Ausgabe 
25.6.1912 Erstes Blatt
 
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Gericht-saal

humoristischer.

Biel verlangt.

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und verlauste an ein

viertel aller Patienten umsonst behandelt, vor der ärztlichen Dell

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das Gericht seinen Beleidiger oer-

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die er nicht kenne. Die spiritistischen Dingen, Leo im Ernste geprüft, oder wegen. Gegen diese An-

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gehabt habe, in denen er mit Dämonen kämpfte Diese scltweren 2täumc hätten erst aufgehört, seit er für die Lourdeswunder cin- trfte.

Von den Privatklägern sprach zunächst Dr. Horneffcr. So­dann gibt Dr. Aigner an, das; er durch einen traurigen Fall Iir. seiner Praxis dazu gekommen fei, sich mit der Frage der Lourdesbeilungen zu beschäftigen. Seit Fahren verfolge er die l?eröftcntlid)unocii über die angeblichen Lottrdcswunder und tue alles, was in feinen Straften stehe, um die einzelnen Fälle in prüfen. Er habe sich an den katholischen Klerus, die theo­logischen Fakultäten der Universitäten und an die päöstliche Nun- liatur gewandt, aber es sei kein einziges Urteilim Sinne von Lourdes gefällt worden, der Pap st habe sogar eine an­gebliche Wunderheilung nicht anerkannt unb trott* Jem sei sic in der Lourdespropaganda als Wunder veröffentlicht morden.

Das Gericht verurteilte den Beklagten darauf zu vierhun­dert Mark Geldstrafe. In der Urteilsbegründung wird lasgcfuhrt, dast der Beklagte keine seiner Behauptungen habe beweisen können Beim Strafmaß habe das Gericht seinen guten L-illeii und die Ehrlichkeit seiner (Mtnnung gewürdigt, sonst nürde bei der Schwere der leichtfertigen Vorwurfe nur eine Gefängnisstrafe die entsprechende Sühne gewesen fein.

Ein neuer prozetz um Couröcs.

sh. München, 22. Juni.

Gin Nachspiel zu vielbesprochenen Metzer Beleidigungsprozesien wegen der angeblichen Wunderheilungen von Lourdes bcfdiäftigtr in einer umsangreichen Sitzung das hiesige Schöffengericht. Als Brivalklöger traten auf Geheimrat Professor Dr. Ernst Haeckel in Jena, der Verfasser derWelträtsel", der Arzt Dr Aigner, der m den Metzer Prozessen durch seine scharfe Polemik gegen die Wunderheilung von Lourdes eine Rolle gespielt hat, ferner der Schriftsteller Dr. £>orncffer, Herausgeber der ZeitschriftDie Tal", und der Schriftsteller Leo Erichsen Unter Anklage stand der Gifcnbabnobcraffiftcnl Adam Rambacher aus Traunstein, der seit Jahren die Theorie vertritt, dast in Lourdes Wunderheilungcn möglich find und Vorkommen und der auch seinerzeit die Wunder- lcilung verteidigte, um die es sich bei den Metzer Prozessen Han delle. Rambacher batte über die Metzer Fälle mehrere Vorträge in München gehalten und dazu durch Plakate cingeladen, in denen m a. ausgeführt wurde, der im Metzer Prozest als Sachverständige oufgetretene Dr. Aigner behaupte in öffentlichen Aufrufen, die Verhältnisse in Lourdes eingehend geprüft zu haben, während er in Wirklichkeit nicht einmal den einzigen Fall Rouschel wissenschaft­lich untersucht habe. Die Früchte bei Dr öotneffer, Unlust an den Schönheiten der Schöpfung, bewiesen ein anormales Empsiw tcn. Die genaue Prüfung der gegnerischen Angriffe auf Lourdes

Milieu-Schilderung der Varietee* und Künstlerwelt, .und der Äine- malograph hat sich feiner sogar bemächtigt. Temperamentvolle und sorgsame Darstellung, wie wir sie bet Felix Hollaender schätzen, ohne jedoch Anspruch darauf pt erheben, künstlerisch ganz in die Tiefe zu bringen.

