durchaus vertrauensvollen Stelle aussprechen, sich Rat und Aufklärung holen möchten. Sie wissen oft nicht Bescheid und wie sich verhalten sotten in häuslichen oder geschäft- lichen Dingen. Sowohl Herrschaften und Hausangestellte, als auch Geschäftsinhaber und Angestellte können sich Rat holen und int Stillen Streitsachen schlichten. Heber Gesund- heits- und Schönheitspflege, über Körperkultur, wie Geist und Seele zu pflegen ist, wird gründlich Rat erteilt. Zum Schluß sei noch die allgemeine Hess. Stellenvermittlung für olle weiblichen Haus- und Geschäjtsangestellte erwähnt, die über ganz Hessen einheitlich zu organisieren angestrebt wird. Die Hessische Frauen-Erwerbs-Vereiniaung übernimmt für alle Suchenden die Vermittlung, sie gibt Rat und Auskünfte an alle, und somit ist durch diese Vermittlungsstelle endlich ein Sammelpunkt für viele EinAeldinge gesunden.
9
•• Für da§ Konzert, das der Kr on b au er'sche flua rte tt o er e t n am 4. Februar in unserem Stadttbeatei veranstaltet, roncbe, rote wir schon kurz mitteilten, die Münchener Hosopernsängerin Frau Marie Burk« Berger als Solistin gewonnen. Dieses Auftreten ist für uns insofern von erhöhtem Interesse, als die Sängerin, ein Kind unserer engeren Heimat, sich m ihrer gereiften Küustlersckaft jetzt zum erfien Male in Gießen hören läßt. Wie es Frau Marie Wittich, ebenfalls einer Hessin, gelang, die PrimadonnensieUe an der Dresdener Hosoper zu erringen, so eroberte Frau Alane Burk-Berge, die Stelle der hochdramatischen Sängerin an tem Hoi- und Nationaltheater in München. Dein Konzert, dessen Ertrag bekanntlich bedürftigen Schiilkindern giignte kommt, wird ohn. Zweifel in Gießen und seiner Umgebung das größte Interest'- entgegengebracht werden.
** Von der Jagd. Wir berichteten gestern einen Ausfall bei der Hasenjagd von 30 000 bis 40 000 Stück Es handelt sich aber nur um 30 bis 40 Prozent Ausfall, welcyen die Jagd auf Hasen in der abgelaufenen Sai,on gebracht hat.
Lanokreis Gießen.
d. Steinberg, 19. Ian. Die Vorarbeiten zu bei am 8., 9. und 10. Juni 1912 stallfindeuden 43jährige- Jubiläumsfeier des Gesangvereins .Eintracht", inu der ein nationaler Gesangsiveltstreil verbunden wird, sind so weit gediehen, daß L rzlich die zweiten Rundschreiben an dn Vereine zum Versandt gelangten. Die aiisgesetzten Geld preise belaufen sich auf etwa 1300 Alk. Außerdem werde! den wettüreitenden Vereinen loertooUe Kunslgegenüände ^u, Verfügung stehen. Eine ganz besondere Anziehlingskrasi dürfte wohl die unter anderen ivertvollen Preisen für bac Ehrensingen ausgesetzte silberne Plakette sein. Ter Vectretei- tag finbet am 25. Februar statt. Vereine, denen die Bedingungen noch nicht zugegang-'n sind, können sie bei bem 1. Vorsitzenben beS geschä^tssührenben Ausschusses Balth. Pitz III. anfordern.
j — Ruttershausen. 19. Jan. Seit einigen Jahren wirb von der Verwaltung des Buderus'schen Eisenwerkes Lollar einem hiesigen 84]ährigen Greis eine Weihnachtsfreude durch ein Geldgeschenk bereitet. Der Mann ist ivohl ber Senior ber Arbeiterschaft bieses Werkes, der von ben kleinsten Anfängen beS Erbauers Kilian tätig war und nachher bei (Sebrüber Buderuß über 30 Jahre einen verantwortungsvollen Pollen als Kesielioärter versah. — Lanbwirt Hch Schwarz I schlachtete heute ein Schwein, das daS Geivicht von 524 Pfund hatte.
Kreis Lauterbach.
