dürfte am besten aus öffentlichen Mitteln erfolgen. Wenn dies überhaupt nicht oder nur unzureichend geschehen tarn, so empfiehlt sich die Bestreitung der Aufwendungen durch Privattnteres>e7tten, eventuell durch Verschönerungs- und ^remdenverkehrsvereine usw. Tie zwangsweise Erhebung irgend welcher Beisteuer von den Grundstücksbesitzern ist nicht zu empfehlen.
Die Maßregelnmüssen jahrelangfortgeführt werden.
Persönlicher Schutz gegen die Mückenplage wird geboten durch Schleier, Netze usw., durch riechende Einreibungen, salben usw., durch Räucherungen, durch Ventilatoren und durch Jmmunifierngs- met Hoden.
In der
Aussprache
über das Thema -.Schallsichere Bauten" bemerkte Geh. Medizinal- rat Professor Dr. Roth (Potsdam), daß die Frage der schallsicheren Bauten für die öffentliche Gesundheitspflege von äußerster Wichtigkeit sei. Das gehe schon daraus hervor, daß von Seiten der Genesenden in Krankenhäusern wiederholt darüber geklagt worden sei, daß sie durch Schallgeräusche aus den Nachbarhäusern und von den Korridoren her dermaßen belästigt würden, daß dadurch ihre Genesung verzögert werde. Um so wichtiger sei es daher für die Kommunen, welche Krankenhausneu bauten zu vergeben hätten, daß die Frage der Schall sicherheit den Baumeistern in erster Anie ans Herz gelegt werde. (Sehr richtig und Beifall.) „ w , ,
Stadlrat Wagner (Glogau) führte aus, daß er die Beobachtung gemacht habe, daß nicht die Decken, sondern die Wände die Schallträger seien. Er empfiehlt daher insbesondere bei Schulbauten die Wände durch Einlegung von Isolierschichten ab- zudämpfen.
In der Aussprache über ,chie Mückenplage und ihre Bekämv- sung" empfahl Stabsarzt Dr. Mayer (München) den H y a n -- schen Apparat, einen Schwefel-Desinfektor, der sich in München bei der Mückenbekämpfung gut bewährt habe. Professor Dr N c i ß e r (Frankfurt a. M.^ bezeichnete die Frankfurter „Schnacken- toter" (das sind Beamte des Städtischen Wasserwerks) als geeignetste Bekämpfer des Uebets. Oberbürgermeister Dr. Ebeling (Dessau) führte die Mückenplage zum großen Teile auf die Hackmesser zurück. In Dessau hätten alle Mittel und Versuche der städtischen Behörden zunächst nichts gefruchtet. Erst als man mit der E i n s e tz- ung von Stichlingen in die m ückenv er sc u cht c n stehenden Gewässer begonnen habe, hätten sich bemerkenswerte Erfolge gezeigt, so daß er nur empfehlen könne, diese Fisckmrt überall einzusetzen Tie Stichlinge fraßen sogar die Larven. Geheimrat Riedel (Lübeck) empfahl die Heranziehung der Schüler zur Bekämpfung der Mückenbrut.
Darauf wurden die wetteren Verhandlungen auf Donnerstag vormittag vertagt.
Deutsche Kolonien.
Die Reife des Staatssekretärs Dr. Solf.
