Ausgabe 
12.12.1912 Erstes Blatt
 
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Ernste Stimvruug in Petersburg.

Das ,berliner Taacblat^ meldet aus Petersburg: Im Ministerium 6es Aeußern wird die Lage als ernst, aber nicht hoffnungslos betrach­tet. Rußland sei friedliebend, fürchte fedoch keinen Krieg. Seine Friedensliebe habe be­stimmte Grenzen. Ein hochstehender russischer Diplc- rnat erklärte, die letzten Wiener Vorgänge wurden hier als ein demonstrativer Druck aufgefaßt, den Oesterreich auf Ruß­land ausüben will. Die L>afenfrage könne unter keinen Umständen als Grund für einen europäischen Krieg gelten. Es s ei ein äußerst schwacher Vorwand, durch den Oesterreichs höchste Stellen den Plan maskieren.

Der BerlinerLokalanzeiger" meldet dagegen aus Pe­tersburg: Bon diplomatischer Seite wird bestätigt, daß indem österreichisch-serbischen Konflikt eine sichtbare Entspannung eingetreten sei. Rußland warnte Serbien neuerdings wieder, sich in gewagte Abenteuer einzulassen, da es aufRußlands.Hilfe absolut nicht bauen könne. Der "Zar wie die Re­gierung seien friedliebend gesinnt.

Line Rede Sir Greys im englischen Unterhaus.

London, 11. Dez. Im Unterhaus gab Sir Grey in einer kurzen Erklärung einen Ueberblicküber die Lage und teilte mit, daß die Großmächte zustimm­ten, daß die Botschafter in London zum Meinungsaus­tausch zusammentreten sollten. Die Besprechungen wür­den beginnen, sobald die Botschafter von den Regierungen Instruktionen erhielten. Sie werden keine Konferenz bil­den und im Zusammenhang hiermit möchte ich daran er­innern, daß die erste Anregung zu einer förm­lichen KonferenzvonPoincare kam. Daher wird voraussichtlich Paris der erste in Betracht kommende Ort sein, falls eine förmliche Konferenz opportun oder not­wendig befunden werden sollte. Ich glaube nicht, daß ich im gegenwärtigen Augenblick längere Ausführungen über die europäische Lage machen kann. Die Hoff­nungen und Befürchtungen wechselten von Tag zu Tag und können fernerhin für einige Zeit miteinander abwechseln. Es ist schwer, etwas zu sagen, ohne unangebrachten Pessimismus zu erregen oder Hoffnungen zu erwecken, die in der Folgezeit getäuscht werden könnten.

Der Fall Prohaska.

DasBerliner Tageblatt" meldet aus Wien: Konsul Edl wird von Prizrend am Freitag oder Sonnabend in Wien erwartet. Der Bericht über den Fall Prohaska wird einige Tage sväter veröffentlicht werden. Im Aus­wärtigen Amte bewahrt man über die ganze Angelegenheit Nl^ch das strengste Stillschweigen.

Der russische Besuch in Bukarest.

Bukarest, 11. Dez. Heute vormittag fand im kgl. Palais die Überreichung des r u s si s ch e n Marschall­stabes an den König durch den Großfürsten Niko­laus Michails witsch statt. Der Zeremonie wohnten die Königin und die Prinzen Ferdinand und Carol bei. Nach dem Tedeum in der Metropolitankirche aus Anlaß des Jahrestages der Einnahme von Plewna nahmen der König und der Großfürst den Vorbeimarsch der Truppen entgegen.

Bei der Überreichung des Feldmarschallstabes hän­digte Großfürst Nikolaus Michailowitsch dem König ein Handschreiben des Kaisers von Rußland ein. Der König hielt folgende Ansprache:

Ich bin tief gerührt von der gnädigen Aufmerksamkeit des Kaisers, der Eure Kaiserliche Hoheit zu beauftragen geruht, mir den Feldmarschallstab seiner tapferen Armee anläßlich des 35- jährigen Gedenktages des Falles von Plewna zu überreichen. Der Wert dieser hohen Auszeichnung wird noch erhöht durch die Anwesenheit Eurer Kaiserlichen Hoheit und zahlreicher Dele­gationen von Offizieren, deren Namen in mir Erinnerungen des Kampfes von 1877 wachgerufen, in welchem ihr viegeliebter Vater einen so glänzenden Anteil nahm. Obgleich seitdem viele Jahre verflossen sind, habe ich nicht die Hurrarufe vergessen, mit denen mich die russische,t und rumänischen Truppen bei meinem Zu­sammentreffen mit O s m a n Pascha in der Nähe der Brücke von Vid begrüßten. Nachdem ich diese glorreiche Vergangenheit angerufen habe, die unsere Waffenbrüderschast besiegelte, ist cs eine große Befriedigung für mein Herz, meinen Gefühlen herzlicher Liebe für Ihren erhabenen Herrscher Ausdruck geben zu können, welche Eure Hoheit den Ausdruck meiner tiefsten Dankbarkeit für meine Ernennung zum Fcldmarschall seiner Armee übermitteln und ihm versichern mögen, wie stolz ich bin auf diese Auszeichnung, an der meine Armee ihren reichen Anteil hat.

Am Nachmittag gab der Gesandte Schebeko einen Tee, an dem der Großfürst mit Gefolge, Prinz Carol, Prin­zessin Elisabeth, der Tlchonfolger, die Minister, das diplo­matische Korps, die Spitzen der Militärbehörden und eine große Anzahl von Personen der hohen Gesellschaft teil­nahmen.

Gräueltaten bulgarischer Kommrtatschis.

DasBerliner Tageblatt" meldet aus Konstantino­pel: Nach zuverlässigen Nachrichten aus Dedeagatsch wur­den dort am Freitag bis Sonnabend von Kommitatschis 100 Mohammedaner masakriert.

Die schlechte Lage der Montenegriner.

DerBerliner Lotalanzeiger" meldet aus Mailand: Nach Berichten aus Dirbasar gestaltet sich die Lage der Montenegriner vor Skutari täglich schwieriger wegen der zunehmenden Begeisterung der albanischen Stämme für die albanische Unabhängigkeit.

2!us Hessen.

Die Handelskammer Gietzen, Alsfeld und Lauterbach und das ReichSpetrolenmmonopol.

Die Handelskammer Gießen, Alsfeld und Lauterbach hat folgende Erklärung gefaßt:

Die Handelskammer erkennt ein Eingreifen des Staa­tes zum Schutze der durch die Standard Oil Company schwer bedrohten Interessen auf dem deutschen Petroleum­markte als eine Notwendigkeit an. Sie kann jedoch den von der Reichsregierung zur Erreickmng dieses Zieles v o r - geschlagenen Weg nicht als den richtigen an­sehen. Denn der vorliegende Gesetzentwurf bietet ein­mal nicht die wünschenswerte Sicherheit für eine aus­reichende und dauernde Versorgung des heimischen Mark­tes mit Leuchtöl, er gibt ferner keine Gewähr für das unbedingtnotwendigeFe st halten an dem nor­mierten Einheitspreis von 20 Pfg. per Liter. Es muß deshalb allen Ernstes bezweifelt werden, ob in Zukunft eine Besserung der Verhältnisse gegenüber dem seitherigen Zustande eintreten wird. Außerdem enthält der Gesetzentwurf noch eine ganze Reihe von Bestimmungen, welche in der vorliegenden Fassung von den beteiligten Kreisen als unannehmbar bezeichnet werden und batyer der Abänderung bedürfen. Angesichts aller dieser Beden­ken und Zweifel sollte nicht allein im Interesse des Han­dels und des Konsums, sondern auch im Interesse des Reichs selbst ernstlich die Frage ertoogen werden, ob das

erreichen sein würde.

't eine besondere Sitzung ab.

berg eröffnet für den Verkehr auf der sogenannten Bäder-

und äußerm Politik".

schwer verletzte Heizer Friedrich Klein aus Kaisers-

Xcile auS parfümiertem Stärkesyrup bestand, alsedjtefl

verkauft. Das Schöffengericht erkannte W

Die neue Besoldungsreform und die Lehrer.

Wir werden um Aufnahme folgender Notiz gebeten:

Winter ist somit gewählt, die Gegenpartei nrift jedoch wiederum Protest einlegen.

w. WormS, 11. Dez. Ter bei dem Eisenbahnunglück

lautern ist seinen schweren Verletzungen im Wormscr Krankenhaus erlegen.