Strindbergs Werke hat der Verlag von Georg Müller (München und Leipzig) in guter Uebersetzung und sorg faltiger Ausstattung erscheinen lassen. Vielleicht tverden gerade die Romane des schwedischen Dichters nach feinem Tode erhöhte Aufmerksamkeit finden, denn in ihnen zeigen sich nicht nur bet Charakter und die Anschauungen des Schriftstellers am sichersten, sondern es ist auch serne seine Ssilkunst darin wohl am besten zu überblicken Der wertvollste feiner Romane ist wohl der dritte Band der Müllerschen Serie:Am offenen Meer"; in allen übrigen:Schwarze Fahnen",Da- tote Zimmer",Die gotischen 3immcr",Die Jnfelbauem", tritt Strindbergs grimmige Scttyre schärfer hervor. Auch ein.BändckumSchweizer Novellen" von Strmdbcrg ist in gleich preiswerter Ausstattung im Müllet- schen Berlage erschienen.

,^Jst eine ungleiche Besoldung verheirateter unbnnverheirateterStaatSbeamtenberechtigt?" Von unwrbciratcten sächsischen und hessischen Beamten ist eine Broschüre unter diesem Titel im Verlag von Ed. R o e t h e r in Darmstadt erschienen. Im 1. Teil hat man sich zur Aufgabe gestellt, eine vorwiegend kompilatorische Darstellung deS Rechts- zustandes bei dem Reiche, in Hessen und den anderen Bundes­staaten zu geben, im 2. Teil (Nachtrag) eine kritische Untersuchung über die Rechtsstellung von unverheirateten Zivilbcamten und Lehrern im hessischen Beamtenrechl vorzunekpnen Die Broschüre will in der Allgemeinheit ein gewisses Interesse für diese Fragen wachrufen und zur Klärung unrichtiger Anschauungen beitragen.

erkennen, werde ich eine Blume im Knopfloch tragen."Dann aber, bitte, eine Sonnenrose: ich bin etwas kurzsichtig!"

* A m GeburtstageFräulein, wie alt werben Sie heute?"Taktloser Mensch!"Parbon, bad konnte ich ja nickt wissen!

'Ein Ausweg. A:Denk' dir nur, mein Arzt verbot mir das viele Wirtshaussitzen!" - B.:WaS fängst bu nun an?" A.:Ich? Ich trinke jetzt lauter Stehschoppen!"

* Geistesgegenwart Dauer (dem bei einer Rauferei ein Lhr glatt vom Kopf gehauen ist):Donnerwetter, wer hat 'n Stück Heftpflaster bei sich?"

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Jtaf' in«'

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genannten Privatklägern gegen Rambacher angestrengte BcleidigungsNage. In der Ber» IxuiMung schilderte der Beklagte auf Wunsch des Vorsitzenden seinen Lebensgang, wobei er erzählte, wie er vom Zimmcrgesellen bcS zum Bahnmeister aufgerückt ist. Aus' seinem Innenleben gibt iüambadxr an, daß er in jungen Jahren schwere Träume

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ni. Heute fand das 76;: n Gesangvereins u§ heißen Wetters verliei i Gastvereine aus Nah e je geleiftet sseld.

Sein goldenes ßie hiesige öclhinititui, bce )iejem Anlaß sand heu Kaiser" eine von -l- statt, zu btt. sich « [ börben nngeiunben M -| in SWrig-r ifängen zu tintm lt. Lmdttgiabg. Pr»B .t es traten joioti <0 war fcntamimann nett ttmiatz w 524« >°n 102 Md-w «d. »eule zahlt der

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Kleine Lagerchronil.

