in fliei enrgegeü, der mit mehreren Militärkapellen und vielen Fahnen angerückt toar. Hinter dem Kaiser, der ununterbrochen salutierte, standen die vier anwesenden Söhne. Den Kriegern schloß sich die Kieler Ingendwehr an. Nach dem Vorbeimarsch sprach bei; Kaiser eine Reihe von Veteranen an.
Deutsches Reich.
Der König von Preußen bestätigte durch Erlaß vom 19. Juni die Wahl Wermuths zum ersten Bürgermeister von Berlin unter gleichzeitiger Verleihung des Titels Oberbürgermeister.
Eine Reise des Reichskanzlers nach Gastein, die in der Presse angekündigt wurde, ist, wie die „Reue politische Korrespondenz" schreibt, zwar noch nicht endgültig beschlossen, scheint ober wahrscheinlich zu teilt. Ter Kanzler weilt gern int Hochgebirge und würde in Ctkiftcin auch Gelegenheit zum Kurgebrauch haben. Was im Anschluß an die Möglichkeit einer Gastciner Reise über eine Zusammenkunft des Reichskanzlers mit dem öfter reichisch-ungarischen Minister des Auswärtigen G r a f e n B e r ch t - hold berichtet worden ist, beruht einstweilen nur aut Kombinationen. Bestimmte Verabredungen sind noch nicht getroffen.
Zur Spionageaffäre des russischen Hauptmanns Koste witsch wird noch eine Verhaftung gemeldet. Tie „Berliner Morgenpost" schreibt: Tie Verhaftung des aktiven russischen Artilleriehauptmanns Kostevitsch unter dem dringenden Verdacht die Spionage, hat, wie wir fairen, aut den Bericht der hiesigen russischen Botschaft hin, zu einem Depeschenwechse! zwischen der Regierung in Petersburg und dem Berliner Auswärtigen Amt geführt. Hauptmann Kostevitsch hat gegen seine Verhaftung pro- testiert und erklärt, er sei offiziell von dem russischen Kriegsministerium zu Studienzwecken nach Deutschland gesandt worden. Er habe sich auch hier oftiziell bei den in Betracht kommenden militärischen Behörden gemeldet und keineswegs Spionage getrieben. Wie wir hören, ist gestern noch eine zweite Verhaftung wegen Spionage-Verdachts erfolgt. Ter Verhaftete ist ein junger Russe und war in einem Gesclräft in der Leipziger Straße au- gestellt. Ob die Verhaftung mit der Spionageaftäre des Hauptmanns Kostevitsch zusammenhängt, ist ungewiß, da von den beteiligten Behörden in der Affäre begreiflicherweise strenges Stillschweigen beobachtet wird.
Ausland.
Die italienische Kammer genehmigte mit 161 gegen 43 Stimmen die am 13. Oktober 1909 zu Bern unterzeichnete internationale Akte betreffend den .Rückkauf der Gotthardtbahn seitens der Schweiz.
Aus London wird gemeldet, daß Feldmarschall GeorgWhite, der Verteidigervon Ladysmith, gestorben ist.
Der russische Gesandte in Athen, Swerbejew, wurde zum Botschafter in Berlin ernannt.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 25. Juni 1912.
Das erste Sommergewitter.
Schwere Gewitter, verbunden mit heftigen Blitzschlägen gingen in der Nacht auf Montag über dem Lahntal nieder. Während hier das Unwetter sich nur in mehreren starken Gewittern mit heftigen Regengüssen äußerte, kommen aus der Nachbarschaft Nachricksten über Blitz- und Wasserschäden.
In Heuchelheim z. B. schlug der Blitz in den Kirchüurm ein. Zum Glück war es ein kalter Schlag, sonst hätte leicht in dem Holzwerk des TurmeS Brand entstehen können. An den zertrümmerten Schicfcrplatten und Balken kann man deutlich die Spur des Blitzes wahrnchmen. — Auch auf dem Abendstern schlug dec Blitz in einen Schornstein, der aber nur wenig beschädigt ist. Tie Gewitter brachten uns schwere Regen, die jedenfalls auch an der Frucht und dem Heu Schaden angerichtet haben.
