Im Naturwalü der Latskiü-Verge.
Vermischtes
Hessen-Nassau.
zu
die Babn steig Verhältnisse gänzlich unzulänglich und die Beleuchtungsanlagen änderst mangelhaft sind, so daß UuglückSiälle una.isbleibticl) sein müssen? Was gedenkt wroti- herzogliche Negierung zu tun, um die begehenden Mißande tut ya()iil)oi Cbei-Koben alsbald zu beseitigen?
♦ Eisenbahnunfällc. Ans Paris wird unlerm L |U Januar gemeldet: Leute abend fuhr auf dem Bahnhof Auster übergeben. Er t)at [iß ;nfDifle falscher Weichenstellung ein Vorortzug in voller Fahrt
vorgeführt.
Landkreis Gicszer
Wies eck, 5. Jan. Da dem Berne.nen nach der von der Stadt Gießen geforderte Beitrag zur Elurischen Bahn im Betrage von 75 000 Mark für Wieseck uners.minglich ist, haben sich einige Männer zusammengetan zur Gründug einer Genofs^nichasl. Ter Zweck der Gesellschaft soll fein, eine 'uto- o b e r L nt n x/ busverbindung zwischen Wiescck up Gießen-Bahnhof mit einem mäßigen Fahrpreis herzustellen. 5i eine rasche und gute Verbindung zwischen einem so großen Otc und dec Staot als
, nh-^a -tero
Deutsches Reich.
Ter „Berliner Lokalanzeigcr" meldet aus Leipzig: Ter Spionagcvrozeß gegen den englischen Rechtsanwalt und Hauptmann der Reserve Bertrand Stewarts der Ende Juli in Bremen verhaftet wurde, findet am 31. ^anuar vor dem Reichsgericht statt, seine Verteidigung har Tr. Hans Otto, Leipzig, übernommen. , u x
Aus Kiel wird genießet: Durch Befehl des Flottenchefs ist allen Geschäftsleuten und Gewerbetreibenden, die bisher an Bord der Kriegsschiffe Bestellungen aufsuchten, der Beinch auf den Schiffen dec Hochseeflotte verbotey. worden. Diese Maßnahme ist eine Folge der jüngsten SpMageafsiiren.
Tas „Berliner Tageblatt" meldet: Gegenwärtig ichweben Erwägungen, um direkte Eisenbahntarife zwilchen deutschen Stationen und der französischen Staatseisenbahn herzustellen. Geplant ist ein Tarif für bestimmte Artikel und Stationsverbindungen, wobei nicht nur für Eil- unb Stückgut feste Frachtsätze vorgesehen werden lollen.
Aus Statt uut Land.
Giegen, 6. Januar 1912.
— Tageskalender. Stadttheater: Sonntag nachmittag 8^ Uhr: »Tie Haubenlerche'; abends 7% Uhr: /-Hummel- ftudeitten.'
, Konzertverein. 2. Kammermusik-Abend: Rebner- Quartett und Otto Semper. Nachmittags bl/4 Uhr im Klubsaale.
Kolosseum: Täglich Vorstellung. lSamSlag keine Vorst.) Kinematograph: Täglich Vorstellung.
Biograph: Täglich Vorstellung.
Oesfentl. Versammlung desHansabundeS. Geh. ^Justizrat Tr. R i e s s e r über die Befreiung des Bürgertums. Samstag abend Uhr im Casd Leib.
Anlagemusik am Sonntag vormittag 11^ Uhr in der Süd-Anlage (nur bei gutem Wetter), ©pielplnii: 1. Einleitung deS 3. Altes und Brautchor auö der Oper „Lohengrin' von R. Wagner. 2. Schmeichelkätzchen! Salonstück von R. Eilenberg.
Grosze Phantasie aus der Oper ,2er Bajazzo' von R. Leon- Kavallo. 4. Alt-Badischer Atarsch von E. Kaiser.