Aus Sitten (Ruhr wird gemribel: Trotz den behördlicher­seits getrorfenm Mastnadmen zur Lrnschcünkung der eoidemv amh sie um sich. Hier liegen etwa 30 Personen dar­nieder In Bommern wurden btsher 50 Erkrankungen fest- gestellt Die Epidemie ist durch infizierte Milch Ixtppc- gerufen worden.

In Wiesental. Amtsbezirk Schwetzingen, erstach die Ehefrau des Bäckermeister» Stöckel insolge Wortwechsels ihren Ehemann mit einem großen Tranchiermesser Der Mann war sofort tot. Die Eheleute lebten schon feit langer Zett in ehe- sichern Unfrieden

Auf der Rhede von Bremerhaven ist ein mit sieben Arbeitern besetztes Ruderboot gekentert. Bier sind er­trunken, während die übrigen drei von einem Fährdampfer der Oldenburg-Lotsen^Schoner gerettet wurden

In Hartmannsdorf bei Ehemnitz stiest das Automobil des Handschuhfärber ei besitze rs Höhne au# Limdach mit einem besetzten CmnibuS zusammen Die Insassen des Automobils wurden berau-geschleuben: die 12iÜhrige Tochter Hohnes war sofort tot. Höhne erlitt eine schwere stopf- und Beinverletzung, seine Frau wurde leidn verletzt

Aus Venedig wird gemeldet: Bei den AusscheidungS- rennen für die Llnmpia Stockdolin kam es zu Zusammen- stützen zwischen den Mannschaften zweier RuderNubS. Beide Mannschatten schlugen mit ihren Rudern aufeinander los Lin Boot ging infolge eines Lecks unter; die Ruderer konnten ge­rettet werden.

Der französische PostdamvierPera" nahm vier Offiziere, 59 Seeleute und 476 Fahrgäste des am Nordriff der Paracol>Inseln verunglückten, in Flensburg beheimateten Dampfers"Quinta" an Bord. Ertrunken i ft niemand. Für die üetntreife der Passagiere, einschlievlich Eingebormc, ist gei'orgt.

Aus Eassano (Provinz Bari) wird gemeldet: Der wohl­habende Kaufmann Simonei erschost seinen 17 Ia|ne alten Sohn aus Eifersucht.

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Bekanntmachung.

Betr.: Landespolizriliche Abnahme der Arbeiten für die Ver­längerung des Anschlußgleises der Firma Bänninger, G. m. b. H. in Gießen.

Der LaAtplan der Verlängerung des sertiggestcllten Llnschluß- aeleises der dirma Bänninger, G m. b. H in Äxlometer 1,732 der Sttecke GießenGelnhausen liegt 8 Tage zur Einsicht aut unserem Bureau vom 25. l Mts. an offen. Einsprüche hin- sichtlich der tfanmafernen Ausführung des Projekts sind inner­halb der genannten Ausschlußfrist bei uns vorzubringcn.

Gießen, den 21. Juni 1912.

Großherzogliches Bolireiamt Gießen.

Gebhardt.

Vcrmifcbtes.

Eine Hans-Tboma-Feier, die in Bernau Bad. Schwarzw > veransta.tet wurde, gestaltete sich zu einer impo­santen frunbgebung des Schwarzwaldes. Es waren weit über 2000 Gäste anwesend. Der Begrüfeungschor von 70 Personen wirkte mächtig. Bei der Denkmalsenthülluna hielt Dr. Beringer-Mannheim die Festrede. Hieran schloß sich die Ein- weihiing der Altarbilder durch Stadtvsarrer Lamy- St. Blasien. Es folgte ein Festzua, der sich großartig gestaltete. Nach einer Ansprache des Altmeisters wollte der Jubel und die Begeisterung kein Ende nehmen. Am Abend war bengalische Beleuchtung der Berge und Feuerwerk.