Im Biebertal richtete das Wetter große Verheerungen an, deren Schaden sich noch nicht ganz ermessen laßt. Die Fluten kamen mit großer Macht von den angrenzenden Höhen, daß Wiesenflächen, Gärten und Getreidefelder überschwemmt wurden. Vor allem wurden die Kartoffel- und Gemüscäcker in Mitleidenschaft gezogen, die Bauerde wurde an vielen Stellen weggerissen und die Pflanzen blvßgelcgt. Die Bicbertalbahn tonnte an der „Amtmannsmühle" nicht weiter, ihr Gleis war hier vollständig mit Steingeröll übcrschMlet, die Abcndzüge erlitten Verspätungen. An der neu erbauten Vetzvergcr
Tiesen Maßstab wendet Linke nun auch auf andere Sterne an. Unsere Nachbarplaneten Venus und Mars sind 120 Mal und 150 Mal so weit entfernt, wie der Mond, so daß die kleinsten Gebilde, die wir aus "ihnen erkennen können, 12 und 15 Kilometer Ausdehnung haben müssen. Auf der Sonne, die 400 Mal so weit entfernt ist wie der Mond, sehen wir nur Gebilde Von 40 Kilometern, und bei dem Neptun, dem fernsten Planeten des Sonnensystems, der 1200 Mal so wett entfernt ist wie der Mond, müßten sichtbare Gebilde schon 1200 Kilometer groß sein, also etwa ein Drittel so groß wie der Mond selbst. Geht man 8ii den Fixsternen über, so sieht man, daß das Dinge mit Hilfe des Fernrohres aus ihrer Oberfläche nichts mehr untersä-ciden kann, denn die nächsten Fixsterne sind 200 000 Mal so weit von der Erde entfernt wie die Sonne, und roenn* man selbst durch das Fernrohr Vergrößerungen von 5000 erreichen könnte, so müßten die Fixsterne bie Sonne noch gewaltig an Größe übertreffen, wenn wir aus ihrer Oberfläche irgend etwas unterscheiden wollten. Jrgeno eine Gestalt haben die Fixsterne für das menschliche Auge nicht. Trotzdem können wir Beobachtungen aus ihrer Oberfläche machen, weil sie sehr starkes Licht aussenden. Ein verschwindeich ueiner leuchtender Punkt, den das Auge seiner Größenausdehnnng nach nicht mehr wahrnimmt, wird doch erkannt, wenn er starkes Vicbt aussendet.
Ohne die Mitwirkung der Lichtstärke könnten wir z. B. die Marsmonde, die 1877 entdeckt worden sind, nickst sehen. Mit Dnrchmefsern von 8 und 9> Kilometern bleiben sie hinter der Aus dehmtng von 15 Kilometern zurück, die oben als Grenze der Wahrnehmbarkeit ber Gegenstände auf dem Mars berechnet worden ist. Ihre Lichtstärke täuscht das Auge über ihre Kleinb.il hinweg. Bei den Fixsternen, die noch viel fall er sind, zeigt sich dteS in stärkerem Maße. Ihr Sicht braucht in vielen Fallen Jahrhunderte, um uns zu erreichen, und doch fefam wir sie. Tie Milchstraße, die 22 000 Lichtjahre von uns entfernt ist, sendet ihre Lichtstrablen zu uns über eine Strecke von i)> . Billionen Kilometern: der Andromedanebel, der vielleicht 20 mal so ioeii entfernt ist, schickt sein Lickst 1250 000 Billionen Kilometer weit zu uns, und von dem Spiralnebel in den Jagdhunden, der noch 300mal so weit entfernt ist, legt das Lickst zu uns in 6>.. Millionen Jahren 61-'.» Trillionen Kilometer zurück. Tiefe ungeheuer weit entfernten Gebilde des Himmels vermag unser Ange noch zu erkennen, und so kamt man mit Recht sagen, daß wir unendlich tief in den Himmel hineinsehen können.
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— Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- scha ft Die 3. öffentliche Tagung des Internationalen V c r e i n s f Ü r m e d c z t n i s ch e P s n ch o l o g i e und P ' u ch o t hcrapi e wird am 8. und 9. September m Züri ch in unmittelbarem Ansckstuß an den Schweizer Pfnchiatertaa :i:st» die Tagung der Internationalen Liga gegen Epilepsie statlsinden
Wasserleimng wurden an mehreren Stellen die Rohre frei- gelcgt.
