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(»oltin oerftanben es vortrefflich, ihre zahlreichen Beiucher u>
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>lten. Tie Experimente waren höchii I burch verdlüffenbe Sicherheit. Seh> I ■Ä bi# SHnrtiihrHnn^n htp firh nut •
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Grasen von Schl'6 genannt von Görg auf die Lebrerilelle a, der Wememöeid)ule zu Nieder-StoU präsentierte Mehrer Rad Fischer zu Hemmen. — Entlassen würbe der Lehrer an der Gcmembeichule zu Wetterselb Ludwig Hämmerle auf sein Nochiuchen. — In den Ruhe ii and versetzt wurde der Senter an der Volksschule zu Offenbach, Wilh. Lotz auf
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Grand Prix Brüssel 1910
Durch die Dektrlrltatrwerke und InetallaUon*- geechalte in belieben.
Aoerietellschafu Berlin 0.17
•• Ueberlandzentrale WölferSheim. In Sitzung des Proviiizial-AusschuffeS vom 3. b. Mts., m Geheuüerat Rittler und Baurat Schöberl von Darrniiadt
nach Mainzlar. Da Londorf der Mittelpunkt der genannten legend ist, so wäre zu wünschen, daß das Korn- und Lager- i>aus hier bald zur Ausführung Idntc. Direktor X1Vjund gelungen und imponieren durch verblüffende Sicherheit. Seh, I iegte auseinander, daß jeder kleine Landwirt Nutzen da- interessant waren besonders die Vorführungen, die sich aus'von hat.
Benötigt luuröe der von dem
Leiter in die Tenne gestürzt.
Landkreis Gießen.
b. Wies eck, 5. Febr. Am Sonntag nachmittag sand
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<lit5lnno.
Das englisch« Königspaar ist am Montag nachmittag in London eingetroften. Unter den Hochrusen der Menge fuhren du- Majeiiä.en trotz des winterlichen Wetters im offenen Landauer nach dem Buckingham-Palast.
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So schlkibt eine Zeitung: ,Herr Cumberland und sein«
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.tzt 2000 Mitglieder zählende Verein entstanden ist, der lunmehr mit ähnlichen Vereinen dcr Preuß.-Hess. fernem- .. a,t von dcr Ost- dis zur Wcstgrcnzc Dcutichlands Der- juiibeu ist Er schilderte daun die sorrschrci.ende Eutwicke- .ung Deutschlands unter dcr Regierung des Kaisers und schloß mit einem Hoch auf ihn.
*♦ I m Eisenbai) nzug gestorben. Am Sonntag abend wurde aus dem tt-Zug 75 Giehen an 10 Uhr. aus dcr 2. Klasse die Leiche eines R e i sende n gebrau t, ocr infolge Herzschlags zwischen Nauheim und Gieren v.r- .chieden ist. Der Verstorbene wollte sich aus seinen Geschäften in den Ruhestand begeben und eine neue Villa im Harz beziehen, tu die nun die Leiche überiahrt wurde.
