Ausgabe 
19.3.1912 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

I

Meteorologischeveodachtungen der Station Giehen.

Die

Der 21

März

Mk.

45-49

83-90

48-53

85-94

40-00

84-00

t, unter»

76-78

Drucksachen aller Art

Orr» 3" CT 3

<o er ererm

3

o *2^ « Q.O CT o

-e o 2-d

<A> =

!«»§

sr

Ju

?3

sw.

UV X

<1

&

a»O o _ar> er

3

ts

ö» -

3"

2

co

a

5 7

ll

C

SC

S3

e

e

eoöDZcjss*?«»

§

«

S

SS

e

5

3

0)

sg»A o»5§(!»(nc

?s

ff j l a-a-ä-ccn7 = * s. Sa-siasS»«

s> " ö

a

<L9

39

e" (T)

5

SS

fftn 2

E;2 »

8

I D- I *7. KSaa$F

3

§?. t

s

s

?

-

8

§

a

6)

g.

c

8

^N-

3

w x

1

's

8

1

3639

30-35

17.

17.

2>rs

M2 2.r*

3942

4045

103107 91-101 83-96

77-84

73-75

72-00

7176

7786

9296

9196

liefert in jeder gewünschten Ausstattung stilrein upreiswert die Brühlsche Univ.-Druckerei

+ 11,2 ° C. + 4,6 0 C.

-< tO J?s £

a@3& w 2 3* =

75-81

70-73

S 2

Gl a

'S'. 3

8

9°

2

7678

7677

Höchste Temperatur am

Niedrigste ,

Niederschlag: 2,5 mm.

V A 2.0

8 I §

® Z

6672

6070

S a

$ 8 z §

p

8

1.

2

5

A

3

Fs

8

8

5255

50-53

bis 18.

, 18.

tib

= a

i

1

s c

D

6264

5861

53-57

4650

fO

CCPBE * § ß-ZZ?

an

45-49

42-44

n

s

>a> 5 o* $>

2.^ ä ff 5-ä

ff

es es

rt TT.

ro " q- "

LL" c ° M

59V,-61 591/,-61\

§

3 !-> in>

x.ic xriartipvctie |uv vie«) uiio övuuh uiiZ> die Gietzeuer Jleifch- und Brorpreije am 18. März 1912.

3 I §

SZ

LJ

Die Soirrtuszentrale har ueu ausiajuß ju einer Beratung auf Anfang kommender «Woche einberufen. Man nimmt an, es handelt sich dabei um Festlegung neuer Preise.

* Erhöhung der Ei s enpreise in Amerika. Aus Amerika nrirb die Erhöhung der Roheisenpreise gemeldet.

*6 <R

rr-o-Z s

a =r s

.2.« S3 3'32 or

»s'A

3.5 2. E **5

S 3 er c 3>a@

82

2 60 O = .« C

O' C O"

*e§ Fe

5.or =

s 2 - k3

3 3 f7n C

2.« ts a 2 o-2

150 S S1 er " tS k- S.P ? R - => t?

Vüchertisch.

Das Kaiser-Jrredrich-Diuseum in Berlin. 260 ganzseitige Kunstdrucke nach eigenen Origmalaufnahmen gu- sammengestellt und mit einleitendem Text (76 Leiten) versehen von Tr Cefar Fischel. (ÖanPaengl's Malerklainker Bd. VW.1 Hansstaengl's Malerklassiker sind für jeden Kunstfreund, Kenner und norscher schon länoit ein äiiyerft brauchbares Hilismittel und schätzenswertes Nachschlagewerk geworden Als neiiefter VIII. Band liegt als soeben erschienen ,Tas Kaiser-nrledrich-Astlseum in Berltit" vor. Damit ist die Sammlung der Meisterwerke der bedeutendsten Galerien Europas um einen ätisterst wertvolleti Band bereichert, denn das Kaiser-.>riedrich-Mn'euin ist in seinem Inhalt dlwchziel- bewuhtes Sainmeln so vervollkommnet, dast es die 6ntroidliiiigS- Perioden der Kunst in geradezu einziger'Abgeschlossenheit vor Augen führt, wie kaum eine andere Staatssammluiig es verntag. Ter Herailsgeber Dr. O. Fischet ist dementsprechend bei Der trefflichen Auswahl der Abbildungen vorgegangen und die schönen ganz­seitigen Wiedergaben, m einem warmen Ton gedruckt, vermittel,\ dank der hochstehenden Trlicktechnik unvermindert die eigenen Reize altmeisterlichcr Werke. Ter umfangreiche Text bietet einen klaren Ueberblict' über die verschiedenen Kunstepochen und deren Inein- andergrelfen. Die anregende Form macht es aber auch möglich, das schöne Werk als einen erschöpfenden Führer durch die Samm­lung zu benutzen. Bisher erschienen bei Hanfstaengl: München, Dresden, Kassel, London, Petersburg, Haag-Haarlem, Amsterdam

