Ausgabe 
24.12.1912 Drittes Blatt
 
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der Hautklinik wird noch gearbeitet, um ben Bau unter Dach zu bringen.

* Auch eine Verein fachung im Staats­betrieb. Auf einer oberhefsischen Bezirkskasse erschien dieser Tage ein in demselben Ort wohnhafter Bürger, um das fällige Ziel seiner direkten Steuern zu entrichten. Der Beamte fertigte den Mann mit ben Worten ab,er möge auf ein andermal kommen, er, der Beamte, habe augen- blirklich keine Beit". Um den nochmaligen Weg zur Bezirks­tasse und auch die Zeit zu ersparen, vielleicht auch einem ähnlichen Empfang zu entgehen, ging der biedere Bürger direkt auf das dortige Postamt und zahlte den schuldigen Betrag an das Postscheckamt in Frankfurt ein, wo er dann inzwischen, wenn auch auf recht umständliche Weise, an seinen Bestimmungsort wieder zurückgewandert sein wird. Einfachere Zahlungsweise kann man doch gewiß nicht ver­langen.

* Invalidenversicherung. Landwirte, Gewerbe­treibende und andere Betriebsunternehmer, die keine oder höchstens zwei VersicherungSpflichtige beschäftigen, sowie Haus­gewerbetreibende, die früher die Anwartschaft erworben hatten, ihre Ouittungskarten aber hernach verfallen ließen, seien noch einmal darauf ausnierksam gemacht, daß, wenn sie sich vor dem 1. Januar 1913 wieder eine Quittungskarte ausstellen lassen, die Anwartschaft nur noch einmal mit 200 Beitrags­wochen erwerben können. Wird dieser Termin versäumt, dann lebt die Anwartschaft nur nach 500 Beitragswochen aus. Wer an seine Familie denkt, kann und darf diesen letzten Termin nicht versäumen. Abgesehen davon sollten auch Landwirte usw., die keine oder höchstens zwei ver­sicherungspflichtige Personen beschäftigen, sowie Hausgewerb- treibende, die das 40. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt und och nicht versichert waren, nicht versäumen, sich frenvillig zu versichern.

Landkreis Gießen.

Dan bringen, 23. Dez. Der Turnverein Daubringen (gegr. 1895) veranstaltet am 2. Weihnachts­feiertage eine Weihnachtsfeier. Turnerische Hebungen und Theaterstücke werden von den Turnerinnen und Turnern ansgesührt.

-in. Hungen, 22. Dez. Am 1. Weihnachtsfeiertag begehen Wagnermeister Friedrich Schaue rin ann und Frau und Weichensteller Heinrich Schäfer und Frau das Fest ihrer silbernen Hochzeit.

Kreis Büdingen.

X Nidda, 22. Dez. Heute adeiio sand die B es eheruiiß unserer K l e i n k i u d e r s ch u l e statt. Dlirch Lieder und Dekla» mationcn wurde die ftcier verschönt. Pfarrer Werner hielt die Ansprache. Zivei prächtige Ehriswäume strahlten im Lichterglanz und fröhlich glänzten die Augen der 65 Kinder, die mit Kleidungs- stücken, Spielzeug rind Zuckeriverk beschenkt ivurden. 9lmb die Sonntagsschüler erhielten ein kleines Geschenk. Pfarrer Werner sprach allen, welche zur Veranstaltung der Bescherung durch Gaben und Arbeiten mitgeholfen hatten, Dank aus. Aus Anlaß der 40jährigen Gründungsfeier des 5k r i e g e r v e r e i n s hatten viele Gebäude Fl.aggenschmuck angelegt. Abends fand unter Vorantritt der Feuerwehrkavelle ein Fackelzug statt, an den sich ein Kommers in Kralls Saalbau schloß. Es ivaren dazu erschienen der BezirkSkommandeilr Oberstleutnant Schweizer-Friedberg, der Vertreter des Landeskriegerverbandes Hassia, Rechtsanwalt und Oberleutnant der Landwehr Scheer-Lauterbach nnb andere geladene Baste. Die Begrüßungsrede hielt Oberst Weimer, die Festrede Rechtsanwalt R ö m Held. Alle Redner brachten Glückwünsche für das Gedeihen des Vereins. Eine Anzahl 40;ährige nnb 25jähr,ge Gedenkzeichen ivurden verteilt. Die Feier wurde bnrd) Musik- vorträge und durch Gesangsvorträge des Mämiergesangvereins verschönt.

