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Eine Sitzung de» Finanzausschusses.
warteten draußen, um die Beute -zu teilen. Die Empörung der Oefsentlichkeit war ungeheuer, und es entsprach auch dem Gerech tigkeitsgesühl der Allgemeinheit, als das Gericht erbarmungslos alle sechs 'zum Tode verurteilte. Die italienischen Zeitungen in Amerika bemühten sich zwar, für einige der Beteiligten Gnade zu erlangen, aber umsonst: am Montag frich geschah der Gerechtigkeit Genüge.
Schon vor Morgengrauen herrschte innerhalb der grauen Mauern der in strenger Einsamkeit am Hudsee-Fluß liegenden Strafanstalt jenes lautlose, nervöse Treiben, das ein besonderes Ereignis ankündigte, und während draußen die Morgennebcl zum grauen, trüb verhangenen Himmel aufstiegen, traten die Mörder einer nach dem anderen ihren letzten Gang an. Die vom Gesetz vorgeschriebenen Zeugen sind im Hinrichtungssaal versammelt: Punkt 5 Uhr betreten der Geistliche und der Direktor die Zelle des ersten Delingnenten, des Negers Collins. Ter hat einen Polizisten ermordet, die Tat gestanden, in den letzten Tagen mit großer Heiterkeit in den Zeitungen die Berichte über den New Dorker Polizeiskandal gelesen, und heiter und lachend geht er auch in den Tod. Dann kommen die Italiener, als erster ein kaum 20 jähriger junger Bursche. An den vergitterten Zellen der Genossen murmelt er im Vorübergehcn sein letztes Addio und die anderen antworteten ihm dumpf und halblaut: Addio! Mit festen Schritten tritt der junge Mensch an den Stuhl, mit ruhiger Stimme erklärt er noch einmal, daß er sich nicht schuldig fühle. Dann nimmt er Platz, legt selbst die Arme in die Metallreifen, die ibm den tätlichen elektrischen Schlag zuführen sollen, während schnelle Hände den Elektroden am entblößten Beine befestigen. Einen Augenblick dumpfen, spannungsvollen Schweigens: dann, mit rascher Bewegung ist dem Delinquenten ein schwarzes Tuck über den Kopf geworfen. In demselben Augenblick legt der Sheriff dreimal die Finger auf den kleinen Knopf, der hier Tod und Vernichtung aussendet. Drei kurze zuckende Stöße: das Urteil ist vollzogen. Die Uhr draußen im Hose zeigt 11 Minuten nach 5. Schweigend, ttüt gesenkten Häuptern verlassen die sieben Zeugen den Raum, um anderen die unwillkommene Stelle abzutreten. Und nun folgen, in regelmäßigen Abständen von 10—15 Minuten, die anderen Kandidaten des Todes. Alle sind stumm und anscheinend gefaßt, und keiner schaudert vor dem schrecklichen Sessel zurück, der Opfer um Opfer aufnimmt, tötet und wieder freigibt. Nur der letzte von den Sechs, der junge Vincenco Gcna, wird beim Betreten des Saales von einem Schwächeanfall über wältigt. Die Willensanstrengung der Selbstbeherrschung ist zu groß: in dem Augenblick, da er sich 0orbeugt,_um daß ihm vom Geistlichen entgegen gehaltene Kruzifix zu küssen, beginnt er zu taumeln, die Lippen artikulieren klanglos Worte, erbleichend und ohnmächtig sinkt der Unglückliche vornüber zu Boden. Er bleibt besinnungslos, auch als man ihn auf den Stuhl setzt und ein gütiges Geschick erspart es ihm, die furchtbaren letzten Augenblicke mit Bewußtsein zu erleben. In demselben Augenblicke holt die Turmuhr draußen schnarrend zum Schlage aus und sechs Glöckentöne wogen durch die Morgenluft. Der Mord an Mary Hall ist gesühnt.