- Gemälbcausftellung ocsKunuvcreins im Turm- > Haus am Brand. Geöffnet täglich, mit Ausnahme von Samstag, von 11—1 Uhr, Sonn und Feiertags von 11—3 Uhr, außerdem Mittwochs von 3—5 Uhr. (Von Montag ab vier Tage geschlossen.) । Museum des ovcryeif11 u. u c f aj i ü> 15 u t l e i n 5. Geöffnet Sonntag vormittag 11—1 Uhr unentgeltlich, zu anderen Zeiten gegen 50 Psg. Eintrittsgeld.
Museum für V ö l k e r c u n d e. Geöffnet an Sonntagen von 11—1 Uhr und von 4—6 Uhr.
** Kunst der ein. Die seit 14 Tagen ausgestellten Sammlungen von Grill, Jahn und Majcivsli Meißen nur noch Sonntag und Montag ausgestellt. Dem Wunsche mehrerer Kunstfreunde, die Ausstellung um einige Tage zu verlängern, kann leider nicht nachgekommen werden, da die Bilder am nächsten Sonntag in Düsseldorf zur Ausstellung gelangen müssen. Von Dienstag an bleibt die Ausstellung vier Tage geschlossen, dann gelangt eine Sonderausstellung des Malers Martin Brandenburg- Berlin zur Ausstellung.
" Fünfundzwanzig - Pfennig st ücke sind nach einer SDhtftilung der Berliner Münzblätter Ende 1910 für M. ö991378,25 im Verkehr, also 23 965513 Stück. Bei der Unbeliebtheit dieser Geldsorte ift jeder bestrebt, wenn ihm ein Stück davon in die Hände kommt, es schneU wieder lueitcrjiiQcben. Dennoch muß man sich wundern, daß man bei dec großen Anzahl dieser Stücke nicht öfter damit be- ‘ glückt wird.
'* Neues von der Straßenbahn. Eine auto- ; m q t i f d) e Signallaterne ift feit wenigen Tagen am i Treffpunkt der Liebig- und Bahnhofstraße für die Oleaelung > deL Verkehrs nach dem Bahnhof angebracht. Sobald der ’ Wagen der grünen Linie, der zum Bahnhof führt, an der Weiche unterhalb des Restaurants Riegelmann ankommt, flammt die Laterne rot auf und wird erst luiebcr dunkel, nenn der Wagen über die Liebignraße hinaus ist. Das rote
Licht ist für den Wagenführer der roten Hie ein Zeichen, daß er in der Bahnhofstraße nicht einfahrc darf. — Nene eckige Straßenbahnniarten sind von erDirektion des Unternehmens beschafft worden, weil auf Gnd eines Bundes- ratserlaffes mit dem 1. April d. IS. - a. Neklame-, Rabatt-, Spiel-, Speise- und sonstige Wemarken, die eine Wertbezeichnung öder eine geldartige Forn haben, im Verkehr verboten sind. Unsere seitherigen Saßenbahnmarken müssen bis 1. April eingezogen werden.
** Am Mittwoch, 24. l. Mts., tronniigd ■ i9 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Provinzial- Ausschusses mit folgender Tagesordnung stt: 1. Enteignung von Gelände in ter Gemarkung Saasen zu Verbretterung der Mittelgasse. 2. Polizeibefehl gegen Joh. »iedr. Zulauf von B r a u e r s ch w e n b. 3. KQge brs Ortsarm oerbands HergerS- dorf gegen den Ortsarmenverband Br a u e s chw e nwegen llnterirützung des Ludwig Ruppel. 4. Tettgrihenaickage Stockheim — Düdelsheim. 5. foage drs^rtsarmenverbanvs Darmstadt aegen ocn Ortsarmenverbaiw L i ckvegcn Unter,tützung des Max Tuphorn. .
*♦ Vom Kronbauerschen . uartettber em wird uns geschrieben: Wie in bd vorausgegangencn Jahren hat aus Wunsch der Sch sich der Kron- bauersche £uartetfoemn auch jetzt ueber, bereit erklärt, ein Konzert zu veranstalten, bien Ertrag — wie bisher — bedürftigen Scyultinden jugute kommen soll. .Die zahlreichen Freunde des Vere-s und 1 einer Aufführungen wird es interessieren zu erfaßen, datz die ausgezeichnete Münchener Hofopernsängerin Fau Burk-Berger, die ein Kind unserer engeren Heimat ut, ihreÄrttw.trkung zugesagt hat. Das Konzert — es findet am 4. pbruar itatt — wird dadurch sicher einen großen Kunstgenuß kl en.