Hessen-Nassau.

Oberhess. GeschiclitSoerein: Vortrag von Dr. Buscb , au§ Marburg: Bismarck und Kurheften, der Ursprung des AnnexionS- Blenenhonig gedankens. Abends 8/, Uhr im Cafö Ebel. 200 Mk. Geldstrafe.

"Tas-skal-nd-r kür Tonn-rstaa. IS. D-z. Stadt- d-n-n neuen Ort N-i>B-rich.

theater: Lustiger Abend von Marccll Salzer. Anfang 8 Uhr. X. Hanau, 11. Dez. Die Händlerin Sophie Stet»

Frauenbund der K o l o n i a l - G e s e l l s ch a , l: Dortraö von hier hatte auf dem Wochenmarkte ein au8 einer Fabrik oi°kU ^U<Fnn k mC r: koloniale Grund- und Tagessragen in Hannover stammendes Kunstprodukt, das zum qtö&tfl» Abends 8 Uhr m der Neuen Aula. - - 0 a

.Steiler. Den Jägern ist es bis jetzt nicht gelungen, bak

vieler Pädagogen iin. be- Wildschwein zu erlegen. Häuftger als Wildschweine kommen

i. . x . -, . n ,----r»------ fc. Von der Edertalsperre, 11. Dez. Unter*

n°n Sttgcno auch in deren -ekture streng fern- Staatssekretär Michaelis vom preußischen Ministerium zuhalten. e besichtigte die Edertalsperre und den dort entstan-

m .. < f \ bahn zwischen WiesbadenHomburg und Bad-Nauheim

Am Sonnlägnna6mittag®nb im Gasthaus- »um Hirsch hier eine «<rn» neue MöglichkÄt-n Ms ^tge toreb ein, Vertrauensmännerversammlung des nationalliberalen Wahlvereins Verkürzung der ^z-a hr zer t aller Zugc zwischen Fried­statt. Nachdem Beigeordneter Ful.d ar von hier die Versammlung bcvg und Homburg eintreten, da die Strecke letzt Vollbahn eröffnet hatte, gedachte Professor Dr. Kraus müll er aus ist und mit voller Geschwindigkeit befahren werden kann. Gießen des von hier nach Groß-Gerau versetzten Vorsitzenden dcr Dadurch wird auch die Gesamtsahrzeit zwischen Nauheim nationalliberalen Partei, Herrn Amtsgerichtsrat Gläser, der und Wiesbaden kürzer. Die Einlegung neuer Züge fleht stets mit allen Kräften für unseren $crcm eingetretenJet. ferner zunächst nicht bevor, weil der Bahnhof Friedberg in seinem mtschuldtgte er den Vorsitzenden des Bezirks Gießen, »ernt je$igen Zustand an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit Kling spor, der wegen Krankheit leider verhindert sei, heute sobald aber der bereits der

hier erscheinen zu können, und gedachte des kürzlich verstorbenen an gelangt ist. Sobald aberde r bereits der Vollendung env Vertrauensmannes, Herrn Ada- Reiber aus Nuvvertenrnb. gegengehende Umbau dieses Balpiholes und die damit der- der stets trotz seines hohen Alters und des weiten Weges, bei buudenen Geleisevermehrungen usw. beendigt sind, ist eine Sturm und Wetter treu zur Fa.-.,e gehalten und die Veriamm- weitere Ausgestaltung des Fahrplans der Bäderbahn zu et lungcn besucht habe. Sein Andenken wurde durch Erheben von warten. Vor allem wird man allen von Gießen her- ben Sitzen geehrt. Hierauf hielt Parteisekretär Dr. Linse kommenden Zügen, soweit möglich, Anschluß über Hom- einen einstündigcn Vortrag über das Thema: "

^eitag, ben 1 Schülei w b--> befont Wochen 0 eellg . AoSUsti] ^iech g m, Im Lafb ^svrcis:

vorgesteckte Ziel nicht besser durch vertragliche Ab- DemonürationSabend von Alfons Simon. Abends machungen mit den Hauptpetroleumsgesellschaften, in 8 Uhr m Sterns Garten.

welchen die bestehenden Mißstände beseitigt wenden, M 1

7 Uhr tu der alten Klinik.

2lus Stadt und Land.

