Ausgabe 
5.11.1913 Drittes Blatt
 
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Leistungen etivnS üurüefgebliebenei. qaßfcn über die Tabakernte in Jicut|d)lanb tm Zayre iui- lauen

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Schüler schlug er derart mit dem stecken, bau zahlreiche Vlnt- male au den Armen, den Beinen, dein Geiäb, dem floui und dem 'lnqe des Jungen zu sehen ivareu. Ter Staatsanwalt beantragte 80 Mk. Geldstrafe. DaS Bericht erkannte aus 2d Mk. und d,e

Landwirtschaft.

Die Getreideernte. Durchgängig haben die Landwirte in diesem Jahre eine gute Getreideernte eingebrack t. Nun zeuft eS sich aber, daß der geerntete Roggen und auch Weizen zu lebbaiten Klagen berechtigt. Co beschweren sich die Müller über die schlechte Dtabliähiqkeit dieser Jrucl tarten, und die Bäder behaupten, da? neue Mehl nerbnde sich schiedst. Es soll daran liegen, daß das Wintergetreide nicht genügend a u S a e r e i >' t in. .',aht- reiche Jolle sind zu verzeichnen, in denen die veikan ke ^ruckst von Händlern den Landwirten wieder zur Verfügung gestellt worden ist.

verinifchteA.

T aZWrackde 8 ,,Bol tu rno". Amsterdam, 1. Nov Der Kapitän des in Nmuiden einaelaufenen DamviersEharlois ' gibt über die Auffindung des Brackes des ,,Bolturno" folgende Schilderung Boni Bord derEharlois" aus, die von Sabina in Texas mit einer für Amsterdam bestimmten »BctroleumfradTt kam, bemerkte man am 17. Oktober abends V,1Q Uhr auf 46" 44 nörb' lidier Breite und 36n 44 westlicher Länge ein verlassenes und vollständig abgetakeltem 3<biii. Eine Stunde spater wurde eine Schaluppe niedergelassen, um die Untersuchung an Bord des Wrackes Vvrzunehinen Die Dunkeibeit inaehte das unmöglich Tic ..EharlviS" blieb also bis zu Tagesanbruch in der Nähe des Brackes liegen, wo bann sofort erkannt wurde, das; man das Durd desPolt u rno" vor sich hatte. Erne zweite SdxHnDpe,

Sport.

* Fnßballsvort Ein Mitglied des Ballspielklub 1901 littet uns, zu dem Sviel Sportverein 1900 gegen Ballspiesklub 1904 am Sonntag hinzuzuiiigen, das; von einer nnvollitändigeu 2 Mannschast des Sportvereins 1900 nicht die Rede sein könne, sondern dos; fast die ganze 1. Mannfd>.ist gespielt habe, wie die nächsten Ligasviele des Svvr.oereins 1900 ergeben würden. Auch könne von einem vollständig überlegenen Spiel, abgei'eh.nt weniger Minuten vor Sdilust, nid;t get'prodien werden. Dir haben biete Richtigstellung" ansqenomnten, um nicht ungerecht zu crtdieuicn, littmi aber von tveiteren Einsendungen über diesen Punk! ab- zuselten, denn schließlich gibt ja das Endergebnis, nicht die wcch-- selnde, höchst launenhaft«' liebet legenl>eit während des ^Vieles den Äusschlag, und an dem Ergebnis ist nichts zu berichtigen. Red

hilfe für Leidende an Hstbma, Bronchitis, Katarrh.

ist tausendfach bestätigt, bah «fnnol «ftbma Vulver rasche Hilfe bringt bei Anfällen von B ftbma nnd BronckitiS. Asthma tst keine organische Krankheit, wie fo ost nnaenommen nnrb, fonbern beruht auf kramvfhaftc Bewegung der BronchtatmuSkeln. Das <in atmen der Dämpfe von Bstmol-Asthma Pulver bringt fofortige Erleichterung und Einstellung des Anfalles ,

Ästmol-Astbnia Pulver kostet Mk.4.50 btc Blechdose, in Avotbcken erhältlich. Aus Wunsch versendet die Engel «voldekc, Frankfurt a. M. Orattomuster franko Eine Probe genügt, mn jedermann von der vorrüglichen Wirkung zu überzeugen. IC*,

3. bis

3. ,

Kosten des Berfahrens.