*■* Feuerwehr. G.genw^rng ueiijei ilch eine 21 uto* mobilsvntze ber vereinigten Feuettvehierätesadrtten Uim zur Vorführung im Fcuerwehrdepot Turmhar. /Das Fahrzeug ist das Neueste, was auf dem Gebiet ber Autonbilfahrzeuge geaetert wird. Tas neue Feuerwehrgerät ist ein Lnzin-Elektromobu mit eingebauter Rundiaufpumpe. Ter Benzimolor iit mit einer Dynamomaschine direkt gerappelt und die liefert den erzeugten Strom für die in die Hinterräder eingebtte Radnaoenmotoren. Tas Fahrzeug hat eine GcschwindigtQt V 45 Kilometer in ber Stunde. Die Pumpe liefert 2000 Liter Lasser in der Minute mit einem 'Druck bis zu 15 Meter und Inn etwa 10 ^chlautd- Linien speisen. Heut? ist eine Probefahrt :it Hebung nach L»ueck- born vor gesehen, uno autzerdem wird da Gerät ben Behöroen
Ite Dicnsttnecht Christian A p der'in Vockenrode im Dienste stand. Er hatte sich Dienstherrn eine Summe für eine Schieiderrechnung ab- Mtendes^u^nden'lustigen Thronen m ihr.-, ziehen lassen, worüber ihm feine Eltern Vorwurfe machten. prunfenbeit Herrlichkeit Auch ein Voglern weilt unh.
DaS nahm er sich so zu Herzen, daß ei sich wahrscheinlich ^n Gästen der Blumen, das summt noch lauter als alle Bienen ein Leid antat. I und schimmert prächtiger als aller Falteiglanz. Schwirreuo
△ Angersbach, 5. Jan. Jh:e 40jährigen schwebt es über den Blüten im goldgrünen wullernden Gen d.i
Dienstjubiläen begingen der Kirckenrechner Heinrich und tippt mit gewandter Sicherheit fein Lmnabelckun nam Ho.u;
Rod emer und der Kirchendiener Hch. M öller. Zu der käfern in die Ketthe. So '^ll regt mne^usterowletnu
9(lfrMra9 be5s2bDmn ein^Mowr' summen ohne umhrnehmbare Bewegung und Form.
Schmidt aus Schlitz erschienen, ber beven das Bild vom zwitschert c>^ wie ein Schwülbchen unb idjießt wie eine antlopfenben Christus überbrachte. Libelle hin unb her. Es ist ein Kolibri, der ruby tröste?
Kreis Lauterbach. hummingbirb (Trochilus colubris), aus einer Vogclgattung. deren
~ Stockhaus en, 5. Jan. Dem schon lange gehegten Vorkommen sich ganz auf Amerika beschränkt. Plötzlich tchwentt Wunsche des hiesigen Ki r ch e nv o r st an des , für die Uebun- der Kolibri um einen Weidenbusch und ennchwmdet meinen BUcken gen des Posaunenchors, ben Versammlunxn bes Jungfrauen- schneller als meine Gebanken ihm folgen können. Lut Bauoet Vereins unb ber Abhaltung der Bibel stund er ein besonderes hat ihn unsichtbar gemacht. Ich glaube meinen -lugen ntem Lokal zu gewinnen, ist man neuerdings ernstlich näher getreten, zu trauen, so seltsam kommt mir feine ,puWaste ENcheinung voi. Es ist beabnchtigt, für diese Zwecke in ben SQebcngebäube bes In dieser paradiefifchen Umgebung ioitb mirjo rounbeilidi hiesigen Pfarrhauses ein geräumiges Zimner einzubauen und zu Mute, als wäre ich inS„ M-nreich ver^t. EN nur dort bereits ist die Genehmigung bei ber obersten Kirck-enbehörde nach- gibt es bieie rieienhasten Saunie, bicie
gesucht worben. Die Kosten werden, da es sich nur um innere unb verwachsenen Haine mit ro^CThb.a/mh^.MHe me?ner ^umiid Einrichtungen handelt, nicht erheblich sein. Seither mürben die unb leuchtendem Getier. hatte diePhantanc Kinnt y n Veifammlunaen im Pfarrhause abgehalten. Auch bie Konsir- ,ich einen jeengarten ausgemalt. -tu xöujpeit, »untyeit uni manbenftunben, die seither im Schulhause fta:tfanben, sollen fünf- Unwegsamkeit des apvalachnchen Naturwawcs v^rwanbett chn m i" dem -tcuen «Balten werben.
