Die heutige Nummer umfafet 10 Seiten.
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i sch en Einwohner auf den eroberten Inseln verkündet. Zwei- 1 jellos arbeiten die Italiener in den letzten Tagen nicht
| Türken, die eben noch in der stammet sich für den Krieg I bis aufs Messer festgelegt hatten, werden wieder ängst- | sicher. So wird die Abberufung des deutschen Botschafters I, jyrbrn. v. Marschall so gedeutet, als ob Deutschland die F schützende Hand abgezogen habe und den Italienern und ! Küssen Borschub zu leisten gedenke. Dazu tarn einige Beunruhigung wegen der Zusammenziehung russischer Truppen und der gefährlichen Nähe der russischen Schwarze
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leiten verursachen. Auch rechnet man damit, baß Die Temperatur 35 Grad Celsius nicht übersteigen werde.
dem „Bund" ungeschickt... ..... -------- , ...... - - -
lobbe an seinem sicheren .-strich und leinen stimmungsvollen
— Bom Museum 1 8 1 2, In Moskau ist man eifrig mit der Organisation des großen „Museums für 1812" beidjaftigt, dessen Eröffnung die geplanten großen Feiern zur Erinnerung an den russischen Feldzug Iroiien soll. Bon allen Seiten slrömen Reliquien uiw Gaben für das Museum herbei: von ausschlaggebender Bedeumng aber ist, baß alle russischen Staatsmuseen unlT städtische Alterrumssammlungen sich bereit erklärt haben, das, neue Moskauer Museum durch die Ueberweisung besonders wertvoller Stücke zu unterstußen. Die Petersburger Kasan-Kathedrale wird dem Museum 1812 die 115 Standarten und F-ahnen überlasten^ die während des russischen Jtriegeo in die öänbe der Russen gefallen und: ebenso werden dem Museum von 1812 100 große Stadtschlüfsel überwiesen: die Schlussel der Städte und Festungen, die in den Stampfen des Jahres 1813 und 1814 von den Russen erobert und eingenommen wurden. Ter Stadtrat von Moskau: hat auch den Plan gefaxt, eine Abordnung nach Lalle zu schicken, um hier die Ueberrcüc des russischen Generals Newierewsky nach Moskau zu überführen, wo er in heimischer Erde ein neues Grab finden soll.
— Eine Sometenstatistik. Seit dem 16. Jahrhundert sind nach einer neuerdings ausgestellten Statistik 376 Ko< meten entdeckt worden. Bon diesen 376 waren 106 periodisch, unb 19 sind bei mehr als einer Wiederkehr beobachtet wmden. Nur 56 waren für das unbewaffnete Auge sichtbar, und sieben waren auch bei vollem Tageslicht zu erkennen. Die meisten Kometen sind von der Sternwarte in Marseille entdeckt worden, und zwar nicht weniger als 64; bann kommt Pans mit 46 Entdeckungen, und hierauf öfenf, Florenz, Lick, Nizza und Berlin mit 12—16 Kometenentdeckungen.
— Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schäft. Tie Eröffnung der bayerischen Landesgewerbeschau 1912 sand am Samstag in Gegenwart des Prinzen Ludwig als Vertreter des Prinzregenten und emerjiberaud glanzenden Festversammlung in M ü n ch e n statt. — In S t u 11 - gatt ist Proiessor Str autle, der langjährige frühere Vorstand des Kupferinchkabinetts, im Älter von 78 Jahren g e ft o r b e n. —. In Strastburg ist der als Schulmann bekannte Gehnmrat Professor 2 chr i ck er , 74 Jahre alt, g e ft o r b e n. — In ar» i dl a u ist der polnische Schriftsteller B o r e s l a io P f.e s g c» Üorbcn. — Am Sonntag wurde am 150. Gebunsag des Philosophen Johann Gottlieb Fichte in Rammenau, dem Geburtsort Fichtes, fein Denkmal enthüllt.
Narurschilderungen.
Ebenso ist £. Grill in Gießen nicht unbekannt. Vor kurzer Zeit erst waren einige feiner großen Temperalandschaften zu einer Ausstellung hier vereinigt, die wohl jedem Beschauer einen seltenen Hochgenuß geboten haben. Auch diesmal bringt er Landschaften, die sehr einsack, fast monumental gehalten sind wie „rin Ulmer Stadt- turm". Aber in Erinnerung an jene gewaltigen Ternperagernälde fühlt man doch, baß auch hier das Bessere des Guten Feind ist.
