Uongretz für Zamil ensorjchung.
vnb nationale Gruppen auf der Ahnentafel des Erzherzogs Franz
Letzte Sitzung.
Dr. H. T rille (Dresden) behandelte das Thema „Genealogie Md Sozialwissenschasteu".
Infektionsträger.
Prof. Dr. Dan ne mann (Gießen). Die Aerzte müssen über die Bedeutung der Rassenhygiene aufgeklärt werden, ms- .besondere auch die Studenten durch Einführung der Rafsenhygrene Bewerbers sind als Lehrfach. Seither führen die Chirurgen die Sterilisation
fertigen kann. ,
Sanitätsrat Dr. Weinberg-Stuttgart führt bie großer« Sterblichkeit des weiblichen Geschlechts im Mittelalter unter anderem auf die schlechte Ausbildung der Geburtshilfe zurück.
Dr. Auerbach -Palästina: Auch im Orient ist Frühheirat üblich. Es gibt dort Großmütter von 27 und 28 Jahren. Oft läßt der äußere Habitus der Frauen auf ein Alter von fünfzig und sechzig Jahren schließen, während sie in der Tat erst dreitzig Jahre sind.
San.-Rat Dr. Weinberg-Stuttgart spricht über
Pierre Leoni).
Dr. von Stradonitz begnügt sich bei der Fülle des Stoffes mit einem Extrakt. Rach dem Vortrag wird ein Danktclegramm
Vierte Sitzung.
Tr. Römer (Jllenau) erstattete Bericht über das in einigen badischen Irrenanstalten emgeführte Einteilungsschema der Psychosen zu statistischen Zwecken. Er bringt tn Vorschlag, dieses Schema in anderen Anstalten einzuführen und die Ergebni,,e der Anstalt Jllenau mitzuteilen. Tie jetzige Statistik muß durch eine Stammliste ersetzt werden, in die auch freilebende Geisteskranke eingetragen werden. Tiefe Stammliste muß in den einzelnen Staaten zum Zwecke des Austausches eingeiührt werden. Zu einer psychiatrischen Zentrale müßte ein literarisches Depot errichtet werden zur besseren Orientierungsmöglichkett für spatere
des Schneiderinnengewerbes zu fordern und volle Gleichberechtigung mit den Schneidern zu erstreben.
mußte durch die Taxameter bewältigt werden. . --- .-----r - j. , . - .
111 Rc ichsv ervano u c u 4, u> c r Schneiderinnen Criolgc der Zentrali>atwn aus dem Gebiet der Tierzucht aus ist mit dem Hauptziel gegründet worden, die freie Entwickelung' die Stotwendigkeit der Zentralisation menschlicher Familien-
tzeer und Flotte.
Ableistung der Dienstpflicht in Kiautschou.
forschung hin. Prof. Dr. Gisevius leugnet im Schlußwort die hohe Bedeutung der tierzuchtlichen Zentralisation. .
Ein Vortrag von Otto Forst-Wien wird, da der Venasicr verhindert ist, von Dr. Kekule von Stradonitz - Berlin verlesen.
bei welchem Gradl erbungsmatzeu erklärt sich Die eigenmnuicpe Divergenz in Schülers ° be Geheimerat Charakter, und die einzelnen Faktoren dieser Divergenz vereinigen - " - sich zu künstlerischer Leistung.
In der Aussprache eewähnt Dr. Kern (Kennendurg) b« Feinfühligkeit der Geschwister Kodweis als zugehörig zumSchiller-
„Vererbungslehre und Sozioloaie".
Tie Lebenserscheinungen der menschlichen Gesellschaft werden teils durch die äußeren Umstände bedingt, teUs durch die Zusammensetzung der Gesellschaft aus Individuen und Jndividual- gruppen mit verschiedenen erblichen Anlagen. Die sozialen Erscheinungen sind als Reaktionen biologischer Anlagen auf die Summe der Außenfaktoren auszufassen. Die Soziologie muß neben den Außenfaktoren mehr und mehr die innerlichen in Gestalt der Vererbungstendenzen ins Auge fassen. Für die Frage nach der Degeneration der menschlichen Gesellschaft ist es wichtig, ob sich tatsächlich die minderwertigen Elemente durch besondere Fruchtbarkeit auszeichnen. Diese Frage ist nicht stichhaltig beantwortet worden. Eine große Sterblichkeit scheint ihrem Ueber- wuchern vorzubcugen. Aufgabe der Gesellschaft ist cs, die Lclektwn durch .Heiralsoerbot und Heiratsbegünstigung im Sinne des Men-
an Otto Forst abgesandt.