Kreis Alsfeld.

Ok. Alsfeld, 23. Dez. Nach einem langjährigen Brauch wird auch in diesem Jahre wieder auf dem Kirchturm ein Ehr ist bäum aufgestellt, der mit elektrischen Lichtern versehen ist. Am Weihnachtsabend werden diese gebrannt und ein Gesangverein singt daneben ein Weihnachtslied. Diesen Vorgang nennt man hierDaL Christkindchen wiegen". Aus einer (Stiftung erhält der Gesangverein an dem Abend Essen und Trinken/

i. Homberg, 23. Dezember. Seit ca. 10 Jahren wird in der Gemarkung Nieder-Ofleiden Kieselgur ge­graben und wöchentlich wurden mehrere Waggons nach Ludwigshafen versandt. Die Lager find nun aber erschöpft; man hat in der Gemarkung Ober-Ofleiden ergiebige Lager gefunden, die nun auch ausgebeutet werden. Das Mineral wird nach der am nächsten gelegenen 'Station Homberg befördert. Kieselgur ist ein weißes Pulver, wie Kreide aus­sehend, und dient zur Herstellung von Wasserglas und zum Verpacken von Dynamit. Die Schürfungsarbeiten zur Wasserleitung der Arbeiterkolonie Neu-Ulrich- stein sind fertig und im Frühjahr wird mit dem Bau der Leitung begonnen. Das Wasser liefert die Stadt Homberg für eine jährliche Pachtfumme. Wie sehr sich unser Städt- cheu gehoben, seitdem es durch eine Bahn dem Verkehr freigegeben, zeigt sich immer mehr. Sind doch in den letzten fünf Jahren 20 neue Häuser entstanden, teils Gesckstifts-, teils Privathäuser. In diesem Jahre wurde am Südabhang ein neues Villenviertel eröffnet, wo zwei sehr schmucke Häuser entstanden sind. Für das kommende Jahr sind wieder mehrere Neubauteil vorgesehen. Vom Bahnhof nach der Stadt ist eine vollständig neue Straße entstanden.

Kreis Schotten.

U. Schotten, 22. Dez. Im nächsten Jahre sollen bei der Einlage von Meliorationen und Weidegelegenheiten in 15 Gemarklingen der Streife Schotten und Lauter­bach größere Anlagen uon Weißdorn- und Haselnußhecken gemacht werden, die den, Vogelschlitz dienen sollen. In Betracht fommen die Gemarkungen Gedern, Herchenhain, Oberseenlcn, Feldkrücken, Bannerod, Crainfeld, Heisters, Ber- luiitshaiu, Grebenhain, Reichlos, Lanzenhain, Herbstein und Obermoos.

Nuiversitäts-Ncrebrichten.

U n i v e r s i t ä t s n a ch r i ch t c n. Der Staats- intb Ver­waltungsrechtslehrer Prof. Dr. jur. et feient. polit. Heinrich Triepel in Kiel hat einen Ruf in gleicher Eigenschaft an die Berliner Universität erhalten. Nach den Informationen der Hockjschulkorrespondenz" scheint es sich hier um eine neue Pro fessnr zu handeln. Wie wir hören, hat der Matljemot ' Geh. Hofrat Pros. Tr. Paul Stückel non der Technische" schule zu Karlsruhe den Ruf an die Universität H berg angenommen: er übernimmt hier zum 1. Ap' eine neugegründete Professur. Wie dieHochschulkorrcs erfährt, hat der ordentliche Professor für deutsches P- Rechtsgeschichte, Handelsrecht, .Uirchenrecht und Rechts.

