Ausgabe 
2.1.1912 Drittes Blatt
 
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Stur mo man utz gro&ert mit Stfiiagroettcr gcfuHic ^fuft tr<rf, hat M2N fttifei-mÄpe" mit giitem Erfolge bi? Gas? ben nnter- ttixidjeu tzvi'lcoumen entziehen unb fit oft monate- und felbs lahreUrng ;u. Leuwt urm Letzzweckeo "rw irden können

Üetattigc Falle gehören aber ui den 'usmchmen und das fo genwnncne Gas verscüwindei ganz gegenüber den ungeheueren Tag für Tag direkt .vs den Poren oer Kohlen entweichenden ©djUKj n?ei Ltrmenqep.

ui . dreie gewaltigen Mengen aufjufaiigen, schalt ' das neue Verfahren von aichben einzelne Bau.uneitu.ngen per.obiicb, h B. an teil fri n r itadu:, 4 :aa.Traehend und abwechselnd fiii bir verschiedenen ir V«wtngung ft . nden gasreichen Bau abtciLungen, dura, .i.n.ri/B t*?n m -'ströme aus

weiten Rohrleilunfl in Verbindung, die bis Kirtagc gerührt und an vir* VentilsrionAdvrrichVmg oder eine Irafttge Suftermpe an- geschlossen wird Infolge der sauenden Tätigkeit des Bentilakors bezw. bet Lus Uv nipe vird di isolierte Sbanabteiiung unter nieb cineren Luttdrurk (pW Ta btt Gase tn der .stöhle einen Weir höheren Tnuf Srb n, ftromer! sie infolge des Irudunlersch'edcs. der sogenannten Teprestion, in gvasten Mengen aus der bhle and und gelangen durch die Laugteitung nach oben, wo jie in Gasometern aufgespeick^rt werden.

'Dieses Berfah- n hat nicht nur den Vorteil, daß man bot SvS, m'rtschastlich ausnutz^n kann, fordern tragt auch bed-r-ukr-nd zur Sichert,-nl der Gruben bei Tenn in den i-erart künstlich ent- gan.en Grubenbauen wird naturgemäß nach Wiederanschluß an den g -wohnlichen Weit-^s rom einige Zeit die Gaszum dmung eine grringer >un. Werden daher d, Absaugungen in ent- sprechenden Zwischem . :mcn während des Stillstandes der För bcruitg nneoerlwlt, so tnirrt? es seltener zu gefährlichen Schlag nrctreia tfammlnngen kam nun, so baf; ivxfahr des Auftretens der Unheimlichen Gruben?xplosir'neu hrintinbcrt itnirbi

Wie das Verfahren sich praktisch bewährt, bleibt allerbtnpu ad zuwarten.

vernrrfcbte-.

T !Ergcon' sse o < L T Heater ko nferenz. Dst' Verhandlungen, bi kürzlich mit Bertritern von Bühnenleitern und Sckmuspill^m über den etwaigen Erlaß eines R ichstheater gesetzt*- abiiehaltv wurden und bie in der Aussprache mit den ^iitetuuenten geiDsmienen Er'nhrungen »erben das Material zu niifrit 6m,;''hentmurf für rin Theatergesetz bilden. Bei den Schwre "rat'''' n, die "ch der Nenelnno ixr Frag? entgegenstellen, ist aber nicht ..u erwarten, daß ein solch-*' Geietzentnmrf dem Reichstag G».! in seiner rft.*n Session zngehcn wird ViÄmchr fenn man_ aimcbnten daß erst in der Wintersession 1S12/13 ein Ent wi"-,' $ur 'Vorlage gelang'*» wird Es würde die Atoglick-kei: bcltcfaji ei' sozialen Fragen der Kühnenang * stell! en, soweit sie noch gesetzlich geregelt werden önnen, im Nahmen der Ge^verbe ordnuu,, burd? ein? 'wrspvchemde Novelle zu regeln. Jedock ist neuerdings au> '.iil alb n Gebieten, hie bciu* in der Gewerbe vrduuna zusammengei-aßt iinb, das Bestreben bervorgetretrn, Son bergeffh- zu schaffen Hub aus diesem Grunde kann man auch onnrbnint, oost ein Tb.atergesetz nicht als eine Novelle zur (Äe .'/rtrturbni""g. ftrndern als selbständiges Gesetz zur Vorlage lammen wird

