Ausgabe 
5.4.1913 Erstes Blatt
 
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114 Bände.

Landkreis Gießen.

Zeichen, daß er die Handlungsweise des Aöaire billige, d i e a n deren Offiziere des Luftschiffes ebenfalls zu Tisch. Man glaubt nicht, daß die deutschen Offiziere ichon 8cute abreisen können, da außer der diplomatischen Seite der Angelegenheit verschiedene Havarien und Ausbesserungen zu er­ledigen sind, die zwei bis drei Tage in Ansprucy nehmen dürften. Tas Luftschiff ist bnrd) ein eiligst gezogenes D r ahtg i t t e r isoliert worden. Später wurde gemeldet, das; die Mitteilung, der kommandierende des Luftschiffes jci ^iint Maire ein geladen worden, sid) nicht bestätige. Deutsche Hilfsarbeiter, die nachts cingetroffen waren, begannen heute vormittag mit den Aus­besserungsarbeiten. Die Bevölkerung strömt zwar fortwährend nod) zum Marsfeld hinaus, verhält sid) aber im übrigen passiv.

Eine Note der Agence Havas besagt: Tie auf An­ordnung dec Regierung durch den Platzkommandeiir von Luneville LeScot, den Generalinspekteur der Militärluftschifsahrt .Hirschauer und den Unterpräfekten von Luneville vorgenommene Unter- s u ch it ii g ergab, daß das L u f t s d) i f f Eigentum einer Pr ivat - gescllsdiaft ist, daß die an Bord des Zeppelin befindlichen Offiziere einem Uebernahmeansschuß angehörcn und dan d i c Besatzung, welche die Rich tu n g verloren h a t1 c, niedergegangen war, vceil sie dies für korrekt gehalten batte, als sie sah, daß sie sid) oberhalb einer französischen Garnison­stadt befanden. .Hauptmann George, der Leiter des Ueber- nahmeausschusseS, batte sein Ehrenwort gegeben, daß weder er noch seine Reisegefährten irgendwelche, die französische National­verteidigung betreffende Beobachtung gemacht haben. Unter diesen Uniständen wurde beschlossen, dem Luftschiff die Rück­fahrt zu gestatten, die um so dringlicher erscheint, als das Luftschiff unter den gegebenen Verhältnissen leicht schaden er­leiden könnte. Tic Offiziere werden in Begleitung eines Polizei- kommissars mit der Eisenbahn an die Grenze gebrad)t werden. Ter Zwischenfall wird als erledigt angesehen.

DieVoss. Ztg." meldet aus Paris: Z. 4 wurde 3 etuii/ den lang von G en e r a l H i r s ch a u e r u n d s e i n e n O f f _i= zieren peinlich genau besichtigt, st eilen weil e durch ein A u s c i n a n d e r n c b m e n des Luftschiffes. A n d) zahlreiche photographische Aufnahmen wur­den gemacht. Tie Flicgeroffiziere von Nancy besichtigten aud; das Maschinengewehr eingehend.

TerLokalanzeiger" meldet aus Metz: Die Meldung fran­zösischer Blätter, das Luftschiff habe beim La ndcn die deutsche Flagge zerrissen, ist erfunden. Gras Zeppelin hat fick über die glatte Erledigung der Angelegenheit > durch die französischen Behörden sehr befriedigend ausgesprochen. Ta Z. 4 auf seiner Fahrt sid) mit Eis bedeckt lyatte, mußten Reserveteile zur G e wi ch t s er l c i cht erun g herausgeworfen werden. Ter letzte deutsche Ort, der festgestellt wurde, loar Vil- lingen.

zosen höflid)er.