Die Bilder von T. Staschus sind ruhig und breit gehalten wie es- der- Technik des Holzschnitts angemessen scheint unb beliebigen darum mehr als die weniger einheitliche Wiedergabe auf den Blättern von X). Schultz.
F. Hochs Rabiernabel hat eine überaus anmutige Landschaft „Sommeriag" geschaffen. Weniger geglückt ist die farbige Zeichnung „Eifellandschaft", bei der der Eindruck der Tiefe mangelt.
Es ist nicht möglich, aus der Fülle des Gegebenen jebem Einzelnen zu seinem Rechte zu verhelfen. Herausgehoben fei nur noch das Heine Aquarell von R. Sieck „eerblt", das zu dem Reizvollsten der ganzen Ausstellung gehört. Tas nt so zart unb poetisch empfunden, hat etwas so frühlingshaftes mit seinen weißen Biricnstammcn und seinem braunen Griindton unb zeigt, troß des kleinen Formats, solchen Blick für das Wesenhafte, daß man immer wieder vor dies Kunstwerk zurück teilten möchte, um es, losgelöst von den vielen andern, still zu würdigen. Ucber- IjauPt verstärkt diese Ausstellung wieder den Eindruck, daß man Werke der graphischen Kunst am liebsten einzeln und nicht mit so vielen gemeinsam betrachten soll. Etwa so, wie man ein gut illustriertes Bum genießt: Blatt für Blatt — und dazwischen lauscht man ihrer Geschichte.
— Tie 19. Hauptversammlung der deutschen Bunsengesellschaf t in Heidelberg wurde am Freitag fortgesetzt. In den Rad-mittagsiitzungen folgte eine lange Reihe sachwissenschaftlicher Einzelvorträge und Verhandlungen. Am Samstag vormittag wurden die fachwifsenschaftlichen Vorträge bis llf Uhr fongefeßt. Dann folgten die geschäftlichen Verhandlungen, in denen anstelle des peritorbencn Geheimen Kommerzienrats Dr. v. Br und-Ludwigshafen, Professor Tr. Beruthsen-Mann- heim in den Ausschuß gewählt wurde. Tie nächnjährige Tagung findet anfang August in Breslau statt.
— Ein Riesentnnnel. Ende des vergangenen Jahres sanden zu Tiflis Verhandlungen über den Bau eines Eiscnbahn- tumieis durch den Kaukasus itatt, der im Anschluß an die rus- sischen Kaukasusbahnprotekte ausgeführt werden soll. Jxr wird der längste Tunnel der Welt werden. In der Trasse Tiflis-Wladi- kawkas gelegen, soll er bei einer Länge von 23,5 Kilometer in einer
Dciitfdio tteicy.
2er m a i f e r sandte an den .H a ni b n . g e r B Niger- m ei ft er Tr. Burchard zur 2^jährigen Wiederkehr des Tages, an welchem dieser zum BevollntäMtigten des Bundesrates ernannt wurde, ein GlückwnnsMl.tt.gramn'. und ließ durch den preußisck-cn Gesandten ein besonders schönes Srchidcenarrangcmcni überreichen. Vom Bundesrat ging ihm eine außerordentlich schöne Blumengabc unb ein in sehr freundlichen Worten gehaltenes Glückwunsch-' schreiben zu. Auch der Reichskanzlei und eine Reihe Bun- desratsbevollmächligter sprachen dem Bürgermeister Glückwünsche aus.
Ter Build es rat stimmte der Vorlage betreffend oen Entwurf zu einem M i li t ä r lu f 1 sa h r fü r s o r ge- gesctz zu.
Ter Ausschuß des Vereins der deutschen Zucker- industrie beschloß eine Erklärung, in der gegen jeden Versuch protestiert ivird, die Herabsetzung der Zuclersleuer, worauf die Zuckerindustrie, die Landwirtschaft und die Konsumenten em gesetzlich festgtl.gtes Anrecht haben, abermals hinauszuschieben und von schivet erfüllbare» Bedingungen abhängig zu machen.
Die „Tägliche Rundschau" meldet: Wie verlautet, will die r e i ch s l ä n d i s ch e Kammer in besonderen Anträgen eine eigene Selbständigkeit, volle Selbständigkeit des Landes und die Strafaushebung für aufrührerische Rufe und Zeichen fordern.