ff U m m ö hu n a in i c r c h e r t nbn st r i e.Tettens aber ntntflii man aud, ihre Federn üt 'Gebrauch", io singt Busch vom. TXxix >, i cb und den ft dabei an dieKissen, an die Pfühle". Vielleicht Tiritt? er zu du-im Versen noch ern> Ergänzung gemacht, wenn ei>u. irinrn Lebzeiten von ber neuesten Erfindung in be; Federindustrie gehört hatte. Bald wird auch die Minderbegüterte sich mit Reiher .inb Straußfebern ichmüLrn können, allerdings nur - nachgeahmten. Jetzt wird leine 5?Lussrau mehr die Fed ru des Truthe ins obn Perllnchno fortimnwn, sondern sie wird sie hübsch fäubcrlidi aufheben und sie nach dem nenentdeckten Ver- fahren zu Straußen ober Reih rsedern unurbeiten lassen. Sollt, dre Erfindung ein klang Lei bei Damenwelt finbeit, so wäre gleich zeitig bamii wohl da besi STimyiniitrel gegen den Vogel mord gefunden, und unsere seltenen Böget, die bisher wegen ihres Feder fei*.' nd*S allein so nueiuittli.. oerfolgt wurden, würden vor völliger Aorsrottung bewahrt bi eiben.

Svielpian der vereinigten Sraidfarfer Stadttheater.

Gx-'riihouz.

T ienstag, beit 2.Jan,Mr, nachmittags 31/, Uhr:Prinzessin Gold- Ha« "!be>ib8 7 Uhr:*) ,Der Troubadour." Mittwoch, den

3. Januar, -.achnnriags 37, Uhr:Prinzessin Go aar.' Abends T% Uhr: ,Em Walzertraum." Tonnerstag,n 4. Januar,

abends 7 Uhr:Ter Bo'enkaoalier". Freitag, e» S. Januar:

Geschlossen. Samstag, den 6 Januar, nachmi tgs 3' Uhr: »Prinzessin Go ohaar." Abc.lds 7 Uhr'2irian6 nb Blaubart". conntGq, den 7. Januar, nachmutäqs 3l, Uhr: , nnze'stn Gold- haar/ Abends: u^ainc Buttenly, Bcontag, en *5. Januar abends 77, Uhr: »Salo n.e^. Tiens tag, den ü Jan. r : .Violetta' (La Traviata), Ilitnooch, den 10 Januar, nachnvt.agS d1/, Uhr .Prinzessin Goldvaar.' 9ibenb5 «x Uhr: .Tosca^. ,

SchauspielhanL.

Tienstap, den 2. Januar: , viem Baby". Mittwoch, ben* 3. Jam ar: bentkenlea." Tonnerstag. den 4. Januar, abenos 77- Uhr: »Büxl/ Jreitag, den ö. Januar, alei.^s 7'/, Unr ,1'tadam^ Sans Gsns/ Samslaq, den 6. Jcnnu-r , I ie viebe höret nimmer an'". Sonntag, den 7. Januar, nachmittags 3)4 Ut,r^ Dtein Baby'. Abends 7 Uhr: »Tie Liebe höret niuinier aui". . ontaq, den 8. Januar, abends 7 Uhr: .Medoa'. Tienstag, den

9. Januar: .Tie Liede bötet nimmer au'". J)iilt>uod> den 10, Januar: .Tw Liebe höret ntmmet auf*.

Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Ubr.

han-ck und verkehr, Volkswirtschaft.