Während der Nacht wurden an der Gondel des Z. 4 n - schriftenVivc la France",Schmutziges Sauerkraut" Kommt nur nicht wieder",Auf bald",Tod den Querköpfen" Nieder mit den Preußen",Nieder mit Deutschland" ange-

das chinesische Wohnhaus, die Hütten des Riesen-Fetisches Det'okr und des Fetischpriesters, die indische Küche usw. Für Kenner freilich wird das Interessanteste sein, was von den Leistungen der Schüler in Schularbeiten und .Hand­arbeiten geboten wird. Die deutschen Aufsätze der Kawe- runer Neger können sich cruch in einer Gießener Volks- schule sehen lassen. Alles in allem kann man sagen, daß eine gleich großzügige Ausstellung hier in Gießen nod) nicht stattgefundeu bat. Ihr Besuch wird sid) lohnen.

** jJ m Oberste s s i s ch^e n Kun st verein lvnrd-en neu ausgestellt Sammlungen von derKünstler- Vereinigung Schwarzwal d"-Freiburg, Pros. Max F ritz- Lübben, Prof. L. 'M i l l r o i d e r f - München und Karl .Hummel 7-Weimar. Plastiken sind nod; vorhanden von ,Etha Richter- Dresden, F. S i e f e r l e - Freiburg und H. Liebmann-Berlin. Die Ausstellung ist täglick) mit Ausnahme des Samstags geöffnet.

** AnS dem Militär-Wochenblatt, v. Schmcl- zing n. Wernstein, Niitm. und Eskadr.-Chef im (Sarde» Drag.-Ncgt. (1. Hess) Nr. 23, wurde zum Adjutanten des

** Die Völkerkundliche Ausste lluug der Baseler Mission wird morgen, Sonntag, den G. April, vormittags II1/2 Uhr, in Gegenwart des Ehrenansschuises, der Mitglieder der übrigen Ausschüsse und der Helferinnen feierlich eröffnet werden. Von 1 Uhr an wird sie dann zur Besichtigung für Jedermann übergeben werden. Sie teilt nicht das übliche Schicksal der meisten Ausstellungen, bei der Eröffnung noeh nid)t fertig sein. Vielmehr wird siö schon heute bei einer Probebesichtigung den Teil­nehmern fix und fertig vorgeführt werden. Glanzstücke sind: die einen ganzen Seal fiillendc chinesische Ahnenstalle.

Dar prerchisHe Abgeordnetenhaus.

Berlin, 4. April.

Universitäten.

Abg. Kaufmann (Ztr.): Was die U n i v c r si t ät F r a n k- furt betrifft, möchte ick) den Minister bitten, dafür zu sorgen, daß die staatlichen Rechte an der Universität Frankfurt in vollem Umfange gewahrt werden und daß die politischen Parteien and) nicht den geringsten Einfluß bei der Besetzung Her Professuren ans- übeu. Bei den endgültigen Verträgen müßte dieser Standpunkt ans das klarste und entschiedenste fixiert werden. 'Auf einen Staats­zuschuß ist die Universität Frankfurt auf Jahre 'hinaus nid)t an­gewiesen.

Abg. Friedberg lNtl.): Tie EinkoniwenSverhältmsse der anßerordenttichen Professoren müssen günsttger gestaltet^ werden. Wir wünschen, daß die Selbstverwaltung der Universitäten uu- angelastet bleiben möge.

Kulriksminisder v. T r 01 t z n S 0 l z:, Wenn verlangt wird, daß die Selbstverwalttmg«der Universitäten nicht angetastet werden soll, so ist Tein Beispiel angeführt worden, daß die Selbsiverwaltting be fd.iänlt wurde. Ten Ausländern wollen wir Gastfreundschaft gewähren: wir dürfen darin aber nicht so iwett gehen, daß die einheimischen Studenten darunter lewen. Für bte Unioeriitat Frankfurt gelten alle grundlegenden Bestimmungen der^anderen preußischen Universitäten. Es ist zu honen, baftibic ^tabt Frank­furt and? 'künftighin dieselbe Opferwillig kett zeigt lute bisher. ~ic Ernennnng der Professoren kann aber nur vom König vorgeiwrnmen werben. Selbstverständlich kann die Stadt Frankfurt Borfchlage macken. Diese werben nach Möglichkeit berücksichtigt

Abg. Eickhofs lFortschr. Bp.): Wir wünichen, daß 'bei der Berusung von Prosess-orcn alle imssen^slkichen Richtungen be­rücksichtigt werden. Wir billigen den ^tandpunil: des .'Minifters, , der das Verioaltungsrecht der Universitäten mäst eimchränken, sondern im' allgemeinen dem Vorschlags recht der Jlmvcrntatcii folgen will Wir werden immer dafür ciiitretcit, daß das ^clbft- verwallimgsrcckt der Universitäteu unangetastet bleibt.

