könnten.
allmählich auf 15, 10 und 5 Millionen reduziert.
Beginn der Feindfeligteiten?
Gelandet. Gestern abend gegen 9 Uhr wurde die
auS der Lahn
eines unbekannten ManneS
stellungen am Schluß der letzten Spielzeit
en
erregen.
Leiche
die Heere btt beteiligten Staaten.
bon Interesse. Das bei weitem stärkste H-eer stellt natürlich die Türkei in einer Kriegsstärke von 610000 Mann Hub 34 000 Offizieren. '.Huf die Infanterie entiallcn davon 460 000 Gewelrre in 620 Bataillonon und 430 Maschinengewehre, auf die Kavallerie 21 000 Säbel in 163 Sckstva- drouen. Die Artillerie zählt 186 Batterien zu 1048 modernen Geschützen In Europa stehen von dieser Macht 21, in Alien 10 Divisioium, die jedoch für einen europäischen Kriegs schauplatz ebenfalls verwcndimgsbereit sind.
Die zioeitstärksle Ärniee besitzt Bulgarien mit 320000 Mann und 6500 Offizieren. Die Infanterie zäl^t in 216 Bataillonen 232 000 (Gewehre, die Kavallerie in 37 Sckwlidronen 6000 Säbel und die Artillerie in 112 Bat-
•* Der Taschenfahrplan des Gießener Anzeiger» wird heute der Landauflage deö Blattes beigelegt.
*
" Titelverleihung. Der Großherzog hat den Charakter als Leutnant den KreiS-Oberwachtmeistern Phil. Schwarz und Wilh. Hein im Großh. Gendarmeriekorps bei ihrem Ausscheiden verliehen.
** Tageskalender für Mittwoch, 2. Ott. Stadt theater: „Matthias Gollinger". Anfang 7 Uhr.
Ans Ktadt und Canfc»
Gießen, 2. Oktober 1912.
Gerichtssaal.
Köln, 1. Okt. T-ie Strafkammer verhängte drei Jahre Gefängnis über den erwachsenen Sohn eines Taglöhners, , der, als seine Frau mit den Sterbesakramenten versehen wurde, betrunken in das Sterbezimmer eingcdrungen war und den Geistlichen belästigt hatte. Der Sohn war außer sich über das Gebühren des Vaters geworden und hatte ihm mehrere Stiche in den Hals beigebracht, an deren Folgen der Trunkenbold gestorben ist.
und Leipe ist in Sinaia angekommen, um dem König Carl die Glückwünsche zur Fünfzigjahrfeier seiner rnilitä- rischen Laufbahn, die er in diesem Regiment begonnen hatte, darzulnnngen. Die Mission wurde vormittags vom König in der Uniform eines preußischen General- eldmarschalls empfangen. Der Führer übermittelte >en Glückwunsch, wobei er auf die hohe Ehre hinwies, die das Regiment durch die Zugehörigkeit des Königs genieße. Um 1 Uhr wurde im Schlosse ein Galafrühstück gegeben. In einem Trinkspruche dankte der König der Mission. Er erinnere sich gern an die Zeit, die er im zweiten Garde- Dragonerregiment verbrachte. Oberstleutnant v. Zedlitz hob | in seiner Antwort die Verdienste des Königs in Krieg und Frieden hervor. Aus besondere Einladung werden die Offiziere das Manöverfeld in der Gegend von Ploesti besuchen.
Im MariveauSschich btt ungarischen Delegation
teilte Graf Berchtold au!f die Anfrage des Berichte erstatlers wegen der Verschlimmerung der Balkanlage mit, er habe aus Sofia und Belgrad telegraphische Meldungen, über die allgemeine Mobilisierung erhalten. Ohxif Bcrch- told wiederholte seine im österreichischen Ausschuß ab»
" Stadttheater. Am Sonntag abend wird, bei kleinen Preisen daS Rößler'scheLustspiel „Die fünf Frankfurter' gegeben, das sich in ganz Deutschland als der größte Schlager seit .Alt-Heidelberg' erwiesen hat. Im Kurtbeater in Bad- Nauheim z. B. konnte das Werk im vergangenen Sommer zwöifmal wiederholt werden, was dort bei keinem Werke bisher der Fall war. Daß die hiesige Aufführung, deren Besetzung in den meisten Hauptrollen dieselbe geblieben ,st, sich fe()cn lasten kann, hat der schöne Erfolg in den AbonnementS-Vor-
Verrntschte».
