Ausgabe 
22.8.1912 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

42-43

88-90

80-00

34-00

67.00-69.00

Lebendgewicht

66.0068.00

67.50-69.03

67.5069.00

Fruchtmarkt. Durch«

a in Meßleitung zweier Kammerdiener und 7 - -' ----1 *----

ieüacn wn .«eifern unb fonfiiaen »eifeefictun mdeoroloqi(cbe Seobachtungen der Station SltssN-

tc, von den Behörden aller fünf Weltteile gesucht wurde.I ---------- '

Hotels

SBcUtt

21

22.

Vt

büchse kostenfrei Mufiler & Gle, Freiburg t Brg.

«46,5 |

21.

20.

17,2' C.

10,9' C.

Mk. 106111' 98-106 93-96

Mk. 6366 58-63 55-56

eines riesigen,------- . . . --------------

bewohnte, von den Behörden aller fünf Weltteile gesucht wurde, da er bald hier, bald dort die verwegensten Spielcrtricks in Szene gesetzt batte, um diejenigen, die nicht alle werden, nach Herzens- lust -u rupfen. Wohl war ihm von Berlin ans seit etwa drei Jahren der bekannte Sachverständige für das Glücksspiel, Kriminal I kommissar v. Manteuffel, auf den Fersen, aber selbst diesem WW

ge lür vlrbeitsloic, Tur

, . 1900 wird die Tätigkeit

der Stelle durch bic von ihr herausgegebene Zeitschrift für das Armenwesen ergänzt, die monatlich in einem Umfange von zwe, Druckbogen erscheint und sich die Aufgabe stellt, die Entwickelung

86.008840

85.00-81W

86.00-8840

86.008840

der die folgenden Zecken entnommen find:

lieber den Wert der Zentralstelle kann ich aus persönlichen.....

- - ' Fch habe die Stelle seit ihrem Bestehen bitter über diesen Emgnft der Behörde deNagt.

teine verschiedenen theoretischen Arbeiten für die Burschen das Beste getan, was für ne

m v ,c Lebendgewicht.

in Berlin geborene Rudolf BoUsteischige Schweine von 100120 k^

des Armenwesens im In- und Auslande zu verfolgen, neuere Bestrebungen tu besprechen und fortdauernd das aus dem Webtet erwachsende Material nactzuweisen 2lnck hat die Zentra Ntctlc mehrfach Bearbeitungen ihres Materials in Form von Buchern und Broschüren herausgegeben, wie die Bibliographie des .irmen. wefens, ein Handbuch der gesamten, nicht örtlich begren-ten SSW lätigkeltseinrichtungen Deutschlands u. a. m. ,

Die Zentralstelle arbeitet.- zunächst im Anschluss an

gemeinnützige Organisationen, von denen sie uxiter roieocr los­gelöst wurde, um dann als Privatunternehmen ihres Leiters weiter zu bestehen. Münsterberas Wünsche gingen allerdings dahin, die Zentralstelle dem groyen Deutschen Verein für Armenpflege und Wohltätigkeit anzugliedern mitten in den Vorbereitungen hierzu ereilte ihn der Tod. ,, v m

Dieser Zusammenschluß ist vom Zentralausschuß,des Vereins kürzlich beschlossen worden. Voraussetzung dieses Beicht UN es aber war es, daß es innerhalb der ersten Jahre gelingen wurde, die tatsächlich bestehenden finanziellen Schwierigkeiten zu betätigen.

Die Ziele, Zwecke und Werte der Zentralstelle iommen am besten in einer Scknift von Tr. Alice Salomon zum Ausdruck,

Sonnenschein

Stieb. Himmel

21. 2 '49,4

21. 51,6

gewiegten Kriminalisten entschlüpfte der überaus gewandte Hoch­stapler immer wieder.