Abg B r e d t (Frcikonf.n. Mir i|t es zweifelhaft, 'ob man vom Standpunkt der flaatlidicit Interessen der Errichtung der 'Univer­sität Frankfurt freudig zusttmmeii kann,^ie Gefalw liegt nahe, I das Marburg dadurch eine Schädigung erfahrt- weshalb mutz Marburg vor allem' koifturrenzfäblg erhalten werden

Abg Liebknecht (Soz.ü Es i,t bebauerüd)1, baßi die^taatv- aunicfd and) für die Universität Frankfurt gefordert wird.

Abg Bell (Ztr): Id? bitte die Unterrichtsverwaltung, dahm ui wirfen, daß unsere im! Vorjahr geäußerton Bedenken gegen die Universität Frankfurt behobeii werden. Wir unteytutzen die Vorschläge des Leipziger Professors Lamprecht, betr. die Reform des Universitätswescns. _ _ ,

Daraus wird die Weiterberatung auf Samstag 10 Uhr vertagt.

Hofe geschafft. Die Offiziere des Luftschiffes Z 4, zahlten, heute früh die Summe von 8000 Mark, die sie sich aus Friedrichshafen auweiscn ließen, sofort an die Zollbehörde.

Friebrichshaf e n, 4. April. (W. B.) Wie der Luft­schiffbau erfährt, ist das Luftschiff Z 4 nur von einem Polizei ko mm iss ar wegen Untersuchung über von den Militärbehörden als deutscher Boden red spe Tti ert worden.

Aus Luneville wird dagegen gemeldet, daß Gene­ral .Hirschauer, nachdem er die deutschen Offiziere befragte, ob sie alles Nötige hätten, in i t seinem Stabe ein gebend den Zeppelin, die Gondeln sowie die gesamte innere Einrichtung besichtigte. Auf Ersud)en des Piloten Gluud gestattete General Hir- sdwuer, daß zwanzig Luftschiffer, die mit dem Straßburger Zug eingetroffen waren, den Exerzierplatz betreten dürften, um bei der Ausbesserung des Luftschiffes mitzuhelfen. Ver­schiedene Aluminiumftangen int Innern des Luftschiff es waren bei der Landung gebrochen und mußten provisorisch durch Holzleisten ersetzt werden. Auch einzelne Gasballons Wären nur teilweise gefüllt, so daß das Luftschiff für die Rückfahrt erheblich entlastet werden mußte, lvas hauptsäch­lich dürft) die Beseitigung eines d e r b e i d en Hin­teren Moto re bewirkt wurde. Uebrigeus trafen die gestern nachmittag von Gluud telegraphisch verlangten Waggons mit 200 Wasserstoffbehältern aus Friedrichshafen heute früh in Luneville ein. Gegen mittag'wurde die Fül­lung des Ballons vorgenommen. U m 12 U h r 50 M inu- teit stie g das Luftschiff auf, und um //O Uhr! verschwand es am'.H 0 r izo u k. Der Zokleiunestmer von Luneville verlangte ein Zolldepot von 7000 Fr., das auch gezahlt wurde, jedod) zurückerstattet werden wird. Wie die Blätter berichten, wurden die Gondeln des S u f 11 d) i f f c s von Leuten aus Luneville trotz aller Ueber- wachung mit verschiedenen Inschriften, insbesondere V i v e l a F r a 11 c c" bemal t.