* Ein orkanartiger Sturm richtete in der Um» flebung Hamburgs mancherlei Schaden an. Am Dach der Luftschiffhalle lösten sich einige Fugen, so daß Hilfsmannschaften nebst zwei Zügen Feuerwehr berangezogen werden mußten. Eine Gefahr für die Halle und das in derselben untergebrachte Luftschiff „Hansa" besteht jedoch nicht. Tie Telegraphen- und Fernsprechleitungen mit dem Binnenlande sind beschädigt. Alle Telegramme erleiden ftarte Verzögerungen.
fr. Was Fallißres sammelt. Es gehört nun einmal zu den Unbilligkeiten, die ein französischer Präsident bei der Uebernahmc seines hohen Amtes wohl oder übel mit in Kauf nehmen muß, saß er zur stehenden Figur in den Witzblättern wird. Auch bic Bänkelsänger bemächtigen sich des dankbaren' Gegenstandes, und Spottlieder auf französische Präsidenten sind billig. Äonsieur Falliörcs hat nun gute Miene zum bösen Spiel
** Lehramtsassessoren. Durch Entschließung des Ministeriums des Innern wurden die nachstehend genannten Lchramtsreserendare zu Lehramtsassessoren ernannt: ü-r. Rob. Bach und Tr. Karl Bauer in Darmstadt, Christian Bar m Offenbach, Wilh. Berg Häuser in Bingen, Frudr. Bischof f in Oppenheim, Tr. Alb. Chambrä in Friedberg, Eug. Eckes in Mainz, Ludw. ® jeher in Michelstadt, Gg. Fun k m Gießen, Wilh. Gerard in Laubach, Ernst Glock tn Darmstadt, Dr. Will). Gr o sch in Offenbach, Hch. Hahn, Tr. Lldols Handke und Hch. H i l s d o r f in Darmstadt, Phil. Hofmann tn Alzey, Peter Janson in Mainz, Paul ftabei in Bensheim, Dr. Gg. Kemmer er in Mainz, Tr. Otto Kracke in Rom, Dr. Hch. ftreiter in Darmstadt, Fritz Leib in Worms, Hans L i st - mann in Butzbach, Dldols Lutz in Bad-Nauheim, Tr. Aug. N a u j o k s in Darmstadt, Dr. Alb. Mannheim er in Wimpfen, Dr. Willy Moog in Darmstadt, Karl Oechsle in Offenbach, Tr. Hch. Racke in Worms, Hch. Rausch in Butzbach, Wilh. Roth in Heppenheim, Rob. Scheuermann in Gießen, Jos. Schickcl in Mainz, Gg. Schlierbach in Offenbach, ftonr.