Darauf spraa- v^/eimerat Pros. Dr. Sommer über „die Familie von Schillers Mutter".
Den Redner führte zu dieser Untersuchung die eigentümliche Divergenz in Schülers Charakter. Diesen Zwiespalt der eignen Natur empfand der Dichter selbst sebr wohl, und em Brief an Goethe beweist, wie sehr er nach Einheit ringt. In seinen Werken, insbesondere in Jugenogcoiusten lommt diese Antithese deutlich zum Ausdruck: auf der einen Seite Prägnanz, aus der andern großer Worereiüstum. Hieraus ergibt sich Die Frage: Entspricht dieser psychologischen Divergenz iraend etwas im biologischen Gebiet, eine Frage, die sich durch das Studium der Familie lösen läßt? Das geuemogische Material ist bei Goethe weit besser. In der Familie von Schülers Vater läßt ficht nichts Verwertbares nachweisen, dagegen in der Famüie der Mutter. Der Mädchcw- name der Mutter ist Kodweis. Urenkel eines ihrer Blutsverwandten namens Johann Jakob Kodweis (geb. am 15. Februar 1748, von Marbach nach Eßlingen verzogen), leben noch heute in Eßlingen.
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Als erster spricht Prof. Dr. Roller (Karlsruhe) über .Lebensdauer und Geschlechter (gencra) des ausgehenden Mittelalters m Deutschland".
Die Frage nach der Lebensdauer der Geschlechter ist für die Auffassung Der deutschen Geschichte des Mittelalters von größerer — * ■ r'. Sie kann nur mit Hckfe der
typus.
Tr. Kekule von Stradonitz (Berlin) empfiehlt zu weiteren Nachforschungen die Deszendenten Schülers, den Grafen von Gleichen-Rußwurm und Karl Schüler.
Prof. Dr. Strohmayer (Jena) spricht über die „Vererbung des Habsburger Familientypus .
Strohmayer hat die Uebcrtragung der beiden wichtigsten Charaktere der Gesicytsbitoung der Haosourger (starre Unterlippe und Prog- nathismus inferior auf die bayerische und sächsische Dynastie) untersucht und dabei durch lückenlose Porträtserien feststellen können, daß Habsburgerinnen ihren Typ auf ihre männlichen und weiblichen Nachkommen übertragen. Besonders deutlich ist dies bei den Wittelsbachern zu sehen, deren verwandtschaftlicher Konnex besonders im 16. und 17. Jahrhundert ein sehr enger war. Die habsburgischen Gesichtscharattere, deren Ausprägung bald starker, bald schwächer, bald einfach, bald kombiniert ist, stellen bommnnte Merkmale im Sinne Mendels dar.
Damit schließt die Rachmitlagssitzung.
radikale „Sißc1 e" rühmt den lauteren Charakter Brissons, — -
der zu den besten Werkmeistern der Republik gehört habe I Ergebnisse. C------ --
toufca“ »=rebrteni,mün=0ambCttOä' Ä«m® S-geB-
gegenüber bestätigt, daß Irland aller Wahrscheinlichkeit nach, Inzucht, selbst engste Venvandtschaftsinzucht, kann durch
dem Beispiel der britischen Kolonien folgend, eigene Bries- Steigerung der individuellen Vererbung neue Rassen bilden, ge- niarl.u yamu wiroi. rmgroertigc Tiere regenerieren, neue Kreuzungsformen konstant
machen. Gerade die,es ist das Hauptbestreben. Theorie und
Vk-iVt-giUtg. I Praxis sind heute zum Vorteil der Volkswirtschaft in enge Fühlung
Eni AuSstand der Chausteure in Hannover. getreten. Ter Vortragende demonstriert Dann Stammbäume eng»
Hannover, 14. April. Seit gestern befinden sich sämt- Uscher Tiere, um die von englischen Züchtern geübte weitgehende lichc Chauffeure Der Adlerwerke, die den Kraitdroichkenvertehr Inzucht zu beweisen.
