmaterialien, dre Arbeitslöhne und öffentlichen Lasten in ständiger Steigung begriffen sind Aie Handwerkskammer zu Darmstadt erachtete es als ihre Ausgabe für Abhilfe nach Möglichkeit Sorge zu tragen Erne Besserling dieser Verhältnisse läßt sich wohl schon herbcrfuhren, wenn Be­hörden, denen die Vergebung von in Aussicht genommenen Ar­beiten und die Ueberwachung der Unterhaltungsarbcrten zusteht, auf diesen Umstand Rücksicht nehmen und die Aus,chreibnng der­artiger Arbeiten und Lieferungen frühzertig anordnem Von westmt- lichem Vorteil nicht zuletzt auch für die vergebenden Behörden Ware es weiter, wenn die Einreichungs- und Licserungsfristtn nicht zn kurz bemessen w-ürden. Durch attgemestene Terminfeststtzung ist es dem Handwerker möglich, in Ruhe eme Arbeit auszuka ku- lieren, die ost nötige Einholung von Osferten für Materialien sorgfältig auszuiühren und kann hierdurch das fertiggestellte An­gebot nur günstig beeinflußt werden. Die Behor^ hat dann ihrerseits die Gewähr, ein gut durchgearbeitetes, auf sicherer Grund­lage beruhendes Angebot zu erhalten. Es wird aber, werter das infolge kurzer Termine herbergefuhrte Ueberhasten in der Be­arbeitung der Angebote vermieden, wodurch der Handwerks vor manchem Schaden bewahrt bleibt und die Behörden sich felbjt un­angenehme Weiterungen ersparen. Dre Handwerkskammer zu,^arm- stadt hat daher auch in einem Rundschreiben an die rn Betraust kommenden Reichs-, Staats- und Kommunalbehorden aus diese Gesichtspunkte aufmerksam gemacht und um sruh^eitiges 411'- schreiben unter möglichst ausgiebig bemessenen Frrsteir ersucht.

** Im Saale des Kunstvererns sind morgen Sonntag von 10 bis 1 Uhr die Entwürfe für den ^Wett­bewerb zur Erlangung eines Ausstellungsplakates für die Gewerbcausstellung Gießen 1914 ausgestellt.

Die Anlagen musik fällt aus.

** Der Hassiabezirk Gießen hält morgen seinen Bezirkstag hier ab.

Landkreis Gießen.

= Wieseck, 8. August. Silberne Hochzeit. Die Eheleute Herrn. Strobel und Frau geb. Hoß begehen am 11. d. Mts. ihre silberne Hochzeit.

Lauter, 8. August. Heute starb hier der älteste Einwohner unseres Ortes, der Kriegsveteran von 1848 und 1849 Johannes Hahn im Alter von beinahe 87 Jahren. Er erfreute sich stets emer guten Gesundheit. In 5 Monaten hätte er das Fest der Diamantenhochzeit feiern können.

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VeteiligE bcm neuen ssremskl vonSche inann, rfommanvl Osfiziersko oit der Frankfurt! griegsschu urter K« des 3.

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erhoben werden kann.

Kreis Wetzlar.

X Wetzlar, 8. Ag. Regierungspräsident Schercnberg- Koblcnz weilte am Mittwoch und Donnerstag m unserer Stadt. In Gemeinschaft mit dem Landrat besuchte er Braunfels, Hohensolms und Ehringshausen mit dem Augusta Viktoria-Krankenhaus. - '

Aus dem Hüttenberg, 8. Aug. Bis zum Herbst wird das elektrische Licht sich auch bis in den £utten6crg ausdehnen. Hörnsheim hat der Firma Siemens u Schuckert, Hochelheim der Firma T. Diencnthal-Siegen die Ausführung üvertraaen. Die Zuleitung erfolgt von Wetzlar über Atzbach- Dutenhofen, weshalb Verhandlungen mit der Ltrombau- und Bahnverwaltung vorerst zu regeln sind.

Hessen-Nassau.

