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5.2.1912 Erstes Blatt
 
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Unser altehrwürdiges, im Jahre 1512 erbautes RathauS, bat

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Einweihung des wiederhergestellten Alsfelder Rathauses.

r. AlSfelt», 4 Februar.

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Au» Stadt und Land.

i> i e -; < n, 5. Acbruar 1912.

** Tageskalender für Montan, 5. Februar :R n rn cd n! i i (3 u n fl des Vunoes oeuljcher Karnevalveretne. Abends 8*/, Uhr in Sterna Worten.

91 tt Mt r h e f l o e r e i n: Vortrag von Dr. med. 53 t n | ch-Ber­lin : Herzkranklietten. Abends 8'/, Uhr im Hotel Schütz.

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In 91 tt b t e n $ empfanden wurden am SowStog vom Grob Herzog u. a. Geh. Nontmerzienrat Dr. phtl h. c ZZ. Gail von Gietzen und Landgerichtssekrclär Wetdemann von Gtehen.

Pfarrpersonalien. Der Grobherzog hat den von dem Grafen von Schlitz, genannt von Görtz, auf die . vongeliichc Pfarrstelle zu Hutzdocs präsentierten Pfarrassistenten Lrnsl zur diiedcn ztt Bad-9!auKetin bestätigt.

Erledigt i«"t eine eoaug. Lehrernelle zu Obborn- o o f e n. Dem Inhaber ^kann die Hälfte des OrgantslendtensteS .lbectragen werden.

Neuer Konsul. Der zum Generalkonsul der Re- publik El Salvador für da« Deutsche Reich mit dem Amtssitz in Hamburg ernannte Herr Dr. Reyes Guerra, dem dos Reichsexequatnr erteilt wurde, ist zur Ausübung konsularischer Funltionen in Hessen zugelassen toorden.

Lebensretter. Ter Spenglermeisier Jak. Ger­hard in Bmgen hot am 18 Oktober 1911 einen Menschen vom Tode des ErttinkenS gerettet. Als Anerkennung hiersür iit ihm von dem Grobherzog die Rettungsmedaille verliehen worden.

** Provinzialdirektor, Geheimerat Dr. lUsinger hat heute einen zwölstägigen Urlaub an­getreten.

Ltadttheater. Ein zweiter grober Abend steht am 16. d. Nils, bevor, an dem Ernst o. Poss art als .Nathan der Weise* gastieren wird. ES sei auf dieses Gastspiel hm- gewiesen, zumal da es daS letzte Rial fein dürste, daß Possarl

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X OJa b* au beim, 4. Febr. Unser grober Teich hat seit gestern die erforderliche EtSdecke von 15 Zentimetern, sodob er polizeilich geöffnet werden konnte. Heute war er schon vorzüglich besucht, auch viel von außerhalb.

Starkenburg und Rheinhessen.

m. O f f e n b a ch a. M., 4. Febr. Das von den hiesiger und Frankfurter Freunden und Verehrern des verstorbenen Ofsenbacl-er Philosophen Phi.ipp M a i n l ä n d e r gesti tete Denkmal wird am Samstag in den Anlagen des Treieicb. rings errichtet. Es ist ein etwa 110 Zentner schwerer Fels- )lock aus dem Taunus, der nur die Inschrift des Pysto ^ophen tragen und dessen osiizielle Einweihung im Aprst 'rsolgen soll. Philipp Mainläuder, dessen Familienname Batz ist, wurde 1841 in Onenbach geboren und wußte sich als Autodidakt schnell unter den deutschen Philosophen eine geachtete Stellung zu erringen.

Hessen-Nassau.

V Marburg, 4. Febr. Auf dem hiesigen Stande«, amt gelangten im Jahre 1911 insgesamt 710 Geburten zur Lu Meldung Davon waren 333 männlichen und 376 weibliche, Geschlechts. Aut hiesige Eltern entfallen hiervon 348 und aui auswärtige 421 Anmeldungen. 514 Geburten entfallen auf bte hiesigen Anstalten 'Frauenklinik der Universität). Unter btn Geborenen befanden ,ich 12 Zwillingspaare. Ehen wurden 132 geschlossen. Tie Zahl der Geuorbenen betrug 437, nämlich 240 männlichen und 19/ weiblichen Geschlechts. 222 waren aui Marburg, 215 von auswärts, in den Kliniken starben 245 Per­sonen. Totgeboren wurden 38 Kinder.