'Saccharinschmuggel im Großen. Vie dieMünch. Neueste Nachr." melden, hat die Münchener Polizei einen muüerbaft organisierten Handel mit geschmuggeltem Saccharin entdeckt, der sich über Bayern, Böhmen und die Schweiz erstreckte. Sieben Personen wurden bereits verhaftet. Das Haupt der Bande, die sich aus etwa 20 Händlern und Schmugglern zusammensetzte, führte in Zürich ein Großes Warenlager Für Banern und Böhmen waren zwei Generalvertreter, beide aus Zürich, bestellt. Sie nahmen ihren Wohnsitz in München und richteten hier und in Eger Zweigniederlassungen ein. Die Abnehmer holten bann in München unb Eger die Ware ab Das Saccharin wurde dann größtenteils von F-rauen über die Grenze gckbmuggclt.

' Ein Zwischenfall ereignete sich während des Derby- taaes in Hamburg. Der frühere Herrenreiter Gras W. RonigSmatf geriet in seiner Loge, angeblich, weil er trotz Verbotes des RennklnbS während des Verlaufes des RenncnS auf dein Stuhl gestanden halte, mit dein Vorstandsmitglied Dr. ä m m e r e r in Zwiespalt. Kammerer warf dem Grafen Un- gebührlichkctt vor und da dieser von seiner Perfon keine Notiz nahm, machte das Vorstandsmitglied von seinem Hansrechl Gebrauch und ließ den Grafen dnrch einen Polizisten von der Bahn bringen. Im SluHrage deS Grafen KönigSmark überbrachte ein Mitglied deS NnionllnbS ciue Fordcrnng au sänttliche V o r st a n d S in i t g l i e d e r de? Hamburger 9iennflub8.

Ter falsche Zug Eine nette Kleinbahnepisodr, die sich dieser Tage äuge tragen hat, ereignete sich aus der Sekmdär- babn der Sttecke ObcrrodenSprendlingen. Seit bem 1. Mai d. Is verkehren zwischen Frankfurt zwei Züge, von denen der eine 6.42, der andere 6.50 abends abfährt Der erste hält auf der Station Offenthal nickst, während der zweite auf allen Sta­tionen zu halten hot. Mil bem zweiten Zuge fuhren btefer Tage eltva 80 Arbeiter aus Offenthal nach Hause. Sie mußten jedoch untcttvcgS die nnangenrlmtc Wahrnehmung machen, daß das Züg lein durch Cffenthal hindurch dampfte, um erst in Urberach Hall zu machen. In Urberach kam es ztt einer Heinen -luseinander- fetzung mit dem Zugführ>r, der die Schuld von sich abwälzte und dein Maschinenpersonal das Zeichen zum Halten gegeben haben will. Es stellte sich schließlich heraus, daß man den zweiten Zug mit dem ersten Zug verwechselt hatte. Eine Leermaschine nebst zwei Wagen wurden zuguterletzt requiriert, die dann die Arbeiter wieder nach Offenthal zurückbcförderten, wo sie mit Yi'ftünbiger Verspätung ankamen.

