Ausgabe 
19.4.1912 Erstes Blatt
 
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diesjährige orhentlidie Kenersl-PerMinlMg des ZlrciSrindcrzuchtvcrcinS Gießen für Vogelsberger Vicb mit folgender Tagesordnung statt:

1. Rechnung für 1911. 2. Voranschlag für 1912. 3. Kälber Vermittlungsstelle. 4. Gründung des Verbandes mittel­deutscher Notviehzüchter. 5. Die Herausgabe eines Merk­blattes für die Jungviehauizucht. 6. Die Stammbaum­forschung im Dienste der Vogelsberger Sucht. 7. Körungen. Jungviehaufnahmen, Tierschauen. Auktionen. Zuchtvieh markte und Viehimvorte. 8. Anträge und Mitteilungen

Gießen, den 15. April 1912.

Der Direktor deö Kreisrinderzuchtvereins Gießen

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Vehrlingc: 1 Anstreicher u. Vackierer, 1 Bäcker, eit Lchrnied, 1 Tapezier, 2 Srifeurc, 1 Wagner, 1 Kellner 1 Metzger. 2 Kaufleute.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern:

\ ?.Pp,c?!cr' -.chniiede, 1 Schneider, 2 Schuhmacher 3^iafdj,n£n,d,loncr' 3 Lchreiner. 2 SaUler, 1 Bäcker Wagner, <ünd^er u. Anstreicher, 1 landw. Dienstmagd Vcbrhnnc: 1 Schreiner.

Es suchen Arbeit:

1 Tlebfier, 2 Backer, Maurer, Weißbinder, Maschinen id> Ion er, 2 Hetzer und Maschinisten, 1 Schneidmüller ^a,reiner, 1 schweizer, landw. Arbeiter, Taglöhnet yauo- u.,vabrblirschen, 1 Buchhalter, 1 Kontoristin, Putz- unb Vaufrrauen, 1 jüng. Dienstmädchen.

^cbrhnoc: 1 Lvengler u. Installateur, Schloßet Wedjamfer. Kaufleute, Schreiber.

nnb SkbaiikwirtjchastSpcrional: Kellner Aushilfskellner, Zapfer. lB*/<

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.

IjkWshlkn IkrVkißtzcr siirdas kcivkrbtgmWikßkii ftür das Gewerbegericht Gießen find von den Arbeit nebern aus der Sahl der wählbaren Arbeitgeber und von den Arbeitern aus der Zahl der wählbaren Arbeiter je 12 Beisitzer aus drei Jahre zu wählen.

Die Wahlberechtigten werden zur Vornahme der Wahl auf

Freitag, den 17. Mar 1912, in den Stunden von mittags 12 bis abends 8 Uhr tn den Sitzungssaal des Bürgermeistereigebäudes, GartenfiraßeL berufen. . w .

Wahlberechtigt sind die Arbeitgeber und Arbeiter, die zur Seit der Wahl das 25. Vebensjahr vollendet und im Gemeindebezirk der Stadt Gießen Wohnung oder Be schäftigung haben, wer zum Amt eines Schönen untahrg ist, ist nicht ivahlborechtigt.

Als Arbeiter gelten die Gesellen, Gehilfen, Fabrik­arbeiter und Vebrlinge, auf die der 7. Titel der Gewerbe­ordnung Anwendung findet, desgleichen Betriebsbeamte, Werkmeister und mit höheren technischen Dienstleistungen betraute Angestellte, deren Jahresarbeitsverdienst an Vobn oder Gehalt 2000 Mk. nicht übersteigt. Die der Zu­ständigkeit des Gewerbegerichts unterstellten Hausgewerbe­treibenden find, wenn ne selbst mindestens 2 Arbeiter regelmäßig das Jahr hindurch oder zu gewissen Seiten des Jahres beschäftigen, als Arbeitgeber, andernfalls alft Arbeiter wahlberechtigt.

ES wird dringend empfohlen, daß die Arbeitgeber durch Bescheinigung der Bolizeioerwaltung, die Arbeiter durch Seugnisse ihrer Arbeitgeber, der Poltzeiverwaltung ober der zuständigen Krankenkasse sich vor dem WahlauS schuß über ihre Wahlberechtigung auSweisen, da sie sonst von der Wahl zurückgewiesen werden können.

Die Wahl findet nach den Grundsätzen der Verhält niöwahl statt, und ich fordere hiermit zur Einreichung vor flctrennten VorfchlagSlistcu für Arbeitgeber und Arbeiter auf. Jede Vorschlagsliste muh 12 Namen enthalten, von mindestens 20 Wahlberechtigten des betreffenden Teiles unterzeichnet und spätestens zwei Wochen vor dem Wahl- termin, also Donnerstag, den 2. Mai, abends, hierbei eingercicht sein. Die rechtzeitig eingereichten Vorschlags­listen werden nach erfolgter Prüfung spätestens 8 Tage vor der Wahl veröffentlicht. Bw/*

Gießen, den 15. April 1912.

Der Oberbürgermeister.

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Bewerbungen sind bis 15. Mai 1912 mündlich beim Städtischen Armenamt, Asterweg 9, vorzubringen. IB*/<

Es wird darauf hingewicsen, daß nach § 4 der Vokal- Polizei-Verordnung vom 6. Juli 1888 Markisen so befestigt fei» müssen, daß ihr tiefster Punkt mindestens 2,25 m über dem Niveau der Straße liegt. Markisen, welche dieser Bestimmung nicht entsprechen, müssen wieder ent-

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