X Braunsels. 4. F<br. Unser Luftkurort tfl au-erse-en. einem größeren Genesungsheim als Domizil zu bienen. Tie Bürgermeß.erei hat sich bereit erklärt, falls man die Anlage biet errichten will, ein größeres Waldstück und ein Baugelände dazu zur Verfügung zu.bellen und den Wasserbedarf der Anstalt koste», los zu liefern. m

X Gelnhausen, 4. Febr. Vor einiger Zeit ilt bai Kohlensäure-Sprudelbad Gelnhausen von eutan Syndikat erworben worden, das die Bildung einer Aktien- gesell schäft zum Betriebe des Bades anstrebte. Die Grün­dung dieser Gesellschaft ist inzwischen erfolgt, in Lonhon (l) ha, sich die Bildung derAk iengesellschaft Bad Gelnhausen" mit einem Ak.ienkapital von 400 OOU Mk. vollzogen. Eine Erhöhung bd Aktienkapitals b.s zu 4 Millionen Mark ist vorgesehen.

X. O r b , 4. Febr. In der letzten Stadtverordnete», sitzung ist der Voranschlag für 1911 beraten worden, der nm 253 500 Mark al schließt. Ter der Smdt gehörende Wald Hal in abgelaufenen Jahre 1911 eine Einnahme von 84 500 Mark et» rackst. Im Voranschlagsjahr sollen an Gemeindesteuern 150 Prozent erhoben werden gegen 180 Prozent 1911, so daß ritte 30 prozentige Steuerermäßigung ti treten wird. Tic Nachricht einiger Blätter, daß bei der Errichtung eines Truppenübung. Platzes für das 18. Armeekorps und dem Verkaufe großer ivldötr ocs Stadlwaldes für etwa 2»/,3 Mlllionen Mark an den Militär» tiskus die Stadt keine Gemeindesteuern mehr zu erheben brauche, findet hier F inen Glauben. Daß später eine weitere Steuer» ermäßigung eintreten kann, ist allerdings wahrsch'inlich.

W Kronberg i. T., 3. Febr. Dem Hofapothekcr Dr Neubronner - Kronberg sind für seine durch Brieftaube!, über Frankfurt a. M. aufgenommenen Bilder auf der Internationalen Ausstellung für Lustschifsahrl in PariS jum zweiten Male die Goldene Medaille und bei der vor wenige« Tagen in Berlin stattgehabten Militärbrieftauben-Ausstellun, ebenfalls die Goldene Medaille als höchste Auszeichnungen ver liehen worden.

w. Wiesbadens. Febr. Geheimer Kommerzienrat Rudvlt Henkell, der Seniorchef der Sekt-Kellerei Henkell u. Co, ist hier in vergangener Nacht im 68. Lebensjahre gestorben.

in den zwei letzten Jahren einer gründlichen Erneuerung unter* zogen wurde, ist «am Sonntag nachmittag durch eine kleine Ei«* weihungsfeier seiner Bestimmung übergeben worden. Zahlreiche Vertreter der städtischen und staatlichen Behörden hatten sich zu diesem Festakt cingefunden. Es waren erschienen: Burger-

Rom^. Febr. Die AgenziaStefani meldet aus Tripolis vom 2. Februar: In der vergangenen Nacht eröffneten kleine Gruppen des Feindes Feuer aus großer Entfernung gegen Ainzara. Ein Unter- offizier wurde leicht verletzt. Das Regiment der Floren­tiner Lanzenreiter unternahm heute eine Rekognoszierung in der Umgegend von Cullet und Fargian, ohne weit und breit eine Spur vom Feinde zu finden. Sonst liegt nichts neues vor.

Der Agenzia Stesani wird aus B e n g h a s i vom 2. Fe- bruar gemeldet: Die Lage ist unverändert. Die Be­wegung des Meeres verhindert jegliche Landung. Nach Berichten eines Kundschafters befinden sich drei türkische Offiziere, die bereits als Kriegsgefangene in Italien toaren, dann aber in Freiheit gefetzt wurden, im türkischen Lager^ wo sie ihren Dienst wieder ausgenommen haben.

Tripolis, 4. Febr. Seneral Caneva ist nach Italien abgereist. Das Oberkommando über das Expeditionskorps übertrug er zeitweilig General Frugoni.