) Marburg, 4. Nov. Heute beschästtgte sich das S ch lv u r- gericht mit einer Anklage wegen Straßenraubs gegen den schon mchriad) vorbestraften Arbeiter Josef Peliea aus Rennova in Oesterreichisch-Galizien Dem 27 Jahre alten Manne wurde zur Last gelegt, in der Nacht zum 27. Juli aur der Landstraße zwiicnen Bischhauieti und Niederurff einen polnischen Arbeiter namens Natra, bet in Niederurff arbeitete, mis-.hanbelt und ihm dabei das Porlemomiaie mit 4 Mk. entwendet zu haben. Die Verhandlung, relcher der Hauptzeuge Natra angeblid; aus Angst ferngeblieben iuat, endete mit der Verurteilung des Peliea zu 8 Motta t en (Gefängnis.

Dttdesnadtti^tee.

"MSnner-Tnrnverein Rieften. Die vom Männer Turnverein am Sonntag abgehaltene Schnitzeljagb mit Preis sukhen kann in allen Teilen als rootü gelungen bc-eichnet werden. Unter Leitung des Turners W Georg wurde eine Smtr gel-gt, bt? nach recht vielen Jehtsvuren auf die Hohe Warte führte, ipeldjc auch von estrigen Turnern richtig mngeinnben und verwlgtmirDr. «Allaemeinen Wettlauf gab es jedesmal, wenn ein weißer .Ettel n ^Zstht war, und enttäuschte Mienen zeigten 'ich, wenn man statt -es ersehnten Gulßfiein^ iiir ein R vvehen mit traut einen Zet' ! mit der Aufschriftnach Buxlchuoc" oder auf dem Hol'weg vor sand Son den 29 angelegten <'Gutscheinen wurden 16 aufqewnden, VSHrend oer Nest den Turnern, die die Spor streiften,den Euch 'sen", ungute kam. Am 'Ibenö fand eine Fa in i l i e n z ns a m ' fcentunf t auf dem Schützen Hans statt. Durch den guten Verlauf der Veranstaltung angespomt, beschlos; man, im Frühjahr imeber eine Schnitzeljagd zu veranstalten.

erkennen, bar dieser Zweig der deutschen Lanbroirtichaft immer naeh einen recht guten Ertrag hcTcrt. Aut ^e'tar wurdet'

388 917 Doppelzentner Tabak geerntet, boS finb bernahe 25 Dav öeUeutncr auf 1 Hektar. Bei einem Durchschnittspreis von 5«,12 Mark für 1 Doppelzentner stellt sich hiernach der (Gesamtwert der deutschen Tabakernte, ohne Einrechnung ber «teuer, auf ---"000 Mark ober pro Hektar auf durchschnittlich 1408 Mk.^eseh^ tarn Jahre 1908 mit einem Durchid niltserttag von 1501 Mk , ist bisher bas Ergebnis nie so gut gewesen. Von der rwrstehenhbi Summe entfallen auf Preußen 4^-000 Mk Bavern 3302000 Mark Baben 10 099 000 Mk, Elsaß 2 938 0(10 Mk. Im Elsan wurden sogar burdiidmitttid) 1862 Mk vowDektar criitLL -xr Ernteslache von 15 776 Hektar verteil sich 66^3 Hektar am Baden, 4023 Hektar aut Preutzcn, 2,17 Hekwr auf Bav«n, 1578 Hektar auf Elsaß und mit 7So Hektar auf Hessen, Würt­temberg, Thüringen, Mecklenburg usw.