---Ilbeshausen, 19. Jan. DaS Hotel „Zum Felsenmeer" geht vom 21 Januar ds. Js. ab pachtweise an ben seitherigen Geschäftsführer, Lubwig Hafner aus Borkum, über.
Starkenburg und Rheinhessen.
bs. Darmstadt, 19. Jan. Die Großtz. Hand'els- Yammer Darmstadt hat in ihrer Sitzung vom 15. Januar, über die erst heute ein Bericht aus gegeben wurde, sich zunächst mit der Konstituierung der Handelskammer befaßt. Danach wurden die Herren Bankdirektor C. Parcus, G.h. Kommerzienrat Dr. L. M e r ck und Kommerzienrat F. Jacobi als Vorsitzende wiedergewählt. Die Handelskammer feiert in diesem Jahre ihr 50jähriges Jubiläum. Es wurde beschlossen, einen .Ausschuß von etwa 3—4 Herren zur Vorbereitung der Feier zu wählen. — Es haben verschiedene Sitzungen des Ausschusses für Gesetz-, Steuer- und Zollwcsen stattgefunden, in welchen hauptsächlich über die Revision der Aussührungsvor- schriften zur Gewerbeordnung und über den Gesetzentwurf betr. Regelung der Sonntagsruhe im Handelsg-werbe sowie über Abänderungsvorschläge zum hessischen Handelskammergesetz verhandelt wurde. — Es fanden Beratungen über eine dritte Auflage des Nahrungsmitielbuches am 4. und 5. Dezember in Wiesbaden statt. Die Handelskammer beschloß, die Mitgliedschaft beim Bunde der Nahrungsmittelfabrikauten und -Händler, Sitz Nürnberg, zu erwerben. — «Set Verein für Handlungs-Kommis von 1858, Bezirk Darmstadt, hatte an die Handelskammer ein Schreiben gerichtet, welches sich gegen die melwfach hervorgetretenen Bestrebungen richtet, es möchte ein gesetzliches Verbot der Führung der Kaufmannsbezeichnung für alle kaufmännischen . Angestellten herbeigeführt werden. Die Handelskammer stellte sich auf den auch vom Deutschen Handelstag aus seiner letz en Ausschußsitzung eingenommenen Standpunk , es dürfte die Standesbezeichnung „Kaufmann" nicht nur den selbständigen Handelstreibenden Vorbehalten werden.
Kreis Wetzlar.
O Krofdorf, 19. Jan. Die Gemeindevorsteherwahl fiel auf Landwirt Karl Schmidt. Gemeindevorsteher Pfeiffer, der zwölf Jahre an der Spitze unseres Gemeinwesens gestanden, war der Nachfolger von Vorsteher Ludwig.
Hessen-Nassau.
th. T r e h s a , Kreis Ziegenhain, 19. Jan. Heute fand Titer eine sehr stark besuchte Versammlung des landwirtschaftlichen Kreisvereins des Kreises Ziegenhain statt. Direktor Stolte vom städtischen Elektrizitätswerk in Gießen sprach über die Vorteile des elettr. Lichts und der elellrischen Kraf. besonders für landwirtschaftliche Betriebe. Die Versammlung beschloß nach dem sehr beifällig aufgenommenen Vortrag das Landratsamt zu bitten, sich eiligst mit der Stadt Gießen oder mit der Zentrale der Edertalsperre wegen Lieferung von Elektrizität für den Kreis ins Benehmen zu setzen.
!. -----L----------’LS---_■_■■■■ ' _____
Gedenket der hungernden Vögel!
(ßcricbtsfaaL
Der Prozeß der Mainzer Polizeiassistentin vor b cm Reichsgericht. Vor dem 1. Strafsenat des Reichsgerichts findet beute die Rcvisunrsv er Handlung in hem Aufsehen erregenden ^Beleidigungsprozeß statt, den die Pottzeiassistentin Frau Sr. Scha.pt ro und der zweite Bürgermeister der Stadt
Mainz, Beigeordneter Berndt ygen Den Verleger des Mainzer „Neuesten Anzeiger" Hirsch veranlaßt hatten und der die Mainzer Strafkammer vom 18. September v. I. ab mehrere Tage lang beschäftigt hat. Das Urteil lautete damals gegen Hirich aut sechs Monate Ge ängnis wegen B leMgung und Tragung der Kosten. DieRevsiwn des Angeklagten bringt verschiedene prozessuale Rügen vor.