Die Darstellung des Führers.

Paris, 4. Llpril. Der Reservehauptmaun Gluud, der Pilot desZeppelin", gab einem Berichterstatter fol­gende Darstellung: Wir können uns über die Höflichkeit, mit der uns die Militär-- und Zivilbehörden behandelt haben, nur lobend aussprechen. Wir haben die Absid)t heute wieder abzureisen, sobald wir die 1000 Kubik­meter Wasserstoffgas' erhalten haben, die uns mittelst Auto von Oos zugesandt werden sollen. Gluud erklärte weiter, daß die Gondel f c b i g I i d) mit einem Kompaß ausgestattet war. Er sei völlig Herr des Bal­lons gewesen, wenn er auch auf französischen Boben ge­landet sei, so sei dies geschehen, um zu zeigen, daß es lediglich auf einen Zufall zurückzuführen sei. _ Er hatte übrigens genug Benzin und Gas besessen, um näcl) Deutsch­land zurücklehren zu können. Die von den Offizieren über Bord geschleuderten Gegen stände sowie verschiedene Geräte und F-euerlöscbaPparate wurden in der Nähe des Uebungsplatzes gefunden. Die Offiziere des Zeppelin kauften in Lunsville 500 Liter Benzin, um heute den Ruckflug an treten zu können: sie nehmen auch einen der Motore auseinander, um das Luftschiff zu erleichtern. Die gesamte Besatzung verbrachte die Nacht in der Gondel. Einem Blatt zusolge wurden int Lause der von der Polizei an Bord des Zeppelin boegeuommenen Untersuchung ein pch otographis ch er Apparat und mebr e r e pho­tographische Platten gefunden undbeschlatz- nah m 1.

Friedrichshafen, 4. April. Von dem Führer des Luftschiffes' Z 4, Kapitän Gluud, ist hierher die Meldung! gelangt, daß die in den Z 4 eingebauten dreiMaibach- motmre-n wahrend her ganzen Fahrt ohne bi c ge-j rin gste Störung durchliefen. Der in Luneville er­folgte Ausbau eines Motors aus dem Luftschiff hatte ledig­lich den Zweck, däs Schiff zu erleichtern. Die Meldungen, wonach die Notwendigkeit des Landens mit schweren M 0- tvrdefekten motiviert wird, entbehren jeder Grundlagie.

Die Rückkehr.

Metz, 4. April. Das LuftschiffZ. 4" hat um 3Uhr nachmittags die dciftsch-sranzösische Grenze bei Vic in Elsaß-Loth- ringen passiert und ist bei Frescctti um 4.15 Uhr gelandet, wo es in die dortige Lustschisshalle gebracht wurde.

Die Insa s s e it des um 4V2 Uhr gelandeten Luftschiffes waren total e r s di ö p s t, da sic säst 41 Stunden Dienst getan hatten. Weder Zeid)nungcn nod) Photographien des Z. 4 wurden in Frankreich angescrtigt.

In Luneville selbst mürbe Oberleutnant Jacobi vom Z. 4 von einem Zivilisten mit Steinen b e morsen. Kapi­tän Gluud mürbe mit den Motten:S i c h a be n h i e r n i cht s zu suchen", vom Luftschiff fottgestoßen. Die Hintere Gon- bel wurde gernaltsam beschädigt. Erst als Gluub mft bem Eingrcisen ber deutschen Botschaft drohte, wurden die Fran-

Wi e seck, 4. April. Am-Samstag, 12. April, wird Landtagsabgeordneter Professor Urstadt hier über seine Tätigkeit im Landtag Bericht erstatten. Die Versammlung in Gießen, die leider schon einmal verschoben werden mußte findet 8 bis 10 Tage später statt. In Gießen werden beide Abgeordnete sprechen.

Kreis Büdingen.