-» Bakoks ftammer - Lichtsvicle ans dem Selaersweg wurden gestern abend eröffnet. T-er geräumige -Lbeatmaal tU deaant aber nick: übertrieben .cingend-tct und bietet einen ,ehr ÄSTÄlt -i*r erännungsrorftcltung loarm b"e BufSamr in iebr itattiufccr Zahl möiencn, fo bau bet tonal nnnt heiert war Tas Programm bot eine größere vnzalst ?rnfterbunb heiterer Vorführungen, die das Publikum mit sicle- liä 'm Interesse an sich vorüberziehen ließ und nut lebhaftem
Tie Bilder waren durchweg sehr klar und Gütlich und Dcrmodnen zwei .wunden lang btc Zuschauer zu feifein trotzbem keinerlei Sematwnen und ^ckauerdramrn gezeigt wurdem Als EröfUiungssilm wurde Diretror Bak»; aut einer amüsanten Reise kreuz und quer durck G. eß en zu Einern neuen Unternehmen vorgeführt, nw^aut er tneinem ^igen<?rolog die Vorgänge des Kinematographen id-ilbertc unb bit Gn\nb|ätze darleate nach denen er arbeiten Will. Em Ueberblick u^er die wichtigsten Zeitereignisse der letzten Soeben fckloß nck -m, bet bem Dor allem bi? Bilb« »an des fiatl«« m brr
ßrfwneii iebr aefiden Ein annuantes xrama „Xie -ist btd Kistlers" und d.e Humoreske „Aunnes Rendezvous" vertraten öumor in glücklicher $?me morQur b.e todnnterefignte unb prachtvolle Vorführung ber Entstehung von und ^is ge
zeigt würbe. Ten Schluß ber Darbietungen ^ae bae bi Nah gc mimische Drama „Ter TotcntanV von Urban Gab mU Aita Nidien in ber Hauptrolle. Tas lntereuante ^>tuck htclr nameiulich durch das meisterhafte ckiarakreristische Srnel ber 4,ragenn der Hauprrolle bic Zuschauer in Spannung unb erzielte eine n ei gehende Wirkung. Ter Gesamteindruck der Vorstellung kann dahin gekennzeichnet werden, daß Herr Bakos mit Erfolg nck bemüht hat, gute spannenbe aber einwandfreie Z-ilms zur Vorführung zu bnnflen.
♦♦ Das Blumenhaus Dietz bat mit seiner Verlegung in den Reiber'schcn Neubau im Seltcrswcg umere Stabt um einen neuen geschäftlichen Anziehungspunkt bereichert Der geräumige Laben enthält zur Eröffnung eine reiche knülle von prächtigen Blumen, namentlich Chrysanthemums und ^.rchween. Die reizvolle Anordnung der Blumen wirkte namentlich bei der Mend- beleuchtung entzückend unb zog gestern abenb die aUgememc Aufmerksamkeit ber Passanten auf sich. Ein laiuckiges Ruheplaßchen lädt in dem.Laben zum Verweilen ein, währenb beim Eingang einige Bräute im Blumenschmuck unb eine stattliche Palmcnaus- stellung zu sehen ist. Das neue Blumenhaus ShcB mürbe ; elbst in einer Großstadt allgemeine Aufmerksamkeit und Bewunderung
Der „Moniteur Orientale" meldet, die du la arische Armee habe bereits die Grenze überschritten.
(oberhalb des Bootshauses) gelandet und nach dem neuen Friedhöfe verbracht. Der Ertrunkene, der wahrscheinlich schon mehrere Tage im Wasier gelegen hat, hatte Arbeitskleider an und dürfte etwa 25 Jahre alt gewesen sein.
Kreis Lauterbach.
0 Lauterbach, 1. Okt. Am Montag fand hier die Generalversammlung der Bez ir ks spa r k a s se Lauterbach statt. Direktor Hoos betonte, daß die Zahl der Gemeinden, die ber Bezirkssparkasse angehören, auf 44 gestiegen sei. Tann folgte ber Rechenschaftsbericht unb Rechnungoablage für 1911. iäc Einnahmen betrugen 855 996,01 Mk. unb die Ausgaben 797 744,07 Mark. Ter Rest betrug hiernach 58 251,94 Mk., welckrer zum größten Teil zu wohltätigen und gemeinnützigen Zwecken verwendet werden soll. Ter Voranschlag über die Verwaltungskosten für 1913 wurde einstimmig angenommen. Tas Vermögen betrug 2 466 264,92 Mk. und die Schulden 2 435 343,53 Mk., so daß ein reines Vermögen von 30 921,39 Mk. übrig blieb.
0 Blitzenrod, 30. Sept. Gestern abend gingen einige Herren von Lauterbach nach Blitzenrod spazieren, als fic plötzlich von drei auseinander folgenden Schüssen bedroht wurden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Trotz eifrigen Suchens konnten die Täter noch nicht ermittelt werden.