In Aßlar schlug der Blitz in eine Scheuer, welche niederbrannte. In manchen Gemarkungen, so bei Wißmar, ging wolkenbruchartiger Regen nieder. Tas Getreidefeld lag wie gewalzt am Boden.
In Cappel bei Marburg schlug der Blitz in das Naumannsche Haus, wo gerade eine Hochzeitsgesellschaft versammelt war. Das junge Paar sowohl, wie auch sämtliche anderen Hochzeitsgäste, wurden mehr oder weniger betäubt, sie waren jedoch sämtlich imstande, das in Flammen stehende Haus zu verlassen. Tie Feuerwehr verhinderte ein weiteres Umsichgreifen des Brandes. Man nimmt an, daß der auf dem Boden des Hauses lagernde Flachs die Gewalt des Blitzes milderte. Außerdem entstanden In Münchhausen, *Niederweimar und in Erbenhausen Brände. In Marburg entstand durch Blitzschlag eine Störung im Betrieb der elektrischen Straßenbahn.
Auf dem Feldberg im Taunus geriet während des Gewitters unmittelbar vor dem Ungehenerschen Gasthause ein Frankfurter Automobil in Brand, und zwar so rasch, daß die Insassen mir knapper Not ihr Leben retten tonnten. Tic Flammen brachten den Benzinbehälter zur Explosion und schlugen nun haushoch empor. Nur der Windrichtung war es zu danken, daß die Flammen nicht die leichte Holztäfelung des Gasthauses ergriffen und dieses einäscherten.
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** Tageskalendcr für Dienstag, 25. Juni. Stadt- theater: „Der Graf von Luxemburg". Anfang b Uhr.
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** L. U. Tr. RudolfIaschke aus Pcttau, Assistenzarzt an der hiesigen Frauentlinil, der sich für das Fach der Geburtshilfe und Gynäkologie an unserer Universität zu habilitieren wünscht, hält am Mittwoch, 25. Juni, abends 6 Uhr c. t., in der kleinen Aula eine öffentliche Probevorlesung über das Thema: „Der klimakterische Symptvmcn- lomplex in seiner Bedeutung und seinen Beziehungen zur allgemeinen Medizin".
*• Titelverleihung. Der Großherzog hat dem Regiernngsbanmeisler Hch. Koch, Mitglied der Eisenbahndirektion zu 9lltona, den Charakter als „NegierungL- und Bauraf verliehen.
’• Lehrer Personalien. Ueb ertragen wurde dem Schnlamtsaspiranten Philipp Ferbert ans Hof- Heim i. 9t. eine Lehrerstelle an der Gemcindeschnle zu Lsl- hofcn.
** Oberversicherungsamt. Ter Großherzog hat den Rat bei der Provinzialdirektion Rheinhessen, Regierungsrat Ernst Krug von Nidda zu Mainz, zum Direktor des Obcrversicherungsamts zu Darmstadt und den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Darmstadt, Regic- rungsrat Tr. Ferdinand Wüst, unter Zulassung deS Chai alters als Regierung..- rat zum Mitglied des Ober- vcrsick crungsamts zu ^.-..rmstalt, beide mit Wirlung vom Tage der Errichtung des Oberversicherungsamts an, ernannt.
** Akad. Wartburgbund. Hier fand im Saale von Steins Garten nach einem einleitenden Vortrag von Geh. Kirchenrat Prof. Tr. Krüger die Gründung einer Ortsgruppe des „akademischen Wartburg- b u n d c s" statt, der bis jetzt etwa 50 Kommilitonen aus allen Falulläten beigetreten sind. Zum Vorsitzenden der Ortsgruppe wurde stud. theol. W. Berger gewählt. In etwa 14 Tagen wird eine weitere Versammlung stattfin- den, an der voraussichtlich der Generalsetretär des evangelischen Bundes, Schilbach aus Halle, teilnehmen wird.
** Der Bismarckfackelzug der hiesigen Studentenschaft findet nm Mittwoch, 26. d. Mts., statt und nimmt folgenden Weg: LttdivigLplatz, Ludwigstraße, Liebigstrnße, Ebelslraßc, Ludwigstraße, Bleichstraße, Gartcustraßc, Neuen- >veg, Seltersweg, Selterstor, West-Anlage und zum BiSmarckttirm.