*♦ Verunglückt. Dec Arbeiter Friede. Becker aus Lohra wurde heute morgen gegen 6 Uhr hier auf der Tenne in einer Scheuer liegend bewußtlos autgefunden und durch Mannfchaiten der Sanitätstolonne in die Klinik gebracht. Es stellte sich heraus, daß er einen schweren Schaoelbruch erlitten hatte; er starb, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Becker hatte anscheinend als Obdachloser
dem Heuboden genächtigt und war bttrn'Weggehen von
Trausiorinaloremiationen wirb noch im Laufe dieses Monats erfolgen,
•* Gin oberhessischer Forscher in Südamerika. Tr. Theodor Koch-Grünberg von der Universität Freiburg i. B., dec bereits in den Fahren 1903—1905 eine äutjerlt ersolgreid) durchgeführte Forschungsreise zu den Jndianernäuinien ')toc0weslbraslliens unternahm, befindet sich feil dem Sounuer 19 t l wieder in Südamerika. In einem Briese vom 2U. 'November berichtet Dr. Roch-Grünberq über die bisherigen Ergebnisse folgendes: Seit 'Miite Full 1911 hat die Expedition die Grenzgebiete zwischen Brasilien, Venezuela und Blitiich-Guahaua, ungefähr zwischen 3 0 und 5° nördlicher Breite und 6()° nnö 61 0 westlicher Länge aus verschiedenen ylngreifen und ausgedehnten Laudmärichen nadi mehreren ^iichlungen hin durchzogen. Sie gelangte dabei über weite Savannen und bnrd) herrliche Gebirgsgegenden nach Ueberj.l r len der Waffericheide zwischen 'Amazonas und Ocmoco nördlich biü ztim Rorauna, dem gewalligeu Sand- sleiuqebirge vluayanas, dessen Gipfel (2600 'Meter hoch) am 7. Ollober erfliegen wurde. Tie bisherigen Ergebnisse sind: Karlograplnsche Aufnahme dec gesouilen Relieroule, eingehendes Slndium der Sitten, Gebräuche und Spradien bei Jndianeriiginme; mehrere Hnnberi Pi otogrophieu; 49 Poono- gromme indianischer Gesänge; 2000 m kiueu'atographuchen wtaierials, eine größere ethnographische Sanuulung ujw. Die Weiterrelse geht den Iharicuma aufwärts, zur Erforschung seines gänzlid) unbcfannien Oberlauies unb des be- nachbaiten Quellgebieles des Ctmoco, lvas bekanntlich eins der wichtigilen geographischen Probleme Südamerilas bai- fieüt. In diesen abgejchloffenen Gegenden wohnen zahl- relche Indianerslämme, die noch nie mit Weißen in Beruh! ung gekommen sind unb reiche ethnographifche 'Ausbeute venprechen
** 3 r a u Ottilie Bock f. Alfred Bock ist durch den Tod seiner Mutter, die nach langem Leiden am 4. aus dem Leben gefchicdeu ist, in die tiefste Trauer versetzt Mit ihm benag, den Hingang dieser jeltenen Frau nicht nur seine Famitte, sondern alle die, denen das Glück zuteil ward, zu ihren Freunden zu zählen. Eine wahrhaft bedeutende Frau hat sic mit den Gaben des Geistes eine große Herzensgute vereint. Ihre milde Hand hauen Diele gespurt,' an deren Tür die Not gepocht hat. Ihr Andenren wird immerbar gesegnet bleiben.
•• Lehrerperfonalien. Der Gros;Herzog halben ersten Musiklehrer am Lehreiieminar in Friedberg Musikdirektor Friedr. Schmidt nui sein Rachsucheu, unter An- erkenuuug ferner mehr als 5«»)ahrigen Irenen Tien'le, m den
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gegen waren, ist dec Zuschlag für bie Ausführung Hochspannungsleitungen des Ueberlaubiverks Wolfers- beim erteilt worben. Tie Vergebung der Ortsnetze und
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eine gemeinsame Sitzung der Gemeindevertretungen von W i e s e ck und A l t e n b u s e ck auf der Ludwigsburg statt zwecks Beratung der Anto-Omnibusverbindung Gießen—Wieseck—Alten-Buseck. Es hatten sich zwei Per- treter der Firma Büßing in Breslau cingefunden, die, nachdem die näheren Verhältnisse möglichst tlar gelegt waren, sich bereit erklärten, die Strecke auf einige Wocheii probe- weife befahren zu wollen. Die Bedingungen, die gestellt wurden, müssen als recht günstig bezeichnet werden, wes- l>alb man sich rasch einigte, unb sie einstimmig annahm. Hierauf gaben die Herren Vertreter der Firma bc.annt, r aß die Linie wahrscheinlich schon am nächsten Sonntag, 11 d M, eröffnet werden könne. Es liegt nun im Interesse her Bevölkerung, das Unternehmen nach Möolichkeit zu unterstützen, die Gemeinden werden dann soviel in ihren Kräften steht, das dringend nötige Verkehrsmi.tel zu erhalten suchen. Es kann noch bemerkt werden, daß der Fahrpreis so ma,,ig werden soll, daß es auch den Unbemittelten rnög.ich ist, die Fahrgelegenheit zu benützen.