Starkenburg und Rheinhessen.
m. Offenbach, 1.Okt. Zwischen der Stadtverwaltung und dem Kreisamt ist es zu einem Konflikt gefommeu,, weil das Kreisamt eine Verfügung an die Bürgermeisterei erlassen hat, wonach der von der Stadtoerordneten-Versamm- lung als Schlachthof-Tierarzt eingesetzte Tierarzt Dr. Strauß unb sein Stellvertreter Dr. Katz ihres Amtes als Schlachthof- Tierärzte enthoben finb unb der Veterinärarzt Dr. Schübler mit der vorläufigen Wahrnehmung der Schlachthofgeschäfte betraut wird. Das KreiSamt hat sich ferner dagegen erklärt, daß die tierärztliche und kanfniännifche Leitung des Schlacht- hofeS getrennt fein soll, und empfiehlt die Anstellung eines Tierarztes als Direktor. Die Schlachthofdeputation beschloß sich eine solche Bevormundung deS KreiSamteS nicht gefallen zu lassen, zumal daS KreiSamt keine gesetzliche Handhabe zu derartigen Maßnahmen habe.
(ch) Bingen, 1. Okt. Ausständig geworden sind heute die Maurer und Handlanger, die an dem Neubau der Fe st halle am Rheine beschäftigt waren. Von der Unternehmerin, einer Franksnrter Firma, verlangen die Maurer einen Stundenlohn von 55 Pfg., die Handlanger einen solchen von 45-Pfg. Die Handlanger erhielten bisher 38 Pfennig.
gegebene Erklärung, welche vom Ausschuß mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurde. Der Berichterstatter dankte Ä„w„.o/ ...
dem Minister im Namen des Ausschusses und erklärte: p o n d e r S ch m i t t in Darmstadt, Fritz S ch o rn e r in Schotten, Wir sehen dieser schweren Zeit mit vollem Vertrauen zu Tr. Pet.iStautzin Mainz, Alb. Streu ber in Offenbach, Wilh. der Leitung der auswärtigen Angelegenheiten in den Hän- Zipp in Tannstadt.
den Bcrchiolds entgegen und verfolgen mit größter Sym- •• Lehrerpersonalien. Uebertragen wurden dem pathie und mit dem iparmen Wunsckfe nack) Erfolg seine SchulanitSaspiranten Albert Kraft auS Ortenberg eine Lehrer- üH’itercn Bciuülmngcn int Interesse der Ausrechterhallung stelle zu Nieder-Mockstadt.
des Friedens. •• Ruhestand Sv ersetzung. Der Großherzog hat
6ine 1. eralunfl im ^trimer anSwart gcn Amt. . ben coang. Pfarrer und Dekan deS Dekanats Büdingen, -Bic^cuW SaneäiWtunr melbet au8 teltn: B« ch , Eduard Ellcnb-rg-r zu Odenbecg, auf fein dem Einpfang der Boisctmfter bei dem -Staatssekretär des , . . or . r • , .» CA r, V
MiSwär.igcn Amtes v. Kiderlen-Wächter waren alle Nachfuchcn und unter Anerkennung feiner mehr als 50 Jahre hier we'i lenden Botschafter, auch der türkische, treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt.
aunx-ieilt». ,Für t>e^ jd)liinmftvn Fall hofft man eine Be- ** T ie Grundbu chan legu ng in Hessen. In 96 ftbränhing des Krieges auf die Beteiligten. von 1134 bessisäum Gemarkungen mar am 1. September d. I.