** Vom Alldeutschen Verband wird uns geschrieben: Ter deutschnationale Gedanke ist in den österreichischen Alpenländern leider noch wenig entwickelt. Der intransigente Teil des Klerikalismus unterdrückt bei den Deutschen alle nationalen Regungen, während er sie bei den itichtdeulschen Völkern nährt und pflogt, und die Sozial- bcmolratcn, die sich vom Klerikalismus freigemacht haben, sind drüben so undeutsch geführt wie bei uns auch. So sind jetzt auch die Alpenlünder ein Gebiet geworden, auf das von Norden her das Tschechentum, von Südosten her das von den Tschechen politisch und wirtschaftlich organisierte Südslawentum und von Südwesten her das Welschtum seine Angriffe richtet. In ein von den Italienern hart bedrohtes deutsches Vorpoftengebict Südtirols führt der Vortrag, den am nächsten Freitag Amtsgerichtsrat Tr. Mahr aus Darmstadt über Burg Persen und das Fersental in Steins Garten halten wird.
~ ** Jubiläums-Gauturnfest. Nur noch wenige Tage trennen uns von dem Gauturnfest, verbunden mit der Feier des 50jährigen Bestehens dos Turngaues Hessen. Der geschäftsführende Ausschuß und die Einzel-Ausschüsse hoben bereits eine Arbeit geleistet, deren Größe nur der zu beurteilen vermag, der im Betriebe gestanden hat. Tie Meldungen der Gatworeine sind über Erwarten zahlreich eingegangen. Der Vorverkauf der Eintrittskarten Ijat bereits begonnen. Die Preise sind so bemessen, daß es auch dem Minderbemittelten möglich ist, das ganze Fest zu besuchen. Besonders sei darauf aufmerksam gemacht, daß Die Dauerkarten schon am kommenden Gönn« tag beider Vorfeier Gültigkeit haben. Den Mitgliedern der beiden hiesigen Turnvereine wird empfohlen, sich im Laufe dieser Woche ihre Dauerkarten zu besorgen, Die ebenfalls schon am nadfften Sonntag zum Eintritt de- rechtigen. Tni auswärtigen Vereinen des Gaues Hessen gehen die bestellten Festkarten im Laufe dieser Woche zu. Damit auch sie schon ber Vorfeier beiwohnen können, und unsere Nachbarvereine werden sicher nicht die Gelegenheit vorübergehen lassen und sich schon am nächsten Sonntag cinfinbcn, um dein Wetturnen und den Freiübungen der Schüler und Schülerinnen unserer Stadt zuzuschauen. Eine solche Massenaufführung unserer Jugend hat in Gießen noch nicht stattgefunden.
** Frauen Versammlung. Im Gartensaal des Hotel Schütz hatte geltem nachmittag ein Ausschuß Gießener Bürgerinnen eine Versammluna Gießener Hausfrauen einbcrufen, deren Zweck die beabsichtig e Gründung eines B ü r g e r i n n e n v c r- erns in ,.vrau .vermute Schneider entwickelte in knappen Zügen ein Bild von den Aufgaben des zukünftigen Vereins, der sich mu allem beschMNgen soll, was d-e Hausfrau in gesunden und kranken Tagen beschäftigt. Mu einer besoldeten Burgerin an der Spitze und einem Stab von 8—10 Helferinnen will der Verein ictnc Arbeit beginnen, die vorerst tu einem Stellen- Vermittlung^ und Auskunitsdureau, in der Ausstellung von Beitimmungen für Lauffrauen usw. bestehen werden. Auch eine
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_ Um eint Urfan Gegensatz y. Mannheimer t tttzcivrochen hatte. itb verkaufte en cir h.mu soll sie nicht «mbeschein befaß. M von 72 M. st anc Uebcrtrehi a und da in dies erfolgte die Freisp
Dienstbotenschule ist vorgesehen. In der Aussprach', die nur sehr langsam in Fluß kam, erklärten sich einige Tarnen bereit ihre Kräfte als Helferinnen zur Verfügung ;n stellen. Eine »rotttt Versammlung wird demnächst aogehalten werden.
"Bon der 6tra Bcnba l) n. Ter Zuschuß ymi städtischen Straßenbahnbetrieb für 1911/12 soll nur rund Mk. 6000 betragen trotz der Einstclliing von zwei weiteren Wagen. Jin Voranschlag hatte man einen Zuschuß von Mk. 11 464 angenommen.