£2 fsr

Landwirtschaft

Oertliche Pferdezuchtvereine. Tie Landwirt- fchaftskammer regt zur Grüiidung örtlicher Pferdezuchtvereine, deren Tätigkeit sich nur auf kleinere Bezirke erstreckt und die sich als Zuchtziel das Arbeitspferd im belgischen Typus wählen, an. Zwei derartige Vereine, der Pferdezuchtvcrein für Echzell und Umgebung, sowie die Öcngsthaltungsgenossenschaft Maar sind bereits der Land- wirtschaitSka>n>ner angeschlossen ivorden.

dS VS

» 7^ ~ 5 *< 5

2.2-SO

L Z- 2io-5 x

37

8-H.

5=5» h=» 3 ÖD

©*

8

-r-Za

3 3 2= SS«? ZZL3 fO«

Sal-lsse

8 SlZ

= 3.Ö

45 o=' ,5-

2.® 3» ? «KZ-ZLs

M 75*2-2 er

6-8

Märkte.

F.C. Wiesbaden. Viehhof -M a r k tb e rt ch t vom 18. März. Auftrieb: Rinder 42 (Ochsen 34, Bullen 0, Kühe 8), Kälber 35, Schafe 3<>, Schweine 305.

Marktoerlauf: Allgemein lebhaftes Deschäst, geräumt.

Preis für 100 Pfd.

Lebend- Schlacht-

w -eftanblftle: fffinfttr Tlebtjtnal-ti<btrttan 160.0. prtino I >bv;p6oriflfaurer Ralf <4. unterphoipborigfairrH Natron nnitet arab. ®umml vutv. 3ft. Wasser liu.o, vlkohol 11.0 miUflon mil Zimt-, SDtanbti- unb »aiuujmabl jt r Xcsplca.

2 2. t o»

Sjf.ä g«B - Sca*

o<o \ a' as

UaIf ml?

-

F ?

M» ^o[r, j!ct an

2 Z' 's Z ? -

.äs

gat

n S1.®

O^p:

« 6)~

§. §- 8

of- JT- Jf.

© ? 3 s

L Ass a. a^

2.? " As i ai'?

!i®S e ss- 2.Z

LL^as

8I

OS

f'j E

£ 5*

s=. -«'

ZL-

5. . p

3..?

Hr.

Ter tlk rächet Sonntag virrina Stiener' noeiinal blallfir» (jieitelfl jrtimfll »irtschast flenifp«* für die J Srrlag u. Adresse «-zeig LiniWt für die 5 bis DOtm

Das 1911 fifa rollo. 9h schastsver! Lpanie missen, d lick Dom 1 anschickte, den Marsi Spanien r Einslußzoi bemächtigt Her Mar! Epanien il nach der! erklärt, Fr kafluho» sidioss in 1 Es ha und Madr rokkodertrc Spanien a wahrend ss trag mit' also inner gemacht w nien noch I für das an I wies man I konnte das |J die Festses | der marot I dulden mil «chrmals schließlich fli Gebiets üer nicht diiAgna), Menia fir sffeckc Tang ^senbahnls die Quoten matz. Tie Deutlich die Frage Morgan berührt n turnen toi ^n9 etwa ^hiedsgei^ °em künsti * «reinhi sein, ^kten und ^ttgeboren, . Än Pai K UnbQ Ü? und In Madrid Mnüber e

<em- LS ? *s-08*0=5

Voller Freude

teilen wir Ihnen mit, daß unser Otto jetzt ganz allein laust. Wir hatten anfangs des Jahres nicht gedacht, daß unser Kind noch zum Laufm käme, denn es vermochte damals, Jahr alt, noch nicht sich ohne Hilfe aufzurichten. Besorgt um daS Kmd, gaben wir ihm eine Zeittang Ihr bekanntes Kinder» KräfngungsmiUel

SCOTTS Emulsion

und konnten in der Tat bald merken, daß Otto allmählich zu Kräftm kam. Wir sahm deMlich, wie seine Knochen kräftiger wurden; der Appetit wurde vorzüglich und bad Aussehen deS Kleinen von Woche zu Woche frischer. Sobald er sich seiner Kraft bewußt war, begann er seine Gehversuche. Heute läuft er munter umher und nimmt seine Scotts Emulsion gerade so gern wie am Anfang.