* " das reichsrcchtliäie Grundbuch noch nicht angelegt. Jn-
or , . , . . , . .. zwischen ist noch eine weitere Gemarkung angelegt worden, so daß
.lngesuhts des in eine so bedrohliche Nahe geruhten I 95 nod) nicht angelegte Gemarkungen verbleiben. Hiervon liegen Dalkanlrieges ist ein kurzer lieber blick über | 13 in Starkenbura, 53 m Oberheisen, 29 in Rheinhessen. Pon
den 95 noch nicht angelegten Gemarkungen sind 31 in der Anlegung begrifi'cn, darunter Gießen, wo sechs Fluren bereits angelegt sind, und Darmstadt. Von den größeren Städten sind nur Mainz und Worms bereits mit dem neuen Grundbuch versehen. In Ossenbach bat die Anlegung noch nickt begonnen. In Starkenburg sind von 22 Amtsgericktsbezirken in 12, in Oberheisen von 20 in 8, in Rheinhessen von 11 in 2 alle Grundbücher angelegt^ In 29 Gemarkungen mußten einzelne Grundstücke, vielsach Limultankirchen, von der Anlegung ausgenommen werden. BiS sämtliche Gemarkungen angelegt finb, werden voraussichtlich noch fünf vis sechs Jahre vergehen. Tie jetzt noch vorhandenen Hindernige bestehen ft. Hess. Rspr zumeist darin, das; Vcr- Messungen ober Felbbcreinigungen int Gange finb. BiS jetzt bat bic Grunbbuchanlegung drei Millionen gekostet.
Luftschiffahrt.
Berlin, 1. Okt. Am gestrigen dritten Tage der Herbstflugwock^e stieg der Flieger Hanuschke trotz des Sturmes und obwohl er allgemein gelvurnt wurde, auf. In der Nähe der Ballonhakle kam sein Eindecker gegen den Wind vom Boden los und wurde von so heftigen Böen gepackt, daß in wenigen Augenblicken die .Höhe von 300 Meiern erreicht war. Obwohl der Motor der Maschine mit voller Tourenzahl lief, stand der Apparat in der Luft einige Sekunden fast still. Hanuschke versuchte nunmehr, niederzu- achen. Während der Sturm einen Augenblick nachließ, führte der Flieger mit voller Atotorkrasi einen Gleitflug aus. Es gelang ihm, unbeschädigt zu landen. Die Flug- platzleiwng erkannte ihm einen Preis von 1000 M zu.
terien 450 Geschütze. An Masckmtengdpelfren sind 240 Gelvehr e vvrlmnoen Die Armee ist in neun Divisionen gegliedert und steht hinsichtlich der Ausbildung auf an- nähernd gleicher Höbe wie die türkische.
Ziffernmäßig und an mangetbaftcr Ausbildung sind sich bie griechische und die serbische Armee ungefähr gleich Die ariechische Armee beziffert ihre Kriegsstärke aus 298000 Mann. Friedensstark zülstt sie 54 Bataillone In fanteric zu 75000 Gervehren, 18 Sckiwadroneit mit 3OOo
Vermittlungsversuche AichlandS? Ausland.
Wie das Reuter'sche Bureau aus diplomatischen Kreisen er» Französischer Grenzunfug.
fährt, hat ber russische Minister des -leiitznu sasonow tn . gf ~ Generalsekretär bes Aeroklubs rich-
Sofia unb Belgrad sehr bringende Vorstellungen zugunsten Paris, 1. Vtt. ©eneraiieir«^ b Jg
r. unV »SÄ teVe n C EM in der N^e b« Grenze,
muht, die Worte in der freundlichsten Form aur bic bringende P 0 l i z e ib c h 0 r b e n e n t) p rechen d c N e ro^r u a u 8^ Notwendigkeit der Durchführung von Reformen ammerham 8U ^e6bne“^eD5u^Varauf aufmerksam gemacht! w^wichtig es sei, mat6cn- rn(ri(tbe rDlf »reni daß die Flieger Kundgebungen unterlassen möchten, die ihren
mnbiüfittfe nach einer“ "i« Äburg feine Mfie. 3nt=reffen nur nachieilig fern tonnten.
Am Dienstag werben zwei ständige Hospiialcr mit ben oazu 1 Militärflugwesen Rußlanbs.
MÄVÄpÄ* ' .„^Pete^burg w^ge^
Tie Haltung Rumäniens. ressort unb ber Angltebcrung an ben General,tab nimmt bas
Bukarest, 1. Okt. Von einer Mobilisierung ber ru- Kriegsministerium eine vollstänbige Reorganisation bes Milttar- mäntschen Truppen verlautet nichts. Rumänien dürfte tm fsugwesens vor.