Wenin gs, 3. April. Seit Jahrhunderten hatte unser Städtchen seine.r kt e. 1695 petitionierenBür­germeister, Rat und Bürger zu Wenings" bei dem Grafen Wilhelm Moritz zu Jfenburg-Birstein um Renovierung der Märkte, denn sie hättenvon ihren Vorfahren gehört, daß vor dem 30jährigen Kriege in dem Städtchen Wenings des Jahrs 2 Krämer- und 2 Biehmärkte, uemlich uff Manio! Verkündigung und Dienstag nach Akidjaeli" gehalten wor­den seien. Unterm 20. Juli 1695 würde von dein Grafen diesem Ansinnen stattgegeben,' und die beiden Märckke wur­den auf Maria Verkündigung und Dienstag vor Michaeli eingerichtet. Dock) schon unlernt 23. März 1697 ordnete man .an, daß der Viehmarkt jedesmal auf einen besonderen Tag vor demLeutemarlt" gehalten werden solle und gewährte den Warktbesuchern besondere Vergünstigungen. 1750 wurde bann der Frühjahrsmarkt auf den Osterdienstag verlegt, offenbar um den Bauern den MarMesud) zu er­leichtern. Schon int folgenden Jahre richtete die Behörde 3 Märkte ein: Mittwoch nach Ostern, 8 Tage vor Lauren­tius Und an Michaeli, jedesmalLeut- und Viehmarckt". Im vorigen Jahrhundert schliefen alle nach und nach ein. <)cur am Osterdienstag fand noch in den 60 er Jahren .Krämermarkt statt, und vor 10 bis 15 Jahren kamen noch Zuckerbäcker, Kammacher und Töpfer, um ihre Waren ab­zusetzen. Dann war alles vorbei. Jetzt sind auf Anregung des Kreisantts Büdingen wieder 4 Jahrmärkte für unser Städtchen vorgesehen; 2 sollen im Frühjahr und 2 im Herbst abgohalteu werden.

Kreis Schotten.

() Scholten, 4. April. Die Sch u l h au s n eu b au- ten zu Bo beul) aus en und Götzen sind int Rohbau vollendet. Die Einweihung wird im Herbst erfolgen.

Zuständen der Spannung, in der sich Europa befindet und angesichts der patriotischen Erregung, die über die neuen Wehrvorlagen hüben und drüben hervorgerufen wurde, dürste es nicht gestattet sein, cbenfätfe herbeizuführen, welche die schwersten Folgen nach sich ziehen könnten.

Die B Z. meldet aus Lunevill.-: Die Menge versuchte «Dcinud, mit M c 1 scr n und Stöcken das Luftschiff Tu bedrohen. Tie starke militä-* Vernad)ung ihwciteli ? diese Versuche. Gestern abend fuhr der r g er m c i st c r v on Luneville mit .Hauptmann George ,;jmt Diner, dann l»d and) der kommandierende Dirisionsgencral zmn

Aus Stadt und Eaud.

. Gießen, 5. April 1913.

die Darstellung der deutschen Offiziere richtig-zu sein )cheme. ^^^.Ausstelluna ber ®enietbefd)u(e (bie Ausstellung ist bis Es ist in der Tat nicht möglich, daß die Absicht bestanden ^itaa 11 April, täglich von 101 und 3-5 Uhr geöffnet,: hat, die französische Grenze zu überfliegen. Als sie iffreu p, Festejsen; 8l/t Uhr Konzert in Steins (Sorten; abends

Irrtum erkannten, war es zu spät, um die deutsche Grenze g>/' Uhr Ball. "

zu erreichen. Wenn sie umgekehrt wären, wäre ' Völkerkundliche Ausstellung der Basler

derFall" em ft geworden und man hätte notgedrungen «Mission ifl der alten Klinik. Eröffnung Sonntag vormittag an einen Spionage versuch geglaubt. Ich bin Uhr; geöffnet vom 6. bis 23. April. . n

überzeugt, daß sich die deutschen Offiziere zweifellos über A10grav b--ichtsv^ele. Täa ch offtellima.