Aus dem vielbesprochenen Prozeß gegen den Grasen Wolfs- Metternich erinnert man sich noch der verhängnisvollen Rolle, die Baron Korfs-König auch un Leben dieses Stiefkindes des Glücks gespielt bat, und man weiß aus jenem Prozeß auch, daß der mit Metternich zusammen verurteilte rumänische Kaufmann Bujes und der famose Leutnant N i e m e l a zur Gefolgschaft des fchneidigen Barons gehörten.

THufflers jfenfiiirfr Jfäiuler-ll ah ru / u(

' et iW*

S-SSI

**¥lto2tpe$en!

batte, eine Anzahl wirklicher Aristokraten, die aber ebenfalls schon in früher Jugend auf die schiefe Bahn geraten waren. Die klangvollen Namen taten sehr bald ihre Wirkung im Schlepper- dienste iw-? genialen ,,Baron" Ko j Niemand ahnte, bar . ---------------

der blonde Edelmann, der stets die teuersten Zimmer der ersten Verantwortlich fürAus Stadt und Land" i B : K. N eu rat_i

4- 3 TlitgL 33 Tage -s- Mk. 118,50

soziale Frauentätigke,t, Mefdwiiung von Mitteln, Verbindiing der Wohltätigkeilsbestrebungen, Bettel- und Wanderwesen, Fürsorge für Obdachlose, AlterSverforgungShäuser, Berussvormundschasl, Säuglingsfürsorge, Schulspeisung, Fürsorge für Arbeitslose, für entlassene Strafgefangene u a in Seit 1900 wird die Tätigten

kirchliche Nachrichten.

3sracliüiche Behqionsacnicinbc.

Gotlerdienst im Gemeindehause (Lonystraße 4).

Samstag, den 24 August 1912:

Vorabend: 7.15 Uhr.

Morgen«: 8.30 Uhr.

Nachnrittags: 4.00 Uhr.

Sabbatausgang: 8.15 Uhr.

Israelitische Neligionrgesellschast.

ttesblen|t

Sabbatfeier am 24. August 1912:

Unbedingt keimfreie in warmer Jahreszeit zuverlässigste Nahrung I für kleine Kinder

l&ür einen Versuch senden eine Bro«

UrU3n Mainz war der Beschäftigungsgrad im Bekleidungs­gewerbe derselbe wie im Vormonat, Schuhmacher wurden etwas mehr verlangt. In den Offenbacher Schuhfabriken war die Be­schäftigung mangelhaft und schlechter als im Vorjahre um Die gleiche Zeit; in vielen Betrieben wurde eine Verkürzung der Arbeitszeit vorgenommen. Nach dem Bericht der Arbeitsver- mittlungsstelle Worms ist die Arbeitslage bei den Schneidern und Schuhmachern unverändert geblieben, xie Lage des B äu­ge io e r b e s ist ün den einzelnen Gegenden sehr verschieden. In Mainz herrschte besonders starke Nachfrage nach Zimmer­leuten, Schreinern, Baufchloffern und Spenglern, bidcn Berufen überstieg die Zahl der offenen ©teilen die der Arbeit­suchenden. Tie Arbeitsoermittlungsstelle Offenbach bezeichnet die Bautätigkeit alsnicht gut". Aus Tarmstadt wird eine Nome Besserung in der Bautätigkeit von dem Holzarbeckerverband be­richtet. Nach dem Bericht deS Arbeitsnachweises Darmstadt waren Weißbinder und Anstreicher ziemlich gesucht, da viele öffentliche Bauten, namentlich Schulhauser, während der Ferien einer .nepa- ratur unterzogen werden. Die Baus'umme aller im Juli von der Baupolizei Abteilung in Darmstadt genehmigten Bauten be^ trug rund 250 000 Mk. In WormS waren Maurer und Gipser sehr gesucht. Nach Tünchern und Anstreichern war infolge größerer Arbeiten am städtischen Schlachthose große Nachfrage; 63 Per­sonen wurden gesucht und 51 vermittelt. Im g r aphis ch e n Gewerbe hat sich nach dem Bericht des Arbeitsnachweises der Tarifgemeinschaft der Deutschen Buchdrucker in Frankfurt der Arbeitsmarkt noch weiter verschlechtert. Es verblieben 10b Arbeitslose gegen 78 im Juni. Der Verband Deutscher Buch­drucker in Frankfurt zahlte im Monat Juli 1912:

Arbeitslosenunterstützung an 87 Mitgl. sür 1600 zageMk. 3449, im Vorjahre , 85 , 1633 = 3567,50

vermischte».

Eine grauenhafte Ausstellung. Die Hinrichtung der sechs italienischen Mörder in Sing-Sing, über die bereits berichtet worden ist, hat nun in New ?)ork ein trauriges und einzig­artiges Nachspiel gehabt und das New Parker Gesundheitsamt zum Erlaß einer Versüguna gezwungen, bic lakonisch bestimmt:Die Körper Hingerichteter Mörder bürfen fortan nickt mehr zu Reklarne- zwccken ober für Geld ausgestellt werden, sondern müssen sosort

Höchste T<

Niedrigste , ,

Niederschlag: 1,2 mm.

Freitag abend 7.00 Uhr.

SarnStag vormittag 8.00 Ubr.

Samstag nachmittag 4.00 Uhr.

Sabbat-AuSgang 8.15 Uhr.

WockengotteSdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.00 Uhr.

ür Schiebernaturen seiner Art und andere größere nach ihm noch kein rechtes Verständnis hatte. Er geriet im Ausland erst . recht in den Strudel hinein, der überall da entsteht, wo das! Bakkarat und Ecart6, trentc et quarante und andere schöne Bel chästigungsspiele für die goldene Jugend in Tätigkeit sind, und verlor schließlich auch den letzten sittlichen Halt unter den Füßen. Aus dem kleinen Handlungsgehilfen von damals wurde ein großer l Falschspieler und Oberschieber, dessen glatt gebügelter Zy-1 linder und brillantengeschmücktes Oberhemd bald hinter den Spiel-1 tischen von Monte Carlo und Nizza, bald hinter denen von Spal und Ostende, im Winter aber tief drunten im sonnigen Süden! an Siziliens und Aegyptens, ja sogar an Ceylons und Indiens Spieltischen austauchte. Und wie eine blendende Wolke umgab den jungen Elegant, der sich mzwisd-cn mit einer Frechheit von! Gottes Gnaden aus eigenem Recht in den Adelsstand erhoben

zur Bestattung kommen." Die Leichen der Hingerichteten waren zur Bestattung einem Beerdigungsinstitut übergeben worden, ba:- sich als von den Hinterbliebenen bevollmächtigt ausgab. Allem Anschein nach aber besaßen die gerichteten Mörder tr Amerika überhaupt keine Verwandten: das findige Beerdigungsinsntut. das sich zur Bestattung bereit crflärt hatte, kam auf die schwer faßliche Idee, die Leichen zu ReNamczivecken auszuucllen. Man hoffte dabei, gleich zwei Fliegen mit einer Etappe zu uhlagtn. erstens die Reklame für das Institut, zweitens aber bxcK ReNa», auch noch kostenlos zu gestalten Jedenfalls wurde eure AusucNuno der sechs Leichen veranstaltet, die zwei Tage lang eine ungeheuere Menschenmenge, vorwiegend Italiener, in den Keller des Beerdi gungöinitüutcs lockte. Man erhob zrvar kein Eintrittsgeld, aber zu Füßen der Leicken waren kleine Teller ausgestellt, ine um müb (rtaben für eine würdige Bestattung der Toten baten. -toS Qk- dränge der Neugierigen war zeitweilig w ar:-!;, daß zwei Männer nur mit Mühe die Ordnung aufrecht erhalten konnten; btc schau - luitigen Besucher dieser grauenhaften Ausstellung mußten eine Linie bilden und oft lange harren, ebenste endlich an die Reil* kamen.Nickt drängen! Geduld! Sic kommen alle dran," rief der Teilhaber an dem Unternehmen, der sich nun, da das Gesundheitsamt die Fortsetzung der Ausstellung verboten hat, Erfahrungen urteilen Ich habe die Stelle fett ihrem Beckehen I bitter über die,en <rin griff der Behörde beklägi.Jchbade bauerno benutzt, und meine verschiedenen theoretischen Arbeiten sür die Burschen ^J»eite getan was lür m gewn ^den hätte ich ohne das in der Zentralstelle vorhandene Materia konnte-, erNarte d,e,er GemutSmemch einem ^ntermewer, wabinib überhaupt nicht machen können. Die Auskünfte, die ick auf er mit einer Handbeweaung au, die Leichen deutete. Ich n»ollk alle meine A^ragcn von hort erhalten habe, sowie die Möglich- mich nickt bereichere ich wollte nur