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„Ein gütiges Geschick möge es mir ersparen, noch einmal einen solchen Tag des Grauens erleben zu müssen." Selbst der durch seinen Berus sicherlich abgehärtete Direktor des berühmten amerikanischen Zuchthauses Sing-Sing schreckt vor dem Gedanken an eine Wiederholung dieses Morgens der Massen' ' zurück. Im Zeitraum von 1 Stunde und 50 am Montag früh im Hinrichtungssaal nicht weniger als 7 Menschen auf den elektrischen Stuhl geführt worden, um mit ihrem Leben begangene Verbrechen zu sühnen. Ein Neger und 6 Italiener: die letzten Mitglieder einer Bande, die auf besonders raffinierte und grausame Weise am 9. November vorigen Jahres nach genau vorbereitetem Plane eine einsame Frau, Mrs. Mary Hall, in Cro- ton Lake ermordeten, um ihr 100 Dollar zu rauben. An dem Verbrechen selbst nahmen nur zwei von den sechs unmittelbar teil, Angelo Giusto, der die Frau erst mit Liebesanttägen verfolgt hatte, um dann die Unglückliche für den Todesstoß des Genossen zu knebeln, und Zanza, der das Stilett führte. Die anderen
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Limburg a. d. Lahn, 14. Aug. schnittSpreis pro Malter. Roter Weizen tnassauischer) 17,60 Mt, weißer Weizen (angebaute Fremdsortenf 17,00 1’it, Lorn 12,60 Tlt, Gerste: outtergerste 00,00 WIL, Braugerste 00,00 WIL, Hafer 10,80 WIL, Erbsen 0,00 WtL, Kartoffeln 7,00—00,00 Wtt.
bis 14. Aug. =
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1c. Frankfurt a.M. D i e h h o'- M a rk t b e r ich t vom 15. Aug Austrieb: 69 Rindes darunter Ochsen 14, Bullen 1, Kühe und Färsen >4, Kälber > öl, Schafe 82, Schweine 2082.
Tendenz: Rinder bleibt Ueberstaud, Kälber lebhaft, geräumt Schafe ruhig, geräumt, Schweine gedrückt, bleibt
Lebend- Schlacht»
Spielplan Pes llurhaus-Thealers Bai» Nauheim.
Montag, den 19. August: .Gin Walzertraum.' Mittwoch, den 21. August: .Rosenmontag.' Freitag, den 23. August: Letzte Operettcn-Aufführung: .Tie keusche Susanne.' Sonntag, den 25. August: ,Tie fünf Frankfurter.'
vüchertisch.
— Tie „Bibliothek der Unterhaltung und bei Wissens" beginnt soeben ihren siebenunddreißigsten Jahrgang. Wer den Wunsch hat, sich mit wenig Kosten eine Privatbibliothek, die ihm zugleich eine wirklich gediegene und spannende Unterhaltung gewährt, anzulegen, der versäume nickt, auf dieses allgemein beliebte Unternehmen zu abonnieren. Der Preis für den stattlichen, mit vielen Illustrationen geschmückten Band beträgt nur 75 Pfennig, wofür der Duckchinder im einzelnen noch nicht einmal den bloßen Einband zu liefern imstande wäre.
Er hrtc5 daraus hin, daß die Frau ssch der Autorität des Mannes fügen müsse, denn auch in der kleinsten Gemeinschaft müne Autorität des Hauptes vorhanden sein, aber die Unterordnung unter den Mann in der Ehe sei eine selbst gewollte. Tas Idealbild der katholischen Frau sei Maria, die Mutter und Jungfrau.
An letzter Stelle smach noch Dolksschullehrer Langenberg (Köln) über „Jugendpflege als Stütze für Thron und Altar". Er verlangte Jugendpflege auf konfessioneller Basis.