Paris, 3. Febr. DieLibert6" veröffentlicht fol-l aende Einzelheiten über den französisch-ita- lienischen Zwischenfall von Ho deida:

Tie italieni'che Regierung habe am 27. Januar unter dem Vorwand der Blockade der türkischen Roten Meerkuste die Eil en- b a h n g e s e l l s ch a f t non Hodeida-Sana aufgesOr­der t, die von ihr an der Küste besetzten Polten zura um en. Tie Gesellschaft hatte dagegen Einspruch erhoben, unb.ba Ne der italienischen Forderung innerhalb der ihr gestellten Frist von mm Tagen nicht nachkam, bombardierten die Italiener ihreNiederlass ungen. Alles Sch.f smater:al und verlchie- dene Baulichkeiten wurden zerstört, das rollende Material ve- schädigt. Tas aus 4 0 Leuten bestehende Personal der Gesellschaft, darunter 13 Ingenieure mit ihren -samiUm wurden von den strengen Maßnahmen der italienischen De-1 Hürden besonders hart getroffen. Ter unerträgliche O-yararier der italieri chen Angriffe wurde rwch durch di.' Darmche oericyar^l daß die Blockade, durch die di? Türken nicht ernstlich behindert wurden, in Wirklichkeit sich nur auf die Häfen von Hodeida und Sebana erstreckt, wo die französischen Jntereiien lehr betracht ich seien, erstens wegen der im vorigen Jah-e von einer fran^sinn^i Bairkgriippe der türkischen Regierung g w-h t-*n Ameih?von jjcx.= Honen Franks, für welche die Zolti mah nen von vodcida um Sebana die Bürgschaft bilden und zweitens wegen der Bahi von Hodeida und des Hafens von S?lana, deren Bau von einei französischim Gruppe übernommen imirbc.

Paris, 4. Febr. Die französische Regierung richtete eine Anfrage nach Konstantinopel, um Erkundigungen über den Zwischenfall von Hodeida Cinzuzichcn Ferner befahl die Regierung, daß der TampferMessa- geriet Maritimes", der eben jetzt im Roten Meer kreuzt, in Hodeida anlegen solle, um die Franzosen daselbst aus- zunehmen. _ , _ . , .

Auch ein Teil der Mutigen Morgenblatter erörtert in, scharfer Weise die Meldung von dem Bombardement Ho-^ deidas. , t ,

DasPariser Journal" meint, nach den erst kürzlich beigelegten peinlichen Zwischenfällen klinge die Nachricht geradezu unglaublich.

DieAutorits" schreibt:

Die Nachricht läßt fititerlci Entschuldigung und keinerlei Er­örterung mehr zu. Es handelt sich da um ein p.unmäßi ws heraus fordern und um eine wohlberechnete Feindse i ikert. -oo sehr du französische Regierung von BersöhnliÄeit beseelt sein mag, ein derartiges Verhalten der Italiener kann sie durchaus nicht dulden.

Libre Parole" schreibt:

Italien, welches durch den tripolitanischen Feldzug finanziell und militärisch ermüdet sei, scheine jetzt ein einziges Ziel zu ver folgen: es schädige die Jntevessen des fremden Handels, um bi. Großmächte zu einer Intervention zu veranlassen, bann sie die Türkei zwängen, die italienische Annexion ton Tripolis anzuerkennen.

DasJournal" sagt:

Falls es sich bestätigt, daß eine absichtliche Zerstörung der französischen Gesellschaft in Hob i>a torliegt, würde dies ein» so seltnere Verletzung desVölkerrechts bilden, daß Frank­reick)! die energischsten Schritte unternehmen müßte.

Ter nationalistische Deputierte Major Driant teilte dem Ministerpräsidenten mit, er werde ihn, falls die Mel­dungen über das Bombardement und die Zerstörung des französischen Bauplatzes in Hodeida durch die italienische Kriegsflotte sämtlich bestätigt werden sollten, in der mor­gigen Kammersitzung über die Maßnahmen fragen, welche die französische Regierung zu erareifen gedenke, um einer Haltung ein Ende zu machen, oexen unfreundlicher und herausfordernder Charakter durch diesen neuen Angriff gekennzeichnet werde. Ta der Ministerpräsident der moraen beginnenden Senatsdebatte über das deutsch-französische Ab­kommen beiwohnen muß, so wird die Interpellation Driant zweifellos vertagt werden.

servativ) 5995, Pfarrer Beide! (Zentr.) 5402, Pospisch (Pole) 17473, Ritzmann (Soz.) 1882 Stimmen. Gewählt ist Pospisch (Pole).