feit, die dort zur Verfügung stehende Bibliothek, dte ,tch nicht die Ausstellung bis ^amStag ^dauert o würden die .chs Pracht, nur auf Deutschland, sondern auch auf das Armenwcien des volle, kostbare sorge und ein pomphaftes «tgräbnW mit ßckzij Auslandes bezieht, zu benutzen, sind nicht nur eine Erleichterung Dagen und einer ganzen Kapelle bekommen haben. Nun müssen für alle derartigen Arbeiten, sondern es ist durch das systematische sie sich mit gewöbnlichen sargen brgnupen. Ick «nitehenicht, Ansammeln von Zeitungsnotizen, Jahresberichten und Statuten warum das Gesundheitsamt nck» "nmischt und alles verdirbt überhaupt nur dort die Möglichkeit gegeben, eine einigermaßen Ich erhebe keinen Pfennig Eintrittsgeld U"d wa» bie Leute in dir ausreichende Uebersicht darüber zu bekommen, waS . an Ein- Teller legen, sollte dazu bienen, D^l^n ^ur baS s^enl»n ricktungen sozialer Fürsorge vorhanden ist. Für die rein wißen- der BerN^benen leien zu lauen. Sie ,ehm also ,elb,t, ich tat fdjaftlidw Bearbeitung aller Fragen des Armenwciens wurde nur das Beste Tür btc lleberrejte bicier Männer und deren Zu das Eingehen der Zentralstelle einen außerordentlich schweren knnft." Dabei ,oar das Gebaren dieses Herrn das eines Aus Verlust bedeuten " stellungsberitzers, der sich xu Unrecht m seinen Beftrebungen gr-

. .- hfimnt iiebt. Die italieniiche Kolonie, die den größten Prozent

I fatz der Besucher stellte, sympathisiert mit diesem Jnititut, und v <. «n . Ä. man weist daraus hin, daß ein Konkurrent vor kurzem bie Ld-vr

G i e ß e n, 21. Ang. K r o u c Rad- nnb Motorrennen cincfl üon Schwarzen Hand ermordeten Italieners 12 Tage lana finden wiederum nach fünfjähriger Ruhepause auf der Radreiin- frinem Etabliffemcnt ausstellte, ehe der Körper zur Bestattung bahn an der Hardt statt. Laut Inserat falle., u. a. e.nWett' Reife nach Jtal.cn antrat.

bewerb um den Großen Preis von Gießen, em Tauerrennen mit , .... . -

Motorschriltniachein und etwa acht Fliegerrennen stattsinden.