Asm thrluisch westfalischen fio* knbttvban.

Wii dieWlnische Zeitung erfährt, ist ;:vljä>en den Bergfiskus unb dem Rheinisch-Westfä tischen Kohlensyndikat eine grundsätzliche Verständigung erzielt morden, wonach der Fiskus ebenso wie die Gewerk­schaften Trier, öermann und Brassert dem Syndikat den Verkauf seiner stöhlen überträgt. Voraussetzung ist, daß zu Beginn des Monats Januar mit bei Zeche Auguste Vik­toria ein gleichaittiges Abcommen erzielt wird, an welchem indes kaum zu zweifeln ist Bezüglich Saarbrüaeu ist aus- bedungen worden, daß das Berhnlinis zwischen ihnen und dem Syndikat bezw. den freien Zechen an der Saar bis zum 30. Sept. 1912 endgillteg geregelt sein nruß. Die formelle Vestattgung des ganzen Abkommens ist am 13. Januar zu erwarten.

*

** Schiffsliste für billige Briefe nach de n Ber einigten Staaten onn Ame rika (10 Pfg. für n 20 g : C^kyrgt Washington" ah Bremen 6. 3<umar, ..Viktoria £mie" aböambutg 11. Januar. ,,President Lincoln" ab Hamburg 13. Januar.Prinz Friedrich Wilhelm" ob Bremen 20. ianuar, Kaiserin Auguste Vilkoria" ab Hamburg 27. Januar, .,5tron orinz Wilhelm" ab Bremen 30. .'nmtar, (Postschluß nach Ankunft der Frübzüge). Alle Schiff: sind Schnelldampfer, .stn-r ,oicl>e, die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgang die schnellste Be- sörderungsgelegenheit bieten. Es empfiehlt ftch, bie Briete mit einem Leiv^rrnerr wiedirekter Weg" oder ,4ibet Breme- oder Hamburg" zu versehen. Tie Portoermaßigunq erstreckt sich mir auf Briese, nicht auch aus Postkarten, Drucksachen usw und gilt nur für Briese nach Den Ver rnigten Staaten non "'Lmcrifa, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Kanada.

U e b e r \ e c t e 1 e g r a m m e z u halben Gebühren Zu den britischen Kolonien, mit denen vom 1. Januar 1912 ab Ueberseetclegramme zu halber Gebühr ausgewechselt werden können, treten noch hinzu: Australien und Neu-Seeland, Inseln Janning und s.itorfolf, Fidscbi-Jnjeln. Britisch Nord-Borneo, Ceylon, Britisch-Amerika ((Sanaba), Bahama-, Bermirda- und Lurks-Inseln, Antigua, Barbados, Tonnnica, Grenada, 3an atcc, St. Ehrlftoph (St. Kitts), St. Lucia, Sl. Vincent Bestindien, Trinidad, Britisch-Gunana. Goldküste Nord- und Süd-Nrgeria. Sierra Leone, Alauritius und Britisch-Somalilanö.

Nach dem ftatifliieben Ausweis des österreichischen Handels Ministeriums über den Außenhandel des österreichisch- ung arisch en Zollgebietes im November 1911 betrug die Eintuhr 312,2, die Ausluhr 213,1 NliUionen Kronen, ivac ein Mehr von 57,5, bezw. ein Minus von 3,8 Millionen gegen das Vorjahr bedeutet. Vom Januar bis November betrug die ®tn- iuhr 2865,9, die Ausfuhr 2157,0, demnach 395,9, bezw. 36,1 Millionen weniger als im Vorjahre. Das Passivum der Handelsbilanz ftlr Januar bis November beträgt somit 709 gegen 3(7 Millionen im Vorjahre.

vücherüsch.

