Ausgabe 
5.2.1912 Erstes Blatt
 
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Hinterbliebenen

in Men

nehmen

Statt besonderer Anzeige

Die tiefbetrübten Angehörigen

Giessen, den 5. Februar 1912

aller Stille in Offen-

Geheimkarten bei unseren Mit­

wählen

0934

West-Anlage 5

LSwcugasse 2«

Telephon 692.

Wcttergaffc

Jetten

Eintritt frei.

Der Vorstand

Verein für Frauenstimmrecht

tabtmissionar

7Z. Herrmann

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Ortsgruppe

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Kampf:

Gleisanlagen zu Kauf u. Miete

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Die Einäscherung findet bach statt.

Gestern früh 3 ühr entschlief sanft und unerwartet unsere gute, treue Schwester, Schwägerin und Tante

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Gestern abend verschied nach längerem Leiden unsere teure Mutter und Grossmutter

6er Bestattungsgenossenschaft der freien »chretuervereiniguug Gieße»

Masken- Anzüge 3u verleihen bei fiiinxbnrb, ^'nünbofftr. 27

Unser diesjähriges Winter-Fest feiern wir in Gestalt eines

am Samstag, den 10. Febr., abends 8'/ Uhr in der Turnhalle, Steinstrasse 3.

Wir bitten die Teilnehmer, die Kostii- i mierung dem Feste entsprechend, als Winzer, Jäger, Radler, Touristen usw., zu j

Die Feuerbestattung erfolgt in der Stille.

Es wird höflichst gebeten von Blumenspenden und Beileidsbesuchen Abstand

SCaffee Tee

Kakao sowie sämtliche Kolonialwaren stets frisch bei Carl ScM

Hoflieferant. Sl

Kaufmännischer Verein.

Donnerstag. <1. 8. Febr., abends 9 Uhr. im Vereinshanse (1 Treppe hoch) 17ox,ttea,g

Ansgewählte Kapitel aus der Reichsvertassun»

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Milte* Cieto

Dir.: Hermann Stelngoetter.

Ticnctnn, d. 6.75-cbr.HH4» abends 8 ilbr:

Volks-Vorstellung

Bolksvreise. Bolksvreile.

Doktor Stlnitd

L'uiifptcl in 5 Akien von Adolf V Arronge.

Ense IO1/, lU)t «J» Mittwoch, d. 7. oebr. 191 abends 7 Ilbr:

16. Mittwoch-Aboun-Borst- Wciuötjiüicbc Greife-

DieHaubenlerche

Schaufoicl in 4 Alten von ivxnit von Wilbeubru» Ende W» Uhr.

Steins Garten Ws»

Karas Frasl Kg hilft sicher bei allen Frost- «dinbcit dtütral-Jroßcrie

158 Schulstrahe.________

Zur Klarstellung.

Da in der letzten Zeit die Arbeit unserer Stadlmifnon in der Löberitrahe 14 so hingefiellt wurde, als itebe dieselbe anstethalb des Gemeindclebens, heben wir hervor:

Die Stadlmisfion in Giehen, wie auch die in unferm ganzen vesfeiilande in über hundert Slädten und Dörfern beuchende (^emeinfchaftSbeweguug steht aus dem Boden der Bibel und bei Bekenntnisse der Kirche und will mih helfen, dah christliches tfeben geweckt und ncvflent werde. Angesichts des Unglaubens, der weite Gebiete unseres Bolkes überfchweinmt hat, suhlen wir und hn Gewissen nebunden. das Evangelium, den Glauben, für den unsre Later Gut und Blut emfeuten, bis amui lebten Atennuge au verteidigen. Unsre Zusamnieukünfte fallen nicht tn die Zeit des offiziellen GoueSdienfleS. Den Befuchern unsrer Versammlungen bieten wir nicht das Gift negamer Kritik, fondern die öeilswabrheiten der Schritt tn etntacher, volkstümlicher, nüchterner Weise.