' Ziegenzucht. Dec KreiS-Ziegenzuchtoerein Gießen hat zur Förder»>ng der einheimischen Zucht aus Zuchten der Kreise Heppenheim und "Alsfeld eine große Anzahl nur erstklassiger 2 ä m m e r unb Böcke ein geführt Tie Tiere kamen durch Versleigerting an die Beremsmitglieder und an die Gemeinden zur Abgabe und sanden ungeteilten Beifall. TaS hierbei zu Tage getretene Interesse hat gezeigt, daß die Ziegenzucht immer mehr Beachtung findet.
•’ Bubenstreich. (Ein etwa 12jähriger Junge schoß gestern mittag mit einem Terzerol am Philosophenwaldwege und jagte dabei einem Dienstmädchen die Kugel in den Arm. Zum Glück war c§ nur ein Streifschuß und die Der- letzuug unbedeutend. Ter Vorsall zeigt wieder, mie not- wendig c5 ist, daß die Eltern ihren Kindern solche Spielzeug- entziehen.
x-;; Städtische ^rrlerungsfonds- K Nack lgeger STfan Friedhöfen
Ernte von Heu ^llndiakn weit r t-inern. einen erl sMen kann.
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Ein Nachspiel zi gtflfn der angeblich i einer umfangrcii Awallläger traten Jena, der Verfasse, ii den Metzer Prr Sunbeihcilunn vor Amstsüller Dr. .hi unb der Schriftslel Eisenbahnoberassisle Cvabtcn die Theori I nöalich sind und Di I ktilung verteidigte, I delle. Rainbacher I I ii München gehaltc I b. a. ausgenibrt nn I ^getretene Dr. 1 Verhältnisse in Lou I virllichkeii nicht ci lich untersucht hab en den Schönheiten i I len. Tu yttaut | ttqfa bri 3oltt un - mmmbunq und üvNtttigtn fpen. Forsch^ ui Enchfen usw. faä >e betrügen ba-3 m richtete sich ßc9t'n Rambo chcr ^"düng schilderte «einen Lebensgang, | an
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Landkreis Gießen.
= Leihgestern, 24. Juni. Bei ber gestern in Pohl - Göits abgehaltenen 19. Gauturufahrt des Gaues Wctterau gelang cs dem Turnverein „Frischauf", recht schöne Erfolge zu erzielen. In der Oberstufe errangen die Turner Gg. Luh >zurzeit in Offenbach a. M.) den 8., Heinr. Winter (1. Vorsitzender des Vereins) den 9., Otto Langsdorf den 22. und Otto Heß den 25. Preis. In der Unterstufe errangen die Turner Heinr. Volk den 1., Heinr. Lotz den 16. und Heinr. Jung den 23. Preis. Nächstes Jahr gedenkt der Verein sein lOjähriges Stiftungsfest zu feiern.
h. Lich, 24. Juni. Auf Grund vorzüglicher Leistungen in der Ncuanlage von Obstbaumpflanzun gen Hal der oberhessijche Lanbioirtschaflskammer-Ausschuß folgenden Personen au8 Den Bezirken Llch unb Hungen Prämien zu« erkannt: Hch. Töpfer II.-NöthgeS, Hch. Sehrt« Nonnenroth, Hch. Koch II.-"Ronnencoth, Beigeordneter D a h m c r - RöthgeS, Karl Uhl- Rodheim a. b. Horloff, Phil. W »rt h-LangSborf.
Kreis Büdingen.
-l. Merken friß, 24. Juni. Tie Arbeiten am hie» figen Schulhause schreiten rüstig fort unb man hofft, in etwa 3 Wochen damit fertig zu werden. Tas Gebäude nimmt sich in seiner blauen Schieferbekleidung, die zu dem Basaltunterbau sehr harmontfch wirkt, recht gut aud und bildet eine Zierde für das Torf. Dem gefälligen Aeußercn entspricht das prattisck) eingcrid)tctc Innere Tie innere Einrichtung ist ziemlich geräumig angelegt, da jedem der beiden Lehrer (i Räume und je ein Badezimmer zur Verfügung stehen. Tie Eiiuveihuitg des Baues soll Anfang August erfolgen.
§ Dauern Helm, 23. Juni. Heute sand bas 76jah« rige Stiftungsfest des hiesigen Gesangvereins ,E ich en« kranz* statt. Trotz beS überaus heißen Wetters verlief bas Fest in bester Weise. Etwa 23 Gastoercine auS Nah unb Fern hatten der Einlabung Folge geleistet.