Startenvurg uni) Allieinhesfen. | _________________________K K.
rm. Darmstabt, 5. Jan. Im Falle Soxleth
Landwirtschaft.
Gießen, 6. Januar.
Portragsfursus für praktische Landwirte in Gießen. .
Ter dritte Tag des Vortragskursus der Landwirtichattskamm.r brachte zuerst einen VoNrag des Kreisveteriilärarztes 2.r. ÄnelP Gießen über bas Viehseuche n g efetz. i er Referent imuber.c zunächst bie großen Verluste, die die deutsche Lan. wirifchatt jahraus unb jahrein durch die Viehseuchen zu erleiden hat. Er gingjqbann auf die verschiedenen ansteckenden ttranthelteii ein unb bclpradi zuletzt eingehend die Maul- und Klauenfeuche.^ Hier war c. besonders die Behandlung unb der Gang dieser peuche, die er eingehend besprach. Ter Vonrag fand sehr lebhafte Zuftiuimung.
An zweiter Stelle sprach Privatdozent ~r. K l e b c_r g er - Gießen über technisch richtige Fütterung bei stall- baltung. Im ersten Teil wurde vom Referenten die Haltung und Pflege ber Tiere im Stalle geschildert, ini zwe.ten -teil bie Fütterung bei ben verschiedenen Haltungszwecken, beionders bei ber Stallhaltung. Auch bieser Vortrag sand allgemeinen und lebhaften Beifall. t .
Am Nachmittage wurden bie beiden Bortrage einer lebhaften Besprechung unterzogen. . -
Am vierten Tage, ber am normten, von gegen400 Pir- Ionen, besucht war, eröffnete Gey. Hofrat Profeswr -tr. W agner Darmstadt bie Vorträge. In seiner bekannten, leicktt ücruanr-- lichen Weise besprach er bie Frage der Düngung nut t-.n.; sicht auf den Reingewinn. An diesen Vortrag ichlotz um eine brausende Kundgebung für den Redner an, durch die die grot Versammlung, entgegen ben fortgesetzten Angri'ien von gewi'^.. Seite, ihr Vertrauen aussprach.
Ten zweiten Vortrag hielt Proreuor Tr. G if ev rn s - Gietz'. über „Fu11erbau, besonders die Pflege der Wie, en un. 'iß eiben unb über ben Anbau schnellwachsenber Futterpflan c.-. im Frühjahr". Auch bieser Vortrag fand lebyafie Zustimmung. Tie beiden Vorträge wurden am Nachmittage von 3—o Uhr Dura' eine eingehende ?lussprackfe ergän.t unb weiter erläutert.
Damit war ber diesjährige Kursus beendet.
befördert.
— T er Erfinderbes Revolvers. Vor einem halben Jahrhundert, am 9. Januar 1862, starb zu Hartford im Staate Connecticut ber Erfinder bes Revolvers, Oberst ^amuel Q>It; Er hatte ein recht abenteuerliches Leben hinter ,ich. Am 19. 3uu
lucvucn Tie übrigen 21, von benen eine große Zahl
stnochenbrüche erlitten hat, sind in verschiedene Krankenhäuser gebracht woroen. Bei keinem der Verletzten besteht unmittelbare
einer germanischen Siebelung entgegentritt, sind 1911 unterer Tie Rettungsarbnten wur^owrt m lngrm Lotung des. Dr. Hofmeister aus Lübeck '°^c.^t^ worbern^Fur! Aus A r n.s r c „.
