wieder Ausstiege unternehmen zu können.
cüienen, Lokomoliven und Waggons verkauit.
Märkte.
Mk.
O di f e n.
81-89
44—48
46-52
83—93
Zbenso wie bei der 1. Teilstrecke ganz gewaltige Differenzen
Forderung hatte die Firma Rampl in Badisch-Rheinfelden
43-00
90-00
57.00-59.00
73.00—75.00
darunter Gebr. Gries - Herborn
56.50—57.50
72.00—74. >0
I. Ziwicki-Gießen
58.00—59.00
73.00-75.00
Der
57.50-59.00
72.00—74,00
<Ortg.-Telegr. des „Gieg.
gie versehen werden.
He
ber
PflgJlasche f2MK|
ToS Inventar konnte von dem KllnikSpersonal, daS, foiueii es noch nicht geschehen war, sosort geimpit wurde, gerettet
50-60
49-63
die bie
50—56
45-49
61-65
55-60
50-53
46-50
40-44
89-45
30—34
26—28
M.
100-104 89—97
103-111
93—102 85-90
88-92
75-81
86—89
77—85
72-84
60-68
57—64
trag über
„Renaissance und Regenerativn".
Tic Ktmslprodukte sind ein Ausdruck psychologisch-biologischer Zustände. Will man jene untersuchen, so muß man in das biologische Gebiet übergehen, d. h. man muß feststellen, unter welchen biologischen Verhältnissen bie, Künstler gewirkt haben.
mit 643 489,60 Mk. gestellt, die niedrigste Lünenberger und Franzen tn Witten mit 336 684,'26 Mk. Im ganzen hatten
Stallmastschafe:
Mastlämmer und jüngere Masthammel . . Schweins.
1c.Frankfurt a.M. Vi e h b st-M arkt b eri cht vomlb.April. Austrieb. 1*2U2 Rinder, darunter Ochsen 384, Bullen 62, Kühe und Färsen 756, Kälber .95, L-‘j Schale, 2953 Schweine.
Tendenz: Rinder lebyaii, geräumt, Kälber gedrückt, geräumt, Schafe ruhig, geräumt, Schweine gedrückt, bleibt lleberftnnb^ &
Lebend- Schlachtgewicht
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.
Wetteranssichten in Heften für Dienstag, den 16. April 1912;
die Schönheit der Stadt Ausdruck.
Kurz nach 7 Uhr trug der Zug die Teilnehmer nach Gießen zurück, woraus aus dem Bahnhofsplatz ein stürmisches Hoch auf die Stadt Gieße,i ausgebracht wurde. Einen Teil der Kongreßmitglieder sah Geheimerat Prof. Dr. Sommer noch bis in die fpäten Abendstunden als Gäste bei sich.
Jedenfalls ließ sich feststellen, daß die Anregung des Derrn Geheimerat Prof. Dr. Sommer, den Kongreß in Gießen abzuhalten, äußerst glücklich war und Gießen sich zur Abhaltung besonders von Arbeitskongressen trefflich bewährt. F.
Vollfleischige Schweine von 8C—100 kg Lebendgewicht........
VoUueüctnge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht.........
Vollsteischige Schweine von 100—120kg Lebendgewicht .......
Vollsteuchlge Schweine von 120—160 kg Lebendgewicht........
jc. Frankfurt a. M., 16. April.
vermischte».