Vermischtes.
* Eine Millionen stiftung für verlassene Frauen. Aus Neuyork wird berichtet: Der vielfache Mtt- sionär und große Eisenindustrielle aus Chicago, Richard Crane, der stets als ein erbitterter Gegner des amerikanischen Studentenlebens behauptete, daß die Jugend in den Colleges zu Ausschweifungen und zur Trunk,ucht erzogen würde, hat aus seinem Vermögen eine Summe von fünf Millionen dazu bestimmt, zur Unterstützung von Frauen, die von ihren Männern verlassen wurden, verwandt zu werden. Das Geld soll dazu dienen, kleine Landhäuser für schuldlos verlassene Frauen zu errichten,, die außerdem nebst ihren Kindern noch mit Geld unterstützt werden sollen.
— Tas E i des großen Alk. In diesen Tagen ist in London wiederum eine jener seltenen naturgeschicb.sichen Reliquien verkauft worden, die an eine merlrvürdige, jetzt ausgestoroene Vogelart gemahnt: das Ei des großen Alks. Der Käufer, muß nicht weniger als 6000 Mark anlegen, um dieses Vogelci in seinen Besitz zu bringen und er hat bei diesem Kaufe sogar noch ein gutes Geschäft gemacht, da die Eier des großen Alts als kostoare Raritäten mit Gold ausgewogen werden. Gerade in die en Tagen ist m London ein kleines Buch erschienen, das sich mit der romantischen Geschickte der wenigen Eier des großen Alks_ beschäftigt, die heute m naturhistorischen Museen uno in den Sammlungen weniger Naturforscher ein „Glanzstück" bilden. Tie Welt kennt nur noch acht Balge dieser ausgestorbenen Vogelart und 73 Eier. Mitte Der 50 et Jahre ging ein englischer Lammler in Paris spazieren und sah dabei in einem ft einen Schaufenster eine Reihe verschiedener Vogcleier. Er betrat den kleinen Laden, erkundigte sich nach Dem Preis: 1 Ftants das Stück. Nur das große sollte 2 Franks tosten. T er Engländer nahm Vorsichtshall er dieses große Ei in seinem Hute gleich mit, denn er wußte wohl, daß man für ein Ei eines großen Alks 2 Franks |d>on anlegen darf. Er verkaufte es in London im Jahre 1856 zu einem wahren Schleuderpreis, Für 420 Mark. 'Der Käufer war Baron Louis d'Hamonoille. Aker die Lauflahn dieses Alkeies war mit diesem Handel nicht abgeschlossen: im Jahre 1894 erschien es wieder in einem Londoner Versteigerungslokal. Hier erstand Sir Vauncey Harpur Crewe das Ei, das sein Landsmann vor ,40 Jahren in Paris mit 2 Franks bezahlt hatte, für die stattliche Summe von 6030 Mk. 1.880 wurden in Edmburg 2 Eier des großen Alts versteigert, aber in der Versammlung befand sich nur ein Käufer, der von Der Seltenheit dieser Eier feine Ahnung hatte. Man lächelte Damals üeer diesen Mann, der für die beiden Vogeleier 32 Al irrt bezah te, aber 14 Tage später lernte man darüber anders beuten: Der schlaue Schotte hatte die beiden Alkeier nach, London geschickt, wo sie Lord Milford sofort für 4140 Mark kaufte.