Beitraa von 1000 Mark d e r a einem ausf'ahrenben Güter;uge in die Flanke. Als Urmche Beitrag .von iuuu .Jtan । o c «. u^^hren eines Haltesignals durch den T-Zug fe.lgesteltt.
Reisende wurden nicht verletzt. Ein Schaffner des Güterzuges wurde schwer verletzt. Tie Reifenden des ^-Zuges wurden nach cinftünbiger Verspätung mittels Ertrazuges weiter-
meut zur .............. .
erwähnen. Letztere ist, von den vereinzelten neolittichen Resten abgesehen, das älteste bisher auf der Burg gefundene Stück.
Die tausend Meter hohen Kuppen ber Catsttll-Berge bühnt ein ©lieb im Höhenzuge ber Apoalachen, eines öiclgücbngcit 0 r birgssyslems im Osten von Rordarnerila. Tie Catskllls ei strecken sich zwischen dem Quellauf bes Telaware und bem mitaemt Hubson unb sind mit gemischtem Laub- und Nadelwald von Hemlock- unb Balsamtaunen, Pech- und Weymuthtieiern, Edcl laftanicn unb Eschen, Aspen unb Birken bestauben, die iidj bei Höhenlage angepaßt haben. Immergrüner Berglorbeer erhellt ihr Waldesbunkel mit bem Schimmer weißer Blütenür.iutze, und weißahrige Spierstauden nebst purDurblütigcn Himbeerbüfmen drängen sich aus dein Gehölz auf den verwachsenen Weg. »in unb roieber unterbricht ein vom Feuer bloßgelegter schlag die Waldung und eröffnet ben Blick über Berg uno Tal. Aber bic ursprüngliche, unverwüstliche Natur schickt fich bereit-) wieder an, mit kraftvollem, üppigem Nachwuchs die verkohlten und verdorrten Baumruinen zu überholen mtb die Bresche anszmüllen. Am Saume oeS Hochwaldes mache ich, so plaudert ein Mitarbeiter vuiut.ivMos oivm^.v |V tRu— , des „Kosmos", Handweiser für Natunreunbe, Rast, wo eine
eine große Notwendigkeit anzusehen iit, wäe das Zustandekommen untcr Frauenhaar unb Farnwebel sprudelt. Ahorne und des Unternehmens mit Freuden zu begrüß '. Auch gibt man sich I spannen Ujrc weiten, schattenden Schirme schöngezacktei der Hoffnung hin, daiz von der GeiMiNdevctretung die Geiellsckfaft i gebuchteter Blätter über bem Borne aus unb fächeln nur
unterstützt werden wirb. Kühlung unb Erquickung zu. Rote unb gelbe Himbeeren hängen
Großen-Linoen. Als Ergänzun über den vom o. d. M. i( ^anteit ^er den Grabenrand, baß ihre Früchte nur gerade ui erschienenen Artikel, betr. der hier ausgelwchenen M aul - und ,^en wachsen, und Erdbeeren reichen in Hülle und Fülle Klauenseuche, sei folgendes bemerkt Amcheinend ist bem Leeren so rot unb reif, oaß ber Grund nach ihnen buüci. Artitelfchreiber eine nicht zutreffende Jnforiation gemacht worden, Zlaubeerige Büsche der Huckleberrys wetteifern mit ihrem An da in Hörnsheim überhaupt, bis auf einie minderwertige, keine hot unfo verlocken mich stets auss neue, ihre süßen Urüchlc zu Ferkel mchr zu haben waren. Ferner iurbe von verschiebenen yersuchen. Zum UebcrfüiB reifen wilbe Kirschen über meinem Landwirten in der ganzen Umgegend rcegn Ferkel Umschau gc- jpaUhte und Neben setzen im Gezweige ihre Trauben an. halten, jedoch ohne ichen Erfolg. Wie Pu Dutzend von Ferkeln @0 ^n vielseitiges Mahl bestellt, dessen Speisen eben-? find ans Quarantäne im Lauf des Jahres hir von außen eingesUhrt unerschöpflich sind wie der uiiverfiegkiche Quell. Für Unter worden, wer lann dafür, daß die betreTfnbcn Käufer bis fetzt Haltung unb Belustigung sorgen sangeskunbige Vögel, bie jeben die einzigen waren, die in solch unaiiaeiithü? Lage getommen sind. Husch und jeben Baum beleben. Sie pfeifen unb locken, flöten - Saubringen, 5. Jan. (Verspaet eingegangen.) 