Tie „Berliner Morgenpost" meldet: In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß der Abg. Kämpf wahrend oer Vertagung fein Reichstagsmandal nieoer- lejcn wird, da nach dem schristlichen Bericht des Wahl- prüsnngsausschufses dem Sozialdemokraten DüweU 19 Stimmen von den 5588 Kampfs zu seinen 5575 zuzuzählen sind. ‘
Tie Nalionalliberalen stellten für die Reichstagsersatzwahl im Wahlkreis S aa r b u r g -M e rz t g- SaarlouiS als Kandidaten den Bergmann Otto B r ck aus Saarbrücken auf.
Ausland.
Tie schwedische 2. Kammer beriet den sozialdemokratischen Antrag, Schweden solle sich dauernd neutral erklären. Ter Antrag war von dem zuslänbigen Ausschuß zur Ablehnung empfohlen worben. Ter Minister be§ Aeußern sprach sich gegen bie permanente Neutralisierung Schwedens aus unb betonte, bie schwebische Regierung halte unverbrüchlich an der Neutralitätspolitik fest unb beabsichtige auch in Zukunft wie bisher sich außerhalb der herrschenden Gegensätze in der Weltpolitik zu halten. Schweben sei aber andrerseits bereit, seine Neutralität mit allen ihm zu Gebote stehenben Mitteln zu verteidigen. Er hosse, daß diese von den früheren Regierungen Schwebens lange Zeit befolgte Neutralitätspolitik bie weitaus überwiegende Mehrheit bes Volkes unterstütze unb auch in Zukunft für die schwedische Regierung unb bas schwebische Volk bestimm mend sei. Tie Rebner ber verschiebenen Parteien schlossen sich diesem Festhalten an der traditionellen Neutralitätspolitik an, worauf der Antrag ohne Abstimmung abgelebt wurde.________
Rom, 20. Mai. Ein Funkentelegramm des Admirals Ameglio meldet, oaß er gestern das Kriegsschiff „Regaso" absandte, das bie Besatzung der Inscl Syni zur Uebergabe auforberte. Tie türkischen Behörden wurden von der Insel zurückgezogen, deren Verwaltung einem Bürgermeister mit seinen Beamten übertragen werden solle. Syni sei durch Handelsbeziehungen mit Rhodos verbunden, die unmöglich unterbrochen werden dürften.
Die Kriegslage.
Nach dem Sieg des italienischen Generals Ameglio über die türkischen Truppen auf der Insel Rhodos hat die italienische Regierung dort einen Zivilgouverneur eingesetzt, gleichzeitig wird als Gegenmaßregel zu der Ausweisung der Italiener aus der Türkei, wie iie der türkische Ministerrat neuerdings beschlossen hat, die Ausweisung der türki-
Keerflotte in den türkischen Gewässern. Außerdem befürchtete man in Konstantinopel, daß Rußland wegen der Dardanellensperrung Entschädigungsansprüche stellen toerbe, was aber von der russischen Regierung in letzter Stunde dementiert worden ist. 9hm hat sich wieder eine lebhafte Deutschenhetze am Goldnen Horn in Bewegung gesetzt, die ihren Ausgang von Paris zu nehmen scheint. Der römische Berichterstatter des Pariser Blattes „Excelsior" ver- breitete das Gerücht, Teutschland wolle nach dem Friedensschluß die Insel Rhodos beanspruchen, da cs bisher leer ausgegangen sei. Ernster ist schon die Tatsache, daß int rlonstantinopelcr „Tanin" der frühere Minister Hallt Ba- bansade die Befürchtung ausdrückt, Deutschland und Rußland ständen int "Begriff, eine wirtschaftliche Teilung Der Zürfei vorzunchmcn. „Jkdam" spricht ähnliche Besorg- nt*c aus. Da zeigt sich sckjvn heute, wie >vichtig es für die deutschen Interessen ist, daß in Konstantinopel ein
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N,"- «kfan r 09te^le nicht polizeilich! ?
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)c(aufeit. Es heißt darin: Nachdem^ General Ameglio er- ahrcn, daß der Feind auf den St. Eliasberg sich zurückzuziehen beabsichtige, faßte er den Beschluß, ihn bei Psithos cinzuschließcn, um ihn an der Bildung von Banden zu hindern und ihn zum Entscheidungskamps zu zwingen. Nachdem Ameglio seine OpcrationsbastS verstärkt und eine angemessene Besatzung zurückgelassen ly-atlc, brach er plötzlich am 15. Mai sieben Uhr abends mit allen Truppen, die in drei Kolonnen eingeteilt wurden, auf. Tic Haupt- kolonne, die Ameglio pcr,önlich befehligte, wandte sich zu Lande nach Psithos auf einem ermüdenden, 40 Kilometer langen, durch gebirgiges Terrain führenden Marsche.