* Der Bart der Engländer. Die Londoner Barbiere bedrohen ihre Kundschaft mit einer ansehnlichen Erhöhung des Preises für das Rasieren, und wenn dieser Plan sich verwirklicht, werden viele Londoner aus Opposition gegen die Künstler des Rasiermessers sich am Ende einen Vollbart stehen lassen. Das vermutet wenigstens die Eoening News, die in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß noch vor 40 Jahren alle kultivierten Engländer einen Vollbart trugen, ja vor 100 Jahren war die Vorliebe für wallende lange Bärte in England so groß, daß die Regierung alle Bürger mit einer besonderen Steuer von 3 Schilling belegte, falls ihr Bart länger wie 10 cm war. Wer diese schönen Zeiten sind dahin, der moderne englische Dandy geht glattrasiert und ist daher auf die Anwendung des Rasiermessers stärker angewiesen als andere Nationen. Nun haben aber Geschichtsforscher mehrfach die Behauptung aufgestellt, daß zu allen Zeiten und bei allen Völkern Perioden des Niederganges und des Verfalles durch eine Vorliebe für die Bartlosigkeit eingeleitet worden feien. Sorgenvoll fragt sich die Evening News daher auch, ob das Vorherrschen der bartlosen Mode in England nicht ein Zeichen für den Verfall Der Nation fei und ob die Oeffentlichkeit nicht schon aus diesem Grunde einen Generalstreik aller Barbiere nach Kräften unterstützen solle.
kf. Mark Twains elektrisches Pferd Mark Twain nahm für sich den Tue! des Cdamvions der Aufschneider in An- svrnch. Eines Tages war er zu einer ®e'e(lfrfiaft geladen, und es schien, als ob durch eine unglaubliche Geschichte, die einer der Teilnehmer zum besten gab, der Ruhm des großen Humoristen ins Wanken aerateu würde. Gelassen hone Mark Twain den^Lchwindel eines Nebenbuhlers an. Taun fragte er beiläufig: „Sagen Sie mal, ist Ihnen jemals etwas über mein schnelles Pferd, das ich in Nevada zu reiten vsieaie, zu Ohren gekommen?" Der Gefragte verneinte. „Nun," fuhr Mark Twain fort, „ich sage Ihnen, meine Herren, es war ein sehr schnelles Pferd. Aber es halte einen Hehler: es war furchtbar ungestüm und bissig, und jedes Zaumzeug ging zu Schanden." — „9lber wie lenkten Sie es Dann?" - „3d) nahm die Elektrizität zur Hilfe. Ich Halle ständig im Wagen eme elektrische Batterie und TräHte führten zum Maule des Pferdes hin. Nur so konnte ich es zum Stehen bringen." — „Aber weshalb riefen Sie denn nicht einfach: Hü!?" - „Was? Einfach Hü! rufen, ja aber, mein Lieber, was glauben Sie denn? Sie vergessen ganz, daß das Pferd ein außergewöhnlich schnelles war. Es lief schneller als Der Schall Wenn ich Hü! rief, war es sicher schon in der nächsten Stadt. Ta fällt mir eine Geschichte ein: Eines Tages fuhr ich gerade vor einem der fürd'terluhfieii Rcgen- 'türme los, die ick) je durchgemacht Haie. Ter raste mit 80 Meilen in der Stunde dahin. Ich trieb gerade am Rande des Trk.ms und drei Stunden genoß ich das Peranügen." - „Aber wurden Sie denn nicht naß?" — ..Naß? Aber ick) bitte Sie, mein Herr. Ich erzählte Ihnen doch gerade, daß ich vor dcm Sturm dabin- stihr. Ich konnte mich nach vorn hm lehnen und Die Sonne brannte mir aufs Gesicht. Lehnte ich mich zurück, so vackle mich der Regen. Wehte der Crfaii langsamer, ging das Pferd langsamer, erhöhte er seine Geschwindigkeit, so brauchte ick) nur die v alterte in Betrieb ui 'klzen und fo'oit H elt mein Pferd mit ihm Schritt. Ich möchte nicht lügen, wirklich nicht, meine Herren I Aber glauben Sie mir, als ich au meinem 'Benimmnngcorte anlnngte, da war ich so trocken wie das Pulver auf unteren Üriegsschisf n."