21m unb juchzen, schmeicheln unb kichem überall im grünen Bloiler Sonntag hielt ber Männerturnveein seine Haupt- Auffällige, gegensätzliche Farben zeichnen bie jdmuulcn
Versammlung ab. Der 1. Vorsitzenb Emil Schäfer ge- Singvögel aus. Blaudrosseln unb Blauhüher, feuerrote -lanager dachte auch bes verstorbenen Mitgliebes H Walter unb forberte sinken, golbgelbe Warblcr unb dunkle Fndigobunungs, bie inbigo die Mitglieder auf, sich von ihren Sitze, zu erheben. Dann 5^ vom Azur des Himmels abstechen, gehören zu den bc olgte die V 0 r sta n d s w a hl, wobei de alte Vorstand em- uierkenswerten farbenprächtigen Vögeln, die die Wälder und Haine stimmig wiedergewählt wurde. Nach der W hl verlas der Rechner t>er Appalachen bewohnen. Ihre weit zahlreicheren, laubgriinen, L. Hoffmann die Einnahme und Angabe für 1911. Es rindengrauncn oder erdbraunen Geführten mit den Farben bestellte sich ein Ueberschuß von 473,20 MI heraus. Im Laufe Waldes auf ihrem Gefieder, können dem aufmcrkfameil Beooachter des Sommers wird der Verein das Fest der Fahnenweihe be- ^ch nicht entgehen. Hier und da kommt solch ein niedliches, gehen. Gegen 8 Uhr schloß der Vorsitzkide mit einem drei- unscheinbares Wesen wie ein Mäuslein zum Vorschein, burbt an maligen Gut Heil auf den Männerturnveein und den Turner- Ken schwankenden Zweigen entlang unb lieft, fein »alvwin bunb Lahn-Dünsberg bie Versammlung. reckenb, winzige Kerfe von ben Trieben. Wv das Waff^r die
Kreis Alsfeld. Lichtung durchrieselt, sprießen Purpurblütlgc, zierlich geruni
A Leusel, 5. Jan. Spurlos verschwunden Orchideen im Rasen, unb mannshohe stauben des XiaiicrDoit imt ift hier der 16 Jahre alte Dicnsttnecht Christian Appel, manschettenartigen Blattnauirlen unb ^irmformtgen, flcufi'rc-e.: fünfte UW«,. ÄÄ" ÄÄ
Wagner ist nunmehr bas Vorverfahren durch den UitterjuchungSrichler abgeschlossen unb bas Material ge- lanimelt und dem Staatsanwalt Dr. Leoni zur Einleitung . des eigentlichen UntcrsuchungSverfahrcnS V‘ i “ö mhv*««- -------o —-. - - ----- -
nun diese Sache zu bearbeiten unb hat sür seinen übrigen auf bie Maschine eines Leerzuges...Die Zahl ber verletzten Per Sienit in B°°>chi-°«css°- Tr. GaUmann .men St.ll°-r.r.,-r W°hnnng-n ently.en
erhalten. 1 - - - ' • "■'
da.- Jahr 1912 rv.i , ,c _.uuf.„-germ ni,c arcküalogischen Instituts roieber einen -------
bewilligt Tie Große ber Siebelung auf ber Burg tritt immer Uarec ijervor. um ein n.^gua,,i . diuinbiges -luü von ihrer | Anlage, ihrem Alter unb ihrer Geschichte zu gewinnen, wirb es noch einer sich über mehrere Jahre erüredenben Arbeit bedürfen. Von den Funden 1911 sind ein goldenes Regenbogen- schlufselchen mit ganz singulärer Prägung, ein eisernes Jnstiu-
AnrLand.