in der Staat zu besorgen haben, lvegen Lohnstreitigkeiten im Aus- In Der Aussprache sagt Dr. Robert Müller-Dresden, üu stände. Der starke Verkehr zu den heutigen Pt er Der en neu daß er aus vier Höringen Ziegen durch Inzucht sunfhörnige ge» I bcIf7eil Gesetzes vorzunehmen, mußte durch die Taxameter bewältigt werden. macht habe. Pros, grälich-Jena wem im Hinblick aus die«
Tas erzherzogliche Geschlecht ist wegen seiner fast lückenlos bekannten Ahnenreihe zu derartigen Untersuchungen besonders geeignet Hoher „Ahnenverlust" (durch Verwandtenehe) besteht bis in sehr weit zurückgehende Ahnenreihen. Die Blutmischung setzt sich aus romanischem (franz., ital., span.), slavischem (poln.) ferner niederländischem, portugiesischem und englischem Blut zusammen. Das deutsche Blut sinkt nie unter 50 Pro;., auch nicht in d'cn ältestbekannten Ahnenreihen. Der GmluB verschiedener Nationen wird dann für eine Reihe von Generationen aufgesührt. Interessant ist die Frage nach einzelnen bekannten Persönlichkeiten unter denen sich auch drei Papste, zahlreiche Dichter und Sckwft.uetlcr (Gros von Hoh.nberg, Der Cid) und mehrere Heilige (Gregor der Erleuchter) befinden. In der schlesischen Linie sind Kaufleute zu verzeichnen (die jüdischen Bankiers
Darnach mühte eigentlich die Züchtungslehre lange erfolgreich entwickelt sein, was nicht zutrifst. Falsche Theorien führten zur völligen Vernichtung mancher Rassen, während im Gegeniatz dazu die Praxis, z. B. Die mit kostspieligem Material arbeitenden Gestütsverwaltungen, ihre eigenen z. T. ganz neuen Wege gingen. Nun machte sich als Reaktion Die Lehre von Der „Jndividual- polenz" geltend, d. h. man stellte die Vererbung der direkten Eltern in Gegensatz zur Vererbung der Voreltern, welch letztere man zu verneinen geneigt war. Auch hier widersprach die Praxis der Theorie. Planvolle Quellenstudien wie sie jetzt auch im Gießener landw. Institut durchge,ührt werden, zeitigten bessere Gegenwärtig werden Derartige Untersuchungen an " ' 5 unter»
Für junge Leute,, welche das Ausland kennen lernen und zu diesem Zwecke ihrer Dienstpflicht außerhalb Deutschlands genügen wollen, bietet sich unter anderem Gelegenheit dazu durch den Eintritt als Drei- und Vierjährig-Freiwilliger beim 3. Seebataillon (Marine-Infanterie) oder der Matrosen-Artillerie-Abteilung Kiautschou (Küsten-| artillerie), beide in Tsingtau (China). Das 3. Seebataillon besteht aus 5 Kompagnien Marine-Infanterie, wovon die 5. Kompagnie, für die in erster Linie die Vierjährig-Freiwilligen bestimmt sind, beritten ist, 2 Maschinengewehrzügen, 1 Marine-Feldbatterie (reitende Batterie), 1 Ma- rine-Pionierkompagnie in Tsingtau und dem Ostasiatischen Marine-Detachement in Peking und Tientsin. Die Einstellung erfolgt im Oktober 1912, die Ausreise nach Tsingtau im Januar oder Frühjahr 1913 für das 3. Seebataillon bzw. Januar 1913 oder 1914 für die Matrosen-Artillerie- Abteilung, die Heimreise für beide Frühjahr 1915 oder 1916. Bedingungen sind: Mndestens 1,65 Meter groß (für den Eintritt bei der Matrosen-Artillerie-Abteilung auch 1,64 Meter), kräftiger Körperbau, gesunde Zähne, vor dem 1. Oktober 1893 geboren (jüngere Leute nur bei besonders guter körperlicher Entwicklung). Für den Dienst bei der Matrosen-Arkillerie-Abreilung werden Techniker, Elektrotechniker, Monteure, Mechaniker, Chauffeure, Schuhmacher und Schneider besonders bevorzugt.
In den Standorten in Ostafien wird außer Löhnung Und Verpflegung eine Ortszulage von täglich 0,50 Mark gewährt, die sich bei den Vierjährig-Freiwilligen im vierten Dienstjahre auf täglich 1.50 Mark erhöht.