den Ernst der Loge klar geworden sind. Ihr «iedergehen ? °u ' 9

auf den Ucbuugsplatz von Luneville war sehr vernünftig. O b e rb ess i i ci) er K un st v e r e i n. Gemälbeausstellung

Sie Wußten, daß sie dort die eiitsprechende Hilfe bei ber Turmhaus am Brand. Geöffnet täglick) (mit Ausnabme von

Landung finden würden und daß sie, um die Schwierig- Samstag) von 111 Uhr, Sonntags von 11-3 Uhr, Mittwoch Seit des Falles möglichst zu heben, sid) ant besten bei'I nad)mittag von 35 Uhr. , ,

französischen Militärbehörde stellten. Tie deutschen Offi- Museum des ob er Hess i scheu Ges chi dm sv er eins, ziere sind die Opfer eines imvorherqefehenen Abenteuers, Geöffnet Sonntag vormittags 111 Uhr linentgelttich.

und inan hätte Unrecht, der Angelegenheit in Frankreich Museum für Völkerku ud e. Gcol-uet an oonntag n allzu große Bedeutung bch,ulegen. 'Äg Uhr in der Süd.

Presfestnnmen. |9(nlage (nur bei gutem Wetter). Alunkfolge: 1. Ouvertüre zur

Rabtc a l c" erklärt, das Vorkommnis sei i n j ed em Vbellfoßn:VaIAev^a^tS derOperette^rüblings-

Falle beklagenswert, ob es nun aus eine Mftcht^^F ^on O. Strauß - 4. Große Beit, neue Zett! 2. PreiSmarsch oder bloße Ungeschicklichkeit zurückzufuhren sein mag. au5 bein Wettbewerb derWoch? von Fr. Vraje.

Die deutschen Offiziere, die den Zeppelin lenkten, müßten | *

unter allen Umständen streng getadelt werden. In den

Generalkommandos des 3. Armeekorps ernannt. Witt, Rittm. und Lehrer am Mikitär-Reitinstitut, wurde mit Patent vorn 11. April 1905 als Eskadr'-Ehef in das Gardc-Drag.- Negt. (1. Hess.) Nr. 23 versetzt.

** Lehrerpersonalien. Dem Lehrer Hch. Maus in Bechenheim wurde eine Lehrerstelle cm der Gemeindeschule zu Nack, und dem Lehrer Christoph 9)2ce» zu Wendelsheim die Lehrerstelle an der Gemeindeschnle zu St. Johann über­tragen.

Technischt Hochschule. Der Großherzog hat der zirgunsten der Großh. Technischen Hochschule zu Darm­stadt errichtetenWihelm-Ovek-Stiftit'ng" zur För­derung der Luskschiffahrt im Betrag von 20 000 Mk. die Ge­nehmigung erteilt.

** B e a m ten-St erb e lass e. Morgeu, vormittags 11 Uhr, findet im 5)otel Schütz hier die Mitglieder- Versammlung der allgemeinen hessischen Be- a in t e n - S t e r d e k a s s e statt. Es ist. dringend wüu schenswert, daß die Versammlung von den Mitgliedern aus Gießen und der Umgegend zahlreid) besucht wird. Aud) Beamte, die der Kasse nod) nicht angehören, sind als Gäste willkommen. Es ist ihnen hier Gelegenheit geboten, die Einiffchtung der Kasse und ihre Bestrebungen näher kennen zu lernen. Erfreulich wäre es, wenn diese sich euifchließeu wollten, der Sterbekasse beizutreten, angesichts der Tatsache, daß die Zugehörigkeit zur Sterbekasse bei cintretenben Sterbefälleu von den .Hinterbliebeueu immer als eine große Wohltat empfunden wirb und die Leismngs- fahigleit der Kasse mit ihrer Mitgliederzahl wächst. Auf- nahmesähig sind Beamte des Reichs und Staats, der Pro­vinzen, Kreise, Gemeinden, der Üird)£jmb aller unter der Aufsicht des Staats ober der Koinmunalverbäude stehenden Verwaltungen. Aud) für Beamtenftapen kann die Mitglied­schaft erworben werden.

