'lungert das Feuer in den Fkanken einer Kompanie, die die Arbeiten an dem Hei Fort Lombardia deckte und «gegen Alpenjäger, die mit oem Bau der schanze Verona beschäftigt waren. Italienische Artillerie und Maschinen- gewehre vertrieben mitihrem Feuer den ,ycinb, dessen letzte Meinung gegen zwei Uhr sich zuruckzog. Zwei Italienische Alpenjäger wurden leicht verletzt.
Aurland.
Die türkische Regierung beschloß, die Eisenbahn Mekka-Meding unverzüglich zu bauen.
Es liegen jetzt auS 1037 von 1080 Wahlbezirken in Massachusetts die Ergebnisse der Vorwahlen zurPräsidentschastderBereinigten'Staaten vor. Danach erhielten Roosevelt 79 564, Taft 84 948 stimmen.
Oeer und Flotte.
General v. Alten.
Am letzten Sonntag ist einer der bekanntesten deutschen Militärschriststeller, der (Generalleutnant z. D. Georg v. Alten in Berlin gestorben. 1816 geboren, hatte er al- junger Offizier im Infanterie-Regiment 70 den Feldzug von 1866 mitgemacht und war 1870 der erste preußische Offizier, der, schon am 2. August, verwundet wurde. Er erwarb sich dabei das Eiserne fireu$. Rach dem Feldzug besuchte er die Kriegsakademie und kam in den Generalstab. Ms Oberst war er Chef des Stabs des 3. Armee- torps und später Kommandeur des Kolbergschen Grenadier-Regiments, befehligte dann die 65. Infanterie-Brigade, wurde Oberguartiermeister und als Generalleutnant Kommandeur der 2. Division. Zu früh für die Armee mußte er infolge der Vorgänge bei dem Krosigkschen Mordprozeß 1901 den M schied nehmen. General v. Alten ist seitdem vielfach literarisch hervorgctrcten. In den letzten Jahren leitete er die Herausgabe des groß angelegten Handbuchs für Heer und Flotte, das sich allgemeinen Beifall erwarb. Auch am öffentlichen Leben beteiliate sich General d. Alten lebhaft, er war Vorsitzender der^Abteilung Berlin der Deutschen Kolonialgesellschaft, deS Südamerikanischen Vereins und anderer Körperschaften.
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— Ä r in e e E i n t e i l u n g u n d Q u a r t i e rli st e. Soeben erschien int Belage von Karl SiegiSmund, Hofbuchhandlung, Berlin SW., die neueste Ausgabe von Stecherts Armee-Einteilung und Quartierliste des deutschen Neichsbccres und der 'Kaiserlichen Marine, nach dem Stande vom 1. Mai. Die seit 50 Jahren regelmäßig erscheinende Armecliste enthält eine übersichtliche Zusammenstellung aller Truppenteile der deutschen Armee mit namentlicher Angabe der Chefs «Inhaber), Kommandeure und Standorte, sowie kurze Uniform Beschreibungen und Abbildungen der Regi- mentS-Namenzüge, ferner die Personalien der KriegSministcricn und höheren Militärbehörden, die Genaralstäbc, Inspektionen, Gouvernements und Kommandanturen, Erziehungs- und Bildungs- wesen, Verwaltungsbehörden: ferner die Landwehr- und Terri- torial-Bezirke; ein Verzeichnis sämtlicher Truppenteile nach Waffengattung und Nummcrfolge und den alphabetischen Quartierstand. — Die Stechertsche Armee-Einteilung bringt in der neuen Ausgabe folgende neue Angaben: Tie Kommandeure der Bezirls- kommaudos: die etatsmäßigen StaabSofsizierc, Platzmajors, Adjutanten der Kgl. Prinzen und deutschen Fürsten: ferner Beschreibung der cinpctretcncn Unisormänderunaen, sowie als wichtigste Neuerung: eine Ancieunitätsliste der Generalität, der Obersien und Oberstleutnants, Majore der Kavallerie und Feldartillerie, soweit sie Regiments-Kommandeure sind. Mit diesen Neuerungen ist die Stechertsche Liste die vollständigste geworden und entspricht allen an sie zu stellenden Anforderungen. Tie Abteilung „Kaiserliche Marine" enthält die Personalien des RcichSmariue-Amts, die Ober-Kommandos und Jnjpeliionen, die Küsteu-Bezirke, Verwaltungsbehörden, Schutztruppcn für die Kolonien und eine genaue Liste der Kriegsschiffe nebst Deplacement, Pferdekräften und Besatzungs-Etat.
