Ausgabe 
2.2.1912 Zweites Blatt
 
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162. Zahrgang

Zweites Blatt

Nr. 28

trlcbemi tälfiö mH TuSnobme beS SonmagT.

®e Vorrat

aller

vermischte».

Meteorologische Beobachtungen der 5tation Giehen.

Werter

Niederschlag: 0,8 mm.

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4 U()V, im Matthäus*

Uhr, im Wlarfit^faol: Jugend der l'lartu5*

8 Uhr, im Matthäus-

Febr.

1912

tte lbtzlo

öffel

stützen.

Zum Inkrafttreten deS Dersihtrung8gesehe8 für AngeSelUe.

Dir. Rarl TägLv. abends

w pf» ieeeln ft*

tli) Pf-,.

DormittaaS 9/. Uhr: Pfarrer U Schlosser.

Lorunitags 11 Uhr: Kludeikiiche für die MatthauSaememdL Pfarrer D. Schlosser.

1000 Dollar.

kirchliche Nachrichten^

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 4. Rebrua r, S e p t n a g es t m a e.

Lollerdienst.

3n ötr Zlaüllirche.

36,6

32,4

29 8

elcgenheit! -ine Teller, ld 95 PfE. eUer 95 P(Ä.

Die ^Gtetzener fcmHknblärttf rorthen bem ,91nK«aer* viermal roörheiitlub bftqeleqt, bat Kreisblafi für öto Krrls (Tücken" trcrimal wöche'Ul'ch. Die ..Landwirllarajll'chen oett» hagm erlchemen monatlich jroeimoL

»nlr Qt aller iw Pfg.

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Ken- QS eaer "v Pfg. blett 95 Pfg

die Regierung und Venvaltungen wirksam kontrolliert roei- utu IvhuL.l Zum Schluß meint derVorwärts", bie Libe^ raten müßten die sozialdemokratische Irak ton tm Mampfe für die Aenderung der Wahlkreiseinteilung unter-

wert!

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Cderhejfen

Vie Brandschaden der Zahrcr 19U.

DaS verflossene Jahr gehört zu den b r a n d r e i ch st e n. die in Deutschland überhaupt zu verzeichnen waren. Nach­dem die erste Halste des Jahres normal verlausen war, schwoll mit dem Einsetzen der säst drei Monate dauernden Hitzeperiode die Süntdcnzifser zu einer bisher nicht erreich* len Höhe an. Der an vielen trten ciulretende Wassermangel erschwerte Andern die i!öscht)ilfe, so daß auch der aus die ein* I icinen Brande entfallene Schaden außergewöhnlichen Um­sang annahm. Ter günstige Schadensveilans in dem vcr- ganaenen Jahrzehnt hatte zu der Annahme gerührt, daß nie Verbesserung der Bauart, der Betriebseinrichtungen in den Fabriken, der Feuerwehren und ihrer Ausrüstung, der Wasserleitungen uss. einen wesentlichen Einfluß aus die Ein* dämmuna der Brandschäden gehabt habe. Diese von den tzeuerveriichcrern allerdings bestrittene Ansicht und die guten Geschäftsergebnisse der Fenerversicherungsgejellfchas- ten führten zur Gründung einer Anzahl neuer Ge­sellschaften, zu einem angespannten Wettbewerb und infolgedessen zu einem Nachgeben der Ver icherungspreise. Es hat nicht an Warnungen vor einer Ueberschätzung der .tonjunltur in der Feuerversicherung und an Hinweisen darauf gefehlt, daß in der Hauptsache die günstigen Witte* rungöverhältnisse des Jahrzehnts 1001 bis 1910 nasse Sommer und nicht zn kalte Winter den Grund für die zu­friedenstellenden Geschäftsresultate abaaben. Tas Jahr 1911 liefert den Beweis, daß tatsächlich die Natureinflüsse auch hinsichtlich der Feuersgefahr dem Werk von Menschenhänden | weit überlegen find. Gegenüber der durch Türre und Lassermangel geförderten Entstehung und Ausbreitung der Schadenfeuer zeigten sich in einer großen Zahl von Fällen die getroffenen Schutzmaßnahmen unzulänglich.