Kombera a.d. E., 8. Aug. Der Verein für hes­sische Geschichte und Landeskunde halt am 8. und 9 W.aust in Homberg an der Efge seine 79. Jahresversammlung ob Im Jahre der Jahrhundertfeier ist es angebracht, daß der Verein gerade Homberg zum Tagungsort wählte, west dieser an den^ denkwürdigen Dörnberg'schen Aufstand des Jahres ^8 erinnert der die Erhebung von 1813 sozilsagen nut vorbereitete. ctT Snihm liefen die Faden des Aufstandes zusammen. Hier hatt?Mstte^des 18. Jahrhunderts eine Erbtochter des Geschlechts der Freiherrn von Wallenstein ein Fräulemstrst gegründet, in das nur Töchter des ältesten Adels ausgenommen werden konnten.

Stist wurde zur Zeit Jcronces nur üoh drei Damen bewohnt, der Aebtissin von Gilsa, der Dechantin Marianne von Stern, einer Schwester des Staatsministers Freiherr vom und zum Stern uub bet Kanoni sch von Rietsch. In der Stille des StNtes konnten nntt t wSSen Kassel und Marburg ungestört die vertraulichen Zusammcw künste derAiliständischen stattfinden und so entstand b>er derHanvtherd der Verschlvöruiig. Namentlich hatte die von dem Frieden-richtei MaAingeleite'e Bewegung hier ihren Mittelpunkt. An! ba StuJj läuten der Hornberger Glocken m der Nacht zum 22. April 1809 : Smmelten sich nicht nur die ei>ige,veihten Hornberger Burger, wndern mich die Bewohner der innliegenden Dörfer und die aus ' Ei Schwadroneii des 1. Knrassierregiments bestehende Garnison Lm Marsch gegen die Hmiptstadt Kassel., Nach dem Scheitern des Ausstandes ging maii auch gegen dre Dameii des St Utes Wallenstein vor, die beschrrldigt wurden, die Fahnen und Abzeichen aestckt und die Erhebnng mit Geld unterstützt zu haben., Sr wurden nach Mainz in Untersuchungshaft geführt und Mariam. voiii Stein längere Zeit in Paris gefangen gehalten. ~a§ Slrst wurde unter westfälischer Herrschaft eingezoqen, 1814 ^aber vom Kurfürst Wilhelm I. wieder hergestellt und 1832 nach r5istda ver leat Das alte Stiftshaus in Homberg steht >ioch. ^Allf dem Alter Totenhof in Honiberg aber rilht Marianne vom Stein, die iw- ibrer HastentlassiNig Uiid nach dem Uiiterganq des Koiiigrelck- 'hrer paitenuanui a........fnnfpr hpm Stift a-

Aus Kreisen der nationalliberalen ReickMagsfraktion wird derVatlib, Korr." geschrieben: sDie Frgge, vtz ein neuer Zoll-

Kreis Lauterbach.

k Rixfeld, 8.Aug. Ucberfahren und getötet wurde der 22 Jahre alte Dienstknecht H. Eistert, bei Dir­lammen. Die Pferde gingen ihm durch, er stürzte vom beladenen Wagen und wurde überfahren.

Kreis Friedberg.

= Bad-Nauheim, 8. Aug. Am Dienstag den 12. August wird die hervorragende englische Sopranistin Miß Maggie Teyte im Großherzogl. Konzerthaus, Bad- Nauheim einen Liederabend veranstalten. Die junge Künstlerin wird Lieder des 18. Jahrhunderts singen und zum Schluß Wekerlins reizende kleine OperDas Milch­mädchen von Trianon" aufführen, unter Mitwirkung von S. Vincent von der Covent Garden Opera, London, 5rapcll- meister B. Weyersberg und Begleitung des Streichquartetts des Kurorchesters.

Starkenburg und Rheinhessen.

ä. Mainz, 9. August. Die 17 jährige Tochter des Steuermanns Hch. Wolf in der Rheinstraße, die bei dem Bootsunglück am Sonntag ertrunken ist, wurde gestern Vor­mittag in Bingen gelandet, während die Leiche de? damals ebenfalls ectru^kenen 29 jährigen Steuermanns Hch. Schneider aus Bingen fast gleichzeitig am hiesigen Zollhafcn gelandet wurde. Die Untersuchung über die Ursache des Unglücke ist noch im Gange. Die wenigen Zeugenaussagen sind aber derart unbestimmt, daß wohl gegen Niemand eme Anklage

könnten.