Berlin, 4. Sept. Aus Tanga wird unter dem 31. August von der Reise des Kolonialsekretärs, D r. Solf, gemeldet: Der Staatssekretär fuhr am 19. August von Tab ora bis zur Gleisspitze der Mittellandbahn. Von dort trat er am! 20. August die Rückreise an. I« Dodoma besichtigte er die neuen Ortsankagen und jn Kilossa die Baumwollpflanzungen des Kommerzienrates Otto. Im Anschluß daran fand am 21. August eine Besprechung mit den Pflanzern des Bezirkes statt, denen die Sanierung Kilossas in Aussicht gestellt wurde. Dann wurden die Pflanzungen und die katholische Missionsstation in Orogoro besucht. Nach seinem Wiedereintreffen in Dar- cs-Salam trat der Staatssekretär am 23. August die Weiterreise nach Tanga an und besuchte von hier aus das Gebiet der Nordbahn. Am 24. August -wurden auf der Fahrt nach Amani die Sigi-Bahn sowie die dortigen Pflanzungen, am 25. August die Pflanzungen bei Amani besich- tigt, wobei der Staaksfekretär seine Anerkennung und Befriedigung über den Stand der Pflanzungen aussprach. Nach Besichtigung der Sisalpflanzung und der Fabrik in Korogwe fuhr der Staatssekretär am 26. August auf der Nordbahn bis Mom bo und mittels Automobils nach Wilhelm" stal, um dort die Forstanlagen zu besichtigen und die Ansiedelungsfrage an Ort und Stelle zu prüfen. Von dort aus wurde das Forstgebiet des Schumewalds besucht und das Sägewerk und die Drahtseilbahn besichtigt. Am 27. August wurde vom Wilhelmstal über Mvmbo die Weiterreise nach Neu-Mo schi angetreten, wo im Anschluß an die Besichtigung der Kaffeepslanzungen und der Eingeborenenkulturcn eine Besprechung mit den Pflanzern gepflogen wurde. Am Abend fand ein Bierabend von der Bevölkerung statt. Am 30. August traf der Staatssekretär in Tanga ein.
Berlin > 4. Sept. In der heutigen H au pt versa mm- lungder Deutschen Kolonialgesellschaft für Südwestafrika wurden die Regularien einstimmig genehmigt. In der Aussprache wurde von der Verwaltung betont, daß das Haupt- besitztum das Tiamantvorkommen sei, welches bessere Ergebnisse abwerfen werde, sobald die Vereinbarung bett, die Steuergesetzgebung in Kraft getreten sei, worauf nach der Rückkehr des Staatssekretärs Dr. Solf zu rechnen wäre. Gegenüber der in der Aussprache angeregten Frage einer Teilung der Anteile in kleinere Abschnitte zwecks leicksterer Beweglichkeit sowie Aufhebung de8 Stimmrechtes der Vorzugsaktien verhielt sich die Verwaltung ablehnend.
Aus Hessen.
Der HauptaoSschlag der Einkommensteuer für daS gauze Grosjhcrzogtum
hat nach der amtl. Statistik für das Steuerjahr 1912 einen Betrag von 14 098108 Mk. nnb danach ein Mehr gegen das Jahr 1911 von 578 986 Mk. erbracht. An biefem Mehr, das eine prozentuale Zunahme von 4,28 Prozent bedeutet, sind alle drei Provinzen beteiligt und zwar ent- fällt auf Starkenburg ein Mehr von 333 037 Mk., aufOber - Hessen 110808 und auf Rheinhessen 135140 Mk. Insgesamt bringt nunmehr die Provinz Starkenburg 6 539 581 Mark, Oberhessen 2 596 750 und Rheinhessen £961776 Mark an Einkommensteuer auf.
Von den 37 Finanzämtern des Landes hat nur Seligenstadt mit 551 Mk. weniger einen Rückgang an Einkommensteuer anfzuweisen, alle übrigen Finanzämter weisen einen zum Teil erheblichen Zugang auf, am stärk st en in Offenbach, mit 97 946 Mk. mehr, prozentual am größten ist der Zuwachs im Finanzamt Gr.-Gerau mit einer Erhöhung von 14,93 Prozent gegen 1911.
Jn allen Städten des Landes mit Ausnahme von Bingen (das 2331 Mk. weniger hat) hat sich der Ein- kommenfteuerertrag nicht unwesentlich erhöht. Weitaus an der Spitze marschiert hierbei die Stadt Offenbach mit einem Mehr von 97 946 Mk., an zweiter Stelle steht Mainz mit einem Mehr von 43000, dann folgt erst Darmstadt mit 40500 Mk. Auch hat Offenbach die relativ größte Zunahme zu verzeichnen und zwar mit 6,13 Prozent, Friedberg folgt mit 6,1 Prozent, dagegen beträgt die prozentuale Zunahme für Mainz nur 2,43 Prozent, für Darmstadt 2,09 Prozent. Unter den Städten bringt Mainz noch immer den höchsten Ein kommen st euerertrag mit 2 299 789 Mk. auf Darmstadt steht mit 1979 432 an yneiter, Offenbach mit 1 696969 an dritter Stelle. Den geringsten 6rtrag bringt Alzey mit 99582, vor ihm kommt Bensheim mit 125 461 Mk.