* E i s e n b a b n e n ohne Fahrgäste. Wenn nicht eine ernste Zeiischrist, die „Revue seientifiqae“, davon berichtete, d^ß m uerldiieDeiien Fällen amerifomiibc Bahnen aus Mangel an Vas>a- gieren ihren Betrieb eniüclien mußten, würde man so leicht nicht daran glauben. Ter — nickst iür die Unternehmer, wohl aber für die Welt — amüsanteste Fall trug sich in Vennsnlvamen zu. Eine 'wu.pe von Fmanzleuten baute aus svontauein Entschluß eine Bahnlinie von Forest-City nach Gellysburg, ließ BahnHö'e er- ricksten und Züge verkehren. '.Uber — ein in der Geschichte der Eisenbahnen einzig bQiiehenber Fall - es stellte sich auch nicht em Fahrgast em Nach zwei Monaten mußte das Personal entlassen weiden. Jetzt überivuckiert Gras die Schreiten und die Ge- scllschait erivmtet bessere Zeiten, die ober vielleicht nie erscheinen werden. 9lid)t Io schlunm, ober schleckst genug erging es der Ge- sellichast, dre im . ohre 1902 eine Bahn zwischen eincoe und Louisville in Kentucky baute. Sie löste sich vor drei Jahren end, weil nn ganzen Jahre 1908 die Einnahmen nur — 697 Dollar betragen hatten, die Ausgaben aber 12 333 Dollar. Wie diese Lime mußte dieser Ta„e auch eine andere von der Karte gestrichen werden Es handelt sich um ein ganzes Eisenbahnnetz in der Umgegenö von Emcmnati, das durch neueröfineic Autobus linieii fonkrlrrenzunmhig gemacht tvurde. Vorn Erdboden Der schwunden ist auch die „Hecla and Torck Lake“ genannte Linie in Michigan. Sie lährte von Ealumet nach Lac Linden, ihr Bestand ivar 15 Lokomotiven und HOi) Waggons und ihr Zweck in erster Linie, Mineralien zu be'örbcni. r ie Gruben sind aber jetzt er- scliopst, au, i astagiere mar nicht zu rechnen, und so wurden
AvrwfofrW
Haematagen Marke „H-Ring" aus der Fabrik AdolF Rommel cCcJianau.
ZubeziahHLdnuhdießrD^erienu.hnlDniabijacED^eschäfte»
iverden. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle und bekämpjte den Brand mit drei Schlauchleitungen, so dag nach etwa einer Stunde das Feuer abgelöscht mar
•• Zum Bürgervereins-Versammlungsbericht
Luftschisfahrt.
Zweiter deutscher Zuverlässigkeitsflug am Oberrhein.
iprochen habe.
Starkenburg unD Rheinhessen.
rm. Darmstadt, 14. April. Zu den Prüfungen an der Techn. Hochschule, die
muß biologisch angefaßt werden.
Die Florentiner Geschichte läßt zwei Klassen beobachten: Tie Militäraristokratie und. die Bürgeraristokratie, die auf dem Kunstgewerbe beruht. Beide geraten in Konflikt, bei beiden tritt eine Auslese, eine Hochzüchtung ent. Aus ihrer späteren Vermischung läßt sich das Renaissance-
Lu g e l b a ch mit einem kurzen Vortrag über daS Prüfungswesen die Verhandlungen em. Er besprach die Frage bei Zulassung zu den Prüfungen, die Abgrenzung der Bezirke, du Prüfungen der in Großbetrieben auSgebilb^ren Lehrlinge, bn Tätigkeit und Ausgaben der Beisitzer, die Bewertung bei üeielleustücke, insbesondere auch die Bewertung der theoreti. chen Prüfung, die Ausbildung und Prüfung der weiblichen Lehrlinge uiw. Eine anregende Aussprache ergab eine Klärung der einzelnen Fragen, so daß mit der Versammlung elbst der Zweck der Aussprache vollkommen erreicht mürbe.
•* Stenographie. Die Stenographen-Gesellschail Babelsberger eröffnet heute abend im Hotel Einhorn Lehrgänge für Stenographie und Schreibmaschine. Für Vereins- mitglieöer und Teilnehmer am Anfängerkursus beträgt bas oonorar für den Schrelbmaschmenkurs 2 Mk.