= Bad-Nauheim, 21. Aug. Der Nennungsschluß , , . .

zum 1. Bad^Nauheimer Lawn-Tennis-Turnicr hat ein sehr be i - Konkurfe in H-ffen. Ueber d«S vermögen be sriedigendes Ergebnis gehabt. Am heutigen Vormittag ist mit Frau Elisa dekhe Roßmaun, geb. ^uuot, Lttwe des den Spielen begonnen worben, leider formten diese nicht ,o wic Bürgermeisters Vbilipp ^a^mann m - M o d a wurde

wünschenswert gefördert werden, weil eine große Anzahl von am 1^. August daS KonkurSverkayren eröffnet^ASanwalt Di. Spielern noch nicht cingetroffen find und die spiele häutig durck ^evner 'n Darmstadt wurde zum ^aukurSverwalter ernanm. Gewitterregen unterbrochen wurden. Immerhin läßt fich letzt KonkurSiorderungen sind btS zum 1. Cepteniberbel den,Amt«. schon sagen, daß interessante Kämpfe in Aussicht stehen. Von gertcht Darmstadt ll anzumelden. - Ueber da» Vern ogen des den heutigen Spielen ist der sieg .Kreuzer über Fetting BamnUeinehmerS § r an z Hofmann zu.N i eb e_r--JJl orlen (6-2, 6-2), sowie bet von Frl. ,J- Weihermann (-15,2) Über wurde am 14. August daS^oukurSverfahre.i eröffnet, da bn Frl. A. Heinemann tVs) -u erwähnen.. Einen weiteren starken Schuldner feine Zahlungsunfähigkeit und Zahlmngsernuellung em- Kampf gab es im Damen-Einzelspiel mit ^Vorgabe zwischen Frl geräumt hat. Rechtsanwalt R o m p f m Bad-Nauhesm wurde zum Stoll und Frau Andreae, von denen -die erste siegreich blieb. Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind b.s zum Ein Senioren-Einzelspiel soll noch in die Reihe der Konkurrenzen 5. September bei dem Amtsgericht Bad-Nauhe,m anzumelden aufatnommen roerben - lieber baS Vermögen bc« Uhrmacher« Adolf Mayer m

auiornoinnun wiroui.______________________________ Friedberg wurde am 14.August das Konkursverfahren eröffn«,

»'»titichirinhrf Rechtsanwalt Tr. v. Helmolt in Friedberg wurde jum Konkurs-

. vermalter ernannt. KonkurSforderungen sind bis zum 6. Sept.

® 'e -Viktor ia Luif e . bei dem Amtsgericht Friedberg anzumelden.

E h e m n i tz, 21. Aug Tas Luftschiff ^Viktoria Luise' ist, von __

Gotha kommend, wo es um 6.50 Uhr mit zehn Fahrgästen auf-1 IßQrlte

gediegen war, nach sehr günstiger Fahrt um 9 Uhr vormittags irantinrt a OT v i c b b o'-M a rk t b e r ich t vom 22. Aua über der Stadt erschienen und ist 9.15 Uhr auf dem Exerzierplätze le. »rauksutt vve bii v m ttti oer iaj irom; . q

glatt gelandet, von dem tausendköpfigen Publikum stürmisch be- Auftrieb: lOl Rmd^ banrnt« Ochsen k>- Bullen vq, Kuh. und grüßt. Auch die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden waren W««.«^«albcr OM 7Jf Mneme l«0&

erschienen. Das Luftschiff ist um 9.55 Uhr zur Rückfahrt nach! , .^"ckmeine lckl^pend ' PrdSfürlMPs

Gotha ausgestiegen. ES vollstihrte eine elegante Schleifensahrt über ^"hig, ^ch sch PP LedcnS- mt.

der Stadt und verschwand bann in der Richtung auf Zwickau, um I geivicbl

auf dem direkten Wege nach Gotha zurückzukehren. Von der ge- Kälber

planten Rundfahrt bis Freiberg mußte wegen Gewitterneigung linste Mastkälber

'Jlbflanb genommen werben. Mittlere Mast- und beste Saugkälber .*

-------------I Geringere Mast- und gute Saugkalb« . . .