Bon einem Teil der privaten FeuerverftchernngsgefeU* fchaftcu liegen Angaben über die von ihnen mit 100000 Ml. und darüber entschädigten Brände des Jahres 1911 vor. Lanach scheint am v e r i u st r e i ch st e n das i n d u st r iL l l e Feuerversicherungsgeschäft ausgefallen zu fein, und von den verschiedenen Industrien rangiert an erster Stelle die Textilindustrie, die gleichzeitig die un­günstigsten Konjunkturverhältnile aufzuweifen hafte. Nach oe* erwähnten Angaben, die, wie bemerkt, nur von einem Tvil der Gefellfchasten herrühren, belief sich die Zahl der Schäden mit mehr als 100 000 Mk. Entschädigung bu Webe­reien, Spinnereien, Munstwollfabriken, Wirkereien nsw. auf 37 und die hierfür insgesamt zu zahlende Entfclstidigung ans lli/o Mill. Marl; darunter befanden sich ein Schaden von 1 Mill. Marl, zwei Schäden von ic 900 000 Mk. usw. Rechnet man iiierju die sonstigen bisher nicht bekannt gewordenen Großchiäden und Pie große Zahl der Schäden unter 10000U fcarl, so durste.allciü die Tertilindnstrie an Entschädigungen einen sehr erheblichen Prozentsatz des von der Gejault- industrie aufgebrachten Jahresvrämienbctrags beansprucht haben- Aus Die Stahl und Eisenindustrie, ein­schließlich Maschinenfabriken, Metallwarenfabriken uss., ent* s.elen immer nach jener unvollständigen Aufstellung 30 Schäden über 100 000 Mk. mit einer Gesamtschadensumme von 10,8 Mill. Mark, darunter der höchste auf einen Brand cntfaHene Schaden von 3 Milß Mark. In der Holz-! b «-a r b e i tu u gs industrie wurden 18 Schäden über i 100 000 Mk. mit einem Gesamtbetrag von 5,2 Mill. Mark, IN I der M ühlenindustrie 16 Schäden über 100 000 Mk. mit einem Gesamtbetrag von 3,6 Milt. Mark bekannt. Ferner wurden nach den vorliegenden Angaben von Schäden über 100 000 Ml. betroffen: < chemische Fabriken 1,6 Miklwnen, 6 Ledern und Schuhfabriken 1,4 Millionen, 5 Zuckerfabrilen 2 9 Millionen, 4 Lelmühlen 23/i Millionen, 5 Ziegeleien 800 00!> Ml., 1 Papierfabriken 700 000 Mk., 4 Malzfabriken 1 700000 Mk., 3 Tonwerke und Zementfabriken 1,5 Millio* neu, 2 Elektrizitätswerke 1,5 Mill. Mark uss. Ten Handel trafen nach den vorliegenden Berichten 14 25räiibe niit mehr als 100 000 Mk., die an Gesamtentschädigung 3,< Mill. Mark

1 Januar 1913 in Kraft treten zu laßen.

Tas Angestelltenversicherungsgesetz i)t für Millionen Bürger von einschneidender Bedeutung: alle Angestellten in Privatbetrieben werden von diesem neuen Gesetze, der letzten Arbeit des alten Reichstags, tief berührt. Daß es nach dieser amtlichen Tarstellung möglich geworden ist, näheres über das Inkrafttreten dieses Gesetzes zu erfahren, wird besonderem Interesse begegnen.

Heer und Flotte.

Gen.*Lt. z. T. Lskar v. S ar wen r- In Eharkotten- buiQ ist am TleuSiag der Gen.-Lt. z. T Eöfar v. Larwey, der Milcht Mommanbant der 9. Ini-Brigade tu Fiantsurt a. C. war, im *JUicr von 74 Jahren genorben Würllemderacr von Geburt, flonb er während ferner Tlcnstzeit meistens in roürttembcrqüdieii Reaimentern, war aber zivischeirdiirch länaere Zett zmn yreubi- jfhen Wiobcii Weneialüab kommandiert Generalmajor er- hielt er Cie Rührung der neunten, in Frankfurt liebenden Jn- 'anteiie-Bnaade. Ten Feldzug aeaen Frankreich, in dem er sich bei der Erstüru ung von Froschiveilcr in hervotraaeiibcm l'laue cniSzcichnete, erivarb er sich das Eiferne Kreuz I. Klaffe und den Württembergifchen Asilitär-Verdienstorden. J,n menfufctien General- nabsweik über den Fe.dzug von 1870,71 ist fein 9lame ehrend herüorflebol'eu.

rdose, eine

In der Zohannestircbe.

Vormittags 9'1, Uhr: Professor D. Cd.

Vormittags 11 Uhr: Kindertirche für die LukaSgemeinbe. Pfarrer 45 e rb t o l 6 6 e i m c r.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Ansield.

Abends l'i, Uhr: Versammlung der konsinnierten männ­lichen Jugend der L'uta5- und Johannesgemeindc.

Alittwoch, den 7. Februar, abends H Um : Bldelstunde im

Outo^faaL Pfarrer 45 e d) t o l s h e i m e r.