Die Zahl der Einkommen steuerpflichtig en hat um 8043 zugenommen und beträgt letzt 383 153. Eine Abnahme der Zahl der Einkommensteuerpflichtigen zeigen nur die Finanzämter Beerfelden mit 8 und Dingen mit 128, alle übrigen Finanzämter, darunter Offenbach an der Spitze mit 1245 Personen zeigen eine Zunahme der Einkommen- steuerpflichtigen. Im Vergleich hierzu kann der Zugang von Darmstadt mit 41 und Mainz mit 221 als gering bezeichnet werden. Tie größte Gesamtzahl von Einkommen- steuerpflichtigen weist nach wie vor die Stadt Mainz mit 36930 Personen auf, dann folgt Offenbach mit 29 676, während Darmstadt noch 1400 weniger Einkommensteuer- pflichtige wie Offenbach hat.
Tie Fleischttuernog.
bs. Darmstadt, 3. Sept. Die Stadtverordneten Gallus, Henrich, Dr. Heyd, Kahn, Kalbfuß, Dr. Kolb, Leyerzapf, Lindt, Möser, Pickert, Saeng, Sames, Dr. Baubel, Wagner und Sßerner haben am 1. September nachfolgenden /Antrag für die Stadtverordnetenversammlung ein gereicht:
„Wir beantragen, der Herr Oberbürgermeister wolle unverzüglich Maßnahmen zur Linderung der allgemeinen Notlage aus dem Gebiete der Fleischversorgung erwägen und der Stadtverordnetenversammlung Vorschlägen. Wir bitten zugleich um alsbaldige Einberufung des erweiterten sozialpolitischen Ausschusses zur Beratung der erforderlichen Maßnahmen."________
Kirche unö Schule.
Ein neues Schulgesetz für Luxemburg, das den Verdruß aller Zentrumsblatter erregt hat, fordert im wesentlichen folgendes: Tie Schulpflicht erstreckt sich vom 6. bis zum 13. Lebensjahre, während sie bisher nur auf sechs Jahre ausgedehnt war. Daran schließt sich ein obligatorischer Fortbildungsunterricht an, während zwei Jahren, der jährlich wenigstens fünf Monate mit sechs Stunden wöchentlich dauern muß. Der Unterricht darf nicht am Abend stattfinden. Die in Deutschland vielfach geforderte Einheitsschule, die schon bestand, wird beibehalten. Die Pflichtfächer der Primärschule sind: Religiöser und moralischer Unterricht, deutsche Sprache, französische Sprache, die Elemente der Physik und der Naturwissewi schäften, Nativnalaeschichte, Geographie, Zeichnen, Gesang, Turnen und Schulsprele, für die Mädchen Handarbeit und Haushaltungskunde. Die Beziehungen zwischen Schule und Kirche werden folgendermaßen geregelt: Der Lehrer ist vollständig vom Religionsunterricht entbunden (bisher eine Stunde Bibel und vier Viertelstunden Auf hören des Katechismus); der Geistliche kommt in die Schule, den Religionsunterricht zu erteilen. Die Eltern können für ihre Kinder Dispens von diesem Unterricht erwirken. Der Lehrer muß sich im profanen Unterricht jeder Aeußerung enthalten, die eine religiöse Anschauung verletzen könnte. Die Schulaufsicht wird nur von den staatlichen Inspektoren ausgeübt (Fachaufsicht). In jeder Gemeinde ist eine Lokalschulkommission, welcher der Pfarrer von Rechts wegen angehört, mit der Ueberwachung der materiellen Seite des Unterrichts, Lehrmittel, Schulgebäude, Schulbesuch, beauftragt.
Gießener Strafkammer.