Arbeiterbewegung.
Folgen des Auhrbergarbe tcrauüitaadeS.
Effen a. d. Ruhr, 1. Mai. Der alte sozialdemokratische Bergarbeiterverband verlor bei den Sicherheitsmännerwahlen im Ruhrrevier den größten Teil seiner Sitze, und zwar 250, darunter 180 an den Christlichen Gewerkoerein, 50 an die gelben Gewerkschastövereine und 30 an die Polen. Das ist eine Folge der letzten Ausstandsergebnisse!
Au» Stadt und Land.
w le hen, 2. Mai 1912.
** TageSkalender für Donnerstag, 3. Mai: Volks- Einfonie-Uonjerl. Abends d Uhr im Katholiichen BercinshanS.
** Ein Zeppelin-Luftschiff über Gießen. Gestern nachmittag nach 1 Uhr kam zum erstenmal ein Zeppelin-Luitschiif, die „Viktoria Luis e", nach Gießen. Das Lustschi,s fuhr auf einer seiner Rundfahrten von Frankfurt hierher und madjte eine Schleife iwer der Stadt, um bann in südwestlicher Richtung wieder zurückzusahren. Das Geräusch der Propeller vertundete daL Nahen des Lu,t- schisseS rechtzeitig, so daß viele Leute auf die Straßen eilten und das Luftschiff begrüßten. Auch die Luftpost trat in Tätigkeit. Eine Anzahl Postkarten wurde herad- geworsen, die teilweise an hiesige Einwohner gerichtet waren und sicher bei den Empfängern fiel Freude hervor- acrufen haben. — Die „Viktoria Luise" begleitete au, ihrer Fahrt hierher den von Frankfurt um 12.05 Uhr abgehenden Schnellzug, eilte chm aber etwa von Butzbach ab voraus, so daß das Lustschisf schon wieder au fder Rückfahrt begriffen war, als der Schnellzug um 1.20 Uhr hier an kam.
** Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem Schloßinspektor Gg. Schon aus Anlaß seiner 40,ähr. Hosdienslzeit die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
" Lehrerpersonalien. Ter Großherzog hat dem Oberlehrer an der evangelischen Schule zu Erbach i. O. Ludw. Will au« Anlag seine» KOiähngen Tienstjublläum» den Titel »Rektor* verliehen. — Erledigt sind: Eine evang. Lehrer- stelle zu Hof heim (Rr. BenShemi); eine nut einem evang. Lehrer zu besetzende LehrerstcUe an der Gemeindeschule zu Reichenbach.
•• Hessische Sch tachtungSsta tistik. Nach der amtlichen Statliuk über die Schlachtvieh- und Flelschbeschau wurden in Hesten in den Monaten Januar, Februar und Mürz 1912 geschlachtet: Ö?U (576) Pierde, 4509 (4817) Ochien, 320 (284) Bullen, 11 uü4 (10504) Kühe, 6663 (7245) Juugrmüer über 3 Monate alt. 19 250 (16 662) Nalder bi» 3 Monate all, 92854 (83 631) Schweine, 27o5 (3114) Schafe und 7687 (9851) Ziegen.
* Ä d n 3 c r t D e r c i n. LaS letzte Konzert des laufen- den KonzertjabreS wird auSschließrrch geistlicher Musik gewidmet sein. ES findet am Mittwoch» 8. Mai in dem Tür solche Darbietungen einzig angemessenen und arustisch am petzen geeigneten Raume, dem lÜotteStzausc. in diesem
Falke der Stadtkircke, statt. Das Außeraewöhnlichc dieser künstlerischen Deranstattung liegt darin, daß sie Don einer Tarne, Fräulein Gretchen Des soff, geleitet und von dem von ihr begründeten und ihren Namen tragenden Frauenchor ausgeführt wird. Frl. Dessoff ist die Tochter des bedeutenden Opernkapellmeisters Otto Dessoff, der die Frankfurter Over zu einer der ersten deutschen Bühnen machte. Bon ihm hat sie die Dirigentenbegabung ererbt und die Befähigung zu zielbewußter, erfolgreicher Leitung und Schulung musikalischer Bereinigungen. An die 9u hervorragend stimmbegabte, künstlerisch durchbi d t" und den besten Kreisen Frank urts angehorende Damen bilden ihren Chor, der in den fünf Jahren seines Bestehens Unter der straffen Leitung von Frl. Tessoff so rasch zu Ansehen gelangt ist, daß er bereits einen bedeutsamen Faktor im ^ranqurter Musikleben bildet. Wie seine klangttch ideal schönen Wirkungen und die subtile Art seines Vortrages auch außerhalb Frankfurts gewürdigt werden, erhellt aus seiner Mitwirkung bei dem demnächst stattfindenden zweiten Deutschen Brahmsfest in Wiesbaden und der Einladung des Richard-Wagner-Vereins zu einem Konzert in Darmstadt im Laufe nächsten Winters.