Gieße n, 12. Dezember 1912. sein, wie er jetzt über Frankfurt ist. Vielleicht wird man sich Etwas über Jugcndschriften. auch eines Tages entschließen, direkte Wagen Meßen ober

BuchhEu^

L.« SÄÄMÄ?» EäS® W^ihnatchsgeschenke für unsere Knaben und Mädchen in Ausgestaltung nicht Nsahren durste.

Betracht kommen. Viel gibts da zu sehen; fast allzuviel! ® 7 6/S 6 m ""X °bC

Kecke Reiseschilderungen und zarte Märchen, Kriegsschilde- ^en Dorfschule m der Elenientarklasse zu. Der Lehrer rungen und Pensionsgeschichten, Tierbilder und Buschiaden, i^rieb einem Schuler, der feine Sache gut gemacht hatte, Ernstes und Heiteres in allen Gattungen. O, wie schön aus die leere Tafel seinen Namen, um ihm eine Freude zu buntfarbig die Titelbilder leuchten. Vor diesen Schau- machen. Als der Lehrer wieder an dem Platze vorbei kam,

Fragen der inneren (jlirg na (6 Wiesbaden sichern und auch in umgekehrter ________________ Richtung das Möglichste tun, um eine kürzere Verbindung, als sie jetzt besteht, zwischen Wiesbaden und Oberhessen zu schaffen. Die Strecke wird kürzer und der Fahrpreis billiger

H?,'?

in unseren Revieren Hirsche vor. Dem hiesigen Förster ge- austreten. Warum denn? Läßt man das Kind nicht auchQnS c? kürzlich, zwei Hirsche zu schießen, wovon der eine em mit seinesgleichen spielen,. mit seinesgleichen plaudern? Sechzehnenoer. Dem Hörster wurde eine Schußprämie von Auch der erwachsenenHelden", wenn sie nicht Abenteuer 25

begehen, wird ein Kind bald herzlich satt. Lassen wir x Sellnrod, 11. Dez. Einem sechsjährigen hiesigen doch auch in der Literatur hin und Meder das Kind dem Knaben fuhr auf der Dorsstraße ein anderer mit feinem Kinde! Dann wird von der einen Seite behauptet, die Schlitten so stark wider die Beine, daß er ein Bein brach, Jugend müsse im Buche nicht nur Vergnügen, sondern Einem Holzmacher schlug ein Zweig mit solcher Wucht auch Belehrung, ftnden während von der anderen Seite in das Auge, baß es schwer verletzt wurde; er muhte gefordert wird, jebe (nicht einmal moralisierende) Belehrung bie m;nif * (s;e^en auffuchen v

sei dort zu vermeiden, wo sie nicht unbedingt umgangen D,C MUmr *u ^,c^en :

werden kann. So wurde es möglich, daß ein bekannter Kreis Friedberg.

Jugendschriftsteller von einem Blatt getadelt wurde, er L- Friedberg, 11. Dez. Heute hat man hier mit beut habe viel zu wenig auf das Kindergemüt erziehlich ein- Aufstellen der Masten für die elektrische Leitung b«- gewirkt, während er von einem anderen Rezensenten den gönnen. .. _ . .

Tadel einstecken mußte, er habe in seinem Gliche zu sehr ns5.!9i7%

M«»' ^°usgcsteckt. Wer ist im Recht? - Dann dürstk?ngl-ich di- Einweihung d-s ne!erbau"°>

mochten viele unserer Pädagogen neuerdings alle Bucher Stadtarchivs, Stadtmuseums und der städtischen Bibliothek vei- ausmerzen, die m dem Genre vonMax und Moritz" ge- bunden werden.

halten sind, wahrscheinlich um die klassische Langeweile h. Ober-Erlenbach, 11. Dez. Eine verwegene Eir- der Jugendliteratur noch zru vermehren. Von anderer brecherbande macht hier seit zehn Tagen das Dors unsicher. Zu- Seite wird wieder versucht, Märchen und Wahrheit in den nächst brachen die Diebe bei einem Bäckermeister ein und et» .Kindergeschichten haarscharf zu trennen, um nur ja dem beuteten eine größere Geldsumme Gestern versuchten sie beim kindlichen Geiste, der sich doch entwickeln soll, die Mühe $ofti^cnt?T Seibald t m N i e d er- E s ch b ach einzubrecher., ru nehmen über bie Grcmre hnn nb OMAfamX wurden aber müten m der Arbeit gestört. In der oergangenen