)( Gießen,- 3. September.
Verworfen
wurde die Berufung des Fuhrmanns K. von hier gegen ein Urteil des hiesigen Schöffengerichts, durch das er u. a. wegen Diebstahls eines seinem Dienstherrn entwendeten Säckchens Mehl bc- sttaft 'worden ist. Er behauptete, das Säckchen Mehl zu einem Besteller in die Steinsttaße, dessen Adresse er aber nicht mehr angeben kann, getragen zu haben und zwar im Austtag der Frau seines Dienstherrn. Die Verhandlung ergab aber, daß er es sich rechtswidrig ungeeignet hat.
Ebenfalls v erwor fen
wurde die Berufung der A. St. von Bärnbach. Das Schöffengericht Vilbel hat sie wegen Betrugs zu drei Wochen Gefängnis verurteilt, weil sie nach Annahme einer Dienststelle sich 10 Mk. Reisegeld von der Dienstherrschaft schicken ließ, den Dienst aber nicht antrat und auch nicht batte antreten wollen. Die Nachprüfung ergab, daß die Angeklagte zu Recht verurteilt ist, doch wurde die Strafe durch die inzwischen erltttene Untersuchungshaft für verbüßt erklärt.
Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit
wurde sodann in zwei Sachen verhandelt. Der Jnstallations- gehilse G. in Steinfurth wurde zu 7 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er mit einem zehnjährigen Mädchen unzüchtige Handlungen vorgenommen bat, und der Eisenbahnarbeiter B. in Nieder- Wöllstadt wurde mit 3 Monaten Gefängnis bestraft, weil er ein vierzehnjähriges, unbescholtenes Mädchen verfuhrt hat.
Des Betrugs im wiederholten Rückfall machte sich der Tagelöhner K. P. in Villingen schuldig. Unter Angabe eines falschen Namens und einer falschen Arbeitsstätte ließ er sich in einem Butzbacher Schuhwarengeschäst ein Paar Schuhe auf Kredit geben, er hatte aber nicht die Absicht, sie auch zu bezahlen. Das Gericht billigte ihm mildernde Umstände zu, er bleibt daher von der Zuchthausstrase verschont und erhält 5 Monate Gefängnis.
Ein falsches Einmarkstück wurde eingezogen; in einer Sache wegen Vergehens gegen das Personenstandsgesetz wurde die Verhandlung zwecks weiterer Aufklärung des Sachverhalts ausgesetzt: eine Privatklagesache wurde auf Berufung hin an das Schöffengericht zu erneuter Verhandlung zurückverwiesen.
Vermachtes.
— Die Kirche von Borodino. Die Kathedrale von Borodino, der stumme Zeuge der gewaltigen schlacht an jt-cr Moßkwa, ist 1697 erbaut. Im Jahre 1812 wurde sie während der Schlacht sowohl von französischen wie von russischen Kugeln getroffen und ronl man fürchtete, daß sie ein Raub der Flammen werden könnte, brachte man alle wertvollen Gegenstände in Sicher, beit. Nach Beendigung deS Feldzuges wurde btc Kirche restauriert, aber noch beute sieht man die zahlreichen Spuren der Gewehr- und Geschüykugeln. Jn der Kirche befindet sich cm Altarkreuz, das der Patriarch von Jerusalem dem Kaiser Alexander II. gc- schenkt hat Dies Kreu; ist nach seinem Stil und den es um gebenden Figuren zweifellos deutscher Herkunft. Es stammt aus der Zeit der Kreuzzüge und ist wahrscheinlich von Kreuzfahrern nach Jerusalem gebracht und dort in einer Kapelle ausgestellt worden. Sehr kostbar sind die reich mit edlen Perlen bestickten Kelchdecken, die, abgesehen von ihrem materiellen Wert, hoch geschätzt werden als Muster altrussischer Kunst,ttckeret. Das Jko- noftat stammt aus einem cingegangenen Kloster und ist als Ganzes in die Kirche überführt. Tie Altgläubigen haben für ein einziges kleines Heiligenbild 20 000 Rubel geboten: der Veit des ganzen Jkonostat wird auf mehr als 100 000 Rubel geschätzt Am Tage der Schlacht wird in bet Kirche ein feierlicher Gottesdienst stattfinden.