Tie beiben anderen Kolonnen landeten in den Buchten von Malavarda am ber Westseite unb Malona auf ber Ostseile ber Insel. Mit Hilfe ber Marine überroanben sie bie Schwierig- keilen der Lanoung in finsterer Nacht ohne Monbschein unb bei gelölchten Lichlern an der offenen feinbltdien Küste. Tie beiden Kolonnen marschierten durch schwieriges gebirgiges Gelände etwa 3U Kilometer auf Psithos. Am 16. Mat 9 Uhr früh vollzog sich die tattiiche Verbindung ber drei Kolonnen mit größter Ge- nauiglcit. Ter b u r d) bie plötzliche Umzingelung überraschte Feiub versackte wiederholt energiid) in ber Richtung aui Maloy et ra durchzubrechen, wurde jedoch von den Beriaglieri zurückgeworsen. Ta er jid) aud) nicht auf Kalomena zuruaziehen lonnie unb von ber Schistsarnllerie beschosien wurde, niad)te er einen Gegenangriff. Ta er jebod) von den Benag- lieri bedroht, in der Front von den Alpeniägern unb Füselieren bedrängt und in Der linken Flanke von dem Feuer zweier rne- birgdbatiencn angcgriifcii wurde, war er nicht imstande, sich im Torf zu verschanzen. Ter Feind leistete jedoch tapferen, verzweiielten Wiberstanb. Als er sich schließlich verloren iah, zerstreute er sich auf ben Berg Leutvvoba zu und tonnte noch eine Gebirgsbatter.e am Fuß des Jergcd Leutovoda aufsteilem Endlich zog sich Der Feiito aber in wilder Flucht zurück. In den Schluchten von Maritza bot abends 11 Uhr em t u r k i s ch e r P a r l a m e n - t ä r Die Uebergabe an, die zu Den bekannten Bedingungen ftaitianb. Gefangen wurden 33 Offiziere, Darunter Der Oberbeiehlshaoer, u n d 9 5 0 So l d a t e n, die sich bereits auf dem Wege nach Italien befinden. In den Besitz der Italiener gelangten ferner ,ea,s Gebtr. sgeschüge mit Munition unb IKaul- cf ein, 200 Patronen unb ungernhr <Uü Gewehre. Äußerbem fand mau noch Gewehre m Den Schluchten von Psithos. Tie Ausdauer der Soldaten, die nad) einem vielstündigen Marsch nod) neun Stunden kämpften, war bewundernswert. General Arnaglio gelang cs, 200 Verbrecher wieder eiitzufangen, welche von den Iungtürken beim Verlassen der Insel Rhodos freigetassen worden waren, um den Italienern Schwierigkeiten zu bereiten.
Ausweisung oer Italiener.
Konstantinopel, 20. Mai. Der Ministerrat beschloß die Ausweifung sämtlicher Italiener, außer Arbeitern, Orbensgeistlichen unD Witwen. Ten Ausgewiesenen würbe eine vierzehntägige Frist gewährt.
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Wenn SonzessioniM m, die rechtswidrig oder wck nen sie doch nicht von heuü werden. Die Regierung k und bei einem ßrofen lei n, sie abzuschasftn- In tereits ein erhalten uns abwartenk, Belgiern zur Werung ^ deutschen ^le*be% erhoben und werben (Beifall).
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Die Ausstellung Oes Eichener Aunstoereinr.
Von Paula Messer-Platz.
I Was uns ber „Bund zeichnender Künstle r" beschert, fit nicht etwa, wie das weitere Publikum meinen konnte, mir eine Ausstellung von Bleistift- und Kohlezeichnungen, 'sondern außer bem Cclbilt) ist so ziemlich iede Technik: Radierung, Lithographie, ; Holzschnitt, Gouache, Pastell und Aquarell vertreten, oreilid) fciegt die schwarz Weißkunst vor und der Besucher, der nicht sthon durch eigenes Schäften ober durch spezielles 3niereile m die Reize ber „Griffelkunst" eingeweiht ist, wird wohl nickt m dem Maß ton dieser Ausstellung angezogen werden wie vielleicht von Trüberen.