achte, Gedanken
△ Klein-Linden, 5. Febr. Tn große Saal der „Deut- scheu Eiche" war gestern abend bis auf ben letzten Platz besetzt. Der Gesangverein „Harmonie" beging sein W i n t e rscst bei Tanz, Konzert, Chvrgesang, und Theater. Der Präsident Hch. Wahl eröffnete die Feier mit kurzen Worten und dann sang dec Verein einen Erbfsnungsd-or. Dieser sowohl, als auch di. n.i:eren Chore, zeigten eine schöne gesaug.iche Leistung des DirigeMen und der Sänger Sehr viel Anklang und lebhaften Beifall ernteten tie Theaterstücke: „Das Rosel vom Schwarzwald", „Das $erftncu,c:i hinter dem Herd" und „Der Stadtherr als Wildschütz". Daruuii Ipielte die Kapelle Harnisch -um Tanze auf. — Der Verein bcgcht oom 29. Juni bis 1. Juli auf der Pfingstweide sein 25j ä br. Stiftungsfest. Eine größere Anzahl von Vereinen aus der
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Umgebung hat bereits zugesagt.
^Großen-Buseck, 5. Febr. Im Beisein der Ber- treter des Kreisamts Gießen wurde eine Sitzung des Gemeinder ats abgehalten und über die Errichtung eines neuen Schulhauses beraten. Schließlich wurde der Neubau bewilligt.
s. Lollar, 5. Febr. Am Samstag feierte der „M ännergefangbercin Germania" im „Schwanen" seine Winterfestlichkeit. In Anbetracht ber großen Mitglieberzahl beS Vereins und ber baburch bebungenen Raumverhällniffe war beschlossen worben, Gaste nicht ein- zuführen. Die Veranstaltung ist sehr gut gelungen, es wechselten Musikstücke mit Liederbarbietungen unb komischen Vorträgen. Ein barausfolgenber Ball hielt die Teilnehmer dis zur späten Stunde zusammen. Sonntags machte ber Verein als Nachfeier einen Ausflug. — Die Personalien ber vor ungefähr acht Tagen an ber Lahn gelänbeten Leiche sinb jetzt festgestellt. Es ist ber 62 Jahre alte Schneider Heinrich Scholl aus M a u l b a ck an ber Ohm. Ter Verunglückte hatte sich wahrscheinlich auf seinem nächtlichen Heimwege verirrt unb ist in die Ohm gekommen.
L Langsdorf, 5. Febr. Am letzten Sonntag stand unsere Gemeinde im Zeichen der Mission. Seit den letzten Jahren ist der Missionssinn unserer Gemcinde steigend gewachsen. Ein Missionsfrauenverein von 40 bis uO Frauen und Mädchen, eine reichhaltige, fleißig benui-ic Missionsbibliothek, eine Halbbatzenkollette werben für die Mission, insbesondere aber bie sonntäglichen Liebesgaben, darunter manches Goldstück. Missionsprediger Gsell- Frankfurt predigte am Morgen unb zcigie am Abenb Lichtbilder von feiner Arbeit im Dienste der Baseler Mission an der Goldtüste; Bilder von leuchtender Pracht und Farbe. Ti: Baseler Mission mit ihren bedeutsamen Ausgaben in unsren deutschen Kolonien wird an dem reichen Äüileitcncrkag des Sonntags (150 Ml.) den starken Eindruck haben, bar, unsere Landgemeinben der starke Rückhalt ihrer Arbeit sind.
= Londorf, 5. Febr. Am Sonntag nachmit.-'g sand in dem großen Saale der Stadt Gießen eine Versaiumluiitz Der hiesigen Landwirte unb der aus der Umgegend .no- Iweck der Versammlung war die Errichtung . iues Kvrn- and Lagerhauses in Londorf auf genossenschastcicher Basis ,ür die Orte der Rabenau, einschließlich von Lumd- bis
Au» Statt und Land.
v>> i e e ii, 6. ,\ebnmr 1912.
Ter Arbeitsnachweis im Ärcis Gießen.
Man schreibt uns: Dem Publikum scheinen die Bor^ teile der öffentlichen Arbeits- und Tienstnachweise nnmei noch nicht genügend bekannt zu {ein. Es sei deshalb wie derholt daraus hingewi.scn, daß sich im Kreise OUeßen drei derartiger Nachweise befinden:
In Gießen (städtischer Arbeitsnachweis) Asterweg J, Telephon 95,
in Grünberg, Neustadt 78, Telephon 45,
in jungen, Neugasse 9, Telephon 43.