Handel.
Köln, 4. Sept. Tie Vereinigung der Rheinisch-West- s ä l i s ch e n Bandeisen-Walz werke Hal gestern die B a n b- eisenpreise um 2.00 Mk. pro lO'K) Kilogramm erhöht.
Märkte.
P.0. Wiesbaden. Die h h ot-M a r k tb e ri ch t vom 4. teetir. Austrieb: Rinder 93 (Ochsen 31, Bullen Kühe 62), Kälber 279, Schale 41, Schweine 4U1.
Marklverlaus: Geschäft mäßig rege. Preise für 100 Psh.
Lebend- Schlacht-
Ochsen. gewicht
Dollfleischige, ouSgemästete, höchsten Schlacht- Mk.
wertes im Alter von 4—7 Jahren .... 54—57 102—lOß Die noch nicht gezogen haben (nngejocht) . . 53—56 101—lua Junge, fleischige^ nicht auSgemästete und ältere
auSgemäftete ...... ..... 48—52 89—06
Bull e n.
Dollfleischige, auSgeiv^ höchsten Schlachtw. . . 48—51 80—85
Dollfleischige, jüngere.......... 44—47 74—79
Fürs en, nü (j•,
Dollfleischige auSgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes........... 50—67 95—105
Dollfleischige auSgemästete Kühe höchsten
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren ... . 45—48 86—93
Wenig gut entwickelte Färsen.......45—49 88—94
Aeitere ouSgemästete Kühe imb wenig gut entwickelte jüngere Kühe......... 88—42 72—80
K ä l b er.
Feinste Mastkälbec........... 64—68 108—115
Muttere Mast, und beste Saugkälber .... 60—64 101-108
Geringere Mash- und gute Saugkälber . . . 55—59 93—9a v-ermgere Saugkälber......... 49—53 82—89
S ch a tr.
Weidemastschase:
Mastlämmer und Masthannnel...... 41—00 86—00
Schweins.
Dollfleischige Schweine von 80—100 kg- Lebendgewicht ..............657,-69 85—9k
Dollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 66-677, 84—8«
Dollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht .............. 68-697, 85-87
Dollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .............. 66-67 83-84
Limburg a. d. Lahn, 4. Sept. Fruchtmarkt. Durch, schnittspreis pro Dialter. Roter Weizen (nassauischer) 17,50 Wit, weißer Weizeu (angebaute Jremdsorten) 17,00 Dlk^ Korn 12,50 Mk., Gerste: Futtergerste 00,00 Mk^ Braugerste 00,00 Mk., Hafer, alter, 11,20 Mk., neuer 8,50 Mk., Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln 4.00 bi» b,00 DU.
Kirchliche Nachrichten.
israelitische Religionsgemeinde.
GottesdienJ in der Synagoge (Süd-Anlage).
Samstag, den 7. Septenrber 1912;
Dorabend: 6.45 Uhr,
Morgens: 8.30 Uhr.
Nachmittags: 4.00 Uhr.
SabbatauSgang: 7.45 Uhr.
Sept.
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Höchste Temperatur am 8. bi» 4.
Niedrigste , ,3. ,4.
Niederschlag: 2,5 mm.
Israelitische Religionsgefellfchaft.
Sottesdienst.
©abbatfeler am 7. September 1912:
Freitag abend 6.30 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
SamStaa nachmittag 4.00 Uhr.
Sabbat-AuSgang 7.45 Uhr.
Wochengottesdienst: Sonntag und Mittwoch morgens 5.OO Uhr, an den übrigen Tckyen 5.15, abends 6.30 Uhr.
Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. V.: K. Neural
Meteorologische veobachtungen de^5tation Sieben.
Sept, y 1912 U
Barometer auf 0° reduziert
Temveratur II
der Lust
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke ||
(Brat) ber B«wölku"g In grhnlrl brr ftchid
Wetter
4. £“
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Bed. Himmel
4.
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