Dichbuna Nacht drangen sie ins Gasthaus von Nuppel ein und ftatfai jelbst zu entscheiden. Auf keinem Gebiete der Literatur sind größere Mengen Eßvorräte. Alle Nachforschungen Verliesen bS so entgegengesetzte Ansichten zu finden als auf dem der jetzt ergebnislos.

Jugendliteratur. Der gesunde Menschenverstand des Käu- ^tnr^uhnrnnh wh-inh-Np-

fers und der des Buchhändlers wird noch am besten be- rrci?^u 1? un~ Rhemheffen.

stimmen können, welches Buch für dies und jenes Kind ,. u ®m r etm' 11; ?c3'- 11 e 6 c n t enm al toart-e

geeiqnct ist. Ein Bnch soll nicht nur aut, eg soll auch blc Dürg-rmclst-rwahl untcr zahlr-uher Sc interessant sein. Ein Buch dars aber auch nicht nur oder tnt,9un9 ü^9e"°mC7T' Zentrums?andidat Sinter in jedem Fallespannen", es muß auch andere Werte vereinigte 823 Stimmen auf sich wahrend der von her geben. Versuche, Werke unserer Klassiker der Jugend mund- Sfäiatbemofratic unterstützte Kandidat, der Fortschrittoi recht M mazi)cn, bleiben immer eine gewagte Spekulation ^ru^fr/ Stimmen erreichte Eine Stimme wer

Dies möchten sich besonders jene Jugendwart-n und ungültig. Winter ist somit gewählt, die Gegenpartn ,^Zugendschriftenausschüsse" gesagt sein lassen, die allem tol^ leöix9 wiederum Protest einlegen.

Bunten, Frischen, naiv Fröhlichen unserer Jugendliteratur feindlich gegenüberstehen und es nicht einfehen können, daß nun einmal die gesunde, sinnesfrohe Jugend auch gern mal nach einer bunten Mischung greift. Nur das tatsächlicheGift" (das noch lange nicht in jeder Leder- 'strumpferZahlung verborgen liegt) sowie die Langeweile

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Wir werden um Ausnahme folgender Notiz gebeten: Eine nicht wie derkehrende Datumsangabe

Die langerselMe Besoldungsrefvrm, die auf Mre hiimus auf ^oftfen bunqen gibt eS heute. nämliBdcr 12,12 v> die Gehalts, und P«tsionsverhältni se der höfischen Be- .. 3n Audienz empfangen wurden am Mittwoü amteii und Lehrer festlegen ,oll, ist nun endlich an die trom Gitoßherz-og n- Kirchenrechner Wächters. Zweite Zimmer von der Regierung abg^eben wordem Häuser von Ober-Eschback', Pfarrer Heuser von Nieder Manche ^anitenklasse, die fet^on lange . Gemünden, Rechnuivgsrat Don ges von Friedberg und QV?,

ihrer Borbtldung und ihrer -Deutung nach günstiger en- ^bindevvrsteher Spier von Bruchenbrücken.

rangiert, den Wunsch der Lehrer auf Gleichstelluna "Ordensverleihung. TXw König von Preußet mit ben mittleren #inanzbeamten, bet i hat den Roten Adler-Orden 4. Klasse dem Hauptmann a D von der Zweiten Kammer im Mai d J- als berechtigt Naumann zu Loschwitz bei Dresden, bisher im Jnf.-Rea: anerkannt wurde, liey mau unberücksichtigt, ^a, die Der- %arI (4 H^ss.) Nr. 118, verliel)en. *

haltnisse werden durch die neue Vorlage jogar noch ver- Gerichtspersonalien. Der Großberro.