Höchste Temperatur am

Niedrigste , ,

Grundstüdssvekulationen eines Stadtverordneten.

Ist aff el, 29. ?(t. Tie Straf ka m in er I be5 hiesigen Landgerichts beschädigte sich heule zehn Stunden hindurch mit einer Anklage wegen Betrugs und versuchter Nötigung, d.e ihren Ur- lvr-uig darin hatte, daß ein Ltadtverordueter seine amt'rcheu Jn- formationGn zu l^riiudstückSsvekulatione" ausuutzte. L.er oC'iahrige Schuluuadttriueister und Stabtuerorbnete der ^tadt Eschwege, -Aieb- rid) Roitue, balle in (einer ötaenlcban al« elablMunbiutn am 3. September 1912 von einem Magistratsbefchlus; durch Ein­sichtnahme der Akten 9e mtuis erhalten, dernzmolge am Hanen- berg in Efchwege zu,u Bau des Lehrerseminars von der Stad einige 61r>mdsti"icksvarzesie ( eriuorben werden mußten, -oiort trat stohluS unter der Boraabe, die von der Spezialko>nn.nston tn Eschwege durchzusiihreuden Seoaration:arbeiten zu be|d)lcuniaen, und dadurch den Anlieger-., Sofien zu ersparen, nut den Familien Klemm und Horcher ^?ch,viegeriohn und -chiviegervater) m -ber- Handlungen: er eibot sich, dieser Familie eme Gmiidsiueksparrelle von einem halben Acker, welche die ^ladt imbedmgt f.ii teil Bau de§ Lehrerseminars haben mußte, für 1500 Mk. ab-ukauten. Klenun. als der eigentliche Besiher erklärte, in dieser Lage unter 2000 Mk diese Parrelle nicht abaeben zu wallen: ba er ivieder verreisen mußte, beanstragte er seine Scks'viegereltern mit den weiteren stau - verhandlungeii. Stadtverordneter Lohlus begleitete Klemm bis zur Balm, ging dann am nächsten Tage zum Schwiegervater Horcher und erklärte diesem, ttlemm sei mit deni verkauf zu 1650 -!k. em verstanden. Als Horcher daraus uickst emgehen ivollte, bot ^ohliiS 1700 'Dir. und machte nunmehr nm 6. September den 5taus dlirch einen notariellen Akt verfett Am 5. Oktober wurde nun bekannt, daß der Magistrat dieses Grundstück für da? Lehrerseminar tauten müsse, da sonst daS Lehrerseminar nicht gebaut loerbcn konnte, eo- fort erzählteii stlemm und Horcher in Eschivege, unter rote eigen­artigen Uniftänben 51ohlus bieses Grnnbstuck zil 1700 _lf. an Jid) gebracht habe: die Jolge war, baß Nohlns sein etabtuerorbneten- manbat gefährdet sah. Er schrieb nunmehr an die .yanulic SUcmin- vordicr einen scharsen Brief und verlangte unter Androhung einer Strafanzeige wegen Beleidigung eine Ehrenerklärung, in der aus­drücklich gesagt werden sollte, daß er nicht als Stadtverordneter gehandelt habe, ihm das Grundstück vielmehr angeboleu worden sei. Tie Kamillen 5lle,nm-Horcher lehnten die Abgabe einer der­artigen Ehrenerklärung ab nnd zeigten KohlnS wegen Betrugs und versuchter Nötigimg an. Tie ganze Geschichte, die tn Eschwege viel Staub anfgeivirbelt hatte, veranlaßte den KobluS zur Zurück­gabe deS erworbenen ®nmbflüde§ an Klemm. Später verkauste Klemm direkt an die Stadt Eschivege und erhielt 2129 Mk. geboten. Tie Straitaiumer I sand nach langer Beratung in dem Vorgeben deS Angeklagten alle VoranSsehimgen für eine betrügerische vand hing, die sich der Angeklagte in seiner Eigenscha-t al8 e«nit- uerorbnclev habe zufchulden kommen lassen, ivciterhtn die Soran«- fehuuaen für eine versuchte Nötigung: sie verurteilte den Angeilagtcn mit Rücksicht auf seine bisherige Unbescholtenheit wegen Betrugs zu 300 Mk. und wegen versuchter Notiguug zu 100 Mk. Geldstrafe, außerdem in die Kosten des sehr umfangreichen Der'ahrens, zu dem 23 'Zeugen geladen ivareu. Gegen Koblns hat nunmehr auch der 'Magistrat der Stadt Eschivege ein Disziplinarverfahren wegen Verletzung seiner Amtspsiichteu als Stadtverordneter anhängig