Die Versammlung wurde darauf geschlossen
Viertelstunde nur die Hälfte des bisherigen Satzes und für rede weitere Viertelstunde sogar nur ein Viertel des gewöhnluhen Tariis. Für diese billigen Ferngespräche kommen zunächst in Betracht: die Stunden von vormütags 7 bis '»10, die stunden mittags von 1 dis 2 und die Zeit nachmittags von 1 »5 Uhr ab. ,^ch hoffe", so schließt der Generalpostmeister feine Mitteilung, „daß diese Einrichtung für alle jene Geschäfte und Unternehmungen von erheblichem Nutzen fein wird, die veri'ckiebene Filialen in verschiedenen Städten haben. Wenn eine Zeitung z. B. täglich mit ihrer Provinzredaklion oder Provinzexpedition iorerben muß oder wenn das Londoner Bureau einer in der Provinz liegenden Fabrik regelmäßig mit dem Stammhaus Gespräche führt, wird die Einrichtung für die Beteiligten erhebliche Ersparnisse brinmn. Auf Wunsch können die Sonnabende und Sonntage von dem Ab kommen ausgeschlossen werden und bleiben dann gebührenfrei." Auch für noch größere Fernsprechzeiten, für bie,regelmäßige Jn- ansprucknahme eines Drahtes auf mehr als 6 Stunden, sind von der britischen Postverwaltung nunmehr sehr erhebliche Verbilligungen und Verkehrserleichterungen eingeführt worden.
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*BilligeFerngesprächeinEngland. 'Die britische Postverwaltung, die in den letzten Jahren den Postbehvrden anderer Länder schon oft mit großzügigen Verkehrserleichterungen und Verkehrsverbilligungen voraufgegangen ist, hat jetzt beschlossen, im Interesse der Geschäftswelt und des Publikums eine sehr wesentliche Vergünstigung im Fernsprechwesen einzuführen. Der Generalpostmeister Samuel hat soeben auf eine Anfrage erwidert, daß bereits in den nächsten Tagen eine wesentliche Verbilligung der Gebühren für Ferngespräche während gewisser Tageszeiten in Straft treten soll. Die Verbilligung der Gebühren geht von der logischen Erwägung aus, daß die großen und wichtigsten Fernsprechlinien erfahrungsgemäß nur Au gewissen Tageszeiten voll ausgenutzt, ja bann oft überlastet find, roalrrenb zu anderen Stunden die Leitung brach liegt, ohne daß deshalb der ^Betrieb eingestellt und die Beamten freigegeben werden können. Das durch seinen Verkehrs- freundlichen und entgegenkommenben Ton charakteristische Schreibeit des englischen Postministers beginnt mit der Mitteilung: „Ich freue mid), Ihnen bestätigen zu können, daß ich bereits Vorkehrungen getroffen habe, die wichtigsten Fernsprechlinien in den weniger besetzten Stunden des Tages den Interessenten und der Geschäftswelt zu regelmäßigen längeren Ferngesprächen zu erheblich nichtigeren Gebühren zu überlassen." Wer täglich nach auswärts längere Ferngespräche zu führen hat, kann den Draht vicrielstundenweise mieten. Er zahlt fortan in den stilleren Ge- sclwftsstunden: für die erste und zweite Viettelstunde nur brei* viertel der bisher üblichen Gebühr, für eine dritte und vierte
Frauenthp dar- in dem Leibi sein weibliches Schönheitsideal gefunden zu haben scheint: ovales Gesicht, große runde Augen, zartes weiches Fleisch, feine schmiegsame Formen. Mit dem Porträt der Frau Geben hatte der Maler feinen ersten, für sein ganzes Leben wichtigen Erfolg errungen; an der Form des Gesichts, das er hier gemalt hatte, hielt er sein ganzes Leben lang fest. Nicht nur in den bald darauf folgenden Werken, so in der Pariser Kokotte, finden sich deutliche Anklänge an diese Zü^e, sondern auch noch in jenen Dorfmädck-en, die der spätere Letbl in Aibling ober Kutterling zum Modell wählte. Das Neue und Großartige aber, was der junge Künstler mit diesem Werk in der deutschen Kunst zum Ausdruck brachte, war die Tonalität und Harmonie der Farbengebung. Er ist hier, ohne Conrbet gesehen zu haben, ein ebenbürtiger Rivale dieses großen Meisters. Das haben schon die Zeitgenossen Leibls in Frankreich anerkannt, während man sich in Deutschland ja erst viel später auf die malerische Größe seiner Kunst besonnen hat. „Welch ein Künstler ist dieser Maler," schrieb damals der jkritiker Castagnary, „der das graue Meid, unter Weglassung aller entbehrlichen Einzelheiten, Jo breit malen kann, die Hände mit einigen wahren Farbenflecken anbeutet, um alles Interesse auf das so sorgfältig und delikat mobeltierte Gefickt zu versammeln. Erst bei der Versteigerung der Sammlung Caroane ist dies herrliche Frühwerk unseres großen Meisters aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und von einem Münchener Kunsthändler für 140000 Franks erworben worden.