schlechtcwt, da z. B der seitl>erige Unterschied zwijcheii. dcu Amtsrichter bei dem Anrtsgericht Ortenberg Amt-'

pensionsfahigen Endgehalten der Lehrer und der gleich- qcrid)t5rat Dr. Karl Pusch zum Oberamtsrichter dieseiV zurechneuden mittleren Beamten ganz bedeutend vergrößert Gericht ernannt

wird Um zu der Vorlage Stellung zu ivehrneu uiid die * Direkte Qr, rrp

nötigen Schritte zu beraten, ^ilt der Vorstand d^ Landes- Kastel-Gieß en. Die^kürzlick erfolgte Jnbetriebnahmc Lehrervereins am Sonntag, ben Io. Dezember, zu Darm- be5 Seiten Geleises auf der Strecke Friedrichsdorf-Fried.

fenstern mag manches Kinderauge leuchten und manches sprang der Kleine auf und sagte zum Lehrer: ,$)u host'k Kinderherz seine Wünsche schmieden. Ein Buch lockt mehr öcoff aeschrewwe, Du mußt's aach auSroefdie*.

als das andere. Bald ist's der Titel, bald das Bild, das

heimliche Begeisterung weckt. Nur wissen die Kinder selten, _ rr ^uinervach.

daß der Weg vom Wunsche bis zum Besitze oft noch weiter O Wallenrod, 11. Tez. Einige Manner gruben ist als der vom Titel und Titelbild Mm Inhalt. Ein nach Quellen zu einer Wasserleitung und bald riefelte schöner Titel und ein reizvolles Titelbild besagen wenig in das Wasser im Graben. Leiber konnte man sich mit bem bezug auf den Reiz und auf den Wert des Buches, der Besitzer der Quellen wegen beS Kaufpreises nicht einigen, erfahren läßt, ob auch die Wahl recht war. In den letzten Man suchte andere Quellen und fand abermals Wasser genug Jahren ist übermäßig viel über den Wert und Unwert eines Sämtliche praktisch- Arbeiten werden von Odecmroohnm guten Buches für das Kind orakelt worden. Und so Herz- auS(lctof)rt. Die Leitung soll ganz billig h-rq-st°llt werden, sich man der Bestrebung, der Jugend nur das Beste bieten r;Ä ;

zu wollen, erfreut sein kann, so kann man doch oft nicht Die Wasserleitung ist soweit gediehen, daß man sie tm nächsten umhin, über manche breitgetretene pädagogische Phrase, tfcu9Iat)rc emweihen kann.

die mit möglichster Gespreiztheit vorgetragen wird, den Kreis «chotten.-

Kopf zu schütteln. Nirgends herrscht eine größere Mei- x Altenhain, 11. Dez. Ein hier nicht alltägliches nungsverschiedeuheit als darin, welche Darbietungen unserer Wild wurde in unseren Waldungen gesehen: ein stattlichei Jugendliteratiir für die Jugend geeignet seien. Geradezu lächerlich ist die Behauptung 1 ' sonders vieler Jugenoschriftenwarten, für Kinder seien nur Bücher geeignet, in denen erwachsene Personen handelnd

ff. vtavU ' fr wÄk

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H L. gMhcffat L Äe beste r^rhgm^ tri einer jqdafitn wird, h dünnen bilden |i MasßemA^ iitiintelt tu die L pa teil aus M Die Asch« ?irbelbewegMg lai ^ff.GifkiseL Mrist Englands fitai Miststand Ifti WiWte giftig sind, sittel, aber bei der i ihnen mthalten siften. Was sind oi? bntmen sie dor 'urm des Nitrats, z i sitle behandelt wer!

MMtnen wird. A priveilen tnpische E Ta Mgehalt der ein Achthundertstel, daß zwischen diesem dang besteht.

ff. Die Sch Meicht Steine Pyt di Gemütsruhe y toar ein Pariser ä einem Sacke in zchlichfeit brachte c

Ter ehrliche Finde selbstmrständlich chi Der Sack fand ser Mrme ließ die R< M schreibt den Schreck t dn Sack ftch ju rt WMiche, eine Äbä bat Sack t iW dn Kovi M Tür hncmsst -lapserm das Wer säbrlichen Schlang ausliefern? Aber lang ohne Nahrun dacAen an die Fei {te Schlange am f a:

Mersehen iwrdm ff1schleuderte" bi noch bie T- als der

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