* Der minderjährige Ehemann, -ver Stabt- 4 nun c t r r T. in Triptis war burrb Urteil brs Landgrrichts Gera vom 21. April b. I. von der Anklage eines Vergehens gegen bas Per soncnstanbsgc setz jreigesprochcn worben, ivogegen von der örtTidten Staatsaiiwattsdtaft Neviswn beutt Rcichsgcridst eingelegt worben war. T. hatte am 12. ,-Evnuar b I. als stellvertretenber Standesbeamter unb stvar in Ber- tretuuq bes Bürgermeisters entgegen ben anSbrücklicben Bestim­mungen bes Bürgerlichen Geseybiidtes einen '))t i n b e r j fll) rigcit rechtskräftig getraut gehabt. Zu seiner Ent schnlbignng hatte er angeführt, brr Bürgermeister habe ihn tags zuvor beauftragt gehabt, bie ?rauunff zu vollziehen unb er habe geglaubt, brr Bürgermeister habe schon bei Bestellung bes Aufgebotes bie Krage hinreichend geprüft, ob aufüfaebenbe Ehehinbernisse entnegenftänben Das Sanbgeridrt Gera hatte unter diesen Umstanden angenommen, baß dem Angeklagttn keine K-ahrläHig tei/t zur Last zu legen sei, iveil er bei der Trauung nicht nochmals bas Alter bes Bräutigams sestgesiellt gebäht l>abe. T. habe sich in einem entschnlbbaren Rechtsirrtum behmben und sich als nngesdnilter, redstsimkundiger Unterbeamter auf seinen Borgeetzten verlassen bürfen. Die Revision der Staatsann'altschast machte gegen dieses frei sprechende Urteil geh tenb, daß T. bei der Vollziehung der Trauung selbstänbig zur Prüfung bei- Krage verpflichtet gewesen wäre, ob Ehehindernisse Vorlagen, ungeachtet der gesetzlichen Bestimmung, daß diese Frage bereits bei dem Aufgebote zu entscheiden gemesen wäre. Das Reichsgericht hat jedoch bas Urteil der Vorinstanz bestätigt.

mäßigen guten WeNeri'erlältnissc in angenehmer Erinnerung bleiben '2Bmn sich and> seine ''iiiticltcmperatur nur wenig über den Dnrdisdmitt erlebt infolge relativ niederer Nachttemp'-ra tum, , so brachten doch ;a Id reiche Nachmittage, ioenit die Boden» rebel von der Sonne aufgesaugt waren, lrerrlicke milde Witterung. Die Wärme stieg öfters ans 1820 Grad, Nachtfröste in größerer Stärke wie normalerweise kamen nicht vor. Die Ursache dieses enrzigartigcn Herbstwetters waren Hod)druckgebiete, die beharrlich, halb int Narben Europas, balb im Osten ober bi rett über Deutsch­land fid) hielten und ruhige Lust und Trockenheit bradikn. Erst gegen das Ende des Monats bereiteten von Westen vorbringenbe LuMvirbel langsam einen Uebergang zu regnerischer Witterung vor Sie maren zunächst aber gerade bie Ursache der anßerordeiitlid) nrilden Tage, die wir gegen Monatsende hatten. Tenn auf ihrer Borderseite überfluteten warme, anfangs trockene Südwinde ganz Dentfchlanb, bie noch in 4000 Meter Höhe, >vv sonst schon starke

märtte.