Meldungen mit genauer Adresse des , .
unter Beifügung eines vom Zivilvorsitzenden der Ersatz- nur ungern aus. tommission ausgestellten Melbescheins zum freiwilligen Prof. Tr. R o s e n f e l d (Münster). Ter Chirurg darf nur die Diensteintritt aus drei bzw. vier Jahre an das Kommando I Sterilisation als Therapie ausführen. Bedeutet die Steruifierung —---------- , - . .
ho« 3 Stammseebataillons in Wilhelmshaven bzw. der keine therapeutische Maßnahme, so darf sie selbst auf Wunsch nicht Bedeutung als bisher erkannt ist. ... KtammXeüuna^be7“jiat"ofen"artt fern RmutiÄou in Gur» votäenommen »erben. Rechtsbrecher, die nicht gleichreitig psych«. genealogüchen Statislit gelöit werden. Dte hutoresche Stahftil
1 Uttuienestiaut|ci)OUinLU£ f. Mrfcn nid)t sterilisiert werden. kann sich ihr Material zur Betrachtung Don Bevollernngsbew«.
l;abcn du itcl)ten. syrof. Tr. Rissel (Karlsruhes. Ehe wir nicht genaue Ge, guugen int Mittelalter in bet Kauptsache nur aus «tammtaleln
--, setze festgestellt haben, ob, inwieweit und welche GeisteskrankheüenI beschaffen, die in jene Zeiten -urückreichen, wodurch die Unter»
XiOlOnWll« I erblich sind, sollten wir üb^r diese Frage nicht verhandeln. I suchnng dieser Bewegungen (Der Lebensdauer z. B.) auf Die
Der Gouverneurswechsel in Deutsch-Ostafrika. Im Schlußwort führt Tr. Ob er Holz er aus: Eine un-höheren Geburtsstände und auf deren erwachsenen
xer uouvetneurdrocajiei m ^cui|iy vuuiina. günstige Wirkung der Sterilisation trüt nicht ein, da ja die Glieder beschränkt wird. Das so gewonnene Material ist llein
Berlin, 15. April. In politischen Kreisen verlautet, daß! sekretorische Gescylechtsdrüse nicht entfernt wird. Tie libido fe» I aber innerlich durchaus einheitlich. .
die Neubesetzung des Go n v er neu rpo stens von xualis wird herabgesetzt; dies ist vom Alter abhängig. Die Im Mittelalter war die durchschnittliche Lebensdauer kleiner Deutschostafrika durch Den bisherigen Direktor im Reichs- H^dität ist in Den bis jetzt kastrierten Fällen von Geisteskrank- als im 18. JahrhunDert und noch geringer als in Der heutigen kolonialamt, Dr. Schnee, unmittelbar bevorstehe. Zum Direktor ^it sicher nachgennesen. Die Vasektomie als Eingriff ist nicht Zeit. Das weibliche Geschlecht zeigt außerdem noch eine kürzere im Reichskolomalamt wird cm früherer Gouverneur ernannt. “Ster gefährlicher, wie etwa eine Impfung. Tie Sterilisation als Körper- Lebensdauer als das männliche, umgekehrt also, tote im vorletzten bisherige Gouverneur von Dcutschostaftika v. Rechenberg dürste Verletzung im juristisckjen Sinne ist im Interesse der Gesamtheit und letzten Jahrhundert. Beide Erscheinungen hängen damst einen Gesandtenposten erhalten. berechtigt. Bei gesetzlicher Erschwerung der Ehe wird unehelicher zusammen, daß man damals in früheren Altersstufen zu heiraten
l 1 . . - 1--l" I Verkehr dieselben Folgen heraufbeschwören. I pflegte, während die Ehedauer nicht verlängert war. Diese bis-
Ausland. Prof. Dr. Gisevins»Gießen behandelt das Thema: her Nicht beachteten 2^6^061^111111)6 haben aus den Verlauf
Der französische M r n i st e r p räsident B r i s - Ersahrungen üb °r Ti °r, ü chtu n g B8o?bnuligtb£6^mitttiaüer^'unb .n
sonrst am Sonntag gestorben. Für die markante Stel- Ev führt aus: Bei wildlebenden Tieren unterliegt die Zucht- den srübneuzeitlichen partikularen Landrechten bis ins 18. Jahr» lung, die Brisson im Partcileben Frankrnchs innehatte, sind mahl dem Zufall. Beim Menschen spielen bei der Eheschließung hundert hinein wieder, und sind ihrerseits daran beteiligt, daß die Nachrufe bezeichnend, welche ihm die Blätter widmen, verschiedene, vor allem soziale Momente, die Hauptroll^ Im I Deutsche des Mittelalters uns psychologisch ferner gerückt Das Urteil, welches die nationalistischen und gemäßigten Gegensatz hierzu regelt der Mensch bei Haustieren die Zuchtwahl. die kurze Beit von vier Jahrhunderten allein recht-
rqmblilauischc» Blätter über Briston fällen, ist von rück.'"-----"c‘- -
fichtsloser Schärfe erfüllt. Das „Journal des Dö- b ats" spricht dem Verswrbenen jede hervorragende Eigenschaft ab und meint: Sein „Verdienst" war, daß er der Freimaurerei angehörte und sein ganzes Programm bestand in einem leidenschaftlichen Antiklerit'alismus. Der „Tcmps", dessen Mitarbeiter Brisson unter dem Kaiserreich gewesen war, hebt die Verdienste hervor, die sich der Verstorbene um die Republik erworben habe. Der
Das Thema lautet
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Talfache, da 1500 iinglivöhM t xriockche, hat 6ü ijogtn? und die en idntibffl der Tchönhi all« geiftigen Inter Den wlüifien Veth hLiptM Toskanas Ma auf die Erdi Tiefe Eckärungsvch Theorien ftüden filh zeichnende Zieude Qi pcrmaniiditm Blut logische etubien über haben sich an der Lö die endogenen Theo muß biologisch ange Tie Florentiner Mitararislokralie dem Kunsigmerbe bei beiden tritt ilus ihrer soäteren Problem erklären.