— Die deutsche ärztliche Studienreise nach Nordamerika beginnt am 7. September in Hamburg und zwar benutzen, wie uns gefdmeben wird, die Teilnehmer den der Hamburg.Amerika-Linie gehörigen Dampfer „Cincinnati". Die Ueberfabrt wird etwa zehn Tage in Einspruch nehmen, und wahrend dieser Zeit wird den Teilnehmern Gelegenheit gegeben werden, neben den Genüssen der Seereise zahlreiclw wissenschaftliche Vorträge zu hören, die auf Veranlassung des Teutfdxn Zentralkomitees für ärztliche Studienreisen von hervorragenden Vertretern der rnedizinisckfen Wissensclwft an Bord gehalten werden. So dürfte fick schon die Ueberfahrt der etwa 2o0 deutsckjen Aerzte zu einem lehr- und genußreichen Teil der Reise gestalten.
eine Geldzentrale für die ländlichen Genossenschaften bilden sollte, in eine Art stille Liauidation treten, nachdem sie das mehrfache ihres Aktienkapitals in Engagements der Landwirtschaftlichen Kreditbank in Frankfurt a. M. festgelegt hat und ihre Tätigkeit künftig daraus beschränken muß, biete Engagements ui liquidieren. Die der Reicksgenossensckaftsbank angeschlossencn Unteroerbände scheinen an die Preußisckc Zcntralgenossenschaft- kaise in Berlin Anschluß zu suchen. Sckron jetzt ocröffentlidn die Landwirtschaftliche Genossenschaftsbank in Darmstadt, die als Zentralkasse für das Großherzogtum Hessen fungierte, ein dahin gehendes Rundschreiben. Die Landwirtschaftliche Kreditbank in Frankfurt a. M. soll, nachdem sie ihre, mit dem Hnpotheken- geschäft nicht zusammenhängende Engagements an die Reichs- genosfenschaftsbank übertragen hat, in ein hauptsächlich dem kleinbäuerlichen Genossenschaftswesen dienendes reines Hypothekeninstitut umgewandelt werden. ;
Universitäts-Nachrichten.
0 Marburg, 14. Aug. Die philosophische Fakultät der hiesigen Universität ernannte den Inhaber der lithographischen Kunstanstalt Werner & Winter, Herrn Fritz Winter in Frankfurt a. M. in Anerkennung seiner Verdienste um die wissenschaftliche Tierdarstellung zum Ehrendoktor.
— Erla n gen. Wie wir erfahren, hat Prof. Dr. med. Alfred Schittenhelm in Erlangen einen Ruf als Ordinarius und Direktor der medizinischen Klinik an die Universität Königsbergs. Pr. als Nachfolger von Geh. Rat Lichtheim erhalten.
Handel nnd Verkehr, Volkswirtschaft.