•• Brand. Die in der Nähe der Kliniken bei der .Schonen AuSsichf gelegene, fast ganz von Holz erbaute Isolierbaracke (log. Cholerabaracke) brannte heute morgen vollständig nieder. In ihr berauben sich zwei Blattern- kranke. Tos Feuer entstand in dem Ausenthaltsrauni der Krankenschwester durch Explosion eines PelroleumosenS Während sich die Schwester im vorderen Raume mit der Pflege der Kranken beschäftigte, mar der Brand ausgebrachen und schon so weit verbreitet, daß zunächst an Herausbringung der Kranken — die in einem ziemlich isoliert liegenden KliuilS- gebäube untergebracht wurden — und bann erst an Herbei- uolung von Hilie znm Brandlöichen gedacht werden konnte.
zwischen der höchsten und niedrigsten Forderung. Tie höchste
Lin Unfall öes .Lchütie-Lanz».
Schwetzingen, 13. April. Das Luftschiff „Schütte- Lanz" wurde heute vormittag nach 11 Uhr aus der Halle bei Rheinau gezogen und ist um 8412 Uhr zu seiner ersten Fahrt in diesem Jahre aufgestiegen. Nach verschiedenen, sebr schönen Manövern ging das Luftschiff plötzlich hinter Brühl aus den Schwctzinger Wiesen, wie es heißt, infolge Steuer- und Motorschäden nieder und zwar so rasch, daß es sich mit der vorderen Gondel und der Spitze in die Erde eingrub. Die Personen, die sich in der vorderen Gondel befanden, wurden heraus- geworsen, darunter auch Professor Schütte. Der Monteur Jakob Gattung erlitt einen Rippenbruch und Brustverletzungen und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Die anderen Insassen blieben unverletzt. Das Luftschiff stieg sodann, nachdem der ganze Wasser-Balast entleert worden war, wieder sehr rasch in die Hohe, worauf auch der andereMotor versagte. Das Luftschiff wurde über den Rhein getrieben und landete bei Altripp auf felsigem Boden, 400 Meter vom Strom entfernt. Man brachte dann das Luftschiff auf dem Landwege und über den Rhein nach
Anz.E) Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktprei ie. Weizen (hiesiger, Alk. 23.75—24.00, Kurhessischer Mk. 23.75—24.00, Wettercmer Mk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Alk. 20.50 bis 00.00, Gerste (Wetterauer) Gerste, Franken, Pfälzer, Ried nicht gehandelt, Hafer Alk. 21.75—22.00, Mais Mk. 17.80 bis 18.25, Weizenmehl 0 Mk. 32.25—32.50, Weizenmehl I Alk. 30.26—80.60, Weizenmehl III Alk. 27.25—27.60, Dtoggen- niehl 0 Mk. 28.00—28.25, Roggenmehl 0/1 Alk. 27.00—27.25, Roggenmehl I Alk. 23.25-23.75, Weizenkleie Mk. 14.00-11.50, Weizenichalen Alk. 14 50 — 14.75, Roggenkleie Alk. 14.00—14.50, Malzkeime Mk. 13.00—14.00, Biertreber 16.00—16.50, Raps nicht gehandelt, Weizenfchalen 13.50—13.75. Alles per 100 Kg. ab hier.
fo. Frankfurt a. M., 15. April. (Orig.-Telegr. des »Gieß. Anzeigers*.) Kartoffel markt. Man notierte: Kartoffeln in Waggons Mk. 7.75—8.50, im Kleinhandel Mk. 9.50—10.50 für je 100 Kg.
10 Uhr in Steins Garten eine außerordentlich gut besuchst Versammlung der beteiligten Kreise statt, die über die Durchführung der G e se l l e n prüf u n g e n im Groß- Herzogtum Hessen beriet. Der Zweck der Versammlung war, eine Aussprache über bie im Laufe der Jahre gesammelten Erfahrungen herbeizuführen, etwaige Wünsche auf Aenderung ober Verbesserung des Prüfungswesens zu Horen und an Ort unb Stelle einer eingehenden Besprechung zu unterziehen. Anwesend waren von der Handwerkskammer die Vorstands- miitglieder Petri II., Gießen, Same8, Darmstadt, und Syndikus Engel bach, Darmstadt, der Vorsitzende der Orls- cgewerbevereme, Innungen, Gesellenprüfungsausschüsse, sowie zahlreiche, sich ebenfalls für die Prüsungsfrage interessierende Personen. Nach Begrüßung der Versammlung durch das
sind jetzt die eingegangenen Angebote eröffnet; sie zeigten Geringere Mast- und gute Saugkälber - ---- Geringere Saugkälber......