** Silb ernes Dien stjubi läurn. Dtzr Ae- t rie'bsleiter der Zigarrenfabriken Georg Philipp Gail, Friedrich v. Düring beging jetzt den Tag, an dem er vor 25 Jahren in den Dienst ber Firma Gail ciutrat. 'S)ic Beamten und eine 2Cborbnung der Ar­beiter ber Firma statteten dem Jubilar am Vormittag! in seiner Wohnung einen Besuch ab, sprachen ihm Glückwünsche aus und überreichten ihm wertvolle Geschenke uni) Blumen- spenden. Am Abend war das Personal von den beiben Chefs des Hauses zu einer Festtafel geladen, bei welcher (Gelegenheit der Seniorchef des .Hauses, Geh. Kommerzienrat Dr. Will). Gail in einer längeren Ansprache bie Verdienste des Jubilars würdigte, inbem er ihm zux Erinnerung an den Tag einen wertvollen Ring überreichte. Friedrich von D ü r i n g stammt aus Bremen. Gießen ist ihm zur feiten Heimat geworden, er ist besonders bei den ihm unterstellten Meistern und Arbeitern beliebt, die seinen gerechten Sinn zu schätzen wissen.

** Silb>erne unb grüne Hochzeit begeht heute die Jakob Iacobische Familie Asterweg 48. Das Jacobische Etzepaar feiert fein silbernes Ehejubiläum, während seine Todster ebenfalls heute vor den Traualtar tritt.

* Oenenilidje Lesehalle. Im M är^ wurden -2 7 22 Bände ausg e li eh en. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1273, Zeitschriften 434, Jugendschriitcu 320, Literatur- ae chichte 34, Gedichte und Dramen 73, Länder- und Völker­kunde 83, Kulturgeschichte 38, Geschichte undBiographien 124, Kunsb ne chichte 18, Naturwissenschaft und Technolocue 173, Peer- und Seewesen 25, Saus- und Landivirtschaft 27, Gesundheilslehre 14, Relwiou und Philosophie 40, Staatswissenschaft 13, Cprachwiffen- . schäft 13, Fremdsprachtiches 20 Bände. Nach auswärts kamen

Mörlen

Steinfnrtv, V ... ,y,- Frankfurt zu K

Entziehung urteilt. N w litten, Md snihmr verkM.a <v ber grenzen oti verurteilt. ,

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Zcendigung toten So« d » £en Teilnehmer« Verwaltung unb tc esse cntgegen^ebm neflen Einrichtung^ sondere Führung l Siurfopclli Haden o

_l Bad-^"i n r kft ii ö, begangen

V. Mainz, 5. Iioangözögling und setzte heute nacht den Stich in die Schlr auf dem Weg zum l vehastet; er gibt,an,

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Aus Einladung d bau sand gcficrn abci sannnlung der Niedcr-Modau die seitherigen Sank verein gevtanten y wegen Gewährung ci langten zu keinem Z auenz für beuchende, Darlehens abiefmni Sanbiuin^iitiidfcn & an Mngungen, da. War Dadurch, bai* bi Gmutibereiii» einen gn der ElaMgnv Mittel zurBmügunao i« der Lage, bie MMgkru sotten gCn, -Wtiem atsdatd -)! xrden. Mr den 7 ruote crijclt wird, -cparcintegcrn, bie \[ i'-iffut kommen. V Dem Baren ^g t Migt iMben, bessi ,,el1 unb an bie SCl Idaraus, dr crhcbllche Luvte m, ZtMeö, ber$5 'ederdesM^ Aren und bie M während r; . ZW unb ^rch Bit Jeiben luf S >r i ^Ännn§rcr'd)i Kaders ^Ntn ? Tn fcbtn ^N>.'enich< -Ailderunq 'It, hllh O der SQlt^ inb?Cr -lr Kleger aui Vcn o^reinleqeriul??^ fcWc ft'

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