<®a) $. Cdretber, Rubi bet Hatzlebev. Mran, ». Stpt. 1910.

Beim Einkauf dettange man ausbrücklich Scotts Emulsion. Es ist die Marke .Scott*, welche, seit über 30 Jahren einaestihrt, für die Güte und Wirkung bürgt.

ecottl Omulfton wird Don uni ausschltetzltch im groß» Dtrtautt. unb ;war x\t lose nach Vewtchl ober Mah. lonbern nur In verfiegelku Original flaschen in Norton mit unserer Schutzmarke Milcher mit bem Dorsch). Scott Bowne. V >11. b. H., Franttnri a. M.

= Zo® = *n

< -v dkl e

W v,.'T0tm

Mi

^Ohie

N-

^CT>2

Ochsen.

Dollflefsckige, ausgemäslete, höchsten Schlacht­wertes im Aller von 4-7 Jahren ....

Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . Junge, sieiscbige, nicht auSgemästete und allere auSgemäslets............

Bullen.

Vollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . .

Dollsleischige, jüngere

Jari en. K ü h

Vollfleifchige ausgemästete Färsen höchsten

Schlachtivertes

Dollfleifchige auSgemästete Kühe höchsten

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

Wenig gut entwickelte Färsen ......

Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut ent- wickelle jüngere Kühe Alästig genährte Kühe und Färsen St äl b ec.

Feinste Mastkälber

Mittlere Mast- und beste Saugkälber ....

Geringere Atasl- und gute Saugkälber . . .

Geringere Saugkälber o dj a i. Weidemastschase:

Mastlämmer uni) Masthammel Schweine.

Vollfleischige Schweine von 80100 kg Lebend­gewicht

Vollfleischige Schweins unter 80kg Lebendgewicht

Bollfleifd)ige Schweine von 100120 kg Gebend- pewichl 60^-62

Vollfteljchige Schweine von 120150 kg Lebend- geivlchl 58-591/,

Feuschweine über 150 kg Lebend gewicht . . 577,-00

*p

14 5 f 8&O

Gericb.Lsaal.

L. Grünberg, 17 März Wie der Gießener Anzeiger seinerzeit mitteilte, ist am 6. ü Ft ober 1910 abends, der wegen seines Humors weit über die Grenzen Oberhessens bekannte Gast­wirt und Metzgermeister Ehr. Wagner, als er abends mit seinem Fuhrwerk von Beltershein heimkehrte, und die Schienen der Eisen­bahn Butzbach-Grünberg passierte, von dem ohne jede Vorsichts­maßregeln aus dein Bahnhof Grünberg rückwärts zurückfahrenden Personenzug überfahren worden. Wagner wurde damals sehr schwer verletzt. Außer einem Rippenbruch und einem Beinbruch hatte er schwere Quetschungen erlitten und der linke Unterschenkel mußte wegen der Gefahr einer Blutvergiftung amputiert werden. Wagner hat die Vutzbach-Grünberger Eisenbahn wegen einer jähr­lichen Rente von 1500 Mark verklagt. Das Amtsgericht Grün- berg hat jetzt durch Urteil den Anspruch des Verletzten dem Grunde nach anerkannt. Es soll jedoch die Höhe der Rente durch ein besonderes Verfahren festgestellt werden.