6d)o ie,
ti VS] kanadireffltfdteSdfflhnEtlß
KammervorstandSmitalied Petri II., Gießen, leitete Syndikus der Halle. Auch das Gerippe und die Motoren find vollstem g — intakt geblieben, nur der vordere erlüge! wurde verbogen.
Die Ausbesserungen werden indes als so geringiügig f>cjcid)net, daß die Verwaltung glaubt, bereits Ende der kommenden Woche
Universitäts-Nachrichten. Bar-le-Duc, 13. Aprll. Ter Offizierflieger Leutnant
_ Von her Akademie Frankfurt a. M. Als Privat- Beaucourt ist bei Laimont im Departement Meuse tödlich ab» dozenten sind Dr. phil. K. Fleischer für Ehe» ie und Dr. phil gestürzt.
M. Wertheimer für Philosophie an der Akademie zugelaffen----- --- ■ ■■ - - ■ -----------—
morden. Sie werden ihre Lehrtätigkeit dem Soininerfemester ^^WWWW^WW^^^MWWWWWWWWIWIWIW^ beginnen. T
ireiajen oioiogilwen joetiyuuninen mu n u n ii i c i yuw.,. teilt unS Bahnhofsvorsteher Fiedler mit, daß er für die
Ter Redner hat die Zeit der Renaissance unter diesen Gesichts- >^e,tersührung der elektrischen Straßenbahn bis Wteseck ge-
eine häusliche Trinkkur mit der •***• Aesmannshäuser Llthion thermal quelle Broschüre frei durch Brunnenverwaltung Gichtbad Assmannshausen am Rhein.
i Ihre letzte Sendung habe Ich bei chronischem, heftigem Blaeehkzi- tarrh mit recht gutem Erfolg angeutendel. Medidnalrat Dr. R. k B.
Depot für Giemen: Jean Weisel, Tvlephon »35.
Problem erklären.
Die Genealogie muß die Probe darauf machen, indem sie methodisch-°biologisch vorgeht. Sind die biologischen Momente fest- aestellt, dann können exogene und endogene Momente unterstützend hinzutreten. -
Geheimerat Prof. Dr. Sommer verliest dann einen Vortrag 30 Firmen eingereicht, der „Eugenics Education Society" über „The Eugenic Movement 492 233 Mk., H. Weimer-Gießen 485 077 Wik., Hoch- und in Great Britain" Darin wird ein lleberblick über die ge- Tiefbaugesellschaft-Gießen 493 217 Mk. ichichtlickie Entwickelung und den icfcigen Stand der Ras,enver- a Q77 qnp
lwsserungsbestrebungen in England gegeben und gleichzeitig mit- 426 414 Mk., I. G. Muller tn Wetzlar 421 977 Mk. geteilt, daß in England ein Lehrstuhl für Entwickelungslehre Zuschlag ist noch nicht erteilt.
geschaffen werden soll. ch. Vom Mittelrhein, 12. April. Der in St.
Rechtsanwalt Dr. Br ei mann meint, man J>ür;e ben eng- Goarshausen abgehaltene Kreistag gab feine Zustimmung zur Errichtung einer elektrijchen Ueverlandzentrale. Sämtliche Gemeinden des Kreises sollen an dieses Wer angeschlossen werden. In gleicher Weise sollen auch die Kreise St. Goar und Unterlahn mit elektrischer Ener-
punkten betrachtet.