'♦t der Universität Marbur g Dr. Ernst H e v m a uf nach Tübingen als Nachfolger des verstorbenen j. Rietschel erhalten. Zum Nachflstger des v Vfo. Regierungsrats Prof. Dr. L. Krümmel auf der

| ber Geographie an der Universität Marburg wurde Professor Dr. Wilhelm Meinardus von der Universität M ün ster i. W. berufern

Landwirtschaft.

um

zwar

3 554 117

473 634

1 800 690

310 861

808 037

143 574

926 411

169 703

Stück

7 530

40

59

1912

399 621

234

467

118 374

20 129

231 579

231

61 850

10 634

Etel Rindvieh Schafe Schweine Ziegen Federvieh und Gänse Enten £) ü (nie r Truthühner Kaninchen Bienenstöcke

Werde

Maultiere und Maulesel

1907

392 091

194

408

3725 430

735 113

2056 222

308 150

171313

261 479

255 552

2711

Bayerns Viehstaud am 2. Dezember 1912.

Von ber am 2. Dezember 1912 im Deutschen Reich vorgenom­menen Viehzählung liegen nunmehr für Bayern bie vorläufigen Ergebnisse vor. Nach Mitteilung des Bayerischen Statistischen Landesamtes stellt sich der jetzige Viehstand Bayerns und seine Entwickelung seit ber Viehzählung vom 2. Dezember 1907 wie folgt:

4- 1,9 4- 20,6 + 14,5 4,6 35,6 - 12,4 + 0,9

12,8

- 15,4

2,4

1,0

15,0

Gegenüber 1907 ergibt sich bemnach eine Zunahme hauptsäch­lich für Pferbe, Ziegen unb Bienenstöcke, währenb die übrigen Vi.h- gattnngen, insbesondere auch die Rinder und Schweine, sich an Zahl vermindert hohen.

Da mn 10. Okt. 1910 eine außerorbentlickie Viehzählung durch­geführt wurde, die sich auf Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen erstreckte, so ist es von Interesse, die neuesten Viehzählungs­ergebnisse auch denen von 1910 gegenüberzustellen. Allerbings ist wegen des verschiedenen Zählungstermins eine strenge Ver­gleichbarkeit nicht möglich. Tie Rindviehbestände, für die im Jahre 1910 ein starker Rückgang festgestellt wurde, haben sich bis 1912 wieder um 68 307 Stück (2,0 Proz. gehoben. Ta gegen zeigen von 1910 auf 1912 einen Rückgang die Schafe um 164 687 Stück (25,8 Proz.), die Schweine um 435 378 Stück (19,6 Proz.' unb die Ziegen um 2107 Stück (0,7 Proz'.

Weitere Nachweise über den neuesten Viehstand in den ein­zelnen Kreisen unb Bezirksämtern sind in dem allernächstens erscheinenden Heft 1 der Zeitschrift des Statistischen Landesamts für 1913 (Lindauer'sche Buchhandlung, München» enthalten.

Stückzahl Zunahwel 4-) u.Abnabme() 1912 gegen 1907.

vorn Hundert

9 23') 533 9462 ü 2

22 643 22 874

351 389 413 239

4 7 769 397 075

vermischtes.

* Einsturz einer Fabril. Aus Köln, 21. Te- zernber, wird heute gemeldet: Heute morgen 7i Uhr, lurz vor Beginn der Arbeit, erfolgten in der Schwarzfarben­fabrik Heller u. Tütt in der Radertalerstraße mehrere Explosionen, die schließlich den E i u st u r z des ganzen Fabrikgebäudes herbeiführten. Die Ursache ist noch un­bekannt. Von den wertigen anwesendelt Beamten in der Fabrik wurde der Fabrilmeister Peckmann verschüttet, so daß sein Tod herbeigeführt wurde. Zwei andere Beamte wurden schwer, zwei Feuerwehrleute leicht verletzt.

Kleine Tagerchronik.

D i e Typhus-Epidemie beim Eisenbahn rcgiment in Hanau

hat leider das erste Opfer gefordert: Ter Gefreite Zeller von der 4. Kompagnie ist in der letzten Nacht gestorben. Gegemoärtig liegen noch 2 2 2 Soldaten krank, davon 12 schwer. Die Kaiser Friedrich-Quelle in Offenbach hat dem Rcgiment 5000 Flaschen Mineralwasser als Geschenk für die Kranken überwiesen.