kf. Das dritte Geschlecht in Amerika. Es scheint, als ob in den Vereinigten Staaten die jungen Mädchen — vom ästhetischen Standvunlte der weiblichen Anmut aus betrach et — im Aussterben begriffen sind. Wenigstens behauptet dies Tr. Sar pent, der Leiter der gymnastischen Uebuncen an der Universität Harvard. „Die llebertreibung der Spiele im Freien", so sagt er, „sowie die ungewöhnliche Entwicklung ber Muskelkraft formen allmählich den Körper des jungen Mädch ns um. Der Hals wird dünner, die Hüs.en nehmen zus hendss ab, d e Schultern werden eckig, Hände und Füße wachsen und werden größer. Ich l-.abe Messungen mit ungefähr 10 000 jungen Mädch n aus allen amerikanischen Gesellschaftsklassen veranstaltet, und ich bin zu dem Schluß gefontmen, daß ein neuer menschlicher Typ in Amerika im Entstehen begriffen ist, den man anatomisch noch als w.ibsich bezeichnen muß, der aber den Aeußeren nach dem männlichen Geschlechte sehr nahe steht. Meines Erachtens wird dieses „dritte" Geschlecht wohl bald die männliche Kleidung annehmen, die seine Formen besser und vortellhafter zur SckMt bringt, und cs wird in diesem Anzuge keineswegs Aufsehen erregen." ?
Kleine Gagesd^ronit
Aus Hechingen und Rottenburg rourbat zwei neue heftige Erdstöße gemeldet, die auch in Stuttgart verspürt wurden. Es sind dies die stärksten seit dem 16. November.
In Cb er berg bei Eberswalde ft arbeit der Töpfermeister Sceliger, dessen Frau und Tochter nach dem Genuß von AnauaH-Speise.
yn Csttirol herrschen furchtbare S chneeitfi rme. Ter Wiener Nachtschnellzug ist bei Fieberbrunn im Schnee vollständig eingeweht.
In B a u n e-lcs-Dam es bei Dtion wurde ber Arzt Tr. Gensvoie unter der Beschuldigung verhaftet, vor mehreren Monaten ein.n seiner Kollegen zu vergiften versucht zu haben, indem er ihm eine Flasche Kirschbranntwein übersandte, die ein starkes Gift enthielt.
vüchertttch.
— Zeitungskatalog. Die bekannte Annoncen-Ervc- bition I nv a lidendank, Berlin W„ hat ihren Zeitungs- Katalog für 1912 herausgegeben. Das vornehm aud-ruattelc und dabei handliche Werk führt in zuverlässiger, übersichtlicher Rc hmftl^e fast säm siche Tageszeitungen, tlluftr.crte Blätter und Fachzci.cn der Welt auf, jo daß es jedem, der in die Lage kommt zu inserieren, an Hand dieses Katologes möglich ist, sich schnell und sicher ju orten.ieren. Tie wohltätigen, gemeinnützigen Bestrebungen des Jnvalidmdank sind bereits allgemein bekannt. Es wäre zu wünschen, daß im Interesse ber hilfsbedürftigen Jirvaliden und b:ren Hin erbliebenen, denen doch ausschließlich die Einnaljmen des Jnval'ib.mdank zugute Launen, auch diejenigen Leser unseres Blattes, wttche den Jnvalidenoank ,noch nicht in Anspruch genommen haben, sich seiner erinnern, falls einmal aus irgend einer Veranlassung die Aufgabe von Inseraten notwendig wird: Mchrkosten entstehen dadurch nicht.
ßait&cL
DerVerbandwestdeulscherDürsten-undBind- fabenfabrilanten teilt feinen Abmtönern durch Rundschreiben mit, daß seine Mitglieder wegen der Steigerung der Rohmaterialicnvreife eine Erhöhung der Preise für ihre Fertigwaren einireten lassen müssin.
Gießen, 20. Jan. Parkt bericht. 9luf leiittaem Wochen- markte louete; Putter pr. Pfd. 1,10—1.20 Mk. Hühnereier 1 St. pi — 12 1 fg., tiäfe vr. Ll. 6—1 .ig„ Räfematie 2 St. 5—6 Pfg., rauben vr P'r. ' ,ho—1,00 Mk., Hübner vr. St. l,"0—1,60 Pik., vahiien vr. Stück 0,«0—1,60 9)if„ Enten vr. St. 1,80—2,20 Mk., b'änfe das Pfd 70-80 Pfa^ Cchfeuneii h vr. Pfd. b6—94 Pfg^ •hinDfletf h vr. Pfund ^4—86 Pfg., llumleijch 70 Mg^ Schweine- • leitet) vr. Pfund 64—86 Pfg., Jialbfieiich vr. Pfd. 80—n4 l-ftu, vammelfleii l) vr. Pfd 6)—80 Pfg., Mavtoiiehi vr. lüO Rq. 8.50 bis 9.00 Alk., Weißkraut bas Stilck 15 bis 30 Psg^ Ziviebeln per Plr. 12,00—15,00 'JJiL A'il h das Liter 22 Pfg., Aev'el ver Plr. Id bis 20 Pik., Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., ver Str. 0—00 l)if., Btrnen das Pfund 20—25 Pfg. Alarklzeit von 8—2 II br.