TonnerStag, den 8. Februar, abends 70, Uhr: Beifammlun«' der tonlirmieiten weiblichen Fugend der Johcmnesgemeuide.

Ualholifche Gemeinde.

Lotterdienst.

Sametag, den 3. Februar:

Nachmittags um o Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit

nir beit. Beicht. . ,.

2 o nn tag, den 4. Februar, Sonntag Septuagefima.

Fest Mariä Lichtmeß.

Vormittags von 67, Uhr au: Gelegenheit zur l)L Beicht.

um 7 Uhr: Tie erste beiL Messe.

um 8 Uhr : Austeilung der bl. Kommunion.

um 9 Uhr : Hochamt mit Predigt.

um 11 Uhr Heil. Messe mit Predigt.

Nachmittags um b'/, Uhr: Ehristenlehre, darauf Muttergottes Andacht mit Segen.

Sonntag abend um 8 Uhr i-t Iüiiglingsvcretnsabend.

Anstalt.

politische §ager?chau.

Zur AeichctigsrröNNitng.

Tas Reichsamt des Innern gibt bekannt, baß "te Er*| öffnung des Reichstags am 7. Februar mittags | 12 Uhr im Weißen Saale des Schlosses ftattftnbci. Zuvor toiib ein Gottesdienst für die Mitglieder der evangeliimen Kirche in der Schloßtavelle und für die Mitglieder der katholischen Kirche in der HedwigSkirche abgehaltcu.

TerVorwärts" nennt in seinem letzten ^cuaititel unler der UeberschriflTie ersten Sch r l t t e^' die nach seiner Ansicht vom Reichstag zuerst zu erledigenden biesor- men und zwar: .. , ,

Dem Reichstag muß sein Initiativrecht zuruaerooert tocrbeit, denn daß die dxegienuig nützliche Gesetzentwürfe embiingen

1. Februar = + 2,6 C.

1. , = - 2,4° C.

beanspruchten. ,

Am unvollständigsten sind vermutlich bic Nachrlchien über die Ortsbrändc und l a u b io i r t s ch a f t l i ch e n Schäden: bekannt wurden 28 derartige Schäden mit mehr

100 000 Mk. Schadensbetrag, insgesamt mit b\x Mill, kntschäbigung. lieber die Schäden im sogenannten ein­fachen Geschäft liegen ebenfalls keine erschöpfenden An­gaben vor, aber auch hier übersteigt die Quote ganz erheb­lich den Durchschnitt früherer Jahre. Tie Ge,amtzah der gemeldeten Schäden über 109 000 Mk stellt sich am 211 mit einer Entschädigungssumme von 60 Mill. Mark. Wenn I sich auch aus diesen, kuiarnhaften Angaben kem iicherer Schlug l aus die acsamte Zahl und Größe der Blinde des Jahres^ 1911 ziehen läßt, so steht doch soviel fest, daß schon an stch bei mleiii auf die ermittelten Großschäden ent lallende Be- trag von 60 Mill. Mark abnorm hoch. ist. Der für jene 211 Schäden gezahlte Betrag errei^fast die Hälfte der im Jahre 1 909 überhaupt auf die Privat g e s e l l s ch a f t e n entfallenen E n t) ij a b i gi u n g s - lummc Tür 29 1000 Schaden. Im ^ahre 1911 hat man aber mit einer weit höheren Zahl und einer weit größeren durchschnittlich für den Ginzelbranb zu Iciftcnbcn

W auch der Geschästsberichl der bayeriichen Gebaude-Brandversiche- rur.gs-Anstalt das am 30. September 1911 abgelaufene Ge­schäftsjahr als das schwerste an Schäden feit Bestehen der

. liefert billigst die Bröhrschi

Kuverts nut Firma äää

Dir.;

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Zreiiag, 2. Februar 1912

Rotenoitebnici und Bering bet Brü dlTchen UniDerntätS »Buch» und tDtembnidertL R. Lange. (Bieneii.

yebflfhon, Ervkditwn und Tnicferei: 6ctul* ftroite 7 Qrpeö'non und Bering fcMa# bl. 9tebatnon:^ 112. ret.»Adr^An»elgeriVteven.

iwrbe barau i« nicht «u Dental. Den Sattrien Mt «ich bie nölig; I jultiontior Georg Ogurkowrli. 6at cingeftonben, b«6 ba Mach! :u Gebote solange der Etat und die Dchrvorlage zur Inhalt des Brieses schwindel gcweicn M unh die Arn! Beratung stehen brauche sich der Reichstag vor keiner Pcnagung Geld veiTschaffen sollten ^gurkowski r* in > iitdi zu fürchten, es muß nur dafür gesorgt werden, daß wahrend in ^aft und soll an die deutschen Behordeii ausvu ^rr ! dieser Zeit eenügend Raum für die Beratung der BolkSnotwendig werden. Bisher haben sich aber, obwohl Überaus viele leiten geschafsen wird. . 2solcher Schreiben versandt wurden, nur sehr toaita Bar-