KrciS Alsfeld.
△ Alsfeld, 24. Juni. Sein goldenes Jubiläum beging gestern das größte hiesige Geldinstitut, ber Vorschußverein. Ans diesem Anlaß sand gestern abend im Saale des „Deutschen Kaiser" eine von Mw gliedern stark besuchte Feier statt, zu der sich auch die staatlichen unb städtischen Behörden cingcfunben hatten. Der Vorschußverein hat sich m 50jcihriger genossenschas!- licher Arbeit aus kleinen Anfängen zu einem achtunggebietenden Institut entwickelt. Landtagsabg. Prosessoi' Soldan war 1862 der Gründer, es traten sofort 70 Mitglieder bei, der erste Direktor war Rentamlmann Lindeck Das erste Kassenjahr zeigte einen Umsatz von 52 400 Gulden und einen Reingewinn von 102 Gulden. 1863 tra: der Verein zum hessischen Verband. Heute zählt ber Verein 877 Mitglieder. Im letzten Geschäftsjahr betrug Der Um- satz 11,4 Millionen Mark, der Reingewinn 24 580 Mk davon wurden sieben Prozent Dividenden verteilt. Te: Verein hat jetzt ein Vermögen von rund 315 000 Mk die Spareinlagen belaufen sich auf 1 168 460 Mk. AlsfeU unb seine Umgebung danken dem VorsckMßverein eine ra|d>: Entwicklung von Handel unb Industrie, sowie einen zunehmenden Wohlstand, auf den Der Verein befruchtend ein- wirtte. Der jetzige Vorstand setzt sich zusammen aus C Bücking VIII., Direktor, L. Köhler, Kontrolleur, und E Enders, Rechner. Den Aufsichtsrat leitet als Vorsitzen- ber Landtagsabg. Iuslizrat Reh.
§ M ücke, 24. Ium. Gestern abend, nachdem der soa Theaterzng von Gießen auf Mucke eingetroffen und aUc; ruhig geworden war, erfolgte um 121/, Uhr em 9!evolver- jchuß auf die Dienstwohnung des Weichenstellers peinrir. Grün gegenüber ber Baistschen Wirtschaft. Der Schuß gin durch ein offenstehendes Fenster auf die gfgenübcrliegtnb.' Ture ber Schlafstube, ohne größeres Unheil anzunchten. Ti Verfolgung bes Schützen würbe burch H. Grün unb H. Wittw mit ihren Hunben aufgenommen, ohne baß man feinet hab haft werben konnte. Der Schütze entfloh in der Richtim noch Flensungen. Cb der Schuß absichtlich in bie Grünsch Wohnung abgegeben würbe ober nur zufällig dort einschlutz ist nicht sestzustellen.
Kreis Friedberg.
d. Vilbel, 24. Juni. Tie Haupiversamrnlung bet hiesigen BezirkSsparkasse .Mathilbenstiff hat den Sm- schluß gefaßt, ben in bem 27 Öemeinben urnfaffenden Kassen- bezirk ivohnenben 8 5 Kriegsteilnehmern eine außer- orbentliche Unterftü tj ung von je 2 0 Mark zu gewähret.
Starkenburg und Rheinhessen.
! Mainz, 24. Juni. Gestern vorinntagS um 98/< i traf bie Stuttgarter Karneval- Gesell schall! ,9)1 ö b e I ro a g e n* mit Sonberzug hier ein, am Bahnh.s vorn Komitee beS Mainzer Karnevalvereins empfangen uni in bie Quartiere geleitet. Mittags fand ein Bankett uni abcnbS gesellige Zusammenkunft in ber Stabthalle statt. Dr i Stuttgarter fuhren beute über Rübesheim nach Koblenz weitem| _ ch. Bingen, 24. Juni. In der heurigen Sitzung bft| Stadtverordneten gelangte bie Uebcrnafane einer Garantie but 1 f Die Stadt für bas Institut der Englischen Fräulel die zum Bau eines neuen Gebäudes bis zu 170000 Mark dl" der hiesigen Kreissparkasse aiffnehmen wollen, zur Perhandlun:.4 Gegen die Uebcrnafanc der Garantie sprach sich Stadlv. Landc^l aus, der ausführte, daß die Stadt nicht berufen sei, für privaL.
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