F. C Wiesbaden. i e h h o i -M art toeri d)t oom 1J. Jan. Antrieb: Rinder ko (Cdjfcn 19, Kühe bl, Bullen 0), Kälber 148, Schate 22, Schweute 18g.
Tendenz: DüuDer, Kälber, Schafe und Schweine ruhig.
Preis für 100 Pfd. Levend- Schlacht
gewicht Ochsen. Mk. Mk.
Poll^eifck'ige, au8gemaiicie, bZchsien Schlacht
wertes un Alter von 4-7 Jahren .... 50—63 90—92
Tie noch nicht aezo- en haben iniinejocht) . . 50 -57 89—91
Oimae, fleijclige, nicht auSgcmäucte und ältere
auSqemä'ieti..... 46—49 82-89
Riäßlg genährte junge, gut genährte ällere . . 41—44 74—81
Pullen.
Pollslesichige, ausgeio^ höchsten Schlachtw. . . 43—46 72—78
PoUslestchige, jüngere 89—42 66—70
vor en. ü h ».
Pollsietlchige auSgemäslete Färsen höchsten
Schlacbtwertes 46—60 83—89
PoUsleücMge auSgemäslete Kühe höchsten
Lchlachtwertes bis zu 7 fahren . ... 40—43 74—78
Wenig gut eniiuidelie Färsen 3s—42 73—81
Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut ent
wickelte lungere Kühe 34—88 68—73
Mäpig geualjrte Kühe unb Färsen .... 29—32 5d 63 K al o ec.
sieinsie Aiastkälder 62—64 104—106
Mutiere 'Jüan- und beste Saugkälber . . • . 55—60 95 — 100 kernigere Mast- und gute Saugkälber . . . 50—54 85—89
Geringere c-augfalber 45—49 7ö—82
o rt) a * i.
Weldemastschafe:
Mastlämmer und IKauDanunet ..... 87—39 76—78 Schweins.
Pollslesichige Schweine von 80—100 kx Lebend-
geiutdjl 49—50 63—64
P oUjleisck'ige Schweine unter 80dx Lebendgewicht 48—49 62—63
PoUjleljchige Schweine von 100—12U kg Lebend-
gewlcht ........... 49—50 63 — 64
Vollflesiclüge Schweine von 120—150 kg Lebend- geimcbt 47—48 61 — 62
Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen.
E
Jan.
■o
Wetter
1912
L
Für die sparsame Hausfrau
unentbehrlich!
|SB4/»
2
2
2
9
0
8
+ 2,7 *3. - 1.2*0.
18.
18.
il
8-e
65
88
98
Höchste Tenrperatttr am Niedrigste
Bed. Himmel Klarer , Tunst
€
-
&
c -
° -
tN
bis 19. Januar — , 19
NE NE N
-Z-S
Die nach- A pr?fam Sonntag, 21. Jan. 1912, Ntehenden Avl 4ilv von |' Uhr inillax4 ü g U i.nr naa.its nnr tnr dringende Fälle siCh-r anzntretfen: D ’•/.
Dr. KR*in, Ost-Anlage 37. — Dr. Stuhl, Süd-Anlage 7.
Werner Breuer^
19
16
53,4
+ 25
8,6
19
. 16
52,5
-07
38
20.
16
50 9
- 25
3,7
Bei Appetitlosigkeit
Dr. Hümmel S Haematogen
20jähriger Erfolgl
Warnung! Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel. [)1/l
II i • e p"’ fiefert billigst die Brühl’tcM
Kuverts mit Firma kää