** Konkurse in Hessen, lieber bas Vermögen des Metzgers Valentin Hebling VI. in Biblis wurde am 2. August das Konkursverfahren eröffnet. AmtsgerichtStaxator Draut in GernSheim wurde zum Konkursverwalter ernannt Koukurs- sorberungen sind bis zum 27. August bei dem Amtsgericht Gernsheim anzumelden. — lieber das Vermögen der Frau Magdalene Schmidt, geb. Matheis, Inhaberin des Schuhwarenhauses Schillerplah 5 und des Schuhhauses Alligator, Ludwigsvlatz 3 in D a v in ft a b t wurde am 6. August das Konkursverfahren eröffnet, da die Gemeinschuldnerin ihre Zahlungsunfähigkeit dargetan und die Eröffnung des Konkursverfahrens beantragt hat. AmtsgerichtStaxator Wolff in Darmstadt wurde zum Koukursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 31. August bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden. — lieber das Vermögen des Schreinermetsters Friedrich Reitz zu Groß-K arbeit wurde am 12. August daS Konkursverfahren eröffnet, da er feine Zahlungsunfähigkeit glaubhaft gemacht hat. Rechtsanwalt Heyl in Vilbel wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 4. September bei dem Amtsgericht Vilbel anzu- melden. — lieber das Vermögen der Firma Mitteldeutsche Schuhfabrik Heinrich Roth, Inhaber Heinrich Roth, in Offenbach, wurde am 8. August das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Marx in Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 18. Sept, bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden.
Frankfurt a. M., 14. Aug. Dem ländlichen Genossenschaftswesen scheinen neue wichtige Wandlungen bevorzustehen. Wie die „Frankfurter Zeitung" mitteilt, wird die Reichsgenossenschaftsbank in Frankfurt a. M., die
Darmstadt» 14. Aug. Die heute vormittag unter Vorsitz des Abg. Dr. Osann veranstaltete Sitzung des Finanzausschusses, an der als Regierungsvertreter die Herren Finanzministcr Braun, Ministerialrat Höl- zinger und Geh. Landesökonomierat Müller teilnahmen, beschäftigte sick in längerer Beratung mit den Verhältnissen, die burdj den Zusammenbruch der Nie de r- Modauer Kasse entstanden sind. Nach eingehender Erörterung, bei der namentlich auch bon der Regierung die schwerwiegenden Bedenken der Folgen für vorausgegangene und künftige Fälle gegen eine direkte finanzielle Hilfe des Staates hervorgehoben wurden, wurde die Weiter- veratung der Angelegenheiten bis zum Wiederzus, tritt der Kammer vertagt. Es bestand Einverständnis,
Mehr als
300000
Mrchliche Nachrichten.
Jsraeiitifcbe Heliqionsaemcm&e.
Gottesdienst im Gemeindehaufe (Lonystraße 4).
Samstag, den 17. August 1912t
Dorabend: 7.15 Utjr.
Morgens: 8.30 Uhr.
Nachmittags: 4.00 Uhr.
Sabbatausgang: 8.30 Uhr.
Israelitische Neligionsgesellschast.
•ottesbienft
Sabbatfeier am 17. August 1912:
Freitag abend 7.15 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Samstaa nachmittag 4.00 Uhr,
Sabbat-AuSgang 8.30 Uhr.
Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Utjr,
Verantwortlich für „Feuilleton" und „Vermischtes" r I. V.: August Goetz.
— Schon verzollt! — Verlangen Sie Muster! —
Dll/il <■. Hennebers, Zürich
Höchste Temperatur am 13.
Niedrigste , , 13.
Niederschlag : 2,3 mm.
daß ohne nachdrücklichstes und durchgreifendes Vorangehen der Nach st beteiligten, insbesondere der Genossenschaften, eine finanzielle Hilfe des Staates nicht in Frage kommen könne.
Deutsche Kolonien«
Vorläusi g keine neuen deutschen Kolonialbahnen. Die Wünsche aus unseren Kolonien über Schaffung neuer Verkehrsmittel werden vorläufig unerfüllt bleiben. Tas Neichskolonialarnt hat auf Ersuchen des Reichsschatz- amtes alle neuen Eisenbahnpläne zurückgestellt und wird mit neuen Projekten erst hervortreten, wenn alle jetzt im Bau begriffenen deutschen Kolonialbahnen vollendet sein werden. Vor 1915 können also neue Verkehrsmittel in den Kolonien nicht geschaffen werden.
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