A Groß-Felda, 4. Nov. Unser heutiger He rch st markt hatte eine sehr schwache Auffahrt von ^ungschwemen. Infolge- Men gab is flauer Handel bei rückwärlsgehenden Br«^n Man tonnte baS Paar Ferkel geringster ^orte schon »u 25 30 - raufen, mittlerer Sorten foitetcn 3040 Mk., bester 40 60 Mk.

mit dem zweiten Kommandanten als Vcwblsbaber wwche weder gelassen, der 'ich dann tn 'Beginntna des '?auptmci&mittn

Bord des Wrackes Ix gab Der Anblick der gra uenbatten Verwüstung .'ddiürtcrtc die Männer aut das tientr. iic Brucken waren ubcrnnaitoer gestürzt. ber Man lag euer über Bo-d unb int onengerissenen Lchtftsraum vertaulte, unter noch ;u ' Tri' qhmmenbn Aickx, die Krodn. Waui entbedtc heichen, ab£ fie )wrnt dis zur Unkennttichkett verkohlt, nur nach der Ettöße ickl^: man, daß drei d-c von 'Viannctm eine andere die e-nni Jiingen tvaicn Einig - Sd ittsutenickten idxenen n«b ouV recht zu stehen, bed be der gn,ngtten Berührung zerftelen nc in «8c Nun stiegen die Besucher.tn ben Mmch.nennnun hm unter aber es zeigte sich flar. sar cs unmöglich snn werde, das Schift nnoocr Non -u machen. Ta das tretbenbe «rack eine Eesabr für die Schiffahrt darstellte, wurde Ix'd Ionen, es z u m Sinken zn bringen. Zu diesem Zweck tvuroe an der Wand dos Maschinenraums ein ad« Zoll breites Loch gebohrt durch das da- Baffer io'ort in breitem strahl cinidtor 2.ie ..Edarlois setzte dann .bten Weg tort, benn c-'var unmöglich Sumajtcn bi» ,'tch dieses Kaljtsfug von mehr als <000 - "nnen Jnball mit ^ai eF gt-iüllt hatte. An Boid wurde noch ein englnch gef^nc lenrr Briet gefunden, der der llranium-Geselttchaft -ugcsteltt

rm. Darmstadt, 3 Nov. Wegen Ueberschreituna des Züchtigungsrechtes hatte fid) heute ber 29 Jahre alte, als Schul- verivalter in Treieichenhafn angestellte Lehrer PH. H. zu ucrant*

Eine Ideale Komposition 4" iteflen «>avS ächte Sodener Mineral.Va'tillen darum dar. roed sie der Hliuotfadrc nach die wirksamen Bestandteile aus denaut- gezeichneten (9emeinbebrilaucllen Nr. 3 u. 1« enthalten. Srnm neu Nr. 3 ift wirksam gegen Erkrankungen und Reizttnaen der Lutlwege. Brunnen Nr. 18 wirkt au*flc*e,djnct auf Magen urfh Darm. Daraus ergibt sich, bah <>aos ächte Sodener Mmera!- Painllen gleich günstig bei «atarrhen ?c der Luftwege rote auf Magrnversiiinmilnqeti, Dnsvevfte. 2ciurconfommlunn :c rote ken muffen, u. dies qcnietnfanien Wirkung dank- sie tbren®eltnit IRan achte aber stets auf d. Namen .Jay'. Die Schacht. teft.85Wa.