Weiter fordert bas sozuildemokratlsche Zentralorgan . ncn flemeQjCt, bie derartige Briefe erhalten, und nocb ba5 Reichstagspräsidium für den liberalen tDCn|ge^ darauf cttvas gezahlt Haden. Es liegt vial

Block. baran, daß ein Metisch, der wie Ogurkowski eine der

Tie Lösung der Präsibentenfrage werde eineerste 4rrove nienschlichen Eigenschaften, das Mftlcid zu seinen

für den Ernst der liberalen Parteien sein, endlich sei an oie I - n ^trügerischen Zwecken mißbraucht un? damit

Reform der Geschäftsordnung energisch hcrauzutreten, da- ^rzen der von ihm angegangenen Leute für wirfticha

mit der Reichstag die nöftge Freiheit für feine arbeiten e verhärtet, auf möglichst lange Zeit unschädlich ge» erhalte und durch Ausgestaltung des Jnierpellationsrechts rocT^c 7,05 ist aber nur dadurch möglich, daß sich die Regierung und Verwaltungen wirksam kontrolliert wer-1 Bettelbriefe von Ogurkowsli bekommen unb alle,

I den könnten. Zum Schluß meint derVorwärts', bie ^ibe« | '^arciuj geschickt Haben, schleunigst in Berlin bei Kriminalkommissar SVrüger, Jnspektioti B II, melden.

* T i e Eröffnung des PanamalanalS wird dank der außerorbenllichen Energie und Schnelligkeit, mit denen die. Arbeiten betrieben werden, wahrscl^insich etn x\nhr früher er- folacn nl^ man bisher angenommen hai, nämlich aller Vorausfimt nad) im Juni 1913. Die Herstellung des Kanals foltct im Kilometer 3 Millionen Marl Tce Befestigungen, die den Zu gang lum Kanal schützen, beherbergen die groiste Kanone der ">'.<lt ein Geschütz von 488 mm Gcidnitzwerte und 130 t Ge wicht' Es ist imstande, ein Geschoß von 1089 kg auf eine (Sui fernung von mehr als 16 km äu schleudern. An der Klette dieses Rieseiigesd,Ützes ist zwei Jahre lang gearbeitet wordcw Ein Mann kann deren Hebel mit einer Hand spielend leimt ui Bewegung setzen und das Geschütz richten. Jeder odM kostet

In weiteren Kreisen sind Zweifel gelteiid gemacht wor­ben, ob bas Angestelltenversicherunasgesetz in abfthbarer Zeit würbe in Kraft treten können. Diese Ansicht ist bannt begründet worben, daß bie Ausführungsbestimmungcn des Bunbesrats, ohne bie bas Gesetz nicht in Kraft treten kann, einstweilen überhaupt nicht zu erwarten wären. Um diese Zweifel zu heben, hat bieDeutsche Juristen-Zeitung" an maßgebender Stelle Erkundigung eingczogen. Das Blatt! schreibt in der neuesten Nummer:

' Gemäß 8 103 Abs. 2 des Entwurfs des Ver,rcherungsg'- setzes" für Angestellte sollte der Besoldungs- und Penswnsetat für die Beamten der Reidnver!i herunasanstolt und bereit Hinter­bliebene jährlich vom Bundesrat auf den Aiitrag des Rft-H-* lanzlers festgesetzt werden. In der zweiten Lesung des Reichs- kags wurde diese Lestimmung dal.i.i gcänb.Tt, datz der Bewldungv- und Pensionsetat für das Tiretturium durch den ReichsDausiuitt I lestzusetzei' sei, während es für die übrigen höheren etotsmußigen Beamten bei der Bestimmung b>3 Entwurfs verb.teb. ^..nigeinatz >mrd dem Reichstag unmittelbar nach feinem Zu' 'nen treten

ein Nachtragserat für die Besoldungen usw. der Mt:gsieder des Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Tirektoriums für das Rechnungsjahr 1911 und, da der R.ihs-.I Beichte und beiL Abendmahl für Matthaus- und MarluS-

haushalt für das Rechnungsjalw 1912 vom Bundesrat zur Vor- -uieinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeber Gemeinde icgung an den Ncikl)stag bereits beschlossen ist, auch em loldxr I etbCien. - ...