Kriegsfälle eine abwartende Haltung einnehmen und „ ffifrnhüit.
nur aktiv eingreifen, wenn die eigenen Interessen sowie die Der allgemeine Ausstand der Enenbahn- intcrnationalcn Verpflichtungen es dazu zwingen sollten. bediensteten in Spanien.
Das Berliner Tageblatt" meldet noch aus B u k a r e st: Aus Madrid meldet man: ±ie allgemeineAbftimmun g
Obwohl die^ vereinigte Opposition auch hier die der Lisenbahnangestel ten über den Streif ergab 6 5 4 0 9 @ 11 nt - ftri e gsstim m u n6 nährt, ^^oh^ehin?ck!imm^aenug D^AusschuVder Eisenbahn/r"töi!te den Behörden die Proklamie- £ sÄntii'n be^rem.beTer^Siä* ^e^Sart^tI der allgemeinen Mhmbtijnit---------------------
man, daß Bulgarien zum Aufgeben seiner herausfordernden .Haltung bewegt wird. Die hiesiaen politischen Kreise sehen die Laae für 'weniger gefahrvoll an, als die vorliegenden Nachrichten andeuten.
Eine Abordnung des -weiten Gcrrde-Dragonerregime-nts, bestehend aus fünf Offizieren unter Whrung des Reyi- mentskommandeurs Oberstleutnants Freiherrn v. Zedlitz
Bnnten Di- von bem kmlgor-sch-n «ffanbten geforberten SMn, 42 Satten«, mit 168 Geichu»en. daneben noch iummen. Miefen sich aniang8„auf 20 Millionen, mürben aber 24 Arme- wird ebenfalls
- ' ...... » auf annähernd 300000 Mann beziffert. Sic umfaßt tn
Beginn der Feindieltgteiten. . ,11.-^1 . Bataillonen 1^0000 Gewehre, in 47»« i-chn^ckronen
Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Konstantin^x^ ? Säbel, 200 (^efchutze in 113 Batterien, ferner 220 Ma- ^e Armee ist kr^gsstark m 6 ^tonen m e e i) a o e v e r 111» v i v v » 0- - -- । aeqlicbert. Die Flotten von Bulgari.-n und Griechen-
Der „Berliner Lokalanzeiger" meldet au-o P ^lgr a d. ^Men natürlich überhaupt nicht mit; hierin hat die lieber morgen soll hier ein ftriegsrat abgehallen werden. O Kürfci zweifellos, trotz ihrer kleinen Marine, einen erheb- heißt, daß der Krieg am * d. M. der Türkei for- (i£, en Vorsprung, ben sie jedoch nur gegen Bulgarien au^» mell erklärt werden wird. . nußen können wird, da ihr die italienifche flotte nach
Die das „Neue Wiener Tag blatt^ meldet, dürften Vie üor ba£, Aegäische Meer sperrt.
nächsten 24 Stunden Vorsichtsmaßregeln an b r| ungleich beste Balkanarmee stellt ohne Zweifel
österreichisch-serbischen Grenze notnxmdig meinen, welches ja ebenfalls Gefahr lauft, in ^en machen. . Strubel eines Balkankrieges hineingezogen zu "»erben, xa.
Die „Deutsche Tageszeitung'' meldet aus eofia. ^n rumänifd?e H^r, das auf einer vorzüglichen Ausblldungs- politischen Kreisen verlautet, daß r i e efi c n ta n b am zühlt 169 Bataillone Infanterie ö" 210 000 Gc-
morgigen Donnerstag bic Jlnnenoit '' ^bla^.' au^-Schrvabronen zu 180M Säbeln, 1^4 Batterien sprechen werde Die Schutzmachte sollen dagegen ,etzt nichts beschützen und 160 Maschinengewehre. Gegliedert mehr einzuwenden haben. Ut bie Armee in zehn Divisionen.
Der „Berliner Lokalanzeiger" melde: aur- Belgrav. ■—
An der serbisch-türkischen Grenze ist < > >u vcr s chrebfe- Ikid).
btottern ift am 3. b. M. m.ttafl» ber «uäbrud) beS 'EZ,gehalten
Balrankrieges zu erwarten. ------