Im März d. I. hat zum erstenmal eine Relchskonserenz der Bildungsausschüsse slattgefunden. Ferner haben tn den meisten Bezirken Bezirkskonfercnzen und eine Reihe von Verstandlgungs- konferenzen, diese in Berlin, stattgcfunden. Bilbungsausschüsse be­stehen zurzeit an 364 Orten. In 215 Orten würben 420 Vortrags­kurse mit 2519 Vorträgen vor 44146 Teilnehmern abgehalten. Auch die wissenschaftlichen Wanderkurse haben eine Zunahme er­fahren. Alles in allem könne das verflossene Jahr als eine Periode rüstigen Vorwärtsschreitcns betrachtet werden. Sodann beschwert sich der Bericht über Pol i z e isch i kan e n. Nach einer aller­dings unvollständigen Zusammenstellung eines Parteiblattev sind im ersten Halbjahr 1913 104 Urteile gegen Redakteure von Varteiblättcrn ergangen, die zu insgesamt 39 Monaten 8 Wochen Gefängnis und 10 745 Mk. Geldstrafe verurteilt worden find.

Das Ergebnis des K a s s e n a b s ch l u s s e s wird als nicht un­günstig bezeichnet. Der Kassenbestand war um nKzu 80 000 Mk. höher als im Vorjahr und mehr als 315 000 Mk. konnten dem Vermögen zugeführt werden. Es ist somit cm Ueberschupt von nahezn 400 000 Mk. erzielt worden. Dl.eGesamtciNnahmen^- trugcn in den neun Monaten des Berichtslahres 1469 718,63 Mark, die Gesamtausgabe 1075 551,88 Mark.

Deutsches Reich.

Der Kaiser _

promenierte am Freitag vor der Früßstückstafel mit £em Reichs­kanzler längere Zeit auf derHohenzollern", die vor Swinemunde

Zunächst wäre festzusteNen, daß Zietm und V8 Msäch- lich Fahrzeuge für den Fischeverschutz smd das einzige.

an der Geschichte des Standard nicht erlogen ist. B MmmunSgemäß laufen sie jedes, Jahr ungefähr dieselben Häsen cm, und zwar diejenigen, bie dem arn

nächsten liegen, um Kohlen, Wasser und^ uebmen. Diese Dienstfahrten waren langst festgestellt, uiw die Schiffe waren, wie üblich, auf diplomatischem Wege SmelÄ » bicWW engtischcn ManEr ftottfinben sollten, war, wie der ^t-andurd weiß, l'giintaeaeben, 'mun wußte nur, daß sie in J?.°Lr^.ee aefanen würden. Sollte man nun >etwa mit Rücksicht daran ? Nordsee räumen? Das wird Nicht einmal der

StMidard" verlangen. Wenn nun die deutschen Schifje ms Mcmövevgebiet gefahren sind, was sie aus deni angegcbenen ^Zrunde a-ar nicht hätten vermeiden tonnen, so bildet das för ©ebdmnti der mflW Mauover noch kerue Gefahr Es ist nämlich unmöglich, von emem Schiff au strategische Manöver zu beobachten vdep aus zus pah en aus den Bewegungen der Sckjiffe, die rvgendwoher auftauchcn imd irgendwohin am Horizont verschwinden, kann man un­möglich auf die strategischen Manöver schließen, m denen tte gerade begriffen sein möqen. Nur wer von emer Zentra - stelle aus fortwährend Funlen-Meldungen über Aufenthalt Imd Bewegungen der einzelnen Schiffe und Geschwader er­hielte, könnte Beobachtungen anstellen, die zu sachlich brauch­baren' Schlüssen führen.

Was schließlich die Behauptung des Standard betrifft, daß in der Nacht auf den 30. Juli drei englische Torpedo^ boote das deutsche Boot D8 von der Hohe von Blyth bis m die Tyne-Muudung verfolgt hätten, stellt w/t Bezug aus die Fahrt der beiden Schiffe dieKdln. Ztg. folgerrde- festt Mieten" hatte in der zweiten Hälfte des vorigen Monate seinen Dienst unterbrochen und war wegen schwerer Er- i'ranttmg seines Kommandanten nach Wilhelmshaven zuruck- aekebrt Von dort ist das Schiss am 28. ausgelaufen und ffi 2 August aus N°rth Shulps sein Anwnststele- gramm geschickt, war also in der Zwischenzeit auf seinem Stationsgebiet bei den Fischerslottillcn. ,_,D 8 war bis zum 22. Juli in Nieuwediep (Holland), lief am 29., Juli in Grimsby ein und war irieder vom 1. bis 4. August in South Shields, das es wieder am 4. August verlassen hat.