tcfrtci eschließung unb Ehefch ei bun g i n Dar Tif vbcn erschienene Panier Bevölkerungsstatistik tür ba« Jahr 1919 fntbält interessante Zahlen über Ebe,chl,cm.ngen und Ehe- ,'cheidunaen m Paris Im ganzen hnb tm rergangenen Jadr ll .ii 1 Ehen geschlossen worden In 61 ,rollen davon n»r ber Bräutigam über 25 Jahre älter als bie 'Braut, unb tn <YTL ' allen waren di.- Bräute erheblich älter, als ihre künftigen Ebe männer Von 2905 Aitivern schritten 813 zum zweiten Male zum Standesamt, ehe noch das TtQiicrjohr abgelaufcn roar: 57 bmmttcr schaben die zweite Ehe tedoch Knaus bis nlttr -o Jabi seil bent Tode her ersten «hattin vergangen '«lren Witwen, dw sich wieder verheiratet haben, nnben fidx ui der ^<"ifttk md? Lic(c nämlich unter 2525 nur 21, und unter bieten btc meisten ctft nnd) 20 jähriger Bittvemchaft. Einen (>»vunb bienur gibt btc etatiitil Nicki »n 19 jMilgciottcnc 'tnLX

Kahre 1912 rodi mit <5 Jahren ober bruber w onmens Band- geschlagen worben, unb als Gegenstück zu thnen weiß btc

Son Wi jungen Bräuten im zarten Alter von 78 Jahren jn erzählen. Die frisch gesd-lossenen Eben worcen in k'Nlgen Jollen nicht von großer Taner, denn b junge Voare Ukßen sich tüiebei scheiden, bei denen wederer noch -.ne bn* JUt i von zwanzig Jahren erreicht Hatten. .Dagegen nennt kne ^antzik nicht weniffcr als 60 Paare, btc u<b noch tm Alttr von /. ober mehr Jahren scheiben lici-n! Ter l'Egste ^cheibung« aruttb war int vergangenen ^dreichwere Beleidigung , und bebentenb weniger Ehen mir IW . winden wegen Untraie oeschieben. In den meisten Fallen tnejer ^dKibungcn, namlub 253 geaen 173 war ber Lünbendock ^r EHemamu

rf Di c , Tcl c pho it a n g ft . Mir der ,,Telev.wnophooie lat bie(Wttc des Hopitam". die ja ft »ne "bliche Rr'^. ' Mranlteilen um eilte neue bereichen, bet niemMib

bercchtigung abfDTCdxn wird, der regelmäßig imt ^niftrce«cr ju tun Hal. Der erste Jall btcicr Mranfbat, ber nnrklichzurB-- ftanblung gelangt ist, hat fick nach bieier mcbntmfd)en 3e*fd)rtL jüngst in Paris ereignet. D,e hattenttn.nnc-onst burchau-g funbe Pariserin, wird, lobalb btc Wimpel des KermpredKr4 ertönt von einer Angst ergriffen, btc ftc falt nunnn rtft weicht, wenn sie gehört hat, wer mit ihr rlcIr^n^L

ber Gatte ber Patientin nicht zuhause ist, und h5.^^^.7^bbrtt bedienen muß, cmbriuM ne, )obalb nt nut ben Wm abhebt, ein Gefühl ber Gngigteit unb.bc8 Druckes inber

unb das Herz flattert förmlich. -Ihre --Nimne ^baun,,"^ verändert und sie ist bann kaum imstande >u tpredint -tien Pariser Äerzten ist es bisher ntdrt gcluitgen bieier Äronfbntau' ben Grund zu kommen ober irgend eine ^Üuna h^beUErnt. Wieviele andere Aranlc mag cs geben, dic.on dieser Telcphonang leiben, wenn die Anfälle auch nrcht gan- io

der Grund der Erkrankung icboch nicht umurichndbor rft, londern einfach in derTücke des Kernsprechers" ,n uichen M'.

Lin« PutUforfterung an ötn Kriegsminifter.

4- Berl in, 4 Nov.