Tie Tatsache, daß die zwei Jahrhunderte von etwa 1300 bis 1500 ungewöhnlich viel lebende Menschen besonders in Florenz hervorbrachte, hat bisher zwei Erklärungsmethoden gesunden: bie xogene und die endogene. Tie exogenen Erklärungsmethoden ichreiben der Schönheit der Florentiner Landschaft, der Kreuzung aller geistigen Interessen in Florenz, als der Verkehrszentrale, den politischen Verhältnissen, der sozialen Umschichtung in der Hauptstadt Toskanas, schließlich auch mystischen kosmischen Einflüssen aus die Erde das Zustandekommen der Renaissance zu. Diese Erklärungsversuche sind alle unzulänglich. Die endogenen Theorien stützen sich aus die angestammte, die Florentiner au--- zeichnende Freude am Bilden. Ferner auf die Vermischung nut germanischem Blut durch die Langobarden. Individualpsychologische Studien über periodische Schwankungen am Einzelmenichen haben sich an der Lösung des Renaissanceproblems verrückt. Auch die endogenen Theorien zeitigen kein Ergebnis. Tas Problem
angenommen mit dem Wortlaut:
„Ter Kongreß erachtet es für dringend notwendig, daß em deutsches Institut für Familienforschung, Bererbunas- und Regene- rationslehre geschaffen wird, das die Zusammenarbeit von Natur- wissensmaften und Geisteswissenschaften ermöglicht."
Geheimerat Pros. Tr. Sommer, auf den ein dreifaches Hoch ausgebracht wird, schließt den Kongreß um 1 Uhr Am Samstag nachmittag folgte die Mehrzahl der Kongreßmitglieder einer Einladung der S t a d t G i e ß e n auf den Schiffenberg. Eine stattliche Zahl von geschmückten Wagen brachte die Gesellschaft nach kurzer Rundfahrt durch die Stadt über die Hobe Warte nach dem Schiffenberg, wo eine reiche Tafel der Gäste harrte Geheimerat Pros. Dr. Sommer dankte dem Vertreter der Stadt, Beigeordneten Keller, im Namen des Kongresses nochmals aufs herzlichste. Beigeordneter Keller sprach bie Hoffnung aus, daß der Kongreß in späteren Jahren wieder in Gießen tagen möge. San.-Rat Dr. Weinberg-Karlsruhe gab im Namen der auswärtigen Gäste seiner Befriedigung über
Pollfleischige, ouSqemäftete, höchsten Schlacht- x; 1 p 10 m - wertes, 4-7 Jahre all........
, morgen ve- bie „och nicht gezogen haben (ungejochte)
ginnen und zehn Tage dauern, Haden sich 160 Kandidaten Junge fleischige, nicht ausgemästete und allere lemelbet, darunter im Hochbaufach 33, im Bauingenieurfach ausgemästete . 'e „........
36, im Kulturingenieurfach 1, im Maschinenbaufach 53, für Dollfleischige, ausgewachsene,' höchsten Schlacht, die Papierfabrikation 6, Elektrotechnik 18, Chemiker 8 unb Bollfteischige, jüngere ...... . .
Die Genealogie ist eine selbständige Sonalwissenschaft im weiteren Sinne. Tic Genealogie löst die Gesellschaft in Familien auf: Tie Familie ist das Analogon der ,,Körperzelle", nicht die Summe der Individuen, als welche sie die Sozialwiffenschast (im engsten Sinnei auffaßt. Diese bedient sich der Statistik, wodurch nur ein Querschnitt durch die Gesellschaft übersichtlich wird, während die genealogische Forschung den Längsschnitt darbietet.