Tie &cnea[oaie mthodisrh-biologi/ch. jeiiellt, dann könne, üükend hinzutrcken.
Geheimerat Prof, bet „Eugenies Edueat w Great Britain". WWt Entwiilelu Dtitttungibeilitbnnge getnlt, datz in ontfiöiicn merden fc , Rechtsanroalt T uijen <e>,rebungen ^le^iwtiö, wenn schließlich wird ^genommen mit de
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et d-n Thron bestieg, fuhr Poincare fort, hat König Eduard die in ihm schlummern den Schätze der Klugheit, Weisheit uudGe- schickttchkeit in ausgezeichneten polituchen Eigenschaften zu on^ baten verstanden. Bewundernswert war serne Kenntnis der utc- gietenDen und Regierten Europas. Er 'tellte seine Erfahrung und natürlichen Scharfsinn m den Dienst einer sehr loyalen Politik des Friedens. Komg Eduard hat England nicht gewaltsam aus Der splenDid?solatwn herausgetissem sondnm methodisch Die notwendige Entwickelung vorbereitet. Er wußte dm Reginungcn und Böllern Europas gmchtfertlgtes Vertrauen zu dem guten Willen des englischen Volkes urü> der Regierung einzuflößen. Poincare wies sodann darauf hin, wie glücklich König Eduard Die langen Mißverständnisse zwischen Frankreich und England beendete. Er hat sofort Die Kombination als möglich und wünschenswert erkannt. Die, ohne irgendeine der in Europa bestehenden Ententen und Allianzen zu verletzen und ohne gegen irgendjemand einen herausfordernden offensiven Charakter zu Forscher, tragen zwei große europäische Nationen m dem,gemeinsamen Darnach spricht Tr. Emil Oberholzer über Wunsch nach Frieden zu gemeinsamer Arbeit zusammenfuhren „Sterilisierung von Geisteskranken
sollte König Eduard hielt den und geisteskranken Verbrechern aus sozialen und rassenhygienischen
nicht für notwendig, wndern .iah es al^ ausreichend a , <3ei der Bekämpfung Der auf ererbter Grundlage
Völker art gegen,eckige Wurdigung cntfieljenben Geisteskrankheiten unD ihrer Folgen ist Die Aus-
d^sellien Sstine hch auch Frankreich diese 'Politik Der enteMe dauernde Internierung ist nicht nur sehr hausig aus ökonomischen Eduards treu
beT irfirnfe- Die meisten Irrenanstalten mit beständiger lleberfüllung. Ter
fAtovtr™ 'T-riPhenS unter allen Nationen ist Staat aber soll seine Mittel nicht fortgesetzt und in vermehrtem
Lande und ^u Wasser StreitFräfte unterhalten würde, für viele eme ungerechtfertigte Harte bedeutem Nach der
muß die imstande sind die Interessen zur Geltung zu bringen künstlichen Unfruchtbarmachung Dagegen konnten die Betreffenden
und zu verteidigen Um'für den Schutz seiner Rechte und seiner der Freiheit zuruckgegeben und ihre Arbeitsfähigkeit zu lhrem.^^^acy naa) izBilligen verzogen), icoei
Würd? ru foraen muß Frankreich zuerst auf eigene Hilfsquellen Lebensunterhalt verwendet werden, zugleich wurden die Walten ^ßon diesen nahm die Untersuchung ihr ..