Kurpfuscher oder Heilbringer? Ein soeben in London zum 'Jlurirag gebrachter Beleidigungsprozefe gegen den Leiter des staatlichen Laboratoriums für Krebsforschung gibt dem Kläger, einem Tr. Robert Bell, der augeblid) seit langer Zeit in London strebserkranknngen ohne Operation heilt, «Gelegenheit, äffent- lid) seine Heilmetgode zu verteidigen. Seine Kollegen haben ihn infolge ciiicS 9lrtikel4 deS Tr. Bashford imBritish Medical Jour­nal', der den Ofeaenstand der Klage bildet, bisher boykottiert und für einen Kurpfuscher erklärt. Tr. Bell, der 68 Jahre alt ist unb seit langem in der PrariS steht, erklärt, baß er sich früher beson­ders mit der Heilung von Tuberknlose beschäftigt habe und daß seine Ideen der Freiluftbehandlung jetzt Allgemeingut geworden seien. Ter Krebsbeilmig habe er sich gewidmek, nachdem er viel­fach diese schreckliche Krankheit vergeblich dnrch Operation zu heilen versucht habe. Er halt die Krebskrankheit für eine Erkrankung des BlnteS, und fein Bestreben geht dahin, daS Blut von bem Gift, daS die Krankheit erzeugt, zu befreien. Ja, er glaubt sogar, durch feine Methode vorbeugend wirken zu können Jedenfalls will er 10 Prozent seiner sämtlichen Patienten geheilt, sogar m einem Falle eine Fran, die an iiir unheilbar erklärtem inneren KrelS litt, voll­ständig gesund gemacht haben. Er gibt allerdings zu, daß die Aerzte später behaupteten, die Frau hätte gar keinen Krebs gehabt. Tie enorme Zunahme von KrebSerkrankungen, in den letzten 40 Jahren allein um 180 Prozent, schiebt er auf daS immerwährende An­wachsen deS FleischgemisteS. Von seiner Diät schließt er Fleisch vollkommen an» unb empfiehlt Salate, Nüsse, raheS Cbft, rohe Mohrrüben, Kohlrüben usw., auch Fisch in kleinen Quantitäten. Gegen das Kochen der besagten Nahrungsmittel ist er, weil er glaubt, bafe dadurch gerade bie Stoffe zerstört werden, die am lebhaftesten aui den LrganiSrnnS einwirken Plan bart gespannt fein, ob Tr. Bell, der übrigens ganz unetgennütztg ist unb Drei-

tiiitfcbiffabrl.

! Mainz, 24 Ium. Bon Straßburg Lnrnnntb, trat morgen um 7 Uhr Cbrrlnitnant Barends pon der Fliegertruppe Straßburg mtt Passagier auf Rumpler-Taube ein und ging auf dem großen Sande nieder Dde Landung ging glatt von statten

Sten, 23. Juni Heute nachmittag begann die Wiener Internationale Flugwocheauf bem Flug'elde von Aspern in Amvefenheit mehrerer Mitglieder des Stauerbaufe*. der Mr- ntfter und einer nach lauienhen zählenden Menschenmenge. @lnd> beim Anfliig stürmte der österreichische Flwger Rudolf Stanger ab. Der Flieger blieb unverletzt, der Apparat wurde zer­trümmert. Aus einer Höhe von 20 Metern ftürjte der Franzose l?eon Ehrmann mit seinem BorrllEindecker ad Der Flreaer wurde schwer verletzt und der Apparat zertrümmert. Aus der gleichen Höbe ftüntc der Belgier Willy be R o t mit fernem Borell-Eindecker ab. Der Apparat wurde zertrümmett, der Pilot erlitt einen Beinbruch und Verletzungen im Gesicht.

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Lberbesfenö statt. Bei dem F-vstgottesdienft in der KlrCn2L^rCsprctllölrr rbcr Vorsteher des hessischen Dia- ßomfsenhauses zu Kassel, Pfarrer Blachert, während bei der RachmMaflszusanvnenkunst in den Stadtsälen der Ver- brmdsvorsttzende Pfarrer rrorsf^-chönstadt, sowie nochmals Pfarrer Blachert und die Pfarrer Heermann und Fltedner 9lnfprad)cn htelten. Die einzelnen Vereine brach- len auch schone Ehorgesänge zum Vortrag.

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Dterzu soll ste nicht bercchttgt gewesen sein, da sie keinen Wander- aewerbeschetn bkiaß. Es folgte daher nn polizriltcher Straf» befehl Don 72 Mk. angerufcnc Schöffengericht iialmt aber imc eine Uebcttrctuiig der Markt-Polizeiordirung als vorliegend an und da in dieser Beziehung ein Strafantrag nicht vorlag, molgte dtc Freisprechung der Augeklagttn.

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