Die VermiltlungstailgteU erstreckt sich auf alle Arten von Arbeitern unb Arbeiterinnen, sowie Dienstboten, besonders auch landwirtsch. Arbeitskräfte (lanbro. Arbeiter, , Knechte, Mägde, Schweizer, Taglöhner usw.), auch Kellner unb Wirtfchastspersonal. Nur außerdeutsche Saisonarbeiter j finb vom Nackfweis ausgeschlossen. Tie Vermittlung ih für Arbeitgeber unb Arbeitnehmer kostenlos. In erste, Linie wirb bie Besetzung freier Stellen mit im Kreise 'seßhaften Arbeitskräften erstrebt. Die Arbeit- unb ^ienst- nachweise sollcn den Arbeitgebern bie Stelleubesetzung, ben Arbeitnehmern bie Stellenaussinbung gleichermaßen erleid^ tern unb so ben Interessen ber Gesamtheit bienen, xie Arbeitsnachweis stellen sind auf Grunb ihrer Zugegongle.. zum Mittelbeutscksen Arbeitsnackstveisverbanb, Der in vielen Crtcn von Hessen, Hessen-Nas sau unb ben angrenzenden Gebietsteilen öffentliche Arbeitsnachweise uinerhalt, tun- lichst in ben Staub gesetzt, burch telephonische Anfrage bei diesem bad jeweils gewünschte Arbeitspersonal zu beschaffen ober geeignete offene Stellen nachzuweisen, ohne baß auch hieraus bis auf weiteres befonbere Kosten für bie Inanspruchnahme erwachsen. Die Verwaltung bes Arbeitsnachweises hat auf bie Gestaltung des Inhabers ber Arbeits- unb Dienstverträge in keiner Weise emzuwirken, auch in biefer Hinsicht keine Verbinblichkeit zu übernehmen. Ebensowenig tann sie aber auch eine Verantwortung für bie nachgewiesenen Stellen, Arbeits- unb Tienstkräfte übernehmen Aucgiebigstcn Gebrauch von ben gemeinnützigen Ein- riditungcn zu machen, liegt im Interesse von Arbeitgebern und Arbeitern.
** Tageskalendcr <ür Dienstag, 6. Febr. Stadt» t h e a l e r: „ . o i i o i Klau s". Au'aug H Uhr.
herein für r a u e n ft i m m r e d) t; Vortrag von Poliieiassmenii'i Arendt- Stuttgart: Kuwerskla ven in Europa. AveudS ö‘/, Uhr un Hotel Schutz.
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annahme und GedantenbeeiufluNung bewegicn, geradezu trop- pierend die Gedächtniskünste. Oft hätte man an übernatürliche Fädigkeiten glauben mögen, wenn nicht Hr. Cnmderland •elbü erkiäit hätte, daß olle die scheinbar unbegreiflichen ünnber eben nur auf der 'Macht der Suggestion beruhen. iroaS ähnliches wird in deraitiger Vollendung schwerlich »eder gejeuit werden. Ein dankbares Publikum verlies; be- ledigt die Veranüaltung.E
** T e r A l l g e m e i u e S t a a t s - E i s c n l'. - V e r e i n .er feierte am Samstag in Steins Garten unter zahlr i er 3cteiligung fein Winterfest unb ben Geburtstag des uiiferö mit Konzert, Thea:er unb humoristisckeu Vorträgen. 2er anschließenbe Ball enbet: am Morgen be: Sonn.ag. ,« ber Festrede gedachte der Lberbahnho,s-Bor>:eher, Rech
'e-n Nachs.'chen. —Erl bist i't eine evangelische Lehrerstelle : ;n Hung en.