"Die Ortsgruppe. Gießen des Hessischen Vereins für Luftfahrt hat sich von dem Marburger •Herein getrennt und sich unter dem Olamen: .Lustfahrer- Verein Gießen* selbständig gemacht. Der junge Verein ist dem neu gegründeten Groß her zoglich Hessischen Verbände für Flugwesen, Sitz Tarmsiadt, Mainz und ließen, unter bem Protektorat deS Großherzog« beigetreten. Tamit ist, wie wir hören, ein Wunsch unseres Großherzogs, das ganze Heffeuland zur Erfüllimg der neuen, durch den ungeahnten Aufschwung der Luftfahrt entstandenen idealen Ausgaben zusaiuiuenziisassen, aufS glücklichste ver- ivirtlicht worden. ES ist zu hoffen, daß eS dem jungen Verein gelingen möge, die ganze Provinz Cbcrheffcn unter keiner Fahne zu vereinigen und dem Großh. Verbände zu- zuführen, damit er in engstem Anschluß an die beiden Süd- Provinzen und gemeinschaftlich mit ihnen an dem großen Werke arbeiten kann.
** Stenographie. Arn kommenden Sonntag feiert der Bezirk Gießen im Hesfisch-Nassaui'chen Verband GabclSbergerscher Stenographen sein Bezirks fest, mit dem eine Vertreterversammlung und ein Wctt- schreiben verbunden ist, in Butzbach. Tie Anmttdungen zum Wettschreiben übersteigen die Zahl btt früheren Bezirksfesten schon jetzt g-nz erheblich, sie betragen bis jetzt 230 in Abteilungen von 60 bis 280 Silben. Auch die hiesigen Vereine, einschließlich der Schülervereinc am Realgymnasium, an der Oberrealschule una am Gymnasium, werden mit rund 90 Stenographen an dem Wettschreiben teitnchmen. Be»,öroen unu firmen Haven wertvolle Ehrenpreise gestiftet.
** Der Evang. Arbeiter-Verein begeht in diesem Jahre die Feier des 2 0. Stiftungsfestes. AuS diesem Anlaß findet am 11. August in 2.eins Garten ein G a r t e n f e st statt, bem am Vormittag ein Festgottes- dienst vorausgehen wird.
*♦ Enthüllungen. In Steins Garten finden am Sonntag, den 5. unv Dienstag, den 7. Mai, zwei Enthüllungs-Borstellungen ves Anti-Myiliters unv Spiri- listen-Entlarvers Stuart Lancourt statt, der es sich seit Jahren zur Auigave gemacht yat, die ost raffinierten unv verpeckten Schliche unv Kniffe rücksichtslos au.zuvecken, die von gewissen ^-piritisien unv äynl.chen Gautiern fortgesetzt und mein in betrügerischer Ansicht zur Täuschung der Menschen angeroenoct werden. Alle die unbcgreifttchen, ocrblüifenbcn Experimente, die schon manchen irregeführt haben, gelangen zur Borfüyrung und sofor.igen Enthüllung; u. a. die tatsächliche Verflüchtigung (Tema.uralisatwn) unv Wiederoerdichtung (Rematerisation) Lancourts vor den Augen des Publikums. Kinder unter 16 Jahren werden auf keinen Fall zugelassen.
** Barg eldloser Zahlungsverkehr. Bon den Einrichtungen zur Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wird noch nicht in dem Umfange Gebrauch gemacht, wie dies nach den Vorteilen der Einrichtungen erwartet werden kann. Besonders schcim cs nicht hinreichend bekannt zu sein, daß die Giro- und Postcheäkontcn zur Begleichung ein- und Luszuzahlender Beträge aus Postanweisungen, Zahllarten und Zahlungsanweisungen benutzt und Zahlungen an Poitkassen mittels Schecks geleistet werden können. Für die Verwendung von Postschecks bietet sich auch Gelegenheit bei Entrichtung von Fernsprechgebühren, gestundeten Portobeträgen und Telegrammgebühren, Schließsachaebühren, Zeitungsgeld der Bezieher sowie bei Einkauf von Wertzeichen im Betrage von mindestens 20 Mark. Hal die Vcrkehrsanstalt selbst ein Postscheckkonto, so kann anstatt eines Schecks auch eine lieber» Weisung in Zahlung gegeben werden, lieber die näheren Bestimmungen, die bei Zahlungen an Postkasten mittels Schecks An- Wendung sinden, geben die Ortsposlanstalten Auskunft.
Hüiiöirciö Gltstrn.
e. Hungen, 1. Mai. Auf der Strecke Friedberg— Hungen wurde der um 11 Uhr nachts die Strecke passierende Zug durch das Explodieren von drei Jagd- Patronen zum Halten gebracht. Tie Patronen wurden entweder aus Scherz oder aber von verbrecherischer Hand auf die Schienen gelegt. Em Unglücksfall kam nicht vor. Tie Nachforschungen nach dem Täter blieben erfolglos.
KrciS Schollen.
O Laub ach, 1. Mai. Graf K a r l zu S ol ms-La u- b a ch, der drittälteste Sohn des verstorbenen Grasen Friedrich, zurzeit Landrat in Lüchow, hielt heute mit seiner Gemahlin, einer geborenen Prinzessin Solm-Salm, Einzug im hiesigen Schlosse, um einige Tage hier zu verweilen. Da die Gräfin Karl den ersten Aufenthalt im Stamm- schlosse ihres Gemahles nimmt, trug unsere Stadt zum Willtomm reichen Faynenschmuck. — In diesen Tagen weilten der Oberstaatsanwalt und der Un.ecsuchungsriiyter uus Gießen hier, um wegen der Schlägerei am 3. Oster- feiertag Untersuchung Dorvuiie*,men. Ter beschuldigte Dienstinecyc G. leugnet eie Tat unv war bis jetzt nicht zu einem Geständnis zu bewegen. Ter verletzte H. de,rnvet sich auf dem Wege der Besserung.
Sirns oiiiuucrg.
L. Friedberg, 1. Mai. borgen beginnt wieder am hiesigen eoang. Prcdigerseminar e.n wi senschaftticher Kursus für kirchliche itan,.- und Tenmatpflege. Prof. Meißner-Darm »aot hat die Leitung Übernommen. Außer am 2^ Mai finven am 9. und 20. ö. M. Vorfrage ltatt. Im Juni wcroen Ausjluge an Orte veranstaltet, vie tiru)iiü)c Kunst unv Altertümer auiweisen.
Sturkcuburg und stiycinycstktu
rm. Tarrn |t aut, 1. Mai Tie heutige Eröffnung des neuen Hauptbahn Hofes r ottzog sich in den ersten Nachtstunden gegen 1 Uhr, als die ec,ren Züge von Frantiurt unv Mainz crnlic,cn, giaa unv ohne Un,att. Biele Leute hatten fta) mit Den letzten Zügen vom alten Bahnhof aus in Die Aachoarorte begehen, um oie erst« hcer
cinlaufcnbc/ V’:". : Lokomotiven mit Laub geschmückt
waren, benähen zu tonnen.
h. Mainz, 1. Mai. Hier trat heute unter dem Vorsitze des Kirchenrats Schrimpf der Evang. Pfarrverein im Eroßherzogtum Hessen zu seiner Hauptversammlung zusammen. Tie Berhand^unaen waren sehr stark besucht. Nach der Erledigung der geschäftlichen Angelegenheiten wurden Vorträge gehabten von Pfarrer o l f-Rumpenhcim über „Tie Notwendigkeit des konfessionellen Religionsunterrichts", von Professor D. Schoel l - Friedberg über „Tie Stellung des P,arrerS zur modernen I u g e n d p s l e a e b e w e g u n g", von Pfarrer Fritsch- Ruppertsburg „Ueber Kollekten- orbnung" und von Pfarrer Br t l l-Ober-D'.dderSlieim über „K o l p o r t a a eu n fu g". Ten Vorträgen schlossen sich längere Besprechungen an.
Kreis Wetzlar.
k Hörnsheim, 1. Mai. Am Sonntag, 12. Mai, wird hier der Leiter der Rechtsberatungsstelle deS Evang. Arbeitervereins Gießen einen Vortrag halten über die Jnval iden - und Hinterbliebenenversicherung sowie die Ausgaben der gemeinnützigen Rechtsauskunftsstellen. Ta viele über die am 1. Januar L I. in Krast getretenen gesetzlichen Bestimmungen im Unklaren find, dürste eine Aufklärung auf diesem Gebiete allen denen, die Beiträge zur Invalidenversicherung bezahlen, willkommen sein.
Vtittn-Najjau.
[] Marburg, 1. Mai. Ter heutige WalpurgiS. ’)l o 11 t brachte unserer Eta>t regen Verkehr. Zahlreiche " usikkapellen sorgten für musikalische llntcrnalluna und die Studenten waren gleichfalls eifrig bemüht, auch ihr Teil dazu beizutragen, bau cS tüchtig zu sehen und zu hören gab. So fand z. B. heute früh unter der Linde aus der sog. Hofstatt mitten in der Stadt em Frühschoppen statt, wobei die ^Originale* den .Füchsen* oorgeiteUt wurden. .ArbeitS- nmnn* Groß auS Wehrshaufen hielt eine mit großem Beifall aufgenommene Ansprache. Nachmittags veranstalteten die Burschenschafter ihren großen Maiumzug. — Tie elektrische Straßenbahn erzielte im sJlpnl eine durchschnittliche Tageseinnahme von 201 Mk., insgesamt 6029 Mk.
w. Frankfurt a. M., 2. Mai. (Priv.-Tel). Der Flieger Robert Sommer ist heute vormittag auf dem Flugplatz am Rebstock aus einer Hohe von 10 Meter mit sein.m Eindecker abaestürzt. Er ertttt schwere innere Verletzungen. — Die deutsche Nähmaschinenfabrik Jos. Wertheim A.-G. ist heute nacht zum Teil abgebrannt. Tie Schleiferei, die Lackiererei und das Magazin für Einzelteile wurden vernichtet. Der Schaben ist erheblich.
Universitäts-Nachrichten.
hk. Darmnadt, 1. Mai. Für den aus otm Lehrkörper der Technischen Hochschule Qusgeschiedenen Prvse>sor Dr. Schwalbe ist Dr.-Jng. Emil Heuser, Eip:miter in der Paoierfabril Steyrer - mühl bei Gmunden in Oesterreich als etatsmäßiger außerordentlicher Projessor der Zelkstosschemie (Papiersabrikation) berufen worden. Tr.-^)Ng. xjlU.li" ytu uni uiU| angctiuuiuicd unv iviro voraussichtlich seine Tätigtest anfangs Juni beginnen.
he. Marburg, 1. Mai. Dem Piuruwozenten Dr. med. Hans Hübner hier wurde ein Lehrauftrag für Termatologie erteilt
wandern und Reisen, Bäder und rommersrischen.
*^Maiwanderungeni.onGießenaus. Ter Zweig- verein Lich des V. H. C. hat das chm zusallende Stuck der vorn Wegebczeichnungs-Ausschu» des Vogelsberger Hoh.'nk.ubs genehmigten großen Strecke Bad-Nauheim — Lich — Laubach— Schlitz (biauer O) bereits markiert Ta die neue Vogelsbergkarte erst in einigen Wochen fettiggestellt werden kann, fei jetzt schon auf das in daS ArbeilSgebitt deS Licher ZweigvereinS fallendes fertiggestellte Stück der Markierung aufmerksam gemacht. Tie Markierung gehl von Münzenberg (dort später Anschluß ton Bad-Nauheim auS) nach TreiS—Münzenderg und von dort das Wettertal entlang an Bahnhof Muschenheim und der Bergermühle vorbei nach Kloster Arnsburg. Von hier verläuft der blaue O zunächst im Gottesackertal weiter, führt dann hinaus zur Hardt, wo man von dem als sog. Sedanplatz bekannten Licher Festplatz eine sehr schöne Aussicht nach dem oberen Wetterlai und dem gesamten Vogelsberg genießt. Tie Markierung folgt dann der Hauptstraße Lichs und geht darauf weiter durch tow- riflifches Neuland, dicht am ausgedehnten Licher Wiesgrund vorbei und dann durch prächtigen Wald, nach Nonnenrolh, von wo aus der Laubacher Ziveigverein für die Fortsetzung sorgt Tie von der Markierung berührten großen Laubivaldgebitte machen die Strecke zu Maiwanderunaen besonders geeignet: und eS lassen sich mit Zuhilienahme der Markierung Gießen—Lauback (gelber . Strich), sowie der vorhandenen Lokalmarkierungen, besonders von Gießen aus die schönsten Zusammenstellungen bewerkstelligen. So läßt sich z. B. der Besuch Arnsburgs von Gießen auS mit einer i etwa trstündigen, meist durch Laubwald führenden Wanderung L verbinden, indem man von Gießen auS dem gelben Strich über die | Hohe Warte, Annerod und Albach und von da durch die Meib-V doch folgt bis zum Schnittpunkt mit der Markierung Lich- I Ettingshausen (weißer Strich), die den Wanderer aus dem idol- t tischen, durch stille Waldungen führenden Ellingshäuser FuLpsad ' bald nach Lich bringt Bon Albach bis nach Lich geht man t zwei Stunden ununterbrochen durch an Schönheiten reichen Wald,» der seither für Wanderungen fast nicht bekannt war. Für Maie • Wanderungen gibt es in der weiten Umgebung kaum ein schöneres Waldgebiei, das dazu noch einen Reichtum von Maiblumen und Waldmeister birgt, wie man ihn sielten antriift Bis nach Lick ’ geht man auf dem beschriebenen Wege ungefähr 4 Stunden von Gießen auS. Ter rüstige Wanderer kann nun von Lich aus die Tour noch fortsepen, indem er entweder den blauen O biS nach Arnsburg verfolgt und von da aus dem Jägerpfad nach Stae tion Garbenteich wandert, oder indem er von Lick aus eine neue Markierung deS dortigen ZweigvereinS (weißer Strich) benutzt, die von der allen Post auSgeht und über den Höhlerbers * (mit prächtigem Fernblick nach Vogelsberg und TaunuS!) aut bem sog. allen Schisfenberger Weg in IV» Stunden direkt nach dem Schiffenberg führt
— Bad-Salzhausen, 1. Mai. Die Saison ist er- öffnet; der alte schöne Park im herrlichsten Frühling-schmuck bittet in der frischen Lust auf wohlyep,legten Promcnadeweaen Vie vielseitigsten Svarziergänge, so datz der Besuch uniere- Badegerade im Frühjahr nicht genug empfohlen werden kann. Verschiedene Neuerungen sind elngericht« worden, so eine Auto- Garage im logen. Laboratorium, ein geräumiges Lesezimmer im Hauptbau deS Kurhauses, in dem neben verschiedenen Zeitungen mehrere Journale und eine Bibliothek den Badegästen zur freien Benutzung stehen; von besonverer Bedeutung ist aber die Errichtung eine» I n h a l a t i o n S r a u m e S im Badehau-, der allen sanitären Aniorderungen entspricht: dott sind 3 Hcoer- Schnitzler-Zerstäubungsapparate ausgestellt: dadurch wird unsere Bodcanstolt sür Die Zulunit um eine Indikation reicher sein, eignen sich doch unsere Solauellen und vor allem auck die Schwescl- aucllc ganz beionvers zur Teilung von Halskcankheiten. die nun mittelst der Jnhalierapparale wirtungsvoll behandelt iMtxn können. Der Gradierbau ist mit friickem Dornwerk versehen iDoroen, io daß die Verdunstung des Solwassers reckt intemw in; er wird den Erholungiuckenoen in den heitzen lagen angciubme Frische bringen. Seit Errichtung ves 1. veuljcken n auf * mannS-Erholungsheims, dessen Rohbau nun schon über d»c Baumkronen der umschließenden Kicsern ragt, beginn! hc Baulatigtcit in Bad^Salzhauien iich zu regen: in dem norbtoinl' Ua,tn zeiie deS Parks, um Die sogen, alte Sanvgrube herum, wickj
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