Der ehemalige Monnnanbeur des 13. ^rldartillcric-Rkgiments in Ulm, Oberst a> D. Hüge r, jeyl in ^Nünster, bat dem bis­herigen preußischen «nni»mimftcr Erzcllenz v Heeringen tmrd) Professor Lehmann-Hohenberg in Weimar eine Aorderu n g aus Pistolen überbringen lassen, die ber Mi­nister abgelrlmt hat Aus dem kürzlich verhandelten Prozeß -argen Professor Lehniann- Hohenberg, der fid) der Interessen Hügers -seit Jabern angenommen battr. weiß man, daß Oberst Häger Wöbrrnb seiner Dienstzeit in Ulm in Differeiuzen mit einem unter- nebenm Offizier geriet unb daß ihm dabei nach seiner Bebauptung Weber icinc Vorgn'etzten noch ber Möntfl von Württemberg, noch schließlich bas !tttifn1idie Militarkabinrtt zu Hilfe gekommen sind jEr crlndt seinen Absctned mit dem Recht, ixe Uniform in tragen Xg$. kam dann zu einem Pnxeß Hügers gegen feine ®iberiadx*r, ber nut ber ,3retfpcrd»mq des j rüber en obersten auf Grund des a 51 en bett Wun nahm sich Profefsor Ledtnann-Hohenberg ber Stotercffen des Obersten an und richtete im Auftrage des Obersten

D. Hügrr an (Wrincral v Heering dn ein Schreiben, das ftilnendermaßen f(tiiefU:

Sic haben es nickt einmal für nötig cracktet, ihm aur die Aufforderung zu antttorttm, was er nur als neue Itränfung an-

Im November stellt fid) in der allgemeinen Luftdruckverteiliing der Erbe eine biirdigreifeitbe Aenbernng ein. Die Hochdruckgürlcl, die sich auf beiden Seiten bes Aeanators nm bie Erbe idiltilgen,> rüden nad) subwärts, wihrenb bie Sturmwirbei bes Atlantifcheii -Ozeans an Ansbehming unb Stärke gewinnen In beit um ben yiotbbol gruppterteit Länbermafse-.t setzt unvermittelt scharfe Malte rm, ber avfttfdic Winter Dasselbe gilt für bie Hauplkaltegebtete ber Erde in Sibirien. Während Jakutsk in Sibirien ein Oktober- mittel ber Temperatur von 9 Grad Meilte hat, bringt ber November bereits 30 Grad unter Null Der November ift ber d>arafterntudic Monat, irt bem über weiten Säubernredert alles vcgetabilifdie Leben in eisiger Kälte für ben langen Winterschlaf erstarrt Ten aklau tisdfen Zhklvnen verdanken wir in Mitteleuropa dir verl-ättttts- mäßig noch milde Novemberwittcrnng. Wenn fid) aber gelegene lid) eine Luftbrnckverteilung ansbildet, die einen Lufttransport aus ben nörblichen unb norböstlichen Lanbmaffen im befolge bat, dann bekommen auch wir bereits eine Probe der afiatifdicn Kälte zu kosten, inentt and) wesentlich gemildert durch die südliche Lage uuseres Gebietes Die liefen Gründe für bas Zustanbekomnicn saldier Druckverteilungen kennt man noch nicht.