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Einen Erlaß über Erhaltung alter und Aulage neuer Straneubruunen

Hai der Regierungspräsident von Düsseldorf den Nachgeordneten Behörden zngehen lassen. Es heißt darm: Ungefähr vo r Mitte des vorigen - Jahrhundetts ab laßt lich verfolgen, wie m der Brunnenkunst mit allen Ueberlieferungm gebrochen wird. Hier werden alte Brunnen als Verkehrshindernilie^befeitlgt, dort halt man sic nach Einführung der Hanswasserlertungen für entbehr­lich ia man geht sogar dazu über, durch ihre Entfernung die Verzinsung der letzteren zn erzwingen Allmählich wird fv» der s^^il'ntlichkeit iedc freie Trinkgelegenheit entzogen, ^m unterem Ä SnH ist dics lebhaft zu bedauern. Tausende zwingt ihr Benif zum Leben auf der Straße; diesen, dem spielenden Kindervolk, den Wanderern, nicht M vergessen der Tierwelt, sollte man bic Möglichkeit eines Lnbetrnnkes Nicht Verlagen Auch sprechen geschichtliche und künstlerische, Grunde gegen die Be- seitiauna schöner alter Trinkbrunnen, dre oft,dem ganzen Sllrdt- bilbe ben Charakter gaben, und deren Emflun auf die GestalMng der Platzanlagen man noch heute M suddeutsck^n und schweize­rischen Städten bewundern kann. Wenn geiundheckliche Grunds nicht dagegen sprechen, kann daher die Erhaltung duier Dentm-aler aus 'vergangenen Zeiten nicht warm genug empfohlen werden Fast durchweg haben sic eine künstlerisch befriedigende Ausbildung und bieten Trinlgclegenheit für jedermann. ^ Gegensatz dazu stcben die Monumentalbrunncn des 19. ^abrhundettch deren Kimst-

Di« Erhöhung de, -sterreichWe» R-k-nt°nk°n,mg-n,sJÄÄwj

Ueber die Wirkung der Erhöhung des österreichisch en ^ett^^ s ^g 9?iihbrunnen haben sie jedoch wenig Zweck, Rekrutenkontingents und über die parlamentarilchen Aus- ber Luftkühlung dienen und nur den Vögeln Wafter

sichten der Vorlage veröffentlicht dieNeue Freie Prejse gc^en, ben Menschen, Pferden und Hunden aber nicht. "3nlAter nachstebende ^Angaben: Zeit ist man wieder dazu übergegangen,,neue Brunnen M schassen,

Von dcr geplanten Erhöhung um 36000-40 000 bie:

sollen 20 000 Mann auf das ^memsame He,-r, 2000 Mann keme uunotige^m^ Gelegenheit zum Trinken bieten, auf die Kriegsmarine und ie 8000 bis 9000 Mann auf die ttben Quf neuzeitlicher Grundlage an möglichst vielen

beiden Landwehren entfallen. Die neue Weh^orlagcfoll 'stcHcn zur Ausführung zn bringen, erscheint dringend dem Vernehmen nach im Herbste den beiden Vertrettmgs- Dem Städter, dem immer mehr von der Natur ent-

körpern zugehen. Die Kriegsverwaltung hofft, daß es noch w-irb, wird damit oft wieder ein Stück Natur mitten m der im Laufe des Winters gelingen werde, die Zustimmung Stadt gegeben, dem Kinde wieder ein Stück Heimatgefuhl, wie es

nommeu werden. Im Jahre 1914 erreicht das durch das Webraesetz verbürgte Rekrutenkontingent im gememsameii Heere die Höchftziffcr von 159 500 Mann. Da die Sanierung der Stände der Infanterie und der Ausbau der Artillerie aus Grüiiden der staatlichen Sicherheit nicht lange hinau»- aescho'ben werben kann, dürfte die neue Kontingentsver- mehrung spätestens im Jabre 1917 für das Heer und die beiden Landwehren den Endeffekt erreichen. Das Rekruten- konttnqent würde dann im Jahre 1917 sich folgendermaßen belaufen: Für das gemeinsame Heer und die Kriegsmarine zirka 182 000 Mann, für die österreichische Landwehr zirka 35 000 Mann, für die ungarische Landwehr zucka 34 000 ...............n __v. , .,