Wir find tief durchdrungen von der Ueberzeugung. dast nicht die Zugehörigkeit zu irgend einer Denomination den Meirichen reuet, fondern feine perfönlichc Stellung zu den: Netter Ebriftus. Trotzdem glauben wir, dag neben dem, was die Kirche tut, noch Nanw in für untere bescheidene Arbeit in Zugenbvflegc und Evangelisation. Dies wird auch von vielen Kirchen und Behörden dankend anerkannt. Untre Missionare stehen ia nicht nur in Edina und Afrika, sondern auch tn vielen grostcm und kleinen Stabten u.BrovinAen nuferes deutschen BaterlanbeS.

Die Gefaniwereine. Bosannenchöre. Vereine iunnev Männer. Zungfrauenvereme, Lereiite des Blauen Kreuzes, die wir hin und her in Oefsen gegründet haben, ütw ein Beweis dafür, dast wir kein Schaden, sondern ein <Leqen sind für die Äirdie, deren Glieder wir find und die wir durch unsere Steuern unterstützen Wer bie tiefe Wunde unseres Volkes siebt, wem der graste Abfall auf der Seele brennt, kann nicht gegen untre von Gott legitimierte Arbeit teilt. Zu deut, ist das Werk aus Menschen, dann wirds ja unlergedn, tüS aber ans Gott, dann kanns niemand dämpfen. UebrigenS find alle untre Zusammenkünfte ganz öffentlich und jedermann kann sich überzeugen davon, ob wir in der Schrift sitzen ober daneben. 1913

Der intimste Kenner der sogenannten Geheim­wissenschafton, F.

CUMBERLAND

Experimental-Vortrag mit verblüffenden Auf­klärungen uud zahlreichen, hochinteressanten Demonstrationen.

Moderne Wunder.

Die Macht der Suggestion. Spiritismus nnd Anti­spiritismus. Allerlei Indiskretionen aus der Werk­statt der falschen Medien. Geister Materialisa­tionen u. Photographien. Die neueren spiritisti­schen Phänomen. Kusapia Paladino. Telepathie, Wunder des menschlichen Gehirns. Anormales Gedächtnisvermögen. Rechenkünste. Psycholo­gische Studien. Fakirwunder. Halluzinationen. Illusionen. Spiritistische Sitzung. Phänomenale Gedankenübertragung etc. etc. Mysteriöse Demonstrationen in fabelhafter, unbegreiflicher Vollendung. Aufklärende Worte.

Karten zu M. 2 und 1 in der Musikalien­handlung Einst Challier (Rudolphs Nachf.) und an der Abendkasse. DVa

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Mittwoch, ben 7. Februar, abends »'/, Uhr, im

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Tagesordnung:

1. Abrechnung

2. BerfchtedeneS. _ vV, Ter Vorstand.

von Schwester Henriette Arendt Polizeiaiustentin a. T., Stuttgart: Xiflisrslllaf« in tireya. Ticustnfl, 6 Februar 1912, abends 8l/e Ubr im Hotel Schlitz, d*9, Eintritt 50 T'tg.

Naturheilverein Liessen.

Am Montag, den "». Februar 1912, abcndS 8*Ubr, findet im Saale des -dotel Schütz ein ID^i

Sffiotlicher Vortrag

deü Herrn Dr. me<L Winfch. Berlin ->allenfee statt über

Herzkrankheiten.

eimriit für Nichtmllglieder 40 Bfg-, für Muglreder 30 Pst».

KOLOSSEUM

Theater-Variete Dir. Karl Ohm.

Telephon 645 Walltorstraße TUglich abend* 71 . I hr groß. KilnMtlerkonr.ert ausgeführt von der XS iener D.nnenkapellePrcNto. 6 Damen Lz>n> 2 Herren Sonn- und Feiertags 3 gr. Konzerte, vorm. 11 Uhr, nachm. 31/« u. abends 71/, Uhr.

Zu dem, am Sam «»tag. d. 10. Februar, abend» 8 I hr 11 Minuten statt- nden<len groß, ofienllichen Maskenbälle werden die Karlen schon jetzt im Theater-Restaurant aiige-jeben. Damenk arten ^OPfg.. Herren karten 75 Pfg. Pitimliernng der besten Damen-und Herrenmasken, i Zahlr. Besuch erwünscht Kari Ohm.

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