H Anners Radierung „Winternacht" erinnert lebhast an jrvanische Tuschzeichnuiigen, wie seine Begabung uberl)aupt sich lem feinen Detail zuzuwenden sdieint. Das tornrnt noch mehr zum Vorschein in feinen Aquarellen, z. B. tm „Blumenweg , to ein kleines Stück blühenden Lande-s duftig, luftig und lustig lmgezaudert liegt. . ~ „
Realistischere Töne schlägt E. Sieber mann an. Seine 9ilber, besonders das „Interieur" unb „Dinkelsbühl im S?erbit nben in ihren falten Farben eine so kräftige und vornehmliche Sprache, wie man es sonst bei Aquarell nicht gewohnt i)t.
Was die Kraft und Realistik betrifft, ,o wird er allerdings lon E. Oßivald nod) überholt, dessen ganze Art jrcilid) )d)on ntbr ins humonsftsche, groteske überschlagt, und denen icharte sitcobachtungsgabe und Deck-Manier ihn zu einem ..htarbeiter der , Tugend" ober des „Simplizissirnus"^ prädestiniert.
.Ein feinsinniger Radierer nt L). xillberg. «eine „alte riiche" hat etwas so felbftoerftänblid) Ruhiges in ^chntk und Stmtmung, Daß das Blatt jedem geiallcn wirb. Weniger Beu all trifte das Bild „Erlkönig", finden, bet dem die Konwoiition n.cht las Aufregende, Geisterhafte, Fliehende und Zerangstigte des 2l»emas unterstützt. Tiefer Erlkönig mit leinen Töchtern Nt entschieden zu gemütsruhig, und daß iie ichweden, will man ihnen •4t d) nicht reckt glauben. Eine viel benerc Bilbwirkung er »ult tcu „schlafende Hirtenknabe". Hier sieht man, iva-.- ber reinen ar.icnfünft der Radierung an malerischer Wirkung abgeroonnen v ine rben kann, wenn die Technik des Aquatinta ne unteritußt.
Eine nad;bentlid)e Art Ixiben dte Radierungen von L. ^t u r ck. Umvilltürlid) läßt man sich von seiner speziellen Ausdrucksweiie gegangen nehmen, grübelt ihr nach unb empltnbet, daß sie ganz :ont selbst zum „Exlibris" Ähren muß. der Lat ist
f beir Künstler diesen Weg schvil gegangen.^ Er )d>eint un5 Dier mehr am Platz als der schweizer R. schaupv, d».nen Lr- i Iritis" nicht so viel Tiefsinn ime Bürcks Arbeiten verraten, ixi- iegen eine weit dekorativere Wirkutig bauen. Lv i!t aum 'ein .(Entwurf zu einer Altarnische" der Ausfluß einer groß lebviiDcn, ;t«rß und einfad) luiebcrgcbenben Natur, rote ja überhaupt Die nabernc Schweizer Künsl sich dieser sftlisierten V.eretnlgdjung | »’jneigt.
deutscher Diplomat sitzt, der folck)es Ränkespiel durchschaut unb durchkreuzt.
Wir erhalten heute folgende Meldungen:
Konstantinopel, 20. Mai. Tie Pforte übermittelte ber deutschen Botschaft eine Liste von 96 k Italienern, deren Ausweisung beschlossen worden !ijt. Es befinden sich darunter ein Vizekonsul, ein Doktor, ein Ingenieur und zwei Kaufleute.
Die letzten Kämpfe auf Rhodos.
Rom, 20. Mai. lieber den Kampf bei Psithos ist Lein ausführlicher Bericht des Generals Ameglio ein-
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vormittags 9 Uhr. vudingen: Fernsprecher Nr. 269 Hefchäftrftelle vahnhofstrahe 16a. Anje.gentcst: H. Beck.
Ist es beabsichtig, h 1 8U errichten? ferr.tr zu der Snregun: lg und Rechtihiltr 1 ungeschickt. General Ameglio hat nur zehn Tage gebraucht, 'errriut = Sm?*- ■ um auf bec zerklüfteten Insel Rhodos den Feind auszu- iaaten bon Nori. B leben, zu schlagen und zur Uebergabe zu zwingen. Die I. bah der Songoftaat ] und Monopolcr
Kongoakte derstosie« g zu tun, um eine loyale le zu erreichen?