Dergefasste" Spieler,önig. e.a!Äaf.:

Aus Berlin Wirb uns geschrieben: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . .

Ein interessanter Gast ist in diesen Tagen in das Moabiter keltere Masthammel, gut genährte junge Schafe Untersuchungsgefängnis des Königlichen Landgerichts Berlin I in unb ger(nflCte Mastlämmer.......

der Person des Spielerkönigs Baron Kor ff-König ein- Schwein:.

geliefert worben. Ein bewegtes Abenteurerleben hat damit sein Vollsleischige Schweine von 8(,100 vorläufiges Ende gefunden, und im Herbst wird es in der Reichs- Lebendgewicht........

Hauptstadt wieder ein forensisches Ereignis geben, von dem man BoUfleisckuge Schweine unter 80 k?

wochenlang in allen Gesellschaftskreisen sprechen wird.

Der lam 14. April 1871 in Berlin geboren

2 ta11mann , der Anfang der 90 er Jahre als einfacher Hand- Lebendgewicht lungsgehilfe in einem Berliner Äolonialwarengefdjäft und später BoUsteischige Schweine von 120150 kz in einer Bankfiliale tätig war, hat es sich damals wohl nicht Lebendgewicht träumen lassen, daß in diesen Tagen ganz Berlin von ihm Limdnrg a. d. Lahn, 21. Aug. spricht. Aber das Schicksal hat ihm seltsame Wege gewiesen. ,chjttSpreiS vro Malter. Roter Weizen (naffauischer) 17,30 Mk. Mit ein paar kleinen Spekulationen an der Börse fing er^ an, weißer Weizen (angebaute (frcmblorten) 16,80 DIL, Korn 12.40 Mk. und als sie schief gingen und auch das verhängnisvolle spiel Gerste: tzuttergerste 00,00 'JOIL, «raugerfte 00,00'Ult, fcafer, alt, IM» auf dem grünen Rasen die erhofften Einnahmen nicht zu bringen neu qrq gjjf Erbsen 0,00 üliu Kartoffeln 6,006,80 Mk. vermochte, tat er einen tiefen Griff in die ihm anvertraute Kasse' '' --------

und verduftete spurlos aus der werdenden Weltstadt, die damals

Reifeunterstützung an 201 Mitgl. für 729 Tage Mk. 907,

im Vorjahre . 142 , 615 = , 627,50

4- 59 Mitgl. + 214 Tage -s- Mk. 279,50

Der Verband Deutscher Buck)drucker in Kassel zahlte im Bericktsmonnt 644,50 Mk. Arbeitslosenunterstützung und rund

400 Mk. Reifeunterstützung. t ..

In Mainz war infolge Ausnahme der Erntearbeiten die Nachfrage nach Erntearbeitern ganz besonders lebhaft: von 218 gemeldeten offenen Stellen konnten indessen nur 154 besetzt werden. In Worms war wegen der Ernte großer Mangel an Arbeitern. Es wurden 144 offene Stellen angezeigt, doch konnten von den fich zahlreich Meldenden nur 80 eingestellt werden, da eS fich vielfach um völlig ungeeignete Arbeiter handelte. In Gießen war die Nachfrage nach lanbroirtfcbnftlidien Arbeitern im allgemeinen noch gering. In Dieburg herrschte Mangel an landwirtschaftlichen Knechten und Arbeitern. Es konnten daher die offenen stellen, die alle als eilig gemeldet waren, nicht so rasch besetzt werben, wie es von den Arbeitgebern gewünscht tonrbe. Tic Vermittlung weiblicher Arbeiterinnen bczw. lanbwirtsckmftlicher Dienstmäbchen war sehr schwer, ba btc Mädchen alle stellen in der Stadt suchen und nicht auf Landstellen reflektieren. Für ungelernte Arbeiter war in Mainz infolge größerer Erd­arbeiten gute Bcfchäftigungsgclegenhcit, soweit die Leute solche Arbeit annebmen. Nicht so gut Ivar die Arbeitsgelegenheit für Hausburfchen und Fuhrleute. In Worms war der Berichtsmonat für bie ungelernten Arbeiter sehr günstig. Mehrere Baugeschäfte verlangten eine größere Anzahl Grbarbeiter unb auch für anbere Taqlöhner war mehr Arbeit als sonst vorhanben. In Tarmstabt waren tüchtige Mädchen knapp, während jüngere Mädchen viel vorhanden, aber schlecht zu plazieren waren. Auch in Bad-Nau­heim machte sich großer Mangel an weiblichem Personal sühldar.