"Postversonalnachrichten. B erl i e h e n aus An- : laß des Scheidens aus dem Dienste: das Hessische Allgemeine Ehren-eichen mi: der Inschrift „Für lang:ähr.ge trare! Dienste' dem Briefträger Adam Schneider in Mainz; das Preutzi.!. Allgemcinc Ehrenzeichen dem Lber-Posischafiner z a u J al c r n Äl:e.). Versetzt: Ober-Telegraphen-^ss- Eide nm ü l l er i; Gcoß-Oferau nach Büdingen: die Pouassistenten^ B a u e r dc; Stockheim nach Oberhausen und Schmidt von Oberhausen nac.
Angestellt: T 1 gr v en e Lm Wregmani in Bad^Nauheim. Bestanden d.e Postasiriienlenprufung: du .Postgehilscn Adam in Mücke, Rud M üH er in '-prendlingen Kr. Lfienbach), Oswald in G.eßen, Ripperrn Reinheim Sviegcl in Homberg und Ludw. Wenner in föotoclau; du Tclegraphenasfisien:envrüfung: Telegrapheiigchck e Bopp n Os^nbach und Telegraphenanwär.er H o tz in G-etzen. '21 n g c nommen: Landwir. Reul in Nieder-Floruadt such Posl agenten. Freiwilligausgeschieden: Pouagent-s ch m i e g e l in Nieder-Florsladt. Gestorben: Ober Pottassii.eii Krämer in Mainz, Postassisteni Bonn in Lindenfels uni Telegraphengehilsin Como in Worms.
•• V o ui Stadl theat er wird nn§ geschrieben^ 'luffübruiig von Shakespeares »Julius Cäsar' am ien» -aa, 13. ds. MtS., ist hier die erste deS gewaltigen Werkes Die Proben unter Leitung von Direktor Steuigoetter laffei ereitS erkennen, das; eine abgerundete nnö eindrucksvolle Vor- lellung zu erwart, n steht. Auch die berühmten Volkssienen dürften zu guter Wirkung konimen, da daS Buiinenpersong! >nrd) die liebenswürdige Mitwirkung von Studierenden bei Universität z T in kleineren Svrechrollen eine banfcn6merlc Verstärkung ähren hat. — Da Herr Kaiser wegen u.ier starten Sehnenzerrung am Fuße in der nlichsten Z.it ni.hl austreten kann, muß morgen statt „Haubenlerche" im Mittwochabonnement das betannte Lustspiel „D e r H err Se - n a t o r" gegeben werden. Tas licbenswürdige ^uftfpiel hat in Nauheim als letzte Vorstellung zu Ehren der damaligen Bäderkonferenz in derselben Besetzung ganz außerordentlichen Beifall gesunden.
** Gießener Karneval. Die zweite Sitzung, die der Bund der Karneval-Vereine Deutschlands geltem abend in der närrisch geschmück.en Narrhalla (Steins Garten) abhielt, war so außerorden.lich gut besucht, daß schon eine frilbe Stunde vor Beginn alle verfügbaren Tische besetzt waren und bie Nachzügler nur mit großer Mühe hier und da noch ein schmales Plätzchen erwischen Eonn.en. Obschon die Tische sehr eng gesellt waren unb obgleich immer neue Tische eingeschoben wurden — ein großer Teil der Narchallesen mußte in den Nebenräumen Platz nehmen. Demgemäß war denn auch bie Stimmung bald recht lustig, obwohl es, entgegen dem Willen der Bundesleitung und 3uni Unbehagen vieler nur Wein gab. Erst auf die mehrfachen, teils witzig, teils spitzig, geäußerten Wünsche des Bundespräsi- bcnteii Heidecker wurde in dem zweiten Teile des Abends auch Bier ausgeschcnkk. Sehr zahlreich waren diesmal die Damcn erschienen, die gvohl herausgefunoen haben, daß ihnen bie vierfarbige Kappe ausgezeichnet zu Gesicht steht unb daß sie nirgends so geehrt werden, als in der Narrenwelt. Kurz nach 129 Uhr zog das närrisckfc Ministerium, un.er ben Klängen des Narrhalla- marsckfes in die „gut Stubb" unb nahm mit ben beiden Vorsitzenden des aeschaf.siührenden Ausschusses der Großen Gießener Karneval-Gesellschaft 1911 an dem Präsidiumstisch Platz. Nach ber Begrüßung durch