^ Menschen und Geld,bsowie auf die eigenen Flotten- und Militär- entlastet und Staat und Gesellschaft vor minderwertigen Nach» ,-^ch besonders um eine Marie und Bertha Kodweis, die in Etz-
stteitde rechnen Aber die aus sich geschöpfte Autorität be- kommen und weiteren Verbrechen (Kindsmord, Sexualverbrechen) ^ngen eine Wirtschaft betreiben. Morphologftch konnte an ihnmi
Wt sich großartig infolge der U n t e r st ü tz u n g durch die geschützt. Ter Vortragende bespricht dann die Matznahmen zur starkes Hervortreten Der Backenllwchen, Ächlefstehen der Lrd-
hibl omatifebe Aktion seiner Freunde und V er -Unfruchtbarmachung und kommt Dann zu dem Schluffe, daß das sparten und bei Marie blaugraue Augen mit einem Stich ins
b ü n beten Veraessen wir nicht, daß König Eduard zuerst die Verfahren von Gesetzes wegen nicht nur rm Einverständnis mit den ^^liche festgestellt werden, Eigenschaften, die auch bei schiller
freundschaftliche Zusammenarbeit Frankreickfs und Englands be- Betreffenden und Deren Angehörigen, sonDern auch ohne Deren uni) seiner Mutter deutlich hervortraten. Bertha hat eine auf»
aünftiflte, einleitete und fortführte. Zustimmung angewendet werden könne. fallende Aehnlichkeit mit Schiller.
----- * An den interessanten Vortrag schließt sich eine lebhafte Aus- Der Name Kodweis deutet aus slawische Herkunft (Kotwitz, Kod^ spräche an. Tr. Tille (Dresden) führt aus: Der Vorredner witz), eine Annahme, die durch eine Familientradition, Wonach hat als Schweizer eine größere Freiheit, in seinen Forderungen Urahnen aus Polen eingewandert sem fallen, verstärkt wird. In zu Teutschland werden diese großen Widersprüchen begegnen. Die psychologischer Beziehung ist unajug. Daß in Der tfamilie primitive breite Masse hat keine Einsicht in die Notwendigkeit solcher For- künstlerische Talente erblich sind. Dagegen keinerlei gemale Anlagen. Derungen. Sie sind augenblicklich völlig aussichtslos. Tagegen Der Schillertypus, der sich zusammen,etzt au5 den lunsllen,chen müßten in die Standesamtsgesetze Bestimmungen zur Vermeidung Momenten und den morphologischen Eigentümlichkeiten (schiefe von Ehen mit psychiatrisch ungünstiger Prognose ausgenommen Lidspalte, Backenknochen), Die den Schluß auf einen slawi,ck)cn werben. (ober mongolischen) Einschlag rechtfertigen, stellt eine erbliche
cts- ei; f; o « r* o; n meint bie Sterilisation I Variante in Der Fatmilie bar. ^jn dieser hat sich frühzeitig ftawisches
von Geisteskrankheit bie Sterilisation einzusetzen habe. Gehermerat Prof. Tr. Sommer (Gießen) meint, baß Tr. Oberholzers Vorschläge zwar sehr suggestiv seien, be Fakta aber handelte es sich um eine Körperverletzung im juristischen Siirne. Tas liebel liegt in der primären Eheschließung. Eine solche erfordert aus rassenhygienischen Gründen eine strengere Ueberlegung, wie dies bisher geschehen ist. In diesem Sinne müßte eine Volksbewegung beginnen. Im Gebiet der Regeneration ist mit Gewaltmaßregeln nichts zu machen. Tie Ursache, die psychiatrisch bedenkliche Eheschließung, müßte unterbunden werden. Dr, Crzellitzer (Berlin): Am besten ist ein ärztlich individuelles Vorgehen zum Beispiel auf Wunsch. Tie Sterilisation muß also Therapie, keine sozialmedizinische Maßnahme sein. Tie Quelle des Unheils ist nicht der uneheliche Verkehr, sondern die Ehe. Als abschreckendes Beispiel diene ein Berliner Verein, der die Ehe von Blinden begünstigt, ohne sich um die Vererbung von Augenleiden zu bekümmern. Tr. Auerbach (Haifa, Palästina): Bei geeigneter i Auswahl der Fälle darf man sich dem Vortragenden anschließeii. Frl. Tr. v. Manteuffel (Berlin-Wilmersdorf) meint, daß man Geisteskranke ebensowenig sterilisieren dürfe, wie syphilitische