Vie Zentralstelle für Armenpflege und wolMtigteit.

Tie Zentralstelle für Armenpflege und Wobltätiakeit (Bern- burger Straße 24 25, Berlin SW.) ist im Jahre 1897 von dem leider so früh verstorbenen verdienstvollen Tr. Münsterberg mit den folgenden Anfgaben begründet worden:

1. Das auf bie Gebiete von Armenpfleye unb Wohltätigkeit bezügliche Material sowohl bc5 Inlandes wie des Auslandes zu sammeln, zu sichten und systematisch zu verzeichnen;

2. auf Anfragen Auskunft zu erteilen;

3. durch Herausgabe periobiieh erscheinender Veröffentlichungen gelegentlicher Schriften unb in fönst geeigneter Weise auf bic wissensckfaftlickc Behandlung ber Fragen unb bic praktische Hanb- habuna ber Fürsorgetätigkcit anregenb unb befruebtenb zu wirken.

Diesem Zweck entsprechend lmt sich die Stelle während ihrer bisherigen Tätigkeit bic Sammlung von Material unb bie Erteilung von Auskünften fortbauernb angelegen sein lassen Daß ber ihr zugrunde liegende Gedanke einer Beratung und Auskunsterlcilung über alle hierher gehörigen Fragen einem Bedürsnis entspricht, belveist am besten bic von Jahr tu Jahr sich fteigtrnbe Zahl von Anfragen, bie an biese Stelle gelangen und auf Gn>nd des reichen, systematifch geordneten Materials beantwortet werben. Währenb im ersten Jahre ihres Bestcbeus 67, im zweiten Jahre 83 münd lickte und fdiriftüdc Auskünfte erteilt wurden, hat ihre Zahl im Jadrc 1911 bic Höhe von 363 erreicht, von denen 319 auf Deutsch lano ibauon 220 aus Groß-Berlin5 44 auf das Ausland entfielen. Die Auskünfte erstrecken fidi auf die versckicbensten Gebiete der Fürforgctätigkeit: so wurden im letzten Jahre Auskünfte erbeten über berufliche und fachliche Ausbildung in der Armenpflege, deutsches Armenrccht, Armenstatistik, ausländisches Armenivesen,

tefmann die Fürsten im Namen der Stadt, und wurde vom Kaiser in cm Gespräch verwickelt, das sich haupnachlich um dte Beseitigung der Fons und Festungswälic brehtc. Zuletzt bat er ben Oberbürgermeister, den Dank an bie Einwohner |u über­mitteln. Balb nach Aufhebung ber Frühstückslmel, 'btc 41 -Teil­nehmer hatte, fuhr der Kaiser mit oer Kronpnnzcisin Don dntedxn land unb bem Prinzen Friebrich Karl von Venen unb Gemahlin nach Kronberg. Tie Groschcrzogliche Familte begtbk sich, wte der Kaiser, im Kraftwagen, nach Schloß Romrod.

Cron berg, 21 Aug Der Kaiser , st mit seinen Verwandten und Gefolge um 3V» Uhr wieder aus Schloß Friedrichshof an- getroffen.

Die tage öes Atbeifsmarttes im Juli 1912.