Der Mvnat beginnt in feinem^ normalen Verlauf mit einer nnttleren Tagcstemperatur von 67 Grad und endet mit 3 Grab ZMrme. Dnrchsdrnittlich kommen im Jladilanb bereits 8 Frosttagc vor Wie winterlid) ber November auch bei uns gelegentlich, wenn auch sehr selten, ausfällt, zeigt bas Jahr 1858 mit 23 Frosttagen. Damals trat and) die tiefste, seither nicht mehr beobachtete Tempcia- tur von 1517 Grab Kälte ein (23. Nov. 1858'. Temperaturen von 1012 Grad Kälte würben in bieier Zeil noch wiederholt Igcmefien, fo 1869, 1890, 1887 u. v. Die höchste Tageswarme hat 1857 20 Grad nicht überschritten: 5. Nov. 1899 20.0 Grab C. In unserem engeren Bezirk verteilen fid) bie m i t t - I cren Mo n a t s t e m pe r a t n ren wie folgt: Darmitabt 4,3, iyießen 3,7, Bab Nauheim 3,1, Mainz 4,5, Offenbach 4,0, Michel­stadt i. O. 2,8, Schotten im Vogelsberg 2,7, WormS 4,3 Grab. Die Eintrittszcit bes ersten Frostes fällt in Oberheffen meiit schon in den Oktober, in Rheinhessen und Starkenburg aber aus die ersten Tage des November. Der Obenwalb hat naturgemäß srüheren Krollbeginn. Recht winterlich werben bereits die Verhältnisse zinserer Mittelgcbirgi' Der Broden (1150 Meter) hat einc Mittel- temperatur von 1,2, Felbberg i. Tannns 880 Meter« 0,3 Grad, Schneekoppe (Kill) Meter 3,6 Grad, bie .Hochalpen vertreten durch die Zugspitze 2960 Meter»7,9 Grab. __Ci( stellt lid) hob 700 Meier an längere Zeit eine gvichlosfenc Schneebeckc ein, wie wieberlwlt im Vogelsberg und ber :hbön in ben letzten^ Jahren Schneesall im November ist and) im Fladstand keine Seltenheit und kommt durchschnittlich an 2 4 Tagen vor < 1874 an 9 Tagen Doch überlebt die Sdmecbccft die Dauer eines Tages außerordentlich selten. Nur 1887 nick 1902 hatte sie sed)stägigen Bcstanb. Die Jahl der Nicdcrsdrlagskagc ist in, November sehr groß, bie Nieder scküagsincnge aber verhältnismäßig klein: es regnet oft, aber unr in geringer Stärke Da^u iKirfdit gleichmätzig starke Be wökknng unb Iwbf Nebelivohnchcinlichkeil, die ben Monat in gc funbhcitlidter Hinsicht diskreditieren. Der V e i g a n g e n e M o n a t £)ttobcr dürste in der Witterungsgeschidfte ivegen seiner gleich-

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3.4 5.6

5,0 1 6,3

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Wetterschau für November.

sehen kann Nack allebem, sagt Oberst Hüger, erübrigt es. Euer Exzellenz nod: einen weiteren Termin -u netten: er verlangt nunmehr von Ihnen Genngtuuna mit der Batte, -ter

Hüger !,ar mich beauftragt. Ihnen eine svvrderung am Prnölen zu überbringen, weifen ick mick Ltermit erledige. ertuckc Euer Eizettenz, mir den Herrn nrnnbaic zu machen, welchen <o\t tmt dem Weiteren beauftragen ge; Lehmann ^obeiibcrg.

Auf diese Tvorbmuig des jetzt 72 Jabre alten vberit a Hüger erlüelt Professor Lehmann-Hohenberg von dem General der Infanterie i Backs als dem Vertreter des Kriegsminttters folgendes Schreiben: ~ .

Euer Hodmwl,lgeboren teile ich im Antdrlu^ an mein schrei­ben vom JO. d 51k. erheben st mit, daß mich Le. Erzellenz der Herr (öeneral der Infanterie v. Heeringen nunmehr crmaditigt hat. Ihnen bekanntzngeben. daß er die ihm in Ihrem Lckreiden vom o. M. übermittelte Korbcruitg des Herrn -.brrucn a. -t. Hugcr auf Pistolen ablelmt. Der Herr Oberst a X Jpnger kann eine perfönliche Arnnlinig darin nidn erblicken, bau <^e. Erzellen; cus prenßifcher Minister pftichtmäßige Erttärungep abgegeben bat, die ihn betrafen unb bre burck btc Verhanblnngcn im Parlament notwenbig waren.

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