Tie scharfen Worte des Abgeordneten von Zedlitz und von Kardorff im preußischen Abgeordnetenbause gegen die konservative Partei und der letzte Artikel der ^Post" zur Frage des Linksabmarsches bet ^reilonicrMtwen veranlassen bieDeutsche Tageszeitu n g"^zu haften Vorwürfen gegen die konservatwc Schwester- Partei. Das Bündlerblatt hat den Eindruck, als ob die Unterstützung der Konservativen den Freilonserva wen un­bequem gewesen sei, oder doch in Zukunjt sein wird und als ob die Freilonservative Partei das Bedürfnis emp inde, von der Nachbarpartei merlbar und weit abzurütken. Dieses deutliche Abrückcn müsse für die konservative Partei etwas .rankendes haben und könne nicht ohne Wirkung auf die Konservativen bleiben, die den Freilonservatioen in manchen Kreisen selbstlose Gefolgschaft geleistet hätten.

Dem russischen Botschafter in Berlin wurde m einem kaiserlichen Reskript die allerhöchste Anerkennung ür die durch 60 Jahre dem Vaterland geleisteten nutz- Achen Dienste ausgesprochen. Tas Reskript hebt hervor, oaß der Botschafter alle seine Kräfte der Erhaltung und säuernden Befestigung der feit älterer bestehenden engen Zande gewidmet habe, die Rußland mit dem befreundeten i Deutschen Reiche verbinden. .

Im Westen Berlins ist der Verkaufspreis fut 10 Pfund Kartoffeln auf 75 Pfennig, in den ärmeren Zczirten von CO aus 70 Pfennige erhöht worden. Die Ur- ,ad)e der Preissteigerung ist darin zu suchen, daß in den .cftten Tagen infolge der großen Kälte keine Zufuhren folgten. In Berliner Kar.o felgroßhändler'tr.iscn rechne man mit einer Weiteren Preiserhöhung für Kartosfeln, weil Die Landleute bis März die Mieten nicht öffnen wollen.

DieNorddeutsche Allgem. Z t g." schreibt:

Tie Verhandlungen im R.ich-tay w.rd.n der Regierung Gelegcnh.it gebvn, sich n.i ihren K r i t i k e r n a u s c i n an d e r. zusetzen. Leider hat man auch den Vorgänger des ictzi ; en Reichskanzlers mit Beschuldigungen nicht tot d;ont. TicKreuzzeitung" ist sow.it gegangen, dem Fürsten ^üloro eine Irreführung bet konservativen Parteiführer torzu werfen und von vertraulick/en Bersprccknmgen des Fürsten an Den Liberalismus zu reden, mit denen der Weg zur Schatten Monarchie und zum Republikai iZmus gepflastert zu sein pflege. So bestimmt diese Behauptungen auflrelen, so wenig sind sie ^gründet. Wir bedauern diese Anarifse auf den früheren Reichskanzler um so lebhafter, als er ,n der Abwehr nick>t mehr über die Freih it eines Patleipolittkers verfügt.

Zum Untergang des engli chen Unterseebootes A 5. eme ©anipieiioume unternimmt.

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6®iÄie^t b=? b e9d)« Kaiser hat soeben das Walss. ^oßherzoqs veranstaltet, finbet nunm-hr am kvmmenben lelcgramm ereilten, in w?lch?rn ihm der Verlust des Unterseebootes ^Estag und Sonntag auf dem HoheroOvkopf statt, wenn A. 3" gemeldet wird. Se. Majestät ivünscht seine ii?sgciühlte das Wetter nicht nochmal» eine Verschiebung bedingt. Sympathie sür die braven Leute auSzudrückcn, die ihr Leben 9nnhfrei«S (Ziehen

bei dem schrccklickicn Unglück verloren haben sollen. Gez. Ad- t. orm Mr

-Mrn< smriif.n- b. Lang-Göns, 5. Febr. Arn tsamd-ag abeno feierte der

. GesangveteinFrohsinn se.n 57 ä.,r.ges S.istunasfcst. Ter

Sranfreid) und Deutfdilanö im w-tibewcrb um

Slugflotte. I brachte dem Kaiser und dem Großherzog ein Hoch aus. Ter

m rj, , . ,, .. , -r-rji rt-, . . Präsident des GesangvereinsGermania", Müller gratulierte