Erne re-., tibi, leit ' will bare Gavotte..eißi^r Bor« zellan" ist soeben int Mu'lloli r Verlag G Scdinq, Dr. oeu- Neust., Sberg:oben s crfd.imcn i nb für Kavi/r >irber ober Orchester auch durch jode Buch obtn Musjkaliedbanb!ung zu beziehen.

''oebfte Temperatnr am 21. Tcz. bis 1. Januar 5,8

Niedrigste . , 31. , , 1- * ~r 3.8'C.

Niederschlag: 0.0 i.ro.

Jan.

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weine kleine Anneliese

konnte im Alter von 14 Monaten noch nicht laufen iino natte noch kein Zähnchen. Der ihr zur Stärkung gegeben' ge­wöhnliche Lebertran wollte nicht helfen, besondc' -> weil er von dem Kinde nicht vertragen wurde. Ich ersetzte diesen nhcr durch Scotts Lebertran Emnlston, welche da» Kind sofort gern nahm und andauernd gut vertrug.

'Scotts Emulsion hat meinem Töchterchen die gewünschte Kräftigung gebracht, es bekam ein frisches, hübsches Aussehen, machte bald bu eisten Sitz- imb Gehversuche, und heute, nad) noch nicht einem ha'bm Jahre, läuft eS schon und sicher überall ganz allein umher. Eine Äeihr hübscher, stärket Zähnchen hat die Kleine inzwischen ohne Beschwerden gleichfalls bekommen.

(Ec >) Qm r ino Äeitltö. Src . t Äkald.nstr », »1 J»nn« tzl7.

So gut Vnb helckr.'stig btt gewohaliLt Lebertran an und für fiel- unbeftrillen ii>, so tnnu doch nicht uelcautitt werde, ba.i i.. Me Jalil der Menikhen, und zwar Kinder tote i-rioathfem. n seines unb diei(5dmd.e§ Weyen einfach md t i\'. men könurn. o ' o : t ; Ledertrau-Emulfion ötnaeaen. war-, die PiGtr.Ltimten unb Werte des Lebertrans noch durch Ziüätze verbeliert sriw. v-rd toi den menten Menschen gern genommen und auch bei längstem itzcvrauch leicht nettroein.

6 tot f 4 9m uiilon rorib tton uulim firnen p /.-. n. und > jov nif los« nad, 6-i> j>t'Rah itr.nr I.' >*<R r. r.< UÄii' tn

Aorten mii unlt-ret ©ajtitetanc if ; m «>>* dem 7, .M,. »<vti & -«wne. v. w. d. H.. Fnm tturl <i -M. ,,

äeftanbteile; Medizinal'rtran 1. 0." p ti* . 'niet-

ehotebortgfunter Wall i t ^v-.* *'->r.unr.n .*.>'. ^kuganl

fttcltti QD eum .t- puin liier i. " *.". UM»/

Emulsion mit Zimt-, Munde! unb HauUhertavl it 3 tn>p|en.

Bekanntmachung.

Betr.: Felbbe^cinigvnn Oppenrod

In brr 3ci\: vom r 1*111 I stnsch''(tzlick, ft Ja-

ftuitr 1912 liegt auf Dem Amtszimmer tn Grosih. 'Mrrgermc, icrei Oppenrod

das 'Bvorftt übet Verstellung eine Benstnserungsunläge in

Flur III nebst eine« ->inmonsbeschtuß

Mr Einsicht d<n Bete, ltgvon offen

Einwsndrmge i hiergegen sind bei Mewung 1h". ues innerhalb her m>en angegebenen Offenlrgimgsfcrst hei ö> osch. Bürgermeisterei Oppenrod i'ctniftlid? tuwtureick n nb *- br- gdinben

Frtedbc cg, beit 1b. Sezcinbo, 1911.

Der Gwoßherzogliche Fcldbe^inigungskvmmissärtz fii ruberger, Grohh. Krcisamtmanu.

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Kreisblatt für den Kreis Gietzen.