für das Reänrungsjabr 1912 vorzulegen lein. Xie Inorzu er- Abends 8 Uhr: Pereimgung der konsiinuerten männlichen lorderlichen Vorarbeiten sind eingeleitet. Sobald der Nachtrags- ^gend der Mattbäusaememde.

ciat für dos Rechnungsjahr 1911 Gesetzeskraft erlangt l-aben wird, M Montag, den ö. ,'xelmior, abends 8 Uhr: Verlammluiig bei Derben die Mitg.i der des Direktoriums zu ernennen fein. Tine HrauenvereinS der Alaikusaemeiiide der nächsten Aufgaben wird alsdann die Ausarbeitung Tienstag, den 6. Februar, nachmittags der für die Durchführung der A n g e ft e l l t e n oe r f i die * tQQ[. Franenmifsionsverein.

Lung erforderlicben Verordnungen usw. sein. Tis ;u welchem Piinwoch, den 7 Februar, abends fteitpunlte diese Arbeiten zu Ende geführt werden können, lasst ^eilamnilnng der konfirmierten weiblichen

I sich zurzeit mit Rücksicht auf die große Anzahl von Aufgaben, gemembc.

oie zu erledigen sind, nod) nicht abfehen. Vorläufig ist in Aus- Donnerstag, den 8.cbruar, abends licht gciunnmen, das Gesetz, wenn irgend mögiid), bereits am y t b e l ft un o e. (Bilder aus der Apoitetaeschicble.) 1 Januar 1913 in Kraft treten zu lassen. Piarrer l). Schlosser.

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Konna J-

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Explosion. In Duisburg erfolgte eine mittel- schwere Explosion eines Hochofens der Rh.inischcn Stahl- werl'e, burd) weldie ein Arbeiter getötet, einer schwer und zwei Arbeiter leicht verletzt wurden. Ter Betrieb! öe-r in allen Hauptteilen intakt gebliebenen Lfens bleibt voraus- sichtlidi drei Tage unterbrochen. Ter Materialschaden ist nid)t cll5U. ^0 e n 5 a 5 u u n f ö ((e. Auf der Vorort-Ltrecke Berlin Bernau ivurde heute morgen am Bahnhof Gesunddr n n n en eine Kolonne Streckenarbeiter beim Ausweichen eines Sugeö von einem aus eulgegenaesetzier Richtung l-eiansauienden Vororlziige überfahre n. Zwei Gtredenaibeitev ivmben frhivcr verletzt, einer dtirb im Krankenhaus; zwei wurden leicht verletzt. Ter Unfall dürste durch den finden Nebel hervor, gerufen worden Sein. Fast zu derselben Sext edolutc vor ter Em alnt m die Ranaierhalle am Schlesischen Bahnhof i Berlin ein Zusammenstoß zweier Leerzüge. Fünf Wagen (iq. I vöri)fte Temperatur am 31. Januar 01S gl einen und wurden teils zeniümmert. Personen sind nicht vex. I yriedr-güe -81. , ,

ietjt worden. Auch hierbei durste der Rebel die Ursache sein.

* Schutzmann und Näherin. In einem Hause in der ^oppeiistraße in Berlin wurde ii;te 45jährige Nähin von einem Schutz m a n n burd) einen Schuß aus dem dienst- r e v 0 1 v e r schwer verwundet. Tie Näherin war dem Haus­wirt Miete fdmlbig geblieben. Als er ihr hierüber Vorhaltungen machen wollte, wnveigerte sie ihm den Eintritt. Er hotte einen Sck-utzmann und betrat in dessen Begleitung die Wohnung xie 'Qäletm soll den Schutzmann mit Mester und schere bedroht haben während gleichzeitig auch andere Hausbewohner auf ihn t'inaebrungcn sein sollen, so daß er intolgebeiien zwei <xhuhe nbqab, ton denen der eine die Näherin tn den Vals trat. -Lie minbe schwerverwundet ins Krankenhaus gebracht.

* Geschädigte gesucht. In der zwcr:en Hälfte des Dezember 1911 sind aus Zürich in großer Menge Schreiben, mit Schreibmaschine hcrgestellt und G. Lgur- kowski, Zürich, Mr.thenstraße 23, unterzeichnet, an reiche Leute gerichtet morden. Tarin wurde unter Beifügung der Photographie eines hübschen kleinen Lindes um eine Unterstützung zur Erziehung dieses Kindes gebeten, dessen Mutter, eine junge T-eutsche, sich aus Verzweiilung das Pebcn genommen und den Vater des Kindes nie genannt ijäite Ter Schreiber dieser Briese, der Kaufmann, Privat-

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