Welche Ucbertreibungen die sranzosochen Cbauviiilsten pcm Verein, banftc für bie schöne Mithilfe bei dem Gesangs­und ihre auslandisckfen Helfer ms Werk setzen, davon gibt Wettstreit und schloß mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland, nachstehende Meldung cm Bild: Ter GesangvereinFrohsinn" fang schöne Chöre und bie Fried-

Paris, 4. Febr. In einer eingehenden Erörterung des berger MusikscAUerkapclle verschonte das Fest durch Konzert-

von Kaiser Wilhelm für den beiten Flugzeug motorl stücke. Fünf Ehrendiplome wurden an die 2o lährigen Mitglieder acstificten 50 000-Mark Preises schreibt der russische Militärflieger überreicht. Eine hiesige Tienstmagd stürzte so unglücklich

Popow imFigaro" u. a.: Wie der Kaiser durch seinen be- auf'dcr Treppe nach dem Bahnhof, daß sie eine Gehirnerschütte-

gcisternden Ansporn und durch seine unermüdlick-e organisatorische ritng erlitt. Lehrer Roth, dcr 24 Jahre hier wirkte, soll Talkraft es zu Wege gebracht habe, Deutschland innerhalb weniger sich nach Großen-Linden gemeldet haben. Die Gemeindeglieder Jabre mit einer großartigen Flotte auszustatten, so werde Deutsch- sehen ihn nicht gern jdieiben. Ein Schriftstück, daß er hier lanb dank der kaiserliwen Initiative und dank ber vorbildlichen bleiben möge, wurde von zahlreichen Bürgern unterzeichnet. Energie dcS Prinzen Heinnch zweifellos in nicht allzu ferner , ..

Frist eine furchtbare Flotte von Flugzeugen besitzen. n , SirciS ^fl)Ottcn.

Tie Franzosen müßten unverzüglich alle ihre Kräfte anspanncn, Laubach, 4. Febr. Pfarrer Nebel wurde out fern

um von Deutschland nicht überflügelt zu werden. Sie müssen Nachsuchen von dem Amte als Vorsitzender deS Schulvorstandes überzeugt sein, daß Dnitschland au dem Tag, wo cs im Flug- entbunden und an seiner Stelle Bürgermeister Ritter bestätigt, wesen einen Vorsprung gewonnen haben werde, von feinem anderen ~ Unter Führung des Professors Web er-Gießen weilten am Land mehr werde eingeholt werden können Ohne Zeit zu Her* Samstag eine Anzahl Studierender der Forstwissen- lieren, müßten die Franzosen schon von diesem Jahre an eine schast hier zur Besichtiiung einer im hiesigen Dalddistrikt in Flotte von 2- dis 3000 Aeroplanen Idwfien Diese Wasse müßte I Tätigkeit gesetzten Holzsällmaschine, eine patentierte Er- ein wahres Armeekorps werden, das den übrigen 20 Armee-1 ßndung ton Forstwart Stendal, früher in Weickartshain, korpS bie erforbcrlidten Flugzeuge und Flieger liefern könnte. KreiS Friedberg.

C e"bCIUna =^'Cbb;\V 3,bU,Ot- ^,...n^a.nili.nab.nl I hielt der Bezirksichrer verein »vriedberg-Bad-Nau

Dcitticbc* I h eiin gestein abend im Hotel Trapp ab. Em reiches Programm

I i'usikalifchen und theatralischen Inhalts sorgte für Unterhaltnnq.

Aus Rydnik wird gemeldet: Bei der heutigeit U. a. ko,nen .Der Krä>ncrSkoW von Hans Sachs undDer Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Oppeln 7 neue Lehrer- zur 9lufführimg. Tie Begrüßungsansprache hiel Pleß-Ryb ntk erhielten Freiherr von Schleinitz (Kon-f Herr Lehrer Koch-Friedberg, der Obmann deS Bezirks.

zu diesem Festakt cingefunden. Es waren erschienen: Bürger- I meister Volling und die Mitglieder des Gemeinderats, KreiSral Dr. Heinrichs, bic sonstigeii Spitzen der Behörden.,Ministeriolrit Dr. Hölzinger als Vertreter des hessischen Ministeriums, Krh Oberbaurat Klingelhöser als Vertreter der Bauabtellung, Pro! Walbe als Vertreter der Denkmalspflege u. a.