Es folgt ein Vortrag von Herm. Friedrich Macco (Berlin mit dem Titel: „Bringt materielles ober soziales Ansteigen den Geschlechtern in rassenhygienffcher Be iehung Ge ah en?" Tie Untersuchung ist angcftellt an den Mitgliedern und Familien des adeligen Schöfscustuhls der ehemaligen freien Reichsstadt Aachen und bis auf das Jahr 1189 zurückgeführt. Eine kurz und bündige Antwort auf die im Thema gestellte Frage ist nicht zu geben. Tie Tatsache des Eintritts von Söhnen in den geistlichen Stand ist für das Erlösen der Familie keine ausreichende Er- närung. Turcki die Aachener Schöffenfamilien wird offenbar bestätigt, daß nicht der langsame, sondern der schnelle Aufstieg mit Gefahren verbunden ist. In der Verheiratung der Neuschössen mit Töchtern alter Schöffengeschlechter ist als erste, schwere Gefahr für die Nachkommenschaft anzusehen. Tas Anschwellen des Vermögens und damit der Beginn bisher unbekannten Wohllebens, Verweichlichung anstelle der durch dauernde Arbeit geförderten und erhaltenen Kraft, Energielosigkeit bei Schicksalsschlägen vollenden bann ben Verfall, ben Rückgang, bas Erlöschen. Heutzutage wird das Fortblüheii der Familien weniger durch die kinderlose Ehe als durch Ehelosigkeit bedroht, und hier darf bie Frauenbewegung mit ihren Uebergriffen, dem gewaltsamen Sich- selbstänbiamachen nicht übersehen werden.
Tr. Ke k ule von Stradonitz berichtet in der Aussprache über seine gleichgerichtete Untersuchung an dem Geschlecht der Fugger.
Sanllätsrat Tr. Weinberg meint, die Untersuchung tm Mannesstamm sei nicht ausreichend. Als Grund des Aussterbens der Geschlechter kommt auch die größere Ehelosigkell bei sozial Hochstehenden in Betracht.
Ta nach hält Geheimerat Prof. Dr. Sommer einen Vor-
lischen Bestrebungen keinen Vorsprung gewähren. Dazu ist private Hilfe nötig, wenn die offiziellen Körperschaften versagen.
Schließlich wird vom Kongreß eine
Entschließung
•• Lehrerpersonalien. Zurückgenommen wurde Versetzung des Lehrers Wilh. K eipper zu Bernsburg au: 2. Lehreritelle an der Gemeindeschule zu Weiten-Gesäß.
" Gesellenprüfungswesen. Auf Veranlassung Hess. Handwerkskamnier fand am Sonntag um
^net
I tlclen, be5Gl$^°9§ Franz lchunM !' janbteneh ' Die Blutmff/ehi b-z L), slE7 sA 3 engljsch^lvoln.s ML der Fülle des ein Tanktclegr^m ®°”tmer über Mutter".
bie eigentümliche < md ein^rZA ^ Prägnanz, auf der “8Ü)t fid) bie Frage: 'JSv fo11® ’m bio.
Emilie lbei^ethemeit besser, ^»^^^brtbaies ?Er. Der Mädchen. "'brerBlutsverivandlkn 15. Februar 1748, von V,heule in Gdingen. , Ausgang. Es handelt )a Kodweis, die in Eß- ^logisch konnte an ihnen n, Schiefftehen der Lid- u mit einem Stich ins - die auch bei Schiller Bertha hat eine auf« e Öerfunft (Kottvitz, Kod> imilientradition, wonach llen, verstärkt wirt». Fn in der tzamilie -rimitioc einerlei geniale Anlagen, it aus den künstlerischen Eigentümlichkeiten (schiefe utz auf einen slawischen jen, stellt eine erbliche at sich frühzeitig flawisches diesen verschiedenen &- he Divergenz in SMs eser Divergenz omnigm
Kern (KemÄ-rg) Hit s zugehöch M Schiller.
s (Sßttlinf enMiehlt »u •_ai öchliiers, ben Ärajen \tx. , Mcht.bber btt FamiUentyvus. mMMenCharaVere te Unterlippe und W MW Anaslic) unter- itfetien seststellen bnnj )te männlichen und wed- Lra deutlich tst dies bei ein sehr enger war- Ausprägung bald Ilackr, Ä W-
Elektrochemiker 5. Färsen, Kühe.
w Darmstadt, 14. April. Der Großherzog und Dollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw.
zn c. <- . r, v u s. m ? (tAntcd«» Dollfleischige ausgernasteteKuhe höchsteiiLchlacht-
die Großherzogin nebst den beiden Prinzen und Gefolge bis zu 7 Jahren . . ......
sind heute mittag 1 Uhr 37 Min. zum Besuche des russischen .venig gut entivickelte Färsen.......