*

In dem Tonbergwerk Schippach bei Aschaffenburg er­eignete sich am Montag mittag eine Schlagwetterexplo­sion. 5 Bergleute sind verletzt worden.

In Krautze bei Lüchow erschlug der Hofbergbesitzer Busse seine Ehefrau mit einem Hammer und erhängte sich dann im Garten.

Aus Tokio wird gemeldet: In dem Kohlenbergwerk Ubari bei Sappore ereignete sich eine Explosion. Von 20 0 Bergleuten wurden nur drei gerettet.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter Dicicr Rubrik stehenden ArMel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 23. Dez. Noch ein Wort zur Filialsteuer!

Mit Vergnügen nehme ich davon Notiz, daß die Herren Schade und Füllgrabe mit Zucker und Nüböl aus Preis halten; ich hatte ganz allgemein die Tendenz derartiger Geschäfte, mit einzelnen Artikeln den Anschein der Billigkeit zu erwecken, fest- gestellt. Gehören die Herren mit den beiden Artikeln nicht zu dieser Sorte, so nehme ich an, das; die Vorgänge ber letzten Zeit bereits reformierend gewirkt haben, da im Sommer dieses Jahres ein hiesiger Grossist den Zucker bei u. F. im Pfund ungefähr kaufen konnte wie direkt bei Waggonbezug. Auch müßte ich mich sehr täuschen, wenn ich nicht bei S. u. F. im Schau­fenster große Lappen mit Inschriften wieGroßer Zuckerab- fd)Iag,/ undbilliger Zucker" gesehen hätte.

Tie Objektivität in Beurteilung der Preise der Gießener Geschäfte durch S. u. F. beurteile ich anders wie diese Herren; auch die Eingabe an die Stadtverordnetenversammlung beweist gar nichts, da die meisten der angeführten Artikel in der Qualität so viele.Variationen aufweiscn, daß mir bie Herren Halberstebt und Halfs als Sachverständige nicht maßgebend sind; da verlasse ich mich doch lieber auf die Handelskammer in Gießen. Wer z. B. bei S ch e p e l e r unb Schabe u. Füllgrabe in Frank­furt kaust, wird letztere für billiger halten können, während ich lieber bei Schepeler kaufen würde. Ein kleines Beispiel aus der Gießener Praxis: Ein Herr kaufte bei 2. u. F. Blumenkohl 3 Haupt ä 35 1,05, ein Gemüsehändler im Seltersweg nimmt, man staune 85 Psg. für einen Blumenkohl. Also sind S. li. F. viel billiger. Japrost Mahlzeit", derteure" eine Blumenkohl wiegt noch 100 Gramm mehr wie die3 billigen" von S. u. F.

Würde ich nach dem Schema der Herren S. u. F. urteilen, könnte ich nur sagen, sie selbst sind viel zu teuer gegen Geschäfte ihrer eigenen Art. Zuck er kauft man in Mainz, .Alsfeld, Darmstadt Mastgänse in Mainz unb Darm stabt R o - sinen und Blockschokolade in Alsfeld Zitronat, Orangeat, Kakao usw. in Berlin billiger wie bei Schade u. Füllgrabe in Gießen. Zucker kauft man wenn ich mich nicht sehr "r<» sogar bei Schade unb Füllgrabe in Da ^ger wie bei denselben Herren in Gießen;

ergo -erer Preisregulator nach Gießen, um den

S)er- Wii in ihrenbilligen" Preisen nach-

zu -hiebe betragen durchweg mehr wie bie

' V.

'tverordneten ist die Steuerfrage er- ie Herren anbieten, können sie sich Steuerveranlagung nicht paßt; bann sssion in Gießen damit beschäftigen aden. Wenn der Reingewinn in der jyürbe ja ohne weiteres ber Ar- leinbcsteuergesetzes anzuwenden sein, n recht netten Preise der Herren ir Berechnung ihres Reingewinnes ' Angaben, so muß man zu dem Getöses, mit dem bie etwa

darunter

Meteorologische Beobachtungen ber

5©

1912

3

tri

2

ezeucher -4- 3..

