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Pfarrer L^och aus rLützelliudru und Lehrer Rohde aus Neunkirchen.
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Richard Brandt1®
Hessen-Nassau.
X Jellin gShau sen, 13. Mai. Heute waren Lehrer deS SchulaussichtöbezirkS Rodheim Frühjahrskonferenz zusammengekoinmen. Lehrer Neuma
ilin Kiilimtlsahrttagt, lichmittags 3 Uhr:
EJifllichrs Ulniiifrll
auf öcr Koljbmg bei ftlcitt-Xinücn.
Wetteraussichten in Hejsc» iür Donnerstag, i cn 16. Hai l Bewölkung zunehmend, einzelne Regensalle, eliuas kühler, Gewitterneigung.
- i- 19,0 ° C.
=■ + 3,8 0 C.
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EgP
unerwiderte Liede
Handel.
Dom flohknlenbifat.
Essen, 14. Mai. An- dem der Zechenbesttzer-Berjanunlung deS KoölensnndikatS erstatteten Bericht ist lolgendeS zu entnehmen: Ter rechnung-mäßige Absatz betrug im Dtärz 1912 bei 26 (im aleichen 'Monat des BorjabreS 26' ,) .'lr beite tagen 5000108 (im Borjabre 5888 049) To. oder arbeitstäglid) 192 620 (i. 53. 225380) Tonnen. Bon der Beteiligung, die sich auf 6 829 636 (6 846 198) To. beziffert, sind bemunrb <7,3 (88) Piozcnt abgcsctzk worden. Der rechnungsmäßige Absatz betrug im 21 peil 113 bei 24 (tm gleichen Monat deS Vorjahres 281 Arbeitstagen 6 194 470 (5 460 767) Tonnen oder lnbeustäalich 253 186 (237 425) Tonnen. Bon der Beteiligung, die sich aut 6 ^04 285 (6 025 569) Tonnen dezifsert, sind demnach 98,29 (00,3') Prozent abgelegt worden. Ter Beirat setzte die Umlagen für daS zweite Vierteljahr Iür Bohlen auf 9 Prozent (bisher 12 Proz.), für lioks auf 7 Proz. (bisher 6 Proz.) und für Briketts auf 9 Proz. (bisher 12 Proz.) fest. Tie sich anschließende Z e ch e n b e f i h e r -B e r s a m m lu n g genehmigte nachträglich die vom Vorstand für Mar in Anspruch genonnnenen BeteilignngS- anteile und setzte diese für Juni in Kohlen auf 95 Proz., für Koks auf 75 Proz. > bisher 78 Proz.) und für Briketts auf 85 Proz. twie bisher) fest. (Für April und Mai wurden wegen der nid l übersichtlichen Marktlage Beschlüsse über die BcleilignngSanteile in Kohlen nicht gefaßt.) 4ln Stelle des verstorbenen EeheimralS Funke wurde Bergafseff^r Kleine in die BrikeitSkonuniision geivählt. Tie ordentliche Hauptversammlung genehmigte ohne Erörterung einstimmig beu Jahresbericht, sonne den 3iechnnngd- abschluß für 1911 und erteilte der Verwaltung durch Zuruf
biS 14.
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Abhaltung des aus dn ertag) fallenden ^ri. : und Sckiveineinarki fs kden. Pie Prämier.!- lusbruch der Maul- un ret in diesem Jahre ur.e gegen jedoch aussM d genehmigte Miet» .nd soll bis zum lnzahl weiterer, bereit f)t stehender Aeubautr n in unserer Stabt bis rden. - Auch steht bi 'eubaueS eines Fi- r Regierung in Unter auch die Wohnung ffc i n ist, soll von der stick I oerden. Mit Vollender.' freite, worin sich zurv: i des NmtSvorstandeS m- I inen Landwirt oder ,
). — Am Eamstag, in । S. Stadler, der La llsershem, in 6er Tun- t Vortrag über Verwe: ewerbe, Landwirt' wurde die Versichern:: Schotten im herbste m. m, sofort mit den ta» it diese rechtzeiüg W meder an der Kersten ■ mit Ueinpflaster, ur. : gearbeitet. Die W Anlage erhöhter b. Mts. fertiggestellt'er
Naunheim hielt mit den Schülern der Oberflaffe eine Lehrprobe über »Die mitteleuropäische Zeit*, die für die Kinder viel Anregung bot. In der weiteren Tagung wurden zwei Vorträge gehalten: .Wie steuert man der zunehmenden Roheit der Jugend?' (Lehrer Horn-WaldgirmeS) und »Die Ver« sehung der Kinder am Schlüsse dcö Schuljahres", lieber letztere Ausgaben sprachen eingehend die Herren Feix-Her- mannitein und CloeS - Rodheuu. Zu dem Konserenzbezirk Nodheim, 9 Gemeinden des südlichen Kreises Biedenkopf, gehören jetzt 25 Lehrer, die sich aus 4 viecklassige, 2 dreiklafsige, 2 zweiklassige und 1 einklassige Schule verteilen.
lüge erleiden geringe Verspätungen
In Cesinole kam e# zwuclien zwei Parteien ivegen einer Lirbschasloangelegcnbrit zu einer großen _ 5<bu iktet. mobet die beiden fcauinrivaicn getötet wurden Sechs Personen wurden tödlich verletzt. Es wurden sofort Soldaten nach dem En geschickt^ da man weitere Epi er ans Blutrache fürchtet
Flieger stürzten heraus, aber roeber der Maschine noch den Man , Magdeburg—Berlin war acht Stunden gesperrt, nem ist etwas nennenswertes zugestosten Die man mir der ichert, ist die Maschine vollkommen in Ordnung geblieben.
mobil* i offen Ber
te. Frankfurt a.M. Schweiueinarktbericht vorn 15. Mai. Aufgetricben waren 1723 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bi- 100 kg Lebendgewicht 57.50—59.00 Pik., Schlachtgewicht 74.00—75.00 Aik., vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht, 56.00 — 58.00 Alk., Schlachtgewicht 72—74.00 3)11.; vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 58.00—59.00. 9Dlt,j Schlachtgewicht 74—75.00 Alk.; vollfleischige Schweine von 120 btt 150 kg Lebendgewicht 58.C0—59.00 Mk., Schlachtgewicht' 73.00-75 Mk. Wefchaft lebhaft, bleibt Uebcrftanb.1
Nniversitäts-Nachrichten.
Hk. Preisausgabe. Tie D r. C h r i stian B r u n- ncngracbcr-Stistung des deutschen Apotheker-Vereins stellt für das Jahr 1912 folgende Preisausgabe: „Da bet der Gehaltsbestimmuna der narkotischen Begctabilicn oder deren Zubereitungen dort, wo Chloroform in alkalischen Lösungen zur Ausschüttelung der Al- laloide zur Verwendung gelangt, oft Emulsionsbildung austritt, so ist ein Verfahren ausfindig -u machen, wie entweder die Emulsionsbildung vermieden werden kann, oder durch welches andere Lösungsmittel das Chloroform zweckmäßig zu ersetzen ist." — Zur Bewerbung zuaelassen sind Pharmazeuten, welche das vorgcschriebene Konoitions- jahr absolvieren, Studierende der Pharmazie, welche die Staatsprüfung beftanben haben, die Approbation aber noch nicht besitzen. — Die Arbeiten sind bis zum 1. Dezember 1912 unter den üblichen Bedingungen an Dr. Salzmann, Berlin W. 15, Joachimsthalcrstr. 22/23, cinzuretchen.
Cuftjd>inabrt.
Oberrheinischer Zuverlässigkeitsflug.
Saarbrücken, 14. Mai. Leutnant Cnglocr trat gestern mittag zur weiteren Teilnahme an dem Zuverlässiakeitsflug hier ein. Leutnant Fisch Hal aus Tieuze mügeteilt, vast er bn Falle der rechtzeitigen Ausbesserung seines Apparate- von dort aus nach Saarbrüden fliegen, und wenn möglich, nachmittag- den Flug nach Mainz fortsetzen will. Referendar Caspar wird stch voraussichtlich von Mamz aus wieder am Fluge beteiligen lönnen. Ter nach der Landung hier beschädigte Apparat des Leutnants Vogel von Falckenflein ist zunächst nicht gebrauchsfähig. Tem Flieger ift gestattet worden, mit einem anderen Apparat am weiteren Fluge teilzunehmen Heute abend 8 Uhr gab die Sektion Saar—Mosel des Niederrheinischen Verbände- sür Luftschissahrt im Zivilkasino ein Abendessen Prinz Heinrich von 'BreuBcn nahm von dort aus um Vs 10 Uhr Zapfenstreich und Fackelzug der Garnison Saarbrücken entgegen
! Mainz, 15. <DZai. (Privattelegramm.) Vom herrlichsten '■Setter begünstigt traten heute früh von 5.30 an die einzelnen Teilnehmer an deut oberrheinischen ZuoerlassigkestLflug aut dem großen Sande ein Ter Besuch des Platzes war sedr mäßig.. Fast nur Offiziere hatten sich eingefunden. Als erster landete H i r t h um 5.30. Er war um 4.40 in Saarbrücken aufgestiegen. Tann Wen Grat Wolsskeelum 5.46 (Ausstieg in Saarbrücken 4.26) dessen Apparat beim Landen umkippte, BareidS um 6.3ö (4.3o ni Saarbrucicn ab) und Mahnke 7.11 (4.28 Aufstieg in Saar- ö.üüen). Tie Flieger kamen sämtlich in befter Verfassung an und wurden von der Flugleitung begrüßt. .
! M eins, 15. Mai. (Privattelegramm.) Ter kleine Untan, dcn Graf Wolfsleel beim Landen hatte, ist nur wenig bedeutend zewesen und erschreckte die Zuschauer mehr , als die Insassen der Flugmaschine. Beim Landen überschlug sie sich, die beiden
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M U. Ointtaflung d » PatferL «atenlanüf tn Brrlin unter Hx. 10100 gclrtzltch gtfAutjt, unb Tiachahmungen dr-j«lLen sind von ben J»flL lanbqerid'lcn Deritn, Altona uftc. btüreft werben, dn Urteil würbe bereiti Born Reichsgericht bchdH|K <Dtr warnen deshalb vor tziachabmuna unteres gelchützte» Zeichens. Schasshausen <Schweii>.
tL e. Bonn, «pordere, Richard Dranbt.
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Wirbelstürme.
Nach einer Meldung aus Torgau zerstörte eine W i n d - b o s e etwa 80 Morgen städtischen Waldes im Revier Puschw iß.
Aus <Dj ai Rsaeu wird gemeldet, daß in Pcrcsztallo 120 Wohnhäuser und 200 Nebengebäude infolge eines herrschenden ZyNons eingestürzt sind. Zwei Personen kamen um, eine Anzahl anderer wurde schwer verletzt. Der angerichtete Schaden ist groß. In Betels sind 15 Däuser eingestürzt. Außerdem bat ein Hagelschlag verheerend auf die Pflanzungen gewirkt. Auch die Ortschaft Baloanyos-Aralaja wurde gestern nachmittag vom Zyklon beim g cf u cht. Von 350 Häusern wurden 330 vollständig zerstört. Bisher wurden vier Tote und zahlreiche Verwundete aus den Trümmern geborgen. Zwei in der Nähe gelegene Ortschaften liegen ebenfalls zum größten Teil in Trümmern.
Die sreigesprochcne Doppelmördcrin.
Paris, 13. Mai.
Mit einer Mischung von ScrbIürhing und Besorgnis bat Paris ein in,her Tat eigenartige- Urteil vernommen, das am Samstag das Schwurgericht gefällt bat: man hat eine Frau, die kaltblütig ihren Mann und dessen greife Tanie ermordete, unter dem Eindruck der Tränen und des Zamrners der Mörderin mr nicht- chuldig erklärt und freigesprochen Der eigenartige Fall, der nicht ohne tprund die öfientlirfie Meinung aufs vöchstc erregt, gebt auf den dritten Dezember vorigen Jahres zurück.
Marguerite Peysonnvt lebte seit df ßobren mit ihrem Cmifin, >cm früheren Angebörigen der Garde republicainc Zules Pascal.
L>erbst 1911 wurden die Beziedungen. denen ein kleines Töckxer- chen entsprossen war, geregelt, Pascal ließ sich trauen, er batte einige Ersparnisse und bezog eine Pension und verdiente außerdem durch Nachtwachen an einer Pariser Zeitung noch ein Monatgehalt von 160 Franks, so daß die Sorge diesem fceimc fremd blieb und alle Vorbedingungen zu einem befch.idencn friedlichen Glücke geboten waren. Aber Marguerite Peysonnot, letzt Frau Pascal, trug das Unglück in sich. Ein Magenleiden veränderte ihren ganzen Charakter, sie wurde unverträglich, gehässig, mißtrauisch und bitter, sie wurde eine jener Frauen, die imstande sind, in ihrem kleinen kreise jeden Sonnenstrahl in einen Schatten zu verwandeln und ihrer Umgebung jede kleine Freude zu vergiften. Ihr Mann, ein einfacher, stiller, pslichtgetreuer Mensch, hing mit linblidier Liebe an der Schwester seiner verstorbenen Mutter, an einer d2iäbrigen alten Tarne, die in Saoignh-sur-Orge zurückgezogen lebte. Tie Anhänglichkeit ihres Mannes an diese alte Tante wurde für Marguerite ein Grund der Eifersucht, ihre zügellose Phantasie sckwb den Besuchen chreS Mannes bei der alten Dame groteske Motive unter und oft machte Marguerite den Nachbarinnen düstere Andeutungen: ,Lck bin entschlossen, es den beiden endgültig zu besorgen." Die Gerichtsverhandlung hat zwar die phantastisckten Vorstellungen der ränkesüchtigen Frau vollkommen zerstört, aber Marguerite wollte Rache nehmen. Am 3. Dezember kehrte der Mann um sieben Uhr morgens von feiner Nachtwache heim und machte seinem kleinen Töchterchen noch einige Vorwürfe über eine schlechte Zensur, die das Kind in der Schule erhalten hatte: die Mutter widersprach und erging sich in furchtbaren Drohungen. Während der Mann sich schlafen legte, ging die Frau mit der Tochter zum Waffenhändler, kaufte einen Revolver mit Patronen und ließ sich die Handhabung der Waffe genau erklären. Sie frühstückte bann mit dem rrinde in einem Restaurant, kehrte nach Dause zurück, übergab das Töchterchen der Obhut des Portiers, stieg in ihre Wohnung empor unb fand hier ihren Mann schlafend im Bett liegen. Der Lauf der Waffe wurde auf den Kops des Schlafenden gerichtet, zwei Schüsse, und der arme Pascal erwachte nie wieder. Die Mörderin verließ nun das Haus, ging -um Bahnhof, ersetzte dort die abgefeuerten beiden Patronen durch zwei neue, fuhr nach Savigni), klingelte bei der Wohnung der Tante, und als die weißhaarige alte Tarne öffnete, gab jre vier Schüsse ab. Die alte Frau brach sterbend zusammen. Dann kehrte sie nach Paris niDüd, eilte in die Poriiermohuung, warf sich dramatisch vor ihrem Töckflerchen auf die Jtnie: „Verzeih deiner Mutter! Ich habe deinen Vater und deine Tante gelötet." Eine halbe Stunde später war sie in Hast.
Der medizinische Sachverständige sagrc vor den Geschworenen -war auS, daß Marguerite Pascal hochgradig nervös sei, ein pathologischer Zwang bei der Tat sei jedoch ausgeschlossen unb ihre «Zurechnungsfähigleit nicht bestreitbar. Aber die AngeNagte, die in schwarzem Trauerkleid vor den (Geschworenen erschien, weinte so herzbrechend, fiel zweimal in Ohnmacht und versicherte unter Tränen, eine .Übermenschliche Macht, eine unwiderstehliche Kraft" habe sie getrieben, daß die Geschworenen dem Anblick erlagen und die Doppelmörderin kurzweg freisprachen. Der Fall erregt im Publikum große Vcunruhigung, und überall wird nun der Ruf laut, der einen Schutz der Gesellschaft vor Verbrechern und Mördern fordert.
Vermischte».
* Di« Deutsche Turner schäft hat einen überaus schmerzlichen Verlust erlitten. Prof. Fritz Keßler, der Vorsitzende des Turnausschusses der Deutschen Turnerschaft, ist nach langem schweren Leiden gestorben. Aeßler wurde am 7. November 1854 zu Unter-Türkheim bei Stuttgart geboren. Er war zunächst Volksschullehrer in Haslach, kam dann an die Mädchenmittelschule und später an die Bürgerichulc in Stuttgart. 1879 wurde er Älaffenlebrer sowie Gesang- und Turnlehrer an der Realanstalt in Tübingen. Nachdem er 1881 einen Kursus an der Turnlehrer- bildungsanftalt in Stuttgart durchgemacht hatte, trat er immer mehr in die Oeffenttichkeit. Er wurde Gauturnwart des Oberen Neckar-Achalmgaus, Letter der Männerricge der Turngemeinde Tübingen, Kreistumwart deS 11. Deutschen Tumkreises und schließlich 1895 vom Deutschen Turntag gewähltes Mitglied vom Ausschuß der Deutschen Turnerschaft. Das 9. deutsche Turnfest in Hamburg leitete Keßler bereits als Vorsitzender des Turn- auSschusse«, ebenso die deutschen Turnfeste in Nürnberg und Frankfurt a. M. Schon im Jahre 1890 war et in Anerkennung seiner Verdienste um daS deutsche Turnen nach Stuttgart zum Leiter der Turnlehrerbildungsanstatt berufen worden. Er hat zahlreiche Aufsätze tn turnerischen Zeitschriften veröffentlicht.
Kieme u,agcsct)roniL
In SB anfee bei Berlin ftarb an den Folgen eines Schlaganfalles der Professor an der Universität Leipzig, Dr. Racul Richter.
Am 17. Mai begeht der Senior der deutschen Montanindustrie August Thyssen seinen 70. Geburtstag.
3n Solingen fand die Einweihung der Erholungsstätte, der Mütterberatungsstelle unb des Säuglingsheims statt, die den gemeinsamen Namen „Coppelstift" tragen.
jn Ä s ch in Böhmen cegmgcn ein 1b;origer Bursche und ein 13jähriges Äiadchen Toppelselvftuwrd Zu Abschiedsbriefen an ihre Ettern gaben sie unglückliche Liebe als Grund der Tat an.
Am Dienstag früh 3 Uhr 46 Minuten stieß eine Lokomotive, die durch Serabiallen des Lokomotivfttt^ers führerlos geworden mar, im Bahnhof Magdeburg-Neustadt mtt einem einfahrenden Güterzuge zusammen. Bier Wagen entgleisten und wurden teüruäfe stark beschädigt. Ter Lokomotivführer, der Zugiührer uni) ein Schaffner wurden verletzt. Tas vauptgleis
Gerichtssaal.
h. Darmstadt, 14. Mai. Eine umfangreiche Erpress u >l g s a f f ä r e, die tn der hiesigen Gesellschaft seit Monaten lebhaft erörtert wird, tarn heule vor der Strafkammer zur Verhandlung. Ter 40jährige Kaufmann Heinrich 9JtiHIcr und seine 38)ahrige Eheftau, geb. Ohr, aus Neu-Isenburg sind her fortgesetzten Erpreflung gegen den etwa 70 Jahre alten Bank- direltor H. angctlagt. Im Jahre 1907, als sich das Ehepaar, das die Wirtsa,aft im Restaurant „Trautheim" in Treisa führte, in bedrängter Lage befand unb auf einen Restkauffchilling ein Kapital suchte, wurde H. mit der Frau bekannt und zugleich etwas vertraulich mtt ihr. Nach Versicherung der Frau war H s. sittliche Verfehlung recht geringfügig, doch diente sie später alfi Mittel zu fortgesetzter Erpressung. iUtüIler trat im Laufe der Zahre stets um Gewährung neuer Darlehen an fo. heran und wußte ihn durch die Drohung, einen öffentttchen Slaudal zu provozieren, zur vergäbe von Geldern zu ocranlaffcn, die auf insgesamt 40 000 Mark beredjnet wurden. Müller vertauschte die von ihm betriebene Wirtschaft mit einem Haus in Darmstadt und führte später ein votel in Bad- Nauheim, aber trotz aller erpreßten.Gelder kam er auf feinen grünen Zweig und war zuletzt, nachdem er alles verloren, als Reisender tätig. Tie Gerichtsverhandlung, die infolge der Vernehmung zahlreick-er Zeugen dis zum Abend andauerte, ergab die Scl-uld der beiden 'Jlngetlagtcn, die in ganz raffinierter Weife die Ausbeutung des alten verrn betrieben hatten. Das Urteil gegen Müller lautete dem Antrag des Staatsanwalts entsprechend auf vier Jahre Gefängnis abzüglich 3 L'ionale für Untersuchungshaft unb fünf Jahre Ehrv er- l u st. '.'lud) die Ehefrau, die von dem Treiben ihres Mannes nicht im Unklaren fein konnte unb selbst in einem Brief eine drohende Wendung gebrauchst hatte, wurde wegen Erpvessung )u 1 Jahr Gefängnis verurteilt. Die Frau war dagegen in Rücksicht auf ihre Kinder schon aus der UntersuchungShatt cntlaffen worden.
Die hiesige Firma Hermann Mettenheimer, Inh. C Hosch u.- Ccrber, läßt am Freitag, den 47. Mai, nartjin. 3 Ubr, im Saales des Hotel „(Sinboru" auf Veranlassung der Rer-Conservengla^ (Äesellschasl in Homburg u. d. H. einen Vortrag über Fruchlfastge-i iöInnung und SelbstherneUung von Hanehalt-itonserven hatten. Da^ Thema an und für sich wird bei jeder Hausfrau schon rrgcS Jn-( tereffc erwecken, da es sich hier um Einrichtungen banbelt die so- woht von gesundheitlicher wie von wirtschaftlicher Seite aus be- trachtet, für die Küche von großem Werte find. 1
(üqiia besonders interessant wird der Vortrag noch dadurch, daß derselbe von praktischen Vorsührnngen begleitet ist und durfte be-, sonders der neue Dreyer'sche Zruchlsafl-Apparat „liier', der eine, vollständig neue Erfindung auf dem (Mebietc der Sasigewinnnna.' darstelll, unsere Damen jcfielti. Zn der Vorführung, deren Besuch' übrigens für jeben rtnieressenten vollständig kostenlos ist, läßt die eingangs erwähnte Girina treundl. einladen und wird öiefcrbalb' noch auf das heutige Znferat verwiesen.3546
bantiten Vall st unb Garnie r in unb werben von Volizennannschaficu belagc .
br edic r feuern mit .wehren auf bie Menge unb die Pennten.
Ein Poliieibrigabiei wurde nenrunbet ins !ikrans.n>-zu4 g bracht.
In Eitschin schoß numiticlbflr nach her Th olei vorbei lang die Sängerin Suboma auf ben Schouspieler Del« und verletzte ihn tödlich. Sodann kebrie sie die Waffe gegen i'id) selbst unb bradue sich' einen tödlichen Schuß bei Der (Srunb ist
Anfang 4 Uhr.
tisÄtart Xws» -- M.iKi,
Dieta
Maschinenbauer Gesangverein. HimiyeisiihllslMr nach Bad-Rauh?im.
Ahiahrt b‘- bis Butzbach. \ Nachzügler iabren abiyicBe» 121 Trefjpuuti am Bahr« Hof
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fn ben langen lehren feiner Amtstätigkeit zu ben beliebtesten Personen der Stadt, lebte jedoch, seitvem er zu- rückgetreten war . vor etwa 13 , gänzlich zu
rückgezogen.
o r m ?, 13. Mai. Die Vereinigung hessischer P o l i; e i ko m m i s s a r iats a s p i r a n t en hielt qeftern hier in den ,,Z>völf Aposteln" ihre 3. ordentliche .auptversammlung ab. Nach einem auf den Landes- iürften ausgebrachten Hoch gab der Vorsitzende Bericht über die Tätigkeit der Vereinigung im abgelauscncn Q)c- idiäft ; e. Die Vereinigung hat schon einige recht erfreuliche Erfolge auszuiveisen Der durch den Rechner erstattete *1 affen bericht zeigte trotz der erheblichen Berwaltungskosten einen Ucberftbuß, der durch Verdoppelung der Mitgliederzahl innerhalb des letzten Jahres erzielt werden konnte. Tem Rechner mürbe ( n Vorstand
wurden die Herren B. Wadlig und Ad. Keil aus Worms, X. Bruder und F. Horbach aut Main^ und A. Sambach aus Gießen gewählt. Als Ert der nächstjährigen Hauptversammlung wurde Gießen bestimmt.
Temperatur der Lust ü
Absolute Feuchtigkeit
Mai ti| 1913 y
auf 0° reduziert
14 14 15.
L' 7 t“' <
47,8
44,5
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13 5
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7,2