Um 2 Uhr nachmittags versammelten sich die Festteilnehmer in der offenen Rathaushalle und auf dem fcstlick geschmückten Marktplatz. Die Alsselder Stadtkapelle eröffnete die Feier mit dem Beethovenschen Lied:Die Himmel rühmen des (rrotgen Ehre", das vom Stadtkirchturm herab gespielt wurde. Hieran schloß sich ein Gesangsvortrag des Als'e.der Gesangvcreuis Liedcrkranz" an. Als ers er Redner sprach Reflierungsbaumellter F. Kuhlmann - Alsfeld, in dessen Händen die bauliche Sei tune gelegen batte. Er übergab ber Stabt Alsfeld und ihren Ber tretern das wiedcrhergestellte Gebäude mit dem Wunsche, dav von ihm allezeit Ersprießliches und Segensreiches zum Wobu der Stadt ausgehm möge. Bürgermeister Dr. 93_ö Ui n g bannt namens der Stadt und des Gemeinderats dem Künstler für srm< mühevolle und fleißige Arbeit. Herr Kuhlmann, der ein tu®1 tiger und hochbegabter Künstler sei, habe hier em Werk gk schaffen, das ihm alle Ehre bereite und seinen Ruhm weit übet die Grenzen der engeren Heimat hinaus trage. Sein Dank gau auch dcn am Bau beteiligten übrigen Künstlern und Bau Hand­werkern: ferner gedachte er deS LandtagSabgeordneten, Juüizrai Reh, der sich in der Angelegenheit des RathauSbaueS groy Verdienste erworben habe. Dem Großherzog wurde ganx de- fonberer Tank ausgesprochen für sein großes Interesse und DU Fürsorge, bie er für bas Gelingen des Werkes gezeigt bade- Alsfeld habe nunmehr ein Gebäude, auf bas es stolz lein tönne selbst die früheren Nörgler müßten nunmehr gestehen, batz das wieberhergestellte RathauS ein Schmuck unb eine Zierde per rttav: fei. Namens des hesiischen Ministeriums sprachen Miniiierialra: Dr. Hölzinger und Geh. Lberbaurat Klingelhöser. eir AlSselber, der bereits 1887 die damaligen RestaurationSarbeittr leitete, namens der Bauabteiluna. Letzterer betonte besonder- baß die Wiederherstellung eines solchen Gebäudes lange Jeu Anspruch nähme unb Geduld erfordere. Erfreulicherweise sei de: Voranscylag |üt bie WieberHerstellungsarbeiten nicht überschritte! worden Der GesangvereinLieberkranz" trug barauf ein Scvlatz- lieb vor. Mit dem ChoralNun banket alle Gott", ber von Turme erklang, schloß bie Einweihunasfeierlichkeit. .

Anschließenb an diese Feierlichkeit fand eine Be sichtig un- durch die Fesitcilnehmer unb bie Bürgerschaft statt. Tie x)e teiligung war sehr groß. TaS RathauSgebäubc weist nunmey im Innern ein ganz anderes Aussehen vor wie früher. ersten Stockwerk beiinben sich, nach dem Marktplatz zu gelegen, das G e i'.ch ä s t s »i m m e r und bic Registratur der Burger meisteret: neben beiden Räumen befindet sich, nach dem ffirdbPUi zu. bas Amtszimmer des Bürgermeisters. Im oberen werk befindet sich der große Sitzungssaal, ber reiche Malereie: auiwcist. das Alsfelber Stabtwapren u. a. Der Großherwa °a für dieses Zimmer sein unb seiner Gemahlin Wappen in ®10,* malerei gestiftet. Im gleichen Stockwerk liegt nach dem Marn platz zu, das Trauunaszimmer, ber einstige Gerichtsiaar Tie hier ausgefundenen Malereien sind stilgerecht erneuert worden Man erblickt an den Wänden den Kaiser, den Tod, den Bau meiner (nach anderer Auslegung: den Scharfrichter) und oft Redner (Cicero). Die beiden letzten Bilbniffe kragen finnvoii Verse, die Baurat O. B e r t h - Alsfeld gedichtet bat_ An tu£ anderen Wand erblickt man ein Bild, bas Urteil des Salomo dar stellend, unb ein Ehestanbsichiiilein mit passenden Versen. ,

Nach Seenbigung ber Besichtigung sand eine gemütlid* 'I feier im Saale desDemfchcn Kaiser" statt. 35uigeruiet|Uit ~x |