Mann. Bosnien und Herzegowina, dre auf Grund oid)f to0 auch der Großherzog, von Romrod kommend, Wehrgesetzes im Jahre 1917 7763 Mann ;ahrlich zu^stellen ufir eintraf. Die Rückkehr nach Jagdschloß Wolfs-

Haben, werden aller Voraussicht nach analog der Konttn- 7 ^ends.

genterhöhung in Oesterreich und m Ungarn gleichfalls H Oberrechn ungSka mm er. Der Großherzog

femtreÄSgentr Ä b^Äm Khre W17 (,at ben Dirigen,en ber I. JuMk°tu--Adteil.mg der Ober, an eine 5^öhe von etwa 260000 Mann erreichen. Es wird rechnnngskammcr Rechnnngsrot Brücher auf sein Nachsuchen, daher künftighin nahezu jeder Jüngling, welcher Militär- unter Anerkennung seiner langjährigen, treu geleilteten Dienste, tauglich ist, auch wirklich dienen müssen. mit Wirkung vom 1. Septeniber b. I. an in den Rnheltand

» I versetzt unb ihm nu§ diesem Anlaß die Krone zuni Ovitterkreuz

m ... 2. Klasse beS Verdienstordens Philipp? des ®ro6mütigen ver-

Vom Partcibcncht der Genossen. liehen. Gleichzeitig hat der Groß Herzog den Ober-

Der Bericht des !°ri°ld-m°kr°ttschen P°rteworstand-z an den n Jsjifikatur-Abt°ilung SRe^^mlng8=

ÄÄÄÄDttobcr rat Heinrich ©räubert zum Dirigenten der I. Justisikatur. 1912 bis zum 29. März 1913 dauerte. Es haben 31 Gcnoilcn, Abteilung der Oberrechnungskammer mit Wirkung vom 1. L-ep- darunter zwei Frauen, daran teilgeiwrnmen. Weiter wrrv | tcmber d. I. an ernannt.

den Zentral-Bildungsa us s ch u ß veruhtet uno swar **Das Hessische Regierungsblatt, Beilage auägcgcben am 7 Augusts hat folgenbcn Inhalt, scn Beiden vorhergcgangcnen Jahren ni ch t d u r ch g r o ß e p o t i - 1. Bekanntmachung, tue Genehmigung von Schenkungen be- tische Aktionen bceinslußt imirbe. So sehr unter Uw- ^cftnd. 2- Vorlesungsverzeichnis der Großherzoglich ständen wichtige politische Vorgänge die Bllbungsarbcü schnell und 1^..^ Ludwigs-Universität zu Gießen. 3. Uebersicht KÄTotombia lba6 Jahre über die in ben zmn Finanzamtsbezirk Bingen gehörenden rubUer Entwicklung kämen, in denen die Bildungsaus- Gemeinden des Kreises Bingen zu erhebenden Gcmemde- schü se ungchindett von attuellen politischen Angelegenheiten, für - ' " 4 J

die systematische Aufklärung der orgainfterten Arbeiter wirken

tarif vorgelegi werde, sei zu verneinen. ]2ie Regierung.werde ich darauf beschränken, eine Novelle vorzulegen, welche einzelne Abänderunaen vorschlage, an den bewährten Grundlagen unsere:- Wirtschaftssystems jedoch nicht rüttele.

Ausland.

Das Frauenstimmrecht in England.

Der englische Premierminister Asauith empnng erne Ab­ordnung des nationalen Vcrbanbes von Vereinen fnr Frauenstimm­recht. Dabei sagte er, er empfange die Vereinigung wegen friedlichen gesetzmäßigen Verhaltens, das sie letzter Zeit 9^6i hätten, das in starkem Gegensatz stunde zu dein Wbl-ofen oer- brechcrischen Vorgehen, das unglücklick^nse anderswo allgemein geworden sei. Die Regierung habe ihr Besprechen den grauen gegenüber gehalten. Die ganze Frage sei eme derattige,^^datz ft d a s V o l k e n t s ch e i d e n müsse. W^nn der Spruch des Bolkes günstig ausfalle, könne keine politische Kombination der Welt ihren Erfolg hindern. Ihre entschiedensten Gegner wurden .die ersten sein, die sich der Entschcibung beugten.