Höchste Temperatur am 22. bis

Niedrigste

22.

r??8hrifl' erprobten guten Qualitäten Atic für jedes Stück. A.Salomon&Cie.

23.

23.

bekannt, titel der

'»out

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3

en gros und Umsatz ca. 600 000 Mark in in Kolonial Warenbranche, dieses Geschäft bezahlt

an Staatssteuer jährlich 1794,30 , Gemeindesteuer 2333,28 s.

85 z ea

8 SSE

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Summa 4127,58 allein 535,44 Mark Gewerbesteuer. Glaubt ein M

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Wiefcck, 22. Dez. Zum erstenmal strahlen am tag abend die Straßen unserer Gemeinde im elektrischen Lichtes, was von sämtlichen E big begrüßt wurde. Nur die verlängerte Ti jetzt von diesem Werke des Fortschrittes ausges Tie verlängerte Turnsttaße, mit Recht das Masst c- nest genannt, ist zum Teil seit Jahren in ciueitz" Zustande, für Menschen unb Vieh fast saft lebensgefährlich. Bei fremden Leuten, die qiej' fieren müssen, ruft ihr Zustand Svott hervor, j Kosten wäre diesem Uebelstand abgeholfen, wenn y Fußpfad machen würde, damit man weniger einigt^ lich in feine Behausung kommen könnte. Sollte bie später von einer elektrischen Beleuchtung ausgeAil so wäre mit geringen Kosten Abhilfe zu schaffe^ nur eine oder zwei der jetzt überflüssig gewordenen auszuftellen. Zu bereu Unterhaltung würden ff evtl, selbst bereit erklären.

80Filialenals Beweis für die groBtc cu'tung -3Tämgmr mieren, ist der Spesen-Apparat der Firma so e daß jedes kleinere Geschäft mit ihnen koD rieren kann. Es wird die Hauptaufgabe der Steu Mission sein, die Unkoftenberechnung derartiger Geschäs die Lupe zu nehmen und mit den Steuerdeklarationen a ähnlicher Geschäfte zu vergleichen.

Nun zur Steuerleistung: Mir ist ein Geschäft in

daß dieses Geschäft dreimal foviel bei seinem Engros-UmjM 600 000 Mark wie S. u. F. im Detailhandel mit 300 OM Umsatz verdiente? (Daß die Steuer der Angestellten bei Vergleichen keine Rolle spielt, ist selbstredend. Wäre u. nicht, so würde jemand anderes diese Leute beschäftigen.! bleibe ich habet, daß die ©teuerleiftuug ber Filial Almosen ist, anstatt eine Steuerzahlung nach bet sähigkeit.

Der Gesetzgeber wollte durch die Filiale unb 2 verhindern, daß einige mit Kapital gespickte Un ganze Geschäft an vielen Orten an sich reißen, losigkeit im Wirtschastsleben ist eine solche N o t w e kj unentbehrlich. Gefällt es einem Filialgeichäst dadurch^ in Hessen, dann Adieu. Wer unersättlich sortwäh-i Leuten die Existenz untergräbt, verdient fein Mitins Rücksicht, selbst wenn die Steuer mehr wie 15, Reingewinn betragen dürfte. Das schäbige Mäntelchen zum Volke", dem man ja nur billig, billig TllfdÄ1 verdeckt nur den ganz Dummen die Schädlichkeit Groß-Kapitalisten. 2e b e it unb leben l a f f e n ifl satz, ohne den ein Zusammenwolmen von Menscheck H E. Krumm, Stab

Für dringende Fälle ist Donnerstag,) den (2. Weihnachtsfeiertag), sicher anzutreffen: _____________Zahnarzt Seltersweg 77^

Die nach- A p t» n I o sind von 12 Uhr niittfc stehenden Ä U 1 ul V nachts nur für dringende FÜl anzutreffen :

Am 1. Feiertag, den 25. Dezem

Dr. 9 iichner, Frankfurter Str.assSJi

Dr. Meyer hott, Süd-Anlage (a. d. Job

Am 2. Feiertag, den 26. Df-zem jUgjt

Dr. Geyer, Seltersweg 64. Dr. Floc|i,

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