~ Lauterbach, 18. März. Vor dem hiesigen Schöffen­gericht wurde der frühere Rechtsanwalt Dr. H. ljetzt in Großen­lüder wohnhaft) auf Grund des § 360 pos. 8 des R.-Str.-G.-B. zu 50 Mark Geldstrafe oder 10 Tage Haft verurteilt. Er hatte gegen einen Strafbefehl Einspruch erhoben, in dem ihm zur Last gelegt wurde, am 18. November 1911 in einer an Großh. Staatsanwalt­schaft Gießen gerichteten Anzeige auf dem Briefumschlag, sowie durch einen Stempelaufdruck auf der Anzeige selbst, sich des Titels .Rechtsanwalt" bedient zu haben, trotzdem er vor dem Ehreu- gerichtshof zu Leipzig am 28. Oktober v. I. von der Ausübung deS Berufes als Rechtsanwalt ausgeschlossen wurde. Auch soll auf dem Schild seines BureauS noch nach dem 28. Oktober der Tstel ,Rechts­anwalt- gestanden haben. Der Angeklagte behauptet, er habe nach dem 28. Oktober in den Zeitungen veröffentlicht, daß er nicht mehr Rechtsanwalt sei, und seinem Bureaupersonal Anweisung gegeben, auf den Briefumschlägen den Titel Rechtsanwalt durchzustreichen oder einzuklammern. Aus einer Anzahl Schriftstücken, die aus dem Bureau deS Angeklagten bei dem hiesigen Amtsgericht und bei Rechtsanwälten eingegangen waren, wurde festgestellt, daß au* diesen der Titel ^Rechtsanwalt" lediglich cingeklammert war und daß auf dem Schild seines Bureaus erst auf Aufforderung durch die Gendarmerie zwischen Namen und Titel auf einem Blatt Vavier mit Blaustift .früher" geschrieben worden war. Tas Gericht hielt die Einklammerung des Titels Rechtsanwalt nicht für genügend. Auch die Einfügung des Wortes .früher" wurde für nicht genügend angesehen. Tie Berufung wurde deshalb kostenpflichtig verworfen.

~ 25®'=

s § 5,

Z g?I«3g-S Isa-

-.ZZ-A £ =2 = o

2 . e .

L». 1

8- 8- a- 8

oa.= tifOTTDo r«

c S §f@

gewicht

Mk.

?S en 3

handel.

Bon bet internationalen Zuckerkonferenz.

Brüssel, 18. März. Nach bem offiziellen Kommunique hat der ständige Ausschuß der Internationalen Zuckerkonferenz mn letzten Sonntag zwei Sitzungen abgehalten, nach deren Be­endigung die diplomatischen Abkommen von den Re- gierungSdelegierten unterzeichnet nnrrben. DieKon-< vention vom 5. März 1905 ist dadurch für eine Zeitdauer von 5 Jahren ab 1. September 1913 erneuert worden. Das außer­ordentliche Exportkontinent, das an Rußland bewilligt wurde, ist für die Campagne 1911/12 auf 150 000 Tonnen festgesetzt und für die beiden folgenden Jalhre auf je 50 000 Tonnen. Um die sofortige Ausführung dieser Dispositionen zu garantieren, ist man übereingekommen, die neuen Arrangements schon vor dem 1. April ratifizieren zu lassen. Nach Schluß der Verhandlungen hat der belgisckn, Minister des Aeußern Davignon persönlich den Mitgliedern der internationalen Konferenz seine Glückwünsche zur glücklichen Beendigung chrer Arbeiten überbracht.

äs'

ih

-3 3 a^

2 2 2, g l

5 5 2.^ 2

» -4 2

5 2. 3.

MW»11!

»Q

ST»' 5 ®* 3 ® s 3

= (J) . ® (v>a a a s* d* ©a , a*

. p

D er o, 3 s a

ts ts ts ts e se e»

2'- £ 2 %

2 ~ 2- = 2 5 2. »' cd 2 co

tt»:

2-

?2L S

-^.2

s rrö§ 2d1 2-2. o 3 5 3 2 q s; a <HS.'^2®s

"'S* &Q

TUo X 3

g-r esa «® S2 2 28'?

Q.UD -5 "» 3 w2§o2.2g» - 5 = ft - ^-o1

s 3 ~ _ ft Ä

ct c ® 'S §8 2l5jS5!

2 2 « S S ® "

8

ts

t»

Ä e

OD

s

Echlachtviebpreise in Frank f u r t a. Ai.

iZleifchpreife hi Gießen

Ochsen

Kälber Schweine

50 Kg. Schlachtgewicht 8198 Mk.

', Kg. Schtachtgw. 93-108 lf.

*/, , r 7578 ,

'/, Kg. 86-94 Pfg.

V, , 8488 , . _ 64-86 ,

®etreibeprcife in Mannhei nt

Brotpreife ui Gieße n

Weizen 1U0 Kg. 22.50-oO.OO Alk. Roggen 100 Kg. 19.50-00.00 Mk.

1 Weißbrot z Kg. ü- xnq., ISchwarzbrot 2 Kg. 54 1-fg.

März

1912

Barometer aiü 0* reduzten

i?

is

Absolute Feuchtigkest [

Relative l

Feuchtigkeit V

R C

Windstärke l:

ffxtz !5 = I

Wenn

18.

H

29,6

10 2

6,3

68

SE

4

8

Sonnenschein

18.

r»

.27,2

83

67

82

8

2

10

Regen

19.

36

-27,9

7,4

6,1

79

SW

2

8

Lew. Himmel