den Vorsitzenden und seinem Protokoll in poetischer Form stieg Lied Nr. 1, das Herrn Noll zum Verfasser hatte. Nach zwei Couplets, bie Herr Vogel mit großem Beifall sang, verbreitete sich Herr Kurt Kaufmann als „Schnakenvertilgcr" über Gießener Verhältnisse und erregte damit außerordentliche Heiterkeit unb lebhaften Erfolg. Als Köchin errang Herr Pfaffenbolz aus Köln mit seinen witzigen Aussührungen Tusch mir Tusch. Lied Nr. 2 hatte eine Dame, Frl. Gerling aus Kassel, verfaßt. Herr Essers aus Wiesbaden errang mit seinen Liedern großen Beifall. Darnach verlas Herr Heidecker bie eingegangenen Briefe der Behörden unb sprach ber Presse seinen Tank für ihre Mitwirkung aus. Lieb Nr. 3 war von Herrn Knapp in Mannheim verfaßt. — Nach der Pause trug Frl. Lona Schm idt einige humoristische Gedichte vor, bie mächtig zündeten. Darnach verbreitete sich Herr Neurath als Tienstmann über Gießener Ereignisse unb errang damit viel Beifall. Die von Herrn Grosser öorgetragenen Lieder schlugen mächtig ein unb ber beliebte Künstler mußte sich zu einer Zugabe verstehen. Das Sieb Nr. 4, das außerordentlichen Beifall fand, hatte Herrn Neurath ,uim Verfasser. Sehr großen Beifall fand Herr Schlotter aus Würzburg als Pfälzer Dauer. — Der luftige Vergleich, den Herr Wei big zwischen Liebe unb Ehe zog, fand viele Lacher. Der kleine Trinkaus fand mit seinen Tialek.Vorträgen ebenfalls großen Beifall. Außerorbent- lichen Erfolg hatte Herrn Schweblers Vortrag über Gießener Verhältnisse, die er an Hand eines riesigen Tablaus unter Mitwirkung der anwesenden Narrlfallesen erörterte. Tie zu Gunsten des Kamcvalzuges am Fastnachtsonntag im Saal veranstaltete Sammlung ergab nahezu 400 Mk. — An die Sitzung schloß sich ein Ball an, der bis in bie frühen Morgenstunden bauerbe. Etwa 200 neue Mitglieber traten im Lause des Abends ber Großen Gießener Karneval-Gesellschaft 1911 bei.
** Dcr Turnverein von 1 846 hielt am Samstag abenb in seiner Turnhalle seinen Maskenball ab, ber außervrbcntlich gut besucht war unb in schönster Weise verlief. Dem Charakter als Gcsinbeball war von zahlreichen Besuchern Rechnung getragen worben, so baß wegen ber Fülle ber in Frage fommenben Masken bie Auswahl für bie Prämiierung sehr schwierig war, schließlich aber boch zur allgemeinen Zusriebenhcit ausfiel.
** Die Beratungsstelle für Säuglings- Ernährung hält, worauf wieberholt hingewiesen sei, jeben Freitag nachmittag von 4—5 Uhr im Säuglingsheim eine Beratungs stunde ab.
•• I i. l e r e 11 an t e Enthüllungen über ©elfter» Photographien, ©eiiier-5d)iiften, Geiiter-Materialisationen und ähnliche .Geheimnisse* der salschen spirlliiill'chen Medien verspricht der Ex pe r un c n t a 1 » B o r t ra g, den der Anti- 'pn io ft F. Cumberland am Donnerstag in Steins Garten halten wird. Ter Vortragende, einer der beiten Renner der bei derartigen »Wundern* zur Anwendung gelangenden Kniff, und Tricks, wird durch ihre Erllärung die BeiveiSkrast solchei .Phänomen' ad absurdum sichren. Die neueilen spiritntsichei Hälfet werden ihre natürliche Löiiing finden. Neben diesen .Enthüllungen' wird auch eine 'Anzahl von in pchchologisch.i Hinsicht mtcieüanten Temonsirationen und Experimenten vor- geführt werden. Dem durch seine Gattin als vorzüglicher Medi'im unterftützten ttünuler geht ein sehr guter Ruf voraus.
Ganz ml n"er U sttränlc1 „n Lau ^-Linie, I, erregt
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