Kaiserpaares nach Livadia abgereist. ältere ausgemäslete Kühe........
^ekfen-Rasiau Atäßig genährte Kühe unb Färsen.....
rt -r L i c.. <• o Gering genährte Kühe unb Järfen . . . . .
g. Kirchhain, 12. April. Ulrich für dre 2. 2,eil- u Rälbcr.
strecke der neuen Bahnlinie Kirchhain—Gemünden Mittlere Mast-und beste Saugkälber . . . .
Eine Gewähr für reichliche und gute Flugbarbietungen au dem Mainzer Flugplatz Großer Sand, der vom deutschen Luftfahrerverband als offizieller Flugplatz anerkannt ist, gibt vor allem die dieses Jahr eingeführte Neuerung, daß die lokalen Schauflüge nicht von ben Zuverlässigkeitsfliegern, sondern von eigens verpflichteten Schaufliegern beftritten werden. Besonderer Wert wird selbstverständlich auch vor allem auf die unbedingte Sicherheit des Publikums und auf die Befriedigung seiner Schau- büiürfnisse gelegt. Um die Sicherheit zu erreichen, ist eine vollständige Absperrung des Großen Sandes unerläßlich, ebenso eine Leicht bewölkt, trocken, wärmer, genaue Abgrenzung der verschiedenen Plätze unb die peinliche Ein- ...... ■ ■ - ■ ------
Haltung dieser Grenzen durch die Zuschauer selbst. Die genaueste Letrte Hacbricbten.
Lurchführuna aller Bestimmungen ist bei der großen Zahl der “ . ™ * * . . ,
zu erwartenden Flieger — 20 Zuverlässigkeitsflieger und min- Frankfurt, 15. April. In einer Wirtschaft tn der "Hilt» bestens sechs Schauflieger — zur Sicherheit aller Beteiligten stabt kam es heute nacht zu einem Streit, in dessen Verlauf eine erste Forderung. der 25 Jahre alte Arbeiter L. Schwab den em Jahr alteren Tag-
• löhner Friedr. Grämet durch einen Schuß in das Herz tötete.
Metz, 12. April. Die hiesige Militärfliegerstation, die offiziell Schwab wurde von den anderen Gästen so schwer mißhandelt, daß am 10. April zusammengetreten ist, hat berells heute mit den er bewußtlos in das Krankenhaus gebracht werden mußte. Hebungen der Militärflugzeuge und den Lxnkballons begonnen. Neuyork, 15. April. Der 74jährige Millionär und Die Manöver, an denen vorläufig nur zwei Offizier-Piloten teil- Philantrop George Mc. Marsch aus Sonn in Massachu- nehmen, zu denen aber in den nächsten Tagen noch einige weitere wurde auf einer einsamen Landstraße bei dieser Stadt er - hinzutreten werden, finden bei der Luftschisshalle statt und sollen schossen aufgefunden. Der Mord soll in einem Automobil bis gegen Ende dieses Monats dauern. ausgeführt worden sein, von einer Frau, die der Erschossene
— -- ---------------- vor vielen Jahren kannte.
er (gmra) des
LW . kann nur
Die C&tgibeNt
18 Staminlliel" che nur aus v w ichen, wodurch die ensdauer l- J^jene«
-stiger alS , kürzeie uisterdew im vorlM ehrt i1'?'0 tingen
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Aus Stadt und Land.
Gießen, 15. April 1912.
” In Audienz empfangen wurden am Samstag vom Großherzog u. a. der außerordentliche Profeffor Dr. Rauch von Gießen.