Aus Prag wird gemeldet: Tie deutsch-böhmischen Reichs- Lats- unb Lanbtagsabgeorbneten, die fast vollzählig hier versammelt sind, beschlosjen nach längerer Aussprache, in der die gesamte nationalpolitische unb finanzielle Lage ber Deutschen in Böhmen aufgerollt würbe, auss eittfchiebenfte eine Beschleunigung "ber Ausgleichsverhanblungen zu verlangen, bamit enblich bie Stellungnahme der Tschechen zu ben beutfchen Gruubsorberungen klar werbe. Ferner würbe befchlofsen, von ber Regierung zu verlangen, baß bie Benachteiligung ber Deutfch- Böhmen in ber Wasserstraßenfrage beseitigt werbe.
Die am Donnerstag in Brüssel zusammengekommene internationale Konferenz zur Bekämpfung bes Alkoholgenusses in Afrika wirb bie Frage nach zwei Richtungen hin erörtern. Sie roiöb erstens in Erwägung ziehen, ob es nicht notroenbig ist, bie 3c icAin ber ber Mkoholverkaus vollstänbig verboten ist, zu erweitern, -unb zweitens, ob es gleichzeitig angängig wäre, die Eingangszölle in benjenigen Regionen, in benen ber Vertrieb von Alkohol gestattet ist, wesentlich zu erhöhen. Der Ausschuß hält seine Sitzung zur Erörterung ber heiben Fragen am jetzigen Samstag ab.
Der „Pal-Mal-Gazette" zufolge besteht eine scheinbar unheilbare Meinungsverschiedenheit zwischen bem englischen Premierminister Asquith unbLloyb George 1 über bie Frauen Wahlrechtsfrage. Asquith will bie Frage durch ein Referendum an die männlichen Wähler entscheideii 'lassen. Llovd George lehnt dies entschieden ab. Das Blatt ^prophezeit eine baldige Kabinettskatastrophe.
! Nach einer Zeitungsmeldung aus Madrid habe ber Minister des Aeußern Prieto im Ministerrat unter bem Vorsitze bes Königs bie Forberungen Frankreichs als unannehmbarbezeichnet, doch sei bie amtliche Antwort Spaniens auf bie neuen französischen Vorschläge noch nicht erfolgt unb werbe wohl noch einige Tage auf sich warten lassen.
Die wirren in Lhina.
London, 6. Jan. Ter „DaiH Telegraph" meldet aus Schanghai vom 4. Januar: Y u a n s ch i k a i hat Wutingfang telegraphisch die Verlängerung des Waffenstillstandes um weitere zehn Tage vorgeschlagen, da dieser am 5. Januar iabgelaufen ist. ~
Tie „Times" meldet aus Peking vom 1. Januar: Es ist vereinbart worden, daß die Feindseligkeiten nicht wieder eröffnet werden sollen, bevor die verantwortlichen Führer ,bcr beiden Parteien Befehl dazu erteilt haben.
1 Die „Morningpost" berichtet aus Schanghai vom 4. Januar: !Entgegen den gestrigen Telegrammen, daß die republttanische provisorische Regierung sich nach amerikanischem Vorbild konstituiert !habe und deshalb keinen Premierminister haben werde.
Baron Vitale, der Sekretär der italienischen Gesandtschaft, !ist aus Taijuanfu, ber Hauptstabt von Schansi, zurückgekehrt unb berichtet, baß bie Stabt von Briganten beherrscht werbe. 30 bis '40 italienische Priester unb zwei anbere Auslänber seien in Gefahr S) nanschikai versprach, Truppen zu senben. Tie Kaiserlichen haben entsprechend» ben Bebingungen bes Wafsenstillstanbes Han- bang unb einen Teil von Hankau geräumt.