In der Metallindustrie ist die Lage des Arbeits inarktes noch unverändert gut. Das Arbeitsamt Mainz berichtet, daß in fast allen Zweigen der MetallbcarbeitungS- und Maickmeii inbuftric die Nachsragc nad) Arbeitern großer nwr als 'M Vor­monat. Besonders bei den Bauschlofsern und spenglcm uDer. flieg die Zahl ber offenen stellen bieder Arbcitiuchenden Wörme berichtet von einem ziemlich erheblichen Anwachien der offenen Stellen; für Schmiede, Spengler und 3mtallateurc war reichlich Arbeitsgelegenheit vorhanden, ältere Bauichlosfer und Former waren außerordentlich begehrt. Mangel an ^chmtedm war in Wetzlar. Tie Lage des Arbettsmarktes in 6erJß 0 r t c f c u 111 c = Industrie hat sich nach Berichten aus^ Offenbach unb Fechen heim a. M. kveiter gebessert. Die Beichäfttgung war haupt­sächlich durch den Export nach England und den Kolonien besser als im gleichen Monat des SBorjabri». Worms berichtet, daß Sattler und Tapezierer gut untergebracht werden r°,n^er Bildhauerverein Mainz berichtet, daß der Geschäftsgang für Holzbildhauer gut war. Nach Mitteilung des Dolrarbetter- verbanoeS Darmstadt herrschte in der Möbelbranche weiter flotter Geschäftsgang. Besonders war starke Nachfrage nach alteren Schreinern. An jüngeren zugereisten Kräften war Ucbcrangcbot. Ter Verband zahlte Arbeitslosenunterstützung an 15 Bauschreiner für 144 Tage -- 193,25 Mk. In Worms war der BcfchaT- tigungsgrab für Schreiner sehr gut, ber Bericht führt dies zum Teil auf zahlreiche Anmclbungen offener Stellen von auswärts

'S sentrum»

bayri|# 3

. mit fcluer -öm es etzte'sNgdtt

Bä1 Ordnete W k d>araßen|iertej>ic *L genh, verlangte iw sprechen unb - bei ^rischen OssizieklorP uD die Situation wn «iilter, dessen loyale giften von der Lm B-ntebr deren «guten M und Entschiede S gwßer Ruhe brach t ber ririegsminister tWeisers bedürfe. L^lictisimuskultur' cnxtt hart an, ohne a '<7101 Frank zu Verdi hi« mit feiner Aed -jgl" hatte, kann doch zw-licrffunuS in Ls jo lann daraus jfiyere von den in du ten erbaut find. & tojiprachc noch zwei ijoUn und "dem ül Liu allerlei Erinnet i djluß des schwarz-i «4 zusammen jo s'chö ioeoaer Domljerr Äe piier als Erzbischof i zyichtigung der Pinak herzlich bie Hani ter zählte noc le noch dein Äündni! V Leninger sogar s VoNi f^de, daß in Äa pMMvkÄie nicht mi [ und das ^mtertum zr Lann hob ich je ' Stossen nach dem [ als er an Max Pie 'serichtet hatte. Tie mniszciizen der Hei »geottmetc Held ort Mk sich aus dein -lochen habe, heran . a l'u)ra[t, und Has Iserauszuziehen." ^lr geben aus

I jnttn wieder: München, 22. A pettn führte bei bet anithiag bet Uriegsmini Iu?, es liege im x M ^"rcsverivaltung, b I / H a 1 ö c m o f t a t i (d I^NtJttftnb^e^j

JNinet . "f «rtnneru 2°^enen großer .i? putschen Lesern «»schiiill interessie ®n »ri Stet -WStz MA

B .^Mbtern S b' ;?t ,cho^'/aum I tfternv ^-Ü^ric mc;

I ISr

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Wind­richtung

Windstärke

M nu i-i

142

9,7

81

WSW

2

5

119

7.9

76

SW

3

10

12.6

8.9

82

SSW

2

10

mpera

itur